CH335157A - Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes für Uhren und dergleichen mit Reliefzeichen und Füssen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes für Uhren und dergleichen mit Reliefzeichen und Füssen

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CH335157A
CH335157A CH335157DA CH335157A CH 335157 A CH335157 A CH 335157A CH 335157D A CH335157D A CH 335157DA CH 335157 A CH335157 A CH 335157A
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CH
Switzerland
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flattening
feet
dial
relief
oxidation
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Rihs Fritz
Rihs Willy
Original Assignee
Rihs Fritz
Rihs Willy
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    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0043Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
    • G04D3/0048Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung eines    Zifferblattes   für Uhren und dergleichen mit Reliefzeichen und Füssen Die    vorliegende   Erfindung betrifft ein Verfahren,    zur      Verstellung   eines Zifferblattes für Uhren und dergleichen mit Reliefzeichen und Füssen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein Plättehen aus Aluminium    ctureh      Ausstanzen,   Prägen der Zeichen und Verdrängung der Füsse    meehaniseh   bearbeitet,    dass      man   dieses Plättehen in einer Lauge beizt.    uzid   anschliessend matt macht, dass man hernach    dass      Plättehen      anodiseh   oxydiert., einfärbt und verdichtet.

   dass man das    vorfabrizierte      Plättehen   auf die richtige Grösse zuschneidet    und   die Reliefzeichen abschleift., und dass man    glas   Plättehen einer zweiten    anodisehen   Oxydation unterwirft und die Zeichen einfärbt und    verdichtet.   



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann    i.   B. wie    folgt   durchgeführt    werden:   Man stanzt ein z. B. rundes Plättehen aus    Reinstahiminium   aus. Durch Einlegen dieses Plättchens in ein Werkzeug, in welchem man    i iten   das Relief eingraviert. und am Oberteil zwei Löcher gebohrt hat, erhält man in einem Schlag ein vorfabriziertes Stück mit Reliefzeichen, z. B. Zahlen, und zwei Füssen. Gleichzeitig kann die    Oberfläelie   des    Plättchens      guil-      loehiert   oder    anderswie   verziert werden.

   Es sei hier    bemerkt,   dass das Plättehen nach dieser    inechanischen,Vorbehandlung   noch nicht seine definitiven Dimensionen hat, da es erst später auf die richtige Grösse zugeschnitten wird. Dieses vorfabrizierte Plättehen wird    in   Natronlauge 22     B6   bei einer Temperatur von 72,5     C   eine Minute lang eingetaucht und somit gebeizt, so dass es grau wird. Alsdann wird das Plättehen in Chromsäure 15  B6 bei einer Temperatur von 62  C    naehgetaueht   und    wird   somit. schön blank.    N      aehher      erfolgt   eine Neutralisierung in    Ammoniaklösung   1:1 und eine Trocknung. 



  Dieses vorbehandelte Plättehen wird nun    mittels   einer Pistole mit Bimsstein matt    11.emaeht.   Diese Operation macht die    Oberflä-      ehe   des Stückes homogen und glatt. Das    Plätt-      ehen   wird anschliessend    ehemiseh   geglänzt durch Eintauchen in einem Bad, welches 963    g      Phosphorsäure   und 37 g rauchende Salpetersäure enthält. Die Temperatur    dieses   Bades    beträgt   90  C und die Tauchzeit ungefähr eine Minute. In    einer   Variante könnte das Glänzen, anstatt chemisch, elektrolytisch erfolgen. 



  Durch diese Operationen wird das    Plätt-      ehen   nun bereit zur ersten Oxydation. 



  Es wird nun während 30 Minuten in einem    Bad      von      Schwefelsäure      20      %      (=      14       B6)      bei      einer   Temperatur von 22  C, einer Stromdichte von 1,5    Amp.jdm    und einer Spannung von 12-25 Volt    (Tleichstrom      anodisch   oxydiert. 



  Nach dieser Behandlung wird das Plättchen in sauberem Wasser gespült und mit einer Farbe eingefärbt. Diese Einfärbung er- 

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 folgt mittels eines organischen oder anorganischen Farbstoffes bei einer Temperatur von etwa 70  C. Alsdann wird das Plättehen wieder gespült und getrocknet    lind   anschliessend verdichtet, um die Poren seiner Oberfläche auszufüllen. Das Verdichtungsbad enthält 5,6 g Nickelacetat, 1,0 g    Kobaltaeetat   und 8,4 g Borsäure pro Liter    Wasser.   



  Nun wird das vorbehandelte Plättehen neuerdings in ein Werkzeug gebracht, um es auf die richtige definitive Grösse    zuzuschnei-      den,   damit. man an den Kanten    (Sehnitt.stel-      len)   blankes    Metall   zur    Kontaktgebung   während der zweiten, weiter unten beschriebenen Oxydation hat. Dann werden die Reliefzeichen mit einem    Diamantwerkzeug   abgeschliffen. 



     .Nun   ist. dieses Plättehen bereit    zur   zweiten    anodisehen   Oxydation. Dieselbe erfolgt analog der ersten, aber diesmal werden nur die Reliefzeichen    oxydiert..   Anschliessend werden die Reliefzeichen    eingefärbt   (z. B. Rose oder Gelbgold) und dann neuerdings verdichtet. Das Zifferblatt, wird schliesslich getrocknet. 



  Das so erhaltene Zifferblatt hat ein sehr schönes Aussehen, das demjenigen der kostspieligen Zifferblätter aus Silber oder    andern   Edelmetallen vergleichbar ist, trotzdem sein    Gestehungspreis   äusserst niedrig ist. Die Reliefzeichen, also die Zahlen, glänzen auffallend über dem verhältnismässig matten Grunde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes für Uhren und dergleichen mit. Reliefzeichen und Füssen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Plättehen aus Aluminium durch Ausstanzen, Prägen der Zeichen und Ver- dränoung der Füsse mechanisch bearbeitet., dass man dieses Plättehen in einer Lauge beizt und anschliessend matt macht, dass man hernach das Plättehen anodiseh oxydiert, einfärbt und verdichtet, dass man das vorfabrizierte Plättehen auf die richtige Grösse zuschneidet. und die Reliefzeichen abschleift, und dass man das Plättehen einer zweiten anodisehen Oxydation unterwirft und die Zeichen einfärbt und verdichtet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Paten.tansprueh I, dadurch --elzenilzeieluiet, dass (las Beizen durch Eintauchen in heisse :Natronlauge vorgenom- men wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Plättehen nach dem erfolgten Beizen in Chromsäure taucht, wonaeli eine Neutralisierung in Ammoniak erfolgt und (las Plätteben getrocknet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- dureh -ekennzeiehnet, dass inan das Plättehen vor der ersten Oxv(lation chemisch glänzt. 4-. Verfahren nach Patentanspruch 1, da- durell @gekennzeielinet, dass man das Plättehen vor der ersten Oxydation e lektrolvtiseli glänzt. :
    ). Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeielinet, dass jede anodisehe Oxy(Iation während un-efähr 30 Minuten in einem qellwefel.säui-ebad 20 % bei einer Tem- peratur von ''? C, einer Stromdichte von 1,5 Amp.'dm'= und einer Spannung von 1? bis ?5 Volt (lleiehstrom vorgenommen wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Nach dem Verfahren gemäss Patentan- spruell I hergestelltes Zifferblatt.
CH335157D 1957-07-04 1957-07-04 Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes für Uhren und dergleichen mit Reliefzeichen und Füssen CH335157A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998022856A1 (de) * 1996-11-19 1998-05-28 Anton Kraft Uhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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