CH334255A - Einrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brenneranlage mit pulsierender Verbrennung - Google Patents
Einrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brenneranlage mit pulsierender VerbrennungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
- F23Q9/04—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply for upright burners, e.g. gas-cooker burners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brenneranlage mit pulsierender Verbrennung Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zum Inbetriebsetzen einer Brenner anlage mit pulsierender Verbrennung. Bisher wurde diesen Anlagen vielfach ein Ver dichter vorgeschaltet, durch welchen ein Brennstoff-Luft-Gemisch in die Brennkammer gefördert wurde; das Gemisch wurde dabei durch eine elektrische Zündkerze bzw. eine Glühkerze gezündet.
Auch ist schon versucht worden, ein Inbetriebsetzen über eine Press- luftleitung zu erreichen. Weiterhin ist es bekannt, eine Brenneranlage mit pulsieren der Verbrennung durch Einpumpen eines Ge misches zum Anlarafen zu bringen.
Die Erfindung hat sieh nun zur Aufgabe gestellt, eine Brenneranlage mit. pulsierender Verbrennung mit einfachen und billigen Mit teln ohne fremde Energie und ohne bewegte Teile in Betrieb setzen zu können. Dabei soll eine zusätzliche Öffnung in der Brenn- kammer für die Fülleitung zum Inbetrieb- setzen vermieden werden, weil jede Öffnung in der Brennkammer den mittleren -Überdruck herabsetzt und dadurch auch der mittlere Unterdruck, welcher zum Ansaugen der Ge mischmenge für den nächsten Impuls erfor derlich ist, entsprechend geringer wird.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass am Arispuffrohr Mittel vorgesehen sind, die beim Inbetriebsetzen einen Sog in der Brennkammer hervorrufen, so dass Gas und Luft in die Brennkammer eintreten.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfin dung sind in der Zeichnung dargestellt. Gemäss Fig. 1 ist dass Auspuffrohr 1 einer nicht dargestellten Brennkammer von einer Kammer 2 mit etwa 1000 cm3 Inhalt um geben, welche mit einer Strahldüse 3 in Ver bindung steht. Die Strahldüse 3 ragt als kurzes, gebogenes Rohrstück in das. Auspuff rohr 1 hinein und erstreckt sich in diesem mit ihrem freien Ende in Strömungsrichtung der im Betrieb aus der nicht dargestellten Brennkammer ausgestossenen Verbrennungs gase.
In der Wand der Kammer 2 ist ein Zündloch 4 vorgesehen, vor .dem eine durch eine Anzündgasleitung 5 gespeiste Zünd flamme 6 brennt. Weiterhin ragt in die Kammer 2 ein In jektor 7 hinein, der Lufteinlasslöeher S' auf weist und an eine Druckgasleitung 9 ange schlossen ist.
Nach Fig.2 ist die Kammer 2 unmittel bar an einer Krümmung,--stelle des um 90 gebogenen Auspuffrohrs 1 angeordnet, in welches, und zwar in Strömungsrichtung der im Austrittsteil des Rohrs 1 strömenden, von der Brennkammer kommenden Verbrennungs gase, die kurze zylindrische Strahldüse 3 hin einragt. Zum Unterschied von der Ausfüh rung nach Fig. 1 ist der mit Luftansaug- öffnungen 8 versehene Teil des an eine die Wandung des Auspuffrohrs durchdringende Gaszuleitung 9 angeschlossene Injektors 7 neben der Strahldüse 3 in dem Auspuffrohr 1 angeordnet.
Ferner ist auch bei dieser Ans führung in der Wand der Kammer 2 ein Zündloch 4 vorhanden, vor dem eine aus einer Anzündgasleitung 5 gespeiste Zündflamme 6 brennt. Gegebenenfalls kann die Zündflamme auch am Ende des Auspuffrohrs angeord net sein, und zwar in solcher Weise, dass nur die Spitze der Zündflamme in das Auspuff rohr 1 hineinragt. In die Kammer 2 ist zwi schen Injektor 7 und Strahldüse 3 noch ein Umlenkb'lech 10 eingebaut. Weiterhin ist im Auspuffrohr 1 zwischen Injektor 7 und Strahldüse 3 eine Trennwand 11 angeordnet, um das Ansaugen von Frischluft bei der In betriebnahme zu ermöglichen.
Die in Fig.1 und 2 dargestellten Anord nungen wirken wie folgt: Wird durch die Druckgasleitung 9 dein Injektor '7 Gas zugeführt, dann wird durch die Lufteinlasslöcher 8 Luft angesaugt, so dass in die Kammer '2 ein zündfähiges Gas-Luft- Gemisch eingebracht wird. Dabei werden die in der Kammer 2 etwa vorhandenen Rest gase durch die Strahldüse 3 hinausgedrängt.
Wird nun das in der Kammer 2 befindliche Gas-Luft-Gemisch über das Zündloch 4 an der Zündflamme ss entzündet, so entsteht durch Verpuffung in der Kammer .2 ein Überdruck, so dass die Verbrennungsgase zum grössten Teil durch die Strahldüse 3 in das Auspuffrohr 1 ausgestossen werden. Dadurch wird: in der Brennkammer ein Unterdruck hervorgerufen, durch welchen Gas und Luft in die Brennkammer gesaugt werden, so dass dort ein zündfähiges Gemisch entsteht, nach dessen Entzündung die pulsierende Verbren nung der Brenneranlage einsetzt.
Bei der Verpuffung in der Kammer 2 wird ein kleiner Teil der Abgase durch die Lufteinlasslöcher 8 des Injektors 7 entwei chen. Soll nun dieser Teil der Abgase eben falls noch zum Ansaugen von Gas und Luft in die Brennkammer herangezogen werden, so ist der mit den Öffnungen 8 versehene Teil des Injektors 7 ebenfalls im Auspuff rohr 1 anzuordnen, wie es in Fig.2 gezeigt ist.
Beim Beispiel nach Fig. 2, werden Frisch luft von der Ausmündung des Auspuffrohrs 1 her angesaugt und etwaige in der Kammer 2 sowie im Injektorteil des Auspuffrohrs 1 vor= handene Abgase durch das einströmende Gas Luft-Gemisch über die Strahldüse 3 heraus gedrückt.
Bei den Beispielen wird ein beliebig oft wiederholbarer Saugimpuls im Auspuffrohr erzeugt, der vollkommen selbsttätig stattfin det, sobald die Gaszufuhr zur Druckgasleitung geöffnet wird und die Zündflamme brennt. Zweckmässig ist es, wenn die Druckgasleitung 9 an einer solchen Stelle der zur Brennkam- mer führenden Hauptgasleitung abgezweigt wird, an welcher während des Betriebes Un terdruck in der Gaszuleitung herrscht. Da durch strömt nur dann Gas in die Druckgas leitung 9, wenn der Impulsgeber in Tätigkeit treten soll. Es kann dabei die Zündflamme an der Druckgasleitung in der Weise ange ordnet sein, dass sie gleichzeitig als Zünd flamme für die Brennkammer dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brenneranlage mit pulsierender Verbrennung, gekennzeichnet durch Mittel -am Auspuffrohr, die beim Inbetriebsetzen einen Sog in der Brennkammer hervorrufen, so dass Gas und Luft in die Brennkammer eintreten. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Kammer mit einer Strahldüse in Verbindung steht, die in das Auspuffrohr hineinragt und jeweils einen Strahl erzeugt, der in Richtung des auf die Düse folgenden Teils des Auspuff rohrs sich erstreckt. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in diese Kammer ein an eine Druckgasleitung angeschlossener Injektör zur Einführung eines Gas-Luft-Ge misches in diese Kammer hineinragt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Injektor auch in die Auspuffleitung hineinragt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Strahldüse und dem Injektor im Auspuffrohr eine Trennwand vorgesehen ist. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Druckgaslei tung an einer solchen Stelle der zur Brenn- kammer führenden Hauptgasleitung abge zweigt ist, an welcher während des Betriebes Unterdruck in der Gaszuleitung herrscht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334255X | 1954-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH334255A true CH334255A (de) | 1958-11-30 |
Family
ID=6215173
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH334255D CH334255A (de) | 1954-10-22 | 1955-09-12 | Einrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brenneranlage mit pulsierender Verbrennung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH334255A (de) |
-
1955
- 1955-09-12 CH CH334255D patent/CH334255A/de unknown
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