CH335598A - Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents

Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl

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CH335598A
CH335598A CH335598DA CH335598A CH 335598 A CH335598 A CH 335598A CH 335598D A CH335598D A CH 335598DA CH 335598 A CH335598 A CH 335598A
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CH
Switzerland
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dust
raw meal
exhaust
cement raw
separators
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Application number
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Mueller
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • F27B7/2025Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Vorrichtung      zum   Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere    Zementrohmehl   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erhitzen von    staubförmigen   Stoffen, insbesondere    Zementrohmehl.   



  Es ist eine    Vorrichtung   zum Erhitzen von    Ze-      mentrohmehl   bekannt, welche aus einer Reihe hintereinandergeschalteter    Staubabscheider   besteht, wobei diese so angeordnet sind, dass mittels eines Gebläses Abgase eines    Drehrohrofens   nacheinander durch die    Staubabscheider   gesaugt werden und das Staubaustragrohr eines jeden    Staubabscheiders,   mit Ausnahme des ersten und letzten, mit dem zu dem vorhergehenden    Staubabscheider   führenden Abgasrohr verbunden ist, während das    Staubaustragrohr   des ersten und letzten    Staubabscheiders   direkt in den    Drehrohrofen   mündet.

   Hierbei ist ferner eine Einrichtung zum Einführen des Rohmehls in das Abgasrohr    zwischen   zwei    Staubabscheidern   vorgesehen. Die einzelnen Abgasrohre weisen bei der bekannten Vorrichtung Kreisquerschnitte auf. 



  Diese bekannte Vorrichtung wird gemäss der Erfindung dadurch verbessert, dass die Abgasrohre zur Erleichterung der Reinigung einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und dass an den Wänden der Abgasrohre, und zwar an den Ecken der Innenflächen, mit Abstand voneinander    öffnungen   vorgesehen sind, die    Verschlussdeckel   tragen, sowie so angeordnet und ausgebildet sind, dass die ganzen Innenflächen mit Reinigungsgeräten bestrichen werden können. Durch diese    Querschnittsform   der Abgasrohre ergibt sich auch der Vorteil, dass sich die Ansätze von den Innenflächen der Abgasrohre leichter als bisher lösen lassen, weil die Wände nicht mehr in Kreisform ausgebildet sind. 



  In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:    Fig.   1 die Seitenansicht einer Einrichtung zum Erhitzen von    Zementrohmehl,      Fig.   2 eine Gasleitung im Längsschnitt,    Fig.   3 einen Querschnitt nach Linie A -B in    Fig.   2. 



  Die    Erhitzungseinrichtung   gemäss    Fig.   1 weist unter anderem die    Staubabscheider   (Zyklonen) 1, 2, 3 und 4 und einen Drehofen 5 auf. Dabei besteht der Zyklon 4 aus zwei Einzelzyklonen. Der erste Zyklon 1 ist durch ein Abgasrohr 6 mit der feststehenden Haube 12 des Drehofens verbunden. Durch dieses Rohr gelangen heisse Abgase aus dem Drehofen in den genannten Zyklon. Das Abgas durchzieht alsdann nacheinander die Zyklone 2, 3 und 4, welche durch Abgasrohre 9, 15 und 17 miteinander verbunden sind, und wird schliesslich von einem Gebläse 7 durch einen weiteren, letzten    Staubabscheider   8 abgesaugt. 



  Das Rohmehl wird in den Trichter 13 eingegeben und gelangt durch das    Eintragrohr   10, welches weit in das Abgasrohr 17    hineinragt,   auf den Trichter 11, der unten eine kleine Öffnung aufweist. Der Trichter füllt sich    mit   Rohmehl an, welches über den Rand bzw. zu einem kleineren Teil durch die untere    Trichteröffnung   fliesst und vom aufsteigenden Gasstrom mitgerissen wird. Es gelangt so in die beiden Zyklone 4, wo es ausgeschieden und durch das Staubaustrag    rohr   14 auf den Trichter 11a in dem Abgasrohr 15 aufgebracht wird. Hier wird es erneut von dem Gasstrom mitgerissen und in dem Zyklon 3 abgeschieden. Der Vorgang wiederholt sich    jeweils   bei den Zyklonen 2 und 1, wobei das Rohmehl erhitzt wird.

   Das    im      Staubabscheider   8 und im Zyklon 1 ausgeschiedene Gut    gelangt   durch die Rohrleitung 16 in den    Drehrohrofen   5. 



  Die Abgasrohre 6, 9, 15 und 17 weisen rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Querschnitt auf. 

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 Der Übergang von der kreisförmigen Austrittsöffnung an den Decken 22 der Zyklone 1, 2 und 3 erfolgt unter Zwischenschaltung von kurzen zylindrischen Rohrstutzen 21, an deren obern Enden die    Ausmauerung   so    ausgeführt   ist, dass sich der Kreisquerschnitt    allmählich   auf den rechteckigen Querschnitt der Abgasrohre 9, 15 und 17 erweitert. Zur Durchführung einer einfachen bequemen Reinigung der Innenflächen der Abgasrohre ist eine Anzahl von Öffnungen 19 und 20 vorgesehen. Diese Öffnungen sind gemäss    Fig.   2 und 3 in den Ecken zwischen den Innenflächen der Rohrwände angeordnet.

   Jede    öff-      nung   weist zweckmässig Kreisquerschnitt auf und erweitert sich konisch nach innen zu. Der Verschluss erfolgt mittels Deckel, die von aussen her leicht lösbar angeordnet sind. Zum Zwecke der Reinigung, die während des Betriebes vorgenommen werden kann, wird jeweils ein Deckel abgenommen und mittels einer Stange, die durch die    Öffnung   eingeführt wird, die anliegende Fläche bestrichen und so von anhaftenden Teilen befreit. 



  Von jeder    Öffnung   aus kann, wie    Fig.2   zeigt, eine    dreieckförmige   Fläche bestrichen werden. Beispielsweise ist jede Stelle der    Wandinnenfläche   18 von den Öffnungen 19 und 20 aus zu erreichen. Die Abstände der einzelnen Öffnungen sind dabei    vorteil-      hafterweise   so gewählt, dass jedes Dreieck symmetrisch zur    Mittellinie   der zugehörigen Öffnung ist und die Grundlinie des Dreiecks zwischen den gegen- überliegenden    Öffnungen   liegt. Es wird also jedes Dreieck, z. B. zu einer Öffnung 20, von zwei Dreiecken der Öffnungen 19 eingeschlossen. Auf diese Weise sind    sämtliche   Innenwände der Abgasrohre aufgeteilt und lassen sich Stück für Stück von den Ansätzen befreien.

   In den Rohrkrümmern sind ebenfalls    Öffnungen   vorgesehen, deren Abstände vonein-    ander   jedoch im allgemeinen geringer gehalten werden, so dass sich die Dreiecke in gewissen    Grenzflä-      chen   überschneiden. Die von den Innenflächen abgestossenen    Gutteile   werden entweder vom Gasstrom mitgerissen und in den    höherliegenden   Zyklon ausgeschieden, oder sie fallen direkt in den tieferliegenden Zyklon    bzw.in   den    Drehrohrofen   hinein. 



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung lässt sich somit mit Vorteil bei den Vorrichtungen gemäss den Schweizer Patenten Nr. 303971 und Nr. 308848 anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl, mit einer Reihe hintereinandergeschalteter Staubabscheider, wobei die einzelnen Staubabscheider so angeordnet sind, dass mittels eines Gebläses Abgase eines Drehrohrofens nacheinander durch die Staubabscheider gesaugt werden und das Staubaustragrohr eines jeden Staubabscheiders, mit Ausnahme des ersten und letzten, mit dem zu dem vorhergehenden Staubabschei- der führenden Abgasrohr verbunden ist,
    während das Staubaustragrohr des ersten und letzten Staubabschei- ders direkt in den Drehrohrofen mündet, wobei ferner eine Einrichtung zum Einführen des Rohmehls in das Abgasrohr zwischen zwei Staubabscheidern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasrohre zur Erleichterung der Reinigung einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen, und dass an den Wänden der Abgasrohre, und zwar an den Ecken der Innenflächen, mit Abstand voneinander Öffnungen vorgesehen sind, die Verschluss- deckel tragen sowie so angeordnet und ausgebildet sind, dass die ganzen Innenflächen mit Reinigungsgeräten bestrichen werden können.
CH335598D 1995-08-03 1955-08-03 Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl CH335598A (de)

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