CH334785A - Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung - Google Patents
Hochspannungswicklung von Transformatoren mit SpannungssteuerungInfo
- Publication number
- CH334785A CH334785A CH334785DA CH334785A CH 334785 A CH334785 A CH 334785A CH 334785D A CH334785D A CH 334785DA CH 334785 A CH334785 A CH 334785A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- winding
- potential control
- voltage
- active
- electrically connected
- Prior art date
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 38
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 5
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000004870 electrical engineering Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000005494 tarnishing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
- H01F27/343—Preventing or reducing surge voltages; oscillations
- H01F27/345—Preventing or reducing surge voltages; oscillations using auxiliary conductors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Regulation Of General Use Transformers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung Hoehspannungswieklungen von Transfor- tiiatoren werden bekanntlich durch Stossspan- i-ungen steiler Front hohen dielektrischen Beanspiuehungen ihrer Wicklungsisolation unterworfen, wobei die Intensität dieser Beanspruchungen von den ka.pazitiv en Verhältnissen abhängig ist.
Es hat sich bekanntlich gezeigt, dass die Spannungsbeanspruchung einer Wicklung in solchen Fällen geringer wird, wenn das Ver- ltältnis von Wicklungs- und Erdkapazität ;grösser ist und dadurch die Spannungsvertei- hing längs der Wicklung weitgehend einen mehr linearen Verlauf hat. Diese Bedingung ist aber ge-#vöhnlieh nicht vorhanden, so dass besondere Mittel für die Beeinflussung und Verbesserung der Spannungsverteilung und der kapazitiven Verhältnisse notwendig sind.
So ist es bekannt, durch ausserhalb der ieklung in der Hauptisolation liegende Einrichtungen wie Schutzringe, Schilder, Steuerringe und -beläge eine bessere Stossspannungs- verteilung längs der Wicklung zu erzwingen. Diese Massnahmen vergrössern jedoch die Hauptisolation und erschweren ihre Herstellung durch Einfügung der Schirme erheblich. Bei nicht. genügend sorgfältiger Ausführilng kann sogar die Isolation geschwächt werden.
Man hat deshalb vorgeschlagen, die Win- dungen selbst zur kapazitiven Spannungssteuerung heranzuziehen. Zu diesem Zweck werden )'4 indungen nebeneinander gewickelt, die elektrisch nicht unmittelbar hintereinander geschaltet sind, indem durch zusätzliche Verbindungen innerhalb der Wicklung die Anfangs- und Endwindungen einer Teilspule über die Nachbarwindungen kapazitiv gekoppelt sind. Hierbei verstärkt sich die kapazi- tive Wirkung zwischen den Windungen, so da.ss die Spannungsverteilung verbessert wird.
Diese Massnahme hat aber bei der üblichen Wicklungsanordnung den INkehteil, dass innerhalb Verbindungen notwendig sind, deren Herstellung schwierig ist und welche die Fabrikation erschweren.
Erfindungsgemäss wird nun ,eine Massnahme vorgeschlagen, die diese Nachteile vermeidet. Die Fabrikation kann fast in gleicher Weise ausgeführt. werden, wie bei einer gewöhnlichen Wicklung, die also nicht selbst zur Spannungssteuerung verwendet wird. Bei der erfindungsgemässen Hochspannungswicklung sind mit den aktiven Windungen, das heisst solchen, die sich an der Leistungsübertragung beteiligen, Potentialsteuerungseinla- gen gewickelt, die elektrisch einseitig mit einer aktiven Windung verbunden sind. Diese Einlagen beteiligen sich nicht an der Leistungs- übertragung. Praktisch wird dies z.
B. so ausgeführt, dass die Potentialsteuerungseinlagen jeweils mit dem Anfang des gesteuerten Wicklungsteils ,elektrisch verbunden sind und neben Windungen gewickelt werden, die gegenüber dem betreffenden Anfang einen
<Desc/Clms Page number 2>
Wendungsschritt gTösser als 1 aufweisen. Für diese Spannungssteuerung können also die aktiven Windungen in üblicher Weise unmittelbar hintereinander geschaltet werden. Die Herstellung der Wieklung ist also kaum schwieriger als bei nicht spannungsgesteuerten Wicklungen.
Man hat. den weiteren Vorteil, die Potentialsteuerungseinla- gen an jede beliebige Stelle bringen zu, können, wo sie herstellungsmässig und elektriseh am zweekmä.ssigsten sind.
Einen weiteren grossen Vorteil erhält man, wenn man die Potentialsteuei2ingseinlagen nur im Bereich des Wieklungseinganges anordnet und allmählich abnehmen lässt. Man erreicht dadurch eine allmähliche Verringerung der kapazitiven Wirkung und braucht nur einen kleinen Teil der ganzen Wieklung mit Potentialsteu,erungseinlagen zu versehen. Verwendet. man Scheibenspulen für die Hochspannungswicklung, so ist es zweckmässig, die Potentialsteuerungseinlagen auf derjenigen Scheibe anzubringen, die der Scheibe mit dem Potentialansehluss folgt.
Dann kann beispielsweise bei senkrechter Anordnung der Wicklung die Pot.entialstene- rungseinlage genau unter der Windung liegen, an die sie elektrisch angeschlossen wird, so dass man die kürzeste Verbindung zwischen ihnen erhält. Eine weitere Erhöhung der ka.pazitiven Wirkung kann man noch dadurch erreichen, dass die Potentialsteuerungseinlagen über mehr als eine Windung mitgewickelt werden. Hierdurch wird die Kapazität auf das Mehrfache erhöht.. Um das freie Ende einer Potentialstene- rungseinlage isolieren zu können, ist. es zweckmässig, wenn dieses aus der Scheibe herausgeführt wird.
Auf diese Weise ist. es möglich, die Isolation ausserhalb der Scheibe durehzu: führen. Die Isolation kann auch in der Weise leicht hergestellt werden, dass man das freie Ende wieder zurück in die Nähe einer Aktivwindung bringt, die ihm gegenüber einen geringeren Wendungsschritt besitzt als die Aktivwindung, mit der die Einlage gewickelt. ist. Es genügt dann, die Isolation des freien Endes nur für die Potentialdifferenz des kleineren Windungssehrittes auszuführen.
Die Fig. 1 und ? zeigen als Beispiel die Ausführung des Erfindungsgedankens bei Seheibenspulenwieldungen. Es sind zwei in Wirklichkeit koaxial liegende Scheiben nebeneinander im Grundriss gezeigt und die .einzelnen Windungen dargestellt. Fig. 1 gibt die Anordnung einer Potentialsteuei@mgs- einlage an und Feg,. 2 darüber hinaus noch die Rüekfühi-Ling der Potentialsteuerungs- einlage in die Nähe der Windung, an die sie elektrisch angeschlossen ist. 1 bedeutet.
dabei eine Seheibenspule, an die eine Potential- steuerungseinlage angeschlossen ist, 2 die be- naehbart liegende, aber daneben gezeichnete Selreibenspule. Der Anfang der Scheibenspule 1. ist. mit. 3 bezeichnet. Von dort wird die Wieklung in bekannter Weise gewickelt und geht. dann an der Stelle 4 der Seheibenspule 1 zur Stelle 5 an der Seheibenspule ? über. Diese Verbindung liegt also in Wirkliehkeit unmittelbar zwischen den beiden Scheiben und ist nur der besseren Übersichtlichkeit wegen in der Darstellung so lang gezeichnet.
Bei der Scheibenspule 'ist die Potentialsteuerungseinlage, die sieh im Beispiel auf zwei Windungen 6 und 7 erstreckt, gest.ri- ehelt dargestellt. Sie ist elektriseh mit der Eingangswindung durch die Verbindung 8 verbunden, Auch diese Verbindung ist. in Wirklichkeit nur sehr kurz. In der Fig. 1. erstreckt sieh die Potentialsteuerungseinlage auf die doppelte Wendungslänge. Es genügt aber auch, mir über eine einzige Windungs- länge zu wickeln.
In der Fig. ? wird die Rüekführung 9 der Potentialstenerungseinlage 6 und 7 gezeigt. Sie ist wieder in die erste Spiele zurückgeführt (10). Die R.ilekführung liegt. dort neben einer Windung 11, die nur einen kleinen Wendungsschritt gegenüber der Windung 12 besitzt, an welche gegenüber Potentialsteuerungs- einlage angeschlossen ist. Man braucht diese Rückführung nur ein kurzes Stüek mitzu- wickeln und kann dort ihr Ende isolieren.
<Desc/Clms Page number 3>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI-I Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung der Wicklung zur Erhöhung der Stossfestigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass mit aktiven Windungen Potentialsteuerungseinla.gen gewickelt sind, die einseitig mit einer aktiven Windung verbunden sind. UNTER ANSPRL CHE 1.Hochspannungswicklung nach Patent- anspiiieh, dadurch gekennzeichnet., dass die Potentia:lsteuerungseinlagen neben Windungen gewickelt sind, die gegenüber der mit der Potentialsteuerungseinlage elektrisch verbundenen Aktivwindung einen Windungs-i schritt grösser als 1 aufweisen. 2. Hoehspannungswieklung nach Patent- anspiiieh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Potentialsteuerungs- einlagen im Bereich des Wicklungseinganges angeordnet sind und allmählich kleiner werden. 3.Hochspa.nnungswieklung nach Patent- anspi-iich, bestehend aus mehreren Scheiben- spulen, dadurch gekennzeichnet, dass die Potentialsteuerungseinlagen auf einer andern Scheibe gewickelt sind als diejenige, auf welcher sich die mit der Potentialsteuerungs- einlage elektrisch verbundene Aktivwindung befindet. 4.Hochspannungswicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über mehr als eine Windung Potentialsteuerungs- einlagen mutgewickelt sind und mit Windungen elektrisch verbunden sind, die gegenüber diesen Aktivwindungen einen Windungs- schritt grösser als 1 aufweisen. 5. Hochspannungswicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bestehend aus mehreren Scheibenspulen, dadurch gekennzeichnet, dass die Potentialsteuerungs- einlagen an ihrem freien Ende wieder aus- den Scheiben herausgeführt sind und ihr Ende ausserhalb der Scheibe isoliert ist. 6.Hochspannungswicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Potentialsteuerungs- einlage aus den Windungen mit grösserem Windungsschritt als 1 gegenüber den mit der Potentialsteuerungseinlage elektrisch verbundenen Aktivwindungen herausgeführt und mit ihrem freien Ende in die Nähe ihres Anschlusspotentials zurückgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH334785T | 1955-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH334785A true CH334785A (de) | 1958-12-15 |
Family
ID=4503317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH334785D CH334785A (de) | 1955-04-02 | 1955-04-02 | Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH334785A (de) |
-
1955
- 1955-04-02 CH CH334785D patent/CH334785A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH329523A (de) | Hochspannungswicklung für Transformatoren mit Spannungssteuerung | |
| CH334785A (de) | Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung | |
| CH338897A (de) | Transformatorwicklung | |
| DE1007423B (de) | Hochspannungswicklung fuer Transformatoren mit Spannungssteuerung | |
| CH334084A (de) | Hochspannungswicklung von Transformatoren mit Spannungssteuerung | |
| DE521475C (de) | Transformator, insbesondere Messwandler, fuer hohe Spannungen, bestehend aus in Kaskade geschalteten Einzelsystemen mit in Reihe liegenden Primaerwicklungen und Schub- und UEberkopplungswicklungen | |
| DE965423C (de) | Transformator mit aus Doppelscheibenspulen aufgebauter Oberspannungswicklung | |
| DE1091225B (de) | Isolationsanordnung zwischen aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung fuer Hochspannungstransformatoren u. dgl. | |
| DE394212C (de) | Aus einer Anzahl parallelgeschalteter ueberkreuzter Teilstaebe bestehender Wicklungstab | |
| AT218610B (de) | Transformator-spulenwicklung | |
| DE1002873B (de) | Hochspannungswicklung fuer Transformatoren mit Spannungssteuerung | |
| AT222216B (de) | Aus scheibenförmigen Spulen, insbesondere aus Doppelspulen aufgebaute Wicklung | |
| DE1069279B (de) | ||
| DE756929C (de) | Wicklungsanordnung zur Beseitigung von UEberspannungen bei Stoss-beanspruchung an den Auskreuzungsstellen von Wicklungen mit mehreren parallel geschalteten Lagen fuer Transformatoren | |
| AT220227B (de) | Transformatorwicklung | |
| DE762337C (de) | Anordnung zur Stossspannungsverteilung bei in Reihe geschalteten Scheibenspulen von Transformatorwicklungen | |
| AT215488B (de) | Mehrfachanordnung von aus Schalen- oder Topfkernspulen bestehenden abgeschirmten Pupinspulen | |
| DE491607C (de) | Selbstinduktionsspulengruppe | |
| DE1082342B (de) | Transformatorwicklung | |
| AT222739B (de) | Wicklungsanordnung für Hochspannungs-Hochleistungs-Transformatoren mit konzentrischer Wicklung | |
| AT269279B (de) | Scheibenspulenwicklung für Transformatoren und Drosselspulen | |
| DE1638950C (de) | Aus Scheibenspulen bestehende Wicklungsanordnung fur Transforma toren oder Drosseln | |
| DE1282172B (de) | Mehrgaengige oder aus aufeinanderfolgenden Windungsgruppen bestehende Anzapfwicklung fuer Stufentransformatoren | |
| DE1220030B (de) | Stossspannungsfeste Scheibenwicklung in Doppelspulenschaltung fuer Transformatoren grosser Stromstaerke | |
| DE1114922B (de) | Aus Scheibenspulen aufgebaute Roehrenwicklung fuer Transformatoren und Drosselspulen |