CH335606A - Hemmungsteile von Uhren - Google Patents
Hemmungsteile von UhrenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Hemmungsteile von Uhren Die bisher bekannten Hemmungsteile von Uhren, wie beispielsweise das Hemmungsrad, der Anker und die Hebelscheibe, wurden bis heute aus Messing, Neusilber oder Stahl hergestellt. Der Nachteil dieser Materialien zur Herstellung der genannten Teile ist der, dass deren Gewicht und damit auch deren Trägheit zu gross sind. Diese Trägheit hat zur Folge, dass ein Teil der Antriebskraft zur Abbremsung und Beschleunigung dieser Teile aufgewendet werden muss und somit für das Uhrwerk verlorengeht. Der Grund, weshalb die genannten Teile nicht aus leichteren Materialien hergestellt werden, ist der, dass die in Frage kommenden leichteren Materialien zu weich und infolgedessen einer vorzeitigen Abnutzung unterworfen sind.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Hemmungsteile aus den genannten Werkstoffen besteht darin, dass deren Arbeitsflächen im allgemeinen nachpoliert werden müssen, was einem zusätzlichen Arbeitsgang und damit einer entsprechenden Erhöhung der Herstellungskosten gleichkommt.
Die erfindungsgemässen Hemmungsteile von Uhren sind dadurch gekennzeichnet, dass sie aus oberflächengehärtetem Leichtmetall bestehen, wobei als Leichtmetall insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierungen in Frage kommen können.
Bei einer beispielsweisen Ausführungsform der erfindungsgemässen Hemmungsteile können diese aus Aluminium hergestellt sein, dessen Oberfläche durch anodische Oxydation gehärtet ist. Ein solcher Hemmungsteil ist einerseits sehr leicht und infolgedessen verglichen mit einem solchen aus Messing, Neusilber oder Stahl sehr wenig träge und anderseits dank der harten Oberfläche gegen Abnutzung sehr widerstandsfähig. Das kleinere Gewicht hat des weiteren den Vorteil, dass sich Lageveränderungen der Uhr bedeutend weniger auf den Gang der Hemmung auswirken, so dass die Uhr bedeutend besser reguliert werden kann. Schliesslich sind die anodisch oxydierten Arbeitsflächen der betreffenden Hemmungsteile durch diese Oxydation dermassen glatt, dass ein nachträgliches Polieren überflüssig wird.
Ein weiterer Vorteil der Herstellung der Hemmungsteile aus einem Leichtmetall, insbesondere Aluminium, besteht schliesslich gegenüber solchen aus Stahl darin, dass die Hemmungsteile nicht magnetisierbar sind.
Sollte das Bedürfnis bestehen, zur Erzeugung bestimmter ästhetischer Effekte einzelne oder alle Hemmungsteile zu färben, so sind auch hier durch die anodische Oxydation die besten Voraussetzungen dazu geschaffen.
Es ist dabei selbstverständlich, dass es sich um Hemmungsteile irgendwelcher Art handeln kann, wie beispielsweise das Hemmungsrad, den Anker oder die Hebelscheibe. Des weiteren kann anstelle des Aluminiums eine Aluminiumlegierung oder sonst ein Leichtmetall treten, soweit dessen Oberfläche durch irgendein Verfahren härtbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hemmungsteile von Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus oberflächengehärtetem Leichtmetall bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH335606T | 1955-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335606A true CH335606A (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=4503608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335606D CH335606A (de) | 1955-12-07 | 1955-12-07 | Hemmungsteile von Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335606A (de) |
-
1955
- 1955-12-07 CH CH335606D patent/CH335606A/de unknown
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