CH335573A - Wellenkupplung - Google Patents

Wellenkupplung

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CH335573A
CH335573A CH335573DA CH335573A CH 335573 A CH335573 A CH 335573A CH 335573D A CH335573D A CH 335573DA CH 335573 A CH335573 A CH 335573A
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CH
Switzerland
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coupling
flange
bolts
shaft coupling
halves
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Inventor
Blattner Ernst
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/02Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like
    • F16D1/033Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like by clamping together two faces perpendicular to the axis of rotation, e.g. with bolted flanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Wellenkupplung    Zum Kuppeln mehrerer Läuferwellen von Ma  schinen, insbesondere solcher, bei welchen von einem  Wellenabschnitt zu einem andern grosse Leistungen  zu übertragen sind, wie etwa bei Dampf- und Gas  turbinen, werden nebst besonders ausgebildeten  Kupplungen, z. B. Klauen- oder Zahnkupplungen,  häufig auch einfache     Flanschkupplungen    verwendet,  deren Hälften mittels Kupplungsbolzen gegeneinan  der gepresst werden. Das Drehmoment wird entweder  durch die Reibung der     Flanschstirnflächen    oder aber  durch die Beanspruchung der Kupplungsbolzen auf       Scherung    übertragen.

   Im ersten Fall sind dem über  tragbaren Drehmoment verhältnismässig enge Gren  zen gesetzt, während im zweiten Fall der Ausbau  der Bolzen bei einem allfällig nötig werdenden Lösen  der Kupplung infolge von Verformung derselben oder  wegen des Auftretens von     Passungsrost    oft stark be  hindert ist. Einfache Kupplungen dieser Art konnten  deshalb bisher für die Übertragung grosser Leistun  gen und Drehmomente nicht verwendet werden,  wenn nicht ihr Aussendurchmesser entsprechend gross  gemacht werden konnte, was aber bei den genannten  Kraftmaschinen oft nicht angängig oder mit grösseren  Werkstoffkosten verbunden war.  



  Die Erfindung erlaubt es, diesen Übelstand zu  beheben. Sie betrifft eine als     Flanschkupplung    aus  gebildete Wellenkupplung, deren     Flanschhälften    mit  tels Kupplungsbolzen gegeneinander gepresst werden,  und ist gekennzeichnet durch Schubringe, von denen  je einer um jeden einzelnen Kupplungsbolzen herum  und gleichachsig mit diesem zwischen die Flansch  hälften eingelegt ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der erfindungs  gemässen Wellenkupplung in einem Längsschnitt  durch die Wellenachse. Die beiden Wellen 1 und 2    tragen an ihren Enden je eine     Kupplungsflanschhälfte     3 bzw. 4. Die Kupplungsbolzen 5, die auf dem     Bol-          zenkreis    mit dem Durchmesser 6 regelmässig ange  ordnet sind, pressen die beiden     Flanschhälften    gegen  einander-. Um jeden einzelnen Kupplungsbolzen  herum und gleichachsig mit diesem ist zwischen die       Flanschhälften    je ein Schubring 7 eingelegt.

   Die  Schubringe sitzen passend in zugehörigen kurzen  Bohrungen in den     Flanschhälften,    derart, dass die  Stirnseiten der Kupplungsflanschen- mit der ge  wünschten Pressung gegeneinander gepresst werden  können. Die     Vorspannung    der Kupplungsbolzen wird  so bemessen, dass sie zur Übertragung der axialen  Kraft, des Biegemomentes und ungefähr der norma  len Leistung der Maschine genügt. Die Schubringe  übertragen dann allfällig auftretende Drehmoment  spitzen. Die Kupplungsbolzen sitzen mit Spiel so  wohl in den zugehörigen Bohrungen der     Flansch-          hälften    wie auch in den Schubringen.  



  Mit der beschriebenen Kupplung lässt sich bei  einem bestimmten Aussendurchmesser derselben eine  wesentlich grössere Leistung übertragen als mit den  herkömmlichen     Flanschkupplungen.    Die Kupplungs  bolzen sind auch bei der Belastung durch Dreh  momentspitzen nur durch ihre     Vorspannung    belastet  und erfahren keine Beanspruchung auf     Scherung.     Da sie mit Spiel in den Bohrungen sitzen, sind sie  leicht ein- und auszubauen, umso mehr, als sie nicht  durch Überbeanspruchung verformt werden und in  folge der Bildung von     Passungsrost    festsitzen können.

    Die Schubringe übernehmen die Funktion der übli  cherweise     verwendeten        Passbolzen.    Bei einem Lösen  der Kupplung muss nur jeder Schubring um seine  halbe Breite aus der zugehörigen kurzen Bohrung  gezogen werden; dabei ist ein Anfressen dieser Schub  ringe nicht zu befürchten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Als Flanschkupplung ausgebildete Wellenkupp lung, deren Flanschhälften mittels Kupplungsbolzen gegeneinandergepresst werden, gekennzeichnet durch Schubringe, von denen je einer um jeden einzelnen Kupplungsbolzen herum und gleichachsig mit diesem zwischen die Flanschhälften eingelegt ist.
CH335573D 1955-11-23 1955-11-23 Wellenkupplung CH335573A (de)

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CH1160574X 1955-11-23
CH1007573X 1955-11-23
CH794956X 1955-11-23

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CH335573A true CH335573A (de) 1959-01-15

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CH335573D CH335573A (de) 1955-11-23 1955-11-23 Wellenkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE389076B (sv) * 1975-08-27 1976-10-25 Eriksbergs Mek Verk Flensforband, speciellt for propelleraxeln pa fartyg
CH630706A5 (de) * 1978-06-30 1982-06-30 Bbc Brown Boveri & Cie Starre kupplung, insbesondere fuer turbogeneratoren.

Also Published As

Publication number Publication date
FR1160574A (fr) 1958-07-18

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