CH315420A - Kranseilbahn - Google Patents

Kranseilbahn

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CH315420A
CH315420A CH315420DA CH315420A CH 315420 A CH315420 A CH 315420A CH 315420D A CH315420D A CH 315420DA CH 315420 A CH315420 A CH 315420A
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transport
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Nesler Johann
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Nesler Johann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/011Cable cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


  Kranseilbahn    Die Erfindung betrifft eine Kranseilbahn  mit einem Transportwagen und mindestens  einem     Stellapparat,    mit zwischen diesen wirk  samen Kupplungsgliedern und mit einem den  Lasthaken am Zug- und Hubseil in der Fahrt  periode festhaltenden und durch Zusammen  wirken von Transportwagen und     Stellapparat     in der     Hub-    und Senkperiode freigebenden  Halteorgan.  



  Bekannte Einrichtungen dieser Gattung  brauchen einen sehr komplizierten Mechanis  mus     zür    Schaltung der verschiedenen Arbeits  stellungen. Die erfindungsgemässe Kranseil  bahn ist gekennzeichnet durch zwei beim Zu  sammenarbeiten von Transportwagen und       Stellapparat    bei unterschiedlichen Entfernun  gen voneinander wirksame Schaltstellungen,  wobei in der einen durch die     Gewiehtswir-          kung    des Transportwagens am geneigten Trag  seil bei Nachlassen des Förderseils das Halte  organ<B>für</B> den Lasthaken     zür    Freigabe der  letzteren geschaltet wird.  



  Die erfindungsgemässe Kranseilbahn kann  einen oder zwei     Stellapparate    aufweisen.  



  In der Zeichnung sind von zwei Ausfüh  rungsbeispielen der Erfindung jeweils der  Transportwagen und ein     Stellapparat    in     mell-          reren        Sehaltstellungen    schematisch dargestellt.  Die,     Fig.        1.,    4 und<B>5</B> zeigen verschiedene Ar  beitsstellungen des mit dem untern     Stellappa-          rat    zusammenwirkenden Transportwagens,  wozu die     Fig.    2 und<B>3</B> in Ansieht einzelne         Sehaltglieder    darstellen.

   Die     Fig.   <B>6, 7</B> und<B>8</B>  zeigen schematisch das Zusammenwirken zwi  schen Transportwagen und oberem     Stellappa-          rat    in den verschiedenen Arbeitsstellungen.  



  Der Einfachheit halber wird zuerst bei der  Kranseilbahn gemäss den     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> das     Za-          sammenwirken    zwischen Transportwagen<B>1</B>  und oberem     Stellapparat    41 beschrieben. Den  mittels Rollen<B>27</B> auf dem Tragseil<B>26</B> beweg  lichen Transportwagen<B>1</B> durchläuft das als  Zug- und Hubseil wirkende Förderseil<B>9</B> über  eine     Umlenkrolle   <B>28.</B> Der     Stellapparat    41 un  terstützt das Förderseil<B>9</B> mittels einer Rolle  45. An einem Ende des Förderseils<B>9</B> ist eine  Seilwinde in bekannter Weise vorgesehen.

   Am  andern Ende trägt das Förderseil<B>9</B> einen  Lasthaken<B>8,</B> welcher mit der Halteklappe<B>7,</B>  die am einen Ende um ein Gelenk<B>36</B> am  Transportwagen<B>1</B>     verdrehbar    gelagert ist, zu  sammenwirkt. Die     Ilalteklappe   <B>7</B> ist mit einem       Arretierungsorgan    für ein oberhalb des Last  hakens<B>8</B> am Förderteil<B>9</B> fixiertes, kegelför  mig nach unten erweitertes     SperrstÜek   <B>29</B> aus  gebildet.

   Das     Arretierungsorgan    ist eine     bo-          (Yenförmige    Zunge mit einem in     bezug    auf den  untern Durchmesser des Sperrstückes<B>29</B>       sehmälerer    Führungsschlitz in der lotrechten,  durch das Tragseil<B>26</B> gedachten Ebene.

   In  diesen     Führungssehlitz    kann das Stück des  Förderseils, welches zwischen dem Lasthaken  <B>8</B> und dem     Sperrstüek,   <B>29</B> vorgesehen ist, aus  der zwischen dem freien Zungenende und dem      die Klappe bildenden Teil der Halteklappe<B>7</B>  vorgesehenen, bei abwärts geschwenkter Halte  klappe für das     Sperrstüek    wirksamen     Durch-          trittsöffnung   <B>31</B> in das offene Ende des     Füh-          rungssehlitzes    eintreten.

   Die Schaltung der  Halteklappe<B>7</B> für die Freigabe des Sperr  stückes<B>29</B> erfolgt unter der Gewichtswirkung  des     Transport-wagens   <B>1</B> bei Nachlassen des  Förderseils durch Ausrücken eines     Sperr-          meehanismus.    Dieser Sperrmechanismus be  steht aus folgenden Teilen: Am Arm<B>6</B> eines  Schalthebels<B>6, 15,</B> welcher am Transport  wagen<B>1</B> in einem Gelenk<B>39</B> beweglich ist, ist  ein Sperrzahn 22 ausgebildet, welcher in der       Verriegelungsstellung    unter eine Nase 24 der  Halteklappe<B>7</B> greift.

   Die Sperrstellung wird  durch eine Feder<B>35</B> gesichert  Der Hebel<B>6, 15</B> ist ein Winkelhebel, des  sen anderer Arm<B>15</B> ein Drehlager 44 für eine  oberhalb ihres     Sehwerpunk-tes    gelagerte Kupp  lungsklinke<B>30</B> aufweist, die eine von in     bezug     auf ihr Drehlager 44 ungleich langen Zäh  nen 47, 48 begrenzte     Ausnehmung    aufweist,  die mit einem am     Stellapparat    41 vorgese  henen Sperrbolzen 46 zusammenwirkt.

   Die  wirksame     Plankenlänge    des obern Zahnes 48  der     Kupplungsklinke   <B>30</B> ist etwas grösser ge  wählt als die Entfernung des Transport  wagens<B>1</B> vom     Stellapparat    in den beiden in       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichten Schaltstel  lungen.  



  Das Zusammenwirken zwischen dem Trans  portwagen<B>1</B> und dem obern     Stellapparat    41,  welcher durch Halteseile 42 und 43 während  einer bestimmten Betriebsphase ortsfest an  einer frei wählbaren Stelle des Tragseils<B>26</B>  verankert ist, wird durch die beiden     eharak-          teristischen    Schaltstellungen     gekennzeiehnet,          #vie    sie aus den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> zu entnehmen       s,nd.     



  Wird der Transportwagen<B>1</B> mit Hilfe des       Pörderseils   <B>9</B>     bergwärts    gezogen, so kommt  die in der Zeichnung     reehtsseitige    Begren  zung der infolge ihres eigenen     Gewiehtes    am  Drehgelenk 44 frei abwärts hängenden Kupp  lungsklinke<B>30</B> mit dem Haltebolzen 46 des       Stellapparates    in Berührung und gleitet über  diesen mit dem Sperrzahn 47 hinweg, so     dass       die in     Fig.   <B>6</B>     veransehauliehte    Stellung er  reicht wird, bei welcher der Sperrzahn 48     auf     dem Haltebolzen 46 aufsitzt.

   Diese     Stellum,     ist durch     Aufeinandertreffen    der     Ansehlüge     49 und<B>50</B> gegeben, die am Transportwagen<B>1.</B>       bzw.    am     Stellapparat    41- vorgesehen sind, aber       aiieh        dureh    unmittelbaren Anschlag von     Be-          grenzungsfläehen    des Transportwagens<B>1</B> und  des     Stellapparates    41 ersetzt sein könnten.

    Wird nun das     Förderseil   <B>9</B>     naehgelassen,    so       siieht    der Transportwagen<B>1</B> infolge seines  eigenen Gewichtes nach abwärts zu rollen.  Die     Kupplungsklinke   <B>30</B> gestattet eine solche  Bewegung jedoch nur bis zum Anliegen des  Zahngrundes derselben am Haltebolzen 46.

    Beim weiteren talseitig gegebenen     Versehie-          bungsimpuls    des Transportwagens<B>1</B> bildet  der Haltebolzen 46 nunmehr für den W     inkel-          hebel   <B>6, 1.5</B> ein Drehlager und bewirkt eine  um sein Lager<B>39</B> entgegen dem Sinne des  Uhrzeigers erfolgende     Versehwenkung.    Diese       Verschwenkung    hat zur Folge,     dass    die Sperr  klinke 22 aus dem.

       Bereieh    der Nase 24 der       1-Talteklappe   <B>7</B> austritt,     wodureh    die     Halte-          Mappe   <B>7</B> unter dem     Einfluss    ihres Eigen  gewichtes um ihren Drehpunkt<B>36</B> abwärts  sinkt.

   Diese Stellung ist in     Fi.-.   <B>7</B>     veranschau-          lieht.    Im weiteren Verlauf des     Abwärts-          sehwenkens    der Halteklappe<B>7</B> kommt das       lotreehte        Trum    des Förderseils<B>9</B> in den Be  reich der     öffnung   <B>31</B> der     Haltehlappe    zu  stehen. In dieser Stellung kann das     Sperr-          stüek   <B>29</B>     dureh    die Halteklappe ungehindert  nach unten passieren und der Lasthaken<B>8</B> zu  Boden gelassen werden.

   W,     ird    nun die Last  34 an der     Beladestelle    an das Förderseil<B>9</B>  angehängt und dieses     bergwärts    aufgezogen,  so wird der Transportwagen<B>1</B> dem     Stell-          apparat    41- infolge der zum Tragseil<B>26</B>       gleiehlaufenden        Seilzugkomponente    genähert.

    Dabei geht der Winkelhebel<B>6, 15</B> unter der  Wirkung der Feder<B>35</B> in die in     Fig.   <B>6</B> ge  zeichnete Stellung     zurüek,    in     weleher    somit  beim     Siehberühren    der     Ansehläge    49 und<B>50</B>  die     Kupplungsklinke   <B>30</B> mit ihrem längeren       Zabne    48     noeh    auf dem Haltebolzen 46 auf  liegt.

   Wird die Last weiter gehoben, so wird  auch die Halteklappe<B>7</B> um ihren Drehpunkt      <B>36</B> wieder nach oben     versehwenkt.    Hierbei  läuft ihre Nase 24 auf die     Sehrägfläehe    des  Zahnes 22 auf und bewirkt dadurch, entgegen  dem Sinne des Uhrzeigers, eine geringe     Ver-          sehwenkung    des Winkelhebels<B>6, 15</B> um seinen  Drehpunkt<B>39.</B> Diese geringe     Verschwenkung     genügt, um den Zahn 48 der     Kupplangsklinke     <B>30</B> über den Haltebolzen 46 hinwegzuheben,

    so     dass    nach vollem     Hoehsehwenken    der Halte  klappe<B>7</B> an den untern Rand des Wagen  rahmens die Kupplungsklinke<B>30</B> die in     Fig.   <B>8</B>  dargestellte, frei nach unten hängende Lage  einnimmt.  



  Beim -.neuerlichen Nachlassen des Förder  seils<B>9</B> kann nun die Kupplungsklinke<B>30</B> mit  ihrer linksseitigen Begrenzung über den       lIaltebolzen    46 hinweggleiten, ohne sieh in  diesen einzuhängen. Der     Transport-,vagen   <B>1.</B>       mit    der Last kann somit talwärts befördert  werden.  



  Ist die Seillage zu steil oder die zu beför  dernde Last zu klein., so wird entweder eine  tote Last am Seil angehängt oder eine Feder  zwischen Halteklappe<B>7</B> und     Transportwagen-          rahmen        ein,-esehaltet.     



  Das Zusammenwirken des Transport  wagens<B>1</B> mit dem untern     Stellapparat    2,  welcher in eine vorgewählte     Arbeitsstellun,-          läii-s    des Tragseils verschoben werden kann  und mittels an den Befestigungsstellen<B>32</B> und  <B>33</B> vorzusehenden Halteseilen     versehiebungs-          frei    Festgehalten wird,

   erfolgt bei der     Aus-          fübrungsform    gemäss     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> ebenfalls  durch die     aufeinanderfolgende    Einnahme  zweier charakteristischer     Sehaltstellungen    des  Wagens     bezüglieh    des     Stellapparates.    Die     Aus-          bilOune    der Einrichtung wird gleichzeitig mit       zn     deren     -\Virkungsweise    beschrieben:

    Nachdem beispielsweise die Kupplung     zwi-          sehen    dem Transportwagen und einem ober  halb     desWagens    auf dem Tragseil<B>26</B> angeord  neten     Stellapparat   <U>gelöst</U> worden ist, rollt der  Transportwagen mit der am Lasthaken<B>8</B> be  festigten Last 34 talwärts, wobei die Halte  klappe<B>7</B> über ihre Nase 24 durch den Zahn  22 des     Tragliebels   <B>6</B> in der     Versehlussstellung,     gesichert durch die Feder<B>35,</B> gehalten ist       (Fig.   <B>1).</B> Hiebei befindet sich der Kegel<B>29</B>    zwischen der bogenförmigen Zunge und dein  Teil<B>38</B> der Halteklappe<B>7,

  </B> durch deren mit  geringerer Breite als der Durchmesser der  untern Kegelfläche<B>29</B> ausgebildeten Schlitz  in der Zunge das den Lasthaken<B>8</B> tragende  Ende des Förderseils nach unten tritt. Bei  Annäherung des Transportwagens<B>1</B> an den  untern     Stellapparat    2 kommt die äussere Be  grenzung der am Transportwagen     angelenk-          ten    Kupplungsklinke 4 mit dem Sperrbolzen<B>3</B>  des     Stellapparates    in Berührung und läuft an  diesem auf, bis durch die     Verschwenkung    der  Klinke<U>4</U> um das Gelenk<B>11</B> die     Einklinkung     in den Bolzen<B>3</B> erfolgt.

   Diese erste Schalt  stellung zwischen Transportwagen<B>1</B> und     Stell-          apparat    2 ist in     Fig.   <B>1</B> dargestellt. Der unab  hängig von der Kupplungsklinke 4 am Trans  portwagen<B>1</B> mittels des Gelenkes<B>11</B> gelagerte,  doppelarmige Schalthebel<B>5</B> liegt noch parallel  zum Tragseil A  Zur besseren     übersicht    sind in     Fig.    2 die  Kupplungsklinke 4 und in     Fig.   <B>3</B> der Schalt  hebel<B>5</B> für sieh allein dargestellt.  



  Wenn die Last 34 nunmehr zwecks Ver  ladung niedergelassen werden soll, wird das  Förderseil<B>9</B> nachgelassen. In dem Augenblick,  wie er durch     Fig.   <B>1</B> festgehalten ist, kann die  Last jedoch noch nicht abwärts sinken, weil  die Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> durch den Zahn  22 des Traghebels<B>6</B> festgehalten wird, so     dass     sieh der Kegel<B>29</B> des Förderseils<B>9</B> auf die  Begrenzungen des in der Halteklappe<B>7</B> vor  gesehenen Schlitzes aufstützt und dadurch das  Absinken der Last verhindert.

   Infolge des       Naehlassens    des Förderseils<B>9</B> wird aber der  Transportwagen<B>1</B> durch sein im gegebenen  Falle um die Last 34 vermehrtes Gewicht am  Tragseil<B>26</B> weiter abwärts gleiten, bis die in       Fig.    4 dargestellte, zweite     Sehaltstellung    er  reicht ist, in welcher sieh der Transportwagen  <B>1</B> und der     Sehaltapparat    2 direkt<B>-</B> es könn  ten dazu auch entsprechende Anschläge vor  gesehen sein<B>-</B> berühren.

   Beim -Übergang in  die in     Fig.    4 dargestellte zweite Schaltstel  lung stösst die     Auflauffläche    12 des Schalt  hebels<B>5</B> an den Sperrbolzen<B>3</B> des untern       Stellapparates    2 an und wird bis zum An  schlag des Transportwagens<B>1</B> an den Stell-           apparat    2 um den Drehpunkt<B>11</B>     versehwenkt.     Der andere, am Ende mit einer     Langloch-Ge-          lenkführung   <B>1-3</B> ausgestattete Hebelarm steht  durch diese Führung in Verbindung mit dem  Ende eines abgewinkelten Armes 14 des<U>Trag-</U>  hebels<B>6,

  </B> welcher gegen den obern     Stellappa-          rat        züi    einen zweiten abgewinkelten Arm<B>15</B>  als oberes Schaltglied aufweist, an dessen  Ende die beim ersten Beispiel beschrieben"  durch     Gewiehtswirkung    in den beschriebenen       Sehaltstellungen    funktionierende Kupplungs  klinke<B>30</B> angebracht ist.  



  Durch die     Verschwenkung    des Schalthebels  <B>5</B> erfolgt auch eine entgegengesetzt gerichtete       Versehwenkung    des Traghebels<B>6,</B> wodurch  dessen Tragzahn 22 ausser Eingriff mit der  Nase 24 der Halteklappe<B>7</B> gebracht wird, so       dass    diese durch ihr Eigengewicht um ihr  Drehlager<B>36</B> am Transportwagen<B>1</B> eine  Schwenkung nach abwärts ausführt. Dadurch  kommt der Kegel<B>29</B> in     lotreehte    Koinzidenz  mit der Öffnung<B>31</B> der Klappe und tritt  unter dem     Einfluss    der Last 34 durch diese  aus der Halteklappe<B>7</B> nach abwärts aus.

   Das  Ende des Förderseils ist freigegeben, so     dass          dureh    weiteres Nachlassen am     MTindwerk    die  Last 34 am Lasthaken<B>8</B> an die Verladestelle  abgesenkt wird.  



  Ist die Last an der Verladestelle abgesetzt,  so wird zwecks     Rüekführung    des Transport  wagens<B>1</B> an die beispielsweise durch den obern       Stellapparat    gekennzeichnete Ladestelle das  Förderseil     atifgewunden.    Es läuft     hiebei    um  die     Umlenkrolle   <B>28</B> und wird an der am freien  Ende der Halteklappe vorgesehenen Lenkrolle  <B>37</B> geführt. Sein Ende bewegt sieh mit dem  Lasthaken<B>8</B> und dem Kegel<B>29</B> aufwärts, der  Kegel<B>29</B> tritt durch die Öffnung<B>31</B> in die  Halteklappe<B>7</B> ein.

   Die Nase 24 der Halte  klappe gleitet an der äussern Begrenzung des       Trauzahnes    22 des Hebels<B>6</B> aufwärts und     ver-          sehwenkt    den     Tragliebel   <B>6;</B> beim weiteren An  heben der Halteklappe<B>7</B>     sehnappt    der Trag  zahn 22 infolge der Wirkung der Feder<B>35</B>  -unter die Nase ein. Der Kegel liegt an dem  obern, die Klappe bildenden Teil<B>308</B> der Halte  klappe an. Hiebei wirkt deren obere Begren  zung mit dem Ende<B>17</B> eines     Auslösehebels   <B>10</B>    zusammen,     weleher    mittels eines Lagerbolzens  <B>16</B> am Transportwagen drehbar angeordnet  ist.

   Durch eine Feder<B>18</B> wird der Hebel<B>10</B>  in einer durch einen Anschlag 40 festgelegten  Stellung zu halten gesucht, in der das Ende  <B>17</B> des     Auslösehebels   <B>10</B> über den untern Rand  <B>19</B> des     Transportwagenrahmens    für die Be  tätigung durch die Halteklappe<B>7</B> hinausragt.

    Beim weiteren Aufwinden des Zugseils<B>9</B> wird  nun infolge der in der     Tragseilriehtung    nach  oben wirksamen Zugkomponente die Entfer  nung des Transportwagens<B>1</B> vom     Stellappa-          rat    2 in die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte     ursprüng-          liehe        Sehaltstellung    bewirkt, welche zunächst  noch durch die Kupplungsklinke 4 und den  Sperrbolzen<B>3</B> gesichert bleibt.

   Die Halte  klappe<B>7</B> hebt, bis sie gemäss der in     Fig.   <B>5</B> ge  zeichneten Stellung unter dem     Einfluss    des  <B>C</B>  sieh aufwindenden Förderseils<B>9</B> zur Anlage  an den Rand<B>19</B> kommt, das Ende<B>17</B> des       ,-luslösehebels   <B>10</B> entgegen der Wirkung der  Feder<B>18</B> nach oben und schwenkt damit den  Anschlag 20 am Hebel<B>10</B> entgegen dem     Uhr-          zeigersinn    um den Drehpunkt<B>16,</B> wodurch  der Anschlag 20 über einen Ansatz 21 des  Hebels<B>5</B> diesen aus seiner Kupplungsstellung  nach aufwärts     versehwenkt,

      so     dass    sieh sein  Haken über den Sperrbolzen<B>3</B> emporhebt und  damit die Kupplung zwischen Transportwagen  <B>1</B> und     Stellapparat    2 gelöst ist.  



  Um die beschriebenen     Sehaltfunktionen     hintereinander richtig zur Wirkung kommen  zu lassen, ist an den Tragzahn 22 des Trag  hebels<B>6</B> anschliessend, wie in den     Fig.   <B>1,</B> 4  und<B>5</B> dargestellt, eine     Ausnehmung   <B>23</B> am  Hebel vorgesehen für den Weg der Nase 24  der Halteklappe<B>7</B> bei ihrem Einwirken auf  das     Auslösehebelende   <B>17,</B> deren Länge<B>23</B>     we-          sentlieh    grösser ist als die Stärke<B>25</B> der  Nase 24.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsbei  spielen ist die Mehrzahl der     Kupplungs-    und       Sehaltorgane    im Transportwagen<B>1</B> gelagert.  Der     --leiehe    Effekt kann erzielt werden, wenn  in vollständiger oder teilweiser     Umkehrun-    die  Anordnung der hauptsächlichen     Sehaltorgane     in den     bzw.    die     Stellapparate    verlegt ist.

   Wie  bei den beschriebenen     Ausführungsbeispieleii         kann auch bei den erwähnten Varianten min  destens ein Teil der     Sehaltvorgänge    vom Ge  wicht des gegebenenfalls belasteten     Förder-          wagens   <B>1,</B> und damit von der     Tragseilneigung,     abhängig sein. Dadurch wird eine     wesentlieh     grössere Sicherheit für die     durehzuführenden          Sehaltvorgänge    gegeben und damit die Gefahr  von     Fehlsehaltungen    praktisch ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTAI%,rSPRUCH Kranseilbahn mit einem Transportwagen. und mindestens einem Stellapparat, mit zwi- sehen diesen wirksamen Kupplungsgliedern und mit einem den Lasthaken am Zug- und Hubseil in der Fahrtperiode festhaltenden und durch Zusammenwirken von Transport wagen und Stellapparat in der Hub- und Senkperiode freigebenden Halteorgan, ge kennzeichnet durch zwei beim Zusammen arbeiten von Transportwagen<B>(1)</B> und Stell- apparat (2) bei unterschiedlichen Entfernun gen voneinander wirksame Sehaltstellungen,
    wobei in der einen durch die Gewiehtswir- kung des Transportwagens<B>(1)</B> am geneigten Tragseil<B>(26)</B> bei Nachlassen des Förderseils (9)das Halteorgan<B>(7)</B> für den Lasthaken<B>(8)</B> zur Freigabe des letzteren geschaltet wird.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Kranseilbahn nach Patentanspruch, da- duireh gekennzeiehnet, dass das Halteorgan als am Transportwagen angeordnete Halteklappe <B>(7)</B> mit einem Arretierungsorgan für ein ober halb des Lasthakens<B>(8)</B> am Förderseil<B>(9)</B> fixiertes Sperrstück<B>(29)</B> ausgebildet ist und die Schaltung der Halteklappe<B>(7)</B> für die Freigabe des Sperrstüekes <B>(29)</B> unter der Ge- wiehtswirkung des Transportwagens<B>(1)</B> durch Ausrüeken eines an einem Schalthebel<B>(6, 15)
    </B> ausgebildeten Sperrzahnes (22) aus dem Ein griff mit der zugehörigen Nase (24) der Halte- k3 klappe<B>(7)</B> erfolgt, wobei sieh diese um den an ihrem einen Ende vorgesehenen Drehpunkt <B>(36)</B> durch ihr Eigengewicht abwärtsschwenkt. 2.
    Kranseilbahn nach Patentansprueh und Unteranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch die Ausbildung des Arretierungsorgans als Zunge der Halteklappe<B>(7)</B> mit in bezug auf die grösste Breite des Sperrstückes<B>(29)</B> schmä lerem Führungsschlitz für die zwischen dem Lasthaken<B>(8)</B> und dem Sperrstück<B>(29)</B> be findliche Förderseilpartie, wobei zwischen freiem ZuDgenende und dem die Klappe bil denden Teil der Halteklappe<B>(7)</B> eine bei ab wärts geschwenkter Halteklappe<B>(7)</B> wirksame Durehtrittsöffnung <B>(31)</B> für das Sperrstück <B>(29)</B> vorgesehen ist.
    <B>3.</B> Kranseilbahn nach PatePtanspruch, ge kennzeichnet durch eine bei der Schaltstel lung mit dem Einfluss der Gewiehtswirkung des Transportwagens<B>(1)</B> wirksame Kupp lungsklinke<B>(30),</B> die in einem an einem Ende eines in einem Lager<B>(39)</B> des Transport wagens drehbaren, die Sperrklinke (22) für die Halteklappe<B>(7)</B> aufweisenden Hebels<B>(6,</B> <B>1.5)</B> angeordneten Lager (44) oberhalb ihres Sehwerpunktes aufgehängt ist und deren von zwei in bezug auf ihren Drehpunkt (44) un gleich langen Zähnen (47, 48) begrenzte Aus- nehmung mit einem am Stellapparat (41)
    vor gesehenen Sperrbolzen (46) zusammenwirkt. 4. Kranseilbahn nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>3,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die wirksame Flankenlänge des obern Zahnes (48) der Kupplungsklinke<B>(30)</B> grö sser ist als die Entfernung des Transport wagens<B>(1)</B> vom Stellapparat (41) in die bei den Schaltstellungen (Fig. <B>6</B> und<B>7).</B> <B>5.</B> Kranseilbahn naeh Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit dem unterhalb des Transportwagens<B>(1)</B> auf dem Tragseil angeordneten Stellapparat (2)
    zusammenwir kenden Klinkenmechanismus des Transport wagens mit einer bei Annäherung des Trans portwagens<B>(1)</B> an den Stellapparat (2) in der ersten Schaltstellung in einen Sperrbol zen<B>(3)</B> desselben einfallenden Kupplungs klinke (4), einem beim Anliegen des Trans portwagens<B>(1)</B> am Stellapparat (2) entspre chend der zweiten Sehaltstellung wirksamen Schalthebel<B>(5)</B> zum Lösen des Traghebels<B>(6)</B> für das als Halteklappe<B>(7)</B> ausgebildete Halteorgan zur Schaltung desselben für die Freigabe des Lasthakens<B>(8)</B> des Förderseils <B>(9)</B> und einem zur Beendigung der Hubbewe gung der Last durch die Halteklappe<B>(7)</B> be- tätigbaren Auslösehebel <B>(10)
    </B> für die Kuipp- lung zwischen dem Transportwagen<B>(1)</B> und dem Stellapparat (2). <B>6.</B> Kranseilbahn nach Patentanspriieh und Unteranspruch <B>5,</B> gekennzeichnet durch die Ausbildung des Schalthebels<B>(5)</B> als doppel armiger Hebel, dessen einerseits des Dreh punktes<B>(11)</B> gelegener Arm eine Auflauf- fläe,he (12) für den Sperrbolzen (3) und des sen anderer Arm eine Gelenkführung (13) für das Ende eines abgewinkelten Armes (14) des Tragliebels <B>(6)</B> aufweist, welcher an einem weiteren abgewinkelten Arm<B>(15)
    </B> ein Kupp lungsglied<B>(30)</B> aufweist zum Zusammenwir ken mit einem oberhalb des Transportwagens angeordneten Stellapparat. <B>7.</B> Kranseilbahn nach Patentanspruch und Unterunsprueh <B>5,</B> gekennzeichnet durch die Ausbildung des Auslösehebels <B>(10)</B> als am Transportwagen in einem Lager<B>(1.6)</B> dreh- barer Winkelhebel, mit einem Schenkel, der mit seinem von der Haltehlappe <B>(7)</B> zum Lö sen der Kupplungsklinke (4) betätigbaren Ende<B>(17)</B> uner dem Einfluss einer Feder <B>(18)</B> über den untern Rand<B>(19)
    </B> des Trans- portwagenrahmens vorsteht und mit einem Anschlag (20), der beim Einwirken der Halte klappe auf das vorstehende Sehenkelende bis zu ihrer Anlage am Rahmenrand auf einen Ansatz (21) der Kupplungsklinke (4) zur Lösung derselben einwirkt.
    <B>8.</B> Kranseilbahn nach Patent.anspr-Lieh und Unteransprüchen<B>5</B> und<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass an den Trag7ahn (22) des Trag hebels<B>(6)</B> anschliessend eine Ausnehmung am Traghebel vorgesehen ist, für den Weg der Nase (24) der Halteklappe<B>(7)</B> beim Einwir ken auf das Auslösehebelende <B>(17),</B> deren Länge<B>(23)</B> die Stärke<B>(25)</B> der Nase (24) übersteigt.
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