Elektrofilter Die Erfindung bezieht sieh auf einen Elektrofilter, bei welchem die aus einem Gas abzuseheideiiden Teilchen infolge einer durch selbständige Glasentladung bewirkten Ionisa tion des Gases unipolar aufgeladen werden und bei welchem die Abseheidung der aufge ladenen Teilehen an einer der Elektroden eines polarisierten Elektrodenspstems erfolgt.
Es ist bekannt, die aus einem Gas abzu- seheidenden Teilchen - also Flüssigkeits tröpfehen oder Sta.ubteilehen - aufzuladen, indem das Gas durch ein. elektrisches Feld geleitet wird, in welchem infolge Feldüber- höhung an Spitzen oder dünnen Drähten eine Ionen erzeugende Corona-Entladung stattfin det.
Da das elektrische Feld, welches die Gas- entladung bewirkt, gleichzeitig die Ionen eines Vorzeichens aus der eigentlichen, die Spitze angebenden Coronahaut herauszieht, entsteht #iussci-halb der Coronahaut ein unselbständiger Strom unipolarer Ionen in Richtung auf die Gegenelektrode. Diese Ionen lagern sieh zum Teil an die abzuseheidenden Teilehen an.
-odureh letztere unipolar aufgeladen werden Lind anschliessend an einer der Elektroden eines elektrostatischen Abseheiders abgesehie- (leii -erden.
Der Nachteil derartiger Anlagen lag bisher vor allem darin begründet, dass der Ionisator eine bestimmte 1Iindestgrösse nicht unter schreite n konnte, weil bei geometrischer Ver- kleinerung der Abmessungen anstelle der ("orona-Entlacltul,r ofleich ein i'"hersehla;@s- funke zur Clegenelektrode auftritt.
Dies liegt daran, dass der die Corona-Entladung stabi lisierende Ausbreitungswiderstand, der mit der unselbständigen Elektrizitätsleitung ausser halb der Corona gegeben ist, beim Unter schreiten bestimmter Abmessungen zu klein wird.
Eine neuere Erkenntnis besteht ferner darin, dass die aufzuladenden Teilchen mög lichst in der Nähe des Entstehungsortes der Ionen mit diesen in Berührung kommen sollen. Es hat sieh nämlich herausgestellt, dass die Ionen auf ihrem Wege zur Gegenelektrode altern . Ein frisch erzeugtes Ion lagert in verhältnismässig kurzer Zeit eine Anzahl Gas moleküle an sieh an, büsst dadurch an Beweg lichkeit ein und wird daher für die Teilchen- aufladung mehr oder weniger unwirksam.
Es besteht also ein Interesse daran, alle Moleküle des zu ionisierenden Gases möglichst dicht an die Corona heranzuführen, das heisst also, die den Feldraum und den Strömungsquerschnitt begrenzenden Gegenelektroden möglichst. nahe den Sprühelektroden anzuordnen. Gerade dies war aber aus den oben erwähnten Gründen bisher nicht möglich.
Die Erfindung ist. dadurch gekennzeich net, dass einer Elektrode mit wenigstens an nähernd glatter Oberfläche eine Vielzahl der Coronaentladung dienender Spitzen gegen übersteht, von denen jede mit. einem hoch ohmigen Vorsehaltwiderstand ausgestattet ist, welcher die Stromstärke des von der zugehöri- gen Spitze ausgehenden Ionenstromes be grenzt.
Da nunmehr die von jeder Spitze ausgehende Entladung durch einen hoch ohmigen Vorschaltwiderstand stabilisiert ist, der die Bildung von Büscheln oder Funken verhindert, da also die von jeder Spitze aus gehenden Ströme unabhängig vom Ausbrei tungswiderstand in dem Gasraum zwischen den Elektroden sind, kann man ohne weiteres die Elektroden einander nähern und dadurch den Ionisator verkleinern. Ausserdem erreicht man hierbei, dass die Wege, welche die Ionen im Entladungsraum zurücklegen, kurz werden und die aufzuladenden Teilchen dadurch nur mit verhältnismässig jungen Ionen in Be rührung kommen.
Die Begrenzung des von jeder Spitze aus gehenden Stromes bringt zudem den Vorteil mit sich, dass sieh die Bildung von Fremd gasen bei der Ionisation auf ein Minimum herabsetzen lässt. Der erfindungsgemässe Elek trofilter eignet sich deshalb auch für die Rei nigung der Atemluft, weil der Organismus nicht mehr durch hohe Konzentrationen von Ozon oder Stickoxyden gefährdet werden kann.
Darüber hinaus ergibt sieh noch eine wei tere Vereinfaehung. Zweifellos wäre es von Vorteil, wenn man das die Gasentladung be wirkende elektrische Feld gleichzeitig zur Abscheidung der im Gas mitgeführten, auf geladenen Teilchen heranziehen könnte. Durch den Strom unipolarer Ionen, der von der Corona-Entladung ausgeht, wird nämlich in Richtung auf die Gegenelektrode ein Wind - der sogenannte Ionenwind - erzeugt, der die Abscheidung wesentlich unterstützt Lind insbesondere auch kleinste Teilchen, welche sich mir schwach aufladen lassen, auf die Gegenelektrode niederschlägt.
Bei den bis herigen Anordnungen dieser Art benötigte man aber bereits für geringe Abscheidewir- kungen sehr lange Elektroden, da wegen der Gefahr eines von den Spitzen ausgehenden Funkenüberschlages der Elektrodenabstand im Vergleich zu den normalen Abscheideelek- troden gross Lind die Feldstärke, welche die Ablenkung der abzuseheidenden Teilchen aus der Strömungsriehtung des Gases bewirkt, weit unterhalb der Dux-ehbriichsfeldst.ärke ge wählt werden musste.
Wenn man aber -von zwei verschieden polarisierten Elektroden des Abseheidesystems die eine Elektrode wenig stens über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Vielzahl gleich hoher Spitzen besetzt von denen jede über einen hochohmigen Widerstand mit dieser Elektrode verbunden ist, dann kann man gefahrlos die kleinen, für Abseheider üblichen Elektrodenabstände und grosse Feldstärken anwenden, so dass die Ioni sation Lind Abseheidnng zwischen den gleichen. verhältnismässig kurzen Elektroden erfolgt.
Damit ist der Vorteil der Ausnutzung des Ionenwindes bei der Abseheidung, wie er bei den Cotrell-Anlagen vorlag, erstmals für den Plattenabseheider anwendbar, wobei zusätz- lieh Unstabilitäten beim Ionenwind in Fort fall kommen.
Weiterhin zeigt, sich, dass eine Vielzahl von Spitzen eine grössere unipolare Raum ladung und deshalb ein stärkeres Feld in der Nähe der Gegenelektrode ergeben. Diese Er- seheinungen sind wesentlich ausgeprägter als bei zylindrisehen Anordnungen und sie ermög lichen es, dass auch nur schwach aufgeladene Partikel, die infolge des Ionenwindes in R.ieh- tung auf die Gegenelektrode getrieben werden, an dieser Elektrode abgVesehieden werden kön nen.
Technisch kann das V orsehalten eines hochohmigen Widerstandes vor jede dieser Spitzen dadurch gelöst werden, dass die Spitzen jeweils von deinem Ende stäbehenför- miger Körper gebildet werden, welche mit ihrem der Trägerelektrodenoberfläehe zuge wandten Ende borstenartig in einer Schiebt aus elektrisch schwach leitendem Material ein gebettet sind,
so dass die Schicht in der Um gebung jeder Einbettungsstelle als hoehohmi- ger Vorschaltwiderstand für die zugehörige Spitze wirkt. Vorzugsweise besteht die elek- triseh schwach leitende Schicht aus einem porenfreien Kunststoff.
Eine andere Möglichkeit ist darin zu sehen, dass die Spitzen. jeweils von einem Ende elek- triseh sehwaeh leitender, stäbehenförmige r etwa senkrecht zur Trägerelektrodenober- fläehe stehender Körper gebildet werden, so < lass jeder Körper selbst. als hochohmiger Vor für die zugehörige Spitze wirkt. Da.
hierbei die Kapazität und der Widerstand in den stäbehenförmigen Körpern kontinuierlich verteilt sind, vermeidet man disruptive Entladungen, die durch die Kapa zität der Spitzen bzw. der stäbehenförmigen Körper zu der sie tragenden Elektrode be- dingt sein können.
Vorzugsweise werden die Spitzen jeweils @,on einem Ende gleich langer Fasern eines elektrisch schwachleitenden Kunststoffes, bei- @.,pieIsweise aus Polcvinlehlorid, gebildet.
Damit der von den Spitzen ausgehende \troni unipolarer Ionen den Beladungsraum möglichst homogen durchsetzt, damit. aber anderseits ausreichende Feldüberhöhungen an den Spitzen erzielt werden, ist es von Vorteil, wenn die Quersehnittsfläehe aller, die Spitzen tra(1)-enden, stäbehenförmigen Körper zusam- men-genommen kleiner als ein Zehntel der ge- sainten,
von den Spitzen besetzten Elektroden- o1iei#fläelie ist und dass die gegenseitigen Ab stände der Spitzen nicht grösser sind als die Länge der die Spitzen tragenden Körper.
Von 1 ein= der Elektrodenoberfläehe dürften also höchstens 7.0 mm2 von den stäbchenförmigen Körpern eingenommen sein.
Weiterhin muss bei der Bemessung dafür gesorgt werden, dass die die Spitzen tragenden, stäbehenförmigen Körper so dicht nebeneinander stehen, dass der Strömungswiderstand für Gase, welche in denn Raum zwischen den Elektroden strömen, zwi schen der Elektrodenoberfläclre und den Spitzen um ein Vielfaches grösser ist als der Sti-önrun(-rswiderstand zwischen den Spitzen und der Gegenelektrode. Auf diese Weise arbeitet der Elektrofilter in befriedigender Weise,
da das Gas in dem von den stäbchen- förmigen Körpern angefüllten Raum stek- kenbleibt ; denn dieses Gasvolumen wird ja im (leg-ensatz zu dem im Raum zwischen den Spitzen und der Gegenelektrode befindlichen Gasvolumen nicht von einem Strom unipolarer Ionen durchsetzt. Diese Bedingung ist.
aber in praktisch ausreichendem --N1asse erfüllt, wenn die gegenseitigen Abstände der Spitzen ge ringer als 1 mm und der Abstand zwischen den Spitzen und der Gegenelektrode grösser als 1 mm ist.
Die Bedingung, dass der Widerstand für das durchströmende Gas im Bereich der die Spitzen tragenden Körper wesentlich grösser als im darüberliegenden Raum ist, lässt sich besonders leicht verwirklichen, wenn eine An zahl von Spitzen jeweils in quer zur Strö mungsriehtung des Gases verlaufenden Rei hen angeordnet ist. Ausgehend von dieser Überlegung, kann man die Spitzen immer enger aneinander rücken, bis schliesslich die in einer Reihe stehenden Spitzen mit hochohmi- gen V orschaltwiderständen ausgestattet sind, die miteinander zu einem Band vereinigt sind.
Wenn man dieses Band aus elektrisch schwach leitendem Material herstellt, ist in jedem Fall der der Erfindung zu Grunde liegende Ge danke erfüllt, da der jeder Spitze vorge schaltete Widerstand in dem senkrecht. unter der Spitze befindlichen Teil des Bandkörpers liegt.
Ausführungsbeispiele der Erfindiuig erge ben sich aus der Beschreibung im Zusammen hang mit der Zeichnung. Hierin zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 einen Schnitt durch den Elektro filter, Fig. 2 eine Ausführungsform der Anbrin- gung der hochohmigen Vorsehaltwiderstände und Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Anbringung der hochohmigen Vorschaltwider- stä.nde.
Das Gas strömt in Pfeilrichtung durch den Raum zwischen der Elektrode 1 und der Gegenelektrode 2, welche über eine Gleich spannungsquelle 3 miteinander verbLinden sind, so dass zwischen ihnen ein elektrisches Feld herrscht. Ein Teil der Oberfläche der Elek trode 1 ist mit stäbchenförmigen Körpern 4 besetzt, deren von der Elektrode abgewandte Enden als Spitzen 5 dienen. Da an diesen Spitzen eine Feldüberhöhung auftritt, findet im Bereich der Spitzen eine Corona-Entladung statt, die eine Ionisation des Gasstromes und damit eine Aufladung der abzuscheidenden Teilchen bewirkt.
Die Abscheidung selbst erfolgt an der Gegenelektrode 2, und zwar teilweise bereits an der Fläche oberhalb der Spitzen 5.
Damit trotz des geringen Abstandes zwi schen den Spitzen 5 und der Gegenelektrode 2 keine Überschläge erfolgen, ist jeder Spitzen körper mit einem hochohmigen Vorschalt- widerstand ausgestattet. In Fig. 2 sind die stäbchenförmigen Körper 4 in eine poren freie Kunststoffschicht 6 eingebettet, so dass die Schicht in der unmittelbaren Nähe einer jeden Einbettungsstelle jeweils als Vorschalt- widerstand für die zugehörige Spitze dient.
In Fig. 3 bestehen die stäbchenförmigen Körper 4 selbst aus einem elektrisch schwach leitenden Material. Sie stehen in direktem Kontakt mit der Elektrode 1 und dienen selbst als Vorschaltwiderstand für ihre Spit zen 5. Hierbei können die Körper 4 mit. einer isolierenden oder ebenfalls elektrisch schwach leitenden Klebstoffschieht 7 auf der Elektrode gehalten werden.
Für die Herstellung einer solchen mit Spitzen besetzten Elektrode bietet sich ein ein faches und elegantes Verfahren an. Die Elek- trodenplatte wird mit einer erst später erhär tenden Klebstoffschicht überzogen, dann wird über ihr ein starkes elektrostatisches Feld errichtet, in welchem die stäbehenförmigen Körper - also beispielsweise gleich lange Ab schnitte einer Kunststoffaser - aus einer Schale gegen die Elektroden springen.
Schon während ihres Fluges zur Elektrode stellen sich die Fasern in Feldrichtung, also senk recht zur Elektrodenoberfläehe. Schliesslich sorgt die erhärtete Klebstoffschicht für eine dauerhafte Einbettung der Faserabschnitte. Auf diese Weise erhält die Elektrode einen samtartigen Überzug, der sich für den vor stehenden Zweck sehr gut eignet.
Die erfindungsgemässe Sprühelektrode lässt sich natürlich nicht nur in unmittelbarer Ver bindung mit den Abscheideelektroden verwen den: Bei bestimmten Konstruktionen ist es zweckmässig, sie lediglich als Ionisator zii be nutzen.
Die Form der Elektroden kann be- liebig gewählt werden; es braucht sieh nieht nur um ebene Platten zu handeln, es können auch zy lindrisehe, hegli;
e und andere Formen zur Anwendung kommen. Insbesondere die Kegelform hat in Verbindung mit Spitzen, deren Vorsehaltwiderstände zu einem Band zusammengefasst sind, den -grossen Vorteil, dass man beispielsweise eine Kunststoff-Folie in eine zusammenhängende Spirale zerschneiden kann, welche über die keglige Elektrode ge stülpt wird und ohne weiteres eine spiralför mige Schraubenbahn mit konstanter Gang höhe bildet. Auch der Abstand der Elektroden voneinander braucht nicht über ihre ganze Länge konstant zu sein, beispielsweise könnte bei einem Elektrofilter, bei dem die Bleiehen.
Elektroden sowohl die Ionisation als auch die Abscheidung bewirken, der mit Spitzen be setzte Teil der Elektrode einen grösseren Ab stand von der CTeoenelelzti-ode haben als der anschliessende, unbesetzte Teil dieser Elek trode.
Electrostatic precipitator The invention relates to an electrostatic precipitator in which the particles to be separated from a gas are charged unipolarly as a result of an ionization of the gas caused by independent glass discharge and in which the separated off the charged parts takes place on one of the electrodes of a polarized electrode column.
It is known that the particles to be separated from a gas - that is, droplets of liquid or particles of dust - can be charged by passing the gas through a. Electric field is conducted, in which an ion-generating corona discharge takes place as a result of the excessive field at tips or thin wires.
Since the electric field that causes the gas discharge simultaneously pulls the ions of a sign out of the actual corona skin that indicates the tip, a dependent flow of unipolar ions in the direction of the counter-electrode is created within the corona skin. Some of these ions attach to the parts to be separated.
-oreh the latter are unipolarly charged and then separated on one of the electrodes of an electrostatic separator (leii -erden.
The disadvantage of such systems was mainly due to the fact that the ionizer could not fall below a certain minimum size, because if the dimensions were geometrically reduced, instead of the ("orona-Entlacltul, r ofleich an i '"; @ s- spark occurs to the cable electrode.
This is because the expansion resistance stabilizing the corona discharge, which is given with the dependent electricity line outside the corona, becomes too small when certain dimensions are not reached.
A more recent finding is also that the particles to be charged should come into contact with the ions as close as possible to the place where the ions originate. It has been shown that the ions age on their way to the counter electrode. A freshly generated ion accumulates a number of gas molecules in a relatively short time, loses mobility and is therefore more or less ineffective for charging the particles.
There is therefore an interest in bringing all the molecules of the gas to be ionized as close as possible to the corona, that is to say, as far as possible, the counter electrodes delimiting the field space and the flow cross section. to be arranged near the spray electrodes. For the reasons mentioned above, however, this has not yet been possible.
The invention is. characterized in that an electrode with at least an approximately smooth surface faces a large number of tips serving the corona discharge, each of which with. is equipped with a high-ohmic series resistor, which limits the current strength of the ion current emanating from the associated tip.
Since the discharge emanating from each tip is now stabilized by a high-ohmic series resistor, which prevents the formation of clusters or sparks, since the currents emanating from each tip are independent of the propagation resistance in the gas space between the electrodes, one can easily the electrodes move closer to each other and thereby reduce the size of the ionizer. What is also achieved here is that the paths which the ions cover in the discharge space are short and the particles to be charged only come into contact with relatively young ions.
Limiting the current emanating from each peak also has the advantage that the formation of foreign gases during ionization can be reduced to a minimum. The inventive electrostatic filter is therefore also suitable for the purification of breathing air, because the organism can no longer be endangered by high concentrations of ozone or nitrogen oxides.
In addition, there is a further simplification. It would undoubtedly be of advantage if the electric field that caused the gas discharge could be used at the same time to separate the charged particles carried along in the gas. The flow of unipolar ions that emanates from the corona discharge creates a wind - the so-called ion wind - in the direction of the counter electrode, which significantly supports the separation and in particular also the smallest particles, which can be weakly charged to me Counter electrode precipitates.
In the previous arrangements of this type, however, very long electrodes were required even for low deposition effects, since the electrode spacing is large compared to normal deposition electrodes due to the risk of arcing from the tips, and the field strength that deflects the Particles from the direction of flow of the gas caused far below the Dux-ehbriichsfeldstr.th. had to be selected.
But if one of two differently polarized electrodes of the separation system has one electrode at least over part of its surface with a large number of equally high peaks, each of which is connected to this electrode via a high-resistance resistor, then one can safely use the small ones for separation Use the usual electrode distances and large field strengths, so that the ionization and separation between the same. relatively short electrodes takes place.
This means that the advantage of utilizing the ion wind during separation, as was the case with the Cotrell systems, can be used for the first time for the plate separator, with additional instabilities in the ion wind in no case.
Furthermore, it can be seen that a large number of tips result in a greater unipolar space charge and therefore a stronger field in the vicinity of the counter electrode. These phenomena are much more pronounced than in the case of cylindrical arrangements and they make it possible for even weakly charged particles, which are driven in the direction of the ion wind to the counter electrode, can be separated off at this electrode.
Technically, the provision of a high-ohmic resistor in front of each of these tips can be solved in that the tips are each formed by their end of rod-shaped bodies, which are embedded with their end facing the carrier electrode surface in a bristle-like manner in a slide made of electrically weakly conductive material ,
so that the layer in the vicinity of each embedment point acts as a high-resistance series resistor for the associated tip. The electrically weakly conductive layer preferably consists of a pore-free plastic.
Another option is to see the tips. each of one end of electrically conductive, rod-shaped bodies standing approximately perpendicular to the carrier electrode surface are formed, so that each body itself acts as a high-resistance front for the associated tip. There.
Here the capacitance and the resistance are continuously distributed in the rod-shaped bodies, one avoids disruptive discharges, which can be caused by the capacitance of the tips or the rod-shaped body to the electrode carrying them.
Preferably, the tips are each formed on one end of fibers of the same length of an electrically weakly conductive plastic, in some cases from polycarbonate chloride.
So that the \ troni of unipolar ions emanating from the tips permeates the loading space as homogeneously as possible, thus. but on the other hand, sufficient field increases are achieved at the tips, it is advantageous if the cross-sectional area of all rod-shaped bodies that end at the tips is smaller than a tenth of the total,
The electrode surface is occupied by the tips and that the mutual distances between the tips are not greater than the length of the bodies carrying the tips.
From 1 on = the electrode surface, a maximum of 7.0 mm2 should be occupied by the rod-shaped bodies.
Furthermore, when dimensioning, it must be ensured that the rod-shaped bodies carrying the tips are so close to one another that the flow resistance for gases flowing into the space between the electrodes between the electrode surface and the tips is many times greater than the Sti-önrun (-r resistance between the tips and the counter electrode. In this way the electrostatic precipitator works in a satisfactory manner,
since the gas gets stuck in the space filled by the rod-shaped bodies; because this volume of gas is not penetrated by a stream of unipolar ions, in addition to the volume of gas located in the space between the tips and the counter electrode. This condition is.
but in practically sufficient --N1asse met if the mutual spacing of the tips is less than 1 mm and the distance between the tips and the counter electrode is greater than 1 mm.
The condition that the resistance for the gas flowing through in the area of the body carrying the tips is much greater than in the space above can be achieved particularly easily if a number of tips are arranged in each case in transverse direction of the flow of the gas . Based on this consideration, the tips can be moved closer and closer together until finally the tips standing in a row are equipped with high-ohmic series resistors which are combined to form a band.
If this tape is made of electrically weakly conductive material, the underlying Ge of the invention is in any case fulfilled, since the resistance upstream of each tip in the vertical. part of the tape body located under the tip.
Embodiments of the invention result from the description in connection with the drawing. 1 shows a section through the electric filter, FIG. 2 shows an embodiment of the attachment of the high-resistance series resistors, and FIG. 3 shows a second embodiment of the attachment of the high-resistance series resistors.
The gas flows in the direction of the arrow through the space between the electrode 1 and the counter-electrode 2, which are connected to one another via a DC voltage source 3, so that an electric field prevails between them. Part of the surface of the electrode 1 is occupied by rod-shaped bodies 4, the ends of which are turned away from the electrode and serve as tips 5. Since an excessive field occurs at these tips, a corona discharge takes place in the area of the tips, which ionizes the gas flow and thus charges the particles to be separated.
The deposition itself takes place on the counter electrode 2, to be precise in part already on the surface above the tips 5.
So that no flashovers occur despite the small distance between the tips 5 and the counter electrode 2, each tip body is equipped with a high-resistance series resistor. In FIG. 2, the rod-shaped bodies 4 are embedded in a pore-free plastic layer 6, so that the layer in the immediate vicinity of each embedding point serves as a series resistor for the associated tip.
In FIG. 3, the rod-shaped bodies 4 themselves consist of an electrically weakly conductive material. They are in direct contact with the electrode 1 and serve as a series resistor for their Spit zen 5. Here, the body 4 can. an insulating or also electrically weakly conductive adhesive layer 7 can be held on the electrode.
A simple and elegant process lends itself to the production of such a tip-covered electrode. The electrode plate is covered with a later hardening adhesive layer, then a strong electrostatic field is created over it, in which the rod-shaped bodies - for example equally long sections of a plastic fiber - jump out of a shell against the electrodes.
Already during their flight to the electrode, the fibers position themselves in the direction of the field, i.e. perpendicular to the electrode surface. Finally, the hardened adhesive layer ensures that the fiber sections are permanently embedded. In this way, the electrode receives a velvety coating that is very well suited for the purpose before.
The spray electrode according to the invention can of course not only be used in direct connection with the separation electrodes: in certain constructions it is useful to use them only as an ionizer.
The shape of the electrodes can be chosen as desired; it doesn’t only have to be about flat plates, zy lindrisehe, hegli;
e and other forms are used. In particular, the conical shape, in conjunction with tips whose pre-contact resistances are combined into a band, has the great advantage that, for example, a plastic film can be cut into a coherent spiral, which is placed over the conical electrode and a spiral-shaped one Forms helical path with constant pitch. The distance between the electrodes does not have to be constant over their entire length, for example in the case of an electrostatic precipitator in which the lead.
Electrodes cause both the ionization and the deposition, the tip-filled part of the electrode has a greater distance from the CTeoenelzti-ode than the adjoining, unoccupied part of this electrode.