DE1007423B - Hochspannungswicklung fuer Transformatoren mit Spannungssteuerung - Google Patents

Hochspannungswicklung fuer Transformatoren mit Spannungssteuerung

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Publication number
DE1007423B
DE1007423B DEA22545A DEA0022545A DE1007423B DE 1007423 B DE1007423 B DE 1007423B DE A22545 A DEA22545 A DE A22545A DE A0022545 A DEA0022545 A DE A0022545A DE 1007423 B DE1007423 B DE 1007423B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
potential control
active
high voltage
inserts
Prior art date
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Pending
Application number
DEA22545A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Martin Christoffel
Anton Edlinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1007423B publication Critical patent/DE1007423B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343—Preventing or reducing surge voltages; oscillations
    • H01F27/345—Preventing or reducing surge voltages; oscillations using auxiliary conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Hochspannungswicklung für Transformatoren mit Spannungssteuerung Hochspannungswicklungen von Transformatoren werden bekanntlich durch Stoßspannungen steiler Front hohen dielektrischen Beanspruchungen ihrer Wicklungsisolation unterworfen, wobei die Intensität dieser Beanspruchungen von den kapazitiven Verhältnissen abhängig ist.
  • Es hat sich bekanntlich gezeigt, daß die Spannungsbeanspruchung einer Wicklung in solchen Fällen geringer wird, wenn das Verhältnis von Wicklungs-und Erdkapazität größer ist und dadurch die Spannungsverteilung längs der Wicklung weitgehend einen mehr linearen Verlauf hat. Diese Bedingung ist aber gewöhnlich nicht vorhanden, so daß besondere Mittel für die Beeinflussung und Verbesserung der Spannungsverteilung und der kapazitiven Verhältnisse notwendig sind.
  • So ist es bekannt, durch außerhalb der Wicklung in der Hauptisolation liegende Einrichtungen, wie Schutzringe, Schilde, Steuerringe und -beläge, eine bessere Stoßspannungsverteilung längs der Wicklung zu erzwingen. Diese Maßnahmen vergrößern jedoch die Hauptisolation und erschweren ihre Herstellung durch Einfügung der Schirme erheblich. Bei nicht genügend sorgfältiger Ausführung kann sogar die Isolation geschwächt werden. Solche außerhalb der Wicklung angeordnete elektrostatische Schilde können auch wicklungsähnlich geformt werden und über die ganze aktive Wicklung gewickelt werden. Bei Regeltransformatoren hat man diese Wicklung an einen Kontakt der Regeleinrichtung angeschlossen. Hierdurch wird eine bestimmte kapazitive Steuerung erreicht. Diese Anordnung ist aber nur bei Regeltransformatoren verwendbar und hat den Nachteil, daß ihre Wirkung sich mit der Stellung des Kontaktes ändert.
  • Man kann auch zusätzliche Wicklungen vorsehen, die einseitig an Erdpotential liegen und die in der Nähe der Endwindungen angeordnet sind. Hierdurch wird auch die kapazitive Wirkung erhöht. Diese Anordnung ist aber unwirtschaftlich, da zwischen den beiden Wicklungen eine Isolation für die volle Spannung erforderlich ist.
  • Es sind auch Ausführungen bekanntgeworden, bei denen die Windungen der zu steuernden Wicklung selbst zur kapazitiven Spannungssteuerung herangezogen werden. Zu diesem Zweck werden Windungen nebeneinander gewickelt, die elektrisch nicht unmittelbar hintereinandergeschaltet sind, indem durch zusätzliche Verbindungen innerhalb der Wicklung die Anfangs- und Endwindungen einer Teilspule über die Nachbarwindungen kapazitiv gekoppelt sind. Hierbei verstärkt sich die kapazitive Wirkung zwischen den Windungen, so daß die Spannungsverteilung verbessert wird. Diese Maßnahme hat aber bei der iilr lichen Wicklungsanordnung den Nachteil, daß innerhalb Verbindungen notwendig sind, deren Herstellung schwierig ist und welche die Fabrikation erschweren.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Maßnahme vorgeschlagen, die alle diese Nachteile vermeidet. Die Fabrikation kann fast in gleicher Weise ausgeführt werden wie bei einer gewöhnlichen Wicklung, die also nicht selbst zur Spannungssteuerung verwendet wird. Es werden erfindungsgemäß mit den aktiven Windungen, d. h. solchen, ,die sich an der Leistungsübertragung beteiligen, Potentialsteuerungseinlagen eingewickelt und elektrisch einseitig mit einer aktiven Windung verbunden, derart, daß die Steuereinlagen gegenüber den aktiven Windungen einen Windurigsschritt größer als Eins besitzen. Diese Einlagen beteiligen sich nicht an der Leistungsübertragung. Praktisch wird dies so ausgeführt, daß die Potentialsteuerungseinlagen jeweils mit dem Anfang des gesteuerten Wicklungsteiles elektrisch verbunden sind und neben Windungen gewickelt werden, die gegenüber dem betreffenden Anfang einen Windungsschritt größer als Eins aufweisen. Für diese Spannungssteuerung können also die aktiven Windungen in üblicher Weise unmittelbar hintereinandergeschaltet werden. Die Herstellung der Wicklung ist also kaum schwieriger als bei nicht spannungsgesteuerten Wicklungen. Man hat dabei den weiteren Vorteil, die Potentialsteuerungseinlagen an jede beliebige Stelle bringen zu können, wo sie herstellungsmäßig und elektrisch am zweckmäßigsten sind.
  • Einen weiteren großen Vorteil erhält man, wenn man die Potentialsteuerungseinlagen nur im Bereich des Wicklungseinganges anordnet und allmählich abnehmen läßt. Man erreicht dadurch eine allmähliche Verringerung der kapazitiven Wirkung und braucht nur einen kleinen Teil der ganzen Wicklung mit Potentialsteuerungseinlagen zu versehen. Verwendet man Scheibenspulen für die Hochspannungswicklung, so ist es zweckmäßig, die Potentialsteuerungseinlagen auf derjenigen Scheibe anzubringen, die der Scheibe mit dem Potentialanschluß folgt. Dann kann beispielsweise bei senkrechter Anordnung der Wicklung die Potentialsteuerungseinlage genau unter der Windung liegen, au die sie elektrisch angeschlossen wird, so daß man die kürzeste Verbindung zwischen ihnen erhält.
  • Eine weitere Erhöhung der kapazitiven Wirkung kann man noch dadurch erreichen, daß die Potentialsteueru.rigseinlagen über mehr als eine Windung mitgewickelt werden. Hierdurch wird die Kapazität auf das Mehrfache erhöht.
  • Um das freie Ende einer PotentiaIsteuerungseinlage isolieren zu können, ist es zweckmäßig, wenn dieses aus der Scheibe herausgeführt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Isolation außerhalb der Scheibe durchzuführen.
  • Die Isolation kann auch in der Weise leicht hergestellt -werden, daß man das freie Ende wieder zurück in. die Nähe einer Aktivwindung bringt, die ihni gegenüber einen geringeren Windungsschritt besitzt als die Aktivwindung, mit der die Einlage gewickelt ist. Es genügt dann, die Isolation des freien Endes nur für die Potentialdifferenz des kleineren Windungsschri:ttes auszuführen.
  • Die Fig. 1 und-2 zeigen als Beispiel die Ausführung des Erfindungsgedankens bei Scheibenspulenwicklungen. Es sind zwei in Wirklichkeit koaxial liegende Scheiben nebeneinander im Grundriß gezeigt und die einzelnen Windungen dargestellt. Fig. 1 gibt die Anordnung einer PotentiaIsteuerungseinlage an und Fig. 2 darüber hinaus noch die Rückführung der Potentialsteuerungseinlage in die Nähe der Windung, an die sie elektrisch angeschlossen ist. 1 bedeutet dabei eine Scheibenspule, an die eine Potentialsteuerungseinlage angeschlossen ist, 2 die benachbart liegende, aber daneben gezeichnete Scheibenspule. Der Anfang der Scheibenspule 1 ist mit 3 bezeichnet. Von dort wird die Wicklung in bekannter Weise gewickelt und geht dann an der Stelle 4 der Scheibenspule 1 zur Stelle 5 an ,der Scheibenspule 2 über. Diese Verbindung liegt also in Wirklichkeit unmittelbar zwischen den beiden Scheiben und ist nur der besseren Übersichtlichkeit wegen in der Darstellung so lang gezeichnet. Bei der Scheibenspule 2 ist die Potentialsteuerungseinlage, die sich im Beispiel auf zwei Windungen 6 und 7 erstreckt, gestrichelt dargestellt. Sie ist elektrisch mit der Eingangswindung durch die Verbindung 8 verbunden. Auch diese Verbindung ist in Wirklichkeit nur sehr kurz. In der Fig.1 erstreckt sich die Potentialsteuerungseinlage auf die doppelte Windungslänge. Es genügt aber auch, nur über eine einzige Windungslänge zu wickeln.
  • In der Fig. 2 wind die Rückführung 9 der Potentialsteuerungseinlage 6 und 7 gezeigt. Sie ist wieder in die erste Spule zurückgeführt (10). Die Rückführung liegt dort neben einer Windung 11, die nur einen kleinen Windungsschritt gegenüber der Windung 12 besitzt, an welche die Potentialsteuerungseinlage angeschlossen ist. Man braucht diese Rückführung nur ein kurzes Stück mitzuwickeln und kann dort ihr Ende isolieren.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hochspannungswicklung. für Transformatoren mit Spannungssteuerung über Potentialsteuerungseinlagen zur Erhöhung der Sto.ßfestiglceit, dadurch gekennzeichnet, daß die Po.tentialsteuerungseinlagen gleichzeitig mit den aktiven Windungen der Wicklung eingewickelt und elektrisch einseitig mit einer aktiven Windung verbunden werden, derart, da.ß die Steuerungseinlagen gegenüber den aktiven Windungen einen Windungsschritt größer als Eins aufweisen.
  2. 2. Hochspannungswicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialsteuerungseinlagen in an sich bekannter Weise im Bereich des Wicklungseinganges angeordnet sind und allmählich kleiner werden.
  3. 3. Hochspannungswicklung nach Anspruch 1, bestehend aus mehreren Scheibenspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialsteuerungseinlagen auf einer anderen Scheibe gewickelt sind als diejenige, auf welcher sich -die mit der Potentialsteuerungseinlage elektrisch verbundene Aktivwindung befindet.
  4. 4. Hochspannungswicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über mehr als eine Windung Potentialsteuerungseinlagen mitgewikkelt und mit Windungen elektrisch verbunden sind, die gegenüber diesen Aktivwindungen einen Windu.ngsschritt größer als Eins aufweisen.
  5. 5. Hochspannungswicklung nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus mehreren Scheibenspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialsteuerungseinlagen an ihrem freien Ende wieder aus den Scheiben herausgeführt und am Ende außerhalb der Scheibe isoliert sind.
  6. 6. Hochspannungswicklung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialsteuerungseinlagen aus den Windungen mit größerem Windungsschritt als Eins gegenüber den mit der Potential.steuerungseinlage elektrisch verbundenen Aktivwindungen herausgeführt und mit ihrem freien Ende in die Nähe ihres Anschlußpotentials zurückgeführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 288 586, 932 851.
DEA22545A 1955-04-02 1955-04-25 Hochspannungswicklung fuer Transformatoren mit Spannungssteuerung Pending DE1007423B (de)

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Publications (1)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288586C (de) *
DE932851C (de) * 1948-10-02 1955-09-12 Siemens Ag Vorrichtung zum Schutz von Regelwicklungen von Transformatoren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288586C (de) *
DE932851C (de) * 1948-10-02 1955-09-12 Siemens Ag Vorrichtung zum Schutz von Regelwicklungen von Transformatoren

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