CH333171A - Verfahren zur Herstellung organischer Isocyanate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung organischer Isocyanate

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CH333171A
CH333171A CH333171DA CH333171A CH 333171 A CH333171 A CH 333171A CH 333171D A CH333171D A CH 333171DA CH 333171 A CH333171 A CH 333171A
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Richard Beck Theodore
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Du Pont
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  Verfahren     zur    Herstellung organischer     Isocyanate       Die     hrfinciung    betrifft ein Verfahren zur       Herstellung    organischer     Isocyanate    durch Re  aktion von     Phosgen    mit. Aminen.  



  Bei der     Herstellung    von organischem     Iso-          eyanat    wird ein Amin mit.     Pho,sgen    umgesetzt,  wobei sieh das organische     Isoeyanat    zusammen  mit     Chlorwasserstoff        als    Nebenprodukt bildet.  In der Regel     wird    ein     Überschuss    von     Phosgen     verwendet, so dass     d1as    als Nebenprodukt an  fallende Gas eine     Mischung    aus     Chlorwasser-          stoff    und     Phosgen    darstellt.

   Es sind in der  Literatur bereits verschiedene     Methoden    zur       1?urehführung        dieses        Verfahrenes    beschrieben.       lin        allgemeinen    wird das Verfahren     ehargen-          weise        durchgeführt,    und es wurde auch bereits  früh     vorgeschlagen,    dass die     Reaktion    in einem       Autoklaven    unter dem Eigendruck der     Gase,

            anschliessendes    Ablassen der Gase     naeh        Be-          der    Reaktion und     Destillation    der       Lii,4itnri    des     Isocyanats    in einem organischen       l.östtiigsinittel        dhlrehgeführt    werden soll.

   Bei       eitlem    neueren Verfahren wird     vorgesehlagen,          class    die (rase im Verlauf der Reaktion     abge-          la:@seii    werden können, wobei trotzdem noch       hi    dem     Autoklaven    verhältnismässig hohe       Prüeke    aufrechterhalten werden.

   Bei dieseln       letzteren    Verfahren wird angeblich die Reak  tionszeit.     herabgesetzt,    obwohl gemäss der Be  schreibung des Verfahrens die Reaktion sich  über einen Zeitraum von 45     ?Minuten        ba    2       Stunden    erstreckte.

           Gegenstand    der Erfindung ist ein Verfah  ren zur Herstellung organischer     Isocyanate     aus organischen Aminen und     Phosgen,    da  durch gekennzeichnet, dass man eine Lösung  des     Amins    in einem     inerten    organischen Lö  sungsmittel derart in eine fliessende Lösung  von     Phosgen    in einem     inerten    organischen       Lösungsmittel    unter Überdruck einleitet, dass  eine     turbulente    Strömung entsteht., wobei die  Temperatur oberhalb derjenigen     gehaltenwird,

       bei welcher das     Carbamylchlorid    des verwen  deten     Aniins    zersetzt     wird..     



  Gegebenenfalls kann die Lösung des     Iso-          eyanats    in dem organischen     Lösungsmittel    wie  der in die     Reaktionszone        zurückgeführt    wer  den, wobei gleichzeitig     frisches        Lösungsmittel     und weiteres     Phosgen    und     umzusetzendes     Amin     zugeführt.    werden.

   Wenn die gewünschte  Konzentration an     Isoeyanat    und organischem       Lösungsmittel    erreicht' ist, wird ein Teil der  Lösung kontinuierlich entfernt,     während    dem       Sylstem        frisches        Lösungsmittel    zugesetzt wird.  



  In der beigefügten     Zeichnung    ist     Schema,-          tiseh    eine     Einriehtung    dargestellt, in welcher  das     erfindungsgemässe    Verfahren     durchge-          führt.    werden kann. Der Behälter 1. kann mit  einem Mantel versehen sein, wodurch das Lö  sung     msrnittel    auf der     gewünseht,en        Reaktions-          temperatur    gehalten wird, oder der Behälter  kann auch lediglich ein     Abdampfbehälter    sein,  in welchen die     Reaktionslösung    eingeblasen      wird.

   Die zum     Zustandekommen        d        ier    Reaktion  erforderliche     VN        ärme    kann nach     Einführung     der     Aminlösung    bei 2 in die Lösung des       Phosgens    mittels des     Erhitzers    3 zugeführt.  werden.

   Etwaiges mit dem     Chlorwasserstoff     und dem überschüssigen     Phosgen    mitgerisse  nes     Lösungsmittel    kann in den Behälter zu  rückgeführt oder     zusammen    mit. frischem Lö  sungsmittel auf der unter geringem     Diaeck     stehenden Seite der Pumpe bei 4     eingeführt;     werden.

   Wenn das Verfahren ohne Rückfüh  rung der     Isocyanatlvsung    durchgeführt wird,  können das     Isocyanat        und    das     Lösungsmittel          unmittelbar    .aus dem Behälter in eine geeig  nete     Destillationsvorriehtung    überführt. wer  den. Bei     .dieser        Ausführungsform    wird frisches       Lösungsmittel    auf der unter niedrigem Druck  stehenden Seite der Pumpe bei 6 zugeführt.  



  In der gezeigten Einrichtung     wird    das ver  wendete     Lösungsmittel    durch die Pumpe 7 in  der Leitung 8 unter Druck gehalten. In der  Leitung wird das     Phosgen    entweder durch  eine Düse, welche es in kleine Bläschen zer  stäubt oder ohne weitere Massnahmen bei 9  eingeleitet, wobei eine solche Strömungsge  schwindigkeit,     aufrechterhalten    wird', dass in  dem Leitungsrohr 8 eine     turbulente    Strömung  herrscht.

   Die     Aminlösung    wird dann unter  dein erforderlichen     Überdruck    bei     \?    direkt. in  die in turbulenter Strömung befindliche Lö  sung des     Phosgens    eingeführt, und     zwar    an  einer Stelle, an     welcher    die     Lösung    sieh in  dem von dem Erhitzer 3 eingeschlossenen  Raum befindet.

   In     dem    System muss das     Ver-          hältnis    der     Durchflussgeschwindigkeit    zu     dein     Durchmesser der Leitung so gewählt werden,  dass     sich    das     Lösungsmittel    in turbulenter  Strömung     befindet"d.    h. die     Reynol;dGche    Zahl  muss     mindestens   <B>10000</B> betragen.

   Dabei wird  das     Phasgen    nahezu vollständig in dem Lö  sungsmittel gelöst, so dass das in Form einer  Lösung in die     Phosgenlösung    eingeführte  Amin mit dem gelösten     Phosgen    vollständig  und überall in     Berührung    kommt. Die Reak  tion erfolgt. nahezu augenblicklich,     undes    hat  sich gezeigt, wie aus den folgenden Beispielen       zii    ersehen ist, dass die Reaktion in Bruchteilen  von Sekunden     erfolgt.    Die Lösung wird dann    durch ein Ventil 10 in den Behälter 1 geführt,  welcher unter     einem    viel niedrigeren Druck  steht, als er in der Leitung herrscht.

   In der  Regel     hieht    der Behälter unter     Atinosphä-          rendruek,    so     d@ass    der Chlorwasserstoff     und     das überschüssige     Phosgen    aus der Lösung       entweielicir    und<I>durch</I> einen     Kondensator    11  und die Leitung 15     abgeführt    werden     l:öii-          nen.    Etwa. mitgerissenes Lösungsmittel wird  so     wiedergewonnen    und kann gegebenenfalls  über Leitung 12 oder 13     zurüek#,efülirt    wer  den.  



  Der Druck in     dier    Reaktionszone der     Rolir-          leitung    wird durch ein Ventil 10     (geregelt        oder     wie nachstehend erläutert, aufrechterhalten.  Wenn der zur Anwendung kommende     Druek     nicht hoch ist,     genügt    der von der Pumpe auf  die Lösung in der     Leitung        ausgeübte    Druck.

    Die Lösung des     Isoeyanats    kann durch die  Pumpe 7 wieder in den     Kreislauf    zurück  geführt werden, um so eine höhere     Isoeyanat-          konzentration    in der     Lösun-        z.u    ergeben.

       Nach-          dem    die Konzentration des     Isoevanats    in der  Lösung den     gewünschten    Wert erreicht hat,  wird ein Teil der     Isoeyanatlösung        konti-          nuierlieli    zu     einer    Destillieranlage oder in Vor  ratsbehälter abgeführt,

   uni in dem Behälter  eine konstante Höhe     aufreehtzuerhalten.    Auf  der unter     niedri=-erern    Druck     stehenden    Seite  der Pumpe wird\ dann bei 6 frisches Lösungs  mittel     zugeführt..    Bei einer andern     Ausfüh-          rungsform    kann die     Isoeyanatlösung        ohne     Rückführung in den Kreislauf unmittelbar  über die Leitung 5 zu einer     Destilliereinrieh-          tung    oder     zii    Vorratsbehältern     abgeführt    wer  den.

   In diesem Falle wird     frisches    Lösungs  mittel, welches das     aus    dein Kondensator wie  dergewonnene enthalten kann, in die Leitung  1 4     eingeführt.     



  Es hat. sich gezeigt,     dlass    bei Durchführung       dier    beschriebenen Reaktion praktisch keine  Reaktion des Amins mit     dein        Isoeyanat    er  folgt, selbst wenn die     Isoeyanatlösung    in den  Kreislauf zurückgeführt wird. Das Amin  scheint     vorzugsweise    mit dem     Phosgen    unter       Bildung    des     Isocyanats        zii    reagieren.

   Wenn  der     Isocyanatgehalt    des im Kreislauf     geführ-          ten        Produktes        wesentlich        über        1.5%        ansteigt,               mag    eine gewisse Reaktion des     I"oeyan.ats    mit       dein    Amin unter Herabsetzung der Ausbeute  an dem     -o,ewünsehten        Isoeyanat    eintreten.

   In       dieseln    P all kann der     Kreislaufstrom        durch          Bugabe    von frischem Lösungsmittel verdünnt   -erden. Das mit dem darin gelösten     Phosgen          tin.d        Chlor #asseistoff        aus    dem Strom     über-          ge < #angene    Lösungsmittel kann ohne weitere       Reinigung    unmittelbar wieder in das System       ztiriiekgefiihrt    werden.  



       1@:in    Vorteil des     erfindungsgemässen        Ver-          t;iiiren,s    besteht darin, dass infolge der     er-          iiö!iten    Löslichkeit von     Phosgen    in dein     Lö-          -ungsmittel    unter Druck weniger Lösungs  mittel auf eine.

       bestimmte        llen-e    Amin       und        Pho.s-en    durch die Leitung, in welcher  die Reaktion     stattfin.dlet,        geführt    zu werden       braneht.    Unter den erfindungsgemässen     Be-          kann    der     Chlorwasserstoff    aus der       Lösung    des     Isocy        ana@ts    bei einem wesentlich  niedrigeren Druck als der, bei welchem die       I?e < il:

  tiori        erfolot        ausgetrieben    werden,     wo-          dureh    seine Entfernung erleichtert. wird. Da       die        Phosgenzugabe    unter     Druck    erfolgt, kann       dias    Verhältnis von     Phosgen        zu        Chlorwasser-          stoff    höher gehalten     werden,

      wodurch die  direkte     Bildung    des     Isocyan.ats    ohne zwischen  zeitliche Bildung des     Antinhydrochlorids    sehr       begünstigt    wird, und man nimmt an, dass  darauf     dhe    erzielten verbesserten     Ausbeuten          zurückzuführen    sind.  



       Das        Isoeyanat    kann durch     Abdestillieren          des    Lösungsmittels, welches wieder in das       System    zurückgeführt werden kann, gewon  nen     werden.    Das     Isocyanat    kann dann     ge.e-          1ienenfa.1l;s    noch einmal     destilliert.    werden.       Beide        Destillationen    werden zweckmässig un  ter vermindertem     Druck        darehgeführt.     



       Drücke    von 1,3 bis 2,4     atm    haben sich       zur        Durchführung    des     erfindungsgemässen          Verfa.lirens    als geeignet     erwiesen,    obwohl auch  höhere Drücke sogar bis zu 14     atm    gegebenen  falls angewendet. werden können. Eine     Zentri-          fugalpumpe    oder ein     konstantes    Volumen för  dernde Pumpen können verwendet     werden,     wie z. B. Zahnrad- oder Kolbenpumpen.  



  Das     Phosgen    wird vorteilhaft so in den       Lösungsmittelstrom        eingeleitet,        da.ss    es vor    Einführung der     Aminlösung        dairzn        mögliehst     vollständig gelöst     ist.     



  Das     IVIolverhältnis    des     Phosgens    zu dein  Amin ist.     zweckmässig    so     bemessen,    dass das       Phosgen        ,sich        in        einem        mindestens        25%igen          stöehiometrischen        überschuss    befindet, d. h.       inan    sollte 1,25     1M1        Phosgen    pro     NH2-    Gruppe  anwenden.

   In der Regel wird ein viel grösserer       Phosgenüberschuss    verwendet, und der bevor  zugte Bereich liegt zwischen etwa 70     und          110%        Phosgenüberschuss.        In        der        Regel        braucht          ein        grösserer        Überschuss        als        110%        nicht.        an-          gewendet        zu    werden.  



  Die Temperatur, bei welcher die     Reaktion     durchgeführt wird, soll oberhalb der Zerset  zungstemperatur des als     Zwischenprodukt    bei  der     Reaktion    von     Phosgen    mit dem Amin       glebildiet.en        Carbamylchlorids    liegen.     Diese     Temperatur liegt in der Regel zwischen 90  und 180  C, je nach der Art.     des    verwendeten  Amins. Höhere     Temperaturen    können     ange-          wendet    werden, sind     jedoch    nicht erforderlich.

    Das Entweichen des     Chlorwasserstoffes    beim       Eintritt    des     Reaktionsstromes    in den unter  einem niedrigeren     Druck    gehaltenen     Behälter     ermöglicht seine leichte Entfernung aus der       Lösung    bei     diesen    Temperaturen.  



  Die     Konzentration        des        organischen    Amins  in dem. Lösungsmittel liegt. vorteilhaft     zwi-          sehen        etwa    5     und        30%.        Bei        kleineren        Mengen          ict.    die erforderliche     Lösungsmittelmenge    un  nötig gross und beim Arbeiten     bei    wesentlich  höheren Konzentrationen kann die Ausbeute  infolge der Bildung     teeriger    Nebenprodukte       herabgesetzt    

  werden.  



  Als     inerte    organische     Lösungsmittel    kom  men     vorzugsweise    die     chlorierten,    aromati  schen     Kohlenwasserstoffe,    in welchen das       Phosgen    unter den zur Anwendung kommen  den Drücken verhältnismässig gut löslich ist,  in Frage.

   Zweckmässig besitzt das Lösungs  mittel einen     niedrigeren    Siedepunkt als das  herzustellende     Isocyanat,    damit das     Isocyanat     in der     Lösung    gelöst bleibt, jedoch     leicht    dar  aus durch     Abdestiliation    des     Lösungsmittels     erhalten werden kann.

       Monochlorbenzol,        o-          Dichlor-benzol,        p-Dichlor-benzol,    die     Trichlor-          benzole,    die entsprechenden     Toluole    und           Kylole,        Chloräthylbenzol,        Monochlordiphenyl          und        c,-        und        f        )

  -Naplithylchlorid        sind        typische     Beispiele für     diie    zu verwendenden Lösungs  mittel. Wegen seines besonderen     Siedepunktes     ist     o-Dichlor-benzol    ein     bevorzugtes        Lösungs-          mittel.    Es kann jedoch jedes beliebige andere       inerte    organische Lösungsmittel, in welchem  das     Phosgen    und das Amin unter den zur       Anwendung    kommenden     Di-ficken    verhältnis  mässig     gut    löslich sind,

   verwendet     werden.     



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren  können die Mono-,     -Di-    und     Poly        isocyanate    aus  den     entsprechenden    Mono-,     Di-    und Polyami  nen     hergestellt    werden. Das Verfahren ist be  sonders geeignet. für die Reaktion aromati  scher Amine mit     Phosgen,    z.

   B. von Anilin,       Toluidin,        Benzi.din,    der     Naphtliy        lamine,        2,4-          Tolylen-d.iamin,        2,6-Tol@-len-dia.inin,    der     Phe-          nylendiiamine,        4,4'-Diamino-diplienylmetlian,          1.5-1\Taphthylen-dianiin,        1-Aniino-3-(4-amino-          phenvl')-propan,        Anisidin,    der     Chloraniline     usw.  



  In den folgenden Beispielen sind die     an-          gegebenen        Ausbeuten    auf das Gewicht des ein  gesetzten Amins bezogen.    <I>Beispiel 1</I>  Die verwendete     Einrichtung    ist dieselbe  wie in der     Zeichnung.        o-Dichloi#-benzol    wird  als     Lösungsmittel    und     ni-Tolylen-diamin    wird  zur Herstellung von     2,4-Toly        len-cliisocyanat     verwendet.

   Zu Beginn des     Verfahrens    befin  den sich in dem Behälter 55 Teile     o-Dichlor-          benzol.    Dieses wird durch die     Rohrleitung,       in welcher die Reaktion stattfindet, hindurch  gepumpt, wobei zuerst.

       Pliosgen    und dann eine  S      /oige    (Gewichtsprozent)     Lösung    von     in-          Tolylen-dia.min    in     o-Dichlor-benzol    eingeführt        erden.    Die     Lösung    wird dann durch ein Ven  til, welches zur     Erzielung    des     gewünschten     Druckes eingestellt. ist, wieder in den     Sammel-          behälter        zuriiek;Yeführt.     



  Bei dieser Einrichtung besteht der     Sam-          melbehälter    aus einem. 40 Liter fassenden, mit  einem     Heizmantel        versehenen    emaillierten       Kessel.    Der Heizmantel wird durch ein mit  heissem Öl arbeitendes System erwärmt. Die  erwähnte Pumpe     ist    eine     Zentrifugalpumpe     aus     rostfreiere    Stahl.

   Der     Phosgeneinlass    be  steht. aus einer Rohrleitung mit einem     Durch-          messer    von 13     mni,    welche in Form eines T  St.ückes in die     Leitung,    in     welelter    die Reak  tion stattfindet und der Arbeitskreislauf vor  sich geht, eingefügt ist. Die Leitung, in wel  cher die Reaktion     sieh        alaspielt    und die Stoffe  im Kreislauf geführt werden,     besteht    aus  einem rostfreien Stahlrohr mit einem     Dureli-          inesser    von     ''5,4    mm, Norm 40.

   Der     lineare     Abstand von dem     Phosgenein.lass    zu dem Ein  lass für die     Diaminlösun-    beträgt etwa 120     ein.     Der Einlass für die     Diaminlösung    besteht aus  einem     T-R-ohr    mit. einem     Durchmesser    von  25,4     min,        cl;as        reehtwinkliin    die Leitung ein  biegt..

   Als     Druekablass        dient    ein Ventil mit  einem Durchmesser von     25,1        mni,    das sich  20 cm in     Flussriehtang    von der     Diaminlösung          entfernt    befindet: Die     Reaktionsbedingungen     sind nachstehend angegeben:

    
EMI0004.0111     
  
    Menge
<tb>  Anfängliche <SEP> Besehiekung <SEP> dies <SEP> Saminelbehälter;s <SEP> mit <SEP> o-Diehlor-benzol <SEP> '?., <SEP> lcg
<tb>  in-Tolylen-diamin <SEP> in <SEP> der <SEP> Besehiekungslösung <SEP> 89a
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> in-Tolylen-diaminbes <SEP> chickungslösung <SEP> 110  <SEP> C'
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> m-Tolylen-diamin <SEP> 1,1:

  3 <SEP> hg/Stunde
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> -1,5 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> bewirkte <SEP> Umlaufgeschwindigkeit. <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  Lineare <SEP> Geschwindigkeit <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> J1.,-1 <SEP> ein/Sekunde
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 165  <SEP> C       
EMI0005.0001     
  
    Menge
<tb>  Temperatur <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> 165  <SEP> C
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> Atmosphärendruck
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> .der <SEP> Reaktionsleitung <SEP> 1,55 <SEP> atm
<tb>  Angewendeter <SEP> Phosgenüberschuss <SEP> gegenüber <SEP> ,der <SEP> theoretisch <SEP> erfor  derlichen <SEP> Menge <SEP> 96%,
<tb>  Versitehsdauer <SEP> 3 <SEP> Stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> 2,4-Tolylen-diis <SEP> oeyanat <SEP> 90,

  5%
<tb>  Wenn <SEP> das <SEP> m-Tolylen-diiamin <SEP> durch <SEP> eine <SEP> ;sprechender <SEP> Ausbeute <SEP> 4,4'-Diphenyl-diiso  äquimolareMenge <SEP> Methylen-bis(4-phenyi-amin) <SEP> cyanat.
<tb>  ersetzt <SEP> wird, <SEP> erhält <SEP> man <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Ausbeute <SEP> <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  llethylen-bis(4-phenyl-isocyanat). <SEP> Die <SEP> Reaktion <SEP> wird <SEP> in <SEP> derselben <SEP> Einrieh  Beiizidin <SEP> ergibt <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> in <SEP> ent- <SEP> tung <SEP> wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> durchgeführt..

       
EMI0005.0002     
  
    Menge
<tb>  Anfängliche <SEP> Besehiekung <SEP> d(es <SEP> Sammelbehälters <SEP> mit <SEP> o-Dichlor-benzol <SEP> 25 <SEP> kg
<tb>  m-Talylen-diamin <SEP> in <SEP> der <SEP> Beschickungslösung <SEP> 1.60!o
<tb>  Geselmrindigkeit <SEP> der <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> m-Tolylen-,d'iamin <SEP> 2,18 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> m-Tolylen-diaminbesehiekungslösung <SEP> 110  <SEP> C
<tb>  Zuführturmsgesehwindigkeit. <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> 7,26 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> bewirkte <SEP> Umlaufgeschwindigkeit, <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  Lineare <SEP> (Iesehwindigkeit <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 91,4 <SEP> ein/Sekunde
<tb>  An;

  -ewendeter <SEP> Phosgenübersehuss <SEP> gegenüber <SEP> der <SEP> theoretisch <SEP> erfardier  liehen <SEP> l@lenge <SEP> 110%
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 165  <SEP> C
<tb>  Teniper-atur <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> 165  <SEP> C
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> ritmosphärendriiek
<tb>  Dr11ek <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionsleitung <SEP> 1,55 <SEP> atm
<tb>  Ver"uelisdauer <SEP> 4 <SEP> Stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> 2,4.-Tolylen-diiso@cy <SEP> anat <SEP> <B>86,51/o</B>       Dieses Beispiel.     erläutert    die Verwendung  einer höheren Konzentration an     m-T.olylen-          Jiamin    in     o-Diehlor-benzol    und eine verstärkte       I'hosgenzuführting.     



  <I>Beispiel 3</I>  In diesem Beispiel wird dieselbe     Einrieli-          tung    wie im Beispiel 1 angewendet. Die R.e-         aktionstemperatur    ist     niedriger    und die     Zu-          führungssgeschwindigkeit    der Lösung von m  Tolylen-diamin in     o-Dichl:or-benzol    und des       Phosgens    sind ebenfalls geringer.

      
EMI0006.0001     
  
    Menge
<tb>  Anfängliche <SEP> Beschickung <SEP> des <SEP> Sammelbehälters <SEP> mit <SEP> o-Diehlor-benzol <SEP> 25 <SEP> k<B><U>g</U></B>
<tb>  m-Toly <SEP> len-diamin <SEP> in <SEP> der <SEP> Beschickungslösung <SEP> S <SEP>  /o
<tb>  Geschwindigkeit <SEP> der <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> m-Tolylen-dianiin <SEP> <B>1,29</B> <SEP> kg <SEP> /Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> m-Tolylen-di.aminbeschickungslösung <SEP> 710  <SEP> (1
<tb>  7.ufühz-Lingsgeüchwindligkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> .1,3 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> bewirkte <SEP> Umlaufgeschwindigk <SEP> eit. <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  cm/Sel:

  uncle
<tb>  Lineare <SEP> Geschwindigkeit <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 91,4
<tb>  Angewendeter <SEP> Phosgenübersehuss <SEP> gegenüber <SEP> der <SEP> theoretisch <SEP> erforder  lichen <SEP> Menge <SEP> <B>1061/0</B>
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 1-10  <SEP> C
<tb>  Temperatur <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> 1-10 
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> Atniohphiii>endi-ilcl;
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Reakt.ionsleitun- <SEP> 1,:

  r5 <SEP> atni
<tb>  Venstiehsdauer <SEP> -l <SEP> stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> 2,4-Tolylen-diisocyanat <SEP> <B>9,211/0</B>       Wenn das Verfahren bei einer Temperatur       der    Reaktionszone und im     Sammelbehälter    von  110      C        durchgeführt.    wird, erzielt man eine       90,5        %        ige        Ausbeute.     



  Wenn bei der     vorstehend    aalgegebenen Ar  beitsweise das     m-Tolyl,en-diamin    durch     Ben7i-          din        ersetzt.        und        eine        12        %        ige        Lösung        desselben     in     o-Dichdor-benzol    bei einer     Phosgenzufüh-          rungsgeschwindigkeit    von 5,5 kg/Stunde, d. h.

         einem        100        %        igen        Phosgenübersehuss,    verwen-  
EMI0006.0030     
  
    det. <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> sowohl <SEP> in <SEP> der
<tb>  Reaktionszone <SEP> als <SEP> auch <SEP> in <SEP> dem <SEP> Sammelbebäl  t.er <SEP> <B>1750</B> <SEP> C <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Di-tiek <SEP> von <SEP> <B>1,68</B> <SEP> atm <SEP> in
<tb>  der <SEP> Reaktionszone <SEP> beträgt, <SEP> erzielt <SEP> man <SEP> eine
<tb>  hohe <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> 4,4'-Diphenylen-diisoeyanat.
<tb>  <I>Beispiel</I>
<tb>  Anstelle <SEP> des <SEP> m-Tolylen-diamin <SEP> von <SEP> Bei  spiel <SEP> 3 <SEP> wird' <SEP> Metliylen-bis(-1-phenyl-amiii)

   <SEP> un  ter <SEP> den <SEP> folgenden <SEP> Bedingungen <SEP> in <SEP> das <SEP> entspre  ehende <SEP> Isoeyanat. <SEP> übergeführt     
EMI0006.0031     
  
    Menge
<tb>  Anfängl <SEP> ehe <SEP> Beschickung <SEP> des <SEP> Sammelbehälters <SEP> mit <SEP> o-Dichlor-benzol <SEP> 2h@@
<tb>  Konzentration <SEP> an <SEP> Methylen-bis(4-phenylam.in) <SEP> in <SEP> der <SEP> o-Dieblor  benzolbeschickungslösung <SEP> 120/0
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Amin <SEP> <B>1,

  36</B> <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> Amin-Beschiekungslösung <SEP> 7.10  <SEP> C
<tb>  Zuführ>uigsgesehwind6gkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> <B>2.72</B> <SEP> kg/Stunde
<tb>  Angewendeter <SEP> Phosgenüberschuss <SEP> gegenüber <SEP> der <SEP> theoret.iseh <SEP> erforder  lichen <SEP> Menge <SEP> 1000/0
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> bewirkte <SEP> Umlaufgeschwindigkeit <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> Liter/llinute
<tb>  Lineare <SEP> Geschwindigkeit <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 23-1 <SEP> eni/Sekuncle       
EMI0007.0001     
  
    Menge
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 17ä  <SEP> C
<tb>  Temperatur <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> 175  <SEP> C
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> <B>1,

  07</B> <SEP> atm
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> Atmosphärendruck
<tb>  Versuchsdauer <SEP> 5 <SEP> Stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> lletliy <SEP> len-bis <SEP> (4-plieny <SEP> lisoeyanat) <SEP> 95 <SEP> 0/0       Bei     diesem        Verstell    wird das     Drnsselveiitil     nicht verwendet.  



  <I>Beispiel 5</I>  Bei     diesem    Beispiel wird die in den eisten  vier Beispielen verwendete Einrichtung da  hingehend abgeändert, dass man     den    38 Liter       fassendlen        Kessel        .durch    einen 1.20 cm langen  t     Glaszylinder    mit .einem     Durehmes;ser    von  11,6     ein    ersetzt.

   Auf diese Weise wird die     Ge-          samtflüssigkeitsmenge,welche    in dem System  enthalten sein kann, auf etwa     11.,4    Liter her  abgesetzt. hin     rohrförmiger        ZVärineaustau,seher     aus Stahl, der zur Erhitzung dient, wird in  der     Reaktionsleitung    zwischen dem     Einlass     für die     Aminlösung    und dem     Drosselventil     angeordnet. Der     Wärmeaustauseher    besitzt  <B>0,5</B> m2     Iieizfläehe.     



  Der lineare Abstand der     Aminzuführung     zu dem     Drosselventil        beträgt    jetzt, etwa 180 cm.  In der Leitung, in welcher sieh     der        Kreislauf       abspielt,     ist    oberhalb der Pumpe ein Einlass  vorgesehen, durch welchen     zusätzliches    Lö  sungsmittel eingeführt werden kann.  



       Dieses        Beispiel        untersehei@det    sieh von den  vorhergehenden     Beispielen    dadurch, dass eine  zusätzliche Menge     o-Dichlor-benzol    oberhalb  der Pumpe in die im Kreislauf geführte Lö  sung eingeleitet wird, um die Konzentration  des zurückgeführten     2,4-Tol.ylen-diisoey        anats     herabzusetzen.  



  Die in diesem     Beispiel        zugesetzte    Menge  reicht aus, um die     Diisoeyanatkonzentration     auf     101/o    z11 erniedrigen, was der bei     Zufüh-          rung        einer        8%igen        m-Tolylen-,diaminlösung     erzielten     Konzentration    entspricht.

       Diese    Ver  dünnung     ermöglicht        die    Verwendung einer       16%igen        nl-Tolylen-diaminbeächickungslö-          sung,    ohne dass die     Ausbeute        infolje    Bildung       teeriger        Produkte    darunter leidet.

   Die Bedin  gungen sind die folgenden:  
EMI0007.0058     
  
    Menge
<tb>  Konzentration <SEP> von <SEP> in-Tolylen <SEP> -diamin <SEP> in <SEP> der <SEP> Beschickungslösung <SEP> 16%
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> dies <SEP> Diamins <SEP> 1,43 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> dier <SEP> Diamin-Besehiekunmslösung <SEP> 110  <SEP> C
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> -1,

  .53 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Phosgenübersehuss <SEP> gegeniiber <SEP> der <SEP> theoretisch <SEP> erforderlichen <SEP> Menge <SEP> 100%
<tb>  Rüekführungsgesehwindigkeit <SEP> durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  Zuführungsgewschwindigkeit <SEP> von <SEP> o-Diehlor-benzol <SEP> in <SEP> den <SEP> Kreislauf <SEP> 10 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> <B>155110</B>
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 1,48 <SEP> at.1n
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> Atmosphärendruck
<tb>  Versuchsdauer <SEP> 3 <SEP> Stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> 2,4-Tolylen-diisoeyana.t,

   <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> das <SEP> eingesetzte
<tb>  Diamin <SEP> 9311/o              $eispäeZ   <I>6</I>  Die     abgeänderte    Einrichtung von Bei  spiel 5 wird mit einer weiteren     Änderung    in  dem Abschnitt., in welchem die     Aminvert.ei-          lung    erfolgt., verwendet.

   Anstatt. die Amin  lösung durch ein     T-Rohr    in ein Rohr mit  einem     Durchmesser    von 25,4 min einzuführen,  was eine lineare Geschwindigkeit. von 91,2 cm/  Sekunde bei einem     Pumpendurchsatz    von 30  Litern pro Minute ergibt, wird die     Amin-          lösung,durch    eine Düse eingeführt, welche in    einem Winkel von     45     in eine Rohrleitung ein  gesetzt ist,     !die    einen innern Durchmesser von  9,5 mm besitzt.

   Man erzielt so eine lineare       Durchflussgesebwindigkeit    von 600     em(Sekunde     bei einem Pumpendurchsatz von 30 Litern/       Minute.    Dadurch wird die     Reynoldsche    Zahl       ,des        durehwirbelten        Flusses    an dieser Stelle  bedeutend erhöht.  



  Die     Versuchsbedingungen    sind die folgen  den:  
EMI0008.0021     
  
    Menge
<tb>  Konzentration <SEP> von <SEP> m-Tolylen <SEP> diamin <SEP> in <SEP> der <SEP> Beschickungslösung <SEP> 16%
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> des <SEP> Eiamins <SEP> 7.,5 <SEP> kg/ <SEP> Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> Diamin-Beschiekungslösung <SEP> 110  <SEP> C
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> 4,

  53 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Phosgenüberschuss <SEP> gegenüber <SEP> der <SEP> theoretisch <SEP> erforderlichen <SEP> Menge <SEP> <B>851/o</B>
<tb>  Rückführungsgeschwindigkeit <SEP> durch <SEP> die <SEP> Pumpe <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  Zufiihrungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> o-Dichlar-benzol <SEP> in <SEP> den <SEP> Kreislauf <SEP> 10 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 157  <SEP> C
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 1,48 <SEP> atin
<tb>  Druck <SEP> im <SEP> Sammelbehälter <SEP> Atmosphärend@ruek
<tb>  Versuchsdauer <SEP> 3 <SEP> Stunden.
<tb>  Ausbeute <SEP> an <SEP> 2,4-Tolylen-:

  diisocyanat, <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> das <SEP> eingesetzte
<tb>  Eiamin <SEP> 95%       Nach derselben     Arbeitsweise,    wie sie in  diesem Beispiel     beschrieben.        ist.,    jedoch     unter          Verwendung    einer Pumpe, welche eine Rück  führungsgeschwindigkeit von 3,8     Litern/mi-          nute        ergibt    und bei einem Druck in der     Reak-          tionszone    von 3,

  7     atm    bei einer Temperatur  von 110  C ohne Zuführung von     weiterem          o-Dichlor-benzol    und unter     Verwendung    von  flüssigem     Phosgen    erhielt. man im.

   wesent  lichen dieselbe     Ausbeute    an     2,4-Tolylen-diiso-          eyanat.       <I>Beispiel</I>    Die Einrichtung und das Verfahren von       Beispiel    6 wird     verwendet,    nur mit der Aus  nahme, dass kein     o-Diehlor-benzol    dem Kreis  laufstrom zugeführt     wirdi,    da die Konzentra  tion des in     o-Di,

  ehlor-benzol    zugeführten     in-          Tolylen-diamins        nur        8%        beträgt.        Bei        diesem     Versuch wird eine niedrigere     Arbeitstempera-          tur    angewendet..

    
EMI0008.0054     
  
    Menge
<tb>  Konzentration <SEP> des <SEP> m-Tolylen-diamins <SEP> in <SEP> der <SEP> Besehiclzungslösiing <SEP> 80/0
<tb>  Zugabegeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Eiamin <SEP> 1,5 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> Diamin-Beschickungslösung <SEP> 110  <SEP> C       
EMI0009.0001     
  
    Menge
<tb>  Zuführungsgeschwindigkeit <SEP> von <SEP> Phosgen <SEP> 4-,7 <SEP> kg/Stunde
<tb>  Riickführungsgesehwindigkeit <SEP> 30 <SEP> Liter/Minute
<tb>  Temperatur <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 90  <SEP> C
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> der <SEP> Reaktionszone <SEP> 1,-1 <SEP> atm
<tb>  Versuchsdauer <SEP> 3 <SEP> Stunden
<tb>  Ausbeute <SEP> an.

   <SEP> 2,4-Tolylen-diisoeyanat <SEP> 95,5%       Wie in den vorstehenden Beispielen an  gegeben ist, wird zweckmässig in der Regel die       Aminlösung        vorerhitzt,    um eine vollständige       Lösung    des Amins zu gewährleisten, bevor       es    in die Lösung des     Phosgens    eingeführt  wird.

   Wie in Beispiel 6 gezeigt ist, kann das       Phasgen    auch     ebenso    wie in     gasförmiger    Form  in flüssiger Form eingeführt werden, da es  beim Beobachten durch ein in der Leitung  angebrachtes     Sehaugla,s        vollständig    in dem       1.551mgsnüttel        unter    den angewendeten     Drüli:-          ken    löslich zu sein scheint.  



  Der Vorteil des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens     liegt    darin, dass für eine beliebige       negebene        Produktionsgeschwindigkeit    eine viel  kleinere     Einrieht.ung    erforderlich ist., und dass  es,     wie    sieh aus einigen der Beispiele ergibt,  nicht. notwendig     ist.,    einen grossen, mit einem  Mantel versehenen Behälter zu verwenden, wo  einfache     Wärmeaustauscher    vorgesehen sind.

    Das Verfahren     besitzt    auch noch den Vorteil,  dass     dlas        Isoeyanat    kontinuierlich hergestellt  werden kann,     wobei    die     Reaktionszeit    des  Amins mit dem     Phosgen    in der     Lösungsmittel-          lösun-    mir einen     Brechteil    von Sekunden be  <U>trägt.</U>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung organischer Isoeyanate aus organischen Aminen und Phos- n, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung des Amins in einem inerten organi schen Ldsungsmittel derart. in eine fliessende Lösung von Phosgen in einem inerten organi schen Lösungsmittel unter Überdruck ein leitet, dass eine turbulente Strömung entsteht,
    wobei die Temperatur oberhalb derjenigen Oeha.lten wird, bei welcher das Carbamylehlo- rid -des verwendeten Amins zersetzt wird. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Verfahren nach PatentansprLich, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur zwischen 90 und 180 C gehalten wird, und das Molverhältnis von Phosgen pro -NH2- Grup.pe des Amins mindestens 1,25 :
    1 beträgt und dass man nach der Reaktion die Lösung sofort in eine Zone niedrigeren Druckes ein treten lässt, um den Chlorwasserstoff und das überschüssige Phosgen aus der Lösung des gebildeten Isocyanats in dem Lösungsmittel freizumachen. \-_'. Kontinuierliches Verfahren nach Pa- tentanspi-Lich und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die.
    Reaktion im Kreislauf durchführt, wobei man die Lösung des Isoey anats unter kontinuierlicher Zugabe von Phosgen und weiterer Mengen der Lö sung des Amins in dem inerten Lösungsmittel in den Kreislauf zurückführt, bis man eine Isocyanatkonzentration von ungefähr 15% im Lösungsmittel erreicht hat.,
    worauf man konti nuierlich einen Teil der Lösung des Isoeyanats aus dem System entfernt, während man eine zur Konstanthaltiuig des Volumens in dem System ausreichende Lösungsmittelmenge zu gibt.. 3.
    Kontinuierliches Verfahren nach Pa tentanspruch zur Herstellung von 2,=1-Tolylen- düsocy anat aus in Tolylen-diamin und, Phos- gen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Tempe ratur zwischen 90 und 180 C gehalten wird und die verwendete Phosgenmenge zumindest um 25 % gegenüber der zur vollständigen Überführung :dies:
    Diamies in das Diisocyanat erforderlichen stöchiometrischen Menge im Überschuss ist, und dass man nach der Reak tion die Lösung sofort in eine Zone niedrige- EMI0010.0001 reu <SEP> bruckes <SEP> eintreten <SEP> lässt., <SEP> um <SEP> den <SEP> Chlor wasserstoff <SEP> und <SEP> überschüssiges <SEP> Phosgen <SEP> aus <tb> der <SEP> Lösung <SEP> des <SEP> Isocyanats <SEP> freiztimaehen. <tb> -1.
    <SEP> Kontinuierliches <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patent ansprueh, <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Methylen-bis (4-phenyl-isocyanat)' <SEP> aus <SEP> Methylen-bis(4-phe nyl-amin) <SEP> und <SEP> Phosgen, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> zwischen <SEP> 90 <SEP> und <tb> 180 <SEP> C <SEP> gehalten <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> verwendet <SEP> Pho,s- EMI0010.0002 äeninenge <SEP> zumindest <SEP> um <SEP> <B>'</B>7 <SEP> % <SEP> gegenüber <SEP> der <tb> zur <SEP> vollständigen <SEP> Überiülirung <SEP> des <SEP> Diaurins <SEP> in <tb> das <SEP> Diisoeyanat <SEP> erforderlichen <SEP> stöehionietri sehen <SEP> Menge <SEP> im <SEP> L <SEP> bersehuss <SEP> ist,
    <SEP> und <SEP> dass <SEP> man. <tb> nach <SEP> der <SEP> Reaktion <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> sofort <SEP> in <SEP> eine <tb> Zone <SEP> niedrigeren <SEP> Druckes <SEP> eintreten <SEP> lässt, <SEP> uni <tb> den <SEP> Chlorwasserstoff <SEP> und <SEP> übeiselüi:ssig).es <SEP> PlicXs gen <SEP> aus <SEP> der <SEP> Lösun- <SEP> des <SEP> @socyanats <SEP> freizu machen.
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