CH335616A - Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen

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CH335616A
CH335616A CH335616DA CH335616A CH 335616 A CH335616 A CH 335616A CH 335616D A CH335616D A CH 335616DA CH 335616 A CH335616 A CH 335616A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
lever
piston
rod
mouthpiece
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Application number
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English (en)
Inventor
Gimelli Samuel
Original Assignee
Gimelli & Co Ag
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Publication date
Application filed by Gimelli & Co Ag filed Critical Gimelli & Co Ag
Publication of CH335616A publication Critical patent/CH335616A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/16Extruding machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur    Herstellung von Formstücken aus Backteig oder  andern     pastenförmigen    Massen    Die Erfindung befasst sich mit einer Vorrichtung  zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder  andern     pastenförmigen    Massen, mit einem den Man  tel eines Behälters für die Masse bildenden     Zylinder,     dessen unteres Ende durch ein von diesem abnehm  bares Mundstück mit einer     Lochschäibe    abgeschlos  sen ist und in dem ein Kolben aufwärts und abwärts  verschiebbar ist, der mit einer Stange verbunden ist,  welche eine Zahnstange bildet, die mit einer an einem       Handbetätigungshebel    vorgesehenen     Vorschubklinke     zusammenwirkt,

   so dass durch     Verschwenken    des  Hebels der Kolben schrittweise nach unten verscho  ben werden kann, um die im Behälter befindliche  Masse vor sich herzuschieben und pro Schritt einen  abgemessenen Teil derselben aus der Lochscheibe  herauszudrücken, um innerhalb des auf eine Unter  lage, z.

   B. ein Backblech, aufgesetzten Mundstückes  auf letzterer das gewünschte Formstück zu bilden,  ferner mit einer     Rückhalteklinke,    die ebenfalls mit  der erwähnten Zahnstange zusammenwirkt und eine  Rückbewegung der Kolbenstange samt Kolben ver  hindert, wenn der Hebel zurückgeschwenkt wird,  welche Kolbenstange am obern Ende ausserhalb des  Behälters mit einem     Handgriff    versehen ist, durch  welchen sie gedreht und dadurch die Verzahnung der  Stange ausser Eingriff mit den genannten Klinken  gebracht werden kann, um zu ermöglichen, dass der  Kolben mittels dieses Handgriffes im Zylinder auf  wärts und abwärts geschoben werden kann.

   Die Er  findung besteht darin, dass die Verzahnung von einer  einzigen, über einen Teil des Stangenumfanges sich  erstreckenden Zahnreihe gebildet wird, dass der Hebel  sowie die     Rückhalteklinke    unabhängig von einem den  Zylinder oben     abschliessenden,    von diesem abnehm  baren Deckel gelagert sind, und dass sich die beiden  Klinken im Innern des obern Zylinderendes befinden    und der Hebel durch einen Schlitz in diesem Ende  nach aussen ragt.  



  Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Erfindungs  gegenstandes. Es ist:       Fig.    1 eine Seitenansicht,       Fig.    2 ein Längsschnitt und       Fig.    3 die Draufsicht der Vorrichtung.  



  Mit 1 ist ein länglicher kreisrunder Zylinder be  zeichnet, der unten durch ein auf     ihn    geschraubtes  und von ihm abnehmbares Mundstück 2 abgeschlos  sen ist. In dieses ist eine Lochscheibe 3     wegnehmbar     eingesetzt; diese Scheibe 3 kann gegen die eine oder  andere Scheibe eines zur Vorrichtung gehörigen Sat  zes verschiedenartig gelochter Lochscheiben 3 aus  getauscht werden. Unterhalb der Lochscheibe 3 ist  im Mundstück 2 ein Raum 4 freigelassen, der die  jeweils aus der Lochscheibe 3     ausgepresste        pastenför-          mige    Masse (z. B. Backteig) aufnimmt, um auf einer  Unterlage, z.

   B.     ein    Backblech (nicht dargestellt),  auf welcher jeweils das Mundstück 3 aufgesetzt wird,  ein Formstück gewünschter Form zu     bilden.    Der  Zylinder 1 ist oben durch einen von ihm     abschraub-          baren    Deckel 5 abgeschlossen, und in seinem Innern  kann ein Kolben 6 aufwärts und abwärts verschoben  werden. Der Kolben 6 ist am untern Ende einer Kol  benstange 7 angebracht, die im Deckel 5 gelagert ist  und an ihrem oberhalb des Deckels 5 befindlichen  Ende einen Betätigungsknopf 8 trägt, mittels welchem  die Kolbenstange 7 samt Kolben 6 abwärts und  auch, wenn die nachgenannten Klinken ausser Ein  griff mit einer Verzahnung 9 der Kolbenstange 7 ge  bracht worden sind, aufwärts verschoben werden  kann.

   Diese Verzahnung 9 wird von einer einzigen  geraden Zahnreihe     gebildet,    so dass die Kolbenstange  7 eine Art Zahnstange bildet. Mit der Verzahnung 9  wirken sowohl eine     Vorschubklinke    10 als auch     eine              Rückhalteklinke    11 zusammen. Letztere ist auf einem  in den Zylinder 1 geschraubten Stift 12 drehbar ge  lagert und wird durch eine nicht gezeigte, um     diesen     Stift 12 gewickelte     Torsionsfeder    gegen die Verzah  nung 9 gedrückt. Dieser Stift 12 bildet auch die Dreh  achse eines von Hand     betätigbaren    Hebels 13, der  durch einen Schlitz 14 des Zylinders 1 nach aussen  ragt.

   Dieser Schlitz 14 geht vom obern Rand des       Zylinders    1 aus, und sein unteres Ende 14' sowie der  Deckel 5 bilden Anschläge für die Begrenzung der       Schwenkbewegung    des Hebels 13. Dieser trägt zwi  schen dem Stift 12 und der Stange 7 eine Achse 15,  auf welcher die vorgenannte     Vorschubklinke    10 ge  lagert ist, welche mittels einer,     ebenfalls    nicht gezeig  ten, um die Achse 15 gewundenen     Torsionsfeder     gegen die Stange 7 bzw. deren Verzahnung 9 gedrückt  wird. Bei hochgeschobenem Kolben 6 und abgenom  menem Mundstück 2 wird in den Zylinderraum unter  halb des Kolbens 6 die gewünschte     pastenförmige     Masse, z. B. Backteig, eingebracht.

   Wenn dann nach       Wiederanbringung    des Mundstückes 2 der Hebel 13  bis zum Anschlag 14' nach unten gedrückt wird,  bewirkt die in die Verzahnung 9 eingreifende Vor  schubklinke 10 einen ganz bestimmten Vorschub des  Kolbens 6 nach unten, der seinerseits eine abgemes  sene Menge der     pastenförmigen    Masse durch die  Scheibe 3 hindurch in den Raum 4 presst, wo sie,  gegebenenfalls nach einem weiteren Vorschub des  Kolbens 6, auf der Unterlage, auf welcher das Mund  stück 2 aufgesetzt ist, das gewünschte Formstück bil  det. Wenn der Hebel 13 rückwärts (nach oben) ge  schwenkt wird, wird ein     Rückwärtsverschieben    der  Kolbenstange 7 samt Kolben 6 durch die an der Ver  zahnung 9 sich versperrende     Rückhalteklinke    11 ver  hindert.

   Die Kolbenstange 7 kann auch direkt durch       Abwärtsdrücken    des Knopfes 8 nach unten bewegt  werden. Ein Hochschieben der Stange 7 mittels des  Knopfes 8 ist dagegen erst möglich, wenn die Stange 7  mittels des Knopfes 8 so um ihre Längsachse ge  dreht worden ist, dass die Klinken 10 und 11 ausser  Eingriff mit der Verzahnung 9 gekommen sind. Nach  Abschrauben des     Deckels    5 und des Stiftes 12 kön  nen die Klinke i l sowie der Hebel 13 samt Klinke  10 nach oben aus dem Zylinder 1     entfernt    und dieser       gewünschtenfalls    innen     gereinigt    werden.

   Man erkennt  aus     Fig.    2, dass sich die Klinken 10 und 11 im Innern  des obern Zylinderendes befinden und dass die Klinke  11 sowie der Hebel 13 unabhängig vom Deckel 5  gelagert sind. Der Deckel 5 und das Mundstück 2  könnten auch mittels     Bajonettverschluss    am Zylinder  1 gehalten sein. Die beschriebene Vorrichtung kann       aewünschtenfalls    auch zum Garnieren von Gerichten  benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen, mit einem den Mantel eines Behälters für die Masse bildenden Zylinder, dessen unteres Ende durch ein von diesem abnehmbares Mundstück mit einer Loch- Scheibe abgeschlossen ist und in dem ein Kolben auf wärts und abwärts verschiebbar ist, der mit einer Stange verbunden ist, welche eine Zahnstange bildet, die mit einer an einem Handbetätigungshebel vor gesehenen Vorschubklinke zusammenwirkt, so dass durch Verschwenken des Hebels der Kolben schritt weise nach unten verschoben werden kann,
    um die im Behälter befindliche Masse vor sich herzuschieben und pro Schritt einen abgemessenen Teil derselben aus der Lochscheibe herauszudrücken, um innerhalb des auf eine Unterlage aufgesetzten Mundstückes auf letzterer das gewünschte Formstück zu bilden, ferner mit einer Rückhalteklinke, die ebenfalls mit der er wähnten Zahnstange zusammenwirkt und eine Rück bewegung der Kolbenstange samt Kolben verhindert, wenn der Hebel zurückgeschwenkt wird, welche Kol benstange am obern Ende ausserhalb des Behälters mit einem Handgriff versehen ist, durch welchen sie gedreht und dadurch die Verzahnung der Stange ausser Eingriff mit den genannten Klinken gebracht werden kann, um zu ermöglichen, dass der Kolben mittels dieses Handgriffes im Zylinder aufwärts und abwärts geschoben werden kann,
    dadurch gekenn zeichnet, dass die Verzahnung von einer einzigen, über einen Teil des Stangenumfanges sich erstrecken den Zahnreihe gebildet wird, dass der Hebel sowie die Rückhalteklinke unabhängig von einem den Zy linder oben abschliessenden, von diesem -abnehm baren Deckel gelagert sind, und dass sich die beiden Klinken im Innern des obern Zylinderendes befin den und der Hebel durch einen Schlitz in diesem Ende nach aussen ragt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückhalteklinke auf einem vom Zylinder getragenen Stift gelagert ist, der auch die Drehachse des Hebels bildet, der zwischen diesem Stift und der Kolbenstange die Vorschubklinke trägt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz vom obern Rand des Zylinders ausgeht und ein Entfernen der Rückhalte- klinke sowie des Hebels samt Vorschubklinke vom Zylinder nach oben bzw. hinten möglich ist, wenn der Stift und der Deckel vom Zylinder abgenommen worden sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihr ein Satz von verschieden artig gelochten Lochscheiben gehört, die wahlweise in das Mundstück eingesetzt werden können. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihr ein Satz von verschieden artig gelochten Lochscheiben gehört, die wahlweise in das Mundstück eingesetzt werden können. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift in den Zylinder ein geschraubt ist und der Deckel sowie das Mundstück mit je einem Schraubengewinde versehen sind, mit tels welchem sie auf den Zylinder geschraubt sind.
CH335616D 1958-11-13 1958-11-13 Vorrichtung zur Herstellung von Formstücken aus Backteig oder andern pastenförmigen Massen CH335616A (de)

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