CH335598A - Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents
Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere ZementrohmehlInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
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Description
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Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl.
Es ist eine Vorrichtung zum Erhitzen von Ze- mentrohmehl bekannt, welche aus einer Reihe hintereinandergeschalteter Staubabscheider besteht, wobei diese so angeordnet sind, dass mittels eines Gebläses Abgase eines Drehrohrofens nacheinander durch die Staubabscheider gesaugt werden und das Staubaustragrohr eines jeden Staubabscheiders, mit Ausnahme des ersten und letzten, mit dem zu dem vorhergehenden Staubabscheider führenden Abgasrohr verbunden ist, während das Staubaustragrohr des ersten und letzten Staubabscheiders direkt in den Drehrohrofen mündet.
Hierbei ist ferner eine Einrichtung zum Einführen des Rohmehls in das Abgasrohr zwischen zwei Staubabscheidern vorgesehen. Die einzelnen Abgasrohre weisen bei der bekannten Vorrichtung Kreisquerschnitte auf.
Diese bekannte Vorrichtung wird gemäss der Erfindung dadurch verbessert, dass die Abgasrohre zur Erleichterung der Reinigung einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und dass an den Wänden der Abgasrohre, und zwar an den Ecken der Innenflächen, mit Abstand voneinander öffnungen vorgesehen sind, die Verschlussdeckel tragen, sowie so angeordnet und ausgebildet sind, dass die ganzen Innenflächen mit Reinigungsgeräten bestrichen werden können. Durch diese Querschnittsform der Abgasrohre ergibt sich auch der Vorteil, dass sich die Ansätze von den Innenflächen der Abgasrohre leichter als bisher lösen lassen, weil die Wände nicht mehr in Kreisform ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Seitenansicht einer Einrichtung zum Erhitzen von Zementrohmehl, Fig. 2 eine Gasleitung im Längsschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A -B in Fig. 2.
Die Erhitzungseinrichtung gemäss Fig. 1 weist unter anderem die Staubabscheider (Zyklonen) 1, 2, 3 und 4 und einen Drehofen 5 auf. Dabei besteht der Zyklon 4 aus zwei Einzelzyklonen. Der erste Zyklon 1 ist durch ein Abgasrohr 6 mit der feststehenden Haube 12 des Drehofens verbunden. Durch dieses Rohr gelangen heisse Abgase aus dem Drehofen in den genannten Zyklon. Das Abgas durchzieht alsdann nacheinander die Zyklone 2, 3 und 4, welche durch Abgasrohre 9, 15 und 17 miteinander verbunden sind, und wird schliesslich von einem Gebläse 7 durch einen weiteren, letzten Staubabscheider 8 abgesaugt.
Das Rohmehl wird in den Trichter 13 eingegeben und gelangt durch das Eintragrohr 10, welches weit in das Abgasrohr 17 hineinragt, auf den Trichter 11, der unten eine kleine Öffnung aufweist. Der Trichter füllt sich mit Rohmehl an, welches über den Rand bzw. zu einem kleineren Teil durch die untere Trichteröffnung fliesst und vom aufsteigenden Gasstrom mitgerissen wird. Es gelangt so in die beiden Zyklone 4, wo es ausgeschieden und durch das Staubaustrag rohr 14 auf den Trichter 11a in dem Abgasrohr 15 aufgebracht wird. Hier wird es erneut von dem Gasstrom mitgerissen und in dem Zyklon 3 abgeschieden. Der Vorgang wiederholt sich jeweils bei den Zyklonen 2 und 1, wobei das Rohmehl erhitzt wird.
Das im Staubabscheider 8 und im Zyklon 1 ausgeschiedene Gut gelangt durch die Rohrleitung 16 in den Drehrohrofen 5.
Die Abgasrohre 6, 9, 15 und 17 weisen rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Querschnitt auf.
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Der Übergang von der kreisförmigen Austrittsöffnung an den Decken 22 der Zyklone 1, 2 und 3 erfolgt unter Zwischenschaltung von kurzen zylindrischen Rohrstutzen 21, an deren obern Enden die Ausmauerung so ausgeführt ist, dass sich der Kreisquerschnitt allmählich auf den rechteckigen Querschnitt der Abgasrohre 9, 15 und 17 erweitert. Zur Durchführung einer einfachen bequemen Reinigung der Innenflächen der Abgasrohre ist eine Anzahl von Öffnungen 19 und 20 vorgesehen. Diese Öffnungen sind gemäss Fig. 2 und 3 in den Ecken zwischen den Innenflächen der Rohrwände angeordnet.
Jede öff- nung weist zweckmässig Kreisquerschnitt auf und erweitert sich konisch nach innen zu. Der Verschluss erfolgt mittels Deckel, die von aussen her leicht lösbar angeordnet sind. Zum Zwecke der Reinigung, die während des Betriebes vorgenommen werden kann, wird jeweils ein Deckel abgenommen und mittels einer Stange, die durch die Öffnung eingeführt wird, die anliegende Fläche bestrichen und so von anhaftenden Teilen befreit.
Von jeder Öffnung aus kann, wie Fig.2 zeigt, eine dreieckförmige Fläche bestrichen werden. Beispielsweise ist jede Stelle der Wandinnenfläche 18 von den Öffnungen 19 und 20 aus zu erreichen. Die Abstände der einzelnen Öffnungen sind dabei vorteil- hafterweise so gewählt, dass jedes Dreieck symmetrisch zur Mittellinie der zugehörigen Öffnung ist und die Grundlinie des Dreiecks zwischen den gegen- überliegenden Öffnungen liegt. Es wird also jedes Dreieck, z. B. zu einer Öffnung 20, von zwei Dreiecken der Öffnungen 19 eingeschlossen. Auf diese Weise sind sämtliche Innenwände der Abgasrohre aufgeteilt und lassen sich Stück für Stück von den Ansätzen befreien.
In den Rohrkrümmern sind ebenfalls Öffnungen vorgesehen, deren Abstände vonein- ander jedoch im allgemeinen geringer gehalten werden, so dass sich die Dreiecke in gewissen Grenzflä- chen überschneiden. Die von den Innenflächen abgestossenen Gutteile werden entweder vom Gasstrom mitgerissen und in den höherliegenden Zyklon ausgeschieden, oder sie fallen direkt in den tieferliegenden Zyklon bzw.in den Drehrohrofen hinein.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung lässt sich somit mit Vorteil bei den Vorrichtungen gemäss den Schweizer Patenten Nr. 303971 und Nr. 308848 anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl, mit einer Reihe hintereinandergeschalteter Staubabscheider, wobei die einzelnen Staubabscheider so angeordnet sind, dass mittels eines Gebläses Abgase eines Drehrohrofens nacheinander durch die Staubabscheider gesaugt werden und das Staubaustragrohr eines jeden Staubabscheiders, mit Ausnahme des ersten und letzten, mit dem zu dem vorhergehenden Staubabschei- der führenden Abgasrohr verbunden ist,während das Staubaustragrohr des ersten und letzten Staubabschei- ders direkt in den Drehrohrofen mündet, wobei ferner eine Einrichtung zum Einführen des Rohmehls in das Abgasrohr zwischen zwei Staubabscheidern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasrohre zur Erleichterung der Reinigung einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen, und dass an den Wänden der Abgasrohre, und zwar an den Ecken der Innenflächen, mit Abstand voneinander Öffnungen vorgesehen sind, die Verschluss- deckel tragen sowie so angeordnet und ausgebildet sind, dass die ganzen Innenflächen mit Reinigungsgeräten bestrichen werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335598X | 1995-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335598A true CH335598A (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=6219480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335598D CH335598A (de) | 1995-08-03 | 1955-08-03 | Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335598A (de) |
-
1955
- 1955-08-03 CH CH335598D patent/CH335598A/de unknown
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