CH332756A - Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen - Google Patents

Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen

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CH332756A
CH332756A CH332756DA CH332756A CH 332756 A CH332756 A CH 332756A CH 332756D A CH332756D A CH 332756DA CH 332756 A CH332756 A CH 332756A
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CH
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Inventor
Karnbach Hugo Dr Jur
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Agepa Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/06Suspended filing appliances for hanging large drawings or the like
    • B42F15/063Suspended filing appliances for hanging large drawings or the like with two sets of rods

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Description


  Vorrichtung     zur    hängenden     Aufreihung    von mit Perforierungen versehenen Plänen,       Zeichnungen    und     ähnlichen    Flachgegenständen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur hängenden     Aufreihung    von mit Perforie  rtangen versehenen Plänen, Zeichnungen und  ähnlichen Flachgegenständen an mindestens  zwei ein Fach bildenden Rechen, deren Trag  stifte gegeneinander gerichtet und versetzt  zueinander angeordnet sind und sich über  annähernd die Fachtiefe erstrecken, wobei  von den Rechen der eine gegenüber dem  andern von der Schliesslage über eine Zwi  schenlage in die Öffnungslage des Faches oder       umgekehrt    in mindestens einer Führung be  wegbar ist.  



  (Degenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     derartige    Vorrichtung, die dadurch  gekennzeichnet ist, dass mehrere Gruppen hin  tereinander angeordneter,     faehbildender    Re  chenpaare zu einer baulichen Einheit ver  einigt sind, in welcher die Rechen mitein  ander lösbar gekuppelt sind, derart, dass zum  wahlweisen Öffnen eines der Fächer der vor  derste Rechen in Öffnungsrichtung bewegt  wird und hierbei die vor dem zu öffnenden  Fach liegenden gekuppelten Rechen mit  nimmt, wobei die bauliche Einheit einen Rah  men und darin in Führungen die parallel       versehiebbaren    Rechen aufweist,

   die am Rah  men     arretierbar    und     verriegelbar    sind und je  nach Wahl eines bestimmten Faches     einzeln     oder gruppenweise aus der Schliessstellung       entkuppelbar    sind, wobei der dem gewählten  Fach entsprechende Rechen in die Zwischen-         stellung    und von dieser in die Öffnungslage  verschiebbar ist.  



  Einzelheiten der Erfindung ergeben sich  aus der Beschreibung und der     Zeichnung,    in  welcher rein beispielsweise eine Ausführungs  form des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt  ist. Es zeigen:       Fig.    1 die Vorrichtung in Draufsicht, wo  bei mehrere Gruppen von Rechen in einem  Rahmen zu einer baulichen Einheit vereinigt  sind,       Fig.    2 das eine Ende eines Rechens bzw.

    Trägers mit seinen Laufrollen und Einzel  heiten,       Fig.    3 die Bedienungshandgriffe am einen  Rechen zur Betätigung der     Arretierungs-    und       Verriegelungsmittel,          Fig.    4, 5 und 6 verschiedene Einzelheiten  betreffend die gegenseitigen Kupplungen der  Rechen,       Fig.    7 die Anordnung der Drucktasten  zur Lösung der Kupplungen sowie     eine    Siche  rung, von der Innenseite des Rahmens gese  hen und       Fig.    8 den Teil einer     Sicherungsleiste.     Die dargestellte Vorrichtung weist einen  starren Rahmen 1 aus vier     Winkelprofileisen     auf, in welchem vier parallele Träger 3, 4,

   5  und 6 mit in Abständen über ihre Länge  verteilten, abstehenden Tragstiften 2 parallel  verschiebbar gelagert sind. Der Abstand zwi  schen den Trägern bzw. durch die Tragstifte      gebildeten Rechen in Schliessstellung ist dabei  im Verhältnis zur Länge der Tragstifte 2 so  bemessen, dass die an einem ihrer Ränder  mit Lochungen versehenen     Gegenstände    in  den zwischen den Rechen gebildeten Fächern  auf den Tragstiften     2a    bzw. 2b je zweier  Träger aufgereiht sind. Die Tragstifte     2a    und  2b sind gegeneinander versetzt     angeordnet,     wobei die auf beiden Seiten der Träger 4, 5       und    6 abstehenden Tragstifte aus je einem  durchgehenden Eisenstift gebildet sind.

   Dem  gemäss dient jeder Rechen 4, 5 und 6 zwi  schen dem vordersten und dem hintersten  Rechen je als Begrenzung     zweier    benachbarter  Fächer. Der hinterste Träger 7 wird durch  den hintern Holm des Rahmens 1 gebildet  und weist nur einseitig Tragstifte     2b    auf.  Die Träger 3-6 besitzen an ihren Enden mit  ihnen verschweisste Ausleger 8, an denen je  zwei Laufrollen 9 mit versenkter Laufrille 10  drehbar gelagert sind. Die Ausleger 8 benach  barter Träger sind gegeneinander in Längs  richtung der Träger versetzt     (Fig.    1) und  ihre Rollen laufen auf verschiedenen Rippen  11, 12, 13, welche auf einem als Schiene  dienenden, breiten waagrechten Flansch 14  gebildet sind, der mit je einem Seitenholm  des     Rahmens    1 eine Einheit bildet.

   Die Aus  leger 8 sind verhältnismässig lang und die  Laufrollen 9 an deren Enden angeordnet,  so dass eine     gute    Führung gewährleistet ist.  



  Die Träger sind untereinander lösbar ge  kuppelt, wie nachstehend erläutert werden  soll. Jeder der Träger 4, 5, 6 ist in Längs  richtung von einer Verbindungsstange 15  durchsetzt, an deren beiden Enden je eine  Kupplungsklinke 16, 17, 18, 19     unverdreh-          bar    festsitzt. Jede Kupplungsklinke weist  einen Haken     16a-19a    sowie ein horizontal  abgewinkeltes Druckstück     1,6b-19b    auf,  welch letztere zu ihrer Betätigung mittels je  einer gefederten Drucktaste 20, 21, 22, 23       (Fig.    1 und 7) zwecks Lösung der Kupplung  dienen.

   Da jeder der beweglichen Träger 4,  5, 6 mit dem nächst vordern und der hinter  ste der beweglichen Träger 6 ausserdem mit  dem Rahmen 1 lösbar gekuppelt ist, und da  anderseits die Drucktasten 20-23 zwecks    bequemer Betätigung in einer Reihe ange  ordnet sind, sind die Kupplungsklinken un  terschiedlich ausgebildet, wie die     Fig.    4-6  zeigen.

   Der Haken     16a    der Klinke 16 hinter  greift dabei einen mit dem vordersten Trä  ger 3 fest verbundenen Anschlagbolzen 24,  der Haken 17a einen am Flansch 8 des Trä  gers 4 vorstehenden Anschlag 25, der Haken       18a    einen am Flansch des Trägers 5 vorste  henden Anschlag 26 und der Haken     19a    einen  am     Seitenhohn    des Rahmens 1 vorstehenden  Anschlagbolzen 27     (Fig.    1). Die Drucktaste  20 wirkt mit dem     Druckstüek    16b, Taste 21  mit dem Druckstück 17b, Taste 22 mit dem  Druckstück 18b und Taste 23 mit dem Druck..       stiick    19b zusammen.

   Die Drucktasten     20=23     sind an einem horizontalen Flansch 28 eines  aus dem vordersten Träger 3, je einem hoch  kant gestellten     Querflansch    29 und den zu  gehörigen Laufrollen 30 gebildeten Schieber  wagens angeordnet, durch einen parallelen  Flansch 31 geführt und mit je einer Druck  schraubenfeder 32 versehen.

   Druckplatten 33  gewährleisten ein sicheres Zusammenwirken  mit den Druckstücken     16b-19b.    Um die  Kupplungsklinken 16-19 in     Sehliessstellung     zu halten, sind sie durch kleine Zugfedern 34  mit den zugehörigen Trägern verbunden; sie  weisen anderseits an ihren Haken Auflauf  flächen 35     auf.    Die Verbindungsstangen 15  verlaufen im untern Teil der zugehörigen  Träger     (Fig.        4-6),    während die Tragstifte 2  deren obern Teil durchsetzen. Lediglich die  Verbindungsstange 15a des Trägers 5 verläuft  oberhalb von dessen Tragstiften     (Fig.    6) und  'esitzt deshalb kleineren Querschnitt.

   Die  Tragstifte 2 sind in     Fig.    6 der Deutlichkeit  halber weggelassen. Durch die Verbindungs  stangen 15 und     15a    werden die     Kupplungs-          bzw.        Entkupplungsbewegungen    gleichförmig  auf die Kupplungsorgane der andern Rah  menseite übertragen, wodurch eine Schräg  stellung der. Träger bei Gebrauch verhindert  wird.  



  Infolge der beschriebenen Ausbildung der  Kupplungsorgane braucht lediglich am vor  dersten Träger 3 gezogen zu werden, um wahl  weise jedes beliebige Fach zu öffnen, nach-      dem die Kupplung zwischen den dieses ein  schliessenden Trägern durch Niederdrucken  der entsprechenden     Drucktaste    gelöst worden  ist. Der vorderste Träger 3 ist zu diesem       Zweck,    wie erwähnt,     zut    einem     Schieberwagen          erweitert    und weist nur auf seiner hintern  Seite Tragstifte 2 auf.

   Auf seiner vordern  Seite ist er mit zwei vorzugsweise     kugelfür-          migen    Handgriffen 36 versehen, die beispiels  weise in der Mitte der Breite des Rahmens 1       liegen    und zwischen sich einen Abstand von  etwa     4-6        ein    einschliessen.

   Die Handgriffe  36 dienen sowohl zum Vorziehen und Zurück  stossen der     beigekuppelten    Träger als auch  zur Betätigung der     Arretierungs-    und     Ver-          riegelungsmittel.    Diese Mittel bestehen aus  zwei im     vordersten    Träger 3 axial verschieb  bar     ;-eführten    und durch eine Feder 40 von  einander weggedrückten Stangen 37, die aus  den Enden des Trägers 3 herausragen und  mit. je einem der Handgriffe 36 über einen  Arm 38 im Innern des Trägers 3 verbunden  sind. Die Arme 38 sind in einem gemeinsamen  Langloch 39 des Trägers 3 längsverschiebbar  g<B>0</B>       eführt        (Fig.    3).

   An den vertikalen Flan  schen     1b    der Seitenholme des Rahmens 1 sind  an drei verschiedenen Stellen längs der Holme  einander symmetrisch gegenüberliegende  Rasten in Form von Löchern oder V     ertiefan-          gen    angebracht, in welche die beiden Arre  tier- und     Verriegelungsstangen    37 durch den  Druck der Feder 40 einfallen, sobald der       Reellen    3 an die betreffenden Stellen verscho  ben wird, wodurch der     Schieberwagen    jeweils  am Rahmen 1 arretiert und verriegelt wird.

    Um den     Sehieberwagen    aus einer Stellung in  eine andere verschieben zu können, muss also  zuerst die Verriegelung durch Gegeneinander  drücken der beiden Handgriffe 36 entgegen  der Kraft der Feder 40 aus den Löchern aus  gerückt werden.  



  Die drei     Löcherpaare    entsprechen einer  Schliessstellung     S,    einer     Zwischenstellung    Z  und einer     Offenstellung    0 des     Schieberwagens     bzw. der mit ihm gekuppelten Träger. In der  Schliessstellung     S        (Fig.    1) sind die zwischen  den Trägern gebildeten Fächer geschlossen,  wobei die Tragstifte     2a.    und 2b einander so    weit überlappen, dass sie sich über annähernd  die ganze Fachtiefe zwischen je zwei Trägern  bzw. Rechen erstrecken.

   Bei     Verschiebung        des     Rechens 3 in     öffnungsrichti-mg,    also nach  vorn gegen die handhabende Person, erwei  tert sich ein Fach     tun    den Abstand     a,    wobei  der Träger 3 in die gestrichelt dargestellte  Lage 3' gelangt, und in welcher sich die  Tragstifte     2a    und     2b    des betreffenden Faches  gerade noch überlappen. In der     Offenstellung     ist das betreffende Fach ganz geöffnet, das  heisst, zwischen den Enden der     Tragstifte        2u     und     2b    verbleibt ein freier Raum.

   Der Rechen  3 hat sich dabei um eine weitere Strecke     b     in die Lage 3" verschoben.  



  Ein     Sicherungsbolzen    41 ist an dem mit  dem vordersten Rechen 3 verbundenen  Flansch 28     -und    am parallelen Flansch 31 ge  führt; er weist an seinem obern Ende einen  Knopf 42 auf     (Fig.    1 und 7). Im gleich  seitigen     -waagrechten    Rahmenflansch 14 ist  an entsprechender Stelle ein Loch 44 oder  eine     Vertiefung    gebildet, in welche der Siche  rungsbolzen 41 bei     Erreichen    der Zwischen  stellung Z durch sein Eigengewicht einfällt  und den     Schieberwagen    arretiert.  



  Die Kupplungsorgane mit Ausnahme der  Drucktasten 20 bis 23 sowie die Rollagerung  der Träger und mindestens ein Teil der Lauf  schienen 11, 12 und 13 sind durch je einen  waagrechten Flansch überdeckt. Auf der  rechten Seite     (Fig.    1) ist dies der Flansch 28,  auf der linken Seite kann dieser Flansch am       Schieberwagen    oder am Rahmen 1 angeordnet  sein. Der linksseitige     Flansch    ist in     Fig.    1.  weggelassen.  



  Die Tragstifte 2 sind vorzugsweise an  ihren Enden     verjüngt    bzw. zugespitzt. Um  ein Umbiegen der obern Ecken der aufge  hängten     Gegenstände    bei wenig angefülltem  Fach infolge zu grosser Abstände der ver  setzten Tragstifte und dadurch die Gefahr  einer Verletzung durch den äussersten Trag  stift beim Schliessen des Faches zu vermeiden,  sind die äussersten Tragstifte 2:c je     zweier     Träger so angeordnet, dass sie in Schliesslage  aneinander anliegen; sie sind in der Längs-           richtung    vertikal halbiert, derart, dass sie       zusammen    den     Querschnittsumriss    eines nor  malen Tragstiftes 2 aufweisen     (Fig.1    und 2).  



  Zur Sicherung der aufgereihten Gegen  stände gegen Abgleiten von den Tragstiften  in     Offenstellung    der Rechen sind auf die  Tragstifte     aufsetzbare    Sicherungsleisten 45  (Fug. 8) mit Aussparungen 46 und 47 für  die Tragstifte vorgesehen. Mit Hilfe der Aus  sparungen 46 werden die Sicherungsleisten  auf der einen     Tragstiftreihe        (2a)    festge  klemmt, während die Aussparungen 47 auf  den" Tragstiften 2b der gegenüberliegenden  Reihe aufliegen.  



  Die     Verwendung    der dargestellten und  beschriebenen Vorrichtung gestaltet sich wie  folgt:  Soll beispielsweise eine im Fach zwischen  den Rechen 5 und 6 in einem das Fach bei  nahe ausfüllenden Stapel aufgereihte Zeich  nung weggenommen werden, so wird auf die  zugehörige     Drucktaste    22 gedrückt, wodurch  der     Schieberwagen    mit dem Rechen 3     und     den mit ihm gekuppelten Rechen 4 und 5 vom  Rahmen entkuppelt wird, während der  Rechen 6 gekuppelt bleibt. Werden nun die  Handgriffe 36 gegeneinander gedrückt und  zugleich nach vorn gezogen, so     wird    der  Rechen 3 durch die Stangen 37 entriegelt und  der     Schieberwagen    mit den Rechen 3, 4 und 5  in Bewegung gesetzt.

   Wird nach     Entriege-          lung    der seitliche Druck auf die Handgriffe  36 aufgehoben und nur noch an ihnen ge  zogen, so fallen die Stangen 37 bei Erreichen  der das Fach erweiternden Zwischenstellung  in die entsprechenden Löcher in den seit  lichen Flanschen 1b ein, so dass der Schieber  wagen mit den Rechen 3, 4 und 5 in dieser  Zwischenstellung arretiert und verriegelt  wird. Hiermit ist das betr. Fach erweitert,  aber gegen Öffnen gesichert.

   Es kann nun  die gewünschte     Zeichnung    bequem im erwei  terten und damit besser zugänglichen Fach       gesucht    werden, wobei die vor der Zeichnung  befindlichen Zeichnungen auf die eine und  die hinter ihr befindlichen Zeichnungen auf  die andere     Tragstiftreihe    geschoben und vor  zugsweise mittels einer Sicherungsleiste 45    festgeklemmt werden.

   Ist diese Zeichnung  festgestellt, so kann sie nach Öffnen des  Faches     herausgenommen    werden, indem die  Handgriffe 36 wieder zusammengedrückt und  der     Schieberwagen    mit den Rechen 3, 4 und 5  nach vorn gezogen wird, in welcher Stellung  die Tragstifte     2'a    und 2b im Fach einen  Zwischenraum frei lassen, der das Heraus  heben der Zeichnung ermöglicht.  



  Sollten beim Vorziehen des     Schieberwagens     aus der Schliessstellung S die Handgriffe 36  zu lange     zusammengedrückt    werden und der  Wagen die Zwischenstellung Z ungewollt  überfahren, bevor die Zeichnungen im Fach  durch eine Klemmleiste 45 festgehalten sind,  so sorgt der Sicherungsbolzen 41 automatisch  für die     Arretierung    des     Schieberwagens    in  der Zwischenstellung. Der Sicherungsbolzen  muss daher zur Weiterverschiebung in die       Uffenstellung    durch Anheben aus dem Ein  griff gelöst werden.  



  Das Schliessen des geöffneten Faches nach  Entnahme bzw. Einordnung eines Gegenstan  des .erfolgt durch Lösen der     Verriegelung     durch Zusammendrücken der Handgriffe 36  und     Zurückstossen    des     Schieberwagens        direkt     in die Schliesslage.  



       Lm    beim Rückführen des     Schieberwagens     in die Schliesslage der Rechen den Wagen  direkt in die Schliesslage     zuriickstossen    zu  können, ohne nach     Entriegelung    der Stangen  37 die Handgriffe 36 weiter     zusammendrük-          ken    zu müssen, weisen sowohl der Sicherungs  bolzen 41 an seinem untern Ende als     aueli     die     Arretierungsstangen    37 eine in der       Rückführrichtung    wirksame Auflauffläche  auf, die für den Bolzen 41 mit 43 bezeichnet  ist.

   Es können auch entsprechende Auflauf  flächen am Loch 44 und in den     Einfallöchern     der Flanschen 1 b für die Stangen 37 vorge  sehen sein.  



  Die beschriebene Vorrichtung hat den  Vorteil eines grossen Aufnahmevermögens bei  relativ kleiner     Raumbeanspruchung,    da für  eine beliebige Anzahl vorgesehener Fächer  stets nur ein und dieselbe Öffnungstiefe  (a +     b)    benötigt wird, welche zudem inner-      halb des festen Rahmens 1 liegt.

   Die versetzte  Anordnung der Tragstifte     2a    und     2b    hat zur  Folge, dass bei entsprechender Länge der  Stifte jedes Fach voll, das heisst unter     maxi-          tnaler    Ausnützung des Zwischenraumes     zwi-          sehen    den beiden     Trägern,    besetzt. werden  kann.

   dass aber trotzdem in einer als Vor  wahlstellung dienenden Zwischenstellung       i-        eiehlieh    Platz vorhanden ist, um einen ge  wünschten Gegenstand in dem betreffenden  Fach aussuchen zu können, ohne dass die Ge  fahr des     Abgleitens    von     Gegenständen    von  den Tragstiften besteht. Im Gegensatz zu be  kannten ähnlichen Vorrichtungen, bei welchen  zum Aussuchen bzw.

   Entnehmen eines     Gegen-          siandes    ein Zusatzgerät aufgesetzt und mit  einem entsprechenden Träger zum     Zusam-          menwirken    gebracht. werden muss, gestaltet  sieh die Bedienung der beschriebenen     Ein-          richtunc    äusserst einfach und bequem. Jeder  eingeordnete Gegenstand kann, insbesondere  wenn die Gegenstände durch ein übliches       Reitersystem        gekennzeiehnet    sind, im betref  fenden erweiterten Fach sofort und leicht auf  gefunden und anschliessend nach vollständi  gem Öffnen des Faches diesem entnommen  werden.  



  Selbstverständlich kann eine beliebige  Anzahl von Trägern bzw. Rechen vorge  sehen sein, je nach den     gegebenen    Raumver  hältnissen. Der Rahmen 1 kann dabei auf  einem festen oder fahrbaren Gestell oder auch       auf    einem Auszugsrahmen eines Schrankes  usw. permanent oder lösbar befestigt. sein.  Zur     Arehiv        ierung    grösserer Mengen aufzu  hängender Gegenstände können auch in einem       Sehrank    oder Gestell mehrere der beschriebe  nen Vorrichtungen vereinigt sein, sofern den  Gegenständen jedes Rahmens genügend Raum  zum freien Hängen zur Verfügung steht.  



  Selbstverständlich lassen sich mit der     Vor-          riehtung        gleichzeitig    Zeichnungen, Pläne usw.  von verschiedener Grösse einzeln oder     ge-          miseht    einordnen, wenn nur die     Lochungen     ihres Randes der Teilung der Tragstifte ent  spricht. Die Lochungen werden vorzugsweise       dureh    Ankleben eines gelochten Bandes an  die     ztt    registrierenden Gegenstände ange-    bracht, wodurch dieselben gleichzeitig eine  gewisse Versteifung erfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur hängenden Aüreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenstän den an mindestens zwei ein Fach bildenden Rechen, deren Tragstifte gegeneinander ge richtet und versetzt zueinander angeordnet sind und sich über annähernd die Fachtiefe erstrecken, wobei von den Rechen der eine gegenüber dem andern von der Schliesslage über eine Zwischenlage in die Öffnungslage des Faches oder umgekehrt in mindestens einer Führung bewegbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere Gruppen hintereinan der angeordneter, fachbildender Rechenpaare (3, 4; 4, 5; 5, 6;
    6, 7) zu einer baulichen Ein heit vereinigt sind, in welcher die Rechen (3, 4, 5, 6 und 7) miteinander lösbar gekup pelt sind, derart, dass zum wahlweisen Öff nen eines der Fächer der vorderste Rechen (3) in Öffnungsrichtung bewegt wird und hierbei die vor dem zu öffnenden Fach lie genden gekuppelten Rechen (4; 4, 5;
    4, 5, 6) mitnimmt, wobei die bauliche Einheit einen Rahmen (1, 1b) und darin in Führungen (11., 12, 13) die parallel verschiebbaren Rechen (3, 4, 5 und 6) aufweist, die am Rahmen (1, 1b) arretierbar und verriegelbar sind und je nach Wahl eines bestimmten Faches ein zeln oder gruppenweise aus der Schliessstel lung entkuppelbar sind, wobei der dem ge wählten Fach entsprechende Rechen in die Zwisehenstellung (Z) und von dieser in die Öffnungslage (0)
    verschiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Rechen (3) zwei darin längsverschiebbar ge lagerte Stangen (37) aufweist, die unter dem Einfluss einer sie auseinander drückenden Feder (40, Fig. 3) stehen, .je mit einem Teil eines Bedienungshandgriffes (36) verbinden sind und mit ihren Enden wahlweise in je eine Rast in Führungen (1b) einfallen kön- nen, wobei die Rasten in Verschieberichtung des beweglichen Rechens (3) an je einer der Schliesslage (S), der Zwischenlage (Z) und der Öffnungslage (0)
    entsprechenden Stelle an den Führungen angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Rechen (3, 4, 5 und 6) mit dem nächstvordern durch Kupphuigsorgane (16, 17, 18 und 19) lösbar verbunden ist, welche federbelastete Klinker.
    aufweisen, die mit Auflaufflächen versehene Haken besitzen und die an mindestens einem Ende der Rechen schwenkbar und zum Zu sammenwirken mit Federdrucktasten (20, 21, 22 und 23) eingerichtet sind, die an einer mit dem vordersten Rechen (3, Fig. 7) bewe gungsverbundenen Schiene (28, 31) angeord net sind, die ihrerseits auf der betreffenden Führung des Rechens im Seitenteil des Rah mens (1, 1b) lagert.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rechen (4, 5, 6) zwischen dem vordersten (3) und dem hin tersten (7) als Begrenzung zweier benach barter Fächer dienen und hierzu nach beiden Seiten sich erstreckende Tragstifte (2a und 2b) aufweisen, die gegenüber denjenigen des benachbarten Rechens seitlich versetzt sind. 4. Vorrichtung nach Patentansprach und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklinken (16, 17, 18 und 19) an beiden Enden der Rechen symmetrisch ange ordnet und durch in den Rechen verlaufende Verbindungsstangen (15, 15a) drehverbunden sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Rechen an beiden Enden je zwei Laufrollen (9 bzw. 30) aufweist, von denen sich die eine diesseits und die andere jenseits des Rechens an einem quer angeordneten Ausleger befindet, und dass die Ausleger benachbarter Rechen gegen einander versetzt sind und die Rollenpaare (9 bzw. 30) der verschiedenen Rechen auf verschiedenen, ihnen zugeordneten Führun gen (11, 12, 13) in den Seitenstücken (1b) des Rahmens (1) laufen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit dem vordersten Rechen (3) in Verbindung stehenden Siche rungsbolzen (41, 42, Fig. 7), der beim Vor ziehen des Rechens (3) mindestens in der Zwischenstellung (Z) in eine Rast (44, Fig.1) an einem Rahmenteil einfällt, wobei sowohl der Sicherungsbolzen als auch die Rast mit. je einer nur in der Rüekführbewegung des Rechens wirksamen Auflauffläche (43) ver sehen sind, zwecks Ausschaltens der Arretie rung des Rechens (3) bei der Rückführbewe- gung von der öffnungs- in die Schliesslage. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Arre tier- und Verriegelungsstangen des vordern, beweglichen Rechens (3) als auch die Rasten mit je einer nur in der Rüekführbewegung des Rechens (3) wirksamen Auflauffläche versehen sind, zwecks Ausschaltens der Arre tierung des Rechens bei der Rückführbewe- gung von der Öffnungs- in die Schliesslage. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussersten Tragstifte (2c) je zweier Rechen in Schliess lage seitlich aneinander anliegen und in der Längsrichtung vertikal halbiert sind, derart, dass sie zusammen den Querschnittsumriss eines normalen Tragstiftes aufweisen. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch auf die Tragstifte je zweier Rechen aufklemmbare Leisten zur Sicherung der aufgereihten Gegenstände gegen Abgleiten von den Tragstiften bei ge öffnetem Fach.
CH332756D 1955-01-28 1955-01-28 Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen CH332756A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189690B (de) * 1959-03-18 1965-03-25 Otto Kind G M B H Zeichnungsschrank zum Aufhaengen von mit einer Lochung versehenen Zeichnungsblaettern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1189690B (de) * 1959-03-18 1965-03-25 Otto Kind G M B H Zeichnungsschrank zum Aufhaengen von mit einer Lochung versehenen Zeichnungsblaettern

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