CH334183A - Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung - Google Patents

Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung

Info

Publication number
CH334183A
CH334183A CH334183DA CH334183A CH 334183 A CH334183 A CH 334183A CH 334183D A CH334183D A CH 334183DA CH 334183 A CH334183 A CH 334183A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
seal
bent
slot
main part
lip
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Moolenaars Jan
Original Assignee
Moolenaars Jan
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moolenaars Jan filed Critical Moolenaars Jan
Publication of CH334183A publication Critical patent/CH334183A/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00—Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02—Forms or constructions
    • G09F3/03—Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305—Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/0323—Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having clamp-like sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung Die Erfindung betrifft eine von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung, welche als Hänge-, Vermerk- oder Schliessplombe oder als Erkennungsmarke Verwendung finden kann, welche Plombe aus zwei über eine Biegestelle zusammenhängenden dosenförmigen Hauptteilen besteht, die in der Schliesslage der Plombe übereinanderliegen und derart ausgebildet sind, dass sich zwischen ihnen in der vorerwähnten Lage mindestens ein zu plombierender Bindfaden einklemmen lässt, wobei der von der Biegestelle zwischen beiden Hauptteilen abgekehrte Rand des Bodens des einen dosenförmigen Hauptteils an eine bezüglich dieses Bodens annähernd um 90  umgebogene Vorderwand anschliesst, welche ihrerseits in einen zu ihr annähernd normal stehenden Teil übergeht, der mit einem Schlitz versehen ist,

   und der der genannten Biegestelle abgekehrte Rand des andern    dosen-      förmigen   Hauptteils an eine Lippe anschliesst, die beim Schliessen der Plombe durch den Schlitz hindurchgeführt wird und mit ihrem freien Ende mit der Innenseite des Bodens des erstgenannten Hauptteils in Berührung tritt. 



  Erfindungsgemäss zeichnet sieh die Plombe dadurch    aus,   dass der den Schlitz aufweisende Teil des erstgenannten Hauptteils zu einer    Querwand   hakenförmig umgebogen ist und dass er mit einer abgebogenen Zunge und die Lippe des andern Hauptteils mit einer Öff- nung versehen ist, das Ganze derart, dass, wenn die Plombe geschlossen ist, Lippe und Zunge miteinander im Eingriff sind. 



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Plombe nach der Erfindung bei offener Lage der zwei    dosen-      förmigen   Hauptteile bzw. der Plombe, Fig. 2 dieselbe Ausführungsform in Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend der Linie III-III der Fig.4 und    Fig.4   eine Draufsicht der Plombe nach    Fig.1   in der geschlossenen Lage der beiden dosenförmigen Hauptteile bzw. der Plombe, in der ein Paar Bindfäden    eingeklemmt   sind,    Fig.5   und 6 sind    Darstellungen   entsprechend den    Fig.   1 und 2 einer zweiten Ausführungsform der Plombe, und    Fig.   7 ist eine.

   Seitenansicht derselben Plombe;    Fig.   8 zeigt in grösserem Massstab ein Detail der    Fig.   1, der auch bei der    Fig.   3 Anwendung finden kann, und    Fig.   9 ebenfalls in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie    IX-IX   in    Fig.   2. In den    Fig.   1 bis 4 ist 1 der Boden eines ersten dosen- oder schalenförmigen Hauptteils. der über eine Biegestelle 2 rückfedernd mit dem Boden 3 eines zweiten dosen- oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schalenförmigen Hauptteils zusammenhängt. Beide Hauptteile sind mit Seitenwänden 4 und 5 versehen, die in der Schliesslage der Hauptteile bzw. der Plombe paarweise nebeneinanderliegen und Doppelseitenwände bilden.

   Am der Biegestelle 2 abgekehrten Rand des bei 6 etwas vertieften Bodens 1 schliesst eine bezüglich dieses Bodens 1 annähernd um 90  umgebogene Vorderwand 7 an, die in einen der Biegestelle 2 gegenüberliegenden, zur    Vor-      derwand   7    annähernd   normal stehenden Teil 8 übergeht, in dem ein Schlitz 9 angebracht ist. 



  Der mit dem Schlitz 9 versehene Teil 8 ist hakenförmig zu einer zu diesem annähernd normal stehenden Querwand 10 eingebogen, die sich bis an den Boden 1 erstreckt und zu einer Doppelwand ausgebildet ist, indem sie auf der Innenseite in einem Innenwandteil 11 weitergeführt ist, der durch einen innen am Teil 8 anliegenden weiteren Innenwandteil 12 waagrecht fortgesetzt wird, der in eine abgebogene Zunge 13 endet, deren freies Ende Luster dem Schlitz 9 liegt. Der Boden 3 des zweiten dosenförmigen Hauptteils schliesst mit seinem der    Biegestelle   2 abgekehrten Rand an eine abgewinkelte Lippe 14 mit schlitzförmiger Öffnung 15 an. Die Lippe 14 durchdringt den Schlitz 9, wenn die beiden dosenförmigen Hauptteile beim Schliessen der Plombe übereinander zu liegen kommen.

   Dabei kommt die Lippe 14, nachdem sie durch den Schlitz 9 hineingegangen ist, mit ihrem freien Ende mit der Innenseite der Vorderwand 7 und darauf mit der Innenseite der Vertiefung 6 in Berührung, wodurch sie in die in Fig. 3 gezeigte Stellung abgebogen wird; dabei durchdringt das freie Ende der Zunge 13 die Öffnung 15 der Lippe 14. Dadurch, dass die Plombe an der Biegestelle 2 eine gewisse Elastizität hat, wird, wenn der Schliessdruck auf die Böden 1 und 3 aufgehoben wird, die in Fig.3 gestrichelt angegebene Endlage des Bodens 3 erreicht. Die Lippe 14 und die Zunge 13    greifen   sicher ineinander und bilden eine Verriegelung. Das Zurückgehen des Bodens 3 in die gestrichelte Endlage ist selbstverständlich nur gering.

   Die ineinander eingreifenden Lippe 14 und Zunge 13 liegen dann eingeschlossen in einer Kammer 25, die grösstenteils durch Doppelwände begrenzt ist; die Doppelwand 10, 11 verhindert praktisch, dass die vorerwähnte Verriegelung von aussen her zugänglich ist. 



  Mit 16, 17 sind zwei eingeklemmte plombierte Bindfäden in Fig. 3 bezeichnet. Es könnte natürlich auch nur ein solcher Bindfaden vorhanden sein. 



  In den    Fig.   5 bis 7 ist der    Innenwandteil   11 nicht waagrecht weitergeführt und zu einer Zunge geformt. Die Zunge 18 ist hier aus dem Werkstoff des den Schlitz 9    aufweisenden      Teils   8 gestanzt.    Erwünschtenfalls   könnte auch der    Innenwandteil   11 fortgelassen werden. 



  Mit 19 und 20 sind Randaussparungen bezeichnet, die in der Lippe 14 beidseitig der schlitzförmigen Öffnung 15 angeordnet sind und das Verformen der Lippe 14 beim Schlie- ssen der Plombe erleichtern. 



  Obgleich in den gezeichneten Beispielen die Lippe 14 an ihrem freien Ende geradlinig ausgeführt ist, kann sie anstatt geradlinig auch spitz enden und somit zum Beispiel nadel- oder pfeilförmig sein; in diesem Falle kann die Plombe zum Markieren von zum Beispiel lebendigem und geschlachtetem    Fe-      dervieh      oder      von      Säcken      und      andern   ständen benutzt werden. 



  Da die Möglichkeit . besteht, dass    beim   Hineinführen der Lippe 14 durch den Schlitz 9 die Zunge 13, nachdem die Lippe 14 an dieser vorbeigeführt worden ist, nicht in die zum    Ineinandergreifen   mit der Lippe 14 bestimmte Lage zurückgeht, und zwar weil durch Materialschwächung - die an der Stelle 21 erwünscht ist, damit die Doppelbiegung der Querwand 10 zur Bildung des Innenwandteils 11 bei der maschinenmässigen Massenherstellung richtig erfolgt - der Innenwandteil 11 mit dem    Innenwandteil   1\? und der Zunge 13 in die Lage der    Fig.3   und 8 als Ganzes abgebogen wird und die Querwand 10 und der    Innenwandteil   11 sich in einen bestimmten scharfen Winkel zueinander stellen,

   sind der    Innenwandteil   12 und der Abschnitt 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 des Teils 8, der sich zwischen dem Schlitz 9 und der Querwand 10 befindet, durch örtliche Einstanzung an der Stelle 22 (Fig. 8 und 9) derart deformiert, dass die Zunge 13 zusätzlich gegen den obern Rand der eingeschlossenen Lippe 14 verschwenkt ist. Die Einstanzung 22 dient ebenfalls dem innigen Zusammenhalten des    Teils   8 mit dem Innenwandteil 12. Nötigenfalls können die Teile 8 und 12 durch Punkschweissen miteinander verbunden werden, wenn von der Massenherstellung mit einer Presse abgesehen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung, bestehend aus zwei über eine Biegestelle zusammenhängenden dosenförmi- gen Hauptteilen, die in der Schliesslage der Plombe übereinanderliegen und derart ausgebildet sind, dass sich zwischen ihnen in der vorerwähnten Lage mindestens ein zu plombierender Bindfaden einklemmen lässt, wobei der von der Biegestelle zwischen beiden Hauptteilen abgekehrte Rand des Bodens des einen dosenförmigen Hauptteils an eine bezüglich dieses Bodens annähernd um 90 umgebogene Vorderwand anschliesst, welche ihrerseits in einen zu ihr annähernd normal stehenden Teil übergeht, der mit einem Schlitz versehen ist, und der der genannten Biegestelle abgekehrte Rand des andern dosenför- migen Hauptteils an eine Lippe anschliesst,
    die beim Schliessen der Plombe durch den Schlitz hindurchgeführt wird und mit ihrem freien Ende mit der Innenseite des Bodens des erstgenannten Hauptteils in Berührung tritt, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schlitz aufweisende Teil des erstgenannten Hauptteils zu einer Querwand hakenförmig umgebogen ist, und dass er mit einer abgebogenen Zunge und die Lippe des andern Hauptteils mit einer Öffnung versehen ist, das Ganze derart, dass, wenn die Plombe geschlossen ist, Lippe ünd Zunge miteinander im Dingriff sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Plombe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schlitz aufweisende und zur Bildung der Querwand hakenförmig umgebogene Teil des betreffenden dosenförmigen Hauptteils zu einer Doppelwand geformt ist, indem die bis an den Boden dieses Hauptteils sich erstreckende Querwand in einem Innenwandteil weitergeführt ist, dass ferner dieser letztere. durch einen weiteren, innen am den Schlitz aufweisenden Teil anliegenden Innenwandteil fortgesetzt ist, und dass die abgebogene Zunge aus dem freien Ende des letztgenannten Innenwandteils geformt ist. 2.
    Plombe* nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abgebogene Zunge aus dem hakenförmig umgebogenen, mit dem Schlitz versehenen Teil des betreffenden do- senförmigen Hauptteils gestanzt ist. 3. Ploiube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippe beidseitig der in ihr vorhandenen Öffnung mit einer Randaussparung versehen ist. 4. Plombe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Lippe versehene dosenförmige Hauptteil rückfedernd abbiegbar am andern Hauptteil befestigt ist, derart, dass nach dem Abbiegen der beiden Hauptteile mit gleichzeitigem Eingreifen von Lippe und Zunge diese beiden durch die Rückfederung in ihrer Schliesslage gesichert sind. 5.
    Plombe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schlitz aufweisende Teil mit dem an ihm anliegenden Innenwandteil verbunden ist.
CH334183D 1955-04-25 1955-05-09 Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung CH334183A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL334183X 1955-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH334183A true CH334183A (de) 1958-11-15

Family

ID=19784485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH334183D CH334183A (de) 1955-04-25 1955-05-09 Von Hand zu schliessende Plombe mit Sicherung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH334183A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3712284C2 (de)
CH421807A (de) Faltbehälter und Verfahren zu dessen Herstellung
DE202007019173U1 (de) Steckzunge für ein Sicherheitsgurtschloss
DE2815526C2 (de) offenbares Gehäuse
DE7709463U1 (de) Zweiteiliger Abgabeverschluss fuer Behaelter insbesondere fuer Fluessigkeiten
DE2757261C3 (de) Verschluß für Kleidungsstücke, insbesondere Miederwaren, Bademoden u.dgl.
DE9203630U1 (de) Spannverschluß für chirurgische Sterilisationsbehälter und andere Behältnisse
DE482724C (de) Hefter fuer gelochte Blaetter, bestehend aus einem U-foermig gebogenen Flachstab, dessen Schenkel die Aufreihstifte fuer die losen Blaetter bilden
DE3402816A1 (de) Schnalle
CH525126A (de) Schiebeblister
CH231911A (de) Verschlusseinrichtung für Papiersäcke.
DE910276C (de) Sicherheitsplombe
AT77723B (de) Kistenverschluß.
CH525811A (de) Verschluss mit Schliessteilen, die in der Schliessstellung sich deckende Durchtrittsöffnungen zum Durchstecken eines Splintes zwecks Absicherns der Schliessstellung aufweisen
AT62304B (de) Kistensicherung.
DE888239C (de) Locher
DE2719672A1 (de) Wahlurne in kunststoffausfuehrung
AT54097B (de) Schiebeknopfverschluß.
DE687450C (de) Vorhangschloss mit Klappbuegel
AT152135B (de) Sicherheitsverschluß für Puder-, Zigarettendosen u. dgl.
DE1902314C (de) Haltevorrichtung für Schrämpicken
DE1557432C (de) Zweiteilige Verschlußschnalle
DE527822C (de) Metallischer Spurhalter
AT29060B (de) Plombe.
DE6909359U (de) Buerolochgeraet