Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren und zum Einführen der ge wickelten Spulen in Statornuten eines Elektro motors.
Bei der maschinellen Bewicklung von Sta turen war es bisher üblich, dass seitens der Ma schine die Spulen direkt in die Statornuten gewickelt werden, also ohne irgendwelche vor ausgehende Formung der Spulen. Bei Wickel masehinen dieser Arbeitsweise haben sich meh rere unerwünschte Eigenschaften herausge stellt. Diese ergeben sich vor allem aus der Tatsache einer ungenauen Bewicklungsart, da es höchst unpraktisch wäre, in den Nuten selbst irgendwelche Spulenformen zu verwen den.
Eine Folge dieser mangelnden Genauig.. keit ist, dass in jede Nute eine geringere Win- dungszahl hineinpasst als bei einer exakten Anordnung, bei welcher nur der unbedingt er forderliche Raum von jeder einzelnen Win dung eingenommen wird. Dies ist der Grund, weshalb die meisten zur Zeit in Gebrauch be findlichen Wickelmasehinen Drahtkreuzungen herstellen, das heisst die Drähte kreuzen über einander, wodurch sie mehr Raum beanspru- ehen. Häufig führt dies zu einem Bruch der Isolierschicht, besonders in den Nuten selbst.
Ein anderer Nachteil, bei direktem Bewickeln der Nuten, besteht in einem unnötigen Zeit aufwand, da jede einzelne Wicklung in jede der Nuten Windung nach Windung eingelegt werden muss. Eine weitere unerwünschte Folge der direkten Bewicklung der Nuten ist das ständige Auftreten von Stellen hohen An- pressdruckes zwischen dem Draht und den Kanten der Nuten, was eine Beschädigung der Nutenisolation mit sich bringen kann. Um diese unerwünschten Eigenschaften zu besei tigen, muss die unmittelbare Bewicklung der Nuten vermieden werden.
Es wird nun eine Maschine vorgeschlagen, welche die obgenannten Nachteile nicht auf weist und gekennzeichnet ist durch einen Spu- lenwickler mit zwei in entgegengesetzten Rich tungen arbeitenden Motoren., um den Spulen wickler abwechselnd zur Bildung aufeinander folgender Spulengruppen um eine Spulenform zu drehen, durch einen ersten Schlitten, um die gewickelten Spulen von der Spulenform abzuschieben und sie in ein Transportmittel zur Einführung in den Statur abzugeben, und durch einen zweiten Schlitten,
um die Spulen vom Transportmittel abzuschieben und sie in die Statornuten einzuführen.
Um eine Erhöhung der Genauigkeit, der Raumausnützung und der Arbeitsgeschwindig keit zu erzielen, wurde die erfindungsgemässe Maschine geschaffen, welche die Spulen im voraus wickelt und dieselben dann in die Nu ten einlegt. Da dies zwei vollständig getrennte Arbeitsgänge sind, kann ein Ausführungsbei spiel der Maschine, während eine eben ge wickelte Spule in eine Statornute eingelegt wird, bereits die Wicklung der nächsten Spule durchführen. Ferner können vorteilhaft die Spulenformen derart gestaltet werden, dass der gesamte, in den Nuten verfügbare Raum ausgenützt wird und Drahtkreuzungen ver mieden werden.
Die vorliegende Erfindung wird nachste hend in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher beschrieben. Hierbei zeigt Fig.1 einen Grundriss eines Ausführungs beispiels der erfindungsgemässen Spulenwickel- maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig.1. Fig. 2A ein Blick auf das linke Maschinen ende nach Fig. 2, Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Ansieht des Maschinenendes, Fig. 4 ein Querschnitt längs der Linie a---;
a in Fig. 2, Fig. 5 ein Querschnitt längs der Linie b-b in Fig. 3, Fig. 6 ein Querschnitt längs der Linie c--c in Fig. 2, Fig. 7 ein Querschnitt längs der Linie d-d in Fig. 2, Fig. 8 ein Querschnitt längs der Linie 6-e in Fig. 3, Fig.9 eine Seitenansicht der Spulenfüh- rLing in vergrössertem Massstab,
Fig.10 bis 12 je eine perspektivische An sicht der Führungsnase der Maschine vor bzw. während bzw. nach Vollendung eines Bewick- lungsvorganges, Fig. 13 eine teilweise im Schnitt gezeich nete perspektivische Ansicht der Spule nach dem Einsetzen in Tragemittel zum Transport zum Stator, Fig.14 eine perspektivische Ansicht der Transportmittel nach erfolgtem Einsetzen der Spule in eine Statornute,
Fig.15 eine Seitenansicht der Halteein richtung für einen Stator und die innerhalb des jeweiligen Stators vorgesehenen, zur Ein legung der Spulen bestimmten Transport mittel, Fig. 16 einen Querschnitt.
längs der Linie f-f in Fig. 15, Fig. 17 eine teilweise im Schnitt gezeich nete Seitenansicht ähnlich Fig.15 nach dem Einsetzen der Spulen in die Nuten, Fig. 18 einen Querschnitt längs der Linie g-cg in Fig. 17, Fig.19 eine perspektivische Darstellung der Transport- und Einsetzvorrichtung für die Spulen, in zerlegtem Zustand wiederge geben, Fig. 20 ein perspektivisches Funktions schema des vorliegenden Ausführungsbeispiels,
Fig. 20.4- einen Querschnitt längs der Linie h-h, der Fig. 20, Fig.21 eine perspektivische Ansicht des Drahtschlittens der Maschine mit einem Ver- riegelungsmechanismus, Fig.22 einen Grundriss eines Bauelemen tes, Fig. 23 ein Querschnitt längs der Linie i-i in Fig. l..
Die Betriebsweise der Maschine wird zuerst anhand von Fig.1 und 2 kurz beschrieben. Alle hierbei ei@vähnten Teile werden weiter unten eingehender beschrieben. Die zwei Mo tore 1 und 2 rotieren in entgegengesetzter Drehrichtung. über die Riemenscheiben 3 und 25, die Riemen 4 bzw. 26, die Riemenscheiben 5 und 24 und eine Kupplung 6 werden die Riemenscheibe 7 und die Keilriemen 8 in der einen oder andern Drehrichtung angetrieben. Bei Betätigung des Pedals 9 wird ein Steuer organ 10 wirksam und beeinflusst die Kupp lung 6. Der Spulendraht 11 läuft von einer Trommel (nicht. gezeichnet) über die Spann rolle 12, über die Rolle 13, unter der Rolle 14 hindurch und durch das Gehäuse 15 zum Schlitten 16.
Dieser Schlitten 16 befindet sich auf einer Führung 17, die um die ortsfeste Spulenforin 172 rotiert. Die Schraubenspin deln 159 Lind 160 rotieren gegenüber der Füh rung 17 und bewirken eine Längsbewegung des Schlittens 16 auf derselben. Auf diese Weise wird vom Schlitten 16 der Draht um die Spu- lenform 172 herumgeführt und eine Spule ge schaffen. Nach Fertigstellung einer solchen Spüle wird dieselbe von der Form 172 durch weiter unten näher beschriebene Mittel ab genommen und dem Einlegekopf 20 zuge führt.
Der Einlegekopf 20 bewegt sich recht winklig zur Achse der Spulenform 172 und wird seitens eines Getriebemotors 21 verscho ben, dessen Betrieb seitens eines zeitverzöger ten Schalters 22 bestimmt. ist, der seinerseits dureh zwei N ockenscheiben 23 gesteuert wird. Vom Motor 21 veranlasst, bewegt der Einlege kopf 20 die betreffende Spule zum Statorkern und le-t dieselbe in eine Nut desselben ein. Im Wirkungsschema nach Fig. 20 rotiert der Motor 1 im L'hrzeigersinn, der Motor '2 aber entgegen dem Uhrzeigersinn. Beide Mo toren 1 und 2 laufen beim Betrieb der Wickel maschine dauernd.
Der Motor 1 treibt die Rie menscheibe 24 im Uhrzeigersinn über die Rie menscheibe 25 und den Riemen 26. Dagegen treibt der Motor 2 über die Riemenscheibe 3 und den Riemen 4 die Riemenscheibe 5 entgegen dem Uhrzeigersinn an.
Beim Wickeln einer Spule mit der Ma schine wird mit einem Fuss ein kurzer Druck auf den Quersteg 28 des Pedals 9 ausgeübt. Der Quersteg 28 ist mittels der Schienen 29 an der Welle 30 starr befestigt, die ihrer-, seits von den Lagern 31, auf denen der Fuss tritt 32 ruht, drehbar gehalten wird. Eine Abwärtsbewegung des Quersteges 28 bewirkt eine Verdrehung der Welle 30, wodurch der Hebel 30 des Steuerorgans 10 ebenfalls ab wärts bewegt wird. Hierbei zieht der Hebel 33 die Stange 34 nach unten sowie den an der Stange 34 befestigten Schieber 35. Am Schieber 35 hängt ein Querarm 36 mit zwei Gabeln 37 und 38, in deren jeder ein Haken 39 bzw. 40 drehbar gelagert ist. Der Haken 39 trägt einen Stift 41, der quer von ihm ab steht. Der Haken 40 trägt einen gleichartigen Stift 42.
Die beiden Stifte 41 und 42 ragen über einen Schieber 43 hinaus. Je nach der Stellung des Schiebers 43 berührt derselbe ent weder den Stift 41 oder 42 und verhindert da durch einen der Haken 39 bzw. 40 in Eingriff mit einem T- Arm 44 zu kommen. Die Aus wahl der Lage des Schiebers 43 wird weiter unten ausführlich beschrieben. Aus Fig. 6 und 20 ist ersichtlich, dass sich der T-Arm 44 um die Nabe 392 des Joches 46 dreht. Falls also der Haken 40 durch den Schieber 43 ausser Eingriff gehalten wird, dann greift der Haken 39 in die Kerbe 372 des T-Armes 44 und dreht denselben um die Nabe 392.
Zwei Nasen 49 und 50 sind am Joch 46 der Kupplung 6 angebracht, und in einer Ausnehmung 52 des T-Armes 44 ist eine kleine Feder 51 montiert. Diese Feder 51 drückt auf zwei kleine Fortsätze (nicht ge zeichnet), die beidseits aus dem T-Arm 44 gegenüber den Nasen 49 und 50 herausragen., Hierdurch werden unzulässige Bewegungen des T-Armes 44 verhindert, da die Nasen 49 und 50 auch nicht durch etwas zu heftige Be wegungen des T-Armes 44 ihre richtige Lage verlassen.
Somit ist ersichtlich, dass das Ein-, greifen eines der Haken 39 bzw. 40 den T- Arm 44 um die Nabe 392 des Joches 46 dreht und der T-Arm 44 auf eine der Nasen 49 bzw. 50 einen Druck ausübt. Sobald dies der Fall ist, schwenkt das Joch 46 um den Stift 53, der am Gehäuse 54 angebracht ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen, dass die Kupp lung 6 an der Unterseite eines Tisches 55 mit tels der Bolzen 56 und der Träger 57 ange bracht ist. Obwohl auch ein einziges Bauteil verwendbar wäre, werden die seitlichen Hal terungen 58 bevorzugt, die am Träger 57 mit tels der Schrauben 59 angebracht sind. Im Joch 46 ist mittels des Stiftes 45 ein Lager 48 befestigt und bei 393 mit dem Joch 46 ver- stiftet. Der für den Stift 45 in der Buchse 4 7 des Lagers 48 vorgesehene Schlitz 60 ist in ver tikaler Richtung etwas grösser als der Stift 45 selbst. Dies ermöglicht ein Gleiten des Lagers 48 in horizontaler Richtung beim Nei gen des Joches 46 um den Drehzapfen 53.
Die Kupplungs-Hauptaehse 61 weist einen ver grösserten Teil 62 auf, der in der Mitte eine Rippe 63 besitzt. Auf dem Teil 62 der Achse 61 sind in den Nuten 64, 65 die Bauteile 66 bzw. 67 festgekeilt, die mit der Welle 61 um laufen. Beide Teile 66 und 67 besitzen ring förmige Bremsflächen 68 bzw. 69 und werden.- durch eine Feder 70 zusammengepresst, die einen bei 72 im Teil 66 eingeschraubten Stift 71 umgibt.
Ein Bremskörper 73 mit den den Bremsflächen 68 und 69 zugekehrten Seiten flächen 74 und 75 ist vorgesehen, und im Ge häuse 54 lose montiert, in einer Weise, da.ss zwar dessen Rotation verhindert ist, aber der selbe ein kurzes Stück in Richtung auf den Teil 66 oder 67 verdrehbar ist. Der Brems körper 73 hält durch die Bolzen 76 zusam men, ist damit gleichzeitig am Gehäuse 54 ge sichert und weist in einer bevorzugten Aus führung dreieckige Gestalt auf.
Bei einer Schwenkbewegung des Joches 46 in der einen oder andern Richtung bewegt sich das Lager 48 mit. Falls der Haken 39 in den T-Arm 44 eingreift (Fig. 20), schwenkt der in Fig. 5 obere Teil des Joches 46 nach rechts, und das Lager 48 gleitet in gleicher Richtung. In den Bauteilen 66 und 67 sind die Ausnehmungen 77 vorgesehen, in denen sich die innern Laufringe 78 des Lagers 48 befinden. Sobald das Lager 48 nach rechts gleitet, berührt es den Bauteil 67 und schiebt. denselben nach rechts, wodurch die Brems fläche 69 und die Seitenfläche 75 des Brems körpers 73 voneinander getrennt werden. Fer ner wird hierdurch die Kupplungsfläche 79 des Bauteils 67 mit der Kupplungsfläche 80 der Riemenscheibe 24 in Eingriff gebracht.
Die Riemenscheibe 24 läuft mittels des Lagers 81 auf der Welle 61, und die einzige Verbin dung zwischen ihm und der Welle 61 stellt der Bauteil 67 dar. Infolge der Wirkung der Feder 70 ist der Bauteil 66 bestrebt, der Ver schiebung des Bauteils 67 zu folgen, stösst aber dabei gegen die Rippe 63 des vergrösserten Teils 62 der Welle 61, wodurch eine weitere Verschiebung verhindert wird. Da beide Bau teile 66 und 67 mit ihren Bremsflächen 68 und 69 gegen den Bremskörper 73 drücken müssen, um eine Bremswirkung zu erzielen, erfolgt keine Bremsung, solange das Lager 48 den Bauteil 67 im Eingriff mit der Riemenscheibe 24 hält.
Die Kupplung 6 überträgt auf diese Weise die Drehbewegung der Riemenscheibe 24 über die Welle 61 zur Riemenscheibe 82, veran lasst also deren Rotation im Uhrzeigersinn. So- bald eine Spule vollständig gewickelt ist., kehrt das Joch 46 in seine gerade Lage zurück, wie weiter unten noch erläutert werden wird, und die Feder 70 kann wiederum die Bauteile 66 und 67 gegen den Bremskörper 73 drücken, was eine Bremsung der Welle 61 ergibt und die Übertragung über die Kupplung 6 be endet. Falls die Nase 50 an Stelle der Nase 49 seitens des T-Armes 44 betätigt wird, ergibt dies die gleiche Folge von Vorgängen, nur wird der Bauteil 66 mit der Riemenscheibe 5 in Eingriff gebracht, so dass die Riemen scheibe 82 entgegen dem Uhrzeigersinn rotiert.
Aus der Fig.20 ist weiterhin ersichtlich, dass an der Oberseite der T-Armes 44 ein Fortsatz 83 angebracht ist. Nach erfolgter Verdrehung des T-Armes 44 durch einen der Haken 39 und 40 bewegt. sich das mit ab geschrägten Seitenflächen 85 (Fig.4 und 6) versehene Glied 84 nach abwärts und ver hindert im Zusammenwirken mit dem Fort satz 83 am T-Arm 44, dass dieser T-Arm 44 in seine Ruhelage zurückkehrt.
Dies ist notwen dig, weil die Betätigung der Schiene 28 nur kurzzeitig erfolgt und nach dem Aufhören die ser Betätigung der T-Arm 44 bestrebt ist, in die gezeichnete Ruhelage zurückzukehren. Das Glied 84 verhindert die Rückkehr des T-Armes 44 bis zur Vollendung der Bewicklung. Das Glied 84 ist am Hebel 86 angelenkt, der seiner seits am Stift 87 starr befestigt ist, welcher Stift 87 ferner einen Hebel 88 mit der Rolle 89 trägt. Die Rolle 89 läuft auf einem Nok- kenrad 90, dessen Wirkungsweise unten er läutert wird.
Die Verstellung des Gliedes 84 in eine Lage, in der es die Rückkehr des T- Armes 44 in seine Ruhelage verhindert, wird seitens der Drehung des Nockenrades 90 über wacht (siehe auch Fig.4). Die Drehung der Welle 91, auf der das Noekenrad 90 befestigt ist, steuert auch die Lage der Lasche 92, die bei 93 am Schieber 43 angelenkt ist. Über diese Mittel, die weiter unten noch näher be schrieben werden, wird bestimmt, welchen der beiden Haken 39 bzw.
40 der Schieber 43 am Eingreifen in den T-Arm 44 verhindert. Bei Verdrehung des Schiebers 43 um den Stift 394 (siehe Fig. 2) entgegen dem Uhrzeigersinn, in- folge einer Abwärtsbewegung der Lasche 92, wird der Stift 41 berührt und dadurch der Haken 39 am Eingriff in den T-Arm 44 ge hindert. Dagegen besitzt der Schieber 43, so lange die Lasche 92 nicht nach abwärts ge drückt wird, eine solche Lage, dass der Haken 40 am Zusammenwirken mit dem T-Arm 44 verhindert wird.
Nachstehend wird anhand von Fig. 4 und 20 die Funktion des Zählers 94 näher be schrieben, der hauptsächlich zwei Zwecken dient, einerseits der genauen Abstellung dea Mechanismus am Ende des Aufwickelns, an- derseits der Umstellung der Kupplung 6 in die jeweils entgegengesetzte Lage bei der nächstfolgenden Betätigung der Schiene 28 des Fusspedals 9, also der Umkehrung des Wickelvorganges. Die Schnecke 95 auf der Welle 91 steht im Eingriff mit einem Schrau benrad 96, so dass für eine Umdrehung der Schnecke 95 eine vorgegebene Zahl von Um läufen des Schraubenrades 96 erforderlich sind,
beispielsweise fünfundzwanzig. Das Schraubenrad 96 bildet zusammen mit der Riemenscheibe 97, die seitens der Keilriemen 98 angetrieben wird, einen einzigen Bauteil. Die Keilriemen 98 werden ihrerseits durch die Riemenscheibe 82 angetrieben, die in den Nuten 99 auf der Welle 61 festgekeilt sind. Somit vollbringt die Welle 91 eine Umdre hung bei je fünfundzwanzig Spulenwindun- gen. Die Welle 91 ist an ihrem rechten Ende mit einer Hülse 373 in einem Ring 100 ge lagert, der seinerseits fest in einer Bohrung 101 des Gehäuses 102 angebracht ist.
An ihrem linken Ende ragt die Welle 91 mit einem Ge winde 106 in eine, am Gehäuse 102 mit den Sehrauben 10-1 befestigte Gewindebüchse 103 mit einem Innengewinde 105 von beispiels weise zehn Gewindegängen pro 25 mm Länge. Somit ergibt eine Rotation der Welle 91 eine Axialverschiebung in der einen oder andern Richtung, je nach Drehrichtung der Welle 91. Auch das entgegengesetzte Ende der Welle 91 ist. mit einem Aussengewinde 107 versehen und trägt Nockenseheiben 108 und 109. Da diese beiden Nockenscheiben gegeneinander einen festen Winkelabstand aufweisen müssen, können sie, wie im vorliegenden Ausführungs beispiel aus einem Stück sein.
Wie bereits erläutert, verschiebt sich die Welle 91 bei einer Drehung in axialer Rich tung. Deshalb sind die Nockenscheiben 108, 109 ausser Eingriff mit den ihnen zugeord neten Fühlorganen 89 bzw. 92, bis die Axial-, versehiebung die Nockenscheiben genügend weit an die Fühlorgane herangeführt hat. So bald die Nockenscheibe 108 das zugehörige Fühlorgan 89 betätigt, wird das Glied 84 an gehoben in eine Lage, in der es nicht länger wirksam ist.
Bei einer Betätigung des Fühl- organs 92 durch die Nockenscheibe 109 wird der Schieber 43 derart verstellt, dass der Haken 39 nicht in den T-Arm 44 eingreifen kann, wohl aber der Haken 40. Da ein Hoch heben des Gliedes 84 in eine unwirksame Stel lung dem T-Arm 44 die Rückkehr in seine Ruhestellung ermöglicht, wobei die Kupp lung 6 abbremst, bestimmt der Zeitpunkt, in welchem die Nockenscheibe 108 das Fühl- organ 89 betätigt, das Ende des Wickelvor ganges in der einen Richtung.
Aus Fig.4 ist ersichtlich, dass die Nockenseheibe 108 die Anzahl der Spulenwindungen entgegen dem Uhrzeigersinn bestimmt, während die Nocken scheibe 90 für die Windungszahl im Uhrzeiger sinn massgebend ist. Dabei ist die Windungs- zahl durch den Abstand zwischen den Nocken scheiben 108 und 90 gegeben. Die Nocken scheibe 108 wird längs des Gewindes 107 durch die Mutter 110 verstellt und kann durch die Gegenmutter 111 an jeder Stelle fixiert wer den.
Die genaue Einstellung der Nocken scheibe 108 wird durch die Gradeinteilungen 1.12 und 113 ermöglicht, wobei die Ein teilung 112 der Mutter 110 und den Noeken- scheiben 108 und 109 angehört und eine Be zugsmarke aufweist, während die Gradeintei lung 113 fünfundzwanzig Bezugsmarken be sitzt. Der Teil 113 ist bei 374 mit der Welle 91 verkeilt, ist aber längs derselben verschieb bar. Da die Welle 91 infolge der Schnecke 95 pro fünfundzwanzig Spulenwindungen eine Umdrehung ausführt, ermöglicht die Grad einteilung 113 infolge des Verhältnisses von 25 :1 der Bezugsmarken, eine Einstellung der erwünschten Windungszahl auf eine Windung genau.
Hierzu wird der Teil 112 relativ zum Teil 113 auf den gewünschten Punkt einge stellt und dann beide Teile mit der Gegen mutter 111 in dieser Lage fixiert. Infolge der Einstellbarkeit der Nockenscheibe 108 ist es im> allgemeinen unnötig, die Nockenscheibe 90 einzujustieren, da der Abstand zwischen den beiden Nockenscheiben die aufzuwickelnde Windungszahl bestimmt.
Für geringere Ein stellungsänderungen bis zu einer Umdrehung, etwa zum Stillsetzen des Wickelvorganges im Uhrzeigersinn ist, wie aus Fig.4 ersichtlich, ein Schlitz 114 in der Welle 91 vorgesehen. In diesen Schlitz 114 ragt ein Stift 115 hin ein, der an seinem aussen gelegenen Ende in der Nockenscheibe 90 festsitzt und an seinem innen gelegenen Ende an einer Innenwelle 116 angebracht ist, die sich innerhalb der Welle 91 etwas verdrehen lässt. An der Innenwelle 116 ist eine Mutter 117 befestigt, die beim Ver drehen eine Einstellung der Winkellage der Nockenscheibe 90 ermöglicht.
Der bei 376 aur der Welle 91 längsverschiebbar festgekeilte Teil 375 dient als Bezugsorgan in gleicher Weise wie der Teil 113. Nach erfolgter Ein stellung der Mutter 117 kann dieselbe mittels der Gegenmutter 118 in ihrer Lage fixiert werden.
Die beschriebene Einrichtung stellt einen genauen Zähler dar, der die Vorausbestim mung der Windungszahl einer Spule durch Einstellung des Abstandes zwischen. den Nok- kenscheiben 90 und 108 ermöglicht, und der mittels der Nockenscheibe 109 angibt, ob die nächstfolgende Wicklung im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgen soll. Beim letztgenannten Vorgang zeigt sich; dass am Ende einer Wicklung im Uhrzeigersinn die Welle 91 sich nach links bewegt hat, also die Nockenscheibe 109 die Lasche 92 nach ab wärts drückt. Diese dreht ihrerseits den Schie ber 43, so dass der Haken 39 stets ausser Ein griff in den T-Arm 44 bleibt.
Also greift bei Beginn des nächstfolgenden Wickelvorganges der Haken 40 in den T-Arm 44 ein; sobald eine kleine Verdrehung der Welle 91 entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgt ist, gibt die Nocken- scheibe 109 das Fühlorgan 92 frei, worauf der Schieber 43 in seine Ruhelage zurückkehrt. Jedoch hat während dieser Zeit der Haken 40 bereits in den T-Arm 44 eingegriffen, so dass der T-Arm 44 nicht mehr mit dem Haken 39 zusammen wirken kann. Der T-Arm 44 ver harrt in dieser Lage, weil das Glied 84 unter dessen nach unten geschoben wurde und den T-Arm in seiner Stellung zu verbleiben zwingt.
Bei Beginn des nächsten Wickelvorganges ist. der Schieber 43 in seiner Normallage und ver hindert das Eingreifen des Hakens 40 in den T-Arm 44. Der T-Arm 44 ist in seine Normal lage zurückgekehrt, weil das Glied 84 durch die Nockenscheibe 90 sieh nach oben schieben konnte, womit der Haken in den T-Arm 44 eingreifen kann und einen Wickelvorgang ent gegen dem Uhrzeigersinn bewirkt.
Aus Fig.4 sind die Gabelzinken 119 des Schiebers 35 ersichtlich. Diese Gabelzinken 119 sind zweckmässig zur sicheren Führung des Schiebers 35, da dieser das Ende einer ver hältnismässig langen Stange 34 bildet. Erzielt wird die Führung dadurch, dass die Gabel zinken 119 in Ausnehmungen 120 des Kupp lungsgehäuses 54 gleiten, was eine stabile Lage des Schiebers 35 gewährleistet. Ein T- förmiger Stift 121 verbindet. die beiden Gabel zinken 119 des Schiebers 35 und kann sieh in einem Schlitz 122 im Gehäuse 54 nach oben und unten bewegen.
In Fig. 7 ist die mittels der Keilriemen 98 angetriebene Riemenscheibe 97 dargestellt, die auf dem Kernzylinder 123 mittels des Lagers 124 läuft. Die Riemenscheibe 97 bildet hier einen Teil einer Trommel 125, die zwischen dem feststehenden Kern 123 und dem Ge häuse 126 umläuft. Die Trommel 125 wird am linken Ende von dem im Gehäuse 126 be festigten Lager 127 getragen und am rechten Ende von einem Lager 128, das auf dem Kern 123 festsitzt. Ein in der Mitte der Trommel 125 befindliches Lager 129 gewähr leistet eine weitere Abstützung derselben ge genüber dem Gehäuse 126. Also rotiert die bewegliche Trommel 125 zwischen dem fest stehenden Gehäuse 126 und dem feststehenden Kern 123.
Aus Fig. 20 und 20a ist eine bevorzugte Anordnung von Mitteln ersichtlich, die ein räumliches Feststehen des Kernes 123 inner halb der rotierenden Trommel 125 gewähr leistet. Ein innenverzahnter Ring 130 ist starr mit dem Gehäuse 126 durch die Schrauben<B>131</B> verbunden. Auf dem Kern 123 ist bei 133 ein Zahnrad 132 aufgekeilt. An der Trommel 125 ist mittels des Bolzens 135 und des Lagers 136 ein Zahnrad 134 beweglich angebracht und steht bei 137 mit dem Zahnring 130 im Ein griff. Die aneinander befestigten Zahnräder 138 und 139 sind mittels des Bolzens 140 und des Lagers 141 an der Trommel 125 drehbar befestigt. Die Zahnräder 138 und 134 sowie 1.39 und 132 stehen miteinander im Eingriff.
Dabei sind die Zahnräder 132, 138 und 139 gegenüber dem innenverzahnten Ring 130 der art dimensioniert, dass das Zahnrad 132 die gleiche Drehzahl wie das Zahnrad 130 auf weist. Da der Zahnring 130 räumlich fest steht, führt auch das Zahnrad 132 und damit der Kern 123 keine Drehbewegung durch. An der Trommel 125 ist, wie Fig. 7 zeigt, ein Schlitten 16 befestigt und rotiert mit, samt seiner Führungsvorrichtung 17. Die rückwär tige Seite 143 der Führungsvorrichtung 17 be sitzt von der Frontseite 144 des Gehäuses 126 einen Abstand von einigen Hundertstelmilli. metern zwecks Vermeidung von Reibung. Der zum Wickeln der Spulen bestimmte Draht läuft unter der um den Zapfen 145 drehbaren.
und am Fortsatz 146 der Trommel 125 be festigten Rolle 14 hindurch, durch die Röhre 147, über die Rinne 148, im Schuh 149, über die mittels des Stiftes 151 am Schlitten 16 drehbar befestigte Rolle 150, und dann durch die Büchse 153. Der Schlitten 16 wird von einem Führungsrohr 154 getragen, das zur Führungsvorrichtung 17 gehört und dement sprechend mit der Trommel 125 umläuft. Wie aus Fig. 20 hervorgeht, ist ein Zahn rad 155 am Kern 123 unbeweglich angebracht. Das Führungsrohr 154 und die andern Teile der Führungsvorrichtung 17 sind mit ihren äussern Enden durch die Platte 157 mitein ander verbunden.
Zur Erhöhung der Stabili- tät sind an der- Platte 157 Stützstangen 158 angebracht sowie die Schraubenspindeln 159 und 160. Am Führungsrohr 154 ist ein Ge häuse 161 angebracht, in- welchem eine Welle 162 drehbar gelagert ist, die ein Zahnrad 163 trägt, das mit dem feststehenden Zahnrad 155 im Eingriff steht. Über die Welle 162 dreht das Zahnrad 163 ein anderes Zahnrad 164, das seinerseits in das Zahnrad 165 auf der Schrau benspindel 160 eingreift. Das Zahnrad 165 seinerseits treibt das Zahnrad 166 der Schrau benspindel 159 an. Bei einer Rotation der Führungsvorrichtung 17 zusammen mit der , Trommel 125 um den Kern 123 werden somit die Schraubenspindeln 159 und 160 seitens der in Eingriff stehenden Zahnräder 155 und 163 angetrieben.
Aus den Fig. 7, 11, 13 -und 21 ist ersieht- , lieh, dass der Schlitten 16 eine röhrenförmige Gleithülse 167 besitzt, die auf dem Führungs rohr 154 längsbewegbar ist. Von der Gleit hülse 167 ragen in Richtung auf die Schrau benspindeln 159 und 160 die Teile 168 und 169, die an ihren Enden als Halbmuttern 377 und 378 ausgebildet sind. Die Halbmutter 377 wird, bei einer Längsbewegung des Schlittens 16 auf dem Führungsrohr 154 in der einen Richtung, durch den Drahtzug an die Schrau benspindel 159 gedrückt, während bei ent gegengesetzt gerichtetem Drahtzug die Halb mutter 378 mit der Schraubenspindel 160 in Eingriff kommt.
Da aber die Zahnräder 165 und 166 die Schraubenspindeln 159 und 160 rotieren lassen, und stets eine der Halbmut- tern 377 und 378 im Eingriff mit einer Schraubenspindel sich befindet, wird der Schlitten 16 längs des Führungsrohres 154 verschoben. Dabei ist es gleichgültig, welche der Halbmuttern 159, 160 mit der zugeord neten Schraubenspindel in Eingriff kommt, denn deren Gewinde ist derart gewählt, dass der Schlitten 16 stets in Richtung auf die Trommel 125 verschoben wird.
In den Fig.10 und 21 ist ein Haken 171 mit dem eingehängten Draht 11 wiedergege ben, der den Draht beim Wickelvorgang fest hält. Der Schlitten 16 ist in der gezeichneten Stellung fertig, um mit dem Wickeln zu be- ginnen, sobald die Führungsvorrichtung 17 zu rotieren beginnt. Dann führen die Schrauben spindeln 159 und 160, angetrieben von den Zahnrädern 165 und 166, eine Drehbewegung um ihre eigene Achse aus, und während die Führungsvorrichtung 17 mit der Trommel 125 zusammen umläuft, wird der Schlitten 16 längs einer der Schraubenspindeln 159, 160 verschoben, während der Draht 11, wie bei 172 angedeutet, auf die Spulenform aufge wickelt wird.
Aus der Fig. 21 ist ersichtlich, dass an einem Fortsatz 380 der Platte 157 ein flacher Haken 379 befestigt ist, der bei 381 drehbar gelagert ist, also nach aufwärts geklappt werden kann, aber durch die Wir kung einer Feder (nicht gezeichnet) in der dargestellten Lage zurückgehalten wird. Ein Riegel 382, der mit dem Haken 379 zusammen wirkt, ist am Bauteil 167 bei 383 fest ange bracht.
Wird der Schlitten 16 längs des Füh rungsrohres 154 in Richtung auf die Platte 1.57 bewegt, wie unten noch erläutert, so wird vom Riegel 382 der Haken 379 nach oben ge drückt, so dass sieh beide gegenseitig ver riegeln. Infolge dieser Verriegelung wird eine Verschiebung des Schlittens 16 längs des Füh rungsrohres 154 bei Beginn eines Wicklungs vorganges so lange verhindert, bis der Schlit ten 16 auf die eine oder andere Seite kippt und der Riegel 382 ausser Eingriff mit dem Haken 379 kommt. Beim Kippen des Schlit tens 16 kommt er mit der Schraubenspindel 159 oder 160 in Eingriff.
Auf diese Weise wird die Kupplung mit einer der Schrauben spindeln unmittelbar bei Beginn eines Wik- kelvorganges gewährleistet, womit die Mög lichkeit, auch nur eine Windung der vor bestimmten Windungszahl zu verlieren, voll ständig vermieden ist.
Aus den Fig. 3, 8, 9, 10 und 20 ist ersicht lich, dass die Spulenform 172 für Draht spulen geeignet zum Einsetzen in die sechs, einen Statorpol bildenden Nuten bestimmt ist, wobei jede Spule durch zwei Nuten führt, also die Spulenform 172 drei unterschiedliche Teile 173, 174 und 175 aufweist, um die er forderlichen drei verschiedenen Spülenlängen zu erhalten.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Zahl der unterschiedlichen Teile der Spu- lenform 172, hier also 173 bzw. 174 und 175, geändert werden. kann, je nach Anwendung der vorliegenden Spulenwickelmaschine, und dass die angegebene dreiteilige Spulenform lediglich ein willkürlich. gewähltes Ausfüh rungsbeispiel darstellt.
Die Seitenteile der Spulenform 172 haben zunehmend grössere Breite, und die Köpfe der Spulen erhalten zunehmend grössere Höhe, wobei der Form teil 173 einen weitgehend ebenen Spulenkörper darstellt, während der Formteil 174 erhöhte Wände 177 für die Spulenwindungen aufweist und die entsprechenden Wände 178\ des Form teils 175 noch höher sind.
Die Teile 180, 181 und 182 sind mit den, Teilen 175 bzw. 174 bzw. 173 versehen, mit den Abschnitten 388 bzw. 389 bzw. 390, die in einen längs der Spulenform 172 sich er streckenden Schlitz 179 passen. In der Fig. 3 sind die Teile 180,<B>181</B> und 182 wiedergegeben (die in den Fig.10 bis 13 abgeschnitten sind, um das Verständnis derselben zu erleichtern). Dieselben sind nicht von gleicher Grösse, son dern werden grösser mit wachsender Höhe der Streben 176, 177 und 178 (Fig. 10).
Alle drei Teile 180, 181 und 182 weisen diese sich än dernden Dimensionen auf, umfassen jeweils aber nur 180 Winkelgrade beidseits der Spu- lenform 172 (siehe die Figuren). Dadurch werden relativ dünne Abschnitte 388, 389 und 390 (Fig.7 und 10) ermöglicht, die mit 180 bzw.<B>181.</B> bzw. 182 jeweils ein Stück bilden und in den Schlitz 179 passen. Diese Abschnitte ragen nur ein kurzes Stück in den Schlitz 179 hinein, wie nachstehend noch erläutert wird. Durch den Passsitz im Schlitz 179 dienen die Abschnitte 388, 389 und 390 zur Ausrichtung der Teile 180, 181, 182 und zur Fixierung der selben in ihrer richtigen Lage.
Die Sehraube 386 ist in die Abschnitte 388 und 389 hinein geschraubt und am Teil 182 befestigt und unterstützt die Ausrichtung derselben.
Die genaue Gestalt der Teile 180, 181 und 182 der Spulenform 172 ist am deutlichsten in Fig. 3 und 7 erkennbar. Würden die Teile 1.80, 181 und 182 glatte gerundete Aussen seiten aufweisen, so würden sich die Spulen windungen beim späteren Abnehmen von der Form 172 leicht zu einem dicken Strang zu sammenschieben. Deshalb weisen die abge rundeten Seitenteile 180, 181 und 182 der Form 172 eine rillenartige Struktur auf, wie bei 384 (Fig.7) ersichtlich ist.
In jede der Rinnen 385 passt eine einzige Drahtwindung, so dass beim Abnehmen der Spulen von der Form 172 keine Zusammenballung der Drähte erfolgt., weil die Windungen in verschiedenen Lagen sieh befinden und in dieser Ordnung verbleiben. Dies erspart beim Einsetzen in dfe Statornuten Wickelraum und verhindert, da.ss die Drähte beim Abnehmen von der Form 172 und beim Transport zum Statorkern durchein- wider geraten.
Ein Vergleich der Fig. 10 und 11 zeigt die Startstellung des Schlittens 16 beim Wickel vorgang, seine fortgesetzte Drehbewegung und die Spulenform 172 und die Art, wie die Spule aufgewickelt wird. Die Windungszahl pro Spule kann mittels der Schrauben 386 (Fig. 7) leicht. eingestellt werden. Eine Vertiefung 387 ist in jedem der beiden Teile 180 der Form 172 vorgesehen. Von den beiden Schrauben 386, von denen je eine an den beiden Teilen 182 angebracht ist, wird eine gedreht und dabei der Teil 181 festgehalten, so dass der Teil 181 in die Vertiefung 387 hineingeschoben werden kann, womit sich eine Verkürzung der wirk samen Länge des Teils 181 und eine Verlänge rung der wirksamen Länge des Teils 182 er gibt.
Diese Wirkung wird durch die dünnen Abschnitte 389 des Teils 181 erzielt, die auf den Schrauben 386 aufgeschraubt sind. Der dünne Abschnitt 388 des Teils 180 ist auf die Schraube 386 aufgeschraubt. Wird der Teil 180 festgehalten und die Schraube 386 gedreht, so ergibt sich eine Änderung der wirksamen Länge des Teils 181 und gleich zeitig eine Änderung der wirksamen Gesamt länge der drei Teile 180, 181 und 182. Im vor liegenden Ausführungsbeispiel ist eine Spulen form 172 von insgesamt 120 Drahtwindungen vorgesehen. Mittels der Justierschraube 386 kann diese Zahl vermindert und ebenso das Verhältnis der Windungszahlen der Teile 180, 181 und 182 verändert werden.
Wenn Spulen auf diese Weise gewickelt worden sind, so sind entsprechende Mittel er forderlich, um die drei verschieden grossen Spulen einzeln und getrennt voneinander fest zuhalten, wenn sie von der Form 172 abgenom men werden. Diese Mittel sind in Fig. 8 und 9 am besten zu erkennen. In Fig. 8 ist ein Querschnitt durch den Kern 123 dargestellt. Innerhalb desselben sind sechs längsverschieb bare, plattenartige Streben 183, 184 und 185 angeordnet. Jedes mit der gleichen Bezugs nummer versehene Strebenpaar ist über die einander gegenüberliegenden Seiten einer be stimmten geformten Spule schiebbar.
Dabei gleiten die Streben 183, wenn sie nach vor wärts geschoben werden, über die auf dem Teil 173 der Spulenform 172 befindliche Spule, zwischen den Seitenwänden 177 und 178. In entsprechender Weise gleiten die Streben 184 über die auf dem Teil 174 befindliche Spule zwischen den Seitenwänden 178, und die Streben 185 gleiten über die auf dem Teil 175 befindliche Spule oberhalb der Wände 178.
Die Streben sind parallel zur Fläche des Teils 176 und zu den Spulenseiten, die sich zwischen den Wänden 177 und 178 erstrecken, gerichtet und besitzen einen gegenseitigen Abstand ent sprechend der Stärke des Spulendrahtes. Dies ist deutlich aus Fig. 9 erkennbar, in der die Streben 183, 184 und 185 in weitest möglich vorgeschobener Position dargestellt sind. Es ist ersichtlich, dass die Spulenwindungen auf dem Teil 173 in ihrer Lage durch die Stre ben 183 festgehalten werden, und entsprechen des auch für die übrigen beiden Gruppen gilt. Die Streben 183, 184 und 185 werden beidseits mit einer leichten Neigung vorgeschoben, um die Spulen vor ihrer Abnahme von der Form 172 festzuhalten.
Aus Fig. 8 ist ersichtlich, dass ein Stift 186 durch eine Öffnung 187 dicht hinter dem rück wärtigen Ende der Streben 183, 184 und 185 ragt. Der Stift 186 wird durch eine Gleit- büchse 188 betätigt, die sich nach links durch die ganze Maschine erstreckt, wie 189 zeigt, und deren Wirkungsweise noch erläutert wird. Wenn der Stift 186 von der Gleitbüchse<B>188</B> vorgeschoben wird, nimmt er die Streben 183, 184 und 185 mit. Bei Erreichung seiner am weitesten vorgeschobenen Lage befinden sich die Streben 183, 184 und 185 in der in Fig. 9 dargestellten Position.
In Fig. 12 ist ebenfalls die Lage der Stre ben 183, 184 und 185 bei maximalem Vor schub des Stiftes 186 ersichtlich. Die Streben gleiten in Halterungen 190, die zur Erhöhung von deren Steifigkeit dienen, da die Streben ohne dieselben freitragend und nur an ihrem rückwärtigen Ende gehalten sind. Die Stre- benhalterungen 190 sind an einem Joch 191 befestigt, durch welches ein Einlegekopf 20 gleitet, der noch ausführlich beschrieben wird. Auch in Fig.9 sind die mittels der Sehrau ben 192 am Joch 191 befestigten Streben halterungen 190 erkennbar.
Sobald die Streben 183, 184 und 185 ihre richtige Lage eingenommen haben, erfolgt als nächster Schritt das Abnehmen der Spulen von der Form 172. Dies erfolgt, wie aus Fig. 8 ersichtlich, durch Abstreifbleche, die zwischen die Streben 183, 184 und 185 passen. Jedes Blech besitzt einen Längsschlitz 196, der lang genug ist, um einen Vorschub des Stiftes 186 ohne Mitnahme der Abstreifbleche 193, 194, 195 zu bewirken.
Die Abstreifbleche sind bei 197 durch Nieten 198 und Zwischenlagen 199 zusammengehalten. Ein Betätigungsstift 200 für die Abstreifbleche ist an einer Gleitbüchse 201 befestigt, die innerhalb der Büchse 188 verschiebbar ist und für den Stift 200 eine Vor- und Rückwärtsbewegung ermöglicht. Da der Stift 186 bereits den Vorschub der Stre ben 183, 184 und 185 in deren wirksame Lage bewirkt hat, kann derselbe ein Vorschie ben des Stiftes 200 samt den Abstreifblechen 193, 194 und 195 seitens der Gleitbüchse 201 nicht stören.
Die Gestalt aller Abstreifbleche entspricht dem in Fig. 22 wiedergegebenen Abstreifblech 195. Der Schlitz 196 erstreckt sich über die ganze Länge des Abstreifbleches 195, damit sich der Stift 186 für die Betätigung der Streben frei in demselben bewegen kann.
Aus Fig. 7 ist ersichtlich, dass die Rillen struktur 384 der Form 172 ein Abstreifen der Spulenwindungen durch die Abstreifbleche 7.93, 194 und 195 unmöglich macht, solange die Teile 180, 181 und 182 (von denen der letztgenannte in Fig. 7 nicht ersichtlich ist) nicht in eine Stellung zurückgezogen werden, in der sie die Wirkung der Abstreifbleche nicht mehr hindern.
Dieses Zurückziehen der Teile 180, 181 und 182 von der Spulenform 172 kann ohne Abfallen der Drähte erfolgen, da die Streben 183, 184 und 185 bereits in ihre Haltestellung bewegt wurden, wie oben beschrieben. Die Rückziehbewegung der Teile 180, 181 und 182 wird nunmehr anhand von Fig. 7 und 8 beschrieben. Bei der Vorwärts bewegung der CTleitbüchse 188 mit. dem Stift 186 zwecks Verschiebung der Streben 183, 18-1 und 185 in ihre Betriebslage, berührt die Vorderseite 202 der Gleitbüchse 188 die Rück seite 203 eines Schiebers 204 und drückt diesen vorwärts.
Diese Vorschubbewegung des Schie bers 204 ist durch einen am Hauptteil der Form 172 befestigten Stift 205 begrenzt, der durch einen Schlitz 206 im Schieber 204 hin einragt. An den Teilen 208 des Kernes 123 sind die Federn 207 verankert und drücken nach innen gegen den Schieber 204. Wird der Schieber 204 durch den Teil 202 der Gleit- büchse 188 vorwärtsgeschoben, dann ermög lichen die Nockeneinschnitte 209 im Schieber 204, dass die Federn 207 die beweglichen Teile 210 nach innen bewegen.
Der Schieber 204 erstreckt sich längs der gesamten Ausdehnung der Teile 173, 174 und 175 und ist an seinem vordern Ende mit einem gleichen Feder- und Noekenmeehanismus (nicht gezeichnet) versehen wie am rück wärtigen Ende. Der Schieber 204 hält. die Teile 180, 181 und 182 in ihrer Normallage. solange seine Aussenseite 211 eine Bewegung der Teile 210 unter der Wirkung der Federn 207 nach einwärts verhindert. Die Teile 210 sind mittels der Stifte 395 an den Schrauben 386 angebracht, wofür Vertiefungen 212 vor gesehen sind. Jeder der drei Teile 180, 187. 182 ist an einer Schraube 386 befestigt, wie oben bereits beschrieben.
Gleitet also der Schieber 204 nach vorn und werden die Teile 210 durch die Federn 207 nach einwärts ge drückt., so nehmen dieselben hierbei die Teile 180, 181 und 182 mit, wodurch dieselben sich nach einwärts von den auf ihnen aufgewickel ten Drähten abheben.
Wie oben bereits beschrieben, passen die 'feile 180, 181, 182 in den Schlitz 179 bei 388, 389 und 390. Jedoch füllen diese Teile den Schlitz 179 nicht voll aus, sondern ragen nur ein. kurzes Stück in denselben hinein, wie bei 213 für den Teil 180 und bei 214 für den Teil 181 ersichtlich. Die Bezugsnummern 213 und 214 zeigen die wirkliche Gestalt der Teile 388 und 389 innerhalb des Schlitzes 179 beidseits des Schiebers 204. Die Teile 388 und 389 sitzen nicht straff auf dem Schieber 204, sondern lie gen lose genug auf, um die Einwärtsbewegung zuzulassen, die seitens der Feder 207 ver ursacht wird, sobald der Schieber 204 von der Gleithülse 188 vorwärtsgeschoben wird.
Diese Eigenschaften weist auch der Teil 390 auf, dessen Gestalt im Schlitz 179 nicht wieder gegeben ist.
Aus den Fig. 8 und 13 (in welcher die Ab- streifbleehe voll vorgeschoben sind) ist ersicht- lieh, dass beim Vorschieben der Abstreifbleche <B>193,</B> 194, 195 durch den Stift 200 zwischen den Streben 183, 184 und 185 keine Hinderung durch die Rillenstruktur 384 (Fig. 7) entsteht. Also streifen die Bleche 193, 194, 195 die Spulenwindungen von der Form 172 ab, so bald dieselben vorwärtsgeschoben werden.
Der Stift, 200 (Fig.8) ist beidseits mit Enden 215 von quadratischem Querschnitt versehen. Bei Beginn der Vorschubbewegung des Stiftes 200 zwecks Vorschub der Abstreif- bleche gleiten dessen Enden 215 in den Ver tiefungen 216 der Stäbe 217, an deren Stirn- fläehen mit den Schrauben 218 ein Rüekstell- ring 219 befestigt ist, dessen Funktion später erläutert wird.
Nach einem gewissen Vor sehub der Abstreifbleche 193, 194 und 195 durch den Stift 200 berühren dessen Enden '?15 die Endflächen 220 der Vertiefungen 216 in den Stangen 217. Dann wird vom Stift 200, zusammen mit den Abstreifblechen 193, 194 und 195, auch der Rückstellring 219 vor- wärtsgeschoben. Die maximale Vorschub. Bewegung des Rückstellringes 219 reicht natür lich weniger weit als diejenige der Abstreif- bleche 193, 194 und 195, infolge des durch die Vertiefungen 216 in den Stangen 217 verur sachten Leervorschubes.
Die Fig. 13 und 8 zeigen die Streben 183, 184 und 185 nach erfolgtem Vorschub durch den Stift 200. Dabei haben die Enden 215 des Stiftes 200 den Rückstellring 219 in die wie dergegebene Lage geschoben. Die Notwendig keit der Vertiefungen 216 in den Stangen 217 ist nun ersichtlich. Da die Abstreifbleche 193, 194 und 195 die Spulenwindungen in den Einlegekopf 20 zu schieben haben, müssen sie notwendigerweise einen grösseren Vorschub weg besitzen als der Rückstellring 219, dessen Funktion (die noch genauer beschrieben wird) lediglich im Zurückschieben des Schlittens 16 an das Ende der Führungsvorrichtung 17 be steht.
Auf der Gleithülse 167 des Schlittens 16 ist ein kleiner Hebel 222 drehbar um den Zapfen 221 angeordnet: Aus Fig.10 ist ersichtlich, dass der Hebel 222 angenähert U-förmige Ge stalt besitzt. Bei einer Vorwärtsbewegung des Rüclcstellringes 219 stösst derselbe gegen den Unterteil 223 des Hebels 222, was dessen Drehung um den Bolzen 221 bewirkt, bis seine Oberteile 224 gegen die Versteifungs stangen 158 drücken.
Es ist bereits oben erläutert worden, dass die von der Gleithülse 167 ausgehenden Fort sätze 168 und 169 (Fig.11) in Halbmuttern 377 bzw. 378 enden, die zum Eingreifen in die Schraubenspindel 159 und 160 eingerich tet sind. In der Ruhelage des Schlittens 16 befindet sich keine der Halbmuttern im Ein griff mit den Schraubenspindeln 159 und 160. Erst der Drahtzug bewirkt, dass entweder die Halbmutter 377 auf die Schraubenspindel 159, oder die Halbmutter 378 auf die Schrauben spindel 160 gedrückt wird, um den Schlitten 16 längs der Führungsvorrichtung 17 zu transportieren.
Welche Schraubenspindel in Eingriff gebracht wird, hängt davon ab, ob die an der Trommel 125 befestigte Führungs- vorrichtung 17 im Uhrzeigersinn oder ent gegen dem Uhrzeigersinn rotiert. Da der Hebel 222 eine U-Form besitzt und ein Druck seitens des Rückstellringes 219 gegen seinen Unterteil 223 die Oberteile 224 mit gleicher Kraft gegen die beiden Versteifungsstangen 158 presst, wird die Führungshülse 167 des Schlittens 16 in ihre Mittellage gebracht, ohne Rücksicht auf den herrschenden Drahtzug, so dass keine der beiden Halbmuttern 377 und 378 mit einer der Schraubenspindeln 159 und 160 in Verbindung steht.
Somit wird der Schlitten 16, sobald die kantigen Enden 215 des Stiftes 200 den Rückstellring 219 nach vorn schieben, längs des Führungsrohres 154 in seine äusserste (Anfangs-) Stellung gescho ben, wobei keine Hemmung der Vorschubbewe- gung der Führungshülse 167 seitens der Halb- muttern 377 und 378 möglich ist. Auf diese Weise bewirkt die Vorschubbewegung des Rückstellringes 219 die Rückstellung des Schlittens 16 in die Startposition für den nächsten Wickelvorgang.
Aus Fig.13 ist ersichtlich, dass die Ab- streifbleche 193, 194 und 195 die gewickelten Spulen vollständig von der Form 172 abge streift haben. Somit sind alle Teile der Appa ratur zur Herstellung der geformten Spulen bereit, in eine Lage zurückgebracht zu werden, die für den Beginn des nächstfolgenden Wik- kelvorganges erforderlich ist, wobei der Schlit ten 16, durch den auf das Unterteil 223 des Hebels 222 pressenden Rückstellring 219, be reits in diese Lage gebracht wurde.
Gemäss Fig. 7 sind in der Gleithülse 188 die Schlitze 391 angebracht, um Platz für den Stift 200 zu schaffen und eine Behinderung zu vermeiden, wenn die Hülse 188 mit dein Stift 186 vorwärtsgeschoben wird, um den Vorschub der Streben 183, 184 und 185 durch zuführen. Anschliessend wird die Hülse 201 mit dem Stift 200 nach vorwärts bewegt, um die Abstreifbleche 193, 194 und 195 zu be tätigen. Beim Zurückziehen der Hülse 201 mit dem Stift 206 nimmt dieser die Abstreif- bleche 193, 194 und 195 mit, ebenso die Stan gen 217 mit dem Rückstellring 219.
Somit werden die Abstreifbleche in ihre Ruhelage innerhalb des Kernes 213 zurückgeführt, ebenso der Rückstellring 219 in seine Ruhelage an der Stirnseite des Kernes 213. Anschlie ssend wird die Gleithülse 188 zurückgezogen und dabei der Stift 186 mit den Streben 183, 184 und 185 in seine Ruhelage innerhalb des Kernes 123 zurüekgebraeht.
Aus den Fig. 7 und 8 ist ersichtlich, dass innerhalb der Hülse 201 ein Stab 226 mit einem Absatz 227 und einem dickeren Teil 228 angeordnet ist. Der Stab 226 erstreckt. sieb nach vorn bis zum Schieber 204 und ist an diesem bei 229 befestigt, wozu der Teil 229 des Schiebers 204 vergrössert und mit einem Gewinde 230 versehen ist, in welches der Stab 226 eingeschraubt ist. Bei genügend grosser Rückzugbewegung des an der Hülse 188 an gebrachten Stiftes 186 stösst dieser gegen den Absatz 227 des Stabes 226 und nimmt den selben mit nach rückwärts.
Damit. zieht der Stab 226 den Schieber 204 zurück, und die Nockeneinschnitte 209 drücken die Teile 210 nach aussen gegen die Wirkung der Federn 207. Die Teile 210 sind mit den Teilen 180, 181 und 182 der Spulenform 172 verstiftet, so dass dieselben nach auswärts in die zur Wick lung der nächsten Spule richtige Lage bewegt werden. Demnach sind nunmehr alle notwen digen Teile der Maschine, der Schlitten, die Streben, die Abstreifbleche und der Rückstell ring bereit für den Beginn des nächstfolgen den Wickelvorganges.
Die Fig. 9 und 19 zeigen, da.ss der Einlege kopf 20 mit Schlitzen 231 versehen ist, welche die genaue Verlängerung der Zwischenräume 232 zwischen den Streben 183, 184 und 185 bilden. Somit werden die fertig geformten Spulen 233, beim Vorschieben der Abstreif- bleehe 193, 19.1 und 195 längs der Schlitze 232, wie oben beschrieben und wie in Fig. 13 dargestellt, den Schlitzen 232 entlang in die Schlitze 231 des Einlegekopfes 20 geschoben, der sich zu diesem Zeitpunkt in der in Fig. 20 angegebenen Lage befindet.
Die Konstruktion des Einlegekopfes 20 wird anhand der Fig.19 beschrieben. Die Hülle 234 des Einlegekopfes 20 ist etwas län- n ;er als dessen Hauptteil 235 mit. den Sehlit zen 231. An beiden Seiten des Hauptteils 235 ist je ein Raum 236 und 237 vorgesehen, der zur Arlfnalime der Druckschuhe 238 und 239 ausreicht. Die beiden Druckschuhe 238 und \Z39 sind innerhalb des Einlegekopfes 20 sei tens eines Stiftes 2.10, der in das Loch 241 iin Druckschuh 238 bzw. das Loch 243 im 1)i-ucksehuh 239 passt.
Der Stift 240 ragt fer ner durch den Querkanal 243 im Hauptteil 235 des Einlegekopfes hindurch. Somit bilden die Druckschuhe 238 und 239 einen zusammen hängenden Bauteil, der sich als Ganzes inner halb des Einlegekopfes 20 entsprechend der Ausdehnung des Querkanals 243 bewegen kann. Der Stift 240 weist die Vertiefungen 2.1.1 auf, und die Druckschuhe 238 und 239 besitzen entsprechende Öffnungen 245. Durch diese Öffnungen ragen die Schrauben 246 (Fig. 1.6 und 17) hindurch, welche die Druck sehulie 238 und 239 mit dem Stift 240 fest verbinden.
Da die beiden Druckschuhe samt dein Stift 240 sich im Querkanal 243 frei ver schieben können, werden dieselben beim Ein legen der Spulen 233 in den Einlegekopf 20 in dessen rückwärtigen Teil geschoben. Die seitlichen Enden des Einlegekopfes 20 sind mit je einem Deckel 247 und 248 ver schlossen. Wie am Deckel 247 (Fig.19) er sichtlich, ist derselbe mittels der Sehrauben \?90 am Einlegekopf 20 befestigt. Eine Zunge 249 verschliesst die Rückseite des Einlege kopfes 20, deren Öffnung 250 noch erläutert wird. Die genaue Lage des Deckels 247 am Einlegekopf 20 wird durch den zurückgesetz. ten Rand 251 an der Hülle 234 des Einlege kopfes gewährleistet. Der Schlitz 252 wird weiter unten noch näher beschrieben.
Der Deckel 248 entspricht genau dem Deckel 247.
Der Druckschuh 238 besitzt einen ver grösserten Teil 253, der eine vorzugsweise ge neigte Kopfflä.ehe 254 aufweist. Derjenige Teil der Spule, der jeweils die letzte Wiir- dung umfasst, ist dem erhabenen Teil 253 zu gekehrt, wenn seitiens der Abstreifbleche 193, 194 und 195 der Draht von der Spulenform 172 in den Einlegekopf 20 (Fig.13) geschoben wird.
Die Bleche 255 der Druckschuhe 238 und 239 sind derart angeordnet, dass die selben in die Schlitze 231 im Hauptteil 235 passen und darin entlanggleiten, wenn sich die Druckschuhe 238, 239 nach vorn bewegen. Dabei ragen die Bleche 255 etwa 6 mm weit von der Seite aus in die Schlitze 231 hinein. Die beiden Druckschuhe 238 und 239 weisen! ganz die gleiche Konstruktion auf, sind aber natürlich spiegelbildlich zueinander, so dass beide gegenüber dem Hauptteil 235 von dessen beiden Seiten aus die gleiche Lage einnehmen. Der Deckel 247 ist mittels der Schrauben 256, an einem Flansch 257 der Stange 258 befestigt, die in axialer Richtung vor und zurück bewegt werden kann, wie noch näher beschrieben wird.
Also vollführt der Einlegekopf 20, der an der Stange 258 über den Deckel 247 und den, Flansch 257 befestigt ist, die gleiche Bewe gung wie die Stange 258, die in einem Gehäuse 259 (siehe Fig. 1) längsbeweglich geführt ist. Ein starker Ring 260 ist am Gehäuse 259 be festigt und trägt zwei nach vorn ragende sta bile Bolzen 261. Diese Bolzen 261 passen ver hältnismässig locker in die Löcher 262 des Joches 191, so dass dasselbe zwar festgehalten wird, aber ein gewisses Spiel aufweist, das er forderlich ist, damit die Streben 183, 184 und 185 leicht in die Strebenhalterungen 190 hin einpassen.
Anhand der Fig. 20 und der Fig.1 und 2 werden nunmehr die Mittel zur Bewegung des Einlegekopfes 20 mit den fertig geformten Spulen in eine zum Einlegen derselben in den Stator geeignete Lage beschrieben. Ein seitens der Schaltereinheit 22 gesteuerter Getriebe motor 21 dreht die Welle 265 verhältnismässig langsam, etwa mit einer Umdrehung pro Se kunde beim vorliegenden Ausführungsbeispiel. Um den Motor 21 in Betrieb zu setzen, ist nur ein kurzzeitiges Schliessen des Schalters 26'4 erforderlich, woraufhin der Motor 21 weiter läuft, nunmehr durch die Schaltereinheit 22 gesteuert.
Diese Schaltereinheit 22 ist mit einem Fühlorgan 267 versehen, das auf einer an der Welle 265 befestigten Nockenscheibe 23 gleitet, die zwei einander diametral gegenüber liegende Nocken 269 besitzt, so -dass pro Um- drehung der Welle 265 das Fühlorgan 267 zweimal in die Schaltereinheit 22 hinein gedrückt wird. Bei jedem Hineindrücken des Fühlorgans 267 in die Schaltereinheit 22 wird der Motor 21 stillgesetzt. Der Motor 21 samt Schaltereinheit kann von beliebiger bekannter Bauart sein. Die Welle 265 macht jedoch stets eine halbe Umdrehung, wenn der Motor 21 ein geschaltet wird.
An der Welle 265 sind zwei Nockenscheiben 270 und 271 befestigt und rotieren mit der selben. Durch die Verdrehung der Nocken scheibe 271 wird ein Fühler (nicht sichtbar auf Fig.20) und eine Zahnstange 272 nach rechts (Fig.20) bewegt. Die Antriebskraft hierfür wird weiter unten beschrieben. Die Zähne 273 der Zahnstange 272 stehen im Ein griff mit dem Zahnrad 274 und bewirken des sen Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn. Dieses Zahnrad ist über die Welle 275 mit einem grösseren Zahnrad 276 starr verbunden, das also in gleicher Weise rotiert. Die den Einlegekopf 20 tragende Stange 258 ist mit einer Verzahnung 277 versehen und greift damit in das Zahnrad 276 ein.
Da bei einer Bewegung der Zahnstange 272 nach rechts das Zahnrad 274 entgegen dem Uhrzeigersinn rotiert, dreht sich auch das Zahnrad 276 in dieser Weise und verschiebt die Stange 258 samt dem Einlegekopf 20 nach links (Fig. 20). Diese Bewegungsrichtung ist in Fig.14 an gegeben. Die Übersetzung der Zahnräder ist derart gewählt, dass eine halbe Umdrehung der Welle 265 den Einlegekopf 20 in die ge wünschte Lage innerhalb des zu bestückenden Stators bringt.
Die -Nockenscheibe 270 rotiert zusammen mit der Nockenscheibe 271, jedoch ist die Cle- stalt derselben derart, dass der Fühler 278 die Zahnstange 279 erst nach einer gewissen, durch die unterschiedlichen Nockenscheiben gegebenen Verschiebung der Zahnstange 272 zu bewegen beginnt. Erst nachdem der Füh ler 278 den kreisbogenförmigen Teil 280 der Nockenscheibe 270 durchlaufen hat, bewegt sich die Zahnstange 279 nach rechts (Fig. 20).
Die Welle 281 ist im Gehäuse 259 (Fig.1) drehbar, aber nicht. längs- oder querversehieb- bar gelagert. Demgemäss bewirkt die Verzah.. nung 282 der Zahnstange 279 eine Verdrehung des Zahnrades 283 entgegen dem Uhrzeiger sinn. Im gleichen Drehsinn rotieren die auf der Welle 281 befestigten Zahnräder 284 und 285 und bewirken eine Verschiebung der Zahn stangen 286 und 287 nach links (Fit-. 20). Die beiden Zahnstangen 286 und 287 besitzen am linksseitigen Ende je einen Fortsatz 288 bzw. 289.
Zur gleichen Zeit, während die Zahn stangen 286 und 287 nach links geschoben wer den, hat der Einlegekopf 20 eine Stellung un mittelbar vor denselben eingenommen, so dass die Fortsätze 288 und 289 auf die Öffnungen 250 in .den Deckeln 247 bzw. 248 (Fig. 19) ausgerichtet sind. Infolge des kreisbogenför migen Bereiches 291 der Nockenscheibe 271 steht der Einlegekopf 20 in diesem Augenblick still, während die Zahnstangen 286 und 287 weiter vorgeschoben werden, so dass sieh die Fortsätze 288 und 289 in die Öffnungen 250 der Deckel 247 und 248 des Einlegekopfes 20 hineinschieben können.
Aus Fig.1 ist ersichtlich, dass auf einer Grundplatte 291 zwei Führungskörper 292 und 293 befestigt sind, von denen der Kör per 292 auf der Grundplatte 291 unbeweglich festsitzt. Die Zahnstange 286 kann sich im Führungskörper 292 nach vor- und rückwärts bewegen, und die Zahnstange 287 ist im Füh rungskörper 293 in gleicher Weise gelagert.
Am Führungskörper 292 sind die Füh rungsschienen 296 befestigt, und im Führungs block 293 sind entsprechende Öffnungen (nicht sichtbar) vorgesehen, durch welche die Füh- rungssehienen 296 hindurehragen, so dass der Führungskörper 293 längs derselben verschieb bar ist. Am Führungskörper 292 ist ein halb kreisförmiger Tragring 297 mit einem gegen über dem vollen Rand 298 eingedrehten Rand 299 befestigt. Ein gleichartiger Tragring 300 (Fig.15 bis 18) mit einem gegenüber dem vollen Rand 301 eingedrehten Rand 302 ist am Führungsblock 293 angebracht.
Der mit Spulen zu bestückende Sta#or passt in die ein gedrehten Ränder 299 und 302 und wird auf diese Weise seitens der beiden Tragringe 297 und 300 gehalten. Da der Führungskörper 293 auf den Schienen 296 verschiebbar ist, kann der Tragring 300 gegenüber dem Tragring 297 auf die dem jeweiligen Stator entspre chende Entfernung eingestellt werden.
In Fig.l sind die beiden langgestreckten Federgehäuse 303 und 304 angegeben, in denen. sieh lange schraubenförmige Federn 303 bzw. 308 (siehe Fig. 20) befinden. Die Schrauben feder 303 drückt gegen die Stirnseite 396 (Fig. 20) der Zahnstange 272 und mit ihrem andern Ende gegen den Abschluss 306 des (-lehäuses 303. Durch die Schraube 307 kann der Druck dieser Feder gegen die Zahnstange 272 eingestellt werden.
Die Schraubenfeder 308 ist im Gehäuse 301 in gleicher Weise an gebracht, drückt gegen die Stirnseite 397 (Fig.20) der Zahnstange 279 und mit dem andern Ende gegen den Abschluss 309 des Gehäuses 304, wobei der Federdruck durch die Schraube 310 einstellbar ist. Diese Federn dienen zum -Anpressen der Fühler der Zahn stangen 272 und 279 an die Nockenscheiben 271 bzw. 270, wodurch der Einlegekopf 20 in die richtige Lage innerhalb des zu bestücken den Stators geschoben wird, und die Zahn stangen 286 und 287 vorwärts bewegt wer den, um die Spulen in die Statorschlitze einzu legen.
Die beiden Schraubenfedern bewirken die Durchführung dieser Vorgänge, während der Cretriebemotor 21 über die Nockenseheiben 270 und 271 die Zahnstangen auswärtsdrückt, also die umgekehrten Vorgänge bewirkt.
In Fig. 15 (sowie in Fig. 16, 17, 18) ist ein Motorstator 311 wiedergegeben, der in den Tragringen 297 und 300 liegt. Der Tragring 300 ist am Führungskörper 293 mittels der Schrauben 312 befestigt, wobei die richtige ge genseitige Lage mittels der Passstifte 313 ge währleistet ist. Die gleiche Anordnung ist beim Tragring 297 gegenüber dem Führungs körper 292 getroffen. Die in den Schlitzen 231 des Einlegekopfes 20 gehaltenen geformten Spulen 233 sollen nunmehr in die Nuten 314 des Stators 311 eingelegt werden.
Die Fig. 15 zeigt den Druckschuh 239 mit den Spulen 233 in jener Lage, die sie beim Ein schieben in den Einlegekopf 20 (Fig. 13) ein- genommen haben. Der Portsatz 288 der Zahn stange 286 berührt den Druckschuh 239. Am ; Fortsatz 288 ist mittels eines Stiftes 315 ein Haken 316. Es sei erwähnt, dass die Stirn seite 317 des Fortsatzes 288 abgerundet ist und auf die Rückseite des Druckschuhes 239 passt. Der Fortsatz 289 weist die gleiche Ge stalt auf. Die Fig. 16 zeigt, dass die Kanten 318 bzw.
319 der eingedrehten Ränder 299 bzw. 302 abgerundet sind, zwecks Ermöglichung eines leichten Einlegens des Stators 311 in die ein- , gedrehten Ränder der Tragringe 297 bzw. 300. Der Stator ist in den Tragringen in der an gegebenen Weise befestigt. Es ist ersichtlich, class die Nuten 314 vor Beginn des ganzen Vor ganges mit Nutisolation 320 versehen wurden. , Der Haken 316 am Fortsatz 288 ist in einer solchen Lage, dass beim Hineinschieben des Fortsatzes 288 durch die Öffnung 250 in den Deckel 248 der Haken gerade an der Rück seite 321 des Druckschuhes 238 vorbeigeht.
Der Haken 316 ist in dieser Lage durch eine kleine Feder 322 innerhalb des Fortsatzes 288 festgehalten. Eine Nocke 323 führt zu einer Rippe 324 im Kanal 252 des Deckels 247. Der Zweck der Rippe 324 und der Nocke 323 wird, noch erläutert. Eine Anschlagplatte 325 ist vorgesehen, um die Endwindungen von etwa. vorher in den Stator eingesetzten Spulen vor den Druckschuhen 238 und 239 zu schützen.
Aus Fig. 15 ist ersichtlich, dass die geform ten Spulen 233 die Schlitze 231 des Einlege kopfes 20 nicht vollständig ausfüllen. Die Mitte der Schlitze 231 reicht nur etwa bis zu den Linien 398 (Fig. 17), so dass die Eindring- tiefe der Spulen 233 hierdurch beschränkt ist. Jedoch sind, wie die Fig. 19 zeigt, die Schlitze 231 seitlich bis nach hinten durchgeführt, um die Bleche 255 der Druckschuhe 238 und 239 aufnehmen zu können. Somit findet in der Ruhelage keine gegenseitige Störung der Bleche 255 und der Spulen 233 innerhalb der Schlitze 231 statt.
In der Fig. 17 wurde der Druckschuh 239 vom Fortsatz 288 in die gezeichnete Lage vor geschoben. Die Bleche 255 des Druckschuhes 239, die sich im rückwärtigen Teil 327 der Schlitze 231 befanden, wurden samt dem Druckschuh vorgeschoben und haben dabei die in den Schlitzen 231 befindlichen Spulen 233 aus dem Einlegekopf 20 heraus- und in die Nuten 314 hineingeschoben, wie bei 328 an gedeutet. Die gleiche Folge von Vorgängen hat sich beim Drueksehuh 238 abgespielt.
Aus Fig. 18 ist ersichtlich, dass die Ober flächen 254 der erhabenen Teile 253 der Druckschuhe 238 und 239 die Endwindungen 329 der Spulen 233 in Richtung auf die Aussenkanten des Stators 311 drücken. Die Nockenfläche 323 hat den Haken 316 nach abwärts um 315 gedreht, entgegen der Wir kung der Feder 322. Der Haken 316 ist der art proportioniert, dass er in abwärtsgedrück- ter Lage auf der Rückseite 321 des Druck schuhes 238 mit einer Vertiefung 330 in jedem Ende der Stifte 240 eine Verriegelung bewirkt. Der Haken 316 wird durch die Rippe 324 in der Rinne 252 des Deckels 247 festgehalten.
Durch diese Mittel zieht der Haken 316, sobald die Zahnstangen 286 und 287 nach rückwärts gezogen werden, die Druckschuhe 238 und 239 nach hinten, so dass sich beim Herausziehen des Einlegekopfes -20 aus der Bohrung des Stators 311 keine Hemmung durch die aus dem Einlegekopf herausragenden Druckschuhe 238 und 329 ergibt.
Sobald die Haken 316 die Noekenfläche 323 erreichen und sich aufrich ten, -wodurch die Zahnstangen 286 und 287 von den Druckschuhen 238 und 239 entkup- pelt werden, befinden sich die Druckschuhe genügend weit innerhalb des Einlegekopfes 20, so dass kein Teil aus demselben herausragt und bei der nachfolgenden Rückzugbewegung aus dem Stator 311 stört.
Aus den Fig.17 und 18 ergibt sich, dass nunmehr die vorgeformten Spulen 233 in die Nuten des Stators 311 ein gelegt sind, was in exakter Weise seitens der in den Schlitzen 231 des Einlegekopfes 20 wirkenden Bleche 255 und durch die Flächen 254 der erhabenen Teile 253 der Schuhe 238 und 239 erzielt wurde. Aus Fig.20 ist ersichtlich, dass bei ge- sehlossenem Schalter 264 der Getriebemotor 21 anläuft, wie oben erläutert, bis eine Nocke 269 der Noekenseheibe 23 erreicht, ist.
Zu sammen mit. der Welle 265 rotieren die Nok- kenscheiben 270 und 271, deren (restalt, ge währleistet, da.ss vor einer Bewegung der Zahn stange 272 die Zahnstange 279 bereits nach links bewegt wurde (Fig. 20). Dies ergibt einen. Vorgang, der genau umgekehrt wie vor her verläuft, so dass die Zahnstangen 286 und 287 nach rechts (Fig. 20) bewegt werden. Dies führt, wie oben erläutert, zu einem Rückzug der Druckschuhe 238 und 239 in den Ein legekopf 20 und nach erfolgter Freigabe des Hakens 316 vom Druck der Rippe 324 zu einer Rückwärtsbewegung der Zahnstangen 286 und 287, so dass dieselben die Öffnungen 250 in den Deckeln 247 und 248 verlassen.
Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Welle 265 so weit ge dreht, dass durch die Nockenscheibe 271 die Zahnstange 272 nach links geschoben wird (Fig. 20). Dies ergibt ebenfalls die umgekehr ten Bewegungen. wie vorher, also wird die Stange 258 nach rechts verschoben und damit der Einlegekopf 20 aus dem Stator 311 her ausgezogen und wieder auf die Spulenform 172 ausgerichtet.
Aus den Fig. 1, 2, 2a und 23 ist ein Hand griff 331 ersichtlich, der mittels des Hebels 332 und Gelenk 333 ein übliches Vierweg- Luftventil 334 betätigt. Von einer aussen ge legenen Quelle (nicht gezeichnet) wird Press luft dem Ventil 334 über den Eingang 335 zugeführt. Das Ventil 334 ist mit den Lei tungen 336 und 337 versehen, von denen die letztgenannte mit dem einen und die erst genannte mit dem andern Ende des Zylinders 339 verbunden ist (Fig.2a). Wie zu sehen, sind in den Zylindern 338 und 339 an den Kolbenstangen 342 und 343 die Kolben 340 und 341 befestigt.
Die Kolbenstange 342 ist an einem Fortsatz 344 eines gabelförmigen Teils 345 befestigt, der seinerseits auf einer Führungsstange 346 angebracht und längs derselben verschiebbar ist. Die Zinken 347 der Gabel 345 sind in einem Kragen 348 montiert. Die Kolbenstange 343 ist an einem Fortsatz 349 einer Gabel 350 angebracht, die auf einer Führungsstange 351 gleitet und deren Zinken 352 einen Kragen 353 berühren. Eine grosse Büchse 354 ist an der Trommel 125 angebracht. und rotiert mit derselben. Diese Büchse 354 enthält die Stange 228 und die Hülsen 201 und 188 konzentrisch ineinander (Fig.7). In der Büchse 354 ist ein oder mehr als ein Schlitz 355 vorgesehen, der sich bis jenseits der Kra gen 348 und 353 erstreckt.
Die beiden Kragen 348 und 353 rotieren mit der Büchse 354 infolge der Halterungen 356 und 357, die durch die Kragen 348 und 353 sowie den Schlitz 355 hindurchragen. Wie die Fig. 23 zeigt, ist der äussere Laufring 407 eines Lagers an der Innenseite der Büchse 354 mittels der Halterung 357 befestigt, wie bei 408 angegeben. Der innere Laufring 409 dieses Lagers ist starr am rückwärtigen Ende der Hülse 188 mittels einer geeigneten Be festigungsart angebracht, beispielsweise eine i kreuzweise Verkeilung 410.
Obwohl der Kra gen 353 mit der Büchse 354 und der Trommel 125 umläuft, kann die Hülse 188 infolge des Lagers 408 und des Schlitzes 355 in der Büchse 354 nicht rotieren, wohl aber in axialer Richtung verschoben werden mit dem Kragen 353. Da die Hülse 188 die Streben <B>1.83,</B> 184, 185 verschiebt, werden dieselben sei tens der Kolbenstange 343 über die Gabel 350 und den Kragen 353 betätigt. Die Halterung 356 ragt durch den Kragen 348 und den Schlitz 355 in der Hülse 354 hindurch und ist am äussern Laufring eines entsprechenden La gers (nicht gezeichnet) befestigt.
Der innere Laufring dieses zweiten Lagers ist. am rück ; wärtigen Ende der Hülse 201 starr befestigt. Somit gleitet die Hülse 201 samt dem Kragen 348 in Lä.ngsriehtung, dreht sich aber nicht. Die Hülse 201 wirkt auf die Abstreifbleehe 193, 194, 195, so da.ss dieselben seitens der Kolbenstange 342 über die Gabel 345 und den Kragen 348 betätigt werden. Nunmehr wird die Wirkungsweise des Ventils beschrieben. Aus Fig. 1 und 2 ergibt sieh, dass beim Ziehen des Handgriffes ein Riegel 363, der im Eingriff mit dem Teil 361 sieh befindet, gelöst wird.
Dies stellt. die Ver bindung zwischen der Leitung 336 und dem Ventileingang 335 sowie zwischen der Leitung 337 und dem Ventilausgang (nicht gezeichnet) her. Somit schiebt sich im Zylinder 339 der Kolben 341 nach rechts vorwärts, sobald links Pressluft über die Leitung 336 einströmt und am rechten Ende über das Rohr 335 ausströmt. Der Kolben 341 bewirkt mittels der Kolben stange 343 die Verschiebung der Gabel 350 ; längs der Führungsstange 351, zusammen mit dem Kragen 353. Wie oben erläutert, be wirkt dies den Vorschub der Streben 183, 184 und 185 in ihre Betriebslage. Bei Annähe rung der Gabel 350 an das Ende ihres Vor- , schubweges berührt dieselbe einen kleinen Fortsatz 359, der an der Welle 400 angebracht ist, wodurch sich diese Welle dreht.
Die Welle 400 weist einen dickeren Teil 359 auf, an wel chem ein Glied 401 drehbar und exzentrisch angebracht ist. An diesem Glied ist eine kleine Stange 402 befestigt, geeignet, ein zweites Vier- weg-Luftventil 360 zu betätigen. Also be wirkt die Verdrehung der Welle 400 die Be tätigung des Ventils 360 seitens der Stange 402.
Das Ventil 360 besitzt einen Eingang 403, einen Ausgang (nicht gezeichnet) und zwei Ansehlussleitungen 404 und 405, von denen die erste zum vordern (rechten) Ende des<B>Zy-</B> linders 338 und die zweite zum rückwärtigen Ende (nicht gezeichnet) desselben führt. Die Bewegung der Stange 402 nach rechts verbin det die Leitung 405 mit dem Eingang 403 und die Leitung 404 mit dem Ausgang des Ventils. Dadurch wird eine Bewegung des Kolbens 340 samt der Kolbenstange 342 nach rechts be wirkt. Wird der Kolben 341 betätigt, so ver schiebt sich die Gabel 345 und der Kragen 348, und die Abstreifbleche 193, 194, 195 wer den wirksam, wie oben erläutert.
An der Gabel 345 ist der Arm 362 befestigt, an dem die oben erwähnten Teile 361 und, ein zweiter Teil 406 angebracht sind. Bewegt sich die Gabel 345 bis in ihre maximale Vor schublage, dann stösst der Teil 406 auf den Teil 359 und verdreht denselben, wodurch die Stange 402 vom Ventil 360 weg bewegt wird, infolge des exzentrischen Gliedes 401. Die Rückwärtsbewegung der Stange 402 bewirkt die Verbindung der Leitung 405 mit dein Luft austritt und der Leitung 404 mit dem Luft eintritt. Dadurch strömt Pressluft von vorn in den Zylinder 338 und verlässt denselben rück wärts, also gleitet der Kolben 340 nach rück wärts, dabei die Gabel 345 und den Kragen 348 mit sich führend. Die Abstreifbleehe 193, 194, 195 werden auf diese Weise in ihre Ruhestellung innerhalb des Kernes 123 zu rückgebracht.
Wenn die Gabel 345 ihre Ausgangsstellung erreicht, berührt der Teil 361 den Riegel 363, der in seine Einschnapplage zurückgelangt ist, sobald der Handgriff 331 losgelassen worden war. Kommt der Riegel 363 in Eingriff, so wird die Leitung 336 mit dem Ventilausgang und die Leitung 337 mit dem Lufteintritt 335 verbunden. Der Kolben 341 bewegt sich dann zurück, ebenso die Gabel 350 und der Kragen 353, so dass die Streben 183, 184 und 185 in ihre Ruhelage innerhalb des Kernes 123 zurückkehren.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Stre ben 183, 184 und 185 sowie die Abstreifbleche 193, 194 und 195 in der oben beschriebenen Reihenfolge betätigt wurden und nunmehr für einen weiteren Wickelvorgang bereit sind, ob wohl nur eine einzige Betätigung des Hand griffes 331 stattgefunden hat.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Draht spannvorrichtung 12 vier Führungsrollen 364 umfasst, die auf dem Teil 365 drehbar be festigt sind. Der Teil 365 ist auf dem Dreh zapfen 366 des Fortsatzes 367 am Gehäuse 368 gelagert. Bei 370 ist ein Stift 369 am Teil 365 drehbar angebracht und an seinem andern Ende in der Öffnung 371 des Gehäuseteils 368 leicht vor- und zurückschiebbar. Geeignete Mittel (nicht gezeichnet) bewirken eine Vor spannung des Stiftes 369 in der in Fig. 2 an gegebenen Lage. Durch diese Anordnung ist das Auftreten einer unerwünscht starken Spannung des Drahtes 11 vermieden, da der Stift 369 im Gehäuse 368 gleitet, sobald die Drahtspannung zunimmt, was dem Span nungsanstieg entgegenwirkt.
Eine derartige unzulässige Draht.spannungserhöhung würde, falls nicht entsprechende Gegenmittel vorhan- den wären, eine fehlerhafte Aufwieklung des Drahtes 11 auf der Spulenform 172 ergeben. ; Anhand von Fig.20 wird nunmehr die Betriebsweise der Maschine beschrieben. Ein Druck auf die Schiene 28 des Fusspedals 9 be tätigt den Schieber 10 und bewirkt das Ein greifen eines der Haken 39, 40 in den T-Arin 44. Das Eingreifen des einen oder andern Hakens bewirkt die Verdrehung des T-Armes 44 in der Nabe 392 des Joches 46, was die Verbindung des einen der beiden Motore 1 und 2 mit der Riemenscheibe 82 ergibt.
Die Wahl, der beiden Motore wird davon bestimmt., wel cher der beiden Haken 39, 40 in den T-Arm 44 eingreift. Dies wiederum hängt von der Lage des Sehiebers 43 ab, wie oben bereits erläutert.
Befindet sich die Apparatur in der in Fig. 2 dargestellten Lage, so berührt der Schie ber 43 den Stift 42 und verhindert damit das Eingreifen des Hakens 40 mit dem T-Arm 44, so dass der Haken 39 eingreifen kann. Da durch wird v eranlasst, dass die Kupplung 6 den Motor 1 mit der Riemenscheibe 82 ver bindet, wie oben beschrieben, wobei dieselbe im Uhrzeigersinn rotiert. Diese Drehbewegung wird über die Riemen 98 auf die Riemenscheibe 97 und die Trommel 125 übertra-en, die eben- falls im Uhrzeigersinn umlaufen.
Gemäss Fig. 7 ist die Führungsvorrichtung 17 mit der rotierenden Trommel 12.5 verbun den. Die Führungsvorriehtung 17 rotiert uni die Spulenform 172, auf der die Spulen ge formt werden. Auf der Führungsvorrichtung 17 ist mittels der Gleitbücbse 167 ein Draht schlitten 16 befestigt, der längs der Vorrich tung 17 vor und zurück bewegbar ist, wäh rend die Vorrichtung 17 umläuft. Wie oben beschrieben, rotieren die Schraubenspindeln 159 und 160 um ihre Achsen, während des Umlaufes der Führungsv orriehtung um die Form 172.
Bei Beginn eines Wicklungsvor- ganges befindet sieh der Schlitten 16 in der in Fig. 10 angegebenen Lage. Da. die Führungs vorrichtung 17 im Uhrzeigersinn zu rotieren beginnt, wird seitens des im Haken 171 (Fig. 13) eingehängten Drahtes 11 ein Zug in Gegenrichtung ausgeübt. Aus Fig.21 ist er sichtlich, dass bei einer Rotation der Füh rungsvorrichtung 17 entgegen dem Uhrzeiger sinn, seitens des Drahtes 11 dann ein Zug in entgegengesetzter Richtung entsteht. Dies bewirkt ein Kippen des Schlittens 16 um das Führungsrohr 154, und die Halbmutter 377 des Teils 168 greift in die Schraubenspindel 159 ein.
Da diese um ihre Achse rotiert, wenn die Führungsvorriehtung 17 umläuft, bewegt sieh der Schlitten 16 längs der Vorrichtung 17, während diese um die Form 172 umläuft. Dies bewirkt, die Aufwicklung des Drahtes 11 um die Form 172, wie oben beschrieben.
Numnehr müssen die so vorgeformten Spu len von der Form 172 abgenommen werden, um diese für den nächstfolgenden Wicklungs vorgang freizumachen. Dies wird mittels der Streben 183, 1.84 185 und der Abstreifbleche 193, 194, 195 vollbracht (Fig.5). Die Stre ben und Abstreifbleche werden seitens der Ventileinrichtung betätigt, über die Hülsen konstruktion gemäss den Fig. 1, 2, 2a und 23.
Beim Wirksamwerden dieser Ventileinrich- tun g werden die Streben nach vorn geschoben und halten die Spulen in drei unterschied liehen Niveaus 173, 174, 175 der Form 172 fest (Fig.10). Dann betätigt die Ventilein- riehtung die Abstreifbleche 193, 194, 195, die zwischen den Streben hindurchgleiten und die Spulen von der Form 172 abstreifen, in die Sehlitze 231 des Einlegekopfes 20 hinein.
Bei der Vorschubbewegung der Streben durch die Hülse 188 stösst dieselbe an einen Teil 204 (Fig.7) und bewirkt eine Einwärtsbewegung der Seitenteile 180, 181, 182 der Form 172, damit: dieselben das Abstreifen der Spulen nicht hemmen. Zusammen mit den Abstreif- blechen wird vom Stift 200 auch ein Rückstell i ring 219 mittels der beiden Stangen 217 vor geschoben.
Während die Abstreiferbleche die Spulen in die Schlitze 231 des Einlegekopfes 20 schieben, stösst der Rückstellring 219 gegen den Unterteil 223 eines Hebels 222 auf dem Drahtschlitten 16 und bewirkt, wie oben be schrieben, die Verschiebung desselben längs des Führungsrohres 154, ohne mit den Schrau benspindeln 159 und 160 in Eingriff zu kom- men, zurück in seine Ruhestellung am aussen gelegenen Ende der Führungsvorrichtung 17. Also hat die Betätigung der Ventileinrichtung gemäss Fig.l, 2, 2a, 23 das Abstreifen der.
Spulen von der Form 172 und die Rückstel lung des Schlittens 16 in seine Ausgangsstel lung für den nächsten Wickelvorgang bewirkt. Wie oben erläutert, veranlasst die Ventilein richtung anschliessend automatisch das Zu rückziehen der Streben sowie der Abstreifer in den lern 123 und des Rückstellringes 219 an die Stirnseite des Kernes 123.
Es ist auch ersichtlich, dass im Augen blick der Berührung zwischen der Nocken scheibe 108 und dem Fühler 89, wodurch der Aufwickelvorgang stillgesetzt wird, auch ,die Nockenscheibe 109 den Fühler 92 betätigt und den Schieber 43 in eine Stellung bringt, in welcher der Haken 39 beim nächsten Wik- kelvorgang in den T-Arm 44 nicht eingreifen kann.
Hierdurch wird bei Beginn des nächst folgenden Wickelvorganges der Haken 40 in den T-Arm 44 eingreifen, so dass die Rotation des Motors 2 entgegen dem Uhrzeigersinn auf die Führungsvorrichtung übertragen wird, also die Spulen in entgegengesetzter Rich tung aufgewickelt werden. Ferner wird die Welle 91 des Zählers 94 in umgekehrter Rich tung rotieren, welche Bewegung aufhört, so bald die Nockenscheibe 90 den Fühler 89 be rührt. In diesem Zeitpunkt befindet sich dann die Apparatur wieder in der erst beschriebenen Stellung und ist für die nächste Wicklung im Uhrzeigersinn bereit.
Es sei daran erinnert, da ss die Spulen in die Schlitze 231 des Einlegekopfes 20 ein geschoben wurden, der sich augenblicklich t noch am Ende der Spulenform 172 befindet. Die Betätigung des Schalters 264 bringt den Getriebemotor 21 zum Anlaufen, dessen Welle, gesteuert durch die Nockenscheibe 23, eine halbe Umdrehung ausführt. Wie oben be schrieben, werden hierbei auch die auf der Welle 265 sitzenden Nockenscheiben 270 und 271 um eine halbe Umdrehung verstellt.
Die Gestalt der Nockenscheiben bewirkt, dass die Scheibe 271 bereits in Funktion ist, während , durch die Nöckenscheibe 270 noch keine Wir kung ausgeübt wurde. Die Nockenscheibe 271 bewirkt die Bewegung der Stange 258 samt dem Einlegekopf 20 nach links, wie oben be schrieben. Diese Bewegung wird, gesteuert von der Nockenscheibe 271, so lange fortgesetzt, bis der Einlegekopf 20 sich in der gewünsch ten Stellung innerhalb des zu bestückenden Stators 311. (Fig. 14) befindet.
Bei der Nok- kenscheibe 270 ist nunmehr deren wirkungs loser Teil abgelaufen, und dieselbe bewirkt den Vorschub der Zahnstangen 286 und 287, wie oben beschrieben. Die beiden Zahnstangen dringen in die Öffnungen 250 der Deckel 247 und 248 (Fig. 19) ein und schieben innerhalb der Hülle 234 des Einlegekopfes 20 die Druck schuhe 238 und 239 nach vorn. Dieser Vor gang ist auch anhand der Fig. 15 bis 18 er sichtlich. Die Bleche 255 und die erhabenen Teile 253 der Druckschuhe schieben die Spu- lenwindungen aus den Schlitzen 231 des Ein legekopfes 20 heraus und in die Nuten des Stators 311 hinein.
Der Stator 311 wird in zwei halbkreisför migen Tragringen 297 und 300 gehalten, von denen der Tragring verschiebbar ist und ver schiedenen Statoren angepasst werden kann. Nachdem die Druckschuhe die aus Fig. 18 er sichtliche Lage erreicht haben, wird durch erneute Betätigung des Schalters 264 eine weitere halbe Umdrehung der Welle 265 des Getriebemotors 21 veranlasst. Die Nocken scheiben 270 und 271 sind derart gestaltet, dass hierbei der umgekehrte Vorgang wie bei der ersten halben Umdrehung abläuft. Zuerst werden die Zahnstangen 286 und 287 in ihre Ruhelage zurückbewegt, wobei sie die Druck schuhe 238 und 239 in den Einlegekopf 20 wieder hineinziehen, wie oben erläutert.
Dann werden die Stange 258 und der Einlegekopf 20 nach rechts bewegt, bis der Einlegekopf 20 wieder auf das Ende der Form 172 aus gerichtet und bereit für einen weiteren Wickel vorgang ist. Es ist klar, dass während des Einlegens der vorgeformten Spulen in den Stator 311 eine weitere Spule auf der Form 172 hergestellt werden kann. Somit vollbringt die Maschine ihre doppelte Funktion in höchst wirksamer Weise, wobei die verschiedenen Bau teile zwar zusammen wirken, aber so weit von einander unabhängig sind, dass die zwei unter schiedlichen Funktionen, nämlich das Wickeln der Spulen und deren Einsetzen in die Nuten, gleichzeitig von verschiedenen Teilen der Ma schine durchgeführt werden können.
Es ist selbstverständlich möglich, obwohl für die Betätigung des Hebelwerkes 10, der Ventileinriehtung (Fig.l, 2, 2a), des Ge triebemotors 21 im vorliegenden Ausführungs beispiel. Handbedienung vorgesehen ist, sämt liche Funktionen auch vollautomatisch auf beliebige bekannte Weise zu steuern. Auch an Stelle der beschriebenen beispielsweisen Ventileinrichtung zur Betätigung der Streben und Abstreifer der Maschine können andere entsprechende Mittel zur Durchführung der genau gleichen Vorgänge verwendet werden.
Dies gilt in gleicher Weise für die Kupplung 6 und das damit. zusammen wirkende Hebel werk, die zwar wegen des leichteren Verständ nisses der Maschine ausführlich beschrieben wurde, aber selbstverständlich nur eine vieler Ausführungsmöglichkeiten wiedergeben.