CH334767A - Seilkran - Google Patents

Seilkran

Info

Publication number
CH334767A
CH334767A CH334767DA CH334767A CH 334767 A CH334767 A CH 334767A CH 334767D A CH334767D A CH 334767DA CH 334767 A CH334767 A CH 334767A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flap
lever
rope
trolley
crane according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nesler Johann
Original Assignee
Nesler Johann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nesler Johann filed Critical Nesler Johann
Publication of CH334767A publication Critical patent/CH334767A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Seilkran    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Seilkran    mit. mindestens einem auf einem  Tragseil verfahrbaren Transportwagen und  an diesem zur zeitweisen Festhaltung     des    am  Hubseil angeordneten Lasthakens vorgese  henen Halteorgan.  



  Derartige Seilkrane sind in verschiedenen  Systemen bekannt und werden in verschie  denen Betriebsarten verwendet.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Sperrelemente für das zur Wirkung gebrachte  Halteorgan durch Spannen des Hubseils aus  lösbar sind.  



  Zum Lösen der Sperrelemente des Halte  organs ist also im Sinne der Erfindung Vor  aussetzung, dass das Hubseil angespannt wird.  Dadurch werden Nachteile und Gefahren der       bisherigen    Bauarten behoben.  



  Der erfindungsgemässe Seilkran kann ins  besondere zum Holztransport ausgebildet sein,  ohne aber auf eine diesbezügliche Verwen  dung eingeschränkt zu sein.  



  In der Zeichnung ist von der Erfindung       eire        Ausführungsbeispiel    dargestellt, wobei  sieh die Fig.1 bis 26 - auf einen Seilkran mit  geneigt verlegtem Tragseil und gemeinsamem  Zug- und Förderseil beziehen. Hierbei stellen  die Fig.1 und 2 das Längenprofil des Seil  kranes mit den wichtigsten     Betätigungsglie-          denn    dar.Die Fig. 3 bis 26 stellen verschie  dene Einzelheiten dar, wobei Fig. 3 ein Schau  bild der Betätigungsglieder des Transport  wagens ist und die Fig. 4 bis 24 verschiedene    Schaltstellungen schematisiert veranschauli  chen. Fig. 25 zeigt eine Variante eines Details  und Fig.26 eine mögliche Sperrvorrichtung  des Seilkranes.  



  Auf dem Tragseil 1 läuft gemäss Fig. 1  der Transportwagen 4, welcher mit einer  Umlenkrolle 14 für das auch zur Förderung  des Wagens dienende Hubseil 2 ausgestattet  ist, das an einem Ende den Lasthaken 6 für  eine Last 7 aufweist und dessen anderes Ende  mit der Trommel einer     Seilwinde    3 verbun  den ist. Der Transportwagen 4 ist an einer  bestimmten Stelle durch einen Stellapparat,  den Talstellapparat 61, festgehalten. Die Fest  haltung kann aber auch ohne Stellapparat  durch Klemmung am Tragseil oder durch  ein umlaufendes Förderseil erfolgen. Beim  Ausführungsbeispiel ist auch noch ein Berg  stellapparat 52 vorgesehen, welchen das     Hub-          und    Förderseil 2 durchläuft.

   Die     Stellappa-          rate    51, 52 können längs des Tragseils 1 ver  schoben und in der jeweils gewünschten Lage  durch ein oder zwei Halteseile, eine Klemm  einrichtung oder dergleichen festgehalten  werden. Der Transportwagen 4 ist mit einer  Vorrichtung zur Festhaltung des Lasthakens  6 während der Transportdauer ausgestattet.  Beim Ausführungsbeispiel besteht die Vor  richtung aus einer um den Zapfen eines  Gelenkes 9 am Transportwagen 4 schwenk  bar angeordneten Halteklappe 8, welche in  der     Transportstelhtng    in der in     Fig.    1 und 2  dargestellten Lage fixiert ist und aus dieser      Stellung für das Ablassen der Last nach ab  wärts geschwenkt wird (Fig. 3).

   In der  Transportstellung liegt der am Ende des  Hub- und Förderseils 2 über dem Lasthaken  befestigte Abstützkegel 5 auf der Klappe 8  auf, welche somit den Lasthaken 6 bzw. die  Last 7 trägt. Der Lasthaken 6 kann an den  Abstützkegel '5 vorteilhaft mittels einer star  ren Verbindungsstange 15 angeschlossen sein.  



  Ist die Entfernung der gewählten Ab  senkstelle, also des an dieser befindlichen  Transportwagens 4, vom Standort, der Seil  winde 3 gross, so verursacht das Gewicht  des Hub- und Förderseils 2 zwischen diesen  Stellen einen bedeutenden Seildurehhang.  Der Transportwagen 4 samt der an ihm hän  genden Last 7 beansprucht das Hub- und  Förderseil 2 mit der aus der Neigung des  Tragseils 1 bestimmten Kraftkomponente auf  Zug. Die Grösse dieser Beanspruchung ist  in der Regel auch bei starken Neigungen  der Trasse weitaus geringer als das Gewicht  der Last 7 allein.

   Wird nun an der Entlade  stelle die Klappe 8 geöffnet, so dass sie eine  Schwenkung nach abwärts erfährt und da  durch den bisher in der Klappe abgestütz  ten Abstützkegel 5 - wie aus der Darstel  lung ersichtlich - nach unten frei durch  treten lässt, so verliert die Last plötzlich ihre  Abstützung an der Klappe bzw. ihre Befesti  gung am Transportwagen. Die Last.     wirkt     auf das Zug- und Förderseil 2 nunmehr un  vermittelt in ihrer vollen Grösse ein. Der  Durchhang des Zug- und Förderseils verrin  gert sich fast augenblicklich in wesentlichem  Ausmass. Damit erfolgt eine bedeutende Ver  kürzung der Länge des zwischen Transport  wagen 4 und Seilwinde 3 befindlichen Teils  des Hub- und Förderseils 2'.

   Infolgedessen  würde die Last 7 nur durch den durch  hängenden Seilteil gebremst bis zu der dabei  erfolgenden Straffung des Seils annähernd  im freien Fall nach abwärts stürzen. Bei  geringer Höhe des Transportwagens 4 über  dem Abladeplatz am Boden ist die Straf  fung des Seils häufig noch nicht erreicht;  die Last würde auf den Boden aufprallen  und könnte dadurch schwere Beschädigungen    erleiden. Bei grösserer Höhe wird sie in  ihrem Fall beim Erreichen der den gege  benen Verhältnissen entsprechenden Straf  fung des Hub- und Förderseils \' ruckartig  abgefangen, wodurch Beschädigungen des       Transportwagen;,    und im Falle sehr grosser  Kräfte sogar ein Auswerfen desselben aus  dem Tragseil hervorgerufen werden könnte.  



  Diese     Unzukömmlichkeit    wird durch die  besondere Ausbildung der Klappe 8 als Halte  und Schaltklappe aufgehoben. Die Klappe  wird nämlich für das Abwärtsschwenken nur  entsperrt, nachdem das Hub- und Förder  seil 2 so weit gespannt wurde, bis es die  am Seil hängende Last 7 in ihrer ganzen  Grösse unter voller     Zugbeanspruchung    auf  genommen hat. Dazu ist es vorerst notwendig,  das Hub- und Förderseil an der Winde 3  so weit aufzuwinden, dass der Durehhang  weitgehend verschwindet.. Ein Aufwärtsbewe  gen des Transportwagens auf dem Tragseil.  ist hierbei durch die zwischen diesem und  dem Stellapparat wirksame, später noch  näher     beschriebene    Kupplung ausgeschlossen.

    Während dieses Vorganges liegt der     Ab-          stüt7kegel    5 mit der Last 7 noch immer auf  der in ihre Schliesslage  Klappe 8 auf. Hat, sieh das Hub- und För  derseil genügend gestrafft, so wird bei seinem  weiteren Anspannen der Abstützkegel 5 von  seiner Auflage auf der Klappe 8 (Fig. 1)  abgehoben und samt der Last 7 in die in  Fig. 2 gezeichnete Lage hochgezogen. In die  ser Lage hängt die Last 7 mit ihrem vollen  Gewicht am Zugseil.  



  Wird nun die Klappe 8 aus der Schliess  lage abwärts verschwenkt, so - ändern sich  dadurch die am Zugseil wirksamen Kräfte  nicht mehr. Die Last 7 kann also     dureh    Ab  laufenlassen des Zugseils an der     Winde    3  ohne die geringste     Stosswirkung    mit beliebig  wählbarer und     einwandfrei    beherrschbarer  Geschwindigkeit gesenkt werden.  



  Um diesen entscheidenden Effekt zu er  zielen, genügt schon ein ganz kurzer Teil 12'       (Fig.        \?)    der innerhalb der Klappe 8     mög-          liehen        Hubstreeke    1'2     (Fig.1)    des Kegels.  Der Hub erfolgt in der     Sehaltzone    11 der      Klappe 8, die von deren Schliesszone 10 durch  einen Steg 13 getrennt ist.  



  Eine vorteilhafte Ausbildung der     Halte-          und    Schaltklappe 8 und der zugehörigen  Teile des Transportwagens ist in Fig. 3 schau  bildlich dargestellt. Die Klappe 8 ist mit  seitlichen Fenstern ausgebildet. In der Schalt  zone 11 der Klappe ist die obere Begrenzung  60 zu ersehen, die mit einer im obern Teil  des Abstützkegels 5 durch Absetzung gebil  deten Stützfläche :518 zusammenwirken kann.  Die Klappe besteht nämlich beim Ausfüh  rungsbeispiel     aus    zwei symmetrisch gleichen  Teilen, die durch Querverbindungen zusam  mengehalten sind.

   Als Querverbindungen sind  der Drehbolzen 9 der Klappe, ein Verstei  fungsstück 65 sowie ein Distanzstück nahe       (lein    freien Ende der Klappe vorgesehen,  welch letzteres mit einer bei abwärts     ver-          schwenkter    Klappe wirksamen Begrenzungs  rolle 18 für die Grenzlage der Klappe be  züglich des Hub- und Förderseils ausgestattet  ist. Die untern Ränder der Fenster bei der  Schaltzone 11 der Klappe dienen bei in der  nach oben geschwenkten Haltelage gesperrter       Klappe    als Auflage 71 für den in seinem  Hauptteil mit etwas grösserem Durchmesser  a15 die Entfernung der symmetrischen Klap  penteile voneinander ausgebildeten Abstütz  kegel 5.

   Gegen das freie Ende der Klappe  zu sind die Teile der Klappe jedoch mit  einem Abstand angeordnet, dass der zwischen  ihnen in der nach oben durch die starre  Begrenzung 75 abgeschlossenen Schliesszone  1.0 der Klappe verbleibende freie Raum 61  eine grössere Länge und Breite aufweist, als  der grösste Durchmesser des Abstützkegels 5  beträgt., so dass dieser in der Schliesszone 10  frei in die Klappe ein- und aus dieser aus  treten kann.  



  Am freien Ende weist die Klappe 8     An-          sehla--flä.chen    23 für einen Finger 24 eines       doppelarmigen    Hebels     41-42    auf, der am       Transportwagen    im Drehpunkt 64 gelagert  ist und an einem Ende einen Kupplungs  haken 44 für den Bergstellapparat 52  (Fig.l, \') aufweist, während das andere  Ende dieses Hebels     41--42.    mittelbar auf    die Lage eines Kupplungshakens<B>26</B> für den  Talstellapparat 51 (Fig.1, 2) einwirkt. Mit  der Klappe 8 wirkt. ferner eine mittels Ge  lenkbolzens 22 im Transportwagen gelagerte  Sperrklinke 16 zusammen, wobei dem Sperr  zahn 17 der Klinke die     Distanzrolle    18 der  Klappe 8 zugeordnet ist.

   Um den Gelenkbolzen  22 ist ferner der beim Ausführungsbeispiel  als Winkelhebel     319-40    ausgebildete Teil dreh  bar am Laufwagen gelagert; er ist in der       Zeichnung    - so wie die Klappe 8 - eben  falls in der Ausbildung mit zwei nebenein  anderliegenden symmetrischen Teilen 39-40  mit Querverbindungen 119, 616 dargestellt. Die  Entfernung der paarweise zusammengehöri  gen Teile des Hebels     3'9-40    ist geringer als  die der paarweise zusammengehörigen Teile  der Klappe 8, so dass die paarweisen Hebel  teile 40 in den Raum zwischen den paar  weisen Teilen der Klappe 8     einschwenken     können.

   Bei hochgeschwenkter Klappe 8 und  in der durch eine an einem Lappen 67 des  Transportwagens sowie an der Querverbin  dung 66 angreifende Zugfeder 36 bestimmten  Anschlagstellung des     Winkelhebels        319---10     befindet sich die Unterkante     !5.9    der Teile 40  tiefer als die Begrenzung     .60    der Klappe 8  Fig.4). Der Abstützkegel '5 ist so gestaltet  und bemessen, dass die Begrenzungen 60, der  beiden Teile der Klappe 8 (Fig.3) auf der  Stützfläche 58 aufliegen, wenn sich der Ab  stüt7kegel 5 in der Schaltzone 1'1 befindet  und in dieser bei noch freier Klappe 8 (Fig. 8)  emporgezogen wird.

   Der Abstützkegel 5, ist  oberhalb seiner Stützfläche<B>5</B>8 mit einem Teil  geringeren Durchmessers zur Bildung einer  weiteren Stützfläche<B>5</B>'7 ausgebildet, die beim  Ausführungsbeispiel nach oben konisch ver  jüngt ist. Diese Stützfläche 57 weist einen       Grösstdurchmesser    auf, der die Entfernung  der paarweisen Hebelteile     40,    übersteigt, je  doch etwas geringer ist als die Entfernung  der paarweisen Teile der     Klappe    8, so dass  der obere Teil des     Abstützkegels    5 wohl zwi  schen die Teile der     Klappe    8 eintreten kann,  jedoch an die Unterkanten 59 der Teile     40     anstösst.

   Zur Begrenzung der     Verschwenkung     des Winkelhebels     3'9-40    sind am Transport-      wagen einerseits ein Anschlagstift 20 für die  Querverbindung 19 sowie ein Anschlagstift  37 für eine nasenartige Verlängerung 38 des  Hebelarmes 39 vorgesehen.  



  Auch der doppelarmige Hebel     41J42     besteht bei der dargestellten Ausbildung aus       zwei    paarweise angeordneten Teilen 41, 42,  die durch den Sperrstift     43,    den Finger 24,  den Gelenkbolzen 64 und den Gelenkbolzen  33, die     als    Distanzglieder wirken, verbunden  sind. Der Gelenkbolzen 313 ist der Drehpunkt  eines weiteren doppelarmigen Hebels 68-69,  an dessen Arm 69 eine Zugfeder 35 angreift,  deren anderes Ende am Lappen 67 befestigt  ist. Zur Begrenzung der Verschwenkung des  Armes 6:8 nach oben     ist    am     Transportwagen     ein Anschlag 32 vorgesehen.

   Beim Ausfüh  rungsbeispiel ist der Hebel     68=6,9    einteilig  ausgebildet; am vordern Ende geht der Arm  68 in das Paar seitlich an ihn angeschweisster  Verlängerungsteile 50 über, welche den Kupp  lungshaken 26, ebenfalls aus paarweise ange  ordneten Teilen, tragen. Zwischen den Teilen  des Kupplungshakens ist am Gelenkbolzen       25    eine unter ihrem Eigengewicht frei nach  abwärts hängende Schaltklinke 29 angeordnet,  welche einen langen Zahn 30 und einen kur  zen Zahn 31 aufweist. An der untern Be  grenzung des Hebelarmteils 69 ist ein An  schlag 34 zur Begrenzung der Relativbewe  gung zwischen den Teilen 41 und 69 vorge  sehen.  



  Das Zusammenwirken der beschriebenen  Teile und Schaltglieder, die einfach und  robust ausgebildet sind, wird im nachfolgen  den erläutert. In den folgenden Figuren ist  der besseren Anschaulichkeit halber stets nur  die rückwärtige Hälfte der paarweisen Teile  der Klappe 8 gezeichnet.  



  Gemäss Fig.4 ist der mit einer nur sche  matisch angedeuteten Last 7, zum Beispiel  mehreren Holzstämmen, belastete Transport  wagen 4 in Talfahrt, wie dies durch den  Pfeil 55 angedeutet     ist.    Der mit der vollen  Last 7 belastete Abstützkegel 5 ruht auf der.  Auflage 71 der Klappe 8 auf; durch die  unter die als Sperrstift wirkende Begren  zungsrolle 1.8 greifende und     durch    eine Feder    54 in der Sperrstellung gehaltene Sperrklinke  116 ist die Klappe 8 in ihrer hochgeschwenk- ;  ten Stellung gesichert. Der Anschlag 23 hält,  den Finger ?4 und damit den Hebel     42-41     in der gezeichneten Lage;     der    Hebel 50 wird  durch die Feder 35 in Berührung seines An  schlages 3'4 an der untern Begrenzung 73 des!  Hebels 41 gehalten.

   In dieser Lage befindet  sich der Kupplungshaken     226    des Hebels 50  bei der Einfahrt desselben in den Talstell  apparat 51 unterhalb des Kupplungsstiftes 2 7 .  Hingegen kommt die frei nach abwärts hän  gende Schaltklinke 29 mit dem Sperrstift 28  des Talstellwagens :51 in Berührung; bei der  weiteren     Verschiebung    des Hebels 50 in der  Richtung des Pfeils 5.5 läuft die Schaltklinke  29 mit ihrer Aussenkante 72 auf dem Sperr  stift     2'8    auf und gleitet mit ihrem kurzen  Zahn 31 über den Sperrstift 2.8 hinweg,  knapp bevor der Transportwagen 4 am Tal  stellapparat anliegt.  



  Ist die in Fig. .5 gezeichnete Berührungs  stellung tatsächlich \erreicht, so liegt die  Schaltklinke     ?!9    auf dem Sperrstift 28 mit  ihrem längeren Zahn 30 auf, weil dessen  Länge     dementsprechend    gewählt ist.     Um    nun  die Klappe 8 sieh abwärts verschwenken und  damit die Last 7 zu Boden lassen zu kön  nen, muss das Hab- und Förderseil in der  Richtung des Pfeils 56 angespannt werden;  dadurch wird der Abstützkegel 5 bis in den  obern Bereich der Schaltzone 11 angehoben.  



  Stösst der Abstützkegel 5 mit seiner  Stützfläche 517 an die Unterkante 59 des  Armes 40 des     Winkelhebels    40-39 an, so  wird - bei entsprechend starker Bemessung  der Feder 36 - durch die Wirkung des  Seilzuges der Transportwagen in der Rich  tung des     Pfeils    5,6 wieder bergwärts in die  in Fig. 6 veranschaulichte Distanzstellung in  bezug auf den Talstellapparat gezogen. Hier  bei tritt zwangläufig eine Verschwenkung  der Schaltklinke 29     am    den Sperrstift 28  ein, an welchem sie infolge ihres längeren  Zahnes 30 gesichert bleibt.

   Diese     Verschwen-          kung    im     Uhrzeigersinne    hat ein Anheben  des Gelenkpunktes     2:5    und damit des Endes  des Hebels 50 unter dessen ebenfalls im      Sinne des -Uhrzeigers erfolgender     Verschwen-          kung    um seinen Drehpunkt 33 zur Folge. Die  Lage dieses Drehpunktes 33 bleibt jedoch un  verändert, weil weder die Klappe 8 noch  der Hebel     41-42    ihre Lage ändern. Somit  entfernt sich lediglich der am Hebel 50  starre Anschlag 34 unter weiterer Spannung  der Feder 35 etwas von der Unterkante 73  des Hebelarmes 41.

   Gleichzeitig tritt die  Kupplungsklinke 26 in den Bereich des       Kupplungsstiftes   <B>27</B> und legt. sieh beim An  spannen des Hub- und Förderseils an diesen  an. Der Transportwagen 4 ist damit am  Talstellapparat 51 absolut gesichert festge  halten; denn die Kupplung ist bei der in den  Stellungen nach den Fig.5 und 6 gegebenen  Lage der Klappe 8 und des Hebels     41-4\?     hei gespanntem Hub- und Förderseil. durch  das \Zusammenwirken der Teile 26 und 27,  bei     entspanntem    Hub- und Förderseil jedoch  durch jenes der Teile 28 und 30 gesichert.  



  Wird nun das Hub- und Förderseil noch  weiterhin gespannt, so wird - bei Wahrung  der Distanzstellung - gemäss Fig.7 durch  die Anpressung der Stützfläche 57 des Ab  stützkegels 5 an die Unterkante 59 des W     in-          kelhebels        39-40    dieser unter Überwindung       der    Spannung der Feder 36 im Sinne des  Uhrzeigers ein Stück verschwenkt. Hierbei  nimmt sein Anschlag 21 die Sperrklinke 16  im gleichen Sinne mit und löst, damit ihren       Eingriff    mit der Begrenzungsrolle 18.  



  Diese unter Anspannung des Hub- und  Förderseils in der Richtung des Pfeils 56  erfolgende Verschwenkung des Hebels 39-10  wird durch dessen Berührung mit dem An  schlag 20 begrenzt, wie dies Fig.8 zeigt,  wobei die Klappe 8 um ihren Drehpunkt 9  nach abwärts schwenkt, jedoch nur bis zum  Aufsitzen ihrer Begrenzungskante 60 auf  dem Absatz 5,8 des Abstützkegels. Die     aus-          geklinkte    und bereits etwas abgesunkene  Klappe 8 wird nur mehr durch den unter  Seilzug stehenden Abstützkegel '5 am gänz  lichen Absinken verhindert.

   Die gesicherte  Distanzstellung zwischen Transportwagen 4  und Talstellapparat 5.1 bleibt, unverändert;  der Finger 24 hat seine Abstützung am An-    schlag 2 verloren; unter dem Einfluss der  Feder 35 tritt eine kleine Verschwenkung ;  des Hebels     41-42    um seinen Drehpunkt 64  sowie eine kleine Verschwenkung des Hebels  50 ein, bis die untere Begrenzung 7:3 von  41 am Anschlag 34 des Hebels 50 anliegt.  



  Zum Absenken der Last 7 bedarf es nun ;  bloss einer Umkehr der Drehrichtung an der  Seilwinde 3 (Fig.1, 2). Wird gemäss Fig.9  die Spannung des Hub- und Förderseils in  der Richtung des Pfeils<B>55</B> nachgelassen, so  sinkt die Last 7 und mit ihr der Abstütz- ,  kegel 5 nach abwärts. Die Klappe 8 bzw.  deren Begrenzung 60 verliert ihre Stützung  durch den Abstützkegel und sinkt selbst  nach abwärts, bis     ihre    Begrenzungsrolle 18  gemäss Fig. 9 in Berührung mit dem ablau-,  fenden Hub- und Förderseil 2 kommt.

   Der  Abstützkegel 5 ist bis zur Erreichung dieser  Stellung zunächst in der Schaltzone 11 der  Klappe 8 nach abwärts gewandert, dann  unter dem Steg 13 hindurch in die Schliess- ,  zone 10 der Klappe übergetreten, in dieser  abgesunken und infolge der dort vergrösser  ten Distanz der symmetrischen Teile der  Klappe (Fig.3) durch die so gebildete un  tere Öffnung 61 unter Austritt aus der  Klappe nach unten ungestört abgesunken.

   Die  Relativlage zwischen dem Transportwagen 4  und dem     Talstellapparat    51, nämlich deren  Distanzstellung, bleibt auch in der Stellung  gemäss     Fig.    9 unverändert; denn die im     Hub-          und    Förderseil in der Richtung entgegen  dem Pfeil 55 wirksame, von der Last 7 be  stimmte Kraftkomponente ist bei den nor  malen Lasten 7 so gross, dass sie den Trans  portwagen 4 bergwärts zu verfahren sucht,  was aber durch die gesicherte Kupplung mit  dem     Talstellapparat    verhindert bleibt.  



  Kommt die Last 7 auf dem Boden an,  so wird das Hub- und Förderseil entspannt;  auf den Transportwagen 4 hört die aus der  Last 7 entsprungene Kraftkomponente, wel  che ihn bisher bergwärts zu ziehen suchte,  zu wirken auf; der Transportwagen bewegt  sich daher - seinem Eigengewicht gemäss   auf dem geneigten Tragseil nach abwärts  gegen den     Talstellapparat    51 zu; dieser      Augenblick ist in Fig.1ss festgehalten. Hier  bei nehmen die Hebel     41-4\?    sowie 50 die  der abgesenkten Klappe 8 entsprechende  Lage wie in Fig. 8 und 9 ein. Zum Vergleich  mit der bei hochgeschwenkter Klappe 8 beim  Einfahren des Transportwagens in den Tal  stellapparat gegebenen Lage der gleichen  Hebel ist diese - so wie sie Fig. 4 entspricht.  - strichliert in Fig. 10 eingetragen.

   Der  Vergleich zeigt, dass bei abwärts geschwenkter  Klappe der Gelenkpunkt     2'5    der Schalt  klinke 29 höher liegt als bei hochgeschwenk  ter Klappe, wie dies strichliert angedeutet  ist. Daher kann bei der Fig. 10 entsprechen  den Stellung nicht nur der kurze Zahn 31,  sondern - im Gegensatz zur strichlierten  Vergleichsstellung - auch der lange Zahn       3'0    der Schaltklinke 29 über den Sperrstift.  28 des Talstellapparates hinweggleiten, wenn  der Hebel 50 bei der Annäherung des Trans  portwagens an den Talstellapparat in diesen  eingeführt wird.

   Kommt bei diesem Einfüh  ren der Kupplungshaken     216    in den Bereich  des Kupplungsbolzens 27, so kann der Haken  <B>26</B> mit seiner Schrägfläche 74 unter kurzer  Anspannung der Feder 35 über den Bolzen  27 in die gezeichnete Stellung hinweggleiten.  



  Bei Berührung des Transportwagens am  Talstellapparat ist gemäss Fig. 11 die Schalt  klinke 29 bereits über den Sperrstift ?8  hinweggeglitten und hängt unter dem Ein  fluss ihres     Eigengewichtes    frei nach abwärts.  Sie vermag nunmehr einem Entfernen des  Transportwagens vom Talstellapparat keinen  Widerstand mehr zu bieten. Hingegen ge  stattet der Kupplungshaken     '?i6,    da sieh seine  Verschiebungsbahn im Bereich des Kupp  lungsstiftes 2:7 befindet, noch keine     Ent-          kupplung.     



  Wird nun das unbelastete, an seinem  Ende bloss den Abstützkegel 5 und den Last  haken 6 aufweisende Hub- und Förderseil  in der Richtung 50 (Fig.11) aufgewunden,  so wird bei grösserer Tragseilneigung die in  der Tragseilrichtung wirksame Komponente  des Gewichtes des Transportwagens so gross  sein, dass er beim Aufwinden des leeren  Hub- und Förderseils mit dem- Talstellappa-    rat unverändert in Berührung bleibt.     L    m  auch den     ungünstigeren    Fall bei einer sehr  flachen Tragseilneigung zu untersuchen, ist  in Fig. 12 angenommen, dass die in der Rich  tung 56 auf den Transportwagen wirksame  Verschiebungskraft grösser ist als die     ent-          gegengeriehtete    Eigengewichtskomponente des  letzteren.

   In diesem Falle wird spätestens  beim Eintreten des Abstützkegels 5 in die  Klappe 8 ein Entfernen des Transportwagens  vom Talstellapparat bis zum Einrasten des  Kupplungshakens 26 in den Kupplungsbolzen  27 erfolgen. Je nach der Tragseilneigung  und den     Belastungsverhältnissen    wird also  der Eintritt des Abstützkegels 5 in die Klappe  8 in der Berührungsstellung oder in der       Distanzstellung    des Transportwagens zum  Talstellapparat erfolgen, jedenfalls also in  einer Stellung, welche eine weitere Berg  wärtsbewegmig des Transportwagens aus  schliesst. Der Abstützkegel 5 kann durch die  Öffnung 61 der Klappe 8 nur in deren  Schliesszone 10 eintreten. und ist, durch den  Steg 13 vor einem Verlassen dieser Zone bei       angespanntem    Hub- und Förderseil gehin  dert.

   Durch Anschlag des Abstützkegels 5 an  der     obern        Begrenzung    75 der Schliesszone 10  wird die Klappe 8 in     Richtung,-    auf ihre  hochgeschwenkte Lage angehoben. Noch bevor  die Klappe in diese Stellung gelangt, kommt  der Anschlag 23 mit dem Finger 24 in Be  rührung und hebt hierauf den letzteren un  ter einem geringen, entgegen dem Uhrzeiger  sinn erfolgenden Verschwenken des Hebels       41.-42..    Hierauf gelangt die Klappe 8 in die       hoeligesehwenkte    Lage unter Einfallen der  Sperrklinke 16, welche unter der Wirkung  der Feder 54 steht, unter die Begrenzungs  rolle 1:8.

   Der im Kupplungsbolzen 2 7 ein  rastende     Kupplungshaken    26 hält den Hebel  50 in der in     Fig.    13 gezeichneten Schräglage,  so dass der Anschlag 34 die Begrenzung 73  des Hebels 41 nicht,     berührt.     



  Bei     geringem        Nachlassen    der Spannung  des Hub- und Förderseils kommt der Trans  portwagen in die Berührungsstellung mit  dem     Talstellapparat,    der Hebel 50 schwenkt  unter Anlage seines Anschlages 34 an der      Kante 73 des Hebelarmes 41 etwas nach ab=  wärts in die in Fig.14 gezeichnete Lage.  Der Abstützkegel 5 tritt unter dem Steg 13  aus der Schliesszone 10 in die Schaltzone 11  der Klappe 8 über (Durchlass 10''.). Wird  nun das Seil wieder unter Spannung gesetzt,  so legt sich der Abstützkegel 5 mit seiner  Stützfläche 57 gemäss Fig. 15 an der Unter  kante 59 des Hebelarmes 40 an.

   Die Feder  36     ist    jedoch so stark bemessen, dass die  zur Bergfahrt des Transportwagens mit dem  unbelasteten Lasthaken erforderliche Kraft  eine Verschwenkung des Winkelhebels 39-40  nicht zu bewerkstelligen imstande ist. Da  weder die Schaltklinke     2'9    noch der Kupp  lungshaken 26 mit den zugehörigen Kupp  lungsstiften 27, 28 in der in Fig.15 gezeich  neten Stellung zusammenwirken können, so  ist die     Entkupplung    des Transportwagens 4  vom Talstellapparat 51 vollzogen und der  Transportwagen tritt die Bergfahrt an.  



  Bei steilem Tragseil bleibt der Transport  wagen 4 infolge der mit hohem Anteil seines  Gesamtgewichtes wirksamen Gewichtskompo  nente vom Beginn des     Aufziehens    des leeren  Lasthakens unverändert in der Berührungs  stellung mit dem Talstellapparat 51; der  Abstützkegel 5 bleibt dann in der Schliess  zone 10 der Klappe 8; dennoch kann der  Transportwagen 4 vom Talstellapparat 51  abfahren, weil der Hebel 50 in der Berüh  rungsstellung zwischen Transportwagen und  Talstellapparat so steht, dass sich der Kupp  lungshaken 26 ausser der Eingriffsbahn mit  dem Kupplungsstift 2.7 befindet, die Schalt  klinke 29 aber schon vorher in einer für  Schaltungen unwirksame Stellung gebracht  wurde.  



  Nähert sich der Transportwagen 4 dem  Bergstellapparat 52 (Fig.16), so befindet  sieh bei flachem Tragseil der Abstützkegel 5  in der Schaltzone 11 der Klappe B. Bei  steilem Tragseil wird in der Mehrzahl der  praktischen Fälle der Abstützkegel 5 schon  seit seinem Eintritt in die Klappe 8 unver  ändert in der Schliesszone 10 verbleiben. Die  Kupplung mit dem Bergstellapparat 5'2 voll  zieht sich, gleichgültig, ob sich der Abstütz-    kegel 5 in der Zone 10 oder 11 befindet,  wie im nachfolgenden beschrieben     ist.     



  Am Bergstellapparat 5,2 ist um ein Gelenk  46 drehbar die mit einem langen Zahn 63  und mit einem kurzen Zahn 62 ausgebildete  Schaltklinke 45 hängend angeordnet; trifft  bei der Stellung des Sperrhebels     41-42,    die  der hochgeschwenkten Klappe 8 entspricht,  der Sperrstift 43 auf die linke Begrenzung  der von ihrem Gelenkpunkt 46 lose herab  hängenden Schaltklinke 45 auf, so     ver-          schwenkt    sich diese entgegen dem Sinne des  Uhrzeigers. Beim Anfahren des Transport  wagens 4 an den Bergstellapparat 52 (Fig.17)  ist der kurze Zahn 62 der Schaltklinke 45  über den Sperrstift 43 hinweggeglitten, was  für den langen Zahn 03 jedoch nicht mög  lich ist, so dass dieser auf dem Sperrstift 43  aufliegen bleibt.

   Würde das Hub- und För  derseil unbeabsichtigt nachgelassen, so könnte  sich dennoch der Transportwagen 4 zunächst  nicht mehr vom Stellapparat 52? entkuppeln,  weil dies die Verspreizung der Schaltklinke 45  infolge ihres langen Zahnes     O3    verhindert,  solange die Stellung des Hebelarmes 42 und  damit des     Sperrstiftes    43 unverändert bleibt.  



  Die Klappe 8 kann nun nur abwärts  schwenken, wenn sich der Abstützkegel 5 in  der Schaltzone 11 der Klappe 8 befindet, wie  dies für den Fall eines flachen Tragseils, der  Darstellung nach Fig.17 entsprechend, er  folgt. Bei steilem Tragseil ist zunächst dafür  zu sorgen, dass der Abstützkegel 5 aus der  Schliesszone 10 (siehe Fig.14) durch Nach  lassen der Spannung des Hub- und Förder  seils in die Schaltzone 11 gelangt (Fig.17).  Nun ist zum Abwärtsschwenken der Klappe 8  das Hub- und Förderseil anzuspannen, und  zwar in einem höheren Ausmass, als es zur       Bergförderung    des Transportwagens erfor  derlich gewesen war.

   Diese verstärkte An  spannung in der Richtung des Pfeils 56       (Fig.18)    hat nun zur Folge, dass sich der  bereits in     Fig.8    beschriebene Vorgang am  Transportwagen wiederholt; die Stützfläche  57 des     Abstützkegels    '5 hebt die Kante 59,  bis sich die Stützfläche 518 an die Begren  zung 610 der Klappe bzw. der Hebel     4,0    an      den Anschlag 2,6 anlegt. In bereits bei Fig. 8  beschriebener Weise gibt die Sperrklinke 16  die Klappe 8 frei.

   Dadurch verschwenkt sieh  aber auch der Hebel     41-42    im Sinne des       Uhrzeigers;    der Sperrstift 43 wird damit  abwärts geschwenkt, so dass auch der lange  Zahn 63 der Schaltklinke 45 über den Sperr  stift 43 hinwegschwingen kann, also aus der  Lage gemäss Fig.17 in die gemäss Fig.18  gelangt. Dadurch nimmt jedoch auch der  Kupplungshaken     44    - im Vergleich zur  Stellung in Fig.17 - eine tiefere Lage ein,  so zwar, dass der Haken     44    bei einem nun  erfolgenden Nachlassen des Hub- und För  derseils (Fig. 19) am Haltebolzen 53 des  Bergstellapparates 52: angreift.

   Beim Nieder  lassen des Lasthakens bleibt also auch bei  abwärts     geschwenkter    Klappe 8 der Trans  portwagen 4 durch die Glieder 53,     44    mit  dem Bergstellapparat E52 gekuppelt, und  zwar in der in Fig.19 gezeichneten Distanz  stellung.  



  Ist der Lasthaken am Boden angekom  men und mit der Last 7 verbunden, so wird  beim nachfolgenden Anspannen des Hub- und  Förderseils in der Richtung des     Pfeils    56  (Fig.20) der in die Schliesszone 10 der  Klappe 8 eingetretene Abstützkegel '5 deren  Aufwärtsschwenken einleiten. In Fig.20 ist  die der hochgeschwenkten Lage unmittelbar  vorangehende Zwischenstellung der Klappe       veranschaulicht,    in welcher der Hebel mit  dem Kupplungshaken 44 noch auf dem Kupp  lungsbolzen 5:3 des Bergstellapparates 52. auf  liegt.

   Bei flacher Tragseilneigung, wie in  Fig.20 angenommen, ist der Eintritt des  durch die Öffnung 61 der Klappe aufge  stiegenen Abstützkegels 5 in deren Schliess  zone 10 und das Verbleiben in dieser mehr  oder weniger selbstverständlich, so dass es bei  sehr flacher Tragseilneigung nicht einmal  unbedingt des Trennungssteges 13 zur Schalt  zone 11 bedürfte. Die grosse Bedeutung dieses       Trennungssteges    13 ergibt sich vielmehr erst  bei grosser Tragseilneigung, wie dies die  Fig.21 und 22 veranschaulichen. Bald nach  dem Eintritt des Abstützkegels 5 in die  Schliesszone 10 der Klappe 8 sucht sich im    Verlauf der Aufwärtsschwenkbewegung der  selben der Abstützkegel 5 gegen den Dreh  punkt 9 der Klappe zu verschieben.

   Daran  wird er jedoch durch den     Trennungssteg    13  gehindert, solange das Hub- und Förderseil in  Spannung ist. Bei geringer Belastung am  Lasthaken und sehr starker Seilspannung irr  der Richtung des     Pfeils        5'6    kann sich in be  stimmten Fällen sogar die in Fig. 22' gezeigte  Stellung des starren Verbindungsgliedes 15  zwischen dem Abstützkegel 5 und dem Last  haken ergeben, wenn die Klappe 8 die hoch  geschwenkte Stellung (Fig.22) erreicht. Bei  dem bis zum Erreichen     dieser    Stellung der  Klappe 8 erfolgten Spannen des Hub- und  Förderseils wird zwangläufig der Hebelarm  42 (Fig.20 gehoben, so dass der Kupplungs  haken     44    in eine höhere Stellung als der Kupp  lungsbolzen 53 gelangt (Fig.23).  



  Wird nun das Hub- und Förderseil nach  gelassen, so tritt der Abstützkegel aus der  Schliesszone 10 unter dem Trennungssteg 131  hindurch in die Schaltzone 11 über, wo er  sich auf den untern Rand 71 der hochge  schwenkten Klappe 8 auflegt, welche somit  die gesamte Last trägt; der Transportwagen  tritt seine Talfahrt an und wird daran  wie Fig. 24 zeigt - durch keines der Kupp  lungsglieder gehindert.  



  Die Schilderung der Verhältnisse beim  Annähern des Transportwagens an den Tal  stellapparat bildete die Einleitung dieser Be- ;  schreibung.  



  Der Anschlag des Transportwagens 4 an  die Stellapparate 51 bzw. :5' kann mit. den  Kanten des     Wagenrahmens    an     eigens    aus  gebildeten Pufferflächen 47 (Fig. 4) bzw. 48 1  (Fig.1,6) oder unter Zwischenschaltunc von       Dämpfungsfedern    erfolgen.  



  Die im vorstehenden beschriebene Aus  bildung     -find    Anordnung der Schaltglieder  am Transportwagen und\ an den     Stellappara-        i          ten    ist lediglich eine     beispielsweise.        Aus    den  zahlreichen möglichen Abänderungen sei an  hand     Fig.    2'5 im nachfolgenden zunächst die  Ausbildung der mit dem     Bergstellapparat     zusammenwirkenden Schaltklinke in Form  eines mit einem langen und mit einem kurzen      Zahn ausgebildeten Schwenkgliedes 76 an  gedeutet,

   das am Ende des Hebelarmes     .I2     mit einem Gelenk 77 gelagert ist und mit  einem Kupplungsbolzen 78 des Bergstell  apparates zusammenzuwirken hat. Die An  ordnung hat dann eine ähnliche Funktion  wie die für den Talstellapparat bestimmte  Schaltklinke 2.9 (Fig.3). Im übrigen könnte  die Anordnung am Talstellapparat auch  durch eine an diesen angelenkte Schaltklinke  bestimmt sein, womit, eine sinngemässe Funk  tion verbunden wäre, wie sie für den Berg  stellapparat bei Erläuterung der Fig. 16 bis  19 beschrieben worden ist.  



  Eine Variante, bei welcher ein zwang  läufiger Mechanismus auch bei noch so un  günstigen Verhältnissen ein etwaiges     Ab-          wä.rtssehwenken    der Klappe 8 während der       Fahrt    des Transportwagens absolut aus  schliesst, veranschaulicht Fig.26. Auf das  Ende 38 des durch eine Feder 8,6 beeinfluss  ten Hebelarmes 39 wirkt der Sperrzahn 80  eines doppelarmigen Sperrhebels 79 ein, der  um einen Gelenkbolzen 81 des Transport  wagens schwenkbar ist und an seinem andern  Ende ein Langloch 82 , für einen an einem  Ansatz 83 des Hebels '50 vorgesehenen Bolzen       8-I    aufweist. Eine Druckfeder 8,5 sichert die  gezeichnete Normalstellung.

   Erst unmittelbar  vor der Berührung des Transportwagens mit  einem Stehapparat, beim Ausführungsbeispiel  finit dem Bergstellapparat 52, bewirkt dieser  die Ausschaltung der Sicherungssperre zum  Beispiel mittels eines Anschlages     8.6'    für die  Schrägfläche 87 des vordern Endes des       Sperrhebels    79, so dass dieser beim Anfahren  des Transportwagens an den Bergstellappa  rat 52 im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt  und damit der Sperrzahn 80 aus der Nase 38       des    Hebels 39 ausgerückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilkran mit mindestens einem auf einem Tragseil verfahrbaren Transportwagen und an diesem zur zeitweisen Festhaltung des am Hubseil angeordneten Lasthakens vorge sehenem Halteorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelemente für das in die Halte- Lage gebrachte Halteorgan durch Spannen des Hubseils auslösbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Seilkran nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan als um einen Gelenkbolzen (9) am Wagen (4) ver- schwenkbare Klappe (8) mit einer Schliess zone (10) und einer von dieser durch einen, Steg (13) teilweise getrennten Schaltzone (11) ausgebildet ist, in welch letzterer zur Freigabe der Sperrelemente (1!6, 17, 18) für die Klappe (8) vorgesehene Auslöseorgane (39, 40, 21) durch den am Hubseil (2) fest, angeordneten Abstützkegel (5) beim Spannen des Hubseils (2) betätigbar sind. 2.
    Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennungssteg (13) von der obern Be grenzung der Klappe (8) quer zu den Be grenzungskanten (60; 7'5) der Schaltzone (11) und der Schliesszone (10) gegen die untere Begrenzung (71) der Klappe (8) unter Freilassung eines Durchganges (102) für den auf der untern Begrenzung ('71) beim Über tritt von der Schliess- in die Schaltzone sich verschiebbaren Abstützkegel (5) vorspringt. 3.
    Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schaltzone (11) vom Kegel<B>(5)</B> betätigbaren Auslöseorgane einen am Trans portwagen (4) um einen vom Gelenk (9) der Klappe horizontal entfernten Gelenkzapfen (2!2) drehbaren Hebelarm (40) und einen unterhalb des Gelenkes (7J2) am Hebelarm (40) vorgesehenen Anschlag (21) für eine mit einem Halteorgan (18,) der Klappe (8) zusammenwirkende Sperrklinke (116,) aufwei sen und zur Betätigung der Auslösung am Hebelarm (40) sowie am Abstützkegel <B>(5)
    </B> Anschlagflächen (59, 7) vorgesehen sind. 4. Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, gekennzeichnet durch die Aus bildung des Hebelarmes (40,) als des einen Armes eines Winkelhebels (40-39), dessen anderer Arm (39) durch eine an einem Festpunkt (6,7) des Transportwagens (4) an greifende Zugfeder (3i6) im Sinne des Tief- stellens der Anschlagkante (59) des Auslöse hebelarmes (40), so dass sie über die obere Begrenzungskante (.60) der Schaltzone (11) der gesperrten Klappe (8) nach -unten vor ragt, beeinflusst ist. 5.
    Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch am Transportwagen (4) für die Endstellungen des Winkelhebels ('39--40) vorgesehene An schläge (20, 37) und eine zwischen dem Winkelhebel (39-0) und der Sperrklinke (16) angeordnete, im Sinne des Anlegens der letzteren an den Anschlag (2;1) des Hebel armes (40) wirksame Feder (154). 6. Seilkran nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch eine zum Zusammenwirken mit der obern Begrenzungskante (60) der Schaltzone (11) der Klappe (8) vorgesehene Abstützfläche (5,8) am Abstützkegel (5). 7.
    Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (8) ein Steuerglied (23) für ein Betätigungsglied (?4) eines Hebelsystems zur Kupplung und Entkupplung des Trans portwagens (4) mit am Tragseil vorgesehenen Stellapparaten (51, 52) aufweist. B.
    Seilkran nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem aus einem auf einem Gelenk bolzen (-64) am Wagen gelagerten doppel- armigen Hebel (41, 42) und einem an einem Arm (41) dieses Hebels angelenkten Arm (50) besteht, wobei die Enden zweier Arme (42, 50) mit Kupplungsgliedern (43, 44, 26, 29) ausgestattet. sind, die mit. zugehörigen Kupplungsgliedern (2;7, <B>'</B>8, 45; 53) der Stell apparate (51, 5'2) zusammenwirken. 9. Seilkran nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 4, gekennzeichnet.
    durch weitere Sperrorgane (79, 80, 85) zur Sperrung der Auslöseorgane (39, 40, 21) wäh rend des Verfahrens des Transportwagens (4), und durch beim Anfahren an einen Stehapparat (:51, 52!) betätigte Organe (86, 87) zur Freigabe der Sperrung.
CH334767D 1956-04-18 1954-12-15 Seilkran CH334767A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH334767T 1956-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH334767A true CH334767A (de) 1958-12-15

Family

ID=4503310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH334767D CH334767A (de) 1956-04-18 1954-12-15 Seilkran

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH334767A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2634116A1 (de) Automatische fangvorrichtung fuer motorbetriebene hebezeuge
CH334767A (de) Seilkran
AT526052B1 (de) Vorrichtung zur Stützung eines Zugseils einer Seilkrananlage
DE922486C (de) Kranseilbahn
DE4423335C2 (de) Verfahren und Lastaufnahmemittel zum Ein- und Aushängen von Aufhänge-Ösen
CH378009A (de) Hängeseilbahn
DE652055C (de) Ausloesevorrichtung fuer den Greifer o. dgl. von Heuaufzuegen o. dgl.
DE899629C (de) Schraegaufzug mit Laufkatze
DE1026503B (de) Greifer, insbesondere Einseilgreifer
AT157163B (de) Aufzug für Hoch- und Längsförderung.
DE295842C (de)
DE2655775C3 (de) Seilzugkran mit Verriegelungen einer Laufkatze für nur ein Hub- und Fahrseil
DE237634C (de)
DE907573C (de) Kranseilbahn
DE935633C (de) Greiferanlage mit Einseilselbstgreifer
DE139931C (de)
DE1531119C (de) Sicherheitsfangvornchtung fur an Hub seilen heb und senkbar aufgehängte Arbeits buhnen
CH315420A (de) Kranseilbahn
DE735110C (de) Hemmvorrichtung fuer die Laufkatze von landwirtschaftlichen Aufzuegen
DE413780C (de) Beschickungsvorrichtung, vorzugsweise fuer von der Seite zu bedienende Schachtoefen
DE1212884B (de) Vorrichtung zum Speichern und Wiederabziehen von Lasttraegern eines Schleppkettenfoerderers
DE1093535B (de) Kranseilbahn
DE1431227C (de) Aufhängeeinrichtung für ein Fallschirmankerseil
AT221441B (de) Greiferzange zum Bewegen von Lasten, insbesondere Dammtafeln
DE163408C (de)