CH333556A - Ski und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Ski und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH333556A
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CH
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ski
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Holley Danforth
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Holley Danforth
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/056Materials for the running sole
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/06Fibrous reinforcements only
    • B29C70/10Fibrous reinforcements only characterised by the structure of fibrous reinforcements, e.g. hollow fibres
    • B29C70/12Fibrous reinforcements only characterised by the structure of fibrous reinforcements, e.g. hollow fibres using fibres of short length, e.g. in the form of a mat
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    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
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Description


  



  Ski und Verfahren zu seiner Herstellung
Ski werden bekanntlich   auf ihrer Unter-    seite mit einem Lack bzw.   einemWachs    be strichen, um die Gleiteigenschaften   zu ver-       l) essern. Solehe Anstriehe. sind jedoeh wenig    5 haltbar und müssen demgemäss oftmals er    neuert werden. Ausserdem sind    sie   nieht ge-    eignet, bei allen möglichen   Schneeverhältnis-       sen gnte Cleiteigenschaften sieherzustellen.   



   Anstelle von Anstrichen, die oftmals er D neuert werden müssen, wurden auch sehon    Gleitauflagen aus Kunstmasse,    zum Beispiel
Alkyd-oder Phenolharzen, vorgeschlagen, die    gegebenenfalls Verstärkungseinlagen    enthal ten konnten. Als Verstärkungseinlagen wur den Textilien, wie Kunstseide, Baumwolle,
Leinen, ferner Papier, Schnüre, Fäden und anderes, bekannt. Auch Kunststoffe mit einem  (rehalt an mineralischen Füllstoffen, wie sie auch sonst in der Kunststoffindustrie ge    bräuchlich    sind, zum Beispiel Kreide, Gips,
Asbest, wurden gelegentlich verwendet.



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Ski mit einer Schicht, die durch ein Bindemittel    gebundene Verstarkungseinlagen aufweist ;    erfindungsgemäss bestehen die Verstärkungs einlagen aus einem Glasfaserverband. Es ist auch   möglieh,    bei den sogenannten Sehiehten
Skis zwisehen den   verseliiedenen      Holzlagen    eine oder mehrere Schichten aus Glasfasermaterial einzubetten, wodurch die Elastizität des Skis erhöht wird.   Tinter    dem Ausdruck   Glasfaserverband   werden beispielsweise Lagen aus Glasfasergewebe oder auch Presslagen aus kurzen, ungeordneten Glasfasern verstanden.

   Als Kunstmasse zur Bindung der Glasfasern untereinander und mit dem   Skikorper    kann ein Phenolharz, zum Beispiel     Bakelito    (eingetragene Marke) verwendet werden.



   Solche Schichten besitzen einen geringen Reibungskoeffizienten. Sie zeichnen sich gegenüber den bekannten Verstärkungseinlagen enthaltenden, mit Kunstmasse gebundenen Schichten vor allem durch eine wesentlich verbesserte Elastizität, Festigkeit und Wider  standsfähigkeit    aus. Die mit Hilfe von Glasfasern erreichten Festigkeitseigenschaften sind sogar besser als jene, die bei Verwendung von Stahleinlagen von gleichem Gewicht erzielbar wären. Ausserdem sind Glasfasern gegen Hitze und Kälte unempfindlich, gut isolierend und gegen Korrosion absolut widerstandsfähig.



  Ein Reissen oder Brechen des Kunststoffes kommt praktisch nicht mehr vor. Der Ski gemäss der Erfindung hält von Steinen und dergleichen herrührenden Stossen gut stand und weist eine ideale Lauffläche auf, welcher keinerlei Art von Schnee anhaftet.



   Bevorzugt wird zum Binden der Glasfasern ein durchsichtiges Kunstharz verwendet.   Damitkann    man eine durehsichtige bzw.   durchscheinende    Lauffläche herstellen, die während des   Gebrauehes    etwa auftretende   kleinere Schäden sofort erkennen lässt.'Wenn    z. B. an irgendeiner Stelle zwischen Skikörper und Lauffläche Wasser eingedrungen ist, kann dieser Sehaden behoben werden, bevor noch   Verziehungen    des Skis aufgetreten sind.



   Der Erfindungsgegenstand kann mit oder ohne Kanten aus Metall hergestellt sein. Im Falle der Verwendung von Kanten   erstreekt    sich die einen Glasfaserverband aufweisende Lauffläehe zwischen den beiden Kanten und ist mit diesen und dem übrigen Skikörper feuchtigkeitsdicht verbunden. Zur   Befesti-    gung und Dichtung der Stahlkanten wird zweckmässig die gleiche Kunstmasse wie zum Binden der Glasfasern verwendet. Auf diese Weise kann die Verwendung von Schrauben oder Nägeln unterbleiben, die sich oftmals lockern und zum Eindringen von   Feuchtig-    keit Anlass geben.



   Der Erfindungsgegenstand und das Verfahren zu seiner Herstellung werden anhand der Zeichnung beispielsweise näher   erläu-    tert.



   Fig.   1    zeigt eine Längsansicht eines Skis nach der Erfindung, während die Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Ebene   2-2    der Fig.   1    wiedergibt und erkennen lässt, in welcher Weise die einzelnen Skiteile dauerhaft miteinander verbunden sind. Die Fig. 3 ver  anschaulicht    in ähnlicher Weise wie die Fig.   2,    jedoch in vergrössertem Massstab die rechte untere Skikante mit einer Metalleinlage. Der Fig.   4    ist im Querschnitt eine abgeä. nderte Ausführungsform zu entnehmen.



   Die Fig.   1    bis 3 zeigen einen Ski von   üb-    licher Form und Grosse. Dieser weist einen hölzernen Körper 10 auf, der am   vordern    Ende mit einer Spitze   11 und im    Mittelteil mit einer   Fussunterstützung      12    versehen ist.



  Eine Längsrippe 14 verläuft an der Skioberseite und eine Längsvertiefung 16 an der Unterseite.



   In jeder der untern Skikanten ist ein etwa diagonal verlaufender Einschnitt angebracht, in den Streifen 18 aus Metall, insbesondere Stahl, eingesetzt sind, um die Kante in an sich bekannter Art zu schützen.



  Jeder Streifen kann ungefähr 20 cm lang   sein'und zum Beispiel 25"mit    der   AN aag > -    reehten   einsehliessen    Die Streifen sind   un-    mittelbar hintereinandergereiht und   erstrek-    ken sich vom hintern Skiende bis zu der Stelle am vordern Skiende, bei der der Ski beginnt, sich naeh oben zu krümmen.   Zweeks    sicherer Befestigung werden die Streifen 18 mit einem   Binde-bzw.    Klebemittel   über-    zogen, welches hart wird bzw. aushärtet.



  Dieser   Überzug ergibt,    eine sichere bzw. zähe Verbindung mit Metall und ist nach der Härtung porös und uneben. Hierfür können Kunststoffe benutzt werden, die unter der Bezeichnung     Chrysler C-3  -Kitt bzw.-Binde-       mittel und   Neopren  -Kitt bzw.-Bindemittel    erhältlieh sind. Es können   aueh    andere synthetisehe   Gummibindemittel    bzw.-kitte benutzt werden, die die oben angeführten Eigenschaften aufweisen. Dieser Überzug ist in Fig.   3    mit dem Bezugszeiehen 20 versehen.



   Auf den so überzogenen Streifen 18 und die Innenfläehe des Einschnittes wird dann eine Lage von Phenolharzbindemittel bzw.



  -kitt aufgebracht und der Streifen wird in den Einsehnitt eingesetzt. Als Phenolharzbindemittel bzw.-kitt kann   Bakelit RD  1" ? Oo    mit einem Zusatz eines     Bakelitbeschleu-      nigers  ,    wie RD-49-73 im Verhältnis von vier Teilen Harz zu einem Teil Beschleuniger, benutzt werden. Der Beschleuniger hat wie üblich die Aufgabe, den   Ha. rte- oder Trock-      nungsvorgang    zu besehleunigen, wie weiter unten besehrieben wird. Die   Phenolharzlage    ist in Fig. 3 mit dem   Bezugszeiehen      22 ver-    sehen. Hierbei ist die Dicke der Lagen   20      und 22 zur    besseren   Sichtbarmachung über-    trieben.



   Zwisehen den Streifen 18 wird an der Unterseite des hölzernen Skikörpers 10 eine ziemlieh starke Lage aus Phenolharzbindemittel   bzw.-kitt    mit einem   Besehleuniger    angebracht und ein Streifen aus   Glasfaser-    gewebe wird über diese Bindemittel-bzw.



     Kittlage    gelegt, wobei das Bindemittel bzw. der Kitt das Gewebe   durehdringt,    so dass auch eine Bindung der Glasfasern untereinander erfolgt. Hierauf wird der Ski in eine   a lls Fig."ersiehtliehe Vorriehtung einge-      bracht,    die eine Form   24    mit einer nicht haftenden spiegelglatten Fläche aufweist.



     I) iese    hat noch einen Grat 26, der in die Vertiefung 16 des Skis passt. Die 24 kann durch an sich bekannte Mittel wie elektrisehe Widerstandselemente 28 erhitzt werden, um dem Bindemittel an der Unterseite des Skis und an den Einschnitten Hitze zuzuführen. Druck kann durch irgendeine geeignete Vorrichtung wie den Pressfuss 30   erxeugt    werden, um das Bindemittel   wäh-    rend des   Trockenvorganges    unter Druck zu halten. Dieser   Troekenvorgang    wird hier durch die Erhitzung erreicht.

   Der Ski kann dann aus der   Vorriehtung    herausgenommen werden, worauf gegebenenfalls eine weitere Harzlage mit einem   Besehleuniger    auf die aus einem Glasgewebe und einem Bindemittel bestehende Lage aufgebracht wird, worauf wieder Hitze und Druck aufgewandt werden, wobei eine Härtung der Schicht eintritt. Die so hergestellte Schicht, welche aus einem Verstärkungseinlagen bildenden, durch Bindemittel gebundenen Glasfaserverbandbe  stelit,    ist in der Zeiehnung mit   32    be  zeiehnet    (Fig.   3).   



   Bei dem durch Fig. 4 veranschaulichten Beispiel sind die Ausbildung und das Herstellungsverfahren im wesentlichen dem vorher beschriebenen gleich. Anstelle der Streifen 18 sind jedoch an der Skiunterseite   Aletallstreifen 34 xorgesehen,    die an den äussern Kanten flach angeordnet und durch Schrauben 36 gesichert sind.



   Die Schicht   32    ist durchsichtig, da die
Glasfasern und das Phenolharzbindemittel aus durchsichtigem Material bestehen, wodurch das Holz des   Skikorpers    siehtbar ist.



     I) amit    ergibt sich ein sehr gefälliges   Aus-    sehen. Ausserdem kann jederzeit der Eintritt von   Feuehtigkeit    zwischen die Kunststoff  sehicht    und den Holzkörper festgestellt werden.



   Dazu kommt, dass sich eine besondere Festigkeit auch gegen Abnutzung einstellt, da die Schicht 32 gegen Stosse mehr Widerstand leistet als Stahl. Von besonderer Be  deutung    im vorliegenden Zusammenhang ist der geringe Wärmeleitkoeffizient und die Haftfähigkeit des in Frage   stehenden Binde-    mittels. Durch die Schicht 32 wird erreicht, dass die Lauffläche des Skis stets frei von anhaftendem Schnee, selbst bei verschiedenen Wetterbedingungen, bleibt.



   Es ist nicht mehr notwendig,   Skiwachse    zu verwenden, ausserdem verhindert die erwähnte Schicht   32    das Heraustreten der Streifen 18.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Ski mit einer Schicht, die durch ein Bindemittel gebundene Verstärkungseinlagen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungseinlagen aus einem Glasfaserverband bestehen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern mit einem Kunststoffbindemittel gebunden sind.
    2. Ski nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern mit einem Phenolharz gebunden sind.
    3. Ski nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern mit einem durchsichtigen Kunstharz gebunden sind.
    4. Ski nach Patentanspruch I mit metallischen Verstärkungsstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass Streifen geneigt zur Lauffläche in Einschnitten am Skikorper mit IIilfe eines aushärtenden Bindemittels befestigt sind.
    5. Ski nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen in den Einschnitten mittels eines Kunststoffbindemittels befestigt sind.
    6. Ski nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte und die Streifen mit der Lauffläche einen Winkel von mindestens angenähert 25 einschliessen.
    7. Ski nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen mit einer Haftschicht und die Einschnitte mit einer an die Haftschicht angrenzenden Schicht aus Phenolharz überzogen sind.
    8. Ski nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht eine poröse, unregelmässige Oberfläche aufweist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Skis nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasfaserverband mit dem Bindemittel unter Anwendung von Hitze und Druck vereinigt wird.
    ITNTERANSPROCHE 9. Verfahren nach Patentanspruch 11, da- durch gekennzeichnet, dass auf die Unterseite des Skikörpers aus Holz eine Lage Phenolharz und dann eine Lage Glasgewebe aufgebracht wird, worauf Skikörper und die aus den beiden Lagen bestehende Schicht durch gleichzeitige Hitze-und Druekanwen dung infolge Aushärtung des Harzes miteinander verbunden werden.
    10. Verfahren nach Patentanspruch 11 und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeieh- net, dass nach der Härtung der aus einem Glasgewebe und Bindemittel bestehenden Lage auf letztere eine weitere Lage Phenolharz aufgebraeht wird, worauf die so resultierende Schicht durch Anwendung von Hitze und Druck in einer Pressform mit einer der Harzlage anliegenden Spiegelfläehe gehärtet wird.
    11. Verfahren naeh Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Untel- seite des Skikorpers aus Holz eine aus Phenolharz und einer Glasfaserlage bestehende Schieht aufgebracht und an diese Schicht durch Pressen mit einer spiegelglatten Fläehe eine platte Lauffläche geformt wird und der Hitzeeinwirkung unterworfen wird, wobei eine Härtung der Schicht eintritt.
    12. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprueh 6, dadurch gekennzeiehnet, dass dem Phenolharzbindemittel ein Beschleuniger zugesetzt wird.
CH333556D 1954-11-08 1954-11-08 Ski und Verfahren zu seiner Herstellung CH333556A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981002271A1 (fr) * 1980-02-07 1981-08-20 Laube R Procede et dispositif pour decorer (imprimer) des objets allonges en particulier des recouvrements de skis et des objets analogues

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1981002271A1 (fr) * 1980-02-07 1981-08-20 Laube R Procede et dispositif pour decorer (imprimer) des objets allonges en particulier des recouvrements de skis et des objets analogues

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