CH335566A - Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte - Google Patents

Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte

Info

Publication number
CH335566A
CH335566A CH335566DA CH335566A CH 335566 A CH335566 A CH 335566A CH 335566D A CH335566D A CH 335566DA CH 335566 A CH335566 A CH 335566A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
value
shaft
switching
stamping machine
machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hoeltgen Kurt
Schmieder Fritz
Original Assignee
Anker Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Werke Ag filed Critical Anker Werke Ag
Publication of CH335566A publication Critical patent/CH335566A/de

Links

Landscapes

  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description


      Wertstempelmaschine    mit einer     Abdruckvorrichtung    für die Kontrollkarte    Die Erfindung betrifft eine Wertstempelmaschine  mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte.  



  Die Benutzung von Wertstempelmaschinen wird  bekanntlich durch zum Beispiel bei der Post gekaufte  Kontrollkarten überwacht, die, an der hierfür vor  gesehenen Kontrollstelle der Maschine eingeführt,  diese für den Gebrauch freigeben. Wird nun der dem  Wert der Kontrollkarte entsprechende Betrag bei den  verschiedenen Frankiervorgängen überschritten, so  sperrt eine vom     Addierwerk    ausgelöste Vorrichtung  die Maschine für die weitere Benutzung. Erst nach  dem der Stand des     Addierwerkes    auf der     Kontroll-          karte        abgedruckt    und diese durch eine neue ersetzt  worden ist, wird die Maschine für die weitere Be  nutzung freigegeben.  



  Bei bekannten Maschinen erfolgt nun der Ab  druck des im     Addierwerk    gespeicherten Betrages in  der Weise, dass entweder ein besonderer, mit der  Abdruckvorrichtung in Verbindung stehender Hand  griff betätigt wird, oder dass die zum Antrieb der die  Stempelsachen bedruckenden Drucktrommel dienende  Handkurbel von der     Triebwerkwelle    entfernt auf  die Abdruckwelle aufgesteckt wird, um so die Ab  druckwelle der     Wertkartenabdruckvorrichtung    be  tätigen zu können.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden, durch  Ändern der Drehrichtung der auf der Triebwerk  welle angebrachten Handkurbel einen Abdruck des       Addierwerkes    zu bewirken.  



  Allen diesen Vorrichtungen ist der     Nachteil    ge  meinsam, dass, um einen Abdruck des Bestands  wertes des     Addierwerkes    zu erhalten, unabhängig  vom Maschinenantrieb zusätzliche Handgriffe nötig  sind, die unter Umständen sehr zeitraubend sein  können und insbesondere bei motorisch angetrie  benen Wertstempelmaschinen störend wirken.  



  Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese         Nachteile    zu vermeiden, indem der vom     Addierwerk     angezeigte Betrag vor Sperrung des Maschinengan  ges unter Vermittlung einer an das Triebwerk an  schaltbaren Abdruckwelle selbsttätig auf die Wert  karte gedruckt wird.  



  Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel  dargestellt und beschrieben, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Frontansicht einer teilweise im Schnitt  dargestellten Wertstempelmaschine,       Fig.    2 die von der Antriebsseite gesehene Seiten  ansicht der     Wertstempelmaschine,          Fig.    3 einen Schnitt gemäss der Linie<I>AA</I> in       Fig.    1,       Fig.4    Einzelheiten der in     Fig.3    dargestellten  Teile.  



  In den Seitenteilen 1 und 2 der in     Fig.    1 dar  gestellten Maschine bekannter Bauart sind verschie  dene Wellen gelagert, unter anderem eine Welle 4,  welche den die Stempelabdrucke erzeugenden, nicht  dargestellten Druckzylinder trägt, eine     Exzenterwelle     7 sowie eine Antriebswelle 8 und eine Schaltwelle 9.

    Ebenfalls zwischen den     Seitenteilen    1 und 2 sind  eine Achse 11 und eine die nicht dargestellten     För-          derrollen    antreibende Welle 12 gelagert sowie die  die Übertragungsmittel, die die im     Einstellfeld    E  der Maschine eingestellten Wertbeträge an das Ad  dierwerk übermitteln, und das     Addierwerk    tragen  den Achsen 13 und 14 angeordnet (vgl. auch     Fig.    4).  



  Im Seitenteil 2 ist ferner ein     Bolzen    20 befestigt,  auf dem eine mit Zahnrädern 21, 22 und 23 fest  verschraubte Hülse 24 drehbar gelagert ist. Das  Zahnrad 22 steht mit Zahnkränzen 26 und 27 zweier  Rollenkupplungen 28 und 29     bekannter    Bauart in       Eingriff,    wobei die Kupplung 28 mit der Antriebs  welle 8 und die Kupplung 29 mit der     Welle    4 fest       verstiftet    ist, während das     Zahnrad    23 mit einem auf  der Welle 12     verstifteten    Zahnrad 31     (Fig.    2)      kämmt.

   Ein auf dem andern Ende der Antriebswelle  8     verstiftetes    Zahnrad 36 steht mit einem auf der       Exzenterwelle    7     verstifteten    Zahnrad 37 in     Eingriff.     Mit der     Exzenterwelle    7 sind ferner eine Sperrscheibe  39 und ein Schaltnocken 40 fest verbunden.  



  Ein     Wertkartenschieber    50     (Fig.    1, 4) ist mit  tels zweier rechtwinklig abgebogener Lappen 51 auf  der Achse 11 drehbeweglich geführt und umfasst  mit seinen     Abwinklungen    52 und 53 die Exzenter  welle 7, so dass bei einer Umdrehung dieser Welle  der     Wertkartenschieber    50 gegen die abdruckbaren       Ziffernräder    des auf der Achse 14 angeordneten       Addierwerkes    bewegt wird. Die untere Kante des       Wertkartenschiebers    50 ist mit einer Aussparung 55  versehen, in die eine Abbiegung 56 eines Schalt  bügels 57 greift, der ebenfalls auf der Achse 11  drehbeweglich gelagert ist.

   Eine zwischen dem Lap  pen 58 des Schaltbügels 57 und dem Lappen 51  befindliche Feder 61 versucht, den     Wertkartenschie-          ber    50 in bezug auf     Fig.    1 nach rechts zu bewegen,  wird aber durch die Abbiegung 56 an dieser Bewe  gung verhindert. Der Lappen 58 des Schaltbügels  57 geht in eine Nase 62     (Fig.    4) über, die in den  Bereich des Schaltnockens 40 ragt. Eine mittels eines  Stiftes 64     (Fig.4)    an einer weiteren Nase 65 des  Schaltbügels 57 befestigte Feder 68     (Fig.    3), die mit  ihrem andern Ende an einem im Maschinengestell  angebrachten Stift 69 befestigt ist, hat das Bestre  ben, den Schaltbügel 57 im     Gegenzeigersinne    zu be  wegen.

   Der     Wertkartenschieber    ist in seinen Funk  tionen an sich bekannt, und die erforderlichen.  Schaltmittel sind daher nur insoweit beschrieben,  als es zum Verständnis der Erfindung notwendig  erscheint.  



  Die Nase 65 des Schaltbügels 57 weist darüber  hinaus eine drehbewegliche,     dreischenklige    Schalt  klinke 71 auf, deren Bewegung durch einen in einem  in der Nase 65 angebrachten Langloch 70 geführ  ten Bolzen 72 begrenzt ist. Eine nicht dargestellte  Drehfeder     beeinflusst    die Schaltklinke 71 im Gegen  zeigersinne. Ferner ist in einem Arm 73 ein     Bolzen     74     befestigt,    der mit dem einen Schenkel 77 der  Schaltklinke 71     zusammenarbeiten    kann.  



  Auf der Achse 11     (Fig.    3) sind weiter eine     drei-          schenklige        Klinke    78, ein mit der     Sperscheibe    39  zusammenarbeitender Anschlaghebel 80 und ein       damit,    und zwar mittels eines Stiftes 81 verbundener  Sperrhebel 82 drehbar gelagert.  



  Eine mittels eines auf dem Anschlaghebel 80 an  gebrachten     Bolzens    83 befestigte Feder 86, die mit  ihrem andern Ende auf einem     Bolzen    87 aufgehängt  ist, versucht den Anschlaghebel 80 im Gegenzeiger  sinne zu bewegen. Diese Bewegung wird durch  einen weiteren, auf dem Anschlaghebel 80 befestig  ten Stift 88 verhindert, da sich dieser an den untern  Schenkel der     Klinke    78 anlegt.

   Mittels des Bolzens  83 ist ferner eine Zugstange 90 drehbeweglich be  festigt, die über einen auf der Schaltwelle 9 be  festigten Hebel 91 die Bewegungen des     Anschlag-          Nebels    80 der Schaltwelle 9 übermittelt, wobei diese    über einen auf ihr am andern Ende     verstifteten     Schaltarm 93     (Fig.    1) die Rollenkupplung 28 be  einflussen kann.  



  Die Schaltklinke 78     (Fig.    3) wird von einer zwi  schen den Bolzen 94 und 95 aufgehängten Feder 97  im     Gegenzeigersinne    beeinflusst, wobei ein auf der  Achse 13 drehbeweglich gelagerter     Summensperr-          bügel    98, der einen an dem Arm 100 befestigten  Stift<B>101</B> aufweist, die     Gegenzeigerbewegung    der  Schaltklinke 78 verhindert, indem sich diese mit  ihrem     Fortsatz    102 gegen den Stift 101 legt.

   Der       Summensperrbügel    98 weist ferner eine mit dem  Schaltrad 110 des     Addierwerkes    54 zusammen  arbeitende Nase 111 auf und wird von einer nicht  dargestellten Feder im     Uhrzeigersinne    beeinflusst.  



  Auf dem Sperrhebel 82     (Fig.    3) ist ein Führungs  stift 112 befestigt, auf dem sich eine mit einer Kupp  lungsschwinge 113 drehbeweglich verbundene Schub  stange 114 führt. Die Kupplungsschwinge<B>113</B> ist  auf einem Lagerwinkel 115 drehbeweglich gelagert  und weist einen die     Transportrollenkupplung   <B>117</B>  beeinflussenden     Vierkantbolzen    118 auf. Ferner ist  die Kupplungsschwinge 113 mit zwei     Ausnehmungen     119 und 120 versehen, in die eine auf dem Lager  winkel<B>115</B> drehbeweglich gelagerte und von einer  Feder<B>123</B> im     Gegenzeigersinne    beeinflusste Rast  klinke 124 eingreifen kann.

   Darüber hinaus kann  der Sperrhebel 82 auf dem Umfange einer auf der  Welle 4 befestigten Sperrscheibe 125 -leiten und  wird dadurch an seiner durch die Feder 86 unter  Vermittlung der Teile 80 und 81 verursachten Be  wegung im     Gegenzeigersinne    verhindert. Die Sperr  scheibe<B>125</B> ist mit einer     Ausnehmung    126 ver  sehen, in die zu gegebener Zeit der Sperrhebel 82  einfallen kann. Im Lagerwinkel<B>115</B>     (Fig.    3) ist fer  ner ein Bolzen 127     (Fig.    4) befestigt, auf dem eine  durch eine Feder 128 im     Uhrzeigersinne    beeinflusste  Schaltklinke 129 drehbeweglich gelagert ist.

   Die Be  wegung dieser Klinke ist durch einen     ebenfalls    im  Lagerwinkel 115 befestigten Bolzen 130 begrenzt.  Ein     Fortsatz    134 der Schaltklinke 129 kann auf  einen in der Kupplungsschwinge 113 befestigten       Bolzen    135 einwirken, während ein anderer Fort  satz 137 mit einer Nase 138 der auf dem Schalt  bügel 57 befestigten Schaltklinke 71 zusammen  wirkt.  



  Die Einrichtung zum Antrieb der Maschine ist  nicht Gegenstand der Erfindung und deshalb nur  insoweit beschrieben, als es zum Verständnis der  Erfindung notwendig ist.  



  Wie an sich bekannt, wirkt ein Motor oder eine  Handkurbel über ein Zahnrad 140     (Fig.    2) auf das  mit der Hülse 24     (Fig.    1) fest verbundene Zahnrad  21 ein, wodurch die mit der Hülse verbundenen  Zahnräder 22 und 23 in stetige Umdrehung versetzt  werden. Somit werden auch die Zahnkränze 26 und  27 der Kupplungen 28 und 29 angetrieben, wäh  rend das Zahnrad 23 die die Transportrollen beein  flussende Welle 12 über das Zahnrad 31 antreibt.

        Die Einschaltung der     Druckzylinderwelle    4 er  folgt in bekannter Weise durch einen von dem nicht  dargestellten Zettelfühler beeinflussten Hebel<B>150,</B>  der über eine federnd gelagerte, drehbewegliche  Stossstange 151 auf den Schaltbolzen 152 des aus  einem Winkelhebel 153 und einer Lasche 154 be  stehenden Kniegelenkes einwirkt und somit einen  Anschlagbolzen 155 aus dem Bereich eines an der  Rollenkupplung 29 befestigten Anschlages 156 be  wegt, wodurch die Kupplung wirksam wird und die       Drehbewegung    des Zahnkranzes 27 auf die Welle 4  überträgt.

   Eine ebenfalls auf der Kupplung 29 be  festigte Rolle<B>158</B> schwenkt bei der Umdrehung  der Kupplung über einen mit dem Winkelhebel 153  fest verbundenen Anschlag 159 den Anschlagbolzen  155 wieder in die wirksame Lage zurück, so dass die  Welle 4 jeweils nur eine Umdrehung vollführt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrich  tung ist folgende:  Wird bei einem Frankiervorgang der durch eine  Wertkarte 160     (Fig.    4) dargestellte Betrag über  schritten, so bewegt sich bekanntlich die der höch  sten Wertstelle des     Addierwerkes    54 zugeordnete  Zahlenscheibe und damit das Sperrad 110     (Fig.3)     um eine Teilung im     Uhrzeigersinne,    wodurch unter  Vermittlung der Nase 111 der     Summensperrbügel    98  im     Gegenzeigersinne    ausschwingt.

   Der Stift 101 wird  daher aus dem Bereich des     Fortsatzes    102 der  Klinke 78 geschwenkt, so dass sich diese unter dem  Zuge ihrer Feder 97 im     Gegenzeigersinne    bewegt  und mit dem     Fortsatz    102 den     Summensperrbügel    98  in seiner ausgeschwenkten Lage arretiert.  



  Ist der hier nicht näher erläuterte Druckvor  gang beendet, eine Umdrehung der Welle 4 also er  folgt, so steht der Sperrklinke 82 die Aussparung  126 der Scheibe 125 gegenüber, in die die Sperr  klinke nunmehr unter dem Einfluss der Feder 86  einfallen kann. Während der vorhergehenden     Re-          gistriervorgänge,    die zu keiner Überschreitung des       Wertkartenbetrages    führten, verhinderte die nicht       verschwenkte    Klinke 78 eine Bewegung der Sperr  klinke 82.

   An der Bewegung der Sperrklinke 82  nimmt auch der mit ihr verbundene Anschlaghebel  80, der die Sperrscheibe 39 freigibt, und die Zug  stange 90 teil, die über die Schalthebel 9 den Schalt  arm 93     (Fig.    1) aus dem Bereich des Anschlages 96  bewegt, so dass die Kupplung 26     (Fig.    1 und 2),  nunmehr wirksam geworden, die Antriebsbewegung  des Zahnrades 22     (Fig.    2) auf die Antriebswelle 8  überträgt, die ihrerseits über das Zahnradgetriebe  36, 37     (Fig.    1) die     Exzenterwelle    7     (Fig.    1, 2 und 4)  antreibt.

   Gleichzeitig wirkt die Sperrklinke 82       (Fig.3)    auch auf die Schubstange 114 ein und  bewegt diese mit Bezug auf     Fig.    3 nach links, wo  durch die Kupplungsschwinge<B>113</B> im Gegenzeiger  sinne     verschwenkt    wird und mittels ihres Vierkant  bolzens 118, der in eine der Aussparungen 161 der       Transportrollenkupplung    117 eingreift, den Antrieb  nicht dargestellter Transportrollen unterbricht. Die  Rastklinke 124 rastet dabei in die     Ausnehmung    120    der Kupplungsschwinge 113 ein und hält diese in  ihrer Sperrstellung fest.  



  Bei diesem Maschinengang werden also mit der  Unterbrechung der Drehbewegung des Druckzylin  ders auch die Transportrollen stillgesetzt. Eine neue  Stempelachse ist also auf dem normalen Wege nicht  mehr in die Maschine     einführbar.     



  Bei der Umdrehung der     Exzenterwelle    7     (Fig.    4)  wird der     Wertkartenschieber    50 um seine Drehachse  11 im     Gegenzeigersinne        verschwenkt    und gegen die  Typen 161 des     Addierwerkes    54 gedrückt, wodurch       unter    Vermittlung eines zwischen Typen und der Wert  karte 160 liegenden     Farbbandträgers    163 ein Ab  druck des im     Addierwerk    gespeicherten Betrages  erfolgt, während der mit der     Exzenterwelle    7 fest  verbundene Schaltnocken 40 die Nase 62 des Schalt  bügels 57 und den Schenkel 165     (Fig.    3)

   der Klinke  78 entgegen dem Zuge ihrer Federn 68 und 97 um  ihre Drehachse 11 im     Uhrzeigersinne        verschwenkt.     Die Klinke 78 gibt dabei den     Summensperrbügel    98  frei, so dass dieser seine ursprüngliche, in     Fig.    3 dar  gestellte Lage einnehmen kann, und bewegt über  den Stift 88 die miteinander     verstifteten    (81) An  schlag- und Sperrhebel 80 und 82 in ihre     Wirk-          bzw.    Ruhestellung, wobei auch die mit dem An  schlaghebel 80 verbundene Schubstange 90 mittels  der Schaltwelle 9 den Schaltarm 93     (Fig.    1) in seine  wirksame Lage     zurückschwenkt    und somit die Kupp  lung 26,

   die sich mit ihrem Anschlag 96 gegen den  Schaltarm 93 bewegt, an     einer    weiteren Drehung  verhindert. Dadurch wird erreicht, dass die Exzenter  welle 7 jeweils nur eine Umdrehung     vollführt.     



  Gleichzeitig ist der Schaltbügel 57     (Fig.4,    1)  um seine Achse 11 im     Uhrzeigersinne    in die in       Fig.    4 strichpunktierte Stellung     verschwenkt    worden  und gibt, da seine Abbiegung 56 die Aussparung 55  des     Wertkartenschiebers    verlässt, diesen frei, der  hierauf von der Feder 61 nach aussen, mit Bezug auf       Fig.    1 nach rechts, bewegt wird. Mittels eines am       Wertkartenschieber    angebrachten Schaltkontaktes  kann somit auch der Motorstromkreis unterbrochen  werden.  



  Der Maschinengang ist nunmehr beendet, und  die Maschine ist für jede weitere Benutzung ge  sperrt. Die von dem     Wertkartenschieber        entnehm-          bare    Wertkarte zeigt bereits den abgedruckten Be  trag des     Addierwerkes    und eventuelle Entwertungs  merkmale, z. B.     Ausstanzungen.     



  Um die Maschine erneut benutzen zu können,  muss die bedruckte Wertkarte dem     Wertkartenschie-          ber    entnommen und durch eine neue     ersetzt    werden.  da eine     Entsperrung    der Maschine durch Hinein  schieben des     Wertkartenschiebers    50 ohne einge  legte Wertkarte nicht zu erreichen ist, indem näm  lich in bekannter Weise eine hier nicht dargestellte       Ausschlusssperre    die Aussparung 55 des Wertkarten  schiebers verdeckt, so dass der Schaltbügel nicht ein  rasten kann.

   Sodann ist der     Wertkartenschieber,    wie  an sich bekannt, in die Maschine hineinzudrücken,  wobei die Feder 61     (Fig.    1) gespannt und der unter-           brochene    Motorstromkreis erneut geschlossen wird.  Der von der     Yeaer    68     (Fig.        4.)        beeinflusste    Schalt  bügel 57 schnappt, sobald die     Ausnehmung    55 die  Abbiegung 56 erreicht, ein und bewegt sich dabei  in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei der       Wertkartenschieber    50 in seiner eingeschobenen  Lage gesperrt wird.

   Hierbei wird unter Vermitt  lung der Klinke 71, die, von einer nicht dargestell  ten Feder beeinflusst, mit ihrer Nase 138     (Fig.4)     an der Kante 137 der Klinke 129 anliegt, diese ent  gegen dem Zuge ihrer Feder 128 um ihren Dreh  punkt<B>127</B> im     Gegenzeigersinne        verschwenkt.    Dabei  wirkt der Arm 134 auf den Stift 135 der Kupp  lungsschwinge 113 ein und schwenkt diese und  damit den     Vierkantbolzen    118 in die Ruhelage  zurück, wodurch die     Transportrollenkupplung    117  wirksam wird und die nicht dargestellten Transport  rollen erneut angetrieben werden. Die Rastklinke  124 rastet in die     Ausnehmung    119 ein und arretiert  die Kupplungsschwinge in ihrer Ruhelage.  



  Bei der Bewegung des Schaltbügels 57 in seine  Wirkstellung findet der Arm 77 der Schaltklinke 71  an dem Bolzen 74 einen Anschlag, so dass die Nase  138 der Klinke 71 aus dem Bereich der Kante 137  der Schaltklinke 129     herausgeschwenkt    wird und  diese ihre Ruhelage wieder einnehmen kann.  



  Die Maschine ist nunmehr für eine erneute Be  nutzung bereit. Eine Abschaltung des Antriebsmotors  bei der     Sperrung    der Maschine ist nicht unbedingt  erforderlich, da sämtliche Antriebswellen vom Haupt  antrieb durch abschaltbare Kupplungen getrennt  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrich tung für die Kontrollkarte, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Addierwerk (54) angezeigte Betrag vor der Sperrung des Maschinenganges unter Vermitt lung einer an das Triebwerk (22) anschaltbaren Ab druckwelle (7) selbsttätig auf die Wertkarte gedruckt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Wertstempelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Sperrung der Maschine auslösende Sperrbügel (98) mit einem Klinkengetriebe (78, 80, 82) kraftschlüssig verbun den ist, das unter Vermittlung einer Schaltwelle (9) die die Abdruckwelle (7) antreibende Welle (8) mit dem Hauptantrieb (22) verbindende Kupplung (28) wirksam werden lässt. 2.
    Wertstempelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klinkengetriebe (78, 80, 82) über eine Schub stange (114) auf ein weiteres Schaltglied (113) ein wirkt, welches die die Transportrollen mit dem Ma schinentrieb verbindende Kupplung (117) unwirk sam werden lässt. 3. Wertstempelmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die den Abdruck des Addierwerkes (54) veranlassende Welle (7) mittels eines Schaltnockens (40), der nach beendetem Abdruck das Klinken getriebe (78, 80, 82) beeinflusst, ihre Antriebsverbin dung (28, 8) zum Hauptantrieb (22) unterbricht. 4.
    Wertstempelmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die den Abdruck des Addierwerkes (54) veranlassende Welle (7) mittels ihres Schaltnockens (40) auch gleichzeitig den den Wertkartenschieber (50) auslösenden Schaltbügel (57) betätigt, der den Wertkartenschieber (50) auslöst und den Haupt antrieb (22) der Maschine unterbricht. 5.
    Wertstempelmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der beim Einschieben des Wertkartenschie- bers (50) in seine Arbeitsstellung zurückbewegte Schaltbügel (57) mittels eines Schaltklinkengetriebes (71, 129) die die Transportrollen mit dem Maschi nenantrieb verbindende Kupplung<B>(117)</B> wieder wirk sam werden lässt.
CH335566D 1955-03-19 1955-10-24 Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte CH335566A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE335566X 1955-03-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH335566A true CH335566A (de) 1959-01-15

Family

ID=6219443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH335566D CH335566A (de) 1955-03-19 1955-10-24 Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH335566A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH335566A (de) Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte
DE1012486B (de) Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung fuer die Kontrollkarte
AT133743B (de) Registrierkasse, Buchungsmaschine od. dgl.
DE680441C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen und Buchungsmaschinen
AT129561B (de) Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung für Einzelbetragsaufnahme, sowie Zwischen- und Endsummenabnahme, insbesondere zur Fahrkartenherstellung od. dgl.
DE604916C (de) Buchungsmaschine
DE684831C (de) Betragsschaltwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
AT136112B (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine.
AT135097B (de) Registrierkasse.
AT141607B (de) Registrierkasse für Scheck- und Quittungsdruck.
AT137883B (de) Zeileneinstellvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen.
AT92517B (de) Registrierkasse mit Vorrichtung zum Drucken von Endsummen.
AT103999B (de) Registrierkasse mit Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endsummen.
DE645461C (de) Schaltwerk fuer Registrierkassen, Buchungs- oder Rechenmaschinen
DE662060C (de) Vorrichtung zur UEbertragung des in einer Tabelliermaschine eingestellten Zahlenwertes auf ein Registrierwerk
AT114479B (de) Numeriermaschine.
AT126265B (de) Registriermaschine für Einzelbetragsregistrierung, Zwischen- und Endsummenabnahme mit mehreren Addierwerken oder Addierwerksreihen.
AT125353B (de) Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung.
AT152170B (de) Nullendruckvorrichtung und Schaltwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen.
AT139461B (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine.
DE469294C (de) Rechenvorrichtung mit Druckvorrichtung, Einstell- und Kontrollgliedern
AT136288B (de) Buchungsmaschine.
DE648091C (de) Druckvorrichtung an Registrierkassen
AT53755B (de) Additionsmaschine.
DE424537C (de) Registrierkasse mit einer Endsummendruckvorrichtung