Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte Die Erfindung betrifft eine Wertstempelmaschine mit einer Abdruckvorrichtung für die Kontrollkarte.
Die Benutzung von Wertstempelmaschinen wird bekanntlich durch zum Beispiel bei der Post gekaufte Kontrollkarten überwacht, die, an der hierfür vor gesehenen Kontrollstelle der Maschine eingeführt, diese für den Gebrauch freigeben. Wird nun der dem Wert der Kontrollkarte entsprechende Betrag bei den verschiedenen Frankiervorgängen überschritten, so sperrt eine vom Addierwerk ausgelöste Vorrichtung die Maschine für die weitere Benutzung. Erst nach dem der Stand des Addierwerkes auf der Kontroll- karte abgedruckt und diese durch eine neue ersetzt worden ist, wird die Maschine für die weitere Be nutzung freigegeben.
Bei bekannten Maschinen erfolgt nun der Ab druck des im Addierwerk gespeicherten Betrages in der Weise, dass entweder ein besonderer, mit der Abdruckvorrichtung in Verbindung stehender Hand griff betätigt wird, oder dass die zum Antrieb der die Stempelsachen bedruckenden Drucktrommel dienende Handkurbel von der Triebwerkwelle entfernt auf die Abdruckwelle aufgesteckt wird, um so die Ab druckwelle der Wertkartenabdruckvorrichtung be tätigen zu können.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, durch Ändern der Drehrichtung der auf der Triebwerk welle angebrachten Handkurbel einen Abdruck des Addierwerkes zu bewirken.
Allen diesen Vorrichtungen ist der Nachteil ge meinsam, dass, um einen Abdruck des Bestands wertes des Addierwerkes zu erhalten, unabhängig vom Maschinenantrieb zusätzliche Handgriffe nötig sind, die unter Umständen sehr zeitraubend sein können und insbesondere bei motorisch angetrie benen Wertstempelmaschinen störend wirken.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden, indem der vom Addierwerk angezeigte Betrag vor Sperrung des Maschinengan ges unter Vermittlung einer an das Triebwerk an schaltbaren Abdruckwelle selbsttätig auf die Wert karte gedruckt wird.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben, und zwar zeigen: Fig. 1 die Frontansicht einer teilweise im Schnitt dargestellten Wertstempelmaschine, Fig. 2 die von der Antriebsseite gesehene Seiten ansicht der Wertstempelmaschine, Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie<I>AA</I> in Fig. 1, Fig.4 Einzelheiten der in Fig.3 dargestellten Teile.
In den Seitenteilen 1 und 2 der in Fig. 1 dar gestellten Maschine bekannter Bauart sind verschie dene Wellen gelagert, unter anderem eine Welle 4, welche den die Stempelabdrucke erzeugenden, nicht dargestellten Druckzylinder trägt, eine Exzenterwelle 7 sowie eine Antriebswelle 8 und eine Schaltwelle 9.
Ebenfalls zwischen den Seitenteilen 1 und 2 sind eine Achse 11 und eine die nicht dargestellten För- derrollen antreibende Welle 12 gelagert sowie die die Übertragungsmittel, die die im Einstellfeld E der Maschine eingestellten Wertbeträge an das Ad dierwerk übermitteln, und das Addierwerk tragen den Achsen 13 und 14 angeordnet (vgl. auch Fig. 4).
Im Seitenteil 2 ist ferner ein Bolzen 20 befestigt, auf dem eine mit Zahnrädern 21, 22 und 23 fest verschraubte Hülse 24 drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 22 steht mit Zahnkränzen 26 und 27 zweier Rollenkupplungen 28 und 29 bekannter Bauart in Eingriff, wobei die Kupplung 28 mit der Antriebs welle 8 und die Kupplung 29 mit der Welle 4 fest verstiftet ist, während das Zahnrad 23 mit einem auf der Welle 12 verstifteten Zahnrad 31 (Fig. 2) kämmt.
Ein auf dem andern Ende der Antriebswelle 8 verstiftetes Zahnrad 36 steht mit einem auf der Exzenterwelle 7 verstifteten Zahnrad 37 in Eingriff. Mit der Exzenterwelle 7 sind ferner eine Sperrscheibe 39 und ein Schaltnocken 40 fest verbunden.
Ein Wertkartenschieber 50 (Fig. 1, 4) ist mit tels zweier rechtwinklig abgebogener Lappen 51 auf der Achse 11 drehbeweglich geführt und umfasst mit seinen Abwinklungen 52 und 53 die Exzenter welle 7, so dass bei einer Umdrehung dieser Welle der Wertkartenschieber 50 gegen die abdruckbaren Ziffernräder des auf der Achse 14 angeordneten Addierwerkes bewegt wird. Die untere Kante des Wertkartenschiebers 50 ist mit einer Aussparung 55 versehen, in die eine Abbiegung 56 eines Schalt bügels 57 greift, der ebenfalls auf der Achse 11 drehbeweglich gelagert ist.
Eine zwischen dem Lap pen 58 des Schaltbügels 57 und dem Lappen 51 befindliche Feder 61 versucht, den Wertkartenschie- ber 50 in bezug auf Fig. 1 nach rechts zu bewegen, wird aber durch die Abbiegung 56 an dieser Bewe gung verhindert. Der Lappen 58 des Schaltbügels 57 geht in eine Nase 62 (Fig. 4) über, die in den Bereich des Schaltnockens 40 ragt. Eine mittels eines Stiftes 64 (Fig.4) an einer weiteren Nase 65 des Schaltbügels 57 befestigte Feder 68 (Fig. 3), die mit ihrem andern Ende an einem im Maschinengestell angebrachten Stift 69 befestigt ist, hat das Bestre ben, den Schaltbügel 57 im Gegenzeigersinne zu be wegen.
Der Wertkartenschieber ist in seinen Funk tionen an sich bekannt, und die erforderlichen. Schaltmittel sind daher nur insoweit beschrieben, als es zum Verständnis der Erfindung notwendig erscheint.
Die Nase 65 des Schaltbügels 57 weist darüber hinaus eine drehbewegliche, dreischenklige Schalt klinke 71 auf, deren Bewegung durch einen in einem in der Nase 65 angebrachten Langloch 70 geführ ten Bolzen 72 begrenzt ist. Eine nicht dargestellte Drehfeder beeinflusst die Schaltklinke 71 im Gegen zeigersinne. Ferner ist in einem Arm 73 ein Bolzen 74 befestigt, der mit dem einen Schenkel 77 der Schaltklinke 71 zusammenarbeiten kann.
Auf der Achse 11 (Fig. 3) sind weiter eine drei- schenklige Klinke 78, ein mit der Sperscheibe 39 zusammenarbeitender Anschlaghebel 80 und ein damit, und zwar mittels eines Stiftes 81 verbundener Sperrhebel 82 drehbar gelagert.
Eine mittels eines auf dem Anschlaghebel 80 an gebrachten Bolzens 83 befestigte Feder 86, die mit ihrem andern Ende auf einem Bolzen 87 aufgehängt ist, versucht den Anschlaghebel 80 im Gegenzeiger sinne zu bewegen. Diese Bewegung wird durch einen weiteren, auf dem Anschlaghebel 80 befestig ten Stift 88 verhindert, da sich dieser an den untern Schenkel der Klinke 78 anlegt.
Mittels des Bolzens 83 ist ferner eine Zugstange 90 drehbeweglich be festigt, die über einen auf der Schaltwelle 9 be festigten Hebel 91 die Bewegungen des Anschlag- Nebels 80 der Schaltwelle 9 übermittelt, wobei diese über einen auf ihr am andern Ende verstifteten Schaltarm 93 (Fig. 1) die Rollenkupplung 28 be einflussen kann.
Die Schaltklinke 78 (Fig. 3) wird von einer zwi schen den Bolzen 94 und 95 aufgehängten Feder 97 im Gegenzeigersinne beeinflusst, wobei ein auf der Achse 13 drehbeweglich gelagerter Summensperr- bügel 98, der einen an dem Arm 100 befestigten Stift<B>101</B> aufweist, die Gegenzeigerbewegung der Schaltklinke 78 verhindert, indem sich diese mit ihrem Fortsatz 102 gegen den Stift 101 legt.
Der Summensperrbügel 98 weist ferner eine mit dem Schaltrad 110 des Addierwerkes 54 zusammen arbeitende Nase 111 auf und wird von einer nicht dargestellten Feder im Uhrzeigersinne beeinflusst.
Auf dem Sperrhebel 82 (Fig. 3) ist ein Führungs stift 112 befestigt, auf dem sich eine mit einer Kupp lungsschwinge 113 drehbeweglich verbundene Schub stange 114 führt. Die Kupplungsschwinge<B>113</B> ist auf einem Lagerwinkel 115 drehbeweglich gelagert und weist einen die Transportrollenkupplung <B>117</B> beeinflussenden Vierkantbolzen 118 auf. Ferner ist die Kupplungsschwinge 113 mit zwei Ausnehmungen 119 und 120 versehen, in die eine auf dem Lager winkel<B>115</B> drehbeweglich gelagerte und von einer Feder<B>123</B> im Gegenzeigersinne beeinflusste Rast klinke 124 eingreifen kann.
Darüber hinaus kann der Sperrhebel 82 auf dem Umfange einer auf der Welle 4 befestigten Sperrscheibe 125 -leiten und wird dadurch an seiner durch die Feder 86 unter Vermittlung der Teile 80 und 81 verursachten Be wegung im Gegenzeigersinne verhindert. Die Sperr scheibe<B>125</B> ist mit einer Ausnehmung 126 ver sehen, in die zu gegebener Zeit der Sperrhebel 82 einfallen kann. Im Lagerwinkel<B>115</B> (Fig. 3) ist fer ner ein Bolzen 127 (Fig. 4) befestigt, auf dem eine durch eine Feder 128 im Uhrzeigersinne beeinflusste Schaltklinke 129 drehbeweglich gelagert ist.
Die Be wegung dieser Klinke ist durch einen ebenfalls im Lagerwinkel 115 befestigten Bolzen 130 begrenzt. Ein Fortsatz 134 der Schaltklinke 129 kann auf einen in der Kupplungsschwinge 113 befestigten Bolzen 135 einwirken, während ein anderer Fort satz 137 mit einer Nase 138 der auf dem Schalt bügel 57 befestigten Schaltklinke 71 zusammen wirkt.
Die Einrichtung zum Antrieb der Maschine ist nicht Gegenstand der Erfindung und deshalb nur insoweit beschrieben, als es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist.
Wie an sich bekannt, wirkt ein Motor oder eine Handkurbel über ein Zahnrad 140 (Fig. 2) auf das mit der Hülse 24 (Fig. 1) fest verbundene Zahnrad 21 ein, wodurch die mit der Hülse verbundenen Zahnräder 22 und 23 in stetige Umdrehung versetzt werden. Somit werden auch die Zahnkränze 26 und 27 der Kupplungen 28 und 29 angetrieben, wäh rend das Zahnrad 23 die die Transportrollen beein flussende Welle 12 über das Zahnrad 31 antreibt.
Die Einschaltung der Druckzylinderwelle 4 er folgt in bekannter Weise durch einen von dem nicht dargestellten Zettelfühler beeinflussten Hebel<B>150,</B> der über eine federnd gelagerte, drehbewegliche Stossstange 151 auf den Schaltbolzen 152 des aus einem Winkelhebel 153 und einer Lasche 154 be stehenden Kniegelenkes einwirkt und somit einen Anschlagbolzen 155 aus dem Bereich eines an der Rollenkupplung 29 befestigten Anschlages 156 be wegt, wodurch die Kupplung wirksam wird und die Drehbewegung des Zahnkranzes 27 auf die Welle 4 überträgt.
Eine ebenfalls auf der Kupplung 29 be festigte Rolle<B>158</B> schwenkt bei der Umdrehung der Kupplung über einen mit dem Winkelhebel 153 fest verbundenen Anschlag 159 den Anschlagbolzen 155 wieder in die wirksame Lage zurück, so dass die Welle 4 jeweils nur eine Umdrehung vollführt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrich tung ist folgende: Wird bei einem Frankiervorgang der durch eine Wertkarte 160 (Fig. 4) dargestellte Betrag über schritten, so bewegt sich bekanntlich die der höch sten Wertstelle des Addierwerkes 54 zugeordnete Zahlenscheibe und damit das Sperrad 110 (Fig.3) um eine Teilung im Uhrzeigersinne, wodurch unter Vermittlung der Nase 111 der Summensperrbügel 98 im Gegenzeigersinne ausschwingt.
Der Stift 101 wird daher aus dem Bereich des Fortsatzes 102 der Klinke 78 geschwenkt, so dass sich diese unter dem Zuge ihrer Feder 97 im Gegenzeigersinne bewegt und mit dem Fortsatz 102 den Summensperrbügel 98 in seiner ausgeschwenkten Lage arretiert.
Ist der hier nicht näher erläuterte Druckvor gang beendet, eine Umdrehung der Welle 4 also er folgt, so steht der Sperrklinke 82 die Aussparung 126 der Scheibe 125 gegenüber, in die die Sperr klinke nunmehr unter dem Einfluss der Feder 86 einfallen kann. Während der vorhergehenden Re- gistriervorgänge, die zu keiner Überschreitung des Wertkartenbetrages führten, verhinderte die nicht verschwenkte Klinke 78 eine Bewegung der Sperr klinke 82.
An der Bewegung der Sperrklinke 82 nimmt auch der mit ihr verbundene Anschlaghebel 80, der die Sperrscheibe 39 freigibt, und die Zug stange 90 teil, die über die Schalthebel 9 den Schalt arm 93 (Fig. 1) aus dem Bereich des Anschlages 96 bewegt, so dass die Kupplung 26 (Fig. 1 und 2), nunmehr wirksam geworden, die Antriebsbewegung des Zahnrades 22 (Fig. 2) auf die Antriebswelle 8 überträgt, die ihrerseits über das Zahnradgetriebe 36, 37 (Fig. 1) die Exzenterwelle 7 (Fig. 1, 2 und 4) antreibt.
Gleichzeitig wirkt die Sperrklinke 82 (Fig.3) auch auf die Schubstange 114 ein und bewegt diese mit Bezug auf Fig. 3 nach links, wo durch die Kupplungsschwinge<B>113</B> im Gegenzeiger sinne verschwenkt wird und mittels ihres Vierkant bolzens 118, der in eine der Aussparungen 161 der Transportrollenkupplung 117 eingreift, den Antrieb nicht dargestellter Transportrollen unterbricht. Die Rastklinke 124 rastet dabei in die Ausnehmung 120 der Kupplungsschwinge 113 ein und hält diese in ihrer Sperrstellung fest.
Bei diesem Maschinengang werden also mit der Unterbrechung der Drehbewegung des Druckzylin ders auch die Transportrollen stillgesetzt. Eine neue Stempelachse ist also auf dem normalen Wege nicht mehr in die Maschine einführbar.
Bei der Umdrehung der Exzenterwelle 7 (Fig. 4) wird der Wertkartenschieber 50 um seine Drehachse 11 im Gegenzeigersinne verschwenkt und gegen die Typen 161 des Addierwerkes 54 gedrückt, wodurch unter Vermittlung eines zwischen Typen und der Wert karte 160 liegenden Farbbandträgers 163 ein Ab druck des im Addierwerk gespeicherten Betrages erfolgt, während der mit der Exzenterwelle 7 fest verbundene Schaltnocken 40 die Nase 62 des Schalt bügels 57 und den Schenkel 165 (Fig. 3)
der Klinke 78 entgegen dem Zuge ihrer Federn 68 und 97 um ihre Drehachse 11 im Uhrzeigersinne verschwenkt. Die Klinke 78 gibt dabei den Summensperrbügel 98 frei, so dass dieser seine ursprüngliche, in Fig. 3 dar gestellte Lage einnehmen kann, und bewegt über den Stift 88 die miteinander verstifteten (81) An schlag- und Sperrhebel 80 und 82 in ihre Wirk- bzw. Ruhestellung, wobei auch die mit dem An schlaghebel 80 verbundene Schubstange 90 mittels der Schaltwelle 9 den Schaltarm 93 (Fig. 1) in seine wirksame Lage zurückschwenkt und somit die Kupp lung 26,
die sich mit ihrem Anschlag 96 gegen den Schaltarm 93 bewegt, an einer weiteren Drehung verhindert. Dadurch wird erreicht, dass die Exzenter welle 7 jeweils nur eine Umdrehung vollführt.
Gleichzeitig ist der Schaltbügel 57 (Fig.4, 1) um seine Achse 11 im Uhrzeigersinne in die in Fig. 4 strichpunktierte Stellung verschwenkt worden und gibt, da seine Abbiegung 56 die Aussparung 55 des Wertkartenschiebers verlässt, diesen frei, der hierauf von der Feder 61 nach aussen, mit Bezug auf Fig. 1 nach rechts, bewegt wird. Mittels eines am Wertkartenschieber angebrachten Schaltkontaktes kann somit auch der Motorstromkreis unterbrochen werden.
Der Maschinengang ist nunmehr beendet, und die Maschine ist für jede weitere Benutzung ge sperrt. Die von dem Wertkartenschieber entnehm- bare Wertkarte zeigt bereits den abgedruckten Be trag des Addierwerkes und eventuelle Entwertungs merkmale, z. B. Ausstanzungen.
Um die Maschine erneut benutzen zu können, muss die bedruckte Wertkarte dem Wertkartenschie- ber entnommen und durch eine neue ersetzt werden. da eine Entsperrung der Maschine durch Hinein schieben des Wertkartenschiebers 50 ohne einge legte Wertkarte nicht zu erreichen ist, indem näm lich in bekannter Weise eine hier nicht dargestellte Ausschlusssperre die Aussparung 55 des Wertkarten schiebers verdeckt, so dass der Schaltbügel nicht ein rasten kann.
Sodann ist der Wertkartenschieber, wie an sich bekannt, in die Maschine hineinzudrücken, wobei die Feder 61 (Fig. 1) gespannt und der unter- brochene Motorstromkreis erneut geschlossen wird. Der von der Yeaer 68 (Fig. 4.) beeinflusste Schalt bügel 57 schnappt, sobald die Ausnehmung 55 die Abbiegung 56 erreicht, ein und bewegt sich dabei in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei der Wertkartenschieber 50 in seiner eingeschobenen Lage gesperrt wird.
Hierbei wird unter Vermitt lung der Klinke 71, die, von einer nicht dargestell ten Feder beeinflusst, mit ihrer Nase 138 (Fig.4) an der Kante 137 der Klinke 129 anliegt, diese ent gegen dem Zuge ihrer Feder 128 um ihren Dreh punkt<B>127</B> im Gegenzeigersinne verschwenkt. Dabei wirkt der Arm 134 auf den Stift 135 der Kupp lungsschwinge 113 ein und schwenkt diese und damit den Vierkantbolzen 118 in die Ruhelage zurück, wodurch die Transportrollenkupplung 117 wirksam wird und die nicht dargestellten Transport rollen erneut angetrieben werden. Die Rastklinke 124 rastet in die Ausnehmung 119 ein und arretiert die Kupplungsschwinge in ihrer Ruhelage.
Bei der Bewegung des Schaltbügels 57 in seine Wirkstellung findet der Arm 77 der Schaltklinke 71 an dem Bolzen 74 einen Anschlag, so dass die Nase 138 der Klinke 71 aus dem Bereich der Kante 137 der Schaltklinke 129 herausgeschwenkt wird und diese ihre Ruhelage wieder einnehmen kann.
Die Maschine ist nunmehr für eine erneute Be nutzung bereit. Eine Abschaltung des Antriebsmotors bei der Sperrung der Maschine ist nicht unbedingt erforderlich, da sämtliche Antriebswellen vom Haupt antrieb durch abschaltbare Kupplungen getrennt sind.
Value stamp machine with an imprint device for the control card The invention relates to a value stamp machine with an imprint device for the control card.
The use of value stamping machines is known to be monitored by, for example, control cards bought at the post office, which, introduced at the control point of the machine provided for this purpose, release them for use. If the amount corresponding to the value of the control card is exceeded in the various franking processes, a device triggered by the adder blocks the machine from further use. Only after the status of the adding unit has been printed on the control card and this has been replaced by a new one, the machine is released for further use.
In known machines, the print of the amount stored in the adder is done in such a way that either a special handle connected to the print device is operated, or that the crank handle used to drive the printing drum that prints the stamps is removed from the drive shaft the imprint wave is attached so as to be able to operate the pressure wave from the value card imprint device.
It has also been proposed to effect an imprint of the adder by changing the direction of rotation of the hand crank mounted on the engine shaft.
All these devices have the disadvantage that in order to obtain an imprint of the inventory value of the adder, independent of the machine drive, additional manipulations are necessary, which under certain circumstances can be very time-consuming and are particularly disruptive in motorized value stamping machines.
The object of the invention is to avoid these disadvantages by automatically printing the amount displayed by the adder before locking the Maschinengan tot on the value card through the intermediary of an imprint shaft that can be switched to the engine.
The invention is illustrated and described using an exemplary embodiment, namely: FIG. 1 shows the front view of a value stamping machine shown partially in section, FIG. 2 shows the side view of the value stamping machine seen from the drive side, FIG. 3 shows a section along the line <I> AA </I> in Fig. 1, Fig.4 details of the parts shown in Fig.3.
In the side parts 1 and 2 of the machine of known design provided in Fig. 1, various shafts are stored, including a shaft 4 which carries the printing cylinder (not shown) that generates the stamp imprints, an eccentric shaft 7 and a drive shaft 8 and a control shaft 9 .
Also between the side parts 1 and 2 are an axle 11 and a shaft 12 driving the conveyor rollers, not shown, as well as the transmission means that transmit the values set in the setting field E of the machine to the adding unit, and the adding unit, the axles 13 and 14 arranged (see. Also Fig. 4).
In the side part 2, a bolt 20 is also attached, on which a sleeve 24, which is firmly screwed to gears 21, 22 and 23, is rotatably mounted. The gear 22 is in engagement with sprockets 26 and 27 of two roller clutches 28 and 29 of known design, the coupling 28 being firmly pinned to the drive shaft 8 and the coupling 29 to the shaft 4, while the gear 23 is connected to one on the shaft 12 pinned gear 31 (Fig. 2) meshes.
A gear wheel 36 pinned to the other end of the drive shaft 8 is in engagement with a gear wheel 37 pinned to the eccentric shaft 7. A locking disk 39 and a switching cam 40 are also firmly connected to the eccentric shaft 7.
A value card pusher 50 (Fig. 1, 4) is rotatably guided by means of two at right angles bent tabs 51 on the axis 11 and includes with its bends 52 and 53 the eccentric shaft 7, so that when this shaft rotates the value card pusher 50 against the printable Digit wheels of the adder arranged on the axis 14 is moved. The lower edge of the value card slide 50 is provided with a recess 55 into which a bend 56 of a switch bracket 57 engages, which is also rotatably mounted on the axis 11.
A spring 61 located between the flap 58 of the switch bracket 57 and the flap 51 tries to move the value card slider 50 to the right with respect to FIG. 1, but is prevented from this movement by the bend 56. The tab 58 of the switch bracket 57 merges into a nose 62 (FIG. 4), which protrudes into the area of the switch cam 40. A spring 68 (FIG. 3) fastened by means of a pin 64 (FIG. 4) to a further lug 65 of the switch bracket 57, the other end of which is fastened to a pin 69 mounted in the machine frame, has the best effort to move the switch bracket 57 to move in the opposite direction.
The functions of the prepaid card slider are known per se, and the required ones. Switching means are therefore only described insofar as it appears necessary to understand the invention.
The nose 65 of the switch bracket 57 also has a rotatable, three-legged switching pawl 71, the movement of which is limited by a bolt 72 guided in an elongated hole 70 provided in the nose 65. A torsion spring, not shown, influences the pawl 71 in the counter-clockwise direction. Furthermore, a bolt 74 is fastened in an arm 73, which bolt can cooperate with the one leg 77 of the switching pawl 71.
A three-legged pawl 78, a stop lever 80 cooperating with the locking disk 39 and a locking lever 82 connected to it by means of a pin 81 are also rotatably mounted on the axle 11 (FIG. 3).
A spring 86 fastened by means of a bolt 83 attached to the stop lever 80, the other end of which is suspended on a bolt 87, tries to move the stop lever 80 in the opposite direction. This movement is prevented by another pin 88 fastened on the stop lever 80, as this pin rests on the lower leg of the pawl 78.
By means of the bolt 83, a pull rod 90 is also rotatably fastened, which transmits the movements of the stop fog 80 of the switching shaft 9 via a lever 91 fastened on the switching shaft 9, which via a switching arm 93 pinned to it at the other end (Fig 1) the roller clutch 28 can be influenced.
The pawl 78 (FIG. 3) is influenced in the counter-clockwise direction by a spring 97 suspended between the bolts 94 and 95, with a summation locking bracket 98 rotatably mounted on the axis 13, which has a pin 101 attached to the arm 100 </B>, prevents the counter-pointer movement of the pawl 78 in that the latter rests with its extension 102 against the pin 101.
The total locking bracket 98 also has a nose 111 that works together with the ratchet wheel 110 of the adding unit 54 and is influenced in the clockwise direction by a spring (not shown).
On the locking lever 82 (Fig. 3) a guide pin 112 is attached, on which a hitch with a swing arm 113 rotatably connected push rod 114 leads. The coupling rocker <B> 113 </B> is rotatably mounted on a bearing bracket 115 and has a square bolt 118 which influences the transport roller coupling <B> 117 </B>. Furthermore, the coupling rocker 113 is provided with two recesses 119 and 120, into which a detent pawl 124, which is rotatably mounted on the bearing bracket <B> 115 </B> and is influenced in the counterclockwise direction by a spring <B> 123 </B>, can engage .
In addition, the locking lever 82 can guide on the circumference of a locking disk 125 attached to the shaft 4 and is thereby prevented from its counter-clockwise movement caused by the spring 86 through the intermediary of the parts 80 and 81. The locking disk <B> 125 </B> is provided with a recess 126 into which the locking lever 82 can fall at the appropriate time. In the bearing bracket 115 (FIG. 3), a bolt 127 (FIG. 4) is also attached, on which a pawl 129, influenced in the clockwise direction by a spring 128, is rotatably mounted.
The movement of this pawl is limited by a bolt 130 also fastened in the bearing bracket 115. An extension 134 of the pawl 129 can act on a bolt 135 fastened in the coupling rocker 113, while another extension 137 cooperates with a nose 138 of the pawl 71 fastened on the switch bracket 57.
The device for driving the machine is not the subject of the invention and is therefore only described insofar as it is necessary to understand the invention.
As is known per se, a motor or a hand crank acts via a gear wheel 140 (FIG. 2) on the gear wheel 21 firmly connected to the sleeve 24 (FIG. 1), whereby the gear wheels 22 and 23 connected to the sleeve rotate continuously be moved. Thus, the ring gears 26 and 27 of the clutches 28 and 29 are driven, while the gear 23 drives the shaft 12 influencing the transport rollers via the gear 31.
The activation of the printing cylinder shaft 4 takes place in a known manner by a lever 150, which is influenced by the note sensor (not shown), which is attached to the switching pin 152 of an angle lever 153 and a bracket 154 via a spring-mounted, rotatable push rod 151 be standing knee joint acts and thus a stop pin 155 from the area of a stop 156 attached to the roller coupling 29 be moved, whereby the coupling becomes effective and the rotary movement of the ring gear 27 is transmitted to the shaft 4.
A roller 158 also fastened to the coupling 29 pivots the stop pin 155 back into the effective position during the rotation of the coupling via a stop 159 firmly connected to the angle lever 153, so that the shaft 4 only makes one revolution.
The operation of the device described is as follows: If the amount represented by a prepaid card 160 (Fig. 4) is exceeded during a franking process, the number disk assigned to the highest value place of the adder 54 moves, as is known, and thus the ratchet wheel 110 (Fig. 3) by one division in the clockwise direction, whereby the total locking bracket 98 swings out in the counter-clockwise direction with the mediation of the nose 111.
The pin 101 is therefore pivoted out of the area of the extension 102 of the pawl 78, so that it moves in the counter-clockwise direction under the action of its spring 97 and, with the extension 102, locks the total locking bracket 98 in its pivoted-out position.
If the Druckvor process, which is not explained in more detail here, ends, one revolution of the shaft 4 follows, the pawl 82 faces the recess 126 of the disc 125, into which the pawl can now fall under the influence of the spring 86. During the previous registration processes, which did not result in the prepaid amount being exceeded, the non-pivoted pawl 78 prevented a movement of the locking pawl 82.
In the movement of the pawl 82 also takes part in the stop lever 80 connected to it, which releases the locking disk 39, and the train rod 90, which moves the switching arm 93 (Fig. 1) out of the area of the stop 96 via the switching lever 9, so that the clutch 26 (Fig. 1 and 2), now effective, transmits the drive movement of the gear 22 (Fig. 2) to the drive shaft 8, which in turn via the gear transmission 36, 37 (Fig. 1) the eccentric shaft 7 ( Fig. 1, 2 and 4) drives.
At the same time, the pawl 82 (FIG. 3) also acts on the push rod 114 and moves it to the left with reference to FIG. 3, where it is pivoted in the opposite direction by the coupling rocker 113 and by means of its square bolt 118, which engages in one of the recesses 161 of the transport roller coupling 117, interrupts the drive of transport rollers, not shown. The latch 124 engages in the recess 120 of the coupling rocker 113 and holds it in its locked position.
In this machine gear, the transport rollers are also stopped with the interruption of the rotational movement of the Druckzylin. A new punch axis can no longer be introduced into the machine in the normal way.
During the rotation of the eccentric shaft 7 (Fig. 4), the value card pusher 50 is pivoted about its axis of rotation 11 in the counterclockwise direction and pressed against the types 161 of the adder 54, whereby, through the intermediary of a between types and the value card 160, a ribbon carrier 163 is a print of the The amount stored in the adder takes place, while the switching cam 40 firmly connected to the eccentric shaft 7, the nose 62 of the switching bracket 57 and the leg 165 (Fig. 3)
the pawl 78 is pivoted counter to the course of its springs 68 and 97 about its axis of rotation 11 in the clockwise direction. The pawl 78 releases the total locking bracket 98 so that it can assume its original position, shown in FIG. 3, and moves the pinned (81) to stop and locking levers 80 and 82 into their operative positions via the pin 88. or rest position, with the push rod 90 connected to the stop lever 80 by means of the switching shaft 9, the switching arm 93 (Fig. 1) swings back into its effective position and thus the hitch be 26,
which moves with its stop 96 against the switching arm 93, prevents further rotation. This ensures that the eccentric shaft 7 only completes one revolution.
At the same time, the switch bracket 57 (Fig. 4, 1) has been pivoted clockwise about its axis 11 into the position shown in phantom in Fig. 4 and, since its bend 56 leaves the recess 55 of the card slider, releases it, which is then released by the spring 61 outwards, with reference to FIG. 1 to the right, is moved. The motor circuit can also be interrupted by means of a switch contact attached to the prepaid card slider.
The machine operation is now finished and the machine is blocked for any further use. The prepaid card, which can be removed from the prepaid card slider, already shows the printed amount of the adding unit and any cancellation features, e.g. B. punchings.
In order to be able to use the machine again, the printed prepaid card must be removed from the prepaid card slider and replaced with a new one. since the machine cannot be unlocked by pushing the value card slide 50 without an inserted value card, in that an exclusion lock, not shown here, covers the recess 55 of the value card slide in a known manner, so that the switch bar cannot engage.
Then, as is known per se, the value card slider is to be pushed into the machine, the spring 61 (FIG. 1) being tensioned and the interrupted motor circuit being closed again. The switch bracket 57 influenced by the Yeaer 68 (FIG. 4) snaps in as soon as the recess 55 reaches the bend 56 and moves back into its original position, the value card slide 50 being locked in its pushed-in position.
Here is mediated development of the pawl 71, which is influenced by a spring not dargestell th, with its nose 138 (Figure 4) rests against the edge 137 of the pawl 129, this ent against the course of their spring 128 about their pivot point < B> 127 </B> pivoted counter-clockwise. The arm 134 acts on the pin 135 of the coupling swing arm 113 and swivels this and thus the square bolt 118 back into the rest position, whereby the transport roller coupling 117 becomes effective and the transport rollers, not shown, are driven again. The latch 124 engages in the recess 119 and locks the coupling rocker in its rest position.
When the switch bracket 57 is moved into its operative position, the arm 77 of the switch pawl 71 finds a stop on the bolt 74, so that the nose 138 of the pawl 71 is pivoted out of the area of the edge 137 of the switch pawl 129 and this can return to its rest position.
The machine is now ready to be used again. Switching off the drive motor when the machine is blocked is not absolutely necessary, as all drive shafts are separated from the main drive by disconnectable clutches.