Kranseilbahn Die Erfindung betrifft eine Kranseilbahn mit einem Transportwagen und mindestens einem Stellapparat, mit zwischen diesen wirk samen Kupplungsgliedern und mit einem den Lasthaken am Zug- und Hubseil in der Fahrt periode festhaltenden und durch Zusammen wirken von Transportwagen und Stellapparat in der Hub- und Senkperiode freigebenden Halteorgan.
Bekannte Einrichtungen dieser Gattung brauchen einen sehr komplizierten Mechanis mus zür Schaltung der verschiedenen Arbeits stellungen. Die erfindungsgemässe Kranseil bahn ist gekennzeichnet durch zwei beim Zu sammenarbeiten von Transportwagen und Stellapparat bei unterschiedlichen Entfernun gen voneinander wirksame Schaltstellungen, wobei in der einen durch die Gewiehtswir- kung des Transportwagens am geneigten Trag seil bei Nachlassen des Förderseils das Halte organ<B>für</B> den Lasthaken zür Freigabe der letzteren geschaltet wird.
Die erfindungsgemässe Kranseilbahn kann einen oder zwei Stellapparate aufweisen.
In der Zeichnung sind von zwei Ausfüh rungsbeispielen der Erfindung jeweils der Transportwagen und ein Stellapparat in mell- reren Sehaltstellungen schematisch dargestellt. Die, Fig. 1., 4 und<B>5</B> zeigen verschiedene Ar beitsstellungen des mit dem untern Stellappa- rat zusammenwirkenden Transportwagens, wozu die Fig. 2 und<B>3</B> in Ansieht einzelne Sehaltglieder darstellen.
Die Fig. <B>6, 7</B> und<B>8</B> zeigen schematisch das Zusammenwirken zwi schen Transportwagen und oberem Stellappa- rat in den verschiedenen Arbeitsstellungen.
Der Einfachheit halber wird zuerst bei der Kranseilbahn gemäss den Fig. <B>6</B> bis<B>8</B> das Za- sammenwirken zwischen Transportwagen<B>1</B> und oberem Stellapparat 41 beschrieben. Den mittels Rollen<B>27</B> auf dem Tragseil<B>26</B> beweg lichen Transportwagen<B>1</B> durchläuft das als Zug- und Hubseil wirkende Förderseil<B>9</B> über eine Umlenkrolle <B>28.</B> Der Stellapparat 41 un terstützt das Förderseil<B>9</B> mittels einer Rolle 45. An einem Ende des Förderseils<B>9</B> ist eine Seilwinde in bekannter Weise vorgesehen.
Am andern Ende trägt das Förderseil<B>9</B> einen Lasthaken<B>8,</B> welcher mit der Halteklappe<B>7,</B> die am einen Ende um ein Gelenk<B>36</B> am Transportwagen<B>1</B> verdrehbar gelagert ist, zu sammenwirkt. Die Ilalteklappe <B>7</B> ist mit einem Arretierungsorgan für ein oberhalb des Last hakens<B>8</B> am Förderteil<B>9</B> fixiertes, kegelför mig nach unten erweitertes SperrstÜek <B>29</B> aus gebildet.
Das Arretierungsorgan ist eine bo- (Yenförmige Zunge mit einem in bezug auf den untern Durchmesser des Sperrstückes<B>29</B> sehmälerer Führungsschlitz in der lotrechten, durch das Tragseil<B>26</B> gedachten Ebene.
In diesen Führungssehlitz kann das Stück des Förderseils, welches zwischen dem Lasthaken <B>8</B> und dem Sperrstüek, <B>29</B> vorgesehen ist, aus der zwischen dem freien Zungenende und dem die Klappe bildenden Teil der Halteklappe<B>7</B> vorgesehenen, bei abwärts geschwenkter Halte klappe für das Sperrstüek wirksamen Durch- trittsöffnung <B>31</B> in das offene Ende des Füh- rungssehlitzes eintreten.
Die Schaltung der Halteklappe<B>7</B> für die Freigabe des Sperr stückes<B>29</B> erfolgt unter der Gewichtswirkung des Transport-wagens <B>1</B> bei Nachlassen des Förderseils durch Ausrücken eines Sperr- meehanismus. Dieser Sperrmechanismus be steht aus folgenden Teilen: Am Arm<B>6</B> eines Schalthebels<B>6, 15,</B> welcher am Transport wagen<B>1</B> in einem Gelenk<B>39</B> beweglich ist, ist ein Sperrzahn 22 ausgebildet, welcher in der Verriegelungsstellung unter eine Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> greift.
Die Sperrstellung wird durch eine Feder<B>35</B> gesichert Der Hebel<B>6, 15</B> ist ein Winkelhebel, des sen anderer Arm<B>15</B> ein Drehlager 44 für eine oberhalb ihres Sehwerpunk-tes gelagerte Kupp lungsklinke<B>30</B> aufweist, die eine von in bezug auf ihr Drehlager 44 ungleich langen Zäh nen 47, 48 begrenzte Ausnehmung aufweist, die mit einem am Stellapparat 41 vorgese henen Sperrbolzen 46 zusammenwirkt.
Die wirksame Plankenlänge des obern Zahnes 48 der Kupplungsklinke <B>30</B> ist etwas grösser ge wählt als die Entfernung des Transport wagens<B>1</B> vom Stellapparat in den beiden in Fig. <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichten Schaltstel lungen.
Das Zusammenwirken zwischen dem Trans portwagen<B>1</B> und dem obern Stellapparat 41, welcher durch Halteseile 42 und 43 während einer bestimmten Betriebsphase ortsfest an einer frei wählbaren Stelle des Tragseils<B>26</B> verankert ist, wird durch die beiden eharak- teristischen Schaltstellungen gekennzeiehnet, #vie sie aus den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> zu entnehmen s,nd.
Wird der Transportwagen<B>1</B> mit Hilfe des Pörderseils <B>9</B> bergwärts gezogen, so kommt die in der Zeichnung reehtsseitige Begren zung der infolge ihres eigenen Gewiehtes am Drehgelenk 44 frei abwärts hängenden Kupp lungsklinke<B>30</B> mit dem Haltebolzen 46 des Stellapparates in Berührung und gleitet über diesen mit dem Sperrzahn 47 hinweg, so dass die in Fig. <B>6</B> veransehauliehte Stellung er reicht wird, bei welcher der Sperrzahn 48 auf dem Haltebolzen 46 aufsitzt.
Diese Stellum, ist durch Aufeinandertreffen der Ansehlüge 49 und<B>50</B> gegeben, die am Transportwagen<B>1.</B> bzw. am Stellapparat 41- vorgesehen sind, aber aiieh dureh unmittelbaren Anschlag von Be- grenzungsfläehen des Transportwagens<B>1</B> und des Stellapparates 41 ersetzt sein könnten.
Wird nun das Förderseil <B>9</B> naehgelassen, so siieht der Transportwagen<B>1</B> infolge seines eigenen Gewichtes nach abwärts zu rollen. Die Kupplungsklinke <B>30</B> gestattet eine solche Bewegung jedoch nur bis zum Anliegen des Zahngrundes derselben am Haltebolzen 46.
Beim weiteren talseitig gegebenen Versehie- bungsimpuls des Transportwagens<B>1</B> bildet der Haltebolzen 46 nunmehr für den W inkel- hebel <B>6, 1.5</B> ein Drehlager und bewirkt eine um sein Lager<B>39</B> entgegen dem Sinne des Uhrzeigers erfolgende Versehwenkung. Diese Verschwenkung hat zur Folge, dass die Sperr klinke 22 aus dem.
Bereieh der Nase 24 der 1-Talteklappe <B>7</B> austritt, wodureh die Halte- Mappe <B>7</B> unter dem Einfluss ihres Eigen gewichtes um ihren Drehpunkt<B>36</B> abwärts sinkt.
Diese Stellung ist in Fi.-. <B>7</B> veranschau- lieht. Im weiteren Verlauf des Abwärts- sehwenkens der Halteklappe<B>7</B> kommt das lotreehte Trum des Förderseils<B>9</B> in den Be reich der öffnung <B>31</B> der Haltehlappe zu stehen. In dieser Stellung kann das Sperr- stüek <B>29</B> dureh die Halteklappe ungehindert nach unten passieren und der Lasthaken<B>8</B> zu Boden gelassen werden.
W, ird nun die Last 34 an der Beladestelle an das Förderseil<B>9</B> angehängt und dieses bergwärts aufgezogen, so wird der Transportwagen<B>1</B> dem Stell- apparat 41- infolge der zum Tragseil<B>26</B> gleiehlaufenden Seilzugkomponente genähert.
Dabei geht der Winkelhebel<B>6, 15</B> unter der Wirkung der Feder<B>35</B> in die in Fig. <B>6</B> ge zeichnete Stellung zurüek, in weleher somit beim Siehberühren der Ansehläge 49 und<B>50</B> die Kupplungsklinke <B>30</B> mit ihrem längeren Zabne 48 noeh auf dem Haltebolzen 46 auf liegt.
Wird die Last weiter gehoben, so wird auch die Halteklappe<B>7</B> um ihren Drehpunkt <B>36</B> wieder nach oben versehwenkt. Hierbei läuft ihre Nase 24 auf die Sehrägfläehe des Zahnes 22 auf und bewirkt dadurch, entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, eine geringe Ver- sehwenkung des Winkelhebels<B>6, 15</B> um seinen Drehpunkt<B>39.</B> Diese geringe Verschwenkung genügt, um den Zahn 48 der Kupplangsklinke <B>30</B> über den Haltebolzen 46 hinwegzuheben,
so dass nach vollem Hoehsehwenken der Halte klappe<B>7</B> an den untern Rand des Wagen rahmens die Kupplungsklinke<B>30</B> die in Fig. <B>8</B> dargestellte, frei nach unten hängende Lage einnimmt.
Beim -.neuerlichen Nachlassen des Förder seils<B>9</B> kann nun die Kupplungsklinke<B>30</B> mit ihrer linksseitigen Begrenzung über den lIaltebolzen 46 hinweggleiten, ohne sieh in diesen einzuhängen. Der Transport-,vagen <B>1.</B> mit der Last kann somit talwärts befördert werden.
Ist die Seillage zu steil oder die zu beför dernde Last zu klein., so wird entweder eine tote Last am Seil angehängt oder eine Feder zwischen Halteklappe<B>7</B> und Transportwagen- rahmen ein,-esehaltet.
Das Zusammenwirken des Transport wagens<B>1</B> mit dem untern Stellapparat 2, welcher in eine vorgewählte Arbeitsstellun,- läii-s des Tragseils verschoben werden kann und mittels an den Befestigungsstellen<B>32</B> und <B>33</B> vorzusehenden Halteseilen versehiebungs- frei Festgehalten wird,
erfolgt bei der Aus- fübrungsform gemäss Fig. <B>1</B> bis<B>5</B> ebenfalls durch die aufeinanderfolgende Einnahme zweier charakteristischer Sehaltstellungen des Wagens bezüglieh des Stellapparates. Die Aus- bilOune der Einrichtung wird gleichzeitig mit zn deren -\Virkungsweise beschrieben:
Nachdem beispielsweise die Kupplung zwi- sehen dem Transportwagen und einem ober halb desWagens auf dem Tragseil<B>26</B> angeord neten Stellapparat <U>gelöst</U> worden ist, rollt der Transportwagen mit der am Lasthaken<B>8</B> be festigten Last 34 talwärts, wobei die Halte klappe<B>7</B> über ihre Nase 24 durch den Zahn 22 des Tragliebels <B>6</B> in der Versehlussstellung, gesichert durch die Feder<B>35,</B> gehalten ist (Fig. <B>1).</B> Hiebei befindet sich der Kegel<B>29</B> zwischen der bogenförmigen Zunge und dein Teil<B>38</B> der Halteklappe<B>7,
</B> durch deren mit geringerer Breite als der Durchmesser der untern Kegelfläche<B>29</B> ausgebildeten Schlitz in der Zunge das den Lasthaken<B>8</B> tragende Ende des Förderseils nach unten tritt. Bei Annäherung des Transportwagens<B>1</B> an den untern Stellapparat 2 kommt die äussere Be grenzung der am Transportwagen angelenk- ten Kupplungsklinke 4 mit dem Sperrbolzen<B>3</B> des Stellapparates in Berührung und läuft an diesem auf, bis durch die Verschwenkung der Klinke<U>4</U> um das Gelenk<B>11</B> die Einklinkung in den Bolzen<B>3</B> erfolgt.
Diese erste Schalt stellung zwischen Transportwagen<B>1</B> und Stell- apparat 2 ist in Fig. <B>1</B> dargestellt. Der unab hängig von der Kupplungsklinke 4 am Trans portwagen<B>1</B> mittels des Gelenkes<B>11</B> gelagerte, doppelarmige Schalthebel<B>5</B> liegt noch parallel zum Tragseil A Zur besseren übersicht sind in Fig. 2 die Kupplungsklinke 4 und in Fig. <B>3</B> der Schalt hebel<B>5</B> für sieh allein dargestellt.
Wenn die Last 34 nunmehr zwecks Ver ladung niedergelassen werden soll, wird das Förderseil<B>9</B> nachgelassen. In dem Augenblick, wie er durch Fig. <B>1</B> festgehalten ist, kann die Last jedoch noch nicht abwärts sinken, weil die Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> durch den Zahn 22 des Traghebels<B>6</B> festgehalten wird, so dass sieh der Kegel<B>29</B> des Förderseils<B>9</B> auf die Begrenzungen des in der Halteklappe<B>7</B> vor gesehenen Schlitzes aufstützt und dadurch das Absinken der Last verhindert.
Infolge des Naehlassens des Förderseils<B>9</B> wird aber der Transportwagen<B>1</B> durch sein im gegebenen Falle um die Last 34 vermehrtes Gewicht am Tragseil<B>26</B> weiter abwärts gleiten, bis die in Fig. 4 dargestellte, zweite Sehaltstellung er reicht ist, in welcher sieh der Transportwagen <B>1</B> und der Sehaltapparat 2 direkt<B>-</B> es könn ten dazu auch entsprechende Anschläge vor gesehen sein<B>-</B> berühren.
Beim -Übergang in die in Fig. 4 dargestellte zweite Schaltstel lung stösst die Auflauffläche 12 des Schalt hebels<B>5</B> an den Sperrbolzen<B>3</B> des untern Stellapparates 2 an und wird bis zum An schlag des Transportwagens<B>1</B> an den Stell- apparat 2 um den Drehpunkt<B>11</B> versehwenkt. Der andere, am Ende mit einer Langloch-Ge- lenkführung <B>1-3</B> ausgestattete Hebelarm steht durch diese Führung in Verbindung mit dem Ende eines abgewinkelten Armes 14 des<U>Trag-</U> hebels<B>6,
</B> welcher gegen den obern Stellappa- rat züi einen zweiten abgewinkelten Arm<B>15</B> als oberes Schaltglied aufweist, an dessen Ende die beim ersten Beispiel beschrieben" durch Gewiehtswirkung in den beschriebenen Sehaltstellungen funktionierende Kupplungs klinke<B>30</B> angebracht ist.
Durch die Verschwenkung des Schalthebels <B>5</B> erfolgt auch eine entgegengesetzt gerichtete Versehwenkung des Traghebels<B>6,</B> wodurch dessen Tragzahn 22 ausser Eingriff mit der Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> gebracht wird, so dass diese durch ihr Eigengewicht um ihr Drehlager<B>36</B> am Transportwagen<B>1</B> eine Schwenkung nach abwärts ausführt. Dadurch kommt der Kegel<B>29</B> in lotreehte Koinzidenz mit der Öffnung<B>31</B> der Klappe und tritt unter dem Einfluss der Last 34 durch diese aus der Halteklappe<B>7</B> nach abwärts aus.
Das Ende des Förderseils ist freigegeben, so dass dureh weiteres Nachlassen am MTindwerk die Last 34 am Lasthaken<B>8</B> an die Verladestelle abgesenkt wird.
Ist die Last an der Verladestelle abgesetzt, so wird zwecks Rüekführung des Transport wagens<B>1</B> an die beispielsweise durch den obern Stellapparat gekennzeichnete Ladestelle das Förderseil atifgewunden. Es läuft hiebei um die Umlenkrolle <B>28</B> und wird an der am freien Ende der Halteklappe vorgesehenen Lenkrolle <B>37</B> geführt. Sein Ende bewegt sieh mit dem Lasthaken<B>8</B> und dem Kegel<B>29</B> aufwärts, der Kegel<B>29</B> tritt durch die Öffnung<B>31</B> in die Halteklappe<B>7</B> ein.
Die Nase 24 der Halte klappe gleitet an der äussern Begrenzung des Trauzahnes 22 des Hebels<B>6</B> aufwärts und ver- sehwenkt den Tragliebel <B>6;</B> beim weiteren An heben der Halteklappe<B>7</B> sehnappt der Trag zahn 22 infolge der Wirkung der Feder<B>35</B> -unter die Nase ein. Der Kegel liegt an dem obern, die Klappe bildenden Teil<B>308</B> der Halte klappe an. Hiebei wirkt deren obere Begren zung mit dem Ende<B>17</B> eines Auslösehebels <B>10</B> zusammen, weleher mittels eines Lagerbolzens <B>16</B> am Transportwagen drehbar angeordnet ist.
Durch eine Feder<B>18</B> wird der Hebel<B>10</B> in einer durch einen Anschlag 40 festgelegten Stellung zu halten gesucht, in der das Ende <B>17</B> des Auslösehebels <B>10</B> über den untern Rand <B>19</B> des Transportwagenrahmens für die Be tätigung durch die Halteklappe<B>7</B> hinausragt.
Beim weiteren Aufwinden des Zugseils<B>9</B> wird nun infolge der in der Tragseilriehtung nach oben wirksamen Zugkomponente die Entfer nung des Transportwagens<B>1</B> vom Stellappa- rat 2 in die in Fig. <B>1</B> dargestellte ursprüng- liehe Sehaltstellung bewirkt, welche zunächst noch durch die Kupplungsklinke 4 und den Sperrbolzen<B>3</B> gesichert bleibt.
Die Halte klappe<B>7</B> hebt, bis sie gemäss der in Fig. <B>5</B> ge zeichneten Stellung unter dem Einfluss des <B>C</B> sieh aufwindenden Förderseils<B>9</B> zur Anlage an den Rand<B>19</B> kommt, das Ende<B>17</B> des ,-luslösehebels <B>10</B> entgegen der Wirkung der Feder<B>18</B> nach oben und schwenkt damit den Anschlag 20 am Hebel<B>10</B> entgegen dem Uhr- zeigersinn um den Drehpunkt<B>16,</B> wodurch der Anschlag 20 über einen Ansatz 21 des Hebels<B>5</B> diesen aus seiner Kupplungsstellung nach aufwärts versehwenkt,
so dass sieh sein Haken über den Sperrbolzen<B>3</B> emporhebt und damit die Kupplung zwischen Transportwagen <B>1</B> und Stellapparat 2 gelöst ist.
Um die beschriebenen Sehaltfunktionen hintereinander richtig zur Wirkung kommen zu lassen, ist an den Tragzahn 22 des Trag hebels<B>6</B> anschliessend, wie in den Fig. <B>1,</B> 4 und<B>5</B> dargestellt, eine Ausnehmung <B>23</B> am Hebel vorgesehen für den Weg der Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> bei ihrem Einwirken auf das Auslösehebelende <B>17,</B> deren Länge<B>23</B> we- sentlieh grösser ist als die Stärke<B>25</B> der Nase 24.
Bei den beschriebenen Ausführungsbei spielen ist die Mehrzahl der Kupplungs- und Sehaltorgane im Transportwagen<B>1</B> gelagert. Der --leiehe Effekt kann erzielt werden, wenn in vollständiger oder teilweiser Umkehrun- die Anordnung der hauptsächlichen Sehaltorgane in den bzw. die Stellapparate verlegt ist.
Wie bei den beschriebenen Ausführungsbeispieleii kann auch bei den erwähnten Varianten min destens ein Teil der Sehaltvorgänge vom Ge wicht des gegebenenfalls belasteten Förder- wagens <B>1,</B> und damit von der Tragseilneigung, abhängig sein. Dadurch wird eine wesentlieh grössere Sicherheit für die durehzuführenden Sehaltvorgänge gegeben und damit die Gefahr von Fehlsehaltungen praktisch ausgeschlossen.