CH331714A - Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke

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CH331714A
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CH
Switzerland
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video signal
generating
pulse
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square
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Inventor
Basner Hans-Karl
Voigt Helmut
Original Assignee
Rafena Werke Fernseh & Nachric
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details

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  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description


  Verfahren zur     Erzeugung    eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Erzeugung eines vereinfachten       Videosignals    für Prüfzwecke, bestimmt zur  Prüfung des Bildteils von Fernsehempfängern  mittels     Bildmuster-Generator.       Zur Prüfung der     Linearität    eines Fernseh  rasters benötigt man ein     Rechtecksignal,    des  sen     Frequenz    grösser als die Zeilenfrequenz ist  und zur Prüfung in Bildrichtung     Rechteckim-          pulse,    deren Frequenz grösser als die Rasterfre  quenz ist.

   Im ersten Falle entstehen     senkrechte     und im zweiten Falle waagrechte Balken auf  dein Bildschirm, durch deren     Breitevergleich     und deren Zahl man leicht Rückschlüsse auf  die Funktion des jeweiligen     Ablenkgenerators     ziehen kann.  



  Mischt man beide Signale     multiplikativ,     erhält man die einfachste Form eines Bild  signals, das zur Prüfung der     Ablenkgenera-          toren    genügt, aber schlecht synchronisiert und  keine Prüfung des     Synchronisationsteils    des  Fernsehempfängers erlaubt. Erst durch Zu  fügen von Zeilen- und     Rastersynchronisations-          impulsen    erhält man ein Videogemisch, das  eine Kontrolle des gesamten Bildteils eines  Fernsehempfängers gewährleistet.  



  Die bisher bekannten einfachen Prüfgene  ratoren (genannt     Servicegeneratoren)    sind  wie folgt ausgeführt:    Ein     Sinusgenerator    schwingt als Mutter  generator auf fünffacher Zeilenfrequenz (78,  125     kHz).    Diese     Sinusschwingung    wird zu       Rechteckimpulsen    begrenzt und liefert das  horizontale Bildmuster. Ein mit 50 Hz aus dem  Netz synchronisierter     Multivibrator,    der mit  250 oder 300 Hz schwingt, erzeugt das ver  tikale Signal. Beide Signale werden in einer       Mehrgitterröhre        multiplikativ    gemischt.  



  Ein unsymmetrischer     Multivibr,        ator,    der auf  Zeilenfrequenz 15,625     kHz    schwingt, ist mit  dem Muttergenerator synchronisiert und liefert  die     Zeilensynchronisationsimpulse.     



  Ein ähnlicher Generator, der mit 50 Hz  schwingt und synchronisiert ist, erzeugt den       Rastersynchronisationsimpuls.     



  Beide Impulsfolgen werden in einer Röhre  gemischt, und es entsteht so das Synchronge  misch. Auf die Verkettung der     Synchronisa-          tionsimpulse    und die Erzeugung einer kompli  zierten     Rasterimpulsgruppe,    wie sie die Fern  sehnorm vorschreibt, wird verzichtet. Das  Prüfbild hat daher keine Zwischenzeile.  



  Bild- und     Synchronisiersignal    werden Pha  sen- und     amplitudenmässig    derart additiv  gemischt, dass ein Videosignal in seiner be  kannten Form entsteht. Die Phasenlage der       Synchronisierzeichen    wird so eingestellt, dass      sie auf die Schwarzwerte der Bildsignale fal  len. Durch diese Massnahmen ersetzt das Bild  signal gleichzeitig die     Austastimpulse.     



  Die Nachteile der bisherigen Prüfgenerato  ren liegen darin, dass sie zur Erzeugung des ver  einfachten Videosignals einen verhältnismässig  grossen Aufwand an Röhrensystemen - im  Durchschnitt 8 Röhrensysteme für die Impuls  erzeugung und 4 Röhrensysteme zur Mischung  und Impulsformung - benötigen. Die Geräte  besitzen meistens nur einen Ausgang mit ne  gativer Polarität.  



  Der benutzte breite     Rastersynchronisa-          tionsimpuls    löst eine     'Synchronisationsstörung     des     Zeilenablenkgenerators    während des Bild  rücklaufes und am Bildanfang aus.  



  Der Erfindung lag die Aufgabe zu Grunde,  zur niederfrequenten Prüfung von Fernseh  empfängern und zur Modulation von     Messsen-,     dein einen geeigneten billigen Prüfgenerator  zu     schaffen,    der mit nur 6 Röhrensystemen  bestückt ist und zwei Ausgänge verschiedener  Polarität besitzt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,  dessen     Prinzipschaltbild    in beiliegender Zeich  nung dargestellt wird, löst diese Aufgabe da  durch, dass 4 Röhrensysteme zur Impulserzeu  gung und 2 Röhrensysteme zur Impulsformung  und Mischung benutzt werden.  



  Ein     Triodensystem    la, der Muttergenerator,  arbeitet als     Dreipunktoszillator    auf 78,125       kHz.    Das     Hexodensystem        1b    erzeugt in einer       Transitronschaltung        Rechteckimpulse    mit einer  Frequenz von 250 Hz und ist netzsynchroni  siert. In dem     Hexodensystem    2b wird die       Sinusschwingung    78,125     kHz    einseitig be  grenzt und mit den     250-Hz-Rechteckimpulsen     gemischt. Diese Stufe dient gleichzeitig als  Schwarzbegrenzer (stromloser Zustand).

   Die       Triodensysteme        2a    und     3a    arbeiten als Multi  vibrator und erzeugen die     Zeilensynchronisa-          tionsimpulse.    Dieser Generator synchronisiert    auf jede fünfte Schwingung des     Muttergene-          rators.    Das     Triodensystem    3b dient als Weiss  begrenzer und Transformator und liefert das  Signal in negativer Polarität und kleinem  Innenwiderstand als Kathodenfolge und in  positiver Polarität mit kleinerer Spannung  an der Anode.

   Als     Rastersynchronisations-          impuls    wird die gedämpfte Schwingung der  Ladedrossel     Dr    des Netzgleichrichters     Gb    ver  wendet. Drei Halbwellen des Schwingungs  vorganges stellen die     Rasterimpulsgruppe    dar.  In einer Kombination aus Widerständen und  Kondensatoren wird das fertige Videosignal  zusammengesetzt.

   Der benutzte     Rastersy        n-          chronisationsimpuls    löst keine     Synchronisa-          tionsstörung    des     Zeilenablenkgenerators    wäh  rend des Bildrücklaufes und am Bildanfang  aus.     Tr    stellt den Netztransformator dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzeugung eines vereinfach ten Videosignals für Prüfzwecke, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem aus nur sechs Röhrensystemen bestehenden Prüfgenerator mit zwei Ausgängen verschiedener Polarität ein Hexodensystem (1b) in Transitronschaltung Rechteckimpulse von 250 Hz erzeugt, ein Hexodensystem (2b) die in einer Oszillator- Schaltung erzeugte Sinusschwingung 78,125 kHz einseitig begrenzt,
    mit 250-Hz-Recbteck- impulsen mischt und gleichzeitig als Schwarz begrenzer - stromloser Zustand - dient, dass als Rastersinchronisationsimpuls eine gedämpfte Schwingung einer Ladedrossel (Dr) eines Netzgleichrichters (G1) verwendet, und dass ein fertiges Videosignal in einer Kombination von Widerständen und Kondensatoren zusam mengesetzt wird.
CH331714D 1954-09-14 1955-03-17 Verfahren zur Erzeugung eines vereinfachten Videosignals für Prüfzwecke CH331714A (de)

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