CH331946A - Dampfturbine für hohe Drücke und Temperaturen mit in ein Aussengehäuse eingesetztem Leitschaufelträger - Google Patents
Dampfturbine für hohe Drücke und Temperaturen mit in ein Aussengehäuse eingesetztem LeitschaufelträgerInfo
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- CH331946A CH331946A CH331946DA CH331946A CH 331946 A CH331946 A CH 331946A CH 331946D A CH331946D A CH 331946DA CH 331946 A CH331946 A CH 331946A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/26—Double casings; Measures against temperature strain in casings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Dampfturbine für hohe Drücke und Temperaturen mit in ein Aussengehäuse eingesetztem Leitschaufelträger Bei Dampfturbinen für sehr hohe Drücke und Temperaturen entstehen durch die gro ssen Unterschiede in den Drücken und Tem peraturen innerhalb und ausserhalb des Tur binengehäuses Schwierigkeiten in der Beherr schung der auftretenden Werkstoffbeanspru- ehungen, die man bei wohl allen neuzeitlichen Bauformen dadurch zu verringern sucht, dass man Gehäuse und Leitschaufelträger trennt, das heisst, da.ss man den Leitschaufelträger als gesonderten Bauteil in das Aussengehäuse ein setzt. Zwischen Leitsehaufelträger und Aussen gehäuse verbleibt dann ein Ringraum, den man. vom Abdampf dieser Turbine durch strömen lässt. Man staffelt also Druck und Temperatur von innen nach aussen, so dass der Leitschaufelträger innen Dampf höchsten Druckes und höchster Temperatur führt und aussen vom Abdampf bespült ist, während das Aussengehäuse innen mit. dem Abdampf in Berührung kommt und aussen dem Aussen druck und der Aussentemperatur ausgesetzt ist, wobei man weiter durch eine gute Wärme isolation dafür sorgt, dass nur möglichst wenig Wärme nach aussen abstrahlen kann, das Aussengehäuse also auf einer verhältnismässig hohen Temperatur gehalten wird. Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung der Druck- und Temperaturstaffelung einer solchen Turbine mit eingesetztem Leitschaufel- träger, und zwar dadurch, dass innerhalb des Leitschaufelträgers auf einen Teil seiner axia len Erstreckung durch eine Zwischenwand ein weiterer Zwischenraum gebildet ist, der mit einer Zwischenstufe der Beschaufelung in, Verbindung steht. Man kann also im Gebiete der höchsten Drücke und Temperaturen eine nochmalige Staffelung herbeiführen, wobei eine weitere Herabsetzung der Werkstoffbean spruchungen erreicht wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig.1 in einem Längsschnitt und in den Fig. 2 und 3 in zwei Querschnitten dargestellt. Das äussere Gehäuse 10 besteht aus dem obern Gehäuseteil 11 und dem untern Ge häuseteil 12, die durch Schraubenbolzen 13 gegeneinander verspannt sind. In dieses Ge häuse ist ein inneres Gehäuse 14 von im we sentlichen zylindrischer Form eingesetzt. 15 ist der Läufer, der in diesem Falle aus einer Welle<B>16</B> und einer Reihe von Scheiben 17 be steht, die aus dem Werkstoff der Welle her ausgearbeitet sind. Die Laufschaufelkränze sind mit 18 bezeichnet, denen die Schaufeln der Leiträder 19 zugeordnet sind. Das äussere Gehäuse 10 weist eine Anzahl von Dampf zuführungen 20 auf, die mit Ansätzen 22 in Rohrstücke 21 am Innengehäuse 14 hinein ragen und gegenüber diesen gleitbar abge dichtet sind. Die Dichtungen sind nur ganz schematisch angedeutet. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich das Innengehäuse gegen über der Dampfzuführung radial frei bewegen kann. 23 ist eine Düsenkammer, die durch Bohrungen 24 mit dem Dampfeinlass 20 in Verbindung steht. Das Innengehäuse 14 besteht aus der äussern zylindrischen Wand 25 und der innern zylindrischen Wand 26, die am rechten Ende miteinander in Verbindung stehen und zwi schen sich einen Ringraum 27 frei lassen. Die Innenflächen der Wände 25 und 26 sind zur Aufnahme der Leitscheiben 19 abge- setzt.GVeiter ist der Düsenblock 28 eingesetzt, durch den der Dampf zu den Schaufeln 18, 19 strömt. Die äussere Wand 25 bildet mit dem Aussengehäuse 10 einen Ringraum 29, der mit dem Abdampfstutzen 30 in Verbindung steht. Der Dampf strömt also; nachdem er die Be- achaufelung durchflossen hat, über den Ring raum 29 zum Abdampfstutzen 30. Die innere Wand 26 erstreckt sich axial bis zu einer Zwischenstufe 19a und steht dort mit dieser Zwischenstufe über eine Reihe von radialen Durchlässen 31 in Verbindung. Der Raum 27 ist also ständig mit Dampf von dem gleichen Zustand gefüllt, wie er in der Stufe 19a herrscht. Vielfach kann es erwünscht sein, auch in den Raum 27 eine Strömung aufrechtzuerhal ten, Das ist möglich durch die Kanäle 32, 32a, die über die Leitung 33 mit einer Stufe hinter den Durchlässen 31 in Verbindung steht. Der durch den Ringraum 27 geführte Dampf wird also wieder in die Besehaufelung zurückgeführt und leistet dort Arbeit. Weiter ist über eine Anzahl von Bohrungen 34 eine Verbindung mit einer Stopfbüchse 36 herge stellt, die den Ringraum 35 abdichtet. An Stelle einzelner Bohrungen 34 kann man auch eine Ringnut einarbeiten, die dann den Vorteil hat, dass sie das Druck- und Temperatur gefälle durch die starke Wandung des innern Leitschaufelträgers verringert. Wie man sieht, findet jetzt mindestens im Bereiche der höch sten Drücke und Temperaturen eine Staffe lung statt, und zwar von der Beschaufelung zur ZVand 26, von der Wand 26 zur äussern 'fand 25 und von dieser Wand 25 zum Aussen gehäuse 10. Da die Wärmebeanspruchungen proportional dem Quadrat der Temperaturdif ferenz sind, so kann die gesamte Stärke der Wände 26 und 25 geringer sein als die Stärke einer einzigen Wand, die denselben Dampf werten ausgesetzt ist. Naturgemäss kann man, wenn man will, die Staffelung noch weiter treiben und statt. eines Ringraumes 27 zwei oder mehr vorsehen, die man dann mit entsprechenden Druckstufen der Turbine zu verbinden hätte. Die Fig. 2 und 3 dienen noch zur Erläute rung des Gesamtaufbaues. Man sieht, dass das innere Gehäuse ungeteilt ist, während das Aussengehäuse in einer Achsebene unterteilt und durch Bolzen verspannt ist. Man erkennt weiter, dass an das Innengehäuse Ansätze 39 angearbeitet sind, die in Nuten 40 der äussern Gehäusehälfte eingreifen. Zur Zentrierung des Innengehäuses im Aussengehäuse dienen in be kannter Weise Radialbolzen 41, die in entspre chende Nuten 42 des Innengehäuses einge- passt sind. Die zur Abdichtung nach aussen dienenden. Labyrinthcliehtungen sind mit. 43 bis 46 bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampfturbine für hohe Drücke und Tem peraturen, mit in ein Aussengehäuse mit Zwi schenraum eingesetztem Leitsehaufelträger, der an seiner Aussenfläche vom Abdampf -um strömt ist., dadurch gekennzeichnet, dass inner halb des Leitschaufelträgers auf einem Teil seiner axialen Erstreckung durch eine Zwi schenwand ein weiterer Zwischenraum gebil det ist, der mit einer Zwischenstufe der Be- schaufelung in Verbindung steht. UNTERANSPRLCHE 1.Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zwisehenra.um als Ringnut in den Werkstoff des Leitsehau- felträgers eingearbeitet ist. 2. Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (27) auch mit einer Stufe noch niedrigeren Druk- hes als die Zwisehenstufe in Verbindung steht, damit in ihm eine Dampfströmung erzeugt wird. 3.Turbine naeh Patentansprueh und Un- ter-ansprueh 2, dadureh gekennzeiehnet, dass die Strömung am Aussenumfang des Leit- sehaufelträgers und innerhalb des Zwisehen- raumes entgegengesetzt der Strömung in der Besehaufelung verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US331946XA | 1954-03-24 | 1954-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH331946A true CH331946A (de) | 1958-08-15 |
Family
ID=21869019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH331946D CH331946A (de) | 1954-03-24 | 1955-03-18 | Dampfturbine für hohe Drücke und Temperaturen mit in ein Aussengehäuse eingesetztem Leitschaufelträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH331946A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0394894A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Gec Alsthom Sa | Einstückiges Innengehäuse für eine Hochdruck-Mitteldruck-Dampfturbine mit geregelter Kühlung |
| EP0566478A1 (de) * | 1992-04-17 | 1993-10-20 | Gec Alsthom Electromecanique Sa | Hochdruckdampfturbinengehäuse |
-
1955
- 1955-03-18 CH CH331946D patent/CH331946A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0394894A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Gec Alsthom Sa | Einstückiges Innengehäuse für eine Hochdruck-Mitteldruck-Dampfturbine mit geregelter Kühlung |
| FR2646466A1 (fr) * | 1989-04-26 | 1990-11-02 | Alsthom Gec | Stator interne hp-mp unique de turbine a vapeur avec climatisation controlee |
| US5149247A (en) * | 1989-04-26 | 1992-09-22 | Gec Alsthom Sa | Single hp-mp internal stator for a steam turbine with controlled steam conditioning |
| EP0566478A1 (de) * | 1992-04-17 | 1993-10-20 | Gec Alsthom Electromecanique Sa | Hochdruckdampfturbinengehäuse |
| FR2690202A1 (fr) * | 1992-04-17 | 1993-10-22 | Alsthom Gec | Perfectionnements aux modules haute pression de turbine à rotor tambour avec admission de vapeur à très hautes caractéristiques. |
| US5350276A (en) * | 1992-04-17 | 1994-09-27 | Gec Alsthom Electromecanique Sa | High pressure modules of drum rotor turbines with admission of steam having very high characteristics |
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