CH335750A - Mehrstufiger Kaskadengleichrichter - Google Patents

Mehrstufiger Kaskadengleichrichter

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CH335750A
CH335750A CH335750DA CH335750A CH 335750 A CH335750 A CH 335750A CH 335750D A CH335750D A CH 335750DA CH 335750 A CH335750 A CH 335750A
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CH
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capacitors
voltage
rectifier
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ripple
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Inventor
Heilpern Walter Gerhard Ing Dr
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Haefely & Cie Ag Emil
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/10Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in series, e.g. for multiplication of voltage
    • H02M7/103Containing passive elements (capacitively coupled) which are ordered in cascade on one source

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description


      Mehrstufiger        Kaskadengleichrichter       Zur Erzeugung hoher Gleichspannung wird mei  stens eine     Kaskadenschaltung    von Gleichrichtern und  Kondensatoren benutzt. Die Wirkung ist ähnlich wie  bei einem Transformator; der am Ausgang zur Ver  fügung stehende Gleichstrom ist um so kleiner als der       Eingangs-Wechselstrom,   <B>je</B> grösser das     Spannungs-          Übersetzungs-Verhältnis    ist.  



  Dagegen ist der Wirkungsgrad meistens viel  schlechter als bei einem Transformator, er hängt  insbesondere von der Grösse der benutzten Konden  satoren und der Frequenz des Eingangsstromes sowie  der Anzahl der     Spannungs-Vervielfachungsstufen    ab.  



  Für viele Anwendungen ist aber die auf der Aus  gangsseite vorhandene Welligkeit noch viel störender  als der schlechte Wirkungsgrad. Die Ursachen sind für  beide Erscheinungen die gleichen. Während aber der  Leistungsverlust durch Erhöhung der Eingangsenergie  ausgeglichen werden kann, gibt es kein ähnliches Heil  mittel gegen die Welligkeit.  



  Diese ist besonders störend in Apparaturen, wo  Elementarteilchen beschleunigt werden, z. B. bei Elek  tronenmikroskopen. Hierbei kommt es darauf an,     dass     die Teilchen immer die gleiche Geschwindigkeit haben;  im Elektronenmikroskop werden durch zu grosse Wel  ligkeit die Beugungsbilder verzerrt.  



  Noch viel störender ist die Welligkeit bei den     so-          genannten        Partikel-Acceleratoren,    die für die Kern  physik gebraucht werden. Diese werden zur möglichst  genauen Bestimmung der Kernspektren benutzt; dabei  kommt es wesentlich auf die Schärfe der Energie  definition der bombardierenden Teilchen an,     z.B.    um  das Intensitätsmaximum des Übergangs festzulegen.  



  Durch die Welligkeit ist ein Energieband für die  Partikel festgelegt, innerhalb dessen eine Unterschei  dung nicht möglich ist. Dadurch wurde bisher die  Verwendbarkeit der     Kaskadengeneratoren    über eine  Spannung von etwa 2 Millionen Volt unmöglich ge-    macht. Bei höheren Spannungen sind höhere Stufen  zahlen nötig, und mit der Stufenzahl steigt die Wellig  keit zu stark an.  



  Bisher hat man deshalb für höhere Energien den       sogenannten        Van    de     Graaff-Generator    vorgezogen,  der zwar direkt eine     welligkeitsfreie        Gleichspanriung     erzeugt, aber im mechanischen Aufbau sehr kompli  ziert ist, nur eine ungenügende Steuerfähigkeit in     bezug     auf die Spannung der einzelnen Elektroden besitzt  und nur die Entnahme sehr kleiner Ströme gestattet.  



  Mit der vorliegenden Erfindung soll nun dieser  Nachteil des     Kaskadengenerators    für     Partikel-Be-          schleunigung    überwunden werden, so     dass    er auch für  grosse Energien einem     Van    de     Graaff-Generator    min  destens gleichwertig wird.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mehr  stufiger     Kaskadengleichrichter    mit Schub- und     Glät-          tungskondensatoren    und Gleichrichtern, wobei die       Glättungskondensatoren    eine     Serieschaltung    zwischen  den Belastungsklemmen des     Kaskadengleichrichters     bilden.  



  In der Zeichnung ist zur Erklärung der Wirkungs  weise die neue Schaltung     (Fig.   <B>1)</B> der bisher gebräuch  lichen     (Fig.    2) gegenübergestellt. In beiden Schaltungen  werden die folgenden Abkürzungen verwendet:       El,   <B>E2</B> Klemmen für die Eingangsspannung<B>U</B> für den       Kaskadengenerator    (gewöhnlich an der Sekundär  wicklung eines Hochspannungstransformators);  <B><I>A, A2</I></B> Ausgangsklemmen für die erzeugte Gleich  spannung;       Gl-G4   <I>und</I>     Gl'-G4'    Hochspannungsgleichrichter (z. B.

         Glühkathodengleichrichter    oder     Selengleichrichter);          Cl,   <B>C2</B>     sogenannte        Glättungskondensatoren,    deren  Spannung bis auf die Welligkeit zeitlich konstant  ist;           Cit,        C,'    und     C,",        C2"    Schubkondensatoren, deren  Spannung im Falle a     (Fig.    2) um die ganze, im  Falle<B>b</B>     (Fig.   <B>1)</B> um die halbe     Eingangs-Wechsel-          spannung    schwankt.  



  Erstmals wurde die einfache     Kaskadenschaltung     vor etwa 20 Jahren von     Cockcroft    und Walton zur  Beschleunigung von Protonen mit hohen Gleich  spannungen angewendet. Dabei haben die Autoren  gleichzeitig für die am Ausgang der Kaskade auf  tretende Spannung die folgende Formel für die Wellig  keit<B>ö U</B> abgeleitet:  
EMI0002.0011     
         (vgl.    L. De     Broglie:        Les        Acc616rateurs    de     Particules,     <B>p. 90,</B> Paris<B>1950),</B> wobei<B>i</B> der Belastungsstrom,<B>f</B> die  Frequenz,<B>C</B> die Kapazität der Kondensatoren (gleich  für alle Kondensatoren) und n die Stufenzahl der  Kaskade ist.  



  Die Welligkeit kommt dadurch zustande,     dass    jeder       Glättungskondensator    erstens eine bestimmte Elektri  zitätsmenge direkt an den Belastungswiderstand ab  geben     muss    und zweitens indirekt diejenigen Elektrizi  tätsmengen, die gleichzeitig von allen oberhalb des be  trachteten in der Kaskade befindlichen     Glättungskon-          densatoren    an den Belastungswiderstand abgegeben  werden; denn alle diese Ladungsquantitäten     mussten     vorher von dem betrachteten     Glättungskondensator     durch Umladung nach oben transportiert werden.  



  Bezeichnet man wie oben die Welligkeit,<B>d.</B> h. den  infolge der Ladungsabgabe an den Belastungswider  stand an<B>C,</B> in jeder Periode entstehenden Spannungs  abfall mit<B>ö<I>U,</I></B> so tritt an     C,'    der gleiche Spannungs  abfall, an<B>C,</B> aber 2     ö   <B>U</B> auf.  



  Die Welligkeit am untersten     Glättungskondensator     ist n mal grösser als die des obersten. Durch     Auf-          summlerung    erhält, man die gesamte Welligkeit der  Ausgangsspannung. Erhöht man die Stufenzahl, so  nimmt die Welligkeit quadratisch mit n zu.  



  Die Existenz der Welligkeit bedeutet,     dass    an jedem  Kondensator die Spannung am Ende einer Periode der  Speisespannung einen niedrigeren Wert als am Anfang  der Periode hat. Da alle Kondensatoren im gleichen  Moment,     d.h.    zu Beginn einer Periode aufgeladen  werden,     muss    also der aufladende Kondensator eine  um die Welligkeit höhere Spannung als der aufzu  ladende haben, damit dessen Ladungsdefizit aus  geglichen werden kann. Es entsteht somit an jedem  Kondensator ein Spannungsverlust, der um so grösser  ist,<B>je</B> höher sich der Kondensator in der Kaskade  befindet. Entsprechend dem Betrag der Welligkeit ist  auch der Spannungsverlust in den untersten Stufen am  grössten.

   Das gesamte so entstandene Spannungs  defizit<B><I>A U</I></B> nimmt in bekannter Weise mit der<B>3.</B> Potenz  der Stufenzahl n zu.  
EMI0002.0032     
         (vgl.    L. De     Broglie:        Les        Acc26rateurs    de     Particules,     <B>p. 92,</B> Paris<B>1950).</B> Zusammenfassend kann also gesagt  werden,     dass    sowohl die Welligkeit wie auch der Span  nungsabfall hauptsächlich dadurch verursacht wird,       dass    die     Glättungskondensatoren    ausser der Ladungs  abgabe an den Verbraucher auch noch die Ladung für  die in der Kaskade höher gelegenen Kondensatoren  weitergeben müssen.  



  In der normalen Schaltung     (Fig.    2) sind nun diese  beiden Funktionen ungleichmässig auf     dieKondensator-          säulen    verteilt. Die Schubkondensatoren geben nur  Ladung an andere Kondensatoren ab, während die       Glättungskondensatoren    sowohl Ladung zum nächst  höheren Schubkondensator als auch zum Verbraucher  transportieren.

   Man kann dies auch so ausdrücken:  In der konventionellen Schaltung erfolgt der Ladungs  transport zwischen den Kondensatoren in der einen  Halbperiode des Speisestromes durch Schub- in der  andern Halbperiode durch     Glättungskondensatoren.     Da nun die Welligkeit allein durch die Spannungs  schwankung an den     Glättungskondensatoren    bedingt  ist, könnte sie beträchtlich vermindert werden, wenn  ihnen die Funktion des Ladungstransportes nach oben  abgenommen würde, so     dass    sie nur noch wie beim       Halbweggleichrichter    Leistung an den Verbraucher  liefern     müssten.     



  Dies wird erfindungsgemäss durch     Symmetrisierung     der Schaltung wirklich erreicht, wie     Fig.   <B>1</B> zeigt.  Erfindungsgemäss ist der     Kaskadengleichrichter    so  gebaut,     dass    wenigstens zwei     Doppelweggleichrichter-          Anordnungen    in Kaskade vorgesehen sind, wobei die       Wechselstromklemmen        (iv)    dieser Anordnungen über  Schubkondensatoren untereinander und zuletzt mit  den     Wechselstromspeiseklemmen   <B><I>(E,</I></B>     E,)    verbunden  sind,

   und     dass    die Schub- und die     Glättungskondensa-          toren    sowie die Gleichrichter in symmetrischer Schal  tung angeordnet sind.  



       Dass    der Ladungstransport nach oben in     Fig.   <B>1</B> nur  auf die beiden     Schubkondensatoren-Säulen    verteilt ist,  während die     Glättungskondensatoren    nur Ladung nach  aussen abgeben, sieht man, wenn man nach dem Vor  zeichen der Spannung an den Kondensatoren in einer  bestimmten Halbperiode der Speisespannung fragt.  Z.

   B. betrachtet man die Spannungen an<B>C,</B> und<B>C,</B> in  einer Halbperiode, in der     C,.'    schon geladen ist, dann  liegt an dem Gleichrichter<B>G,</B> momentan der Scheitel  wert der Spannung 2<B>U.</B> Auf diese wird der Konden  sator     C,    aufgeladen, wobei der Einfachheit wegen die  Voraussetzung gemacht wird,     dass    die Impedanzen des  Transformators und der Gleichrichter     vernachlässigbar     sind; die gleichen Annahmen wurden auch bei der  Ableitung der Formeln<B>(1)</B> und (2) gemacht.  



  Gleichzeitig wird aber auch     C,"    auf dieselbe Span  nung aufgeladen. Die obern Klemmen von<B>C,</B> und<B>C."</B>  müssen sich auf dem gleichen Potential befinden, da  sie mit dem ladenden Kondensator<B>C,'</B> über Gleich  richter in der     Durchlassrichtung    verbunden sind. Die  untern Klemmen haben das gleiche Potential, weil im  gleichen Moment wie<B>C,</B> auch     C,"    aufgeladen wird,  und daher die Spannung an     G,'gleich   <B>0</B> wird. Es werden      also     CI    und     C,"    im gleichen Moment geladen, dagegen  erfolgt ihre Entladung zu verschiedenen Zeiten.

   Die  Entladung von<B>C,</B> durch den Belastungswiderstand  beginnt sofort mit maximaler Spannungsabnahme im  Anfang.     C,"    kann zu dieser Ladungsabgabe infolge der  Sperrwirkung von<B>G,'</B> nichts beitragen. Er bleibt also  eine halbe Periode lang auf konstanter Spannung, bis  die Umladung auf<B>C,</B> erfolgt. Entsprechende Beziehun  gen können für alle andern Stufen auch grösserer Kas  kaden aufgestellt werden. Man erkennt leicht,     dass    alle  Verbindungen zwischen den Gleichrichtern und der       Glättungssäure    ausser der obersten in der Kaskade  weggelassen werden können, ohne die Wirkung der  Schaltung zu beeinträchtigen. Dann ist die Ähnlichkeit  mit einem gewöhnlichen Einweggleichrichter auch  äusserlich sichtbar.

   Die gesamte Ladung für die Säule  der     Glättungskondensatoren    wird dann durch die  obersten Gleichrichter der Kaskade zugeführt.  



  Da die     Glättungskondensatoren    nur noch Ladung  an den Verbraucher und nicht mehr an andere Konden  satoren der Kaskade abgeben, hängt die Welligkeit  wie bei einem Einweggleichrichter nur noch von der  Gesamtkapazität aller     Glättunaskondensatoren    in       Serieschaltung    ab.  



  Die Welligkeit     ö   <B>U</B> ist somit gegeben durch:  
EMI0003.0011     
    wobei<B>1</B> der Belastungsstrom,<B>f</B> die Frequenz,<B>C</B> die  Kapazität der Kondensatoren (gleich für alle Konden  satoren) und n die Stufenzahl der Kaskade ist. Bei der  einfachen Schaltung a) ist dagegen nach<B>(1)</B>  
EMI0003.0012     
    Die Erfindung ermöglicht es also, die Welligkeit  um den Faktor n<B><I>+</I> 1</B> herabzusetzen, was besonders bei  grossen Stufenzahlen sehr viel ausmacht.  



  Der Mehraufwand der neuen Schaltung nach     Fig.   <B>1</B>  gegenüber der alten nach     Fig.    2 ist nicht gross. Die  Sekundärwicklung des Hochspannungstransformators  enthält doppelt     soviele    Windungen, sie     muss    aber nicht  für eine höhere Spannung isoliert sein, da ja hier die       Mittelanzapfung    geerdet ist.

   Ferner werden doppelt       soviele        GleichrichterelementeGals    Schubkondensatoren       C,'-C,"    und doppelt     soviele    Schubkondensatoren wie       Glättungskondensatoren        CI-C,    benötigt, wobei aber  jedes     Gleichrichterelement    nur den halben Strom aus  halten     muss.    Unter der Annahme,     dass    wiederum alle  Kondensatoren gleich gross sind, wird das gesamte       Kondensat6rvolumen    nur<B>50010</B> grösser als bei der  gewöhnlichen Schaltung,

   weil drei anstatt zwei     Kon-          densatorsäulen    vorhanden sind.  



  Grundsätzlich könnte man die Schubkondensatoren  in der symmetrischen Schaltung beliebig klein machen,  ohne     dass    die Welligkeit vergrössert würde. Dann würde  aber der Spannungsverlust, der hier umgekehrt pro  portional zur Kapazität der Schubkondensatoren und  von der Grösse der     Glättungskondensatoren    unab  hängig ist, beliebig gross werden.    Es ist noch hervorzuheben,     dass    auch der Span  nungsverlust durch die Erfindung etwa um einen     Fak-;          tor    4 reduziert wird, obwohl er auch hier mit der dritten  Potenz der Stufenzahl anwächst.

   Eine Verminderung  um die Hälfte wird dadurch verursacht,     dass    die  Ladung, um an die Spitze der Kaskade zu gelangen,  nur halb     soviele    Kondensatoren passieren     muss,    wie in  der gewöhnlichen Schaltung. Eine weitere Verkleine  rung um die Hälfte rührt davon her,     dass    die sym  metrische Kaskade eine     Doppelwegschaltung    darstellt,  in deren jedem Zweig der Belastungsstrom nur die  Hälfte des Gesamtstromes beträgt.  



  Die genaue Berechnung ergibt für den Spannungs  verlust:  
EMI0003.0040     
    während bei der gewöhnlichen Schaltung nach (2)  
EMI0003.0041     
    Es ist bekannt,     dass    im     Kaskaden-Gleichrichter     neben der beschriebenen belastungsabhängigen Wellig  keit eine Welligkeit zweiter Art auftritt, die auch im  unbelasteten Zustand auftritt, die von der Frequenz des  speisenden Wechselstromes unabhängig ist und durch  die Kapazität zwischen den Schub- und     Glättungs-          kondensatoren,   <B>d.</B> h. der Parallelkapazität zu den  Gleichrichtern verursacht wird. Sie wird daher meistens  als     kapazitive    Welligkeit bezeichnet.

   Erst in den letzten  Jahren ist nach geeigneten Mitteln gesucht worden,  um sie zu beseitigen. Man hat gefunden,     dass    dies da  durch geschehen kann,     dass    in der gewöhnlichen Schal  tung nach     Fig.    2 die Sekundärspule des speisenden  Hochspannungstransformators nicht am Ende, sondern  längs der Wicklung an einem geeigneten Punkt geerdet  wird. Diese Erdung     muss    empirisch festgelegt werden,  was naturgemäss bei der hohen Spannung nicht einfach  ist. Ferner bedingt diese Art der     Symmetrisierung,        dass     auch die Säule der     Glättungskondensatoren    nicht mehr  direkt geerdet ist.

   Dies erschwert das häufig gebrauchte  Verfahren der elektronischen Stabilisierung der Hoch  spannung, die am einfachsten durch Anlegen einer       Seriespannung    zwischen Erde und dem untersten       Glättungskondensator    bewerkstelligt wird.  



  Die     erfindungsgemässe    Schaltung ist von vorn  herein symmetrisch, daher verschwindet ihre     kapazitive     Welligkeit, ohne     dass    eine zusätzliche     Symmetrisierung     erforderlich ist. Auch bleibt so die Säule der     Glättungs-          kondensatoren    geerdet, so     dass    die Spannungsstabili  sation leicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1 Mehrstufiger Kaskadengleichrichter mit Schub- und Glättungskondensatoren und Gleichrichtern, wobei die Glättungskondensatoren eine Serieschaltung zwi schen den Belastungsklemmen des Kaskadengleich- richters bilden, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens zwei Doppelweggleichrichter-Anordnungen <B>(1,</B> 11) in Kaskade vorgesehen sind, wobei die Wechselstrom- klemmen (w) dieser Anordnungen über Schubkonden satoren (C,'-C,")
    untereinander und zuletzt mit den Wechselstromspeiseklemmen <B><I>(E,</I></B> E,) verbunden sind, und dass die Schub- und die Glättungskondensatoren sowie die Gleichrichter in symmetrischer Schaltung angeordnet sind.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> Kaskadengleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltung doppelt soviele Gleichrichterelemente <B>(G)</B> wie Schubkonden satoren (C,'-C,") und doppelt soviele Schubkonden satoren wie Glättungskondensatoren <B><I>(C, Q</I></B> enthält.
CH335750D 1955-03-29 1955-03-29 Mehrstufiger Kaskadengleichrichter CH335750A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3434734A1 (de) * 1983-09-22 1985-04-11 Graco Inc., Minneapolis, Minn. Kompaktspannungsvervielfacher fuer spritzpistolen
EP0265770A3 (en) * 1986-10-24 1988-10-12 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Voltage multiplication device
EP0370302A3 (en) * 1988-11-21 1990-10-03 Siemens Aktiengesellschaft Multistage cascade rectifier

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