CH333806A - Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine - Google Patents

Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine

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CH333806A
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Stein Theodor
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Escher Wyss Ag
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    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • F03B15/12Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow with retroactive action
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  Einrichtung     zur    Regelung einer Wasserturbine    Die Erfindung betrifft eine     Einrichtung          zur    Regelung einer     Wasserturbine    durch Re  gelorgane, die mindestens einen Drehzahl  regler aufweisen und auf mindestens ein  Organ einwirken, welches den     Zufluss    des  Betriebswassers zur Turbine beherrscht. Nach       dein        Patentanspruch    des Hauptpatentes ist  bei einer solchen Einrichtung in die Rück  führverbindung der Steuerung ein     Wirkungs-          verzögerer    eingebaut.  



  In weiterer Ausbildung einer solchen     Re-          geleinrzehtung    ist. nun gemäss der     Erfindung     ein erster Gasraum, welcher     zwangläufig    mit  der Verschiebung des sieh bewegenden Teils  eines den     Zufluss    des Betriebswassers     zur     Turbine beeinflussenden Organs sein Volu  men ändert, über eine Leitung mit einem  unter     Druckänderung    sein Volumen ändern  den und dabei die Rückführung der     Steue-          i-ung    bewirkenden zweiten Gasraum verbun  den, und es ist ferner in diese Leitung als        irkungsverzögerer    ein Drosselorgan einge  baut.  



  Das als     Wirkungsv        erzögerer    dienende  Drosselorgan ist also hierbei stets von einem  Gas durchflossen. Da sich die Zähigkeit der.  Gase mit der Temperatur nur ganz unwesent  lich ändert, bleibt die Drosselwirkung auch  bei sich ändernder Betriebstemperatur stets  praktisch auf dem ein für allemal eingestell  ten Bestwert.

   Dies steht im Gegensatz zu  einem beispielsweise von Öl     durchflossenen          Drosselorgan,    bei welchem infolge der stark    temperaturabhängigen Zähigkeit des Öls die  Drosselwirkung bei     Veränderung    der Be  triebstemperatur so stark vom Bestwert ab  weichen könnte, dass sogar eine Instabilität  der Regelung erzeugt     würde.    Eine infolge  hoher Zähigkeit.

   der Flüssigkeit sich erge  bende     allzustarke        Drosselwirkung    des als       Wirkungsv        erzögerer    dienenden Drosselorgans  würde nämlich die     Rückführwirktuzg    prak  tisch ganz unterdrücken, so dass die Regel  einrichtung unstabil würde.  



  Ausser dem Vorteil wenig veränderlicher  Zähigkeit bringt aber die Verwendung eines  Gases auch eine Vereinfachung in der Ein  richtung, da die     Kompressibilität    des Gases  eine Federwirkung ergibt, die bei Betrieb mit  Öl durch besondere Federn, also zusätzliche  Organe, herbeigeführt werden müsste.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des vereinfacht dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1. eine Regeleinrichtung mit Kraft  verbindung zwischen Drehzahlregler     und     Rückführung,       Fig.    2 eine Regeleinrichtung mit Hub  verbindung zwischen Drehzahlregler und  Rückführung,       Fig.    3 als Bestandteil der Regeleinrich  tung gemäss     Fig.    1 die Drosseleinrichtung  reit zylindrischem Drosselorgan,       Fig.    4 als Variante eine Drosseleinrich  tung mit längs einer Schraubenlinie verlau  fenden Drosselstrecken,

             Fig.    5 eine Regeleinrichtung mit Drehzahl  regler und     Beschleunigungsregler    und       Fig.    6 eine Regeleinrichtung mit Dreh  zahlregler und Integrator.  



  Bei der Einrichtung gemäss     Fig.    1 wird  die zufliessende Wassermenge einer Wasser  turbine 1 durch einen schematisch dargestell  ten Leitapparat 2 geregelt, welcher von einem  Servomotor 3 mit Kolben 4 betätigt wird.  Der Servomotor 3 ist. somit ein Organ, wel  ches den     Zufluss    des Betriebswassers zur  Turbine beherrscht. Über ein Steuerschieber  5     wird    dem Servomotor 3 von einer Pumpe 6  geliefertes     Drucköl        zugeführt.    Ein Drehzahl  regler 7 mit Druckfeder 8 wirkt.

   auf ein  Steuergelenk 9 eines um einen festen Dreh  punkt 11 schwenkbaren Balkens, an dessen  freiem Ende 10 der     Steuerschieber    5     ange-          lenkt    ist.  



  Das verschiebbare Ende eines Membran  balges 12 ist mit dem Steuergelenk 9 verbun  den. Das freie Ende eines weiteren Membran  balges 13 ist ferner mit der Kolbenstange des       Servomotors    3 verbunden. Der     Membranbalg     13 umschliesst einen ersten Gasraum, welcher       zwangläufig    mit, der Verschiebung des sich  bewegenden Teils des den     Zufluss    des Betriebs  wassers zur Turbine beherrschenden Organs,  das heisst mit der Verschiebung des     Servo-          motorkolbens    4, sein Volumen ändert. Der       Membranbalg    12 umschliesst einen zweiten  Gasraum.

   Da sich bei Druckänderung des  Gasinhaltes der     Membranbald    elastisch defor  miert,     ändert    dieser zweite Gasraum sein  Volumen unter der Wirkung einer solchen  Druckänderung. Die beiden Gasräume sind  durch eine     Leitung    miteinander verbunden,  in welche ein Drosselorgan 14 eingebaut ist.  Der Gasraum des     Membranbalges    13 ist. ausser  dem über ein Drosselorgan 15 mit der Atmo  sphäre verbunden.  



  Die Einrichtung wirkt folgendermassen:  Bei einem Sinken der Drehzahl bewegt  sich der Drehzahlregler 7 nach innen. Unter  dem Einfluss der Druckfeder 8 bewegen sich  die Gelenke 9 und 10 und damit auch der  Steuerschieber 5 nach unten. Es wird der       #Unterseite    des     Servomotorkolbens    4 Drucköl    zugeleitet, so dass dieser unter Vergrösserung  der     "asserdurehflussmenge    sieh nach oben  bewegt. Dadurch wird der     llenibranbal-    13  zusammengedrückt.

   Der Luftdruck steigt in     i          Membranbalg    13, und es strömt Luft     durch     die mit dem Drosselorgan 14 versehene Ver  bindungsleitung in den     Menibranbalg    12, in  welchem der Druck nun     aiieh    steigt.. Der     Men;-          branbalg    1? dehnt sich entgegen der     Wirkung     der Feder 8 aus und bewirkt somit eine Rück  führung der Steuerung.

   Die     Rüekführverbin-          dung    der Steuerung geht über den Gasraum       iin        Membranbalg    13, die Verbindungsleitung  mit dem eingebauten Ventil 14 und den Gas  raum im     Membranbalg    12.  



  Das Drosselorgan 14 bewirkt nun,     class    sieh  bei einer     Deformation    des     Meinbranbalges    13  nicht sofort ein     Druekausgleieli    in den beider.       Membranbalgen    12 und 13 herstellt. Die  Druckänderung im     Meinbranbalg    12 folgt  vielmehr jener im     Membranbalg    13 verspätet  nach. Es wird daher die Rückführung der  Steuerung verzögert.

   Das in die     Rüekführ-          verbindung    eingebaute Drosselorgan     1.1    dient  also als     Wirkungsverzögerer.    Infolge der       Kompressibilität    der Bestandteil der Rück  führverbindung bildenden Luft kann das  Drosselorgan 14     diese    Aufgabe ohne das Vor  sehen zusätzlicher Organe, wie Federn oder  besondere Behälter, mit Gaspolster erfüllen.

    Das Drosselorgan 15 hat überdies die Wir  kung, dass sieh nach einem Regelvorgang, un  abhängig von der     Stelhing    des     Servomotorkol-          bens    4, mit der Zeit ein Druckausgleich zwi  schen den Gasräumen in den     Membranbalgen     12 und 13 und der Atmosphäre herstellt. Die       Rückführwirkung    ist dann wieder     versch uin-          den.    Es lässt sieh also mit einfachen     Mitteln     eine     Isodromregelimg    erhalten.  



  Bei der beschriebenen Einrichtung     nimmt     das Steuergelenk 9 bei der neutralen Stellung  des Steuerschiebers 5 stets die gleiche Lage  ein. Die     Rüekfülirung    der Steuerung     erfolgt          dadurch,    dass die Druckänderung im     Meni-          branbalg    12 der     Verstellkraft    des Drehzahl  reglers 7 das Gleichgewicht hält. Es besteht  also eine Kraftverbindung zwischen Drehzahl  regler und Rückführung.      Bei der Einrichtung nach     Fig.    2 stimmen       die    mit 1. bis 10 bezeichneten Teile mit jenen  der     Fig.    1 überein.

   Die Rückführung greift  aber hier nicht am Steuergelenk 9, sondern  am rechten Ende 16 des     Steuergestänges    an.  Um bei einer Drehzahlabweichung den     Steuer-          seliieber    7 wieder in seine Mittellage zurück  zubringen, ist eine     Lagenänderung    des Endes  16 des Steuergestänges erforderlich.

   Es be  steht hier eine Hubverbindung zwischen Dreh  zahlregler und Rückführung. Ähnlich wie bei  der Einrichtung nach     Fig.    1, geht hier die       Rückführverbindung    über einen mit dem       Ende   <B>1,6</B> des Steuergestänges verbundenen       Membranbalg    17, einen mit dem Kolben 4 des  Servomotors verbundenen     Membranbalg    18       und    eine die Gasräume in den beiden     Mem-          branbalgen    verbindende Leitung mit einge  bautem Drosselorgan 21. Ein Drosselorgan 22       verbindet    ferner den Gasraum im Membran  balg<B>1.7</B> mit der Atmosphäre.

   Der Endpunkt  16 des Steuergestänges ist ferner mit einer       Zugdruckfeder    23 verbunden.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung unter  scheidet sieh nun von jener nach     Fig.    1 da  durch, dass die vom     Membranbalg    17 ausge  übte     Druekkraft    nicht direkt- mit der Verstell  kraft des Drehzahlreglers 7, sondern mit der  Feder 23 ausgewogen wird. Jeder Druck  änderung im     Membranbalg    17 entspricht also  eine bestimmte Verschiebung des Endes 16  des Steuergestänges.

   Das Drosselorgan 21  dient wieder als     Wirkungsverzögerer,    indem  es bei einer Verstellung des     Servomotorkol-          bens    4 die     übertragung    der     Druckändertmg     im Gasraum des     Membranbalges    18 auf den       (;asraum    des     Membranbalges    17 verzögert.       Das    Drosselorgan 22 bewirkt wieder, dass sich  bei einem Regelvorgang im Verlaufe der Zeit       iin        Membranbalg    17 wieder ein Druckaus  gleich mit der Atmosphäre herstellt., und der  Endpunkt 16 des Steuergestänges in seine  Ausgangslage zurückgeführt wird.  



  Bei der     Einriehtung    nach     Fig.    2 sind fer  ner in den     klembranbalgen    17 und 18 Füll  körper     17-t,    181 und teilweise Ölfüllungen 19,  <B><U>'</U></B>0 vorgesehen. Diese dienen dazu, bei gleichem       Hub    des     Servomotorkolbens    4 die regelnden    Druckwirkungen in den     Membranbalgen    17  und 18 zu verstärken, weil die in dem durch  die Füllkörper und die Ölfüllung verkleiner  ten Volumen übrigbleibende Luft auf einen  höheren Druck komprimiert wird.  



       Uin    die Drosselorgane 14, 15, 21, 22 mit  Luft betreiben zu können, ist eine sehr starke  Drosselwirkung     erforderlich,    da die Zähigkeit  der Luft mehrere tausendmal kleiner ist als  jene von Öl. Schon bei Öl ist es schwer, durch  starke Drosselung die sehr langen Zeitkon  stanten herzustellen, die zur     Wahrung    der  Stabilität bei Wasserturbinen notwendig sind.  Es sind deshalb bei Luft. besondere Mittel vor  zusehen, um eine vollkommen     laminare    Dros  selstrecke herzustellen, die nicht nur starke  Drosselwirkung ausübt, sondern auch leicht  einstellbar und mit geringen Kosten herzu  stellen ist.

   Um hohe     Drosselwirkung    zu errei  chen,     wurde,    in bekannter Weise Kapillaren  als Drosselorgan verwendet, deren Drosselwir  kung sich aber nicht verändern lässt, so dass  verstellbare Luftvolumen angeschlossen wer  den mussten, um hierdurch statt durch ver  stellbare Drosselwirkung die Zeitkonstanten  der Regelung einzustellen. Die Drosselorgane  müssen ferner so hergestellt sein, dass trotz  der     Verstellbarkeit    kleinste     Undichtheiten     auftreten.  



       Fig.    3 und 4 zeigen an Stelle der Organe  15, 22 einsetzbare Drosselorgane, bei denen  Mittel vorgesehen sind, welche alle an die  Drosselorgane gestellten Forderungen in ein  facher Weise erfüllen.  



  In     Fig.    3 bezeichnet 24 ein Gehäuse mit  Gewinden 25, 26 in denen Spindeln 27, 28  mit Hilfe von Einstellknöpfen 29, 30 nach  oben und unten verstellbar sind. Mit den  Spindeln 27, 28 sind Drosselorgane 31, 32  verbunden. Bei diesen dienen im Gehäuse 24  eingeschliffene zylindrische Kolben 33, 34, 35,  36 zur Abdichtung nach aussen. Ein     Anschluss     37 stellt. die Verbindung zum     Membranbalg     13 bzw. 19 der     Fig.    1 und 2 her, ein An  schluss 38 die     Verbindung    zum     ylembranbalg     12 bzw. 18. Eine Öffnung 39 verbindet die  beiden Drosselorgane.

   Die Öffnung 40 stellt  die Verbindung zur Aussenluft her. 41 und 42      sind zylindrische Kolben der Drosselorgane  31, 32, deren Zylinderdurchmesser etwas ge  ringer ist. als die Bohrungen des Gehäuses  24, und die an ihrem Umfang zusammen mit  dem Gehäuse 24 die Drosselstrecken begren  zen.  



  Die Drosselorgane wirken folgendermassen:  Die bei 37 eintretende Luft durchströmt  den Zwischenraum zwischen dem zylindri  schen Kolben 41 und der     Bohrung    des Ge  häuses 24. Da sich durch Schleifen des Kol  bens 41 der Zwischenraum leicht auf z. B.       1/10o        nim    herabsetzen lässt, entsteht bis zur  Öffnung 40 eine wirksame Drosselstrecke, da  die Drosselwirkung zur     dritten        Potenz    des  Zwischenraumes zwischen Kolben 41 und Boh  rung umgekehrt proportional ist. Durch die  Öffnung 40 strömt die Luft ins Freie.

   Durch  die Öffnung 39 strömt die Luft über den Zwi  schenraum zwischen dem Kolben 42 und der  Bohrung des Gehäuses 24 zum Anschluss 38,  wobei     wiederum    beim Durchströmen des Zwi  schenraumes die notwendige Drosselwirkung  entsteht.  



  Da die Kolben 41 und 42 durch Betäti  gung der Einstellknöpfe 29, 30 im Bereiche  der Zu- oder     Abströmöffnungen    40, 38 in  ihrer     Aehsriehtung    verschiebbar sind, lassen  sieh die Zeitkonstanten der Regelung durch  entsprechende Wahl der Länge der Drossel  strecken längs der Kolben 41, 42 beliebig und  unabhängig voneinander einstellen.  



  Durch das Einschleifen der Zylinder 33,  34, 35, 36 wird eine bestmögliche Dichtung  trotz     Verstellbarkeit    der Drosselorgane 31, 32  erreicht.  



  In     Fig.    4 entsprechen die Bestandteile 24  bis 38 den in gleicher Weise bezeichneten der       Fig.    3. Es bezeichnet ferner 43 eine Öffnung  und 44 einen Ringkanal, der die Öffnung 43  mit dem Anschluss 38 verbindet. Eine Öff  nung 45 stellt die Verbindung zur Aussenluft  her. 46, 47 sind Kolben, die an ihrer Ober  fläche längs einer Schraubenlinie verlaufende  Drosselkanäle 48, 49 aufweisen.  



  Die Drosselorgane 31, 32     wirken    in der  Weise, dass die Luft den Kanälen 48, 49 ent  lang strömt, wobei die Drosselwirkung der    Länge dieser Drosselstrecken proportional ist.  Durch die Einstellknöpfe 29, 30 lässt. sich die  Länge der wirksamen Drosselstrecken beliebig  einstellen.  



  Statt., wie bei den Einrichtungen gemäss  den     Fig.    1 und 2, eine bei allen Belastungen  konstante Drehzahl dadurch herbeizuführen,  dass man die     Rückführwirkung    mit. Hilfe der  Drosselorgane 15, 22 mit derzeit wieder auf  hebt, kann man auch den den Leitapparat  der Turbine betätigenden Servomotor ohne       Rüekfülii-ting    arbeiten lassen, wie dies in       Ii'ig.    5     gezeigt    ist.  



  In     Fig.    5 bezeichnet 50 ein Servomotor mit  Kolben 51. 52, 53, 54, 55, 56, 57 sind Steuer  gelenke, 58 ein     Beschleunigungsregler.    59, 60  sind     Membranbalge,    61 ein Drosselorgan und  62 eine     Ztugdruckfeder.    63 ist, eine Vorsteue  r     ung    mit. Kolben 64 und     Vorsteuersehieber    65.  Die     Vorsteuerung    63 beherrscht. parallel mit  dem Drehzahlregler 7 den     Zufluss    des Be  triebswassers zur Turbine mittelbar über den       Steuerschieber    5, den Servomotor 50 und den       Leitapparat.    2.  



  Die     R.egeleinriehtung    wirkt folgender  massen  Der Servomotor 50 arbeitet ohne Rück  führung. Seine     Verstellgeschwindigkeit    ist  dem Hub des     Steuerschiebers    5 proportional.  Der     Verstellhub    des     Servoniotors    70 ist also  dem Integral des Hubes des Steuerschiebers  proportional. Hierdurch wird die Wirkung  des Drehzahlreglers 7, der über die Steuerge  lenke 54, 53 auf den Steuerschieber 5 ein  wirkt,     integriert.    Der Beschleunigungsregler  58 betätigt über die Steuergelenke 55, 56 den  Steuerschieber 65, welcher den     Zufluss    der  Steuerflüssigkeit zur     Vorsteuerung    63 be  herrscht.

   Diese     Vorsteuerung    wirkt über das  Steuergelenk 52 parallel zum Drehzahlregler  7 auf den Steuerschieber 5 des     Hauptserv        o-          motors    50. Die     Rückführung    der     Vorsteuerung     63 erfolgt über den mit, dein Kolben 64 ver  bundenen     llembranbalg    60 und den auf das  Steuergelenk 57 einwirkenden     1 < Iembranbalg     59, deren Gasräume durch die Leitung mit.  dem eingebauten Drosselorgan 61 verbunden  sind. Der Gasraum im Balg 60 ändert. sein      Volumen     zwangläufig    mit der Verschiebung  des Kolbens 64. Das Drosselorgan 61 dient in.

    gleicher Weise wie bei der     Einriehtung    nach       Fig.    7. als     Wirkungsverzögerer.    Der Gasraum  im Balg 59 ändert unter Druckänderung sein  Volumen. Ein die Gasräume mit der     Atmo-          tpliäre    verbindendes Drosselorgan entfällt.       liier.     



  Bei der     Einrichtung    nach     Fig.    6 steht die       Wasserturbine    1 unter dein Einfluss des     Dreh-          zahlreglers    7. Der     Steuerschieber   <B>5</B> steuert  den     Zufluss    des Druckmittels zum     Servomotor     3.     weleher    den Leitapparat 2 der Turbine     be-          tätigt.    Ferner     bezeielmet    66 eine Z     orsteuernmg     mit Kolben 67 und Steuerschieber 68.

       llit    69,  70, 71., 72 sind     Membranbalge    bezeichnet. 73  und 74 sind Drosselorgane. 75 und 76 sind       Zug(.rtiekfedern.    77 und 78 sind feste Dreh  punkte, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88,  89, 90, 91 Steuergelenke. 92 ist eine     starre          ltiiekführung    des Servomotors 3.  



  Der Drehzahlregler 7 wirkt einerseits über  die     llembranbalge    71, 72 und die Steuerge  lenke 79, 80, 81, 82, 83,     8.1,    91. auf den     Steuer-          seliieuer    5     des    Servomotors 3. Die Membran  balge 71 und 72 bilden zusammen mit dem       Drosselor        ari    74 einen     Integrator.    Bei einem  nach unten gerichteten Hub des Drehzahl  reglers 7 und damit des Steuergelenkes 88  steigt der Druck im     Membranbalg    71 propor  tional zu diesem Hub.

   Es strömt infolge des       Driiekunter:sehiedes    zwischen den     Membran-          balgen    71 und 72 eine Luftmenge durch das  Drosselorgan     7=1,    die dein     Druckuntersehied     und damit dem Hub des Drehzahlreglers 7  proportional ist. Die     Gesehwindigkeit    der       Drueksteigerung    im     Membranbalg    72 ist. der  Strömungsmenge durch das Drosselorgan     7-1     und damit dem Hub des Drehzahlreglers 7  proportional.

   Die     Druekänderung    im     Mem-          I)i-anbalg    72 ist wiederum proportional dieser       Strömungsmenge,    und der Druck selbst stellt  Somit den Integralwert des Hubes des Dreh  zahlreglers 7 dar. Infolge der Wirkung der       Zugdruckfeder    76 ist weiter der Hub des  Steuergelenkes 79 auch proportional zum       Druek    im     Membranbalg    72.

   Parallel zum Weg  über die     Meinbranbalge        77.,   <B>72)</B> wirkt aber    nun der Drehzahlregler 7 auch noch über das  Steuergelenk 87 und die     Vorsteuerung    66 s  auf den     Steuersehieber    5 des Servomotors 3.  Die Rückführung der     Vorsteuerung    geht hier  über die beiden     Membranbalge    69 und 70,  deren Gasräume über die Leitung mit     derri     eingebauten Drosselorgan 73 miteinander     ver-    s       bunden    sind.

   Der     Gasraum    im Balg 69 ändert  sein Volumen     .zwangläufig    mit der Verschie  bung des     Kolbens    67. -Wie das Drosselorgan  61 der Einrichtung nach     Fig.    5, dient auch  hier das Drosselorgan 73 als     -N#@'irkungsverzö-        e          gerer.     



  An Stelle     %-on    Luft kann auch ein anderes       (T'as    zur     Herstellung    der     Rückführverbindting     verwendet werden.  



  Zwischen dem den     Zufluss    des Betriebs- 6  Wassers zur Turbine beherrschenden Organ  und den Reglern 7, 58 können zur Verstär  kung der Wirkungsverbindung beliebig viele  Verstärker eingeschaltet sein, die ihre     Ver-          stärkerwirkung    auf hydraulischem,     pneumati-    7       schein,        elektrisehem    oder elektronischem Wege  ausüben.  



  An Stelle der hier dargestellten mechanisch  arbeitenden Drehzahlregler 7 und Beschleuni  gungsregler 58 können auch solche mit     hy-    7       draulischer    oder elektrischer Wirkungsweise  treten.  



  An Stelle des längs einer     Sehraubenlinie     verlaufenden Drosselkanals des Drosselorgans  gemäss     Fig.        =1    können auch andere     Kanalfor-    a       men    verwendet werden, z. B. ein axial ver  laufender Kanal.  



  Statt, wie in     Fig.    2 dargestellt, die regelnde       Drueksteigerung    im     Membranbalg    dadurch zu  verstärken,     da.ss    Füllkörper 171,<B>181</B>     und        Flüs-        a          sigkeitsfüllimgen    19 und 20 das     Luftvoliunen     herabsetzen, kann man auch den     Membran-          bal-    in einen ihn umgebenden Zylinder stel  len, wobei der Zwischenraum zwischen     dein          Membranbalg    und dem Zylinder als Druck- 9       kammer    dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung einer Wasser turbine nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Gasraum (13 bzw. 18 bzw. 60 bzw. 69), welcher zwangläufig mit der Verschiebung des sich bewegenden Teils eines den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine beeinflussen den Organs (3 bzw. 63 bzw. 66) sein Volumen ändert, über eine Leitung mit einem unter Druckänderung sein Volumen ändernden und dabei die Rückführung der Steuerung bewir kenden zweiten Gasraum (12 bzw. 17 bzw. 59 bzw. 70) verbunden ist. und in diese Leitung als ZVirkungsverzögerer ein Drosselorgan (14 bzw. 21 bzw. 61 bzw. 73) eingebaut ist.:
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Gasräume durch einen Membranbalg (13 bzw. 12) begrenzt ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Inhalt minde stens eines Membranbalges (18 bzw. 17) teil weise durch einen Füllkörper (181 bzw. 171) ausgefüllt ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Inhalt min destens eines Membranbalges (18 bzw. 17) teilweise mit Flüssigkeit angefüllt ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Gasräume über ein Drosselorgan (15 bzw. 22) mit der Atmosphäre verbunden ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Gas- räume (60, 59) Bestandteil der Rüekführver- bindung für die Steuerung eines von einem Beschleunigungsregler (58) beeinflussten Or gans (63) bilden, welehes parallel mit dem Drehzahlregler (7 in Fig. 5) den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine beherrscht. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch- gekennzeichnet, dass die beiden Gras räume (69, 70) Bestandteil der Rückführver- bindung für die Steuerung eines vom Dreh zahlregler (7 in Fig. 6) beeinflussten Organs (66) bilden, welches parallel mit. einem den Integralwert der Drehzahl übertragenden Organ (71, 72) den Zufluss des Betriebswas sers zur Turbine beherrscht. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das in die Verbin- dungsleitLing zwischen den beiden Gasräumen eingebaute Drosselorgan einen zvlindrischeii Kolben (42) aufweist, der an seinem Umfang zusammen mit dem Gehäuse die Drosselstreekt, begrenzt. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben (47) an seinem Umfang einen Drosselkanal (49) auf weist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben (42) im Bereiche einer Zu- oder Abströmöffnung (38) für das zii drosselnde Gas zum Zwecke der Veränderung der Länge der Drosselstrecke in seiner Achsrichtung versehiebba.r ist.
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