CH335616A - Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen MassenInfo
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen Die Erfindung befasst sich mit einer Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen, mit einem den Man tel eines Behälters für die Masse bildenden Zylinder, dessen unteres Ende durch ein von diesem abnehm bares Mundstück mit einer Lochschäibe abgeschlos sen ist und in dem ein Kolben aufwärts und abwärts verschiebbar ist, der mit einer Stange verbunden ist, welche eine Zahnstange bildet, die mit einer an einem Handbetätigungshebel vorgesehenen Vorschubklinke zusammenwirkt, so dass durch Verschwenken des Hebels der Kolben schrittweise nach unten verscho ben werden kann, um die im Behälter befindliche Masse vor sich herzuschieben und pro Schritt einen abgemessenen Teil derselben aus der Lochscheibe herauszudrücken, um innerhalb des auf eine Unter lage, z. B. ein Backblech, aufgesetzten Mundstückes auf letzterer das gewünschte Formstück zu bilden, ferner mit einer Rückhalteklinke, die ebenfalls mit der erwähnten Zahnstange zusammenwirkt und eine Rückbewegung der Kolbenstange samt Kolben ver hindert, wenn der Hebel zurückgeschwenkt wird, welche Kolbenstange am obern Ende ausserhalb des Behälters mit einem Handgriff versehen ist, durch welchen sie gedreht und dadurch die Verzahnung der Stange ausser Eingriff mit den genannten Klinken gebracht werden kann, um zu ermöglichen, dass der Kolben mittels dieses Handgriffes im Zylinder auf wärts und abwärts geschoben werden kann. Die Er findung besteht darin, dass die Verzahnung von einer einzigen, über einen Teil des Stangenumfanges sich erstreckenden Zahnreihe gebildet wird, dass der Hebel sowie die Rückhalteklinke unabhängig von einem den Zylinder oben abschliessenden, von diesem abnehm baren Deckel gelagert sind, und dass sich die beiden Klinken im Innern des obern Zylinderendes befinden und der Hebel durch einen Schlitz in diesem Ende nach aussen ragt. Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Erfindungs gegenstandes. Es ist: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Längsschnitt und Fig. 3 die Draufsicht der Vorrichtung. Mit 1 ist ein länglicher kreisrunder Zylinder be zeichnet, der unten durch ein auf ihn geschraubtes und von ihm abnehmbares Mundstück 2 abgeschlos sen ist. In dieses ist eine Lochscheibe 3 wegnehmbar eingesetzt; diese Scheibe 3 kann gegen die eine oder andere Scheibe eines zur Vorrichtung gehörigen Sat zes verschiedenartig gelochter Lochscheiben 3 aus getauscht werden. Unterhalb der Lochscheibe 3 ist im Mundstück 2 ein Raum 4 freigelassen, der die jeweils aus der Lochscheibe 3 ausgepresste pastenför- mige Masse (z. B. Backteig) aufnimmt, um auf einer Unterlage, z. B. ein Backblech (nicht dargestellt), auf welcher jeweils das Mundstück 3 aufgesetzt wird, ein Formstück gewünschter Form zu bilden. Der Zylinder 1 ist oben durch einen von ihm abschraub- baren Deckel 5 abgeschlossen, und in seinem Innern kann ein Kolben 6 aufwärts und abwärts verschoben werden. Der Kolben 6 ist am untern Ende einer Kol benstange 7 angebracht, die im Deckel 5 gelagert ist und an ihrem oberhalb des Deckels 5 befindlichen Ende einen Betätigungsknopf 8 trägt, mittels welchem die Kolbenstange 7 samt Kolben 6 abwärts und auch, wenn die nachgenannten Klinken ausser Ein griff mit einer Verzahnung 9 der Kolbenstange 7 ge bracht worden sind, aufwärts verschoben werden kann. Diese Verzahnung 9 wird von einer einzigen geraden Zahnreihe gebildet, so dass die Kolbenstange 7 eine Art Zahnstange bildet. Mit der Verzahnung 9 wirken sowohl eine Vorschubklinke 10 als auch eine Rückhalteklinke 11 zusammen. Letztere ist auf einem in den Zylinder 1 geschraubten Stift 12 drehbar ge lagert und wird durch eine nicht gezeigte, um diesen Stift 12 gewickelte Torsionsfeder gegen die Verzah nung 9 gedrückt. Dieser Stift 12 bildet auch die Dreh achse eines von Hand betätigbaren Hebels 13, der durch einen Schlitz 14 des Zylinders 1 nach aussen ragt. Dieser Schlitz 14 geht vom obern Rand des Zylinders 1 aus, und sein unteres Ende 14' sowie der Deckel 5 bilden Anschläge für die Begrenzung der Schwenkbewegung des Hebels 13. Dieser trägt zwi schen dem Stift 12 und der Stange 7 eine Achse 15, auf welcher die vorgenannte Vorschubklinke 10 ge lagert ist, welche mittels einer, ebenfalls nicht gezeig ten, um die Achse 15 gewundenen Torsionsfeder gegen die Stange 7 bzw. deren Verzahnung 9 gedrückt wird. Bei hochgeschobenem Kolben 6 und abgenom menem Mundstück 2 wird in den Zylinderraum unter halb des Kolbens 6 die gewünschte pastenförmige Masse, z. B. Backteig, eingebracht. Wenn dann nach Wiederanbringung des Mundstückes 2 der Hebel 13 bis zum Anschlag 14' nach unten gedrückt wird, bewirkt die in die Verzahnung 9 eingreifende Vor schubklinke 10 einen ganz bestimmten Vorschub des Kolbens 6 nach unten, der seinerseits eine abgemes sene Menge der pastenförmigen Masse durch die Scheibe 3 hindurch in den Raum 4 presst, wo sie, gegebenenfalls nach einem weiteren Vorschub des Kolbens 6, auf der Unterlage, auf welcher das Mund stück 2 aufgesetzt ist, das gewünschte Formstück bil det. Wenn der Hebel 13 rückwärts (nach oben) ge schwenkt wird, wird ein Rückwärtsverschieben der Kolbenstange 7 samt Kolben 6 durch die an der Ver zahnung 9 sich versperrende Rückhalteklinke 11 ver hindert. Die Kolbenstange 7 kann auch direkt durch Abwärtsdrücken des Knopfes 8 nach unten bewegt werden. Ein Hochschieben der Stange 7 mittels des Knopfes 8 ist dagegen erst möglich, wenn die Stange 7 mittels des Knopfes 8 so um ihre Längsachse ge dreht worden ist, dass die Klinken 10 und 11 ausser Eingriff mit der Verzahnung 9 gekommen sind. Nach Abschrauben des Deckels 5 und des Stiftes 12 kön nen die Klinke i l sowie der Hebel 13 samt Klinke 10 nach oben aus dem Zylinder 1 entfernt und dieser gewünschtenfalls innen gereinigt werden. Man erkennt aus Fig. 2, dass sich die Klinken 10 und 11 im Innern des obern Zylinderendes befinden und dass die Klinke 11 sowie der Hebel 13 unabhängig vom Deckel 5 gelagert sind. Der Deckel 5 und das Mundstück 2 könnten auch mittels Bajonettverschluss am Zylinder 1 gehalten sein. Die beschriebene Vorrichtung kann aewünschtenfalls auch zum Garnieren von Gerichten benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen, mit einem den Mantel eines Behälters für die Masse bildenden Zylinder, dessen unteres Ende durch ein von diesem abnehmbares Mundstück mit einer Loch- Scheibe abgeschlossen ist und in dem ein Kolben auf wärts und abwärts verschiebbar ist, der mit einer Stange verbunden ist, welche eine Zahnstange bildet, die mit einer an einem Handbetätigungshebel vor gesehenen Vorschubklinke zusammenwirkt, so dass durch Verschwenken des Hebels der Kolben schritt weise nach unten verschoben werden kann,um die im Behälter befindliche Masse vor sich herzuschieben und pro Schritt einen abgemessenen Teil derselben aus der Lochscheibe herauszudrücken, um innerhalb des auf eine Unterlage aufgesetzten Mundstückes auf letzterer das gewünschte Formstück zu bilden, ferner mit einer Rückhalteklinke, die ebenfalls mit der er wähnten Zahnstange zusammenwirkt und eine Rück bewegung der Kolbenstange samt Kolben verhindert, wenn der Hebel zurückgeschwenkt wird, welche Kol benstange am obern Ende ausserhalb des Behälters mit einem Handgriff versehen ist, durch welchen sie gedreht und dadurch die Verzahnung der Stange ausser Eingriff mit den genannten Klinken gebracht werden kann, um zu ermöglichen, dass der Kolben mittels dieses Handgriffes im Zylinder aufwärts und abwärts geschoben werden kann,dadurch gekenn zeichnet, dass die Verzahnung von einer einzigen, über einen Teil des Stangenumfanges sich erstrecken den Zahnreihe gebildet wird, dass der Hebel sowie die Rückhalteklinke unabhängig von einem den Zy linder oben abschliessenden, von diesem -abnehm baren Deckel gelagert sind, und dass sich die beiden Klinken im Innern des obern Zylinderendes befin den und der Hebel durch einen Schlitz in diesem Ende nach aussen ragt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückhalteklinke auf einem vom Zylinder getragenen Stift gelagert ist, der auch die Drehachse des Hebels bildet, der zwischen diesem Stift und der Kolbenstange die Vorschubklinke trägt. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz vom obern Rand des Zylinders ausgeht und ein Entfernen der Rückhalte- klinke sowie des Hebels samt Vorschubklinke vom Zylinder nach oben bzw. hinten möglich ist, wenn der Stift und der Deckel vom Zylinder abgenommen worden sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihr ein Satz von verschieden artig gelochten Lochscheiben gehört, die wahlweise in das Mundstück eingesetzt werden können. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihr ein Satz von verschieden artig gelochten Lochscheiben gehört, die wahlweise in das Mundstück eingesetzt werden können. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift in den Zylinder ein geschraubt ist und der Deckel sowie das Mundstück mit je einem Schraubengewinde versehen sind, mit tels welchem sie auf den Zylinder geschraubt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH335616T | 1958-11-13 |
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| CH335616A true CH335616A (de) | 1959-01-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH335616D CH335616A (de) | 1958-11-13 | 1958-11-13 | Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH335616A (de) |
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1958
- 1958-11-13 CH CH335616D patent/CH335616A/de unknown
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