CH333475A - Haushaltungsgerät für verschiedenartige Verwendung - Google Patents

Haushaltungsgerät für verschiedenartige Verwendung

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CH333475A
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suction
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Ebert Maria
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Description


      Haushaltungsgerät    für verschiedenartige Verwendung    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein     Haushaltungsgerät    für verschieden  artige Verwendung. Das Gerät. kann derart.  



  gebildet sein,     da.ss    es unter anderem als  <B>i</B> ause  Staubsauger, Zerstäuber, Trockner (Föhn).       Mühle    usw. ausgebaut werden kann.  



  Das erfindungsgemässe Gerät ist gekenn  zeichnet. durch ein mit zwei Öffnungen ver  sehenes, einen Ventilator und einen     Elektro-          inotor    enthaltendes Gehäuse mit abnehmbarem  Griff, wobei die eine Öffnung zum Ansaugen  der Aussenluft und die andere Öffnung zum  Ausstossen derselben dienen kann und min  destens eine der beiden Öffnungen als     An-          sehlussstutzen    zum Anbringen von Bestand  teilen bestimmt ist.  



  Die beiliegende     Zeichnung    veranschaulicht  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



  Es zeigen:       Fig.    1 das Gerät in teilweisem Längsschnitt,       Fig.    2 einen zum Zerkleinern, Mischen oder  Mahlen dienenden Behälter,       Fig.3    die Anordnung des Gerätes als       Troekner    (Föhn) in schematischer Darstel  lung,       Fig.    4 die     Anordnung    des Gerätes als       Staubsau(Yer,          Fig.    5 die Anordnung als Zerstäuber,       Fig.    6 die Anordnung als Einrichtung zum       Zoi-kleinern.    Mischen oder Mahlen     (Kaffee-          1T)i1111e),

              Fig.    7 eine besondere Ausbildung des Ge  rätefusses, in halbem Aufriss und     halbeia     Schnitt,       Fig.    8 bis 13 eine     besondere    Ausbildung der  Düsen für Staubsauger, und zwar       Fig.    8 eine mit.

   der Saugdüse verbundene  Bürstenwalze in halbem Aufriss und halbem  Längsschnitt,       Fig.    9 einen Querschnitt gemäss der Linie  A B aus     Fig.    8,       Fig.    10 einen Querschnitt gemäss der Linie  <I>CD</I> aus     Fig.    8,       Fig.11    einen Aufsatz zum Polieren von  Böden in halbem Aufriss und halbem Längs  schnitt,       Fig.12    denselben Aufsatz in Draufsicht  und       Fig.    13 den Aufsatz im Schnitt gemäss der  Linie     EF    nach     Fig.    11.  



  Im Gehäuse 1 ist ein Elektromotor einge  baut, der durch den Stecker 2 an das Strom  netz angeschlossen werden ' kann. Das Ge  häuse weist einen     abschraubbaren    Griff 3 auf,  und der Motor treibt einen Ventilator 4 an,  der in einer Ausweitung 5     gelagert    und     dureli     Schrauben 6 mit dem Gehäuse 1 verbunden ist.

    Durch die als     Anschlussstutzen    dienende Of F  nung 7 des     Gehäuses    wird die Aussenluft an  ,gesogen und durch die ebenfalls als Anschluss  stutzen dienende Öffnung 8     ausgestossen.    An  dem dem Ventilator 4 entgegengesetzten Ende  der Motorwelle sitzt ein zusätzlicher Ventila-      toi 9 zum Kühlen des Motors sowie eine       Klauenkupplung    10. Am Gehäuse 1 sind fer  ner Entlüftungsöffnungen 11 vorgesehen.  



  Soll das Gerät als Trockner (Föhn) dienen       (Fig.    3), so wird auf die Öffnung 8 eine einen  elektrischen Heizwiderstand enthaltende     Düze     12 gesteckt, dessen Speisung durch das Strom  netz mittels Stecker 13 und Steckdose 14 er  folgt. Letztere ist mit dem Hauptstecker 2  elektrisch verbunden.  



  Das Gerät kann auch als Staubsauger aus  gebildet werden     (Fig.        4.).    In diesem Falle wird  ein Staubsack 15 auf die Öffnung 8 und eine  Saugleitung 16 mit einer Saugdüse 17 an die  Saugöffnung 7 des Gerätes angeschlossen.  



       Fig.    5 zeigt die Anordnung des Gerätes als  Zerstäuber. Ähnlich wie die Düse 12 in     Fig.    3  wird die     Zerstäuberdüse    18 auf die Öffnung  8 aufgesteckt. An ihr ist ein Behälter 19 zur  Aufnahme der zu zerstäubenden Stoffe wie  Farbe, Bohnermasse usw. angeschlossen.  



  Schliesslich kann das Gerät zum Zerklei  nern, Mahlen und Mischen ausgebildet wer  den     (Fig.    2 und 6). Zu diesem Zweck wird der  Griff 3 losgeschraubt und statt diesem ein Be  hälter 20 eingeschraubt, während in das Mund  stück 7 ein hohler Fuss 21 gesteckt wird. Im  Behälter ist ein drehbares Messer 22 oder  ein Quirl angeordnet,     dessen    Antrieb durch  ein biegsames Ansatzstück 23 erfolgt, das am  Ende eine     Gegenklane    24 aufweist, deren Ein  griff in die Klaue 10     (Fig.    10) der     Motorwelle     beim Einschrauben selbsttätig erfolgt.

   Da. das  Gerät sich in dieser Anordnung auf der Saug  öffnung 7 abstützt, saugt es sich durch den  hohlen Fuss 21 an die Unterlage 25 fest, so  dass ein Umkippen nicht zu befürchten ist.  Um die Saugwirkung zu erhöhen, empfiehlt  es sieh, am untern Rand des Fusses     (Fig.    7;  einen nachgiebigen Dichtungsring 26 anzu  bringen. Dieser kann beispielsweise aus  Gummi bestehen und am innern Umfang eine  Ringnute aufweisen, in welche sich der     naeli     aussen umgebogene Fussrand 27 einlegt.  



  Eine weitere Ausbildung der Saugdüse 17       (Fig.4)    des als Staubsauger eingerichteten  Gerätes zeigen die nachfolgenden     Fig.    8 bis 13.  Es ist. bekannt, dass die gewöhnlichen Saug-    düsen gewisse     Unreinigkeiten    wie Fäden und  dergleichen nur schwer aufnehmen und diese  nachträglich mittels Bürsten entfernt werden  müssen. Durch Verbindung mit einer Bür  stenwalze, die auch durch eine Filzplatte leicht.  ersetzt werden kann,     -#iird    der Nachteil der  bekannten Düsen behoben. Unter     tunlichster     Schonung des Teppich- oder Polstermöbel  gewebes ist es möglich, eine     gründliche    Reini  gung zu bewirken.  



  In der Düse 17     (Fig.8    bis 10) ist eine  Bürstenwalze 28 exzentrisch zum     Düsenkör-          per    angeordnet, die     beiderends    zwei kleine  Rollen 29 aufweist, die auf der     Drelraehse    30       aufgesteckt    sind und aus dein     Düsenschlitz    her  vorragen. Diese dienen dazu,     eine    Drehung  der Bürstenwalze 28 auch dann zu gewähr  leisten, wenn die     Saugdüse    als     Besen    benützt  wird, so z. B. auf glatten Flächen wie Parkett,  Linoleum und dergleichen.

   Die Wirkungs  weise der Bürstenwalze besteht darin, dass  durch die drehende Bewegung derselben  Schmutz und Staubteile aufwärts nach innen  geführt werden. Zwei im Innern der Bart  düse angebrachte Abstreifer 31     (Fig.    9) sorgen  dafür, dass die an und in der Bürstenwalze  haftenden     Unreinigkeiten    abgestreift und als  bald vom Sog in den Staubsack abgeführt wer  den. Durch einfaches Abnehmen eines an der  Seite der Düse 17     angebraeliten    Deckels 32  kann die     Bürstenwalze    leicht aus ihrem     Lager     gehoben und entfernt werden.  



  Die     Dü$e    17 kann auch ohne Bürstenwalze  gut zum Polieren und Staubwischen     benutzt     werden, und zwar in Verbindung mit, der     iti          Fig.    11 bis 13 dargestellten Filzplatte 33. Die  Düse 17 wird mit zwei seitlichen Zapfen 34       (Fig.    8 und<B>1.3)</B> senkrecht in die Schlitze<B>353</B>  der an der Filzplatte 33     angebrachten    Winkel  stücke 36, die in einer     erweiterten        Rundung    37  auslaufen     (Fig.13),    eingeführt. Durch eine  Drehung der Düse werden die Zapfen 34 in  der Rundung 3 7     zurüekg@ehalten    und drehen  sich in derselben.

   Die Filzplatte 33 erhält  dadurch eine Gelenkigkeit, die es ermöglicht,  den Staub und     Sehmutz    unter Betten und  Sehränken oder sonst schwer     zugänglichen,     Stellen     liervorzris"iu-eii.    Die Filzplatte 33           weist    auf der einen Seite eine flache Öffnung  38 auf, durch die der angesogene Staub zur       @2ti7gd113P    gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRZCrI Haushaltungsgerät für verschiedenartige Verwendung, gekennzeichnet durch ein mit. zwei Öffnungen versehenes, einen Ventilator iind einen Elektromotor enthaltendes Gehäuse niit abnehmbarem Griff, wobei die eine Öff nung zum Ansaugen der Aussenluft. und die ,andere Öffnung zum Ausstossen derselben dienen kann und mindestens eine der beiden i iffnungen als Anschlussstutzen zum Anbrin- gen voll Bestandteilen bestimmt. ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Haushaltungsgerät nach Patent.an.- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ventilator (4) tragende Welle einen zweiten Ventilator (9) zur Kühlung des Motors auf weist.
    '?. IIaushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit einem elektrischen Heizwiderstand versehene Düse (12), welche auf die Luft- atistrittöffnung (8) gesteckt werden kann, Wobei zur Speisun-, der elektrischen Heizung eine am Gehäuse angebrachte Steckdose (14) dient.
    @. Ila.ushaltungsgerät nach Patentanspruch mid t nteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zerstäuber (18), welcher mit einem für die Aufnahme des zu zerstäubenden Stoffes be stimmten Gefäss (19) versehen ist und auf die t.uftausti,ittöffnung (8) gesteckt werden kante.
    1. Ilaushaltungsgerät nach Patentanspruch und Uiteransprueh 1, dadurch gekennzeich- liet., dass ein Gefäss (20) vorgesehen ist, wel- elies ein sieh drehendes Messer (22) oder einen Quirl enthält und an Stelle des Griffes (') auf das Gehäuse (1) aufgeschraubt wer den kann, während zum Anbringen an die Saugöffnung (7) ein Fuss (21) vorgesehen ist,
    welcher zur Erhöhung der Standfestigkeit des Gerätes durch Saugwirkung hohl ausgebildet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Schneide- oder Rühreinrichtung durch eine beim Einschrauben des Gefässes (20) selbsttätig sich einstellende Verbindung (10, 24) mit der Motorwelle hervorgerufen wird.
    5. Haushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Klauenkupplung (10, 24) ausgebildete Verbindung mit der Mo torwelle durch einen biegsamen Ansatz (23-) der Kupplungshälfte am Gefäss (20) nach- giebig ausgebildet ist. 6. Haushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Erhöhung der Saug wirkung der Fuss (21) am Rande mit einelu Dichtungsring (26) versehen ist.
    7. Haushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine an die Saugöffnung (7) an schliessbare Saugdüse (17) und ein an die Austrittöffnung anschliessbarer Staubsack (15) vorgesehen sind.
    B. Haushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Saugdüse eine abnehm bare, exzentrisch zum Saugdüsenkörper ge lagerte Bürstenwalze (28) mit beiderseits an geordneten Rollen (29) aufweist, die aus dem Düsenschlitz herausragen, derart, dass beim Hin- und Herschieben der Düse die Bürsten walze in Drehung versetzt wird. 9. Haushaltungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Düse Ab streifer (31) zum Reinigen der Bürstenwalze vorgesehen sind.
    10. Haushaltungsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Saugdüse seitlich Zapfen (34) zum gelenkigen Anschluss einer zusätzlichen Filzplatte (33) angeordnet sind, die in als erweiterte Rundung (37) endende Sehlitze (35) von Ansehlusswinkeln (36) dieser Platte eingreifen können.
CH333475D 1955-11-19 1955-11-19 Haushaltungsgerät für verschiedenartige Verwendung CH333475A (de)

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