CH334452A - Glimmentladungsröhre - Google Patents

Glimmentladungsröhre

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CH334452A
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CH
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discharge tube
anode
glow discharge
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gold
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Inventor
Marie Ahsmann Gerardu Josephus
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Philips Nv
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      Glimmentladungsröhre       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Glimmentladungsröhre,    deren Kathode mit       Fi-clalkalioxyden    oder dergleichen Stoffen       al@tiviei@t    ist.  



  Bei     (Tlimment.ladungsröhren    ist ein gro  sser     Unterschied    zwischen der Zündspannung  und der Brennspannung oft     erwünscht.    Dies       liat,    den Vorteil, dass in mit diesen Röhren  ersehenen Schaltungsanordnungen der bei  der Zündung einer Röhre auftretende Span  nungsstoss grösser ist. Die     Zündspannung     kann ohne wesentliche Erhöhung der     Brenn-          s#pannung    dadurch gesteigert werden, dass der  Abstand der Kathode von der Anode     und/oder     der Druck der Gasfüllung erhöht: wird.

   Dabei  besteht der Nachteil, dass,     ausgenommen    in  einigen     (rasen    und unter bestimmten Umstän  den, ein Anodenfall     auftritt,    der zu Schwin  gungen oder andern     Unstabilitäten    Veranlas  sung geben kann. Weiter geht der Anodenfall       finit    einer starken     Impedanzsteigerung    für       Sprachfrequenzen    einleer. Dies ist namentlich       für    Röhren in Fernsprechanlagen nachteilig.  



  Die     Erfindung    bezweckt, eine     Glimment-          laclun        gsröhre    zu     schaffen,    bei der eine grössere       Zündspannung    möglich ist, ohne dass wäh  rend der Entladung ein Anodenfall auftritt.  



  Bei einer     Glimmentladungsröhre    mit einer       Kathode,    die mit     Erdalkalioiyden    oder der  gleichen Stoffen aktiviert ist, besteht nach  der Erfindung die Anode, wenigstens an der    Oberfläche, aus Gold, Silber oder     Thorium.     Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu  Grunde, dass von der Kathode stammendes       Aktivierungsmaterial    an der Anode leicht     ztt     einer Elektronenemission infolge aufprallen  der Photoneu und     metastabiler    Atome und  gegebenenfalls Elektronen aus der Entla  dungsröhre Veranlassung gibt. Diese Anoden  emission führt einen Anodenfall herbei.

   Die,  Anodenemission wird nun durch die Schicht  des die Emission störenden Materials an der  Anodenoberfläche verringert, welche Schicht  die Austrittsarbeit hoch hält.  



  Es ist zwar bekannt, Anoden und Gitter ,  von Vakuumröhren mit. Gold, Silber oder       Thoriuin    zu bedecken, um thermische Emis  sion zu verhüten, aber hierbei trat weder der  Nachteil eines sogenannten Anodenfalles noch  selbsttätiger     Schwingungen    auf.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der  Querschnitt des     Elektrodensystems    einer bei  spielsweisen elektrischen Entladungsröhre  nach der     Erfindung    dargestellt.  



  Nach der Zeichnung enthält die aus Glas  bestehende Entladungsröhre 1 die aus einer  N     iekelplatte    bestehende Kathode 2, welche  mit     Barium-Strontium-Caleiumoxyd    3 bedeckt  ist. Zwei Nickelstäbe 4 bilden die     Hilfsanoden.     Die Anode besteht aus einem Nickelröhrchen  5, das mit einer einige     Mikron    starken Gold-           schicht    bedeckt ist. Die Gasfüllung besteht  aus Argon unter einem Druck von 18 mm     Hg,     der Abstand der Kathode von der Haupt  anode ist 3 mm.  



  Statt Gold kann     aueh    Silber oder     Thorium     verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH Glimmentladungsröhre mit einer mit I:rd- alkalimetalloxvden. oder dergleiehen Stoffen aktiv ierten Kathode, dadureh gekennzeiehnet, dass die Anode mindestens an der Oberfläehe aus Gold, Silber oder Thorium besteht.
CH334452D 1954-11-16 1955-11-15 Glimmentladungsröhre CH334452A (de)

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CH334452A true CH334452A (de) 1958-11-30

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CH334452D CH334452A (de) 1954-11-16 1955-11-15 Glimmentladungsröhre

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