CH399283A - Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents

Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl

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Publication number
CH399283A
CH399283A CH1218462A CH1218462A CH399283A CH 399283 A CH399283 A CH 399283A CH 1218462 A CH1218462 A CH 1218462A CH 1218462 A CH1218462 A CH 1218462A CH 399283 A CH399283 A CH 399283A
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CH
Switzerland
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pipe
cement raw
raw meal
powdery substances
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Application number
CH1218462A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Mueller
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • F27B7/2025Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Vorrichtung    zum   Erhitzen von    staubförmigen   Stoffen,    insbesondere      Zementrohmehl   Die    Erfindung   bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erhitzen von    staubförmigen   Stoffen, insbesondere    Zementrohmehl   mit einer Reihe hintereinander geschalteter    Staubabscheider,   insbesondere    Zentrifu-      galabschneider   (Zyklone). 



  Gemäss dem Hauptpatent wird bei einer bevorzugten Ausführung der staubförmige    Stoff   einem Trichter aufgegeben und über ein    Eintragsrohr   in den Weg der durch die Rohre strömenden Gase eingeführt. Der    staubförmige      Stoff      wird   von dem im Rohr aufsteigenden    Gasstrom      mitgerissen   und in einem nachgeschalteten    Abscheider   ausgeschieden. Von hier aus wird der    Stoff      erneut   einem mit Abstand darunter angeordneten Rohr, welches seinerseits wiederum in einen    Staubabscheider   mündet, aufgegeben.

   So durchläuft der staubförmige    Stoff   kontinuierlich mehrere    Abscheider,   bis es erhitzt und von den Abgasen getrennt über eine Rohrleitung dem    Drehrohrofen   zugeführt wird. Hierbei besteht, abhängig von der Beschaffenheit des Stoffes, die Gefahr, dass .es an den inneren Rohrwänden der Abgasrohre, vor allem an den Rohrkrümmungen, zu unerwünschten Staubablagerungen und    Anbackungen   kommt, die von Zeit zu Zeit entfernt werden müssen. Zur leichteren Reinigung von Staubablagerungen und    Anbackungen   an den inneren Rohrwänden wurden die Abgasrohre gemäss der Erfindung des Hauptpatentes mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt ausgeführt.

   Derartige Abgasrohre haben sich in der Praxis zwar gut bewährt, aber es zeigte sich, dass insbesondere bei einer Vergrösserung der Rohrquerschnitte Schwierigkeiten    in   bezug auf die    Anbringung   der feuerfesten Auskleidung an den    Dek-      ken   der Rohrkrümmer und auch bei der Reinigung von    Anbackungen   an den Rohrwänden infolge der Notwendigkeit der Verwendung sehr langer Reinigungsstangen auftreten. Diese Schwierigkeiten kön-    nen   zwar technisch beherrscht werden, z. B. durch Erhöhung der Zahl der Befestigungspunkte der feuerfesten Auskleidung, durch Erhöhung der Zahl der Reinigungsöffnungen usw.

   Zweck der    Erfindung   ist die    Schaffung      einer   einfacheren, für den Bau und die Instandhaltung der    Wärmetauschersysteme   zweckmässigeren Lösung. 



  Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Schwierigkeiten dadurch behoben und die bekannte    Vorrichtung   dahingehend vorteilhaft verbessert, dass die Querschnitte der Abzugsrohre mit mehr als vier Ecken, vorzugsweise als    regelmässiges   Sechseck, ausgebildet sind. 



  Durch die    erfindungsgemässe   Ausbildung der Abzugrohre wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass trotz    Querschnittsvergrösserung   der Rohre ihre    Kan-      tenlängen   klein, vorzugsweise kürzer als 2 m, ausgeführt werden können. Daraus ergibt sich vor allem der Vorteil, dass eine Auskleidung der Rohre mit feuerfesten Stoffen, insbesondere an den Decken der Rohrkrümmer, ohne Schwierigkeit vorgenommen werden kann. Auch kann die Reinigung infolge der geringeren    Kantenlängen   erheblich vereinfacht werden. 



  In der beiliegenden Zeichnung ist in    Fig.   1 eine Gesamtansicht einer Vorrichtung zum Erhitzen von    Zementrohmehl   dargestellt, und in    Fig.   2 eine beispielsweise Ausführungsform eines Abgasrohres gemäss der Erfindung im    Längsschnitt,   und in    Fig.   3 ein Querschnitt nach der Linie    A-B   in    Fig.   2. 



  Die    Erhitzungsvorrichtung   gemäss    Fig.   1 besteht aus den    Zentrifugalstaubabscheidern   (Zyklonen) 1, 2, 3 und 4 und einem    Drehrohrofen   5. Dabei setzt sich der    Abscheider   4 aus zwei    Einzelabscheidern   zusammen. Der    Abscheider   1 ist durch ein Abgas- 

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    rohr   6 mit der feststehenden Haube 7 des Drehofens verbunden. Die aus dem Drehofen strömenden heissen Abgase gelangen durch das Rohr 6 in den    Abscheider   1. Von hier aus durchziehen die Abgase nacheinander die    Abscheider   2, 3 und 4, die durch Abgasrohre 8, 9 und 10 miteinander verbunden sind.

   Im Anschluss daran werden die Abgase von einem Gebläse 11 über einen    Staubabscheider   12, der aus mehreren einzelnen    Zentrifugalabscheidern   mit verhältnismässig kleinem Durchmesser besteht, abgesaugt. 



  Das    Aufgabegut   wird dem Trichter 13 aufgegeben und    gelangt   durch das    Eintragrohr   14 in das Abgasrohr 10, wo es über einem    (nicht   dargestellten) Trichter oder einer Pendelklappe abläuft und fein    verteilt   dem aufsteigenden Gasstrom zugeführt, von ihm mitgerissen und in den beiden    Abscheidern   4 ausgeschieden wird. Von dort aus gelangt das Aufgabegut wiederum durch das    Staubaustragsrohr   14 in das Abgasrohr 9, von wo es erneut fein verteilt vom aufwärtsströmenden Gasstrom mitgenommen und im    Abscheider   3 abgeschieden wird.

   Derselbe Vorgang wiederholt sich jeweils bei den    Abscheidern   2 und 1, bis das    Aufgabegut,   auf diese Weise erhitzt, durch die    Rohrleitung   16 in den Ofen 5 gelangt. Das restliche, noch im Gasstrom enthaltene Gut wird im    Staubabscheider   12 ausgeschieden und von dort unmittelbar über die Rohrleitung 16' dem Drehrohrofen 5 zugeführt. 



  Die Abgasrohre 6, 8, 9 und 10 weisen einen sechseckigen Querschnitt auf. Der    übergang   von der kreisförmigen Austrittsöffnung an den Decken 17 der    Abscheider   1, 2 und 3 erfolgt unter Zwischenschaltung von kurzen    zylindrischen   Rohrstutzen 18, deren    Ausmauerung   so ausgeführt ist, dass sich der Kreisquerschnitt allmählich von einem runden auf den sechseckigen Querschnitt der Rohre 8, 9 und 10 erweitert. 



  Wie    Fig.   2 zeigt, sind zur Durchführung der Reinigung von unerwünschten    Anbackungen   an den Innenflächen 19 der Abgasrohre 6, 8, 9 und 10 eine Anzahl von Reinigungsöffnungen 20 und 21 vor- gesehen. In vorteilhafter Weise sind die Öffnungen gemäss den    Fig.   2 und 3 an den Ecken der Rohrinnenfläche angeordnet und weisen zum Zwecke der Reinigung länglichen    Querschnitt   auf. Die Abstände der Öffnungen untereinander sind vorzugsweise so gewählt, dass bei einer Reinigung der Rohrinnenfläche mittels Stangen anliegende,    dreieckförmige   Flächen bestrichen und von anhaftenden Teilen befreit werden können. Beispielsweise ist jede Stelle der    Innenfläche   19 von den Öffnungen 20 und 21 aus    zu   erreichen.

   Es wird also jedes Dreieck z. B. zu einer Öffnung 21 von zwei Dreiecken der    öff-      nungen   20 eingeschlossen. Auf diese Weise sind sämtliche Innenflächen der Rohrleitungen aufgeteilt und lassen sich Stück für Stück von den Ansätzen befreien. In den Rohrkrümmern sind ebenfalls    öff-      nungen   vorgesehen, deren Abstände voneinander jedoch im allgemeinen geringer gehalten werden, so dass sich die Dreiecke in gewissen Grenzflächen überschneiden. Die von den Innenflächen abgestossenen Gutteile werden entweder vom Gasstrom mitgerissen und in den    höherliegenden   Zyklon ausgeschieden oder sie fallen direkt in den tieferliegenden Zyklon bzw. in den    Drehrohrofen   hinein. 



  Wie    Fig.   3 zeigt, sind die Öffnungen zum Zwecke der    Reinigung,   die auch während des Betriebes vorgenommen werden kann, mit Deckeln 22 versehene und von aussen her leicht lösbar angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, wobei die Abgasrohre jedoch keinen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasrohre einen Querschnitt mit mehr als vier Ecken besitzen. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasrohre sechseckigen Querschnitt besitzen.
CH1218462A 1961-10-31 1962-10-17 Vorrichtung zum Erhitzen von staubförmigen Stoffen, insbesondere Zementrohmehl CH399283A (de)

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DEK0045086 1961-10-31
DE335598X 1995-08-03

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CH399283A true CH399283A (de) 1966-03-31

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