CH331714A - Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für PrüfzweckeInfo
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Description
Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke, bestimmt zur Prüfung des Bildteils von Fernsehempfängern mittels Bildmuster-Generator. Zur Prüfung der Linearität eines Fernseh rasters benötigt man ein Rechtecksignal, des sen Frequenz grösser als die Zeilenfrequenz ist und zur Prüfung in Bildrichtung Rechteckim- pulse, deren Frequenz grösser als die Rasterfre quenz ist. Im ersten Falle entstehen senkrechte und im zweiten Falle waagrechte Balken auf dein Bildschirm, durch deren Breitevergleich und deren Zahl man leicht Rückschlüsse auf die Funktion des jeweiligen Ablenkgenerators ziehen kann. Mischt man beide Signale multiplikativ, erhält man die einfachste Form eines Bild signals, das zur Prüfung der Ablenkgenera- toren genügt, aber schlecht synchronisiert und keine Prüfung des Synchronisationsteils des Fernsehempfängers erlaubt. Erst durch Zu fügen von Zeilen- und Rastersynchronisations- impulsen erhält man ein Videogemisch, das eine Kontrolle des gesamten Bildteils eines Fernsehempfängers gewährleistet. Die bisher bekannten einfachen Prüfgene ratoren (genannt Servicegeneratoren) sind wie folgt ausgeführt: Ein Sinusgenerator schwingt als Mutter generator auf fünffacher Zeilenfrequenz (78, 125 kHz). Diese Sinusschwingung wird zu Rechteckimpulsen begrenzt und liefert das horizontale Bildmuster. Ein mit 50 Hz aus dem Netz synchronisierter Multivibrator, der mit 250 oder 300 Hz schwingt, erzeugt das ver tikale Signal. Beide Signale werden in einer Mehrgitterröhre multiplikativ gemischt. Ein unsymmetrischer Multivibr, ator, der auf Zeilenfrequenz 15,625 kHz schwingt, ist mit dem Muttergenerator synchronisiert und liefert die Zeilensynchronisationsimpulse. Ein ähnlicher Generator, der mit 50 Hz schwingt und synchronisiert ist, erzeugt den Rastersynchronisationsimpuls. Beide Impulsfolgen werden in einer Röhre gemischt, und es entsteht so das Synchronge misch. Auf die Verkettung der Synchronisa- tionsimpulse und die Erzeugung einer kompli zierten Rasterimpulsgruppe, wie sie die Fern sehnorm vorschreibt, wird verzichtet. Das Prüfbild hat daher keine Zwischenzeile. Bild- und Synchronisiersignal werden Pha sen- und amplitudenmässig derart additiv gemischt, dass ein Videosignal in seiner be kannten Form entsteht. Die Phasenlage der Synchronisierzeichen wird so eingestellt, dass sie auf die Schwarzwerte der Bildsignale fal len. Durch diese Massnahmen ersetzt das Bild signal gleichzeitig die Austastimpulse. Die Nachteile der bisherigen Prüfgenerato ren liegen darin, dass sie zur Erzeugung des ver einfachten Videosignals einen verhältnismässig grossen Aufwand an Röhrensystemen - im Durchschnitt 8 Röhrensysteme für die Impuls erzeugung und 4 Röhrensysteme zur Mischung und Impulsformung - benötigen. Die Geräte besitzen meistens nur einen Ausgang mit ne gativer Polarität. Der benutzte breite Rastersynchronisa- tionsimpuls löst eine 'Synchronisationsstörung des Zeilenablenkgenerators während des Bild rücklaufes und am Bildanfang aus. Der Erfindung lag die Aufgabe zu Grunde, zur niederfrequenten Prüfung von Fernseh empfängern und zur Modulation von Messsen-, dein einen geeigneten billigen Prüfgenerator zu schaffen, der mit nur 6 Röhrensystemen bestückt ist und zwei Ausgänge verschiedener Polarität besitzt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, dessen Prinzipschaltbild in beiliegender Zeich nung dargestellt wird, löst diese Aufgabe da durch, dass 4 Röhrensysteme zur Impulserzeu gung und 2 Röhrensysteme zur Impulsformung und Mischung benutzt werden. Ein Triodensystem la, der Muttergenerator, arbeitet als Dreipunktoszillator auf 78,125 kHz. Das Hexodensystem 1b erzeugt in einer Transitronschaltung Rechteckimpulse mit einer Frequenz von 250 Hz und ist netzsynchroni siert. In dem Hexodensystem 2b wird die Sinusschwingung 78,125 kHz einseitig be grenzt und mit den 250-Hz-Rechteckimpulsen gemischt. Diese Stufe dient gleichzeitig als Schwarzbegrenzer (stromloser Zustand). Die Triodensysteme 2a und 3a arbeiten als Multi vibrator und erzeugen die Zeilensynchronisa- tionsimpulse. Dieser Generator synchronisiert auf jede fünfte Schwingung des Muttergene- rators. Das Triodensystem 3b dient als Weiss begrenzer und Transformator und liefert das Signal in negativer Polarität und kleinem Innenwiderstand als Kathodenfolge und in positiver Polarität mit kleinerer Spannung an der Anode. Als Rastersynchronisations- impuls wird die gedämpfte Schwingung der Ladedrossel Dr des Netzgleichrichters Gb ver wendet. Drei Halbwellen des Schwingungs vorganges stellen die Rasterimpulsgruppe dar. In einer Kombination aus Widerständen und Kondensatoren wird das fertige Videosignal zusammengesetzt. Der benutzte Rastersy n- chronisationsimpuls löst keine Synchronisa- tionsstörung des Zeilenablenkgenerators wäh rend des Bildrücklaufes und am Bildanfang aus. Tr stellt den Netztransformator dar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzeugung eines vereinfach ten Videosignals für Prüfzwecke, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem aus nur sechs Röhrensystemen bestehenden Prüfgenerator mit zwei Ausgängen verschiedener Polarität ein Hexodensystem (1b) in Transitronschaltung Rechteckimpulse von 250 Hz erzeugt, ein Hexodensystem (2b) die in einer Oszillator- Schaltung erzeugte Sinusschwingung 78,125 kHz einseitig begrenzt,mit 250-Hz-Recbteck- impulsen mischt und gleichzeitig als Schwarz begrenzer - stromloser Zustand - dient, dass als Rastersinchronisationsimpuls eine gedämpfte Schwingung einer Ladedrossel (Dr) eines Netzgleichrichters (G1) verwendet, und dass ein fertiges Videosignal in einer Kombination von Widerständen und Kondensatoren zusam mengesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331714X | 1954-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH331714A true CH331714A (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=6198693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH331714D CH331714A (de) | 1954-09-14 | 1955-03-17 | Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE537072A (de) |
| CH (1) | CH331714A (de) |
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-
1955
- 1955-03-17 CH CH331714D patent/CH331714A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE537072A (de) |
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