AT216929B - Schuhabsatz - Google Patents

Schuhabsatz

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schuhabsatz   Schuhabsätze,   insbesondere hohe far Damenschuhe, werden bekanntlich aus Holz hergestellt und erhalten an der   Lauffläche   einen Lauffleck. aus Leder, Gummi   od. dgl.,   der vorzugsweise durch Aufnageln, Festschrauben u. dgl. befestigt wird. Da der Lauffleck sehr klein ist, muss er oft erneuert werden. Das bedingt ein wiederholtes Nageln des im Querschnitt kleinen Absatzes, was zwangsläufig zu seiner Spaltung 
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   Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man bereits bei Damenabsätzen aus Holz den Querschnitt derselben im unteren Bereich um die Stärke einer aufzubringenden Hülse schwächer durchgebildet undhierauf eine als Zwinge wirkende Metallhülse aufgepresst. Dies ist aber nur bei solchen Holzabsätzen möglich, die gerade oder konisch nach unten verlaufen. 



   Ferner hat man auch in den Holzabsatz runde Metallhülsen von etwa 8 mm Durchmesser, bis 1 mm Wandstärke und einer Länge von etwa 15 mm eingepresst. Hiebei ergab sich, dass der von der Hülse nicht eingeschlossene Holzteil des Absatzes bei Feuchtigkeit quoll, schnell abgenutzt und der an sich schon danne Absatz noch mehr geschwächt wurde. Ausserdem bestand die Gefahr, dass der Absatz, wenn ein Nagel in den von der Hülse nicht umschlossenen Holzteil eingeschlagen wurde, gesprengt wurde. 



   Es sind ferner Schuhabsätze für Damenschuhe bekannt geworden, die aus Kunststoff und Holz gebildet sind. Als Kunststoffe wurden hiebei Thermoplaste verwendet, da diese in der Spritzmaschine am leichtesten zu verarbeiten sind. Hiefür sind aber sehr teure Formen und Pressen erforderlich. Ausserdem wurde der Absatz konfektioniert, d. h. der mit Hohlräumen versehene Kunststoffabsatzteil erhielt genau passende Holzeinsätze zum Befestigen des Lauffleckes und desAbsatzes am Schuh, wobei die Teile miteinander durch Kleben oder durch mechanische Befestigung, z. B. Schrauben, verbunden wurden. 



   Erfindungsgemäss wird bei einem Schuhabsatz, insbesondere hoher für Damenschuhe, bei welchem der untere, im Querschnitt schwächer gehaltene Holzabsatzteil mit einer Bandage umgeben ist, vorgeschlagen, dass die Bandage aus mit selbsthärtenden Kunstharzen getränkter Glasseide od. dgl. besteht, wobei dasAushärten in an sich bekannter Weise in einer der gewünschten Schuhabsatzform entsprechenden Form erfolgt. 



   Da die Bandage so gehalten ist, dass sie genau der gewünschten Gestalt des Absatzes entspricht, er- übrigt sich also irgendeine Nachbearbeitung. Ein weiterer Vorteil liegt in der Billigkeit der Herstellung und ausserdem wird erreicht, dass insbesondere auch bei solchen Absätzen, die an der Lauffläche einen grösseren Querschnitt aufweisen als im Mittelteil des Absatzes, bei denen also die Verwendung von. Metallhülsen ausgeschlossen ist. ein Aufspringen des Holzabsatzes durch Nagelung verhindert wird. 



   In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise und schematisch veranschaulicht. u. zw. zeigen Fig.   l   einen noch nicht bandagierten Holzabsatz, Fig. 2 den bandagierten Holzabsatz und Fig. 3 eine Draufsicht auf die   Nage1f1äche   des Holzabsatzes. 



   Gemäss den Fig.   1- 3   ist der Holzabsatz 1 im unteren Teil 2 in seinem Querschnitt um die Stärke der aufzubringenden Bandage schwächer gehalten. Auf diesen Holzabsatzteil wird die Bandage   3 gemäss Fig. 2   angebracht, die aus in   selbsthaftenden   Kunstharzen   getränkter   Glasseide besteht. Statt Glasseide können auch Textilien. usw. verwendet werden. 



   Das Spritzen und Aushärten der Kunststoffe erfolgt in bekannter Weise in einer an sich bekannten Form, die der gewünschten Absatzform entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schuhabsatz, insbesondere hoher für Damenschuhe, bei welchem der untere, im Querschnitt schwächer gehaltene Holzabsatzteil mit einer Bandage umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandage aus mit selbsthärtenden Kunstharzen getränkter Glasseide od. dgl. besteht, wobei das Aushärten in an sich bekannter Weise in einer der gewünschten Schuhabsatzform entsprechenden Form erfolgt.
AT652657A 1956-10-09 1957-10-08 Schuhabsatz AT216929B (de)

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