CH331063A - Flüssigkeits-Versprühvorrichtung - Google Patents

Flüssigkeits-Versprühvorrichtung

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CH331063A
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CH
Switzerland
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spray
opening
dependent
spray device
valve
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Application number
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English (en)
Inventor
Egon Dr Honisch
Original Assignee
Aeratom Ag
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Publication date
Application filed by Aeratom Ag filed Critical Aeratom Ag
Publication of CH331063A publication Critical patent/CH331063A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/44Valves specially adapted for the discharge of contents; Regulating devices
    • B65D83/48Lift valves, e.g. operated by push action

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


  
 



     Flüssigkeits-Versprühvorriehtung   
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Flüs  sigkeits-Versprühvorriehtung.   



   Bekanntlich versteht man darunter eine auf einem geeigneten Behälter dicht angebrachte   Vorriditung,    die durch   Fingcrdruck    oder eine andere Betätigung die Entnahme einer durch eine   Sprühöffliung    abzugebenden und unter   i ; berdruek    stehenden Flüssigkeit in Form eines Sprühstrahls, Schaumes oder dergleichen gestattet.



   Derartige Vorrichtungen besitzen eine Sprühöffnung, die in einem besonderen Teil, dem sogenannten Sprühkopf, angeordnet ist.



  Es hat sieh in der Praxis gezeigt, dass die Flüssigkeit im allgemeinen zu reichlich dieser Sprühöffnung zuströmt, so dass der austretende Strahl zu nass ist und sogar Tropfen enthält.   Uni    diesen Nachteil zu beseitigen, hat man daher Vorrichtungen konstruiert, die mit einer besonderen Dosierungsöffnung, das heisst einer Staublende versehen sind, die vor der Sprühöffnung angeordnet ist. Die durchströmende, unter Druck stehende Flüssigkeit erleidet dadurch unmittelbar hinter der Staublende einen Druckabfall verbunden mit teilweiser Verdampfung, wodurch die Flüssigkeit beim Austreten aus der Sprühöffnung in den gewünschten Zustand gelangt.



   Diese   Vorriehtungen    haben erhebliche Naehteile. Bei kleinen Staublenden lassen sie eine Füllung nach dem Druckfüllverfahren überhaupt nicht oder nur unter Aufwendung hoher   Drücke    und langer Füllzeiten zu, oder sie zwingen zum Einbau eines besonderen   Rückschlacventils    oder einer andern geeigneten Einriehtung, die nur einmalig beim Füllen in   Wirkung    tritt und die Vorrichtung daher unnötig kompliziert und verteuert.



   Ein grosser Nachteil dieser Vorrichtungen ist ferner, dass sie sehr leicht verstopfen.



  Schon ein geringes Partikelchen, das sich im Behälter befindet, kann die Staublende verstopfen und dadurch den gesamten Behälter einschliesslich der Flüssigkeit unverwendbar machen. Auch gibt es Flüssigkeiten, die leicht zum   Woagulieren    neigen, wie z. B. Schellack  ] ösungen,    wodurch durch die Ausflockungen ebenfalls Verstopfungen vorkommen können.



  Es gibt zwar Vorrichtungen, die im Sprühkopf eine fest eingebaute Staublende haben.



  Diese Art erlaubt zwar die Reinigung der Staublende im Falle von Verstopfung. Sie erlaubt aber nicht die Reinigung des zwischen der Staublende und der Sprühöffnung befindlichen Raumes. Gerade dieser Raum wird aber leicht zum Beispiel durch   koagu-    lierende Stoffe wie Lacke und Farben verstopft, so dass die leichte Zugänglichkeit zu diesem Raum von grösster Wichtigkeit ist.



   Ein weiterer Nachteil liegt in der Tatsache, dass die verschiedenen Flüssigkeiten auch verschiedene Staublenden erfordern. So ist es klar, dass eine zu versprühende dickflüssige Seifenlösung einen andern Durchfluss querschnitt erfordert als etwa ein leichtflüchtiges und dünnflüssiges Parfum. Der    Fabrikat    von solchen   Versprühvorrichtungen    ist daher gezwungen, stets eine grosse Anzahl von Ventilen mit verschiedenen Querschnitten der Staublenden auf Lager zu halten.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet.



   Die   Versprühvorriehtung      nadi    der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Ventil, durch einen Sprühkopf und durch ein von beiden Teilen unabhängiges und zwischen Ventil   und    Sprühkopf lösbar eingesetztes Dosierungselement, wobei sein   Durchfluss quer-    schnitt kleiner als der Durchflussquerschnitt des Ventils ist.



   Vorteilhaft wird das Dosierungselement   zweeks    leichter Herausnahme mit einer quer zur Längsachse angebrachten Manipulationsbohrung versehen.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in Fig. 1 der Zeichnung vergrössert dargestellt.



   In Fig. 1 stellt 1 den Befestigungsflanseh dar, dessen mit einer Diehtungsmasse versehene Dichtungsrille   1' mittels    einer Ein  kremp elmaschine    auf dem Behälter druckdicht befestigt wird. Natürlich kann dieser Flansch auch jede beliebige andere, zur dichten Verbindung mit dem Behälter geeignete Form aufweisen. 2 und 2' sind elastische   Abdichtungsringe    z. B. aus synthetischem Gummi. 3 ist der Ventilteller mit der Ausströmtülle 4 und der Durchflussöffnung 5.



  6 ist die Schraubenfeder, die in dem Gehäuse 7 aufliegt, das in den Dom   7' des    Flansches 1 eingepresst ist. Der obere Rand des Gehäuses presst dabei gegen die elastischen   Abdichtungsringe    2 und 2'. Nach unten ist das Gehäuse 7 offen und besitzt dort die Tülle 8, über die ein elastisches Steigrohr 8' gezogen ist, das bis auf den Boden des Behälters reicht.



   Die bisher geschilderten Teile würden noch keine einwandfreie Abgabe der Flüssigkeit ermöglichen, sie lassen hingegen eine rasche Füllung des Behälters mit Flüssigkeit zu, zu welchem Zweck die Ausströmtülle 4 in einen in der Zeichnung nicht dargestellten, an der Abfüllmaschine angebrachten Füllkopf eingeführt wird, der so eingerichtet sein kann, dass er die Ausströmtülle 4 und   damit    den Ventilteller 3 ein wenig nach unten drückt, so dass dieser nicht   mehr    an den elastischen   Ahdiehtungsringen    2 und   2;'    anliegt. Die einzufüllende Flüssigkeit kann nun bequem ihren   A\=eg    durch die Ausströmtülle 4 und das relativ grosse   Loeh    5, vorbei am Ventilteller 3, in das Innere des Behälters nehmen.



   Zur Entnahme der Flüssigkeit sind   jedoeh    noch weitere Teile erforderlich. In Fig. 2 ist noch einmal die Ausströmtülle 4 gezeigt, in die nach vollzogenem Füllvorgang das aus  weehselbare    und leicht herausnehmbare   Dosie-      rungselement    9 mit der   Stanöffnung    10 und der quer zur Längsachse des Dosierungselementes angebrachten   Manipulationsbohrung    11 gesteckt ist. Diese   Manipulationsbohrung    11 ist zur besseren Handhabung des ziemlich kleinen Dosierungselementes vorgesehen, indem durch sie eine Nadel oder ein ähnlicher Gegenstand quer durchgesteckt wird, so dass das Dosierungselement bequem eingesetzt bzw. herausgezogen werden kann.



   Die Öffnung 10 ist kleiner als die Öffgung 5, so dass in der gleichen Zeit weniger Flüssigkeit entnommen werden kann als vorher, das heisst ohne eingesetzte Staublende, eingefüllt werden konnte.



   Auf die Ausströmtülle 4 ist der Sprühkopf 12 diehtend geschoben, der die Sprüh öffnung 13 besitzt.



   In Fig. 3 ist eine andere Art eines Dosie  rungselementes    dargestellt. 3 ist wiederum der Ventilteller mit der Ausströmtülle 4, in welche als Dosierungselement ein unten zugespitztes Stäbchen   14    mit der   Lnipulationsöffnung      I'    gesteckt ist. Der zwischen 14 und 4 gebildete   Ringspalt    bildet in diesem Fall eine ringförmige   Stanöffnung.    Das Stäbchen 14 kann glatt oder, zur Erzeugung besonderer Schaumhaltigkeit der Flüssigkeit, anders, z. B. wellig, gestaltet sein. Der auf die Ausströmtülle 4 aufzusetzende Sprühkopf (nach Art des Sprühkopfes 12) ist in der Fig. 3 nicht dargestellt.  



   Das   Dosierungsel.ement    kann aber auch   gelnäss    Fig. 4 die Form einer mit einer Stau öffnung 16 versehenen Scheibe 15 haben, die in den Sprühkopf 12 unmittelbar oberhalb der Ausströmtülle 4 einzusetzen ist. Der   Aussendulehmesser    der   Scheibe    15 wird dabei so bemessen, dass sie relativ lose im Sprüh  kopf 4 3    sitzt und daher zu jeder Zeit, z. B. für   Reinigungs% weeke,    leicht aus diesem herausgenommen werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeits-Versprühvorriehtung, gekennzeichnet durch ein Ventil, durch einen Sprühkopf und durch ein von beiden Teilen unabhängiges und zwischen Ventil und Sprühkopf lösbar eingesetztes Dosierungselement, wobei sein Durehflussquersehnitt kleiner als der Durchflussquerschnitt des Ventils ist.
    UNTERANSPRÜCHE I. Versprühvorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Dosierungselement zwecks leichter Herausnahme mit einer quer zur Längsachse angebrachten Manipulationsboh rung versehen ist.
    2. Versprühvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierungselement in die Ausströmtülle des Ventils eingesetzt ist.
    3. Versprühvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierungselement in den Sprühkopf eingesetzt ist.
    4. Versprühvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Befestigungsflansch (1) mit Dichtungsrille (1') und Dom (7'), ein Gehäuse (7) mit Tülle (8) und Steigrohr (8'), einen Ventilteller (3) mit Ausflusstülle (4) und einer zum Füllen genügend grossen Durchflussöffnung (5), einer Schraubenfeder (6), die den Ventilteller (3) gegen die Abdichtung (2 und 2') presst, ein in die Ausströmtülle (4) eingesetztes herausnehmbares Dosierungselement (9) mit Stauöffnung (10) und einer quer zur Längsachse durchlaufenden Manipulationsbohrung (11) sowie einen auf die Ausströmtülle (4) dichtend aufgesetzten und abnehmbaren. Sprühkopf (12) mit einer Sprühöffnung (13).
    5. Versprühvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine Dosierungsscheibe (15) mit Stau öffnung (16), die unmittelbar oberhalb der Ausströmtülle (4) in den mit einer Sprüh öffnung (13) versehenen Sprühkopf (12) eingesetzt ist.
    6. Versprühvorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein in die Ausströmtülle (4) eingesetztes Stäbehen (14), das mit der Innenwandung der Ausströmtülle einen als Stauöffnung wirkenden Ringspalt bildet.
    7. Versprühvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Oberfläche des Stäbehens (14) wirbelerzeugende Vertiefungen aufweist.
CH331063D 1955-01-17 1955-01-17 Flüssigkeits-Versprühvorrichtung CH331063A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2445807A1 (fr) * 1978-11-15 1980-08-01 Schwarzkopf Gmbh Hans Bombe d'aerosol avec une soupape pour obtenir un brouillard tres fin et avec un agent de propulsion incorpore au remplissage, ainsi que procede pour sa fabrication et sa mise en oeuvre
US4682713A (en) * 1985-02-22 1987-07-28 Microcare Chemical Corporation Pressurized fluid remote-dispenser and assembly including the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2445807A1 (fr) * 1978-11-15 1980-08-01 Schwarzkopf Gmbh Hans Bombe d'aerosol avec une soupape pour obtenir un brouillard tres fin et avec un agent de propulsion incorpore au remplissage, ainsi que procede pour sa fabrication et sa mise en oeuvre
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