CH333246A - Uhr, bei welcher durch die Zeigerverstellung die Gangreglerorgane beeinflusst werden - Google Patents

Uhr, bei welcher durch die Zeigerverstellung die Gangreglerorgane beeinflusst werden

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CH333246A
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/02Regulator or adjustment devices; Indexing devices, e.g. raquettes
    • G04B18/028Setting the regulator by means coupled to or depending on another device, e.g. by the time indication setting mechanism

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Description


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    Uhr,   bei welcher durch die Zeigerverstellung die    Gangreglerorgane      beeinflusst   werden    Gegenstand   vorliegender Erfindung ist eine Uhr, bei welcher die Zeigerverstellung die    (*angreglerorgane   beeinflusst werden, mit einem durch den Stellhebel    verschwenkbaren      Korrek-      torhehel   und einem Kupplungsorgan zur    über-      tragung   der Zeigerverstellung auf die    Ga.ng-      reglerorgane,   welches Kupplungsorgan nach einem bestimmten    Verschwenkwinkel   die    I'ber-      tragung   unterbricht, welche Uhr dadurch gekennzeichnet ist.

   dass das Kupplungsorgan zur Werkebene senkrecht verschiebbar angeordnet ist. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes so weit dargestellt, als es zu ihrem Verständnis notwendig ist, und zwar zeigt    Fig.l   eine teilweise Draufsicht von der    Zifferhlattseite   her und    Fig.       _   einen Schnitt in    grösserem   Massstab nach der Linie A,    B,      C,   D in    Fig.   1. 



  Die Uhr gemäss dem dargestellten    Ausfüh-      rungsbeispiel   ist in der Zeichnung in der    Zei-      gerstellstellung   dargestellt. Die Uhr besitzt wie üblich eine Aufzugwelle 1, deren axiale    Bewegungen   über den Stift 2 auf den in 3 gelagerten Stellhebel 4 übertragen werden. Der zweiarmige Stellhebel 4 besitzt an seinem dem Stift 2 abgewendeten Ende einen weiteren Stift 5, der einerseits wie üblich dazu bestimmt ist, in die Rasten der    Stellhebelfeder   6 einzutreten und anderseits durch den Schlitz 7    des   einen Armes    8a   des    Korrektorhebels   8 aus dünnem, federndem Material durchtritt.

   Der    Korrektorhebel   8 ist um den    Bolzen   der Schraube 9 zwischen der    Wechselradbrücke   13 und der    Stellhebelfeder   6 ohne wesentliches Höhenspiel drehbar gelagert. Der andere Arm 8b des    Korrektorhebels   8 besitzt einen abgewinkelten    Fortsatz   Sc, in dessen Bahn der sich nach unten verjüngende konische Kopfteil    10a   einer Schraube 10 sich befindet. Der zylindrische Kopfteil ist mit 10b bezeichnet.

   Der    Fortsatz   Sc reicht in den Einstich    11a   des Kupplungsorgans 11, welches um die Achse 12 frei drehbar und längs ihr senkrecht zu der Ebene der Brücken, beispielsweise zu derjenigen der    Wechselradbrücke   13, verschiebbar angeordnet    ist.   Das Kupplungsorgan 11 besitzt eine zu seiner Drehachse parallele ebene Fläche 14, gegen welche der Schenkel    15a   der in einer entsprechenden    Aus-      nehmung   der Werkplatte gehaltenen Rückführfeder 15 anliegt. Unterhalb der Ebene 14 besitzt das Kupplungsorgan 11 zwei Zahnsektoren 16 und 17, wobei der    Sektorwinkel   des Sektors 17 grösser ist als derjenige des    Sektors   16. Die beiden Sektoren 16 und 17 sind fein verzahnt.

   Der Sektor 17 steht mit einem ebenso verzahnten    Ritzel   18 in Eingriff, welches fest auf der Nabe des Triebes 19 sitzt, das seinerseits mit dem bei der Zeigerverstellung von den Zeigern her angetriebenen Wechselrad 20 kämmt. Der Zahnsektor 16 seinerseits überträgt über seine feine Verzahnung in der dargestellten Kupplungsstellung seine Drehung auf das fein verzahnte Rad 21, auf 

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 dessen Welle das    Ritzel   22 sitzt, welches seinerseits    finit   einer Verzahnung    24a   des    Rücker-      hebels   24 kämmt. Die untere Stirnfläche des    Ritzels   18 liegt dabei unterhalb der untern Stirnfläche des Rades 21.

   Wie üblich, ist der    R.ückerhebel   mit dem    Rücker   25,    v      orzlLgs-      weise   aus einem Stück gearbeitet, so dass Drehungen des    Ritzels   22 auf den    Rücker,   das heisst die    Ciangreglerorgane,      übertragen   werden. 



  Wird von der Aufzugstellung aus die Aufzugwelle 1 in die in den Figuren dargestellte    Zeigerstellstellung   ausgezogen, so    verschwenkt   sieh der Stellhebel    -1   um seine Drehachse 3 im Uhrzeigersinn. Der Stift 5    gelangt   in die hintere Rast der    Stellhebelfeder   6, gleitet gleichzeitig im Schlitz 7 des    Korrektorhebels   8 gegen die Drehachse 9 zu und    verschwenkt   so den    Korrektorhebel   ebenfalls im Uhrzeigersinn.

   Der    Fortsatz   8c des    Korrektorhebels,   welcher bis jetzt, wie in    Fig.   2 gestrichelt angedeutet, auf der Unterseite des Kopfteils    10a.   der Schraube 10 aufgelegen hat und aus seiner    Versehwenkebene   nach unten federnd durchgebogen war, gleitet dank seiner Federkraft längs der konischen Fläche des Kopfteils    10a   nach oben, bis in die in    Fig.   2 ausgezogen dargestellte Kupplungsstellung, in welcher er gegen die Unterseite des    zylindrischen   Kopfteils    10b   anliegt.

   Da der Rand dieses Fortsatzes 8c in den Einstich    11c.   des Kupplungsorgans 11 hineinreicht, wird dieses letzte, dessen Zahnsektoren 16 und 17 bis jetzt ausser Eingriff mit dem    Ritzel   18 bzw. dem Rad 21 stunden (in    Fig.   2 gestrichelt dargestellt) auf seiner Achse 12 nach oben verschoben, wobei die Abmessungen so gewählt.

   sind, dass der Eingriff zwischen dem Sektor 16 und dem Rad 21 einerseits und zwischen dem Zahnsektor 17 und dem    Ritzel   18 anderseits hergestellt ist,    wenn   die senkrechte Bewegung nach oben    abgeschlossen   ist, wobei als Folge der Tatsache, dass die untere Stirnseite des    Ritzels   18 in der    Entkupplungsstellung   dem Kupplungsorgan näher ist    als   die untere Stirnseite des Rades 21, der Eingriff zwischen dem Sektor 17 und dem    Ritzel   18 zuerst erfolgt.

   Sollte der Eingriff trotz der feinen Verzahnungen nicht sofort zustande kommen, weil die Zähne der Sektoren 16 oder 17 gegen solche des Rades 21 oder des    Ritzels   18 anstossen, so sind    Beschädigungen   darum ausgeschlossen, weil der Arm    Sb   und der    Fortsatz   8c des    Korrek-      torhebels   federnd sind, so dass die    Versehwen-      kung   des    Korrektorhebels   gänzlich    vollzogen   werden kann, ohne dass das    Kupplungsorgan   die Kupplungsstellung    gemäss      Fig.   2 erreicht hat.

   In diesem Fall, das heisst wenn die Verzahnungen des Sektors 17 und des    Ritzels   18    übereinanderliegen   und durch die axiale Bewegung des Kupplungsorgans allein die beiden Verzahnungen nicht. in Eingriff gebracht werden können, die    Versehwenkbewegung   des    Korrektorhebels   aber abgeschlossen ist, so wird durch die Federkraft des Armes    Sb   bzw.

   des    Fortsatzes   8c die Oberseite des Zaunsektors 17 gegen die Unterseite des    Ritzels   18 federnd angedrüekt, so    da.ss   eine kleine von der beginnenden Zeigerverstellung herrührende Drehung des    Ritzels   18 genügt, uni die Verzahnungen in die    Eingriffstellun-   zu bringen, wobei anschliessend durch die\ Federkraft des Fortsatzes Sc das    Kupplungsorgan   wenigstens um den Betrag mit dem    RitzelL18   in    Eingriff   geschoben wird,    1in   welchen die untere Stirnseite dieses    Ritzels   tiefer liegt als diejenige des Rades 21.

   Sollte auch die relative Lage der Verzahnungen des Sektors 16 und des Rades 21 eine sofortige Kupplung des Rades 21    finit   dem Kupplungsorgan 11 verhindern, so genügt auch hier eine kleine Drehung dieses Kupplungsorgans, welches nun bei der Zeigerverstellung vom    Ritzel   18 her angetrieben wird, um die Verzahnungen in die    rielitige      ;,gen-      seitige   Lage zu bringen und dem federnden    Fortsatz   8c zu gestatten, das Kupplungsorgan vollständig in die in    Fig.   2 mit vollem    Strich   dargestellte    Kupplungsstellung      einzurüeken.   



  Werden nun die Zeiger verstellt, so überträgt sieh die    Verstellbewegung   über das    'vVeehselrad   20, das Trieb 19 auf das    Ritzel   18 und von dort über das    Kupplungsorgan   11 bzw. seine beiden Zahnsektoren 17 und 16 auf das ebenfalls fein v    erzalinte   Rad 21 und über dessen Welle und das    R.itzel   22 auf die Verzahnung    24a   des    Rückerarmes      ?.1   Lind schliesslich auf den    Rüeker   25. Die Drehung 

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 des    Rüekers   ist dabei eine solche, dass, wenn die Zeiger vorgestellt werden, eine Beschleunigung des Ganges der    Uhr   bewirkt wird und umgekehrt. 



  Die Grösse der Gangkorrektur ist begrenzt.    dureli   die Breite des Zahnsektors 16 und kann demzufolge pro Einstellung einen durch die Breite dieses Zahnsektors gegebenen Betrag nicht überschreiten. Bei    Zeigerverstellungen,   die einem grösseren Korrekturbetrag entsprechen würden, tritt der kleinere Zahnsektor 16 aus der    Verzahnung   des Rades 21 aus und eine weitere Drehung des Kupplungsorgans, welche dank des Umstandes,    da.ss   der Zahnsektor 17 breiter ist. als der Zahnsektor 16, möglich ist, bleibt ohne Einfluss auf das Rad    '?1   und damit auf die    Gangregelorgane.   



  Bei noch    -rösseren   Drehungen fällt auch der Eingriff zwischen dem    Sektor   17 und dem    Ritzel   18 dahin, wobei durch die gegen die Fläche    1-1   anstehende Feder 15, welche das    Bestreben   hat, das    Kupplungsorgan   in die in    Fi,Y.      \?   dargestellte Mittellage    zurüekzuver-      schwenken,   bei einer Rückdrehung, wie sie bei    anfän@,,lieh   falscher Richtung der Zeigerverstellung    vorkommen   kann, ein erneuter Eingriff    zwischen   dem Sektor 17 und dem Trieb 18 sichergestellt ist.

   Bei einer solchen    Rüqk-      drehung   kommen demnach unter Einfluss der Feder 15 das Kupplungsstück 11 und das    Rit-      zel   18 wieder in Drehverbindung, so dass die Korrektur nicht nur rückgängig gemacht, sondern im entgegengesetzten Sinn vorgenommen    werden   kann, indem durch die Drehung des    Kupplungsorgans   11 auch der    Zahnsektor   16 wieder mit    dem   Rad 21 in Eingriff kommt. und es um den früheren Betrag und dem neuen Korrekturbetrag in der umgekehrten Drehrichtung umdreht. 



  Wird nach erfolgter Zeigerverstellung die    Aufzugwelle   1 wieder nach unten gedrückt, so v    erscluwenkt   sich der    Korrektorhebel   in    Fig.   1 im    Gegenuhrzeigersinn,   und sein Fortsatz 8c gleitet auf der konischen Fläche 10a unter gleichzeitiger Mitnahme des Kupplungsorgans 11 nach unten. Diese Bewegung dauert. so lange an, bis der Eingriff    zwischen   den Zahnsektoren 16 und 17 mit dem Rad 21 bzw. dem    Ritzel   18 gelöst ist.

   Sobald das Kupplungsorgan ausser Eingriff mit dem Rad 21 und dem    Ritzel   18 und    demzufolge   frei drehbar ist, wird es unter Einfluss des gegen die Fläche 11 anliegenden Federendes 15a in die in    Fig.1   dargestellte Mittellage zurückgedreht, so dass bei einer neuen Zeigerverstellung sich alle Elemente wieder in der Ausgangslage befinden. 



  Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Einwirkung der Zeigerverstellung auf den Gangregler zu beschränken, indem bei jeder Verstellung der    Rücker   nur um einen bestimmten maximalen Betrag gedreht werden kann. Es ist damit völlig belanglos,    tun   wieviel die Zeiger nachgestellt werden, indem die Beeinflussung des Ganges der Uhr über ein bestimmtes Mass hinaus nicht möglich ist. Damit ist der Nachteil bekannter Einrichtungen behoben, bei welchen diese Beeinflussung proportional der Zeigerverstellung war, was immer dann, wenn die Uhr stehengeblieben war und die Zeiger demzufolge über einen grossen Winkel nachgestellt werden mussten, zu einer übermässigen Beeinflussung des Ganges der Uhr führte. Des weiteren besteht die Möglichkeit, die Wirkung einer anfänglich falschen Verstellung aufzuheben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr, bei welcher durch die Zeigerverstellung die Gangreglerorgane beeinflusst werden, mit einem durch den Stellhebel verschwenk- baren Korrektorhebel und einem Kupplungsorgan zur Übertragung der Zeigerverstellung auf die Gangreglerorgane, welches Kupplungsorgan nach einem bestimmten Verschwenk- winkel die Übertragung unterbricht, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsorgan zur Werkebene senkrecht verschiebbar angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Uhr nach Patentanspruch mit zweiarmigem Korrektorhebel, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der eine Arm. des Korrektorhebels federnd und in der Bahn dieses Armes eine schiefe Fläche derart ange- <Desc/Clms Page number 4> ordnet ist, dass beim Auftreffen des betreffenden Armes auf die genannte Fläche dieser Arm senkrecht zu seiner Verschwenkebene bewegt wird. 2. Uhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Arm des Korrektorliebels die Verschiebungen des Kupplungsorgans senkrecht zur Werkebene steuert. 3.
    Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsorgan zwei fein verzahnte Sektoren besitzt., von denen bei eingerückter Kupplung der eine mit einem ebenso verzahnten, bei der Zeigerverstellung von den Zeigern her angetriebenen Ritzel in Eingriff steht, während der andere mit einem ebenfalls fein verzahnten, seine Drehbewegung auf die Clangreglerorgane übertragenden Rad kämmt. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad ein Ritzel antreibt, welches mit einer Verzahnung des Rüekerhebels in Eingriff stellt. 5.
    Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsorgan eine zu seiner Achse parallele, ebene Fläche besitzt, auf welche eine Rüekführfeder wirkt. 6. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Ritzel in Eingriff stehende Sektor grösser ist als derjenige, der mit dein Rad kämmt.
CH333246D 1955-12-15 1955-12-15 Uhr, bei welcher durch die Zeigerverstellung die Gangreglerorgane beeinflusst werden CH333246A (de)

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