CH335145A - Rechnende Büromaschine - Google Patents

Rechnende Büromaschine

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CH335145A
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compressed air
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Inventor
Huebl Franz
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Kienzle Apparate Gmbh
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Description


  Rechnende     Büromaschine       Die Erfindung     betrifft    eine rechnende  Büromaschine,     die    z. B. als eine Addier  maschine,     BuchungsmaschineoderBuchungs-          automat    ausgebildet sein kann.  



  Zur Steuerung aller automatischen     Steuer-          vorgä.nge    in Geschäftsmaschinen, Buchungs  maschinen und dergleichen werden mecha  nische Mittel eingesetzt, die derart ausgebildet  sein müssen, dass sie der mechanischen Bean  spruchung entsprechen. Diese z. B. bei  Buchungsautomaten meist im Papierwagen  auswechselbar angeordneten Programm  steuerungen, auch Steuerbrücken genannt,  steuern durch Betätigung von Hebeln die  jeweiligen Funktionen. Steuerbrücken und  Übertragungsmittel unterliegen einer mecha  nischen Beanspruchung und damit einem  Verschleiss und bestehen aus einer Vielzahl  komplizierter zusammenwirkender Teile, zu  deren Erstellung erhebliche Betriebsmittel  erforderlich sind. Der Zusammenbau ist       kostspielig,    und die vielen Teile sind stör  anfällig.

   Ausserdem verursachen die Über  tragungsmittel störendes Geräusch. Schliess  lich ist die Umstellung von einer Buchungs  arbeit auf eine andere mit einem umständ  lichen Auswechseln der Steuerbrücken ver  bunden, wobei bei Ausführung durch Laien  die Gefahr einer Beschädigung oder Funk  tionsstörung besteht.  



  Ein weiterer Mangel bekannter derartiger  Maschinen besteht.darin, dass die Bewegung    des Wagens mit der Schreibwalze durch  mechanische Antriebe mit störend empfunde  nem Geräusch     geschieht.    Der Umstand, dass  die Steuerbrücke im Wagen eingebaut ist und  mechanische Arbeit zu leisten hat, bedingt  den Einsatz entsprechend kräftiger Antriebs  mittel (Leitspindel oder Zugfeder), die wieder  Anlass zu Wartung und Störung geben.  



  Störend wird bei bestehenden Maschinen  dieser Art vom Bedienungspersonal auch der  oft hohe Tastendruck empfunden. Er     ist    die  Ursache vorzeitiger Ermüdung und von Er  krankungen     (Sehnenscheidenentzündung).     



  Bei diesen Maschinen, insbesondere bei  Buchungsautomaten mit einer Schreibwalze,  bei denen Buchungsvorgänge auf Formulare  gedruckt werden und der Wagen von Spalte  zu Spalte springt, veranlasst in der Regel eine  im Wagen angeordnete Steuerbrücke mittels  Funktionsreitern durch mechanische Be  tätigung korrespondierend angeordnete Vor  richtungen zur Ausführung oder Einleitung  von Vorgängen, wie sie dem Buchungsvor  gang der     jeweiligen    Formularspalte .ent  sprechen.

   So wird jeweils die     Funktion    des  Querwerks eingestellt, ebenso der Anruf der  Speicherwerke und sonstige Funktionen wie       Datumdruck,        Symboldruck,        Kontenplannull,     Zeichensperre für das Querwerk oder das  Speicherwerk oder beide zusammen, Aus  lösung eines automatischen Motorzuges,  Wahl der Saldospalte, Druckwiederholung,      automatische     Registorsumme    oder Zwischen  summe, Nichtschreiben, Zeilenschaltung, ver  schiedene Sperren, z.

   B. der Motortasten, des       Stellstückwagens    bei 10 - Tastenmaschinen,  Vertikalschaltung,     evtl.        begrenzter    Rückzug  des Wagens, Blockierung der Tastatur bei  überzogenem Guthaben usw. Wenn beispiels  weise     ein    Buchungsautomat vierzig von der  Steuerbrücke automatisch     ansteuerbare     Funktionen enthält und jeweils in einer  Buchungsspalte mehrere Funktionen an  gesteuert werden, so hat die Steuerbrücke  die Summe aller Widerstände zu überwinden,  muss also derart konstruiert sein, dass sie  diese mechanische Beanspruchung verträgt.  Die so zu leistende Arbeit muss der Wagen  bzw. das ihn schiebende oder ziehende Organ,  z. B. eine entsprechend starke Wagenzug  feder, leisten.

   Diese Wagenfeder muss     wieder     beim Wagenrückzug durch eine entsprechend  starke     Rückzugeinrichtung    aufgezogen wer  den, alles Momente, die sich in der Praxis  nachteilig auswirken, z. B. durch hohe Kosten  der     erforderlichen    Einrichtungen, Verschleiss  der     Teile    und Geräusch.  



  Ein weiterer Nachteil bestehender Bu  chungsmaschinen ist die umständliche Um  stellung von einer Buchungsarbeit auf eine  andere. Das geschieht durch Auswechseln der       Steuerbrücke.    Es gibt Maschinen, die auf  einem Vierkant vier Steuerbrücken angeord  net haben, wobei     jeweils    eine     wirksam    ist,  und der Wechsel durch Drehung des Vier  kants geschieht. Diese Ausführung hat den  Nachteil, dass nur vier verschiedene Arbeiten  voreingestellt werden     können.    Bei mehr     als     vier Formularen, die häufig benötigt werden,  muss auch der Vierkant ausgewechselt wer  den.

   Nun kann der Vierkant aus räumlichen  Gründen nicht beliebig vergrössert werden,  er erhöht auch das Gewicht der Apparatur  entgegen der     Notwendigkeit,    den Wagen mög  lichst leicht zu gestalten. Auf einer schma  len Steuerbrücke lassen sich aber mit ein  fachen Reitern nicht so viele Funktionen an  steuern bzw.     unterbringen    wie in. einer breiten  Steuerbrücke. Um dem Übelstand wieder       abzuhelfen,    ist man den Weg gegangen, dass    verschieden hohe Reiter eingesetzt wurden,  die auf     eine    entsprechend kompliziertere Me  chanik wirken, so dass je nach Höhe des Rei  ters bzw.     Verschwenkung    des Anrufhebels  verschiedene Funktionen ausgelöst werden.  



  Der     Erfindung    gemäss werden die ge  schilderten Nachteile dadurch vermieden,  dass zum Anruf der Steuervorgänge, Funktio  nen und Sperrungen ein fliessbares Medium       dient.    Zweckmässig kommt als fliessbares  Medium Druck- oder Saugluft in Frage;  gegebenenfalls können dem     Anruf    aber auch  andere fliessende Medien, wie Flüssigkeiten,  dienen. In allen Fällen kann man zur Er  möglichung des Anrufes lediglich biegsame  Leitmittel,     wie    z. B. Röhren, Schläuche vor  sehen, die im Maschinenraum leicht unter  bringbar sind und wenig Raum beanspruchen.  Eine mechanische     Anrufvorrichtung    entfällt.

    Der Wagen wird wesentlich entlastet, wenn  statt der üblichen Steuerbrücke eine von  Erhöhungen im wesentlichen freie, zur selbst  tätigen Steuerung des fliessbaren Mediums  dienende, an der Wagenbewegung teilneh  mende, ebene oder gewölbte Platte verwendet  wird. Bei pneumatischem oder hydraulischem  Anruf kann dies eine Lochplatte sein. Eine  derartige Platte ist auch, wenn von einem  Buchungsformular zu einem andern über  gangen werden soll, erheblich leichter aus  wechselbar. Statt der Lochplatte, die z. B.  aus Karton     gefertigt    sein kann, kann zur  selbsttätigen Steuerung ein Lochband be  nutzt werden, das mehrere Steuerschemata  in sich vereinigt, die durch Transport des  Bandes über zwei dasselbe aufnehmende  Walzen wahlweise zur Wirkung gebracht  werden können.

   Neben der sonstigen Steue  rung des fliessbaren Mediums kann auch eine  Steuerung von Hand vorgesehen sein, z. B.  mittels Tasten.  



  Die     Fig.    1, ? und 3 zeigen schematisch  eine der     Erfindung    entsprechende Vorrich  tung für den Wagenrückzug, und zwar       Fig.    1 in     Vorderansicht,          Fig.    2 einen Schnitt durch die Lochplatte  und ihre Tragvorrichtung;           Fig..3    einen Schnitt durch ein Lochband;       Fig.    4 zeigt schaubildlich die     Lochplatte     mit ihrer Tragvorrichtung und einer der  Lochkarte zugeordneten Steuervorrichtung;       Fig.    5 zeigt eine zweite Ausführungsform  der dem Wagenrückzug     dienenden    Vorrich  tung teilweise im Querschnitt;

         Fig.    6 zeigt im Querschnitt eine Steuer  vorrichtung für     einzelne    Funktionen, z. B.  zur Betätigung einer Klinke, eines Hebels  zum Anrufen oder Steuern der Speicherwerke  und dergleichen.  



       Fig.    7 zeigt eine andere     Ausführungsform     der dem Steuern dienenden Ventile;       Fig.8    zeigt schematisch die Steuerung  der Druckluft durch eine Motortaste;       Fig.    9 zeigt schematisch eine Vorrichtung  zum Anruf von Speicherwerken;       Fig.    10 zeigt     eine    Vorrichtung zum Motor  zug von Hand, wagengesteuert zur Hand  habung des gesteuerten Motorzuges und eine       Eintourenkupplung    ;       Fig.   <B>11</B> eine Vorrichtung zum     Tabulieren     von Hand, motorisch und zum Übersprung;

         Fig.    12 eine Vorrichtung zur Programm  steuerung der Speicherwerke und zur Hand  wahl derselben;       Fig.13    eine     Vorrichtung    zur Zeilen  schaltung;       Fig.    14 eine zweite Ausführungsform der  Zeilenschaltung ;       Fig.    15 eine Vorrichtung zum Wagen  rückzug und zum begrenzten Wagenrückzug;       Fig.    16 eine Draufsicht auf     die    Loch  platte;       Fig.    17 eine Vorrichtung zur Betätigung  des     Wagenübersprunges.     



       Fig.    1 zeigt schematisch einen Papier  wagen 1 mit der Schreibwalze 2, der auf  Rollen oder Kugeln 3 auf den geschliffenen       Wagenlaufschienen    4 zwischen den gestrichelt  gezeichneten Endlagen hin und her laufen  kann. Der leichte, von den bisherigen     Steuer-          brückeneinrichtungon    entlastete Wagen, der  nur noch der Träger der zu bedruckenden  Formulare und der     Tabulierreiter    ist, läuft  spielend leicht auf den     Wagenlaufschienen     hin und her.

   Bewegt wird er nach     Fig.    1         beispielsweise    durch eine pneumatische Ein  richtung, bestehend aus einem schwingenden  Arm 5, der über die Pleuelstange 6 mit dem  Wagen 1 gelenkig verbunden ist und auf den       Druckluftzylinder    oder Bälge 7, 8     einwirken.     Durch Gelenk 9 ist     mit    dem schwenkbaren  Arm 5 die Stange 10 verbunden, die am  andern Ende durch Gelenk 11     mit    dem Rah  men 12 verbunden ist und diesen auf Rollen  13 und Schienen 14     synchron        mit    dem Wagen  1     liin    und her bewegt.  



  Ein Lochkarton (Lochplatte) 15     (Fig.    1,  2 und 3) sitzt mit     Passlöchern    auf     Passstiften     16 des Rahmens 12 und ist damit fest mit  dem Rahmen verbunden.  



  Bei ihrer Hin- und     Herbewegung    gleitet  die Lochplatte 15 über die Gleitplatte 17, auf  der sie durch die Druckwalze 18 in dichter  Anlage gehalten wird.  



  Soll der Wagen 1 nach rechts bewegt  werden (Wagenrückzug), so wird der     linke     Balg 8 mit Druckluft gefüllt. Da bei dieser  Art des Wagenantriebs     nicht    die     Kraft    der       Wagenzugfeder    zu     überwinden    ist, ist die  Antriebskraft entsprechend gering. Für die  Bewegung des Wagens nach links steht der  rechte Balg 7 unter Druck. Die Steuerung der  Druckluft erfolgt     durch    entsprechende Löcher  in der Lochplatte 15 bzw. die von da ge  steuerten, pneumatischen Ventile.  



  Das Schema     dieser    Einrichtung ist in den       Fig.    4 und 5 in zwei Ausführungsbeispielen  dargestellt. Bei der ersten Ausführungsform  enthält die Gleitplatte 17 eine Reihe von  Löchern 20. Jedes Loch entspricht einer  bestimmten     Funktion.    Die     Fig.    4 zeigt     die     Wirkungsweise der zwei ersten, für     die     Wagenbewegung bestimmten Löcher. Wenn  der den Wagen bewegende Arm 5 in seine  linke Lage 5' gelangt ist, hat sich der Loch  karton 15 derart über die Gleitplatte 17 ver  schoben, dass ein Loch     die        Öffnung    20' (die  zweite von links) freigibt.

   Von diesem Loch  20' führt ein Rohr 21 zum     Ventil    22 im  Kasten 23. Der Kasten 23 steht unter Druck.  In ihm sind vier Ventile 22, 24, 25 und 26  angeordnet. Jedes dieser vier Ventile deckt  mit seiner untern Dichtungsfläche ein Loch      im Boden des Kastens 23 ab, so dass nirgends  Luft ausströmen kann. Die beiden Ventile 22  und 24 dienen der Steuerung des Luftstroms  abwechslungsweise in die Bälge 7 und 8 für  die Wagenbewegung. Sie bestehen je aus  einem Zylindermantel aus dünnem, elasti  schem Werkstoff, der an den Enden mit  Platten abgeschlossen ist.

   Die obere Platte 27  mit einem Loch in der Mitte ist dicht und fest  mit der     Kastenoberwand    verbunden, wäh  rend     die    untere Platte 28 mit einer Dich  tungsplatte 29 aus Leder oder einem andern  geeigneten Dichtungsmaterial das Loch 30  in der Kastenwandung abdeckt. Damit es  dies mit erforderlicher Sicherheit unter Druck  tun kann, muss auch im     Innern.des    Zylinder  raumes der gleiche Luftdruck herrschen wie  im Kasten 23 selbst. Luft gelangt durch die  kleine Düse 31 in das Innere des Zylinders  und des zur Gleitplatte führenden     Rohres    32.

    Der auf der     Gleitplatte    17 aufliegende Loch  karton 15, der durch die gerillte Druckwalze  18 beschwert ist, deckt mit seinen     undurch-          brochenen    Stellen die Löcher zu. Innen und  aussen herrscht im Ventilzylinder gleicher  Luftdruck, so dass die untere Platte 28 fest  auf das untere Loch 30 gedrückt wird und  keine Luft ausströmen kann. Gibt der sich  verschiebende     Lochkarton    15 durch ein Loch  die Öffnung in der Gleitplatte 17 frei, so ent  weicht die Druckluft     z.B.    aus dem Rohr 21  und damit aus dem Ventilzylinder 22. Die  durch die enge Düse 31 nachströmende Luft  bleibt, solange das verhältnismässig grosse  Loch in der     Gleitplatte    offen bleibt, wirkungs  los.

   Es entsteht im Ventilzylinder ein Unter  druck. Der Druck im Kasten 23 drückt von  aussen die dünne, nachgiebige Zylinderwand  ein und kürzt damit die Zylinderlänge, so dass  die untere Platte 28 hochgerissen wird. An  der Platte 28 hängt an einer Stange 33 die  untere Dichtungsplatte 34, die nun an der  Unterseite des Loches 30 zur abdichtenden       Anlage    kommt. Das Loch 30 ist nun oben       offen,    unten geschlossen. Die Druckluft aus  dem Kasten 23 strömt in     Pfeilrichtung    durch  den seitlichen Kanal 35 in die zwei kleinen  Bälge 36 und 37. Diese schlagen hoch und    halten das Ventil 22 bzw. das grosse Ventil 25  in der gestrichelten Lage gehoben.

   Dadurch  strömt über Ventil 25     die    Druckluft durch  den Kanal 38 in den Balg 8; der Wagen  bewegt sich nach rechts. Vom Kanal 38  zweigt eine Rohr 39 zum Ventil 26 ab, so dass  dieses der Luft aus Balg 7 über das unten  offene Loch des Ventils 26 den Austritt frei  gibt. Mit dem Wagen wird auch die Loch  platte zurückgezogen. Das Loch 20' in der  Gleitplatte ist während der Rückbewegung  der Lochplatte 15 geschlossen, Luft strömt  durch die Düse 31 ins Innere des Rohres 21  und des Ventilzylinders 22, vermag aber  nichts zu ändern, denn der stärkere Balg 36  steht weiter unter Druck und lässt das Ventil  nicht zufallen.

   Erst     wenn    der Wagen so weit  zurückgezogen ist, dass durch ein Loch im  Lochkarton die erste Öffnung und damit das  Rohr 32 entlüftet wird, hebt sich das Ventil  24, Luft strömt nun durch das Rohr 40 in den  Balg 41. Dieser Balg lüftet entgegen der  Wirkung der Feder 42 die Öffnung 43 durch       Verschwenken    der den Boden des Balgs 36  abdichtenden Klappe 44. Dadurch fallen die  Ventile 22 und 25 zurück, sperren die Luft  zufuhr nach Balg 8 und lassen aus diesem die  Luft ins Freie gehen. Auch aus Rohr 39  verschwindet der Druck, Ventil 26 wird  hochgerissen und gibt nun durch den Kanal  45 Luft in den Balg 7, so lange, bis der Gegen  impuls durch ein Loch in der Lochplatte 15  in der beschriebenen Weise erfolgt.

      Eine zweite Ausführungsform der Pneu  matik ist in     Fig.    5 dargestellt. Die zwei Lö  cher 20 und 20' in der Gleitplatte 17 steuern  die Hin- und     Herbewegung    des Wagens in  folgender Weise    In einem Ventilkasten 46 sind die zwei  Ventile 4 7 und 48 der beschriebenen Art  angeordnet.     Mit'der    Gleitplatte 17 wirken sie  durch die Röhrchen 49 und 50 zusammen.  Wird Röhrchen 49 durch ein Loch in der  Lochplatte freigegeben, so spricht Ventil 4 7  an. Luft strömt durch Rohr 51 in den Balg 52.  Dieser verschiebt den Schieber 53 in die  gestrichelte Lage. Dieser Schieber     steuert         unter dem Druck der Feder 54 die Kanäle der  Platte 55.

   Er leitet     die    von Rohr 56 kom  mende Druckluft von Kanal 57, wie      cler     gestrichelte Pfeil zeigt, über Kanal 58 in den  Balg 8, so lange, bis Rohr 50 mit einem Loch  der Lochplatte in Deckung kommt, so dass es  entlüftet wird, Ventil 48 . anspricht, Luft  durch den Kanal 59 in Balg 60 schickt und  dieser den Schieber 53 zurückschiebt (voll  gezeichnete Lage). Dann tritt aus Balg 8 die  Luft ins Freie, während Druckluft von 57 in  den Kanal 61 und somit in den Balg 7 strömt.  



  Diese Einrichtung ist     einfacher,    verlangt  jedoch Wartung durch Schmieren der     Schie-          berfläche,    während bei der Pneumatik nach       Fig.    4, bei welcher keinerlei gleitende Rei  bung auftritt, sondern lediglich dichtende  Klappen geöffnet oder geschlossen werden,  keinerlei Schmierung und Wartung erforder  lich ist.  



  Die bisher beschriebene Einrichtung dient  zur Ausführung der Wagenbewegung und  deren Steuerung durch eine Lochplatte,     die     selbstverständlich dem gewünschten Bu  chungsformular entsprechen muss. Ein Aus  wechseln der Lochplatte geschieht auf ein  fachste Weise in der Art, dass nach Abheben  der Druckwalze 18 die Lochplatte 15 von den       Passstiften    16 am Rahmen 12 abgehoben und  durch eine andere ersetzt wird.    Nach     Fig.    3 kann die Einrichtung so ge  troffen werden, dass alle in Frage kommenden  Lochplatten als Band hintereinander ge  schaltet und auf Rolle 62 aufgewickelt sind,  von der sie auf die Walze 63 abgewickelt  werden.

   Die jeweils gewünschte Platte wird  durch Drehen der Walze 63 in Arbeitsstellung  gebracht, nachdem eine mit dem Wagen  synchron hin und her laufende Platten  bewegungseinrichtung gelöst worden ist.  



  Die Gleitplatte enthält ausser den be  schriebenen zwei Löchern für das Ein- und  Ausschalten des Wagenrückzuges noch eine  mehr oder minder grosse Anzahl von Öff  nungen zur Steuerung aller automatischen  Funktionen, die grundsätzlich in der in     Fig.    6  schematisch dargestellten Weise wirken.    Von der Gleitplatte 17 geht ein Rohr 64  zum Ventil 65 des unter Druck stehenden  Kastens 66. Durch ein Loch in der Loch  platte 15 spricht das Ventil 65 an und gibt  Luft in Kanal 67, bläht damit einen Balg 68  auf (oder betätigt einen Kolben in einem       Zylinder)    und drückt die Druckstange 69 in  die gestrichelt gezeichnete Lage. Die Druck  stange 69 schaltet dann einen mechanischen  Vorgang, z. B. eine Klinke, einen Hebel oder  dergleichen, oder     sperrt    oder verschiebt  etwas.

   Auf diese Weise werden angerufen  oder gesteuert die Speicherwerke, der auto  matische Motorzug, der Abdruck von Datum  und Symbol, die Zeilenschaltung,     die    Funk  tionen der Querwerke und dergleichen. Es  liegt im Wesen des Erfindungsgedankens,  dass auch andere Ventilkonstruktionen als die  bisher beschriebenen Anwendung finden kön  nen. So kann     beispeilsweise    das Ventil oder  ein Relais nach     Fig.    7 statt mit     zylinder-          förmigen    Ventilen mit flachen Membranen  arbeiten.

   In diesem Fall sind in einer bei  spielsweise gegossenen oder aus Kunststoff  gepressten Platte 70 nebeneinander     beliebig     viele Membranen 71 durch ein durchbroche  nes Formstück 72 dicht     aufgeklemmt.    Der  mittlere Teil der Membranen ist     zwischen     zwei     kreisförmigen    Platten 73 eingeschlossen,  an denen die Dichtungsplatten 74 hängen.  Durch     die    Platten 73 und die Membran gehen  die     Düsenöffnungen    75. Sie können auch an  einer andern geeigneten Stelle angebracht  sein. Auf diese Weise ergibt sich ein gedräng  ter, übersichtlicher und leicht herzustellender  Bau.  



  Wesentlich ist der     Gedanke,    durch ein  faches Abdecken oder Freigeben eines Loches  eine Funktion anzusteuern und als Pro  grammsteuerung anstelle der bisherigen  teuren Steuerbrücken eine Lochplatte aus  Karton oder sonstigem geeignetem Material  zu verwenden.  



  Das Prinzip der Ansteuerung durch Öff  nen oder Schliessen einer Öffnung     beschränkt     sich aber nicht nur auf die von der Gleit-   platte ausgehende Programmsteuerung, son  dern auch auf die Handsteuerung in der      Tastatur. Bei vielen Geschäftsmaschinen  gehen die Tasten so schwer, auch der Tief  gang ist so gross, dass bald Ermüdung des  Bedienenden und Erkrankungen, wie Sehnen  scheidenentzündungen, eintreten. Das be  schriebene Prinzip des     Öffnens    und Schlie  ssens einer Öffnung, auf die Tasten angewen  det, ermöglicht einen ganz geringen Tasten  druck.    So kann beispielsweise eine Motortaste so  ausgebildet sein, wie     Fig.8    zeigt. Durch  Druck auf die Motortaste 76     öffnet    sich die  Klappe 77.

   Aus Rohr 78 und Ventil 79 strömt  die Luft aus. Druckluft aus dem Kasten 80  geht in Pfeilrichtung in den Balg 81,     ver-          schwenkt    die Anhalteklinke 126 und gibt  damit die Kupplungsklinke 125 frei.  



  Es ist erforderlich, dass die Gleitplatte nur  in der Zeit unter Luftdruck steht, während  der der Wagen sich von rechts nach links  bewegt, z. B. durch     Tabulierung    beim Sprin  gen von Spalte zu Spalte, und die Steuerung  der Funktionen ermöglicht, nicht jedoch beim  Wagenrückzug, bei seiner Bewegung von  links nach rechts. Während des Rückzuges  sollen keine Steuerungen erfolgen. Es ist  deshalb die Einrichtung derart getroffen, dass  der für die     Einzelsteuervorgänge    dienende  Ventilkasten 66,     Fig.    6, seine Druckluft von  Balg 7 bekommt. Bei begrenztem oder vol  lem Wagenrückzug hat Balg 7 (oder der ent  sprechende Druckzylinder) keinen Über  druck, damit auch nicht der Ventilkasten 66  und also auch nicht die Gleitplatte 17 bzw.

         die    angeschlossenen Röhren 64.  



  Bei begrenztem Wagenrückzug ist der  Ausnahmefall möglich, dass ein Loch in der  Lochplatte in der Spalte, in der der Wagen  stehen bleiben soll, gerade bei der Rück  bewegung das Anhalten steuern muss, ebenso  bei vollem Rückzug am Ende der Wagen  rückzugbewegung. Damit dies möglich wird,  obwohl sonst alle andern Funktionen durch       Druckluftentzug        unwirksam    bleiben müssen,  sind diese beiden Ventile in einem besonderen       Druckluftkasten    untergebracht, der stets  unter Druck bleibt.         Fig.    9 zeigt das Schaltschema der Pneu  matik in einem Ausführungsbeispiel.  



  Der Buchungsautomat ist veranschau  licht durch den Wagen 1 mit der Schreibwalze  2, davor die Typenstangen 82 mit den nach  unten ragenden Zahnstangen 83. Davor sind  die Speicherwerke 84, unten die Tastatur 85  angedeutet, Die bereits oben beschriebene       Wagenbewegungseinrichtung    besteht aus  Arm 5, Pleuelstange 6 und den beiden Bälgen  7 und B. Bei der Pneumatik sind der besseren  Übersicht wegen die Luftrohrleitungen durch  einfache Striche angedeutet. Links oben ist  die Gleitplatte 17, über ihr die Druckwalze  18.

   Von der     Gleitplatte    17 führen die beiden  bereits beschriebenen Röhrchen 21 und 22  zu dem Kasten 23 (in     Fig.    1 nicht dargestellt),  die übrigen Röhrchen 86 führen zum Ventil  kasten 87, aus dem die     Druckluftröhrchen    88  zu den einzelnen Funktionsstellen in Bälge  führen.  



  Ein Motor 90 treibt eine Luftpumpe 91,  an der ein Windkessel mit Druckregler 92  angeschlossen ist. Von hier strömt die Druck  luft zunächst je nach Steuerung in den rech  ten Balg 7 oder den     linken    Balg 8 (oder Zy  linder) und jeweils von Balg 7 durch die Lei  tung 93 in den Ventilkasten<B>87.</B> In     Fig.    9 sind  nur acht Speicherwerke 84 eingezeichnet.  Es lassen sich, je nach Länge und Ausführung  der Zahnstangen 83 und je nach Anordnung  der Speicherwerke eine wesentlich höhere  Zahl unterbringen. Ein Querwerk ist nach  rechts     herausgezogen    durch 94 angedeutet.  Es können auch mehrere angeordnet sein.  Die Speicherwerke 84 können sowohl für  Vertikalarbeit als auch für Horizontalarbeit  eingesetzt werden.

   Alle Zählwerke,     Quer-          und    Speicherwerke können derart ausgebildet  sein, dass sie entweder nur addieren oder  addieren und subtrahieren oder auch sal  dieren können. Im Schema nach     Fig.    9 sind  addierende Speicherwerke 84 und ein Saldier  werk 94 als Querwerk angenommen.  



  Die Tastatur 85 enthält links die Tasten  95 für den Handanruf der Speicherwerke.  Rechts von diesen sind zwanzig Symbol  tasten 96, drei Einstellhebel 97, 98 und 99      für Datum (Tag und Monat). (Das Jahr wird  innen in der Maschine als Anschlag für die       Jahrestypenstange    eingestellt).  



  100 ist die Taste zur Aufhebung des auto  matischen Motorzuges, 101 die Löschtaste zu  Korrekturzwecken, 102 ist der Stellenanzei  ger, 103 die     Zifferntasten    0,00,000 bis 9. Rechts  von diesen sind noch folgende Tasten an  geordnet: 104 motorisierte     Übersprungtaste,     105 Motortaste für Horizontalarbeit, 106  motorisierte     Vertikaltaste,    107 sind vier  Funktionstasten für das Querwerk (Summe,  Zwischensumme, Nichtaddition und Minus),  108 ist die     Tabuliertaste,    109 Wagenrückzug  taste, 110     Registerzwischensummenta,ste,   <B>111</B>       Registersummentaste,

      112 ist bei     Plus-minus-          Maschinen    die     Gesamtumkehrtaste,    bei Plus  maschinen die Freigabetaste für Summenzug  aus den Speicherwerken, 113 Taste für Re  gister-Nichtaddition und 114     Wagenfestha.lte-          taste.     



  Eine nicht eingezeichnete Hauptachse der  bekannten Art, die vom Motor 90 über eine  Kupplung angetrieben wird und jeweils eine  Umdrehung ausführt, bewirkt den bei Ad  diermaschinen mit Reihenzählwerken be  kannten Arbeitsgang, wobei durch An  steuerung von Kupplungsgliedern das oder  die gewählten Zählwerke den gewählten  Funktionen entsprechend mit Schaltelemen  ten in     Eingriff    gebracht werden, die sich im  zeitlichen Ablauf der Funktion entsprechend  bewegen, z. B. Betragsaufnahme, Summe oder  Zwischensumme usw.  



  Jedem Speicherwerk sind nach     Fig.9     drei Bälge zugeordnet. (Gezeichnet sind diese  je drei Bälge beim obersten und untersten  Speicherwerk 84, und zwar für Posten (Be  tragsaufnahme) Balg 115, für Summe Balg  116 und für Zwischensumme Balg 117. Diese  drei Systeme von Bälgen 115, 116, 117 sind  an die     Membranplatte    118 angeschlossen, in  die von der     Gleitplatte    17 die     Druckluftröhr-          chen    88 aus dem Ventilkasten 87 für den  Anruf der Speicherwerke münden. Ein Rohr  88 ruft ein Zählwerk an' und ein anderes, das  unten an der     Membranplatte    118 angeschlos  sen ist, die Funktion (Posten, Summe oder    Zwischensumme).

   Am     Querwerk    sind vier  Bälge angeschlossen: 119 für Plus, 120 für  Minus, 121 für Zwischensumme und 122 für  Summe. Aus dem Schema ist verständlich,  dass beim Springen des Wagens 2 (die Ein  richtung dazu, das     Tabulieren,    der Über  sprung usw. wird zu     Fig.    11 erklärt) von  Spalte zu Spalte und korrespondierendem  Sprung der Lochplatte 15 über     die    Gleitplatte  17 durch dem gewünschten Buchungsvorgang  entsprechende Löcher in der Lochplatte  programmgemäss alle erforderlichen Funktio  nen angesteuert werden. Dies geschieht mit  einem Mindestaufwand von Mechanik und  Geräusch, erfindungsgemäss durch ein fliess  bares Medium, wie Druckluft (oder Saugluft).

           Motorzug   <I>von</I>     Hand,   <I>Motorzug</I>     wagengesteuert,          Handaufhebung   <I>des</I>     programmgesteuerten   <I>Mo-</I>  <I>torzuges,</I>     Eintourenkupplung          Fig.    10 zeigt die     ständig    vom Motor ge  drehte Kupplungsscheibe 123.

   Zur Steuerung  des Arbeitsspiels ist an der Scheibe 124 eine  Kupplungsklinke 125 federnd schwenkbar  angeordnet, die durch     die    Klinke<B>126</B> an  gehalten und dadurch ausser     Eingriff        mit    der  Kupplungsscheibe gehalten     wird.    Soll pro  grammgesteuert ein Arbeitsspiel ausgelöst  werden, so geschieht dies durch ein Loch in  der Lochplatte 15 über der     Gleitplatte17.     Das Ventil 127 im unter Druck stehenden  Ventilkasten 87 spricht an und lässt Druck  luft durch Rohr 128 in den Balg 129 strömen.  Am beweglichen Teil 130 des Balgs 129. sitzt.

    schwenkbar und gefedert die Klinke 131,     die     gehoben wird (gestrichelte Stellung), wobei  nach Anschlag an Bolzen 132     die    Klinke den  an der Klappe 133 sitzenden Bolzen 134, den  sie anfangs hochgehoben hat, zum Zurück  fallen freigibt. Die Klappe sitzt dicht auf der  Mündung des Rohres 135, das zum Ventil 137  führt. Während des kurzzeitigen     Anhebens     der Klappe 133 spricht das Ventil 137 an und  schickt Druckluft durch das Rohr 138 in den  Balg 139. Dieser schwenkt mittels der Stange  140     die    Klinke 126 aus und gibt damit die  Kupplungsklinke. 125 frei, -welche unter           Wirkung    der Feder 141 in die Kupplungs  scheibe 123 einfällt.

   Die beschriebene Steuer  einrichtung ist gleichzeitig eine     Eintouren-          kupplung.    Das Loch im Lochkarton bleibt  während der ganzen Zeit auf der Gleitplatte,  hat aber nur eine Momentwirkung, weil  durch das Abschnappen der Klinke 131     die     Klappe<B>133</B> nur für einen Moment gehoben  wird. Der Balg 139 bekommt nur einen Luft  stoss,     verschwenkt    nur kurz zur Freigabe die  Klinke 126, die sofort wieder zum Abfangen  der Kupplungsklinke 125 nach einer Um  drehung bereit ist.  



  In     Fig.    10 ist auch die Auslösung eines  Arbeitsspieles von Hand durch Betätigen der  Motortaste 105 dargestellt. Beim Drücken  der Motortaste 105 wird von Hand genau so,  als wäre es durch Lochplatte 15 programm  gesteuert geschehen, das Ventil<B>1.27</B> zum An  sprechen gebracht und die Freigabe der  Kupplungsklinke bewirkt.  



  Um     die    Möglichkeit zu haben, einen pro  grammgesteuerten Motorzug (Auslösung  eines Arbeitsspieles) aufzuheben bzw. nicht  wirksam werden zu lassen, ist die Taste 100  vorgesehen. Beim Niederdrücken der Taste  100 wird sie durch die federnde Klinke 142  in der gestrichelt gezeichneten Lage fest  gehalten. Dabei wird über die Druckstange  143 der Haken 144 derart     verschwenkt,    dass  er über den am beweglichen     Balgteil    130  angeordneten Riegelbolzen 145 greift und ein  Hochgehen auch bei Ansteuerung von der  Lochplatte 15 verhindert. Soll diese Sperrung  bzw. Aufhebung wieder freigegeben werden,  wird durch Druck auf den Knopf 146 die  federnde     Klinke    142 heruntergedrückt.  



       Tabulierung   <I>von Hand,</I>     Tabulierung   <I>motorisch</I>       und        Übersprung          Fig.   <I>11</I>  Am Wagen sitzt die     Vierkantstange    147  mit den     Kolonnenreitern    148. Diese Reiter  148 sind in Abständen gesteckt, die dem       jeweiligen    Buchungsformular entsprechen.

    Wenn von einer Buchungsarbeit auf eine  andere gewechselt     wird,    muss die Lochplatte  über der Gleitplatte gewechselt und der Vier-         kant    147 (es kann auch ein Sechskant oder  ein Zylinder mit vielen Kolonnenstopp  anordnungen sein, je nach der Zahl der auf  der Buchungsmaschine auszuführenden Ar  beiten) entsprechend     veidrelit    werden, so dass  die dem     Foimular    entsprechende Kolonnen  reiterreihe zur Wirkung kommt. Festgehalten  wird der Wagen durch den     Anschlaghebe1149.     Soll von Hand     tabuliert    werden, wird die       Tabuliertaste    108 niedergedrückt.

   Dadurch  wird über die Druckstange 150 der dreiarmige  Hebel<B>151</B>     verschwenkt;    durch den Zugdraht  152     verschwenkt    er den Zwischenhebel 153,  der mit seinem linken Arm das abgewickelte  Stück l49'     umfasst    und so den Anschlaghebel  149 herunterzieht und somit den Wagen zur  Bewegung nach links freigibt.  



  Die     Maschinenhauptachse    154, die für  ein Arbeitsspiel jeweils durch die in     Fig.    10  gezeichnete Klinke 125 für eine volle Um  drehung mitgenommen wird, trägt den       Tabulierexzenter    155 und dreht ihn in Pfeil  richtung. Kurz vor Erreichen der in     Fig.    11  gezeichneten Ruhestellung wird durch den  Nocken 156 der Hebel 157 niedergedrückt,  der über die Zugstange 158 den dreiarmigen  Hebel 151 so     verschwenkt,    dass, ähnlich wie  bei Betätigung der     Tabuliertaste    108, die       Tabulierung    erfolgt.  



  Wenn gewünscht wird, dass der Wagen  nicht nur von einer Spalte in die nächste  benachbarte Spalte     springt,    sondern eine oder  mehrere Spalten übersprungen werden, wird  die     Übersprungtaste    104 gedrückt. Sie     ver-          schwenkt    die Fangklinke 178 für die Klinke  159 im Sinne des Uhrzeigers, so dass die  Klinke 159 unter Federwirkung in die ge  strichelt gezeichnete Lage gelangt.

   Dadurch  wird bewirkt, dass der Anschlaghebel 149  nach erfolgter     Tabulierung    nicht sogleich in  seine Anfangsstellung, dem Zug der Feder  136 folgend, zurückgeht, sondern durch die  Klinke 159 am Lappen 160 in der     ver-          schwenkten,    gestrichelt gezeichneten Lage  so lange festgehalten wird, bis durch ein Loch  in der Lochplatte 15 das Ventil 161 anspricht  und Druckluft in den Balg 162 strömt, der  über die Stossstange 163 die Klinke 159 ent-      gegen dem Sinne des     Uhrzeigers        verschwenkt.     Dadurch wird der     dreiarmige    Hebel 151  wieder freigegeben.  



  Die so     verschwenkte    Klinke 159 wird  durch die Fangklinke 178 in der für 151 un  wirksamen, voll gezeichneten Lage so lange  festgehalten, wie kein Übersprung gewünscht  wird.  



  Die Fangklinke 178 kann nicht nur von  Hand mittels der     Übersprungtaste        ver-          schwenkt    werden, sondern auch programm  gesteuert werden, z. B. bei automatischer  Wahl der Saldospalte von der Lochplatte  über den Balg 164 und Stange 165.  



  In     Fig.    11 ist die bekannte Einrichtung  für eine     Abbremsung    der Schläge beim  Wagensprung dargestellt, die darin besteht,  dass beim Niederziehen des Anschlaghebels  149 dieser durch die Zugfeder 166 dem Wagen  entgegenlaufend über den Winkelhebel 167  gezogen wird und beim Hochgehen und Er  fassen des nächsten Kolonnenreiters 148,  dem Wagendruck folgend, bis zum     End-          anschlag    168 mitgenommen wird,. wobei die       Druckluftbremse    169 den sonst harten Schlag  in bekannter Weise abfängt.  



       Programmsteuerung   <I>der</I>     Sheicheric,erke   <B><I>und</I></B>       Handwald        derselben          Fig.    12 zeigt schematisch die Einrichtung  zum Anruf der Speicherwerke und deren       Ausserwirkungsetzung    bei Betätigung einer  Wahltaste. Für den Anruf eines jeden  Speicherwerkes ist in der Gleitplatte 17 je  ein Loch und von diesem ein Rohr 64 zu  einem Ventil 65 im Ventilkasten 66 vor  gesehen. Durch ein Loch in dem in     Fig.    12  nicht gezeichneten Lochkarton 15 spricht das  betreffende Ventil 65 an und betätigt einen  zugeordneten Balg 68     (Fig.    6).  



  Ist abweichend von der Programm  steuerung ein anderes - Speicherwerk er  wünscht, so wird eine Wahltaste 168 ge  drückt. Dadurch wird der Schieber 169 in  Pfeilrichtung verschoben und die     Klappe170     angehoben, so dass das Ventil<B>171</B> Luft in die  Kammer<B>172</B> leitet.    Der Ventilkasten 66 erhält seine Druck  luft aus dem Rohr 173 über den Umweg  durch die Kammer 172 zum Rohr 174. Die  Einmündung der Rohre 173 und 174 in der  Kammer 172 liegen unter einer Membran 175,  die, solange in der Kammer 172 kein Über  druck herrscht, dem Luftdruck von 173       kommend    leicht nachgibt und die gestrichelt  gezeichnete Stellung einnimmt. Solange die  ser Zustand besteht, können die Ventile 65  programmgemäss anrufen.

   Wurde dagegen  durch Drücken einer Wahltaste 168 die  Klappe 170 geöffnet und das Ventil 171 ab  gehoben, erhält die Kammer 172 Druckluft,  die Membran 175 wird niedergedrückt und  dichtet die Einmündungen der Rohre<B>173</B>  und 174 ab. Der     Druckluftzustrom    nach Ven  tilkasten 66 ist unterbrochen und damit die  Programmsteuerung aufgehoben. Der Anruf  des gewünschten Speicherwerkes von der  Taste erfolgt dann sinngemäss     durch    eine der  bekannten Einrichtungen, die in     Fig.    12 nicht  gezeichnet sind.

           Zeilenschaltung     Die Zeilenschaltung in einer Ausführungs  form nach     Fig.    13 wird mechanisch von der       Maschinenhauptachse    154 ausgeführt     und     kann wahlweise entweder von Hand durch  Taste 106 ausgelöst oder von Lochplatte 15  pneumatisch angesteuert werden. Auf der  Achse der     Schreibwalze    2 im Wagen 1, der  auf Kugeln 3 auf den Laufschienen 4 läuft,  sitzt das     Zeilenschaltrad    179, welches durch  den federnd angedrückten     Rastenrollenhebel     180 gehalten wird.

   In den     Wagenseiteriwän-          den    ist eine     Vierkantachse    181 drehbar ge  lagert. Durch Drehen der     Vierkantachse    wird  der an ihr festsitzende Hebel 182 mit der       Zeilenschaltklinke    183     verschwenkt    und  durch deren Eingriff in das     Zeilenschaltrad     179 die Schreibwalze 2 gedreht. Während der  Wagenbewegung gleitet die     Vierkantachse     181 in einer an der     Wagenlaufschiene    drehbar  gelagerten Hülse, die durch Hebel 185 vor  schwenkbar ist.

   Dadurch ist es möglich, die  Zeilenschaltung am verschiebbaren Wägen      in jeder seiner Stellungen von einem     6rts-          festen    Gestänge vorzunehmen.  



  Auf der     Maschinenhauptachse    154 sitzt  der     Zeilenschaltexzenter    186. Dieser wirkt  auf die Rolle 187 des um Bolzen 188 schwenk  bar gelagerten Hebels 189, an dessen oberem  Ende bei 190 die     Zeilenschaltschiene    191 an  gelenkt ist.  



  Die Zugfeder 192 ist bestrebt, das Ge  stänge 191, 189 mit Rolle 187 zur Anlage an  den     Zeilenschaltexzenter    186 zu bringen, so  dass bei jedem Arbeitsgang eine Zeilen  schaltung durchgeführt wird. Zunächst wird  aber der Hebel 189 durch den Klinkenhebel  193 festgehalten.

   Erst wenn eine     Verschwen-          kung    des     Klinkenhebels    193 entweder von  Hand durch die Vertikaltaste 106 über die  Druckstange 194 erfolgt (in die gestrichelt  gezeichnete Lage) oder durch Programm  steuerung von der Lochplatte 15 über Ventil  65, Balg 68 und Druckstange 69 kann die  Zeilenschaltung     stattfinden.    Zeilenschaltung  erfolgt auch bei Betätigung der Wagenfest  haltetaste 114, die über Stange 195 den  Klinkenhebel 193     verschwenkt.    Die Wagen  festhaltetaste     wird    in der gedrückten Stellung  durch die Klinke 196 festgehalten und durch  den Auslöser 197 wieder freigegeben.  



  Eine pneumatische     Ausführungsform    der  Zeilenschaltung     zeigt        Fig.14.    Wenn das  Ventil 65 programmgesteuert durch ein Loch  in der Lochplatte 15 oder handgesteuert  durch die Vertikaltaste 106 anspricht, führt  der     Druckluftzylinder    197 die Zeilenschaltung  aus. Der Augenblick     dei    Zeilenschaltung soll  nach erfolgtem Abdruck, z. B. eingetasteter  Ziffern, erfolgen. Die Ansteuerung der Zeilen  schaltfunktion durch die Lochplatte 15 er  folgt aber bereits im Augenblick des Wagen  sprungs in die Spalte. Um sie aber erst in  Abhängigkeit vom Maschinengang auszu  führen, ist die in     Fig.    14 links schematisch  dargestellte Einrichtung vorgesehen.

   Das von  der Gleitplatte 17 kommende Rohr 64 mündet  im     Membrankasten    207. Vor der Einmündung       zweigt    ein Rohr 208 zur Vertikaltaste 106 ab.  Der     Membrankasten    207 wird durch die Düse    209 aus dem Kasten 66 mit Druckluft ver  sorgt. Vom     Membrankasten    207 geht das  Entlüftungsrohr 210 zu den     angefederten          Klappenhebel    211 und das Rohr 64 zum  Ventil 65.

   Die     1Ueinbran    212 dichtet die Mün  dungen der     Rohre    64 und 64' ab, so dass das  Ventil 65 vorerst keine Druckluft in den       Druckluftzylinder    197 strömen lässt, auch  wenn     die    Lochplatte 15 oder die Vertikal  taste 106 Zeile anrufen. Die gedrückte Verti  kaltaste 106 wird durch Klinke 213 fest  gehalten.

   Erst wenn bei einem Maschinengang  die     Maschinenhauptachse    154 eine Um  drehung macht, hebt im geeigneten Zeit  punkt der     Zeilenschaltexzenter    214 den       Klappenhebel    211 ab, dadurch wird der       Membrankasten    207 entlüftet; die Verbin  dung zwischen Rohr 64 und 64' wird her  gestellt, das Ventil 65 spricht an und die  Zeilenschaltung erfolgt.

   Kurz vor der     End-          lage    der     Maschinenhauptachse    zieht der  Löschexzenter 215 durch     Verschwenken    des  gefederten Hebels 216 über die Zugstange 217  die Klinke 213; die Vertikaltaste 106 fällt  zurück, und auch der     Klappenhebel    211  schliesst wieder das Entlüftungsrohr 210.         Begrenzter        Wageii.2,ü.ckzicg     Zu     Fig.4    ist die programmgesteuerte  Hin- und     Herbewegung    des Wagens beschrie  ben.  



  Den handgesteuerten Rückzug bis an den  Formularanfang und den begrenzten Wagen  rückzug bis zu einer durch die Lochplatte 15  vorbestimmten Spalte zeigt     Fig.    15. Von den  Rohren 21 und<B>32,</B> die der Ansteuerung der  Rechts- bzw. Linksbewegung des Wagens  durch die Lochplatte dienen, gehen Rohr  abzweigungen seitlich ab, von Rohr 21 das  Entlüftungsrohr 198 unter die Klappe 199  und von Rohr 32 das Rohr 200, das im     Mem-          brankasten    201 mündet. In der Gleitplatte 17  ist für den begrenzten Rückzug ein Loch 202  vorgesehen, von dem das Entlüftungsrohr 203  zum     Membrankasten    201 führt.

   Der     Mem-          brankasten    wird durch Druckluft, die durch  die Düse 204 einströmt. unter Druckgehalten;      die Membran 205 dichtet die beiden Rohr  einmündungen der Rohre 203 und 200     ab,so     dass keine Verbindung zwischen ihnen be  steht. Aus dem     Membrankasten    geht das  Rohr 206 unter die     Rückzugtaste    109. Wird  kurz auf die Rücktaste gedrückt, so werden  die Rohre 21 und 206 einen Augenblick ent  lüftet, was     die    gleiche Wirkung hat, als  steuerte der Lochkarton über Rohr 21 den  Rückzug an.

   Der Wagen kann auf diese  Weise von jeder beliebigen Spalte zum Lauf  nach rechts veranlasst werden, und zwar bei  kurzem Tastendruck bis an den Formular  anfang, wodurch Rohr 32 und ein Loch in der  Lochplatte 15 die Gegenschaltung in der  Weise     erfolgt,    dass der Wagenrückzug be  endet und auf Wagenvorlauf eingesteuert  wird. Wird dagegen die     Wagenrückzugtaste     109 anhaltend gedrückt, so erfolgt zwar für  die Einleitung der     Wagenrückzugbewegung     durch das Abschnappen der Klappe 199 ein  kurzer, aber ausreichender Stoss, die Klappe  199 deckt aber sofort das Entlüftungsrohr  wieder zu.

   Durch das Offenhalten des Rohres  206 dichtet im     Membrankasten    201 die  Membran 205 nicht mehr ab, die Verbindung  zwischen 203, 200 und 32 ist hergestellt, und  sobald der Wagen die Spalte erreicht hat,  in der ein Loch in der Lochplatte über dem  Loch 202 steht, hört die     Rückzugbewegung     auf; der Gegenimpuls     erfolgt    gleich wie bei  Erreichen des Formularendes durch den  Wagen. Beim Loslassen der Wagenrückzug  taste drückt die Druckluft die Membran 205  zu, die Verbindung zwischen 203 und 200 ist  unterbrochen, und das Loch 202 hat keine  Steuerwirkung mehr.  



       Programmgesteuerte        Wagenbewegung     Es     gibt    Buchungsarbeiten, bei denen der  Wagen nicht nur von Spalte zu Spalte springt,  bei Bedienen der     Übersprungtaste    Spalten  überspringt oder bei Betätigung der Rück  zugtaste zurückläuft, sondern die Wagen  bewegung programmgesteuert beliebig nach  rechts oder links über eine oder mehrere  Spalten zu erfolgen hat, z. B. um in Druck  wiederholung eine Zweitschrift in Original-         druck    herzustellen oder Beträge aus- gewissen  Spalten auf eine     Separatliste    herauszutragen.  



  Die Einrichtung,     die    diese beliebigen  Wagensprünge nach rechts oder links auto  matisch durchzuführen     ermöglicht,    ist in       Fig.    17 schematisch dargestellt. An die     Gleit-          platte    17 ist das Rohr 21 zur Ansteuerung  der Wagenbewegung von links nach rechts  angeschlossen und das Rohr 32     fürdie    Wagen  bewegung von rechts nach links. 218 ist das  Entlüftungsrohr für programmgesteuerten  Übersprung. Zu jedem dieser Rohre ist an  die Gleitplatte 17 je ein zweites Rohr an  geschlossen für die gleiche Funktion, jedoch  abhängig vom Maschinengang.

   So ist Rohr  219 mit Rohr 21 verbunden, aber     das    Ventil  220 sperrt unter der Wirkung der Feder 222  den Durchgang zur Gleitplatte 17. Erst wenn  beim Maschinengang der Exzenter 221 das  Ventil 220 öffnet, entsteht Verbindung zur  Gleitplatte. Wenn die Mündung des Rohres  219 in der Gleitplatte durch ein Loch in der  Lochplatte freigegeben ist, steuert 219 den  Wagenrückzug in seiner Spalte genau so wie  Rohr 21 dies am Ende der Wagenbahn immer  tut. Analog erfolgt     die    Wagenbewegung nach  links mittels Rohr 32, verbunden mit dem  Rohr 225.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rechnende Büromaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Anruf der Steuer vorgänge, Funktionen und Sperrungen ein fliessbares Medium dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anruf der Steuervorgänge, Funktionen und Sperrungen Druck- oder Saugluft dient. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Steuerung der Funktionen, Steuervorgänge und Sperrungen durch das fliessbare Medium durch eine von Erhöhungen wenigstens an nähernd freie, an der Wagenbewegung teil nehmende ebene oder gewölbte Lochplatte (15) erfolgt. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Funktionen ausser durch eine an der Wagen bewegung teilnehmende Lochplatte (15) auch mittels handbetätigter Tasten erfolgen kann, mittels welcher Luftdurchlässe geöffnet wer den, wobei die HandsteuerungderProgramm- steuerung übergeordnet ist. 4. Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (15) abnehmbar auf einem synchron mit dem Wagen (1) bewegten Träger (12) angecrdnet ist. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von unterschiedlichen Buchungsarbeiten ent sprechenden Lochprogrammen hintereinan der auf einem Band angeordnet ist, das auf Walzen (62 und 63) derart aufgewickelt ist, dass wahlweise das jeweils benötigte Pro gramm in Wirkstellung bringbar ist. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (15) über eine gelochte Gleitplatte (17) unter Andruck durch eine gerillte oder gekörnte Druckwalze (18) geführt ist, wobei die Gleit- platte (17) eine Reihe von Löchern enthält, von denen jedes einer ansteuerbaren Funk tion entspricht und durch ein Entlüftungs rohr mit einem Ventil verbunden ist, das, wenn das Loch in der Gleitplatte (17) durch ein Loch in der Lochplatte (15) freigegeben wird, Druckluft aus einer angeschlossenen pneumatischen Einrichtung ausströmen lässt, wodurch der gewünschte programmgemässe Effekt ausgelöst wird. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Ventile durch an die Entlüftungsrohre angeschlossene, durch Membranen abgeschlossene Kammern betätigbar sind, denen durch Düsen Druck luft zugeführt wird und die sich ihrerseits in einem mit Druckluft gefüllten Kasten be finden, derart, dass bei Entlüftung der Kam mern durch die Rohre die Membranen die Ventile öffnen. B. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Ventile in einer Endlage eine zu einem pneumatisch. anzutreibenden Organ führende Leitung mit der freien Luft, in ihrer andern Endlage da gegen mit der Druckluftquelle verbinden.
    9. yfaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass durch die von den Entlüftungsrohren gegebenen Impulse Schie ber (53) steuerbar sind, die durch eines der Entlüftungsrohre in einer Richtung und durch ein zweites in entgegengesetzter Rich tung bewegt werden. 10. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Wagen durch Druckluft-Zylinder oder Druckluft-Bälge (7, 8) hin und her bewegbar ist. 11. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die von der Loch platte (15) gesteuerten Entlüftungsrohre mit Rohrabzweigungen versehen sind, die tasten betätigte Verschlussorgane besitzen. 12.
    Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass eine zum Ein schalten einer Eintourenkupplung erforder liche, kurzfristige Rückführung einer die Einschaltung bewirkenden Klinke (126) trotz Dauerwirkung der Druckluft auf die von der Lochplatte (15) oder von Hand gesteuerten, pneumatischen Triebvorrichtungen (129) durch eine Abschnappvorrichtung (l31, 133) bewirkt wird. 13. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass beim Tabulieren des Wagens mit Übersprung die Freigabe des Anschlaghebels (149, 151) zum Anhalten des Wagens in der gewünschten Spalte pneu matisch durch eine von einer Lochplatte (15) gesteuerte Einrichtung (161, 162, 163) erfolgt. 14.
    Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass für die Wahl der Speicherwerke in einem zugeordneten Druck luftkasten je Speicherwerk ein Ventil an geordnet ist, welches sowohl durch die Loch platte (15) als auch durch Tastendruck be- tätigbar ist, wobei die Handsteuerung der Steuerung durch die Lochplatte übergeordnet ist.
    15. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die an die Gleit- platte (17) angeschlossenen, der Wagen bewegung dienenden Entlüftungsrohre (21, 32) mit gleichfalls an die Gleitplatte (17) an geschlossenen Abzweigrohren (219, 225, 226) versehen sind, in denen durch vom Maschi- nengang über Exzenter (221) gesteuerte Ven tile (220) angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256925B (de) * 1964-06-29 1967-12-21 Sperry Rand Corp Pneumatischer Kartenabtaster
DE1289851B (de) * 1961-04-03 1969-02-27 Scm Corp Programmiereinrichtung an einer Schreibmaschine zum Betaetigen von Schaltern

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