CH331367A - Verfahren zur Herstellung von quaternären Salzen von substituierten Carbaminsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von quaternären Salzen von substituierten Carbaminsäureestern

Info

Publication number
CH331367A
CH331367A CH331367DA CH331367A CH 331367 A CH331367 A CH 331367A CH 331367D A CH331367D A CH 331367DA CH 331367 A CH331367 A CH 331367A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mol
solution
acid esters
carbamic acid
chloride
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Duschinsky Robert
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH331367A publication Critical patent/CH331367A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • F28B1/06Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     quaternären    Salzen von substituierten     Carbaminsäureestern       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von neuen qua-         ternären    Salzen von substituierten     Carbamin-          säureestern    der Formel  
EMI0001.0007     
    in welcher     R1    ein     Phenylen-    oder     Cyclo-          hexylenradikal    und<B>Al</B>     und    A2 Wasserstoff,  Halogen,     Nitro-,

      niedere     Alkyl-    oder niedere       Alkoxygruppen    darstellen.  



  Diese neuen Verbindungen sind therapeu  tisch wirksam, insbesondere als     Spasmolytica.     Erfindungsgemäss. werden die neuen     qua-          ternären    Salze von substituierten     Carbamin-          säureestern    dadurch gewonnen, dass man     3-Chi-          nuelidinol        (Sternbaeh    und Kaiser,     J.    Am.

         Chem.        Soc.    74, 2215 [1952]) mit einem     Iso-          eyanat    der Formel  
EMI0001.0029     
    in welcher     R1,    A' und     A2    dasselbe wie oben  bedeuten, umsetzt und das Reaktionsprodukt  mit einem     Quaternisierungsmittel    behandelt.    Die Umsetzung des     Chinuclidinols    mit  dem substituierten     Isocyanat    erfolgt am  besten durch Erwärmen unter     Rückfluss    in  einem     inerten    Lösungsmittel, wie Benzol  oder     Xylol.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren lässt  sich sowohl auf     racemische    als auch auf  optisch aktive Ausgangsverbindungen anwen  den, wobei man die entsprechenden     diastereo-          isomeren    Formen gewinnt.  



  <I>Beispiel 1</I>       .Eine    Mischung von 3,81 g (0,03     Mol)          3-Chinuelidinol,    6,28 g (0,03     Mol)        Benz-          hydrylisocyanat    und 60     cm3        Xylol    wer  den während     11/.1    Stunden zum Sieden unter       P"ückfluss    erwärmt. Beim Stehen scheiden sich  aus der klaren Lösung zahlreiche Kristalle  ab, welche     abfiltriert    und mit     Xylol    und     Pe-          troläther    gewaschen werden.

   Ausbeute 8,9 g       (88,5%:).        Nach        dem        Umkristallisieren        aus         Chloroform schmilzt. das gewonnene     3-Benz-          hydrylcarbamyloxy-cbinuclidin    bei 148 bis  149  C.  



  Das durch Neutralisieren der Base mit al  koholischer Salzsäure in warmem Methanol  und langsamem Zusatz von Äther erhältliche       Hydroehlorid    schmilzt bei 239-241  C.  



  Durch     Umsetztmg    des     3-Benzhydrs>lcarb-          amyloxy-chinuclidins    mit     Methylbromid    im  Verhältnis 1:2     Mol    in einem Chloroform/       Aceton-Gemiseh    wird das     quaternäre    1-Me       thyl-3-benzhydrylcarbamyloxy-chinuclidini.um-          bromid    erhalten, welches nach dem     Abfiltrie-          ren    und Waschen mit einer     Aceton/Äther-          Mischung    bei 235  C schmilzt.

   Ähnlich     lä.sst     sich das     1-Äthyl-3-benzhydrylcarbamyloxy-          ehinuclidiniumbromid    vom Schmelzpunkt 230  bis 231  C herstellen. Zur Gewinnung des       quaternären        1-n-Butyl-3-benzhydrylca.rbamyl-          oxy-ehinuelidiniumbromid    vom Schmelzpunkt  234-235  C ist     3/4stündiges    Erwärmen des  3-B     enzhy        drylearbamy        loxy        chinuelidins    in     n-          Butylbromid    zum Sieden unter     Rüekfluss    er  forderlich.  



  <I>Beispiel 2</I>  Man setzt     Cyclohexylmagnesiumchlorid     mit     Benza.ldehyd    zur Bildung von     a-Phenyl-          cyclohexjmethanol    um und lässt letzteres auf       Phosphorpentabromid        ,einwirken.    Nun suspen  diert man 13 g (0,087     Mol)        Silbercyanat    in  einer Lösung von 16,4 g (0,0647     Mol)

      des er  haltenen     Bromcyclohexyl-phenylmethans    in  100     ein-'    trockenem Äther und     erwärmt    die  Mischung 31/2 Stunden zum Sieden unter       R.ückfluss.    Das     Silberbromid    wird     abfiltriert     und mit trockenem Äther gewaschen. Die Lö  sung     wird        eingedampft    und der Rückstand  im Vakuum fraktioniert, wobei man das bei  111  C/0,8 mm siedende     a-Cyclohexyl-benzyl-          isoeyanat    erhält.  



  Eine Lösung von 1,72 g (0,0135     Mol)          3-Chinuelidinol    und 2,9 g (0,0135     Mol)        a-Cy-          clohex-yl-benzylisocyanat    in 13     eins        Xylol    wird  40 Minuten     ziun    Sieden unter     R.ückfluss    er  wärmt. Nach dem     Abfiltrieren    der heissen  Lösung von wenig unlöslichem Material lässt  man sie abkühlen.

   Es bilden sich     Kristalle,     die mit     Xylol    und dann mit     Petrolä,ther    ge-    waschen werden.     Naeh    dem     Umkristallisieren     in 40     cm3        Essigsäureät.hylester    gewinnt man ;

    das bei 163-164  C schmelzende     3-(a-Cyclo-          hexyl-benzylcarbamyloxy)    -     chinuclidin.    Das  entsprechende Hydrochlorid schmilzt bei  225-228  C und das durch     Umsetzung    der  Base mit.     Methylbromid    erhältliche     1-Methyl-          3    -     (a        i        dy        clohexv1-ibenz@-learbamyloxy)-.,chinn-,          clidiniumbromid    schmilzt bei 243-244  C.

    <I>Beispiel 3</I>  Durch Behandlung mit Chlorwasserstoff  führt man     p-l@l        ethyl-benzhirdrol    in     p-lvlethyl-,          benzhydrylchlorid    über. Dann ei-wärmt man  eine     Suspension    von 18,7 g (0,125     Mol)        Sil-          bercyanat    in einer Lösung von 21,6 - (0,1       Mol)        p-Methyl-benzhydrylelilorid    in 1:

  50     cm3     trockenem Äther unter Rühren während 21/2,  Stunden zum Sieden unter     R.üekfluss.    Ein  dampfen und Fraktionieren im     Vakiuiin    er  geben     p-blethyl-benzhydrylisocyanat    vom  Siedepunkt. 178  C/16 mm.  



  Eine Lösung von 1,27 g (0,0l     Mol)        3-Chi-          nuclidinol    und 2,23 g (0,01     Mol)        p-Methyl-          benzhydrylisocya.nat    in 10     ein-        Xy        lol    wird  während 30 Minuten zum Sieden unter     Rüek-          fluss    erwärmt.

   Beim Abkühlen kristallisiert  das gebildete     3-(p-Methyl-benzhydrylea.rb-          amy        loxy)        -chinuelidinmonohy    Brat     aus.    Es  wird     abfiltriert    und mit.     Xvlol    und     Petrol-          ä.ther    gewaschen; Schmelzpunkt 137-138  C.  Nach Umkristallisation in     Essigsäureäthyl-          ester        steigt    der Schmelzpunkt auf 139 bis  140  C. Das entsprechende Hydrochlorid  schmilzt bei     220-221     C mit. Zersetzung.

   Die  Base wird, wie in Beispiel 1 angegeben,     dureh     Behandlung mit. einem     Qua.ternisieitingsmit-          tel    in ein     quaternäres        Salz        übergeführt.     



  <I>Beispiel</I>     .1     Eine Suspension von 13,6 g (0,091     Mol)          Silbercyanat    in einer Lösung von 17 g  (0,072     Mol)        p-Chlor-benzylhydrylehlorid    in  110     em3    trockenem Äther wird 41/2     Stunden          -unter    Rühren zum Sieden unter     R.üekfluss          erwärmt.    Nach Filtration und fraktionierter  Destillation im Vakuum erhält man das     p-          Chlor-benzhydry        lisoey        a.nat    vom Siedepunkt  164  C/3 mm;

       n\    = 1,5863.      Eine Lösung von 1,27 g (0,01     1o1)        3-Chi-          nuelidinol,    2,44 g (0,01     Mol)        p-Chlor-benz-          hy        drylisoey        anat    und 10     em3        Xy        lol    werden  35 Minuten zum Sieden unter     Rückfluss    er  wärmt. Beim Versetzen mit 30     em3        Petrol-          äther    scheidet sich ein Öl ab, das bald fest  wird.

   Diese feste Masse wird     abfiltriert,    mit       Petroläther    gewaschen und zweimal in     Essig-          sä        ureäthylester    umkristallisiert. Das erhal  tene 3 - (p -Chlor -     benzhydrylca.rbamyioxy)-          ehinuelidin    schmilzt bei 136  C und wird, wie  in Beispiel 1 angegeben, in ein     qua,ternäres     Salz übergeführt.  



       Beispiel   <I>5</I>  Eine Suspension von 40,0 g (0,263     Mol)          Silbercyanat    in einer Lösung von 55,2 g  (0,196     Alol)        p-Brom-benzhydrylchlorid    in  275     em3    trockenem Äther wird 21/2 Stunden       unter    Rühren zum Sieden erhitzt. Nach dein  Filtrieren und der fraktionierten Destillation       ini    Vakuum gewinnt man das     p-Brom-benz-          hydry        lisocyanat    vom Siedepunkt 173,5  C/  4 mm;     nD    = 1,6027.  



  Eine Lösung von 2,54 g (0,02     Mol)        3-Chi-          nuelidinol    und 5,76 g (0,02     Mol)        p-Brom-          benzhydrylisoeyanat    in 20     cm3        Xylol    wird  während 30 Minuten zum Sieden unter Rück  fluss erwärmt. Dann     filtriert    man die heisse  Lösung von geringen Mengen von Ungelöstem  ab und dampft das Filtrat im Vakuum zur  Trockne ein.

   Die ,erhaltene glasige Masse wird  in 20     em3    heissem     Essigsäureäthylester    gelöst  und durch Zusatz von 60     cm3        Petroläther     zur Kristallisation gebracht. Nach     Umkristal-          lisieren    in einem Gemisch von 5     em3        Essig-          säureäthylester    und 15     eins        Petroläther    weist  das erhaltene     3-(p-Brom-benzhydrylcarbamyl-          oxy)-chinuelidin    einen Schmelzpunkt von 125  bis 127  C     auf    (klar bei 135  C).

   Die     Quater-          nisierung    erfolgt wie in Beispiel 1 angegeben.  <I>Beispiel 6</I>  In eine Suspension von 77 g (0,36     1o1)          p-Methoxy-benzhydrol    in 100     cm3    Benzol, der  10 g wasserfreies     Caleiumchlorid        zugesetzt     worden sind, wird ein     Chlorwasserstrom    ein  geleitet, bis 15 g (0,41     1o1)    aufgenommen    sind. Dann setzt man noch mehr wasserfreies       Calcitunchlorid    zu, um die     Lösung    klar     zLt     machen, und filtriert vom     Calcitimchlorid    ab.

    Das Benzol wird bei Zimmertemperatur im  Vakuum     abdestilliert    und der Rückstand von  p -     Methoxy    -     benzhydrylchlorid    in 250     cm3     Äther gelöst. Die Lösung wird mit 81 g  (0,54     Mol)        Silbercyanat    versetzt und 3 Stun  den unter Rühren zum Sieden unter Rück  fluss erwärmt. Nach dem     Abfiltrieren    isoliert  man das gebildete p -     Metlioxy    -     benzhydryl-          isocyanat    durch fraktionierte Destillation  im Vakuum.

   Siedepunkt     148 C/2    mm;       nD    = 1,5773;     d23    =<B>1,137.</B> Beim Stehen wird  dieses     Isocyana.t    fest und schmilzt dann bei  ungefähr 52  C.  



       Eine:    Lösung von 4,78     g    (0,02     Mol)          p-Methoxy-benzhy        drylisocyanat    und 2,54 g  (0,02     Mol)        3-Chinuclidinol    in 20     cm3        Xylol     wird 11/2 Stunden zum Sieden unter Rück  fluss     erwärmt.    Man filtriert dann die heisse  Lösung von wenig unlöslichem Material ab.  Das Filtrat wird im Vakuum eingedampft  und der glasige Rückstand in 10     eins    heissem       EssigsäLireäthylester    aufgenommen.

   Beim  Kühlen scheiden sich Kristalle ab, welche ab  filtriert und mit.     Essigsäureäthylester    gewa  schen werden.     Schmelzpunkt    157-164  C.  Nach zweimaligem     Umkristallisieren    in 10     eins          Toluol    gewinnt man das     3-(p-Methoxy-benz-          hydrylcarbamyloxy)-chinuclidin    vom Schmelz  punkt     166-1,67;5     C.  



  Um die tiefer schmelzende     diastereoisomere     Form zu isolieren, vermischt man die Essig  sä.ureäthylester-Mutterlauge mit einer glei  chen Menge     Petroläther;    dabei scheidet sie  sich in Form eines Körpers vom Schmelz  punkt 111-122  C ab. Nach zweimaligem       Umkristallisieren    in 5-7     eins        Essigsäiire-          äthylester    steigt der Schmelzpunkt dieses       Diastereoisomeren    auf 127-129  C.  



  Die     Quaternisierung    erfolgt wie im Bei  spiel 1 angegeben.  



  <I>Beispiel 7</I>  Eine Suspension von 95,3 g (0,39     Mol)          p,p'-Dimethoxy-benzhydrol    und 15 g wasser-      freies     Calciumchlorid    in 140     eins    Benzol wird  in der Kälte mit Chlorwasserstoff gesättigt.  Nachdem das     Dimethoxybenzhydrol    in Lö  sung gegangen ist, beginnt sich das     Reak-          tionsprodukt    auszuscheiden. Man lässt die  Mischung über Nacht stehen,     filtriert    dann  den Niederschlag ab     und    löst ihn in wenig  Benzol auf.

   Man filtriert, dampft teilweise  ein, setzt     Petroläther    zu und kühlt ab, wo  durch sich Kristalle von     p,p'-Dimethoxy-          benzhydrylehlorid    vom Schmelzpunkt 83 bis  84  C bilden. Durch Eindampfen der Mutter  lauge     zur    Trockne und Aufnahme des Rück  standes in     Petroläther    erhält man ein weniger  reines Material, das man durch     Umkristalli-          sieren    in     Benzol/Petroläther    reinigen kann.  



  Eine Suspension von 21 g (0,14     Mol)        Sil-          bercyanat    in einer Lösung von 26 g (0,099       Mol)        p,p'    -     Dimethoxy    -     benzhydlylchlorid    in  70     em3    trockenem Äther wird unter Rühren  11/2 Stunden zum Sieden unter     Rückfluss    er  wärmt. Man     filtriert    den Silberniederschlag  ab, dampft das Filtrat im Vakuum ein und  wäscht das zurückgebliebene     p,p'-Dimethoxy-          benzhydrylisocyanat    durch Verreiben mit       Petroläther;    Schmelzpunkt 59-61  C.

    



  Eine Lösung von 5,38 g (0,02     Mol)        p,p'-          Dimethoxy        benzhydrylisocyanat    und 2,54 g  (0,02     Mol)        3-Chinuclidinol    in 20     ein-        Yylol     wird 1/2     Stunde    zum Sieden unter     Rückfluss     erwärmt. Beim Kühlen scheiden sich     geringe     Mengen eines Nebenproduktes aus, welche       abfiltriert    werden.

   Die Mutterlauge wird mit  3     eins    9n alkoholischer Salzsäure versetzt,  worauf sich ein öliger Niederschlag bildet,  den man durch Zusatz von 10     cm3    Äthanol  wieder in Lösung bringt.     Beim    Stehen be  ginnt die Kristallisation; sie wird verstärkt  durch Zusatz von 20     eins    Äther und durch  Kühlen der Lösung. Man filtriert das Pro  dukt ab, wäscht es mit Äthanol und Äther  und kristallisiert es durch Auflösen in 20     cm3     Methanol und Versetzen mit 20     cm3    Äther  um.

   Das erhaltene     3-(p,p'-Dimethyloxy-benz-          hydrylearbamyloxy)        -chinuelidin-hydrochlorid     schmilzt bei 221,5-222  C. Die     Quaternisie-          riuig        erfolgt    wie in Beispiel 1 angegeben.    <I>Beispiel 8</I>  Man versetzt eine Suspension von 50 g  (0,218     Mol)        p-Nitro-benzhydrol    in 116     cm3     Benzol mit. 8 g wasserfreiem     Calcilunchlorid     und leitet trockenen     Chlorwasserstoff    bis     zur     Sättigung ein.

   Man     erwärmt    die Mischung  auf einem Dampfbad bis zur     Auflösung    des  nicht umgesetzten     p-Nitro-benzh.y-drols    und  sättigt nochmals mit Chlorwasserstoff. Man  filtriert und fraktioniert im Vakuum, um       p-Nitro-benzhydrylchlorid    vom     nD    =     1,61-18     zu erhalten.  



  Eine Suspension von 19 g (0,127     Mol)          Silbercyanat    in einer Lösung von 22 g  (0,089     Mol)        p-Nitro-benzhydrylehlorid    in  65     cm3    trockenem Äther wird 11/2 Stunden  unter Rühren zum Sieden unter     R.üekfluss     erwärmt. Nach dem     Abfiltrieren    des Silber  niederschlages wird das Filtrat im Vakuum  fraktioniert, wobei man     p-Nitro-benzhyATyl-          isocyanat    vom Siedepunkt 160  C/0,2 mm er  hält. Diese Verbindung kristallisiert beim  Kühlen und schmilzt, bei<B>56-570</B> C.  



  Eine Lösung von 2,54 g (0,02     Mol)        3-Chi-          nuclidinol    und 5,1 g (0,02 -Hol)     p-Nitro-benz-          hydrylisocy        anat    in 20     cm3        Nylol    wird wäh  rend 50 Minuten zum Sieden unter     Rückfluss          erwärmt.    Nach dem Abkühlen setzt. man  10     cnu3    einer etwa.     0,45n-alkoholischen    Salz  säure zu.

   Beim Stehen im     Eissehrank    kri  stallisiert das     3-(p-Nitro-benzhydrylcarbamyl-          oxy)-chinuclidin-hydrochlorid    aus. Es wird  mit Äthanol und Äther gewaschen und  schmilzt alsdann bei 231  C unter Zersetzung.  Nach     Umkristallisier    en durch Auflösen in  110     em3    Methanol und Zusetzen von 80     em3     Äther gewinnt man dicke prismatische Na  deln, welche bei 238-340  C unter Zersetzung  schmelzen.  



  Die durch Behandeln des     Hydrochlorids     mit     Natriumhydroxylösung    erhältliche Base  schmilzt bei 82-88  C. Die     Quaternisierung     der Base erfolgt analog Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von quater- nären Salzen von substituierten Carbamin- säureestern, dadurch gekennzeichnet, da.ss man 3-Chinuelidinol mit einem Isocyanat der Formel EMI0005.0003 in welcher R1 ein Phenylen- oder Cyclo- hexylenradikal und Al und A2 Wasserstoff, Halogen, Nitro-,
    niedere Alkyl- oder niedere Alkoxygruppen darstellen, umsetzt und das Reaktionsprodukt mit einem Quaternisie- rungsmittel behandelt.
CH331367D 1952-06-19 1953-06-04 Verfahren zur Herstellung von quaternären Salzen von substituierten Carbaminsäureestern CH331367A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US331367XA 1952-06-19 1952-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH331367A true CH331367A (de) 1958-07-15

Family

ID=21868744

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH331367D CH331367A (de) 1952-06-19 1953-06-04 Verfahren zur Herstellung von quaternären Salzen von substituierten Carbaminsäureestern

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH331367A (de)
FR (1) FR331367A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR331367A (fr) 1903-09-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2305092C2 (de)
DE2851028A1 (de) Neue indolo eckige klammer auf 2.3-a eckige klammer zu chinolizidine, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische zubereitung
CH520680A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Mutterkornpeptidalkaloide
DE2006895A1 (de) Neue Phenacetylguanidine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH331367A (de) Verfahren zur Herstellung von quaternären Salzen von substituierten Carbaminsäureestern
DE69027300T2 (de) 1,2-dihydro-2-oxoquinoxalinderivate, deren herstellung und verwendung in der therapie
DE950287C (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Halogen-2-aryl-3-oxo-2, 3-dihydro-pyridazinen
DE931653C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Chinuclidinolderivaten
DE1795053A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Benzodiazepinreihe
DE2745280A1 (de) Tricyclische verbindungen
AT240373B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten
CH642617A5 (de) Verfahren zur herstellung von bromhexin.
AT266075B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonaniliden und deren Säureadditions- und Metallsalzen
DE1770420C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1,3-Dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-onderivaten
CH374677A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Äthern
DE3529159A1 (de) Neues verfahren zur herstellung eines aminolactons
CH452528A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten eines Pyrido-oxazins
AT218531B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen N- (4-Sulfonamidophenyl)-butansultam
AT218520B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidin- und Tetrahydropyridinderivaten
AT273132B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureaddtionssalzen
AT219046B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Äthern bzw. deren Salzen
DE1445469C (de) 1 - Amino^-hydroxy^-phenyl-piperidinderivate, ihre Säureadditionssalze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2222186C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Vincamin und analogen Verbindungen
DE2443567B2 (de) U3,4,7,8-Hexahydro-(6H)-pyrido- [1,23-ef] -1,5benzodiazepin-2-one, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
CH503027A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderivate