CH333900A - Elektrofilter - Google Patents

Elektrofilter

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CH333900A
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Holger Dr Lueder
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Holger Dr Lueder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/38Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


      Elektrofilter       Die Erfindung bezieht sieh auf einen  Elektrofilter, bei welchem die aus einem Gas       abzuseheideiiden    Teilchen infolge einer durch  selbständige     Glasentladung    bewirkten Ionisa  tion des Gases unipolar aufgeladen werden  und     bei        welchem    die     Abseheidung    der aufge  ladenen     Teilehen    an einer der Elektroden  eines polarisierten     Elektrodenspstems    erfolgt.  



  Es ist bekannt, die aus einem Gas     abzu-          seheidenden    Teilchen - also Flüssigkeits  tröpfehen oder     Sta.ubteilehen    - aufzuladen,       indem    das Gas durch ein. elektrisches Feld       geleitet    wird, in welchem infolge     Feldüber-          höhung    an     Spitzen    oder dünnen Drähten eine  Ionen erzeugende     Corona-Entladung    stattfin  det.

   Da das elektrische Feld, welches die     Gas-          entladung    bewirkt, gleichzeitig die Ionen eines       Vorzeichens    aus der     eigentlichen,    die Spitze       angebenden        Coronahaut    herauszieht, entsteht       #iussci-halb    der     Coronahaut    ein unselbständiger  Strom     unipolarer    Ionen in Richtung     auf    die       Gegenelektrode.    Diese Ionen lagern sieh zum  Teil an die     abzuseheidenden    Teilehen an.

          -odureh    letztere unipolar aufgeladen werden       Lind        anschliessend    an einer der Elektroden       eines        elektrostatischen        Abseheiders        abgesehie-          (leii         -erden.     



  Der Nachteil derartiger Anlagen lag bisher  vor allem darin begründet, dass der     Ionisator          eine        bestimmte        1Iindestgrösse    nicht unter  schreite     n    konnte, weil bei geometrischer     Ver-          kleinerung    der Abmessungen anstelle der       ("orona-Entlacltul,r        ofleich    ein i'"hersehla;@s-    funke zur     Clegenelektrode    auftritt.

   Dies liegt  daran, dass der die     Corona-Entladung    stabi  lisierende Ausbreitungswiderstand, der mit  der unselbständigen     Elektrizitätsleitung    ausser  halb der     Corona    gegeben ist, beim Unter  schreiten bestimmter Abmessungen zu klein  wird.  



  Eine neuere Erkenntnis besteht ferner  darin, dass die aufzuladenden Teilchen mög  lichst in der Nähe des Entstehungsortes der  Ionen mit diesen in Berührung kommen sollen.  Es hat sieh nämlich herausgestellt, dass die  Ionen auf ihrem Wege zur Gegenelektrode   altern . Ein frisch erzeugtes Ion lagert in  verhältnismässig kurzer Zeit eine Anzahl Gas  moleküle an sieh an, büsst dadurch an Beweg  lichkeit ein und wird daher für die     Teilchen-          aufladung    mehr oder weniger unwirksam.

   Es  besteht also ein Interesse daran, alle     Moleküle     des zu ionisierenden Gases möglichst dicht an  die     Corona    heranzuführen, das heisst also, die  den Feldraum und den Strömungsquerschnitt  begrenzenden Gegenelektroden möglichst. nahe  den Sprühelektroden     anzuordnen.    Gerade dies  war aber aus den oben erwähnten Gründen  bisher nicht möglich.  



  Die     Erfindung    ist. dadurch gekennzeich  net, dass einer Elektrode mit wenigstens an  nähernd glatter Oberfläche eine Vielzahl der       Coronaentladung    dienender Spitzen gegen  übersteht, von denen jede mit. einem hoch  ohmigen     Vorsehaltwiderstand    ausgestattet ist,       welcher    die Stromstärke des von der zugehöri-      gen Spitze     ausgehenden        Ionenstromes    be  grenzt.

   Da nunmehr die von jeder Spitze  ausgehende Entladung durch einen hoch  ohmigen     Vorschaltwiderstand    stabilisiert ist,  der die Bildung von Büscheln oder Funken  verhindert, da also die von jeder Spitze aus  gehenden Ströme unabhängig vom Ausbrei  tungswiderstand in dem Gasraum zwischen  den Elektroden sind, kann man ohne weiteres  die Elektroden einander nähern und dadurch  den     Ionisator    verkleinern. Ausserdem erreicht  man hierbei, dass die Wege, welche die Ionen  im Entladungsraum zurücklegen, kurz werden  und die aufzuladenden Teilchen dadurch nur  mit verhältnismässig  jungen  Ionen in Be  rührung kommen.  



  Die Begrenzung des von jeder Spitze aus  gehenden Stromes bringt zudem den Vorteil  mit sich, dass sieh die Bildung von Fremd  gasen bei der Ionisation auf ein Minimum  herabsetzen lässt. Der erfindungsgemässe Elek  trofilter eignet sich deshalb auch für die Rei  nigung der Atemluft, weil der Organismus  nicht mehr durch hohe Konzentrationen von  Ozon oder     Stickoxyden    gefährdet werden  kann.  



  Darüber hinaus ergibt sieh noch eine wei  tere     Vereinfaehung.    Zweifellos wäre es von  Vorteil, wenn man das die Gasentladung be  wirkende elektrische Feld gleichzeitig zur       Abscheidung    der im Gas mitgeführten, auf  geladenen Teilchen heranziehen könnte. Durch  den Strom unipolarer Ionen, der von der       Corona-Entladung    ausgeht, wird nämlich in  Richtung auf die     Gegenelektrode    ein Wind  - der sogenannte     Ionenwind    - erzeugt, der  die     Abscheidung    wesentlich unterstützt     Lind     insbesondere auch kleinste Teilchen, welche  sich     mir    schwach aufladen lassen, auf die  Gegenelektrode niederschlägt.

   Bei den bis  herigen Anordnungen dieser Art benötigte  man aber bereits für geringe     Abscheidewir-          kungen    sehr lange Elektroden, da wegen der  Gefahr eines von den Spitzen ausgehenden  Funkenüberschlages der     Elektrodenabstand     im Vergleich zu den normalen     Abscheideelek-          troden    gross     Lind    die Feldstärke, welche die  Ablenkung der     abzuseheidenden    Teilchen aus    der     Strömungsriehtung    des Gases bewirkt,  weit unterhalb der     Dux-ehbriichsfeldst.ärke    ge  wählt werden musste.

   Wenn man aber     -von     zwei verschieden polarisierten Elektroden des       Abseheidesystems    die eine Elektrode wenig  stens über einen Teil ihrer Oberfläche mit  einer Vielzahl gleich hoher Spitzen besetzt  von denen jede über einen     hochohmigen     Widerstand mit dieser Elektrode verbunden  ist, dann kann man gefahrlos die kleinen, für       Abseheider    üblichen     Elektrodenabstände        und     grosse Feldstärken anwenden, so dass die Ioni  sation     Lind        Abseheidnng    zwischen den gleichen.  verhältnismässig kurzen Elektroden erfolgt.

    Damit ist der Vorteil der Ausnutzung des       Ionenwindes    bei der     Abseheidung,    wie er bei  den     Cotrell-Anlagen    vorlag, erstmals für den       Plattenabseheider    anwendbar, wobei     zusätz-          lieh        Unstabilitäten    beim     Ionenwind    in Fort  fall kommen.  



  Weiterhin zeigt, sich, dass eine Vielzahl  von Spitzen eine grössere unipolare Raum  ladung und deshalb ein stärkeres Feld in der  Nähe der Gegenelektrode ergeben. Diese     Er-          seheinungen    sind wesentlich     ausgeprägter    als  bei     zylindrisehen    Anordnungen und sie ermög  lichen es, dass auch nur schwach     aufgeladene          Partikel,    die infolge des     Ionenwindes    in     R.ieh-          tung    auf die Gegenelektrode getrieben werden,  an dieser Elektrode     abgVesehieden    werden kön  nen.  



  Technisch kann das V     orsehalten    eines       hochohmigen    Widerstandes vor jede dieser       Spitzen    dadurch gelöst werden,     dass    die  Spitzen jeweils von     deinem    Ende     stäbehenför-          miger    Körper gebildet werden, welche mit  ihrem der     Trägerelektrodenoberfläehe    zuge  wandten Ende borstenartig in einer Schiebt  aus elektrisch schwach leitendem Material ein  gebettet sind,

   so dass die Schicht in der Um  gebung jeder     Einbettungsstelle    als     hoehohmi-          ger        Vorschaltwiderstand    für die zugehörige  Spitze wirkt. Vorzugsweise besteht die     elek-          triseh    schwach leitende Schicht aus einem  porenfreien Kunststoff.  



  Eine andere     Möglichkeit    ist darin zu sehen,  dass die Spitzen. jeweils von einem Ende     elek-          triseh        sehwaeh    leitender,     stäbehenförmige    r      etwa senkrecht zur     Trägerelektrodenober-          fläehe    stehender     Körper    gebildet     werden,    so        < lass        jeder    Körper selbst. als     hochohmiger    Vor  für die zugehörige     Spitze          wirkt.    Da.

   hierbei die Kapazität und der  Widerstand in den     stäbehenförmigen    Körpern  kontinuierlich verteilt sind, vermeidet man       disruptive    Entladungen, die durch die Kapa  zität     der    Spitzen bzw. der     stäbehenförmigen          Körper    zu der sie     tragenden        Elektrode        be-          dingt    sein können.  



       Vorzugsweise    werden die     Spitzen    jeweils       @,on    einem Ende     gleich    langer Fasern eines       elektrisch    schwachleitenden Kunststoffes,     bei-          @.,pieIsweise    aus     Polcvinlehlorid,    gebildet.  



  Damit der von den Spitzen ausgehende       \troni    unipolarer Ionen den     Beladungsraum     möglichst homogen durchsetzt, damit. aber       anderseits        ausreichende    Feldüberhöhungen an       den    Spitzen erzielt werden, ist es von Vorteil,  wenn die     Quersehnittsfläehe    aller, die Spitzen       tra(1)-enden,        stäbehenförmigen    Körper     zusam-          men-genommen    kleiner als ein Zehntel der     ge-          sainten,

      von den Spitzen     besetzten        Elektroden-          o1iei#fläelie    ist und dass die     gegenseitigen    Ab  stände     der    Spitzen nicht grösser sind     als    die       Länge    der die Spitzen tragenden Körper.

   Von  1 ein=     der        Elektrodenoberfläehe    dürften also       höchstens    7.0     mm2    von den     stäbchenförmigen     Körpern eingenommen sein.

       Weiterhin    muss  bei der Bemessung dafür gesorgt werden, dass       die    die Spitzen tragenden,     stäbehenförmigen     Körper so dicht nebeneinander stehen, dass der       Strömungswiderstand    für Gase, welche in denn  Raum     zwischen    den Elektroden strömen, zwi  schen der     Elektrodenoberfläclre    und den       Spitzen    um ein Vielfaches grösser ist als der       Sti-önrun(-rswiderstand    zwischen den Spitzen  und der     Gegenelektrode.    Auf diese Weise  arbeitet     der    Elektrofilter in befriedigender       Weise,

      da das Gas in dem von den     stäbchen-          förmigen    Körpern     angefüllten    Raum      stek-          kenbleibt ;    denn dieses     Gasvolumen    wird ja  im     (leg-ensatz    zu dem im Raum zwischen den  Spitzen und der Gegenelektrode befindlichen       Gasvolumen    nicht von einem Strom unipolarer  Ionen     durchsetzt.    Diese Bedingung ist.

   aber  in     praktisch        ausreichendem        --N1asse    erfüllt, wenn    die gegenseitigen Abstände der Spitzen ge  ringer als 1 mm und der Abstand zwischen  den Spitzen und der Gegenelektrode grösser  als 1 mm ist.  



  Die Bedingung, dass der Widerstand für  das durchströmende Gas im Bereich der die  Spitzen tragenden Körper wesentlich grösser  als im     darüberliegenden    Raum ist, lässt sich  besonders leicht verwirklichen, wenn eine An  zahl von Spitzen jeweils in quer zur Strö  mungsriehtung des Gases verlaufenden Rei  hen angeordnet ist. Ausgehend von dieser  Überlegung, kann man die Spitzen immer  enger aneinander rücken, bis schliesslich die in  einer Reihe stehenden Spitzen mit     hochohmi-          gen    V     orschaltwiderständen    ausgestattet sind,  die miteinander zu einem Band vereinigt sind.

    Wenn man dieses Band aus elektrisch schwach  leitendem Material herstellt, ist in jedem Fall  der der Erfindung zu Grunde liegende Ge  danke erfüllt, da der jeder Spitze vorge  schaltete     Widerstand    in dem senkrecht. unter  der Spitze befindlichen Teil des Bandkörpers  liegt.  



  Ausführungsbeispiele der     Erfindiuig    erge  ben sich aus der Beschreibung im Zusammen  hang mit der Zeichnung. Hierin zeigen in  schematischer Darstellung       Fig.    1 einen Schnitt durch den Elektro  filter,       Fig.    2 eine Ausführungsform der     Anbrin-          gung    der     hochohmigen        Vorsehaltwiderstände     und       Fig.    3 eine zweite Ausführungsform der       Anbringung    der     hochohmigen        Vorschaltwider-          stä.nde.     



  Das Gas strömt in Pfeilrichtung durch den  Raum zwischen der Elektrode 1 und der  Gegenelektrode 2, welche über eine Gleich  spannungsquelle 3 miteinander     verbLinden    sind,  so dass zwischen ihnen ein elektrisches Feld  herrscht. Ein Teil der Oberfläche der Elek  trode 1 ist mit     stäbchenförmigen    Körpern 4  besetzt, deren von der Elektrode abgewandte  Enden als Spitzen 5 dienen. Da an diesen  Spitzen eine Feldüberhöhung auftritt, findet  im Bereich der Spitzen eine     Corona-Entladung     statt, die eine Ionisation des Gasstromes und           damit    eine     Aufladung    der     abzuscheidenden     Teilchen bewirkt.

   Die     Abscheidung    selbst       erfolgt    an der Gegenelektrode 2, und zwar  teilweise bereits an der Fläche oberhalb der  Spitzen 5.  



  Damit trotz des geringen Abstandes zwi  schen den Spitzen 5 und der Gegenelektrode 2  keine Überschläge erfolgen, ist jeder Spitzen  körper mit einem     hochohmigen        Vorschalt-          widerstand    ausgestattet. In     Fig.    2 sind die       stäbchenförmigen    Körper 4 in eine poren  freie Kunststoffschicht 6 eingebettet, so dass  die Schicht in der unmittelbaren Nähe einer  jeden     Einbettungsstelle    jeweils als     Vorschalt-          widerstand    für die zugehörige Spitze dient.  



  In     Fig.    3 bestehen die     stäbchenförmigen     Körper 4 selbst aus einem elektrisch schwach  leitenden Material. Sie stehen in direktem  Kontakt mit der Elektrode 1 und dienen  selbst als     Vorschaltwiderstand    für ihre Spit  zen 5. Hierbei können die Körper 4 mit. einer  isolierenden oder ebenfalls elektrisch schwach  leitenden     Klebstoffschieht    7 auf der Elektrode  gehalten werden.  



  Für die Herstellung einer solchen mit  Spitzen besetzten Elektrode bietet sich ein ein  faches und elegantes Verfahren an. Die     Elek-          trodenplatte    wird mit einer erst später erhär  tenden     Klebstoffschicht    überzogen, dann wird  über ihr ein starkes elektrostatisches Feld  errichtet, in welchem die     stäbehenförmigen     Körper - also beispielsweise gleich lange Ab  schnitte einer Kunststoffaser - aus einer  Schale gegen die Elektroden springen.

   Schon  während ihres Fluges zur Elektrode stellen  sich die Fasern in Feldrichtung, also senk  recht zur     Elektrodenoberfläehe.    Schliesslich  sorgt die erhärtete     Klebstoffschicht    für eine  dauerhafte Einbettung der Faserabschnitte.  Auf diese Weise erhält die Elektrode einen  samtartigen Überzug, der sich für den vor  stehenden Zweck sehr gut eignet.  



  Die     erfindungsgemässe    Sprühelektrode lässt  sich natürlich nicht nur in unmittelbarer Ver  bindung mit den     Abscheideelektroden    verwen  den: Bei bestimmten Konstruktionen ist es  zweckmässig, sie lediglich als     Ionisator        zii    be  nutzen.

   Die Form der Elektroden kann be-         liebig    gewählt werden; es braucht sieh     nieht     nur um ebene Platten zu handeln, es können  auch     zy        lindrisehe,        hegli;

  e    und andere Formen  zur Anwendung kommen.     Insbesondere    die  Kegelform hat in Verbindung mit Spitzen,  deren     Vorsehaltwiderstände    zu einem Band  zusammengefasst sind, den     -grossen    Vorteil, dass  man beispielsweise eine     Kunststoff-Folie    in  eine zusammenhängende Spirale zerschneiden  kann, welche über die     keglige    Elektrode ge  stülpt wird und ohne weiteres eine spiralför  mige Schraubenbahn mit konstanter Gang  höhe bildet. Auch der     Abstand    der     Elektroden     voneinander braucht nicht über ihre     ganze     Länge konstant zu sein, beispielsweise könnte  bei einem Elektrofilter, bei dem die Bleiehen.

    Elektroden sowohl die Ionisation als auch die       Abscheidung    bewirken, der mit Spitzen be  setzte Teil der Elektrode einen grösseren Ab  stand von der     CTeoenelelzti-ode    haben     als    der  anschliessende, unbesetzte Teil dieser Elek  trode.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrofilter, bei welchem die aus einem Gas abzuscheidenden Teilchen infolge einer durch selbständige CTasentladung bewirkten Ionisation des Gases unipolar aufgeladen wer den und bei welchem die Abseheidung der aufgeladenen Teilchen an einer der Elektro den eines polarisierten Elektrodensystems er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass einer Elek trode mit wenigstens annähernd glatter Ober fläche eine Vielzahl von der Corona-Entladung dienender Spitzen gegenübersteht,
    von denen jede mit einem hoehohmigen Vorschaltwider- stand ausgestattet ist, welcher die Stromstärke des von der zugehörigen Spitze ausgehenden Ionenstromes begrenzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von zwei v ersehie- den polarisierten Elektroden des Abseheide- systems die eine Elektrode wenigstens über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Viel zahl gleich hoher Spitzen besetzt ist, von denen jede über einen hoehohmigen Wider stand mit dieser Elektrode verbunden ist. 2.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spitzen jeweils von einem Ende stäbehenförmiger Körper ge bildet sind, welche mit ihrem der Trägerelek- troclenoberfläche zugewandten Ende borsten- - in einer Schicht aus elektrisch schwach <B>,</B> artin leitendem Material eingebettet sind, so dass die Schicht in der Umgebung jeder Einbet- tungsstelle als hochohmiger Vorschaltwider- stand für die zugehörige Spitze wirkt. 3.
    Elektrofilter nach Unteransprtieh ', da durch gekennzeichnet, dass das elektrisch sehwach leitende Schichtmaterial ein poren- 1'reier Kunststoff ist. -1. Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spitzen jeweils @-on einem Ende elektrisch schwach leitender, stäbelienförmiger, etwa senkrecht zur Träger- (@lektroclenoberfläche stehender Körper gebil det sind,
    so dass jeder Körper selbst als hoch- ohmiger Vorsehaltwiderstand für die zuge hörige Spitze wirkt. 5. Elektrofilter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Spitzen jeweils von einem Ende gleich langer Fasern eines elektrisch sehwach leitenden Kunststoffes ge bildet. sind. 6. Elektrofilter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern aus Polyvinylchlorid bestehen. 7.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Querschnitts fläche aller, die Spitzen tragenden, stäbchen- örmigen Körper zusammengenommen kleiner als ein Zehntel der gesamten, von den Spitzen besetzten Elektrodenoberfläche ist und dass die gegenseitigen Abstände der Spitzen nicht ;Yrösser sind als die Länge der die Spitzen tragenden Körper. B.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Spitzen tragenden, stäbchenförmigen Körper so dicht nebeneinanderstehen, dass der Strömungs widerstand für Gase, welche in dem Raum zwischen den Elektroden strömen, zwischen der Trägerelektrodenoberfläehe und den Spit zen um ein Vielfaches grösser ist als der Strö mungswiderstand zwischen den Spitzen und der Gegenelektrode. 9. Elektrofilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Spitzen jeweils in quer zur Strömungsrich tung des Gases verlaufenden Reihen angeord net sind. 10.
    Elektrofilter nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Reihe stehenden Spitzen mit hoehohmigen Vorschaltwiderständen ausgestattet sind, die miteinander zu einem Band vereinigt sind.
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