CH332458A - Verflüssigungsmaschine für Schokolade- und Kakaomassen - Google Patents
Verflüssigungsmaschine für Schokolade- und KakaomassenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
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- A23G1/10—Mixing apparatus; Roller mills for preparing chocolate
-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
Verflüssigungsmaschine für Schokolade- und Kakaomassen
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Maschine zur Verflüssigung von Schokolademasse, die z. B. aus dem Feinwalzwerk kommt und nachher zur Conehe gefördert wird. Diese Maschine kann auch zur Verflüssigung von Kakaomasse verwendet werden, wobei sie z. B. zwischen Riffelwalzwerk und Feinwalzwerk eingeschaltet ist, oder auch als Ersatz für einen Rührwerktrog nach dem Feinwalzwerk.
Beim Verflüssigen von Schokolademasse wird der Verflüssigungsapparat üblicherweise zwischen Walzwerk und Conche geschaltet.
Die zu conchierende Masse weist, wenn sie vom Walzwerk kommt, normalerweise einen Fettgehalt von 2 > 28 O/o auf. Die Masse wird meistens in Pulverform unter Beimengung von Kakaobutter, Lecithin oder ähnlichen Stoffen in die Conche gegeben, und zwar im Chargenbetrieb. Der Conehierlmgsprozess, der das Verdunsten von Wasser, die Entfernung von Gerbsäure, sowie das Abschleifen oder Abrunden der Masseteilchen umfasst, kann erst dann einsetzen, wenn alle Anhäufungen oder Zusammenballungen der Schokolademasse aufgelöst sind, mit andern Worten, wenn die Masse dünnflüfisig geworden ist. Die Zeit, welche nun in der Conche gebraucht wird für die Verflüssigung der Masse dauert etwa W8 Stunden.
Der Zeitverlust und der Kraftbedarf, welche zur Verflüssigung der Masse in der Conche aufgewendet werden nuis- sen, gestalten diese Arbeitsweise unrationell.
Die Erfindung gibt Mittel, um diese Nachteile zu vermeiden. Sie betrifft eine kontinuierlich arbeitende Verftüssigungs-, Misehund Knetmaschine für Kakao- und Schoko- lademasse, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine mit Misch- und Förderelementen versehene, heizbare Welle aufweist, die sich in einer heizbaren Kammer dreht, in welcher Mischelemente befestigt sind, die mit denjenigen der Welle zusammenwirken, wobei das zn behandelnde Gut von der Einlauföffnung zur Austrittsöffnung der Kammer der Welle entlang gefördert wird.
In der ersten Mischstufe der Verflüssigungsmaschine besteht die Möglichkeit, gewissen Sehokolademassen Kakaobutter, Leeithin oder ähnliche Stoffe in einem bestimmten Verhältnis zuzugeben.
Die Zeichnung zeigt eine bevorzugte Aus führlmgsform der Erfindung. Die Fig. 1 ist ein axialer Schnitt durch die Maschine. Die Fig. 2 ist ein teilweiser Schnitt in grösserem Massstab durch die Linie A-A der Fig. 1 und die Fig. 3 ein teilweiser Schnitt in grösserem Massstab durch die Linie B-B der Fig. 1.
Auf der horizontalen Welle 1 sind verschiedene Elemente befestigt: Eine Einzugsschnecke 2, kammartig angeordnete Stifte 3 -als Miseh-und Knetelemente, deren Reihen zur
Anordnung von Förderpaletten 4 unterbro chen sind, und Puinpflügel 5. Die Welle 1 ist am Lagergehäuse 6 festgelagert und axial verschiebbar im Lagergehäuse 7. Zur Lagerung sind Wälzlager 8 vorhanden. Die Welle 1 ist hohl zur Aufnahme eines elektrischen Heizstabes 9. Es ist auch möglich, statt des Heizstabes 9 in der Hohlwelle ein Rohrsystem-für Dampfheizung anzubringen, welches von einer Stopfbüchse, die auf der Welle 1 sitzt, gehalten wird. Durch diese Heizeinrichtung wird die Schokolade-oder Kakaomassc von innen heraus beheizt.
Die Welle 1 wird von einem Elektromotor 10, der am Lagergehäuse 6 aufgeflanscht ist, über eine flexible Kupplung 11 angetrieben.
Sie dreht sich in einer Kammer 12, die von einem zweiteiligen Gehäuse 13 begrenzt ist.
An der obern Hälfte des Gehäuses 13 ist ein Einlauftrichter 14 befestigt, der das Material zur Einlauföffllrmg 15 führt. Unter dieser Einlauföffnung : 15 ist die Einzugsschnecke 2 angeordnet. Ein Heizmantel 16 ist auf der obern Hälfte des Gehäuses 13 angebracht. In der Kammer 12 befinden sich kammartig angeordnete Stifte 17, die an den Gehäusewandungen befestigt sind und die mit den Stiften 3 der Welle 1 zusammenwirken. In der Nähe der Einlauföffnung 15, in der ersten Mischzone, mündet eine Zufuhrleitlmg 18 für Kakaobutter, Lecithin oder andere Zusatzstoffe. Diese Zusatzstoffe können mit Hilfe einer Zahnradpumpe 19, welche durch den Motor 10 über die Kupplung 20 angetrieben wird, in die Kammer 12 eingepresst werden.
Am untern Teil des Gehäuses 13 befindet sich die Austrittsöffnung 21 mit dem Austrittsrohr 22, in welchem die verflüssigte Masse zur Conche durch die Pumpflügel 5, die in der Nähe der Austrittsöffnung 21 angeordnet sind, wegbefördert wird. An diesem untern Teil des Gehäuses 13 ist ebenfalls ein Heizmantel 23 befestigt.
Als Heizmedium kann Dampf oder Heisswasser verwendet werden, welches durch den Eintrittsstutzen 24 des Gehäuseoberteils in den Heizmantel 16 eintritt und durch den Austrittsstutzen 25 über einen Schlauch 26 in den
Gehäuseunterteil fliesst. Es verlässt die Ma schine am Austrittsstutzen 27.
Die Zufuhr des Heizmediums wird durch einen am Anstrittsrohr 22 angebrachten ein stellbaren Thermostaten 28 geregelt. Der
Thermostat 28 beeinflusst den Heizstab 9 über einen Regler 29 bekannter Bauart.
Das Gehäuse 13 ist mit Flanschen 30 an den Lagergehäusen 6, 7 angeschraubt. Die Wälzlager 8 sind durch zweiteilige, messer scharfe Scheiben 31 und Dichtungen 32 abge dichtet. Die-Maschine ist auf einem Ständer
33 montiert.
Die Masse wird durch die Einzugsschnecke
2, die Förderpaletten 4 und die Pumpflügel 5 von der Einlauföffnung 15 zur Austritts öffnung 21 der Welle 1 entlang geführt, unter kräftigem Misch-und Kneteffekt durch die
Stifte 3 und 17.
Die pulverförmige Schokolademasse wird auf einfache Weise raseh und zuverlässig ge mischt und verflüssigt, wobei zusammenge ballte Massenteilehen sofort gelöst oder ge loekert werden. Die Masseteilehen werden fer ner in diesem Apparat nach allen Seiten ge wendet und zwar unter Druck, so dass die scharfen Kanten und Ecken durch Anein anderreiben der Teilchen abgeschliffen und gerundet werden. Durch diese Arbeitsweise des
Verflüssigungsapparates wird der nachfol gende Conchiernngsprozess wesentlich ver kürzt.
Beim kontinuierlichen Verflüssigungspro zess ergibt sich ausserdem der Vorteil, dass die unmittelbar dem Walzwerk entnommene Masse noch nicht erstarrt ist, sich also noch nicht abgekühlt hat, somit weicher ist und sich leichter verflüssigen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kontinuierlich arbeitende Verflüssigungs-, Misch- und Knetmaschine für Schokolade- und Kakaomassen, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit Misch- und Förderelementen versehene heizbare Welle aufweist, die sich in einer heizbaren Kammer dreht, in welcher Mischelemente befestigt sind, die mit denjeni gen der Welle zusammenwirken, wobei die zu behandelnde Masse von der Einlauföffnung zur Austrittsöffnung der Kammer der Welle entlang gefördert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verflüssigungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Einlauföffnung eine Zufuhrleitung für die Einführung von Zusatzstoffen in die Kammer vorhanden ist.2. Verflüssigungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe für die Beförderung der Zusatzstoffe vom Motor der Verflüssigungsmaschine angetrieben ist.3. Verftüssigungsmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischelemente kammartig angeordnete Stifte sind, deren Reihen zur Anordnung von Förderpaletten auf der Welle in Abständen un terbrochen sind.4. Verflüssigungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Einlauföffnung eine Einzugsschneeke auf der Welle angeordnet ist.5. Vcrflüssigungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Austrittsöffnung Pumpflügel auf der Welle angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1955
- 1955-07-15 CH CH332458D patent/CH332458A/de unknown
Cited By (2)
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| WO2025158055A1 (en) | 2024-01-24 | 2025-07-31 | Royal Duyvis Wiener B.V. | Apparatus for mixing and/or conching edible mass |
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