CH332756A - Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen - Google Patents
Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen FlachgegenständenInfo
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Description
Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforie rtangen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen an mindestens zwei ein Fach bildenden Rechen, deren Trag stifte gegeneinander gerichtet und versetzt zueinander angeordnet sind und sich über annähernd die Fachtiefe erstrecken, wobei von den Rechen der eine gegenüber dem andern von der Schliesslage über eine Zwi schenlage in die Öffnungslage des Faches oder umgekehrt in mindestens einer Führung be wegbar ist.
(Degenstand der vorliegenden Erfindung ist eine derartige Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass mehrere Gruppen hin tereinander angeordneter, faehbildender Re chenpaare zu einer baulichen Einheit ver einigt sind, in welcher die Rechen mitein ander lösbar gekuppelt sind, derart, dass zum wahlweisen Öffnen eines der Fächer der vor derste Rechen in Öffnungsrichtung bewegt wird und hierbei die vor dem zu öffnenden Fach liegenden gekuppelten Rechen mit nimmt, wobei die bauliche Einheit einen Rah men und darin in Führungen die parallel versehiebbaren Rechen aufweist,
die am Rah men arretierbar und verriegelbar sind und je nach Wahl eines bestimmten Faches einzeln oder gruppenweise aus der Schliessstellung entkuppelbar sind, wobei der dem gewählten Fach entsprechende Rechen in die Zwischen- stellung und von dieser in die Öffnungslage verschiebbar ist.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher rein beispielsweise eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 die Vorrichtung in Draufsicht, wo bei mehrere Gruppen von Rechen in einem Rahmen zu einer baulichen Einheit vereinigt sind, Fig. 2 das eine Ende eines Rechens bzw.
Trägers mit seinen Laufrollen und Einzel heiten, Fig. 3 die Bedienungshandgriffe am einen Rechen zur Betätigung der Arretierungs- und Verriegelungsmittel, Fig. 4, 5 und 6 verschiedene Einzelheiten betreffend die gegenseitigen Kupplungen der Rechen, Fig. 7 die Anordnung der Drucktasten zur Lösung der Kupplungen sowie eine Siche rung, von der Innenseite des Rahmens gese hen und Fig. 8 den Teil einer Sicherungsleiste. Die dargestellte Vorrichtung weist einen starren Rahmen 1 aus vier Winkelprofileisen auf, in welchem vier parallele Träger 3, 4,
5 und 6 mit in Abständen über ihre Länge verteilten, abstehenden Tragstiften 2 parallel verschiebbar gelagert sind. Der Abstand zwi schen den Trägern bzw. durch die Tragstifte gebildeten Rechen in Schliessstellung ist dabei im Verhältnis zur Länge der Tragstifte 2 so bemessen, dass die an einem ihrer Ränder mit Lochungen versehenen Gegenstände in den zwischen den Rechen gebildeten Fächern auf den Tragstiften 2a bzw. 2b je zweier Träger aufgereiht sind. Die Tragstifte 2a und 2b sind gegeneinander versetzt angeordnet, wobei die auf beiden Seiten der Träger 4, 5 und 6 abstehenden Tragstifte aus je einem durchgehenden Eisenstift gebildet sind.
Dem gemäss dient jeder Rechen 4, 5 und 6 zwi schen dem vordersten und dem hintersten Rechen je als Begrenzung zweier benachbarter Fächer. Der hinterste Träger 7 wird durch den hintern Holm des Rahmens 1 gebildet und weist nur einseitig Tragstifte 2b auf. Die Träger 3-6 besitzen an ihren Enden mit ihnen verschweisste Ausleger 8, an denen je zwei Laufrollen 9 mit versenkter Laufrille 10 drehbar gelagert sind. Die Ausleger 8 benach barter Träger sind gegeneinander in Längs richtung der Träger versetzt (Fig. 1) und ihre Rollen laufen auf verschiedenen Rippen 11, 12, 13, welche auf einem als Schiene dienenden, breiten waagrechten Flansch 14 gebildet sind, der mit je einem Seitenholm des Rahmens 1 eine Einheit bildet.
Die Aus leger 8 sind verhältnismässig lang und die Laufrollen 9 an deren Enden angeordnet, so dass eine gute Führung gewährleistet ist.
Die Träger sind untereinander lösbar ge kuppelt, wie nachstehend erläutert werden soll. Jeder der Träger 4, 5, 6 ist in Längs richtung von einer Verbindungsstange 15 durchsetzt, an deren beiden Enden je eine Kupplungsklinke 16, 17, 18, 19 unverdreh- bar festsitzt. Jede Kupplungsklinke weist einen Haken 16a-19a sowie ein horizontal abgewinkeltes Druckstück 1,6b-19b auf, welch letztere zu ihrer Betätigung mittels je einer gefederten Drucktaste 20, 21, 22, 23 (Fig. 1 und 7) zwecks Lösung der Kupplung dienen.
Da jeder der beweglichen Träger 4, 5, 6 mit dem nächst vordern und der hinter ste der beweglichen Träger 6 ausserdem mit dem Rahmen 1 lösbar gekuppelt ist, und da anderseits die Drucktasten 20-23 zwecks bequemer Betätigung in einer Reihe ange ordnet sind, sind die Kupplungsklinken un terschiedlich ausgebildet, wie die Fig. 4-6 zeigen.
Der Haken 16a der Klinke 16 hinter greift dabei einen mit dem vordersten Trä ger 3 fest verbundenen Anschlagbolzen 24, der Haken 17a einen am Flansch 8 des Trä gers 4 vorstehenden Anschlag 25, der Haken 18a einen am Flansch des Trägers 5 vorste henden Anschlag 26 und der Haken 19a einen am Seitenhohn des Rahmens 1 vorstehenden Anschlagbolzen 27 (Fig. 1). Die Drucktaste 20 wirkt mit dem Druckstüek 16b, Taste 21 mit dem Druckstück 17b, Taste 22 mit dem Druckstück 18b und Taste 23 mit dem Druck.. stiick 19b zusammen.
Die Drucktasten 20=23 sind an einem horizontalen Flansch 28 eines aus dem vordersten Träger 3, je einem hoch kant gestellten Querflansch 29 und den zu gehörigen Laufrollen 30 gebildeten Schieber wagens angeordnet, durch einen parallelen Flansch 31 geführt und mit je einer Druck schraubenfeder 32 versehen.
Druckplatten 33 gewährleisten ein sicheres Zusammenwirken mit den Druckstücken 16b-19b. Um die Kupplungsklinken 16-19 in Sehliessstellung zu halten, sind sie durch kleine Zugfedern 34 mit den zugehörigen Trägern verbunden; sie weisen anderseits an ihren Haken Auflauf flächen 35 auf. Die Verbindungsstangen 15 verlaufen im untern Teil der zugehörigen Träger (Fig. 4-6), während die Tragstifte 2 deren obern Teil durchsetzen. Lediglich die Verbindungsstange 15a des Trägers 5 verläuft oberhalb von dessen Tragstiften (Fig. 6) und 'esitzt deshalb kleineren Querschnitt.
Die Tragstifte 2 sind in Fig. 6 der Deutlichkeit halber weggelassen. Durch die Verbindungs stangen 15 und 15a werden die Kupplungs- bzw. Entkupplungsbewegungen gleichförmig auf die Kupplungsorgane der andern Rah menseite übertragen, wodurch eine Schräg stellung der. Träger bei Gebrauch verhindert wird.
Infolge der beschriebenen Ausbildung der Kupplungsorgane braucht lediglich am vor dersten Träger 3 gezogen zu werden, um wahl weise jedes beliebige Fach zu öffnen, nach- dem die Kupplung zwischen den dieses ein schliessenden Trägern durch Niederdrucken der entsprechenden Drucktaste gelöst worden ist. Der vorderste Träger 3 ist zu diesem Zweck, wie erwähnt, zut einem Schieberwagen erweitert und weist nur auf seiner hintern Seite Tragstifte 2 auf.
Auf seiner vordern Seite ist er mit zwei vorzugsweise kugelfür- migen Handgriffen 36 versehen, die beispiels weise in der Mitte der Breite des Rahmens 1 liegen und zwischen sich einen Abstand von etwa 4-6 ein einschliessen.
Die Handgriffe 36 dienen sowohl zum Vorziehen und Zurück stossen der beigekuppelten Träger als auch zur Betätigung der Arretierungs- und Ver- riegelungsmittel. Diese Mittel bestehen aus zwei im vordersten Träger 3 axial verschieb bar ;-eführten und durch eine Feder 40 von einander weggedrückten Stangen 37, die aus den Enden des Trägers 3 herausragen und mit. je einem der Handgriffe 36 über einen Arm 38 im Innern des Trägers 3 verbunden sind. Die Arme 38 sind in einem gemeinsamen Langloch 39 des Trägers 3 längsverschiebbar g<B>0</B> eführt (Fig. 3).
An den vertikalen Flan schen 1b der Seitenholme des Rahmens 1 sind an drei verschiedenen Stellen längs der Holme einander symmetrisch gegenüberliegende Rasten in Form von Löchern oder V ertiefan- gen angebracht, in welche die beiden Arre tier- und Verriegelungsstangen 37 durch den Druck der Feder 40 einfallen, sobald der Reellen 3 an die betreffenden Stellen verscho ben wird, wodurch der Schieberwagen jeweils am Rahmen 1 arretiert und verriegelt wird.
Um den Sehieberwagen aus einer Stellung in eine andere verschieben zu können, muss also zuerst die Verriegelung durch Gegeneinander drücken der beiden Handgriffe 36 entgegen der Kraft der Feder 40 aus den Löchern aus gerückt werden.
Die drei Löcherpaare entsprechen einer Schliessstellung S, einer Zwischenstellung Z und einer Offenstellung 0 des Schieberwagens bzw. der mit ihm gekuppelten Träger. In der Schliessstellung S (Fig. 1) sind die zwischen den Trägern gebildeten Fächer geschlossen, wobei die Tragstifte 2a. und 2b einander so weit überlappen, dass sie sich über annähernd die ganze Fachtiefe zwischen je zwei Trägern bzw. Rechen erstrecken.
Bei Verschiebung des Rechens 3 in öffnungsrichti-mg, also nach vorn gegen die handhabende Person, erwei tert sich ein Fach tun den Abstand a, wobei der Träger 3 in die gestrichelt dargestellte Lage 3' gelangt, und in welcher sich die Tragstifte 2a und 2b des betreffenden Faches gerade noch überlappen. In der Offenstellung ist das betreffende Fach ganz geöffnet, das heisst, zwischen den Enden der Tragstifte 2u und 2b verbleibt ein freier Raum.
Der Rechen 3 hat sich dabei um eine weitere Strecke b in die Lage 3" verschoben.
Ein Sicherungsbolzen 41 ist an dem mit dem vordersten Rechen 3 verbundenen Flansch 28 -und am parallelen Flansch 31 ge führt; er weist an seinem obern Ende einen Knopf 42 auf (Fig. 1 und 7). Im gleich seitigen -waagrechten Rahmenflansch 14 ist an entsprechender Stelle ein Loch 44 oder eine Vertiefung gebildet, in welche der Siche rungsbolzen 41 bei Erreichen der Zwischen stellung Z durch sein Eigengewicht einfällt und den Schieberwagen arretiert.
Die Kupplungsorgane mit Ausnahme der Drucktasten 20 bis 23 sowie die Rollagerung der Träger und mindestens ein Teil der Lauf schienen 11, 12 und 13 sind durch je einen waagrechten Flansch überdeckt. Auf der rechten Seite (Fig. 1) ist dies der Flansch 28, auf der linken Seite kann dieser Flansch am Schieberwagen oder am Rahmen 1 angeordnet sein. Der linksseitige Flansch ist in Fig. 1. weggelassen.
Die Tragstifte 2 sind vorzugsweise an ihren Enden verjüngt bzw. zugespitzt. Um ein Umbiegen der obern Ecken der aufge hängten Gegenstände bei wenig angefülltem Fach infolge zu grosser Abstände der ver setzten Tragstifte und dadurch die Gefahr einer Verletzung durch den äussersten Trag stift beim Schliessen des Faches zu vermeiden, sind die äussersten Tragstifte 2:c je zweier Träger so angeordnet, dass sie in Schliesslage aneinander anliegen; sie sind in der Längs- richtung vertikal halbiert, derart, dass sie zusammen den Querschnittsumriss eines nor malen Tragstiftes 2 aufweisen (Fig.1 und 2).
Zur Sicherung der aufgereihten Gegen stände gegen Abgleiten von den Tragstiften in Offenstellung der Rechen sind auf die Tragstifte aufsetzbare Sicherungsleisten 45 (Fug. 8) mit Aussparungen 46 und 47 für die Tragstifte vorgesehen. Mit Hilfe der Aus sparungen 46 werden die Sicherungsleisten auf der einen Tragstiftreihe (2a) festge klemmt, während die Aussparungen 47 auf den" Tragstiften 2b der gegenüberliegenden Reihe aufliegen.
Die Verwendung der dargestellten und beschriebenen Vorrichtung gestaltet sich wie folgt: Soll beispielsweise eine im Fach zwischen den Rechen 5 und 6 in einem das Fach bei nahe ausfüllenden Stapel aufgereihte Zeich nung weggenommen werden, so wird auf die zugehörige Drucktaste 22 gedrückt, wodurch der Schieberwagen mit dem Rechen 3 und den mit ihm gekuppelten Rechen 4 und 5 vom Rahmen entkuppelt wird, während der Rechen 6 gekuppelt bleibt. Werden nun die Handgriffe 36 gegeneinander gedrückt und zugleich nach vorn gezogen, so wird der Rechen 3 durch die Stangen 37 entriegelt und der Schieberwagen mit den Rechen 3, 4 und 5 in Bewegung gesetzt.
Wird nach Entriege- lung der seitliche Druck auf die Handgriffe 36 aufgehoben und nur noch an ihnen ge zogen, so fallen die Stangen 37 bei Erreichen der das Fach erweiternden Zwischenstellung in die entsprechenden Löcher in den seit lichen Flanschen 1b ein, so dass der Schieber wagen mit den Rechen 3, 4 und 5 in dieser Zwischenstellung arretiert und verriegelt wird. Hiermit ist das betr. Fach erweitert, aber gegen Öffnen gesichert.
Es kann nun die gewünschte Zeichnung bequem im erwei terten und damit besser zugänglichen Fach gesucht werden, wobei die vor der Zeichnung befindlichen Zeichnungen auf die eine und die hinter ihr befindlichen Zeichnungen auf die andere Tragstiftreihe geschoben und vor zugsweise mittels einer Sicherungsleiste 45 festgeklemmt werden.
Ist diese Zeichnung festgestellt, so kann sie nach Öffnen des Faches herausgenommen werden, indem die Handgriffe 36 wieder zusammengedrückt und der Schieberwagen mit den Rechen 3, 4 und 5 nach vorn gezogen wird, in welcher Stellung die Tragstifte 2'a und 2b im Fach einen Zwischenraum frei lassen, der das Heraus heben der Zeichnung ermöglicht.
Sollten beim Vorziehen des Schieberwagens aus der Schliessstellung S die Handgriffe 36 zu lange zusammengedrückt werden und der Wagen die Zwischenstellung Z ungewollt überfahren, bevor die Zeichnungen im Fach durch eine Klemmleiste 45 festgehalten sind, so sorgt der Sicherungsbolzen 41 automatisch für die Arretierung des Schieberwagens in der Zwischenstellung. Der Sicherungsbolzen muss daher zur Weiterverschiebung in die Uffenstellung durch Anheben aus dem Ein griff gelöst werden.
Das Schliessen des geöffneten Faches nach Entnahme bzw. Einordnung eines Gegenstan des .erfolgt durch Lösen der Verriegelung durch Zusammendrücken der Handgriffe 36 und Zurückstossen des Schieberwagens direkt in die Schliesslage.
Lm beim Rückführen des Schieberwagens in die Schliesslage der Rechen den Wagen direkt in die Schliesslage zuriickstossen zu können, ohne nach Entriegelung der Stangen 37 die Handgriffe 36 weiter zusammendrük- ken zu müssen, weisen sowohl der Sicherungs bolzen 41 an seinem untern Ende als aueli die Arretierungsstangen 37 eine in der Rückführrichtung wirksame Auflauffläche auf, die für den Bolzen 41 mit 43 bezeichnet ist.
Es können auch entsprechende Auflauf flächen am Loch 44 und in den Einfallöchern der Flanschen 1 b für die Stangen 37 vorge sehen sein.
Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorteil eines grossen Aufnahmevermögens bei relativ kleiner Raumbeanspruchung, da für eine beliebige Anzahl vorgesehener Fächer stets nur ein und dieselbe Öffnungstiefe (a + b) benötigt wird, welche zudem inner- halb des festen Rahmens 1 liegt.
Die versetzte Anordnung der Tragstifte 2a und 2b hat zur Folge, dass bei entsprechender Länge der Stifte jedes Fach voll, das heisst unter maxi- tnaler Ausnützung des Zwischenraumes zwi- sehen den beiden Trägern, besetzt. werden kann.
dass aber trotzdem in einer als Vor wahlstellung dienenden Zwischenstellung i- eiehlieh Platz vorhanden ist, um einen ge wünschten Gegenstand in dem betreffenden Fach aussuchen zu können, ohne dass die Ge fahr des Abgleitens von Gegenständen von den Tragstiften besteht. Im Gegensatz zu be kannten ähnlichen Vorrichtungen, bei welchen zum Aussuchen bzw.
Entnehmen eines Gegen- siandes ein Zusatzgerät aufgesetzt und mit einem entsprechenden Träger zum Zusam- menwirken gebracht. werden muss, gestaltet sieh die Bedienung der beschriebenen Ein- richtunc äusserst einfach und bequem. Jeder eingeordnete Gegenstand kann, insbesondere wenn die Gegenstände durch ein übliches Reitersystem gekennzeiehnet sind, im betref fenden erweiterten Fach sofort und leicht auf gefunden und anschliessend nach vollständi gem Öffnen des Faches diesem entnommen werden.
Selbstverständlich kann eine beliebige Anzahl von Trägern bzw. Rechen vorge sehen sein, je nach den gegebenen Raumver hältnissen. Der Rahmen 1 kann dabei auf einem festen oder fahrbaren Gestell oder auch auf einem Auszugsrahmen eines Schrankes usw. permanent oder lösbar befestigt. sein. Zur Arehiv ierung grösserer Mengen aufzu hängender Gegenstände können auch in einem Sehrank oder Gestell mehrere der beschriebe nen Vorrichtungen vereinigt sein, sofern den Gegenständen jedes Rahmens genügend Raum zum freien Hängen zur Verfügung steht.
Selbstverständlich lassen sich mit der Vor- riehtung gleichzeitig Zeichnungen, Pläne usw. von verschiedener Grösse einzeln oder ge- miseht einordnen, wenn nur die Lochungen ihres Randes der Teilung der Tragstifte ent spricht. Die Lochungen werden vorzugsweise dureh Ankleben eines gelochten Bandes an die ztt registrierenden Gegenstände ange- bracht, wodurch dieselben gleichzeitig eine gewisse Versteifung erfahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur hängenden Aüreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenstän den an mindestens zwei ein Fach bildenden Rechen, deren Tragstifte gegeneinander ge richtet und versetzt zueinander angeordnet sind und sich über annähernd die Fachtiefe erstrecken, wobei von den Rechen der eine gegenüber dem andern von der Schliesslage über eine Zwischenlage in die Öffnungslage des Faches oder umgekehrt in mindestens einer Führung bewegbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere Gruppen hintereinan der angeordneter, fachbildender Rechenpaare (3, 4; 4, 5; 5, 6;6, 7) zu einer baulichen Ein heit vereinigt sind, in welcher die Rechen (3, 4, 5, 6 und 7) miteinander lösbar gekup pelt sind, derart, dass zum wahlweisen Öff nen eines der Fächer der vorderste Rechen (3) in Öffnungsrichtung bewegt wird und hierbei die vor dem zu öffnenden Fach lie genden gekuppelten Rechen (4; 4, 5;4, 5, 6) mitnimmt, wobei die bauliche Einheit einen Rahmen (1, 1b) und darin in Führungen (11., 12, 13) die parallel verschiebbaren Rechen (3, 4, 5 und 6) aufweist, die am Rahmen (1, 1b) arretierbar und verriegelbar sind und je nach Wahl eines bestimmten Faches ein zeln oder gruppenweise aus der Schliessstel lung entkuppelbar sind, wobei der dem ge wählten Fach entsprechende Rechen in die Zwisehenstellung (Z) und von dieser in die Öffnungslage (0)verschiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Rechen (3) zwei darin längsverschiebbar ge lagerte Stangen (37) aufweist, die unter dem Einfluss einer sie auseinander drückenden Feder (40, Fig. 3) stehen, .je mit einem Teil eines Bedienungshandgriffes (36) verbinden sind und mit ihren Enden wahlweise in je eine Rast in Führungen (1b) einfallen kön- nen, wobei die Rasten in Verschieberichtung des beweglichen Rechens (3) an je einer der Schliesslage (S), der Zwischenlage (Z) und der Öffnungslage (0)entsprechenden Stelle an den Führungen angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Rechen (3, 4, 5 und 6) mit dem nächstvordern durch Kupphuigsorgane (16, 17, 18 und 19) lösbar verbunden ist, welche federbelastete Klinker.aufweisen, die mit Auflaufflächen versehene Haken besitzen und die an mindestens einem Ende der Rechen schwenkbar und zum Zu sammenwirken mit Federdrucktasten (20, 21, 22 und 23) eingerichtet sind, die an einer mit dem vordersten Rechen (3, Fig. 7) bewe gungsverbundenen Schiene (28, 31) angeord net sind, die ihrerseits auf der betreffenden Führung des Rechens im Seitenteil des Rah mens (1, 1b) lagert.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rechen (4, 5, 6) zwischen dem vordersten (3) und dem hin tersten (7) als Begrenzung zweier benach barter Fächer dienen und hierzu nach beiden Seiten sich erstreckende Tragstifte (2a und 2b) aufweisen, die gegenüber denjenigen des benachbarten Rechens seitlich versetzt sind. 4. Vorrichtung nach Patentansprach und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklinken (16, 17, 18 und 19) an beiden Enden der Rechen symmetrisch ange ordnet und durch in den Rechen verlaufende Verbindungsstangen (15, 15a) drehverbunden sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Rechen an beiden Enden je zwei Laufrollen (9 bzw. 30) aufweist, von denen sich die eine diesseits und die andere jenseits des Rechens an einem quer angeordneten Ausleger befindet, und dass die Ausleger benachbarter Rechen gegen einander versetzt sind und die Rollenpaare (9 bzw. 30) der verschiedenen Rechen auf verschiedenen, ihnen zugeordneten Führun gen (11, 12, 13) in den Seitenstücken (1b) des Rahmens (1) laufen. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit dem vordersten Rechen (3) in Verbindung stehenden Siche rungsbolzen (41, 42, Fig. 7), der beim Vor ziehen des Rechens (3) mindestens in der Zwischenstellung (Z) in eine Rast (44, Fig.1) an einem Rahmenteil einfällt, wobei sowohl der Sicherungsbolzen als auch die Rast mit. je einer nur in der Rüekführbewegung des Rechens wirksamen Auflauffläche (43) ver sehen sind, zwecks Ausschaltens der Arretie rung des Rechens (3) bei der Rückführbewe- gung von der öffnungs- in die Schliesslage. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Arre tier- und Verriegelungsstangen des vordern, beweglichen Rechens (3) als auch die Rasten mit je einer nur in der Rüekführbewegung des Rechens (3) wirksamen Auflauffläche versehen sind, zwecks Ausschaltens der Arre tierung des Rechens bei der Rückführbewe- gung von der Öffnungs- in die Schliesslage. B.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussersten Tragstifte (2c) je zweier Rechen in Schliess lage seitlich aneinander anliegen und in der Längsrichtung vertikal halbiert sind, derart, dass sie zusammen den Querschnittsumriss eines normalen Tragstiftes aufweisen. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch auf die Tragstifte je zweier Rechen aufklemmbare Leisten zur Sicherung der aufgereihten Gegenstände gegen Abgleiten von den Tragstiften bei ge öffnetem Fach.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH332756T | 1955-01-28 |
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| CH332756D CH332756A (de) | 1955-01-28 | 1955-01-28 | Vorrichtung zur hängenden Aufreihung von mit Perforierungen versehenen Plänen, Zeichnungen und ähnlichen Flachgegenständen |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH332756A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189690B (de) * | 1959-03-18 | 1965-03-25 | Otto Kind G M B H | Zeichnungsschrank zum Aufhaengen von mit einer Lochung versehenen Zeichnungsblaettern |
-
1955
- 1955-01-28 CH CH332756D patent/CH332756A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189690B (de) * | 1959-03-18 | 1965-03-25 | Otto Kind G M B H | Zeichnungsschrank zum Aufhaengen von mit einer Lochung versehenen Zeichnungsblaettern |
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