CH335778A - Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Polyazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Polyazofarbstoffe

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CH335778A
CH335778A CH335778DA CH335778A CH 335778 A CH335778 A CH 335778A CH 335778D A CH335778D A CH 335778DA CH 335778 A CH335778 A CH 335778A
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cooh
oxynaphthalene
sulfonic acid
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Hans-Rudolf Dr Byland
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/44Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine
    • C09B35/46Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine the component K being an amino naphthol
    • C09B35/463D being derived from diaminodiphenyl

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Description


      Verfahren    zur     Herstellung        metallhaltiger        Polyazofarbstoffe       In der Patentschrift Nr. 310250 ist ein Verfahren  zur Herstellung von     Polyazofarbstoffen    beschrieben,  welches darin besteht, dass man 1     Mol    der     Tetrazo-          verbindung    aus einem     4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl    der  Zusammensetzung  
EMI0001.0010     
    worin x -OH,     -OCH3,        -OC.H5,        -OCHz    .

       COOH     oder     -COOH    bedeutet, mit 2     Mol    einer     Amino-          azoverbindung    der Zusammensetzung  
EMI0001.0019     
    worin R Wasserstoff,     Alkyl,        Cycloalkyl,        Aralkyl    oder       Aryl    bedeutet, und der Kern A weitere     Substituenten     mit Ausnahme der     Carboxylgruppe    tragen kann bzw.

    gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge mit 1     Mol     einer derartigen     Aminoazoverbindung    und 1     Mol     einer von dieser verschiedenen     Aminoazoverbindung     derselben allgemeinen Zusammensetzung, bzw. in  beliebiger Reihenfolge mit 1     Mol    einer derartigen       Aminoazoverbindung    und 1     Mol    einer beliebigen  andern, eine oder mehrere zur     Metallkomplexbildung       befähigende Gruppen aufweisenden     Azokomponente     kuppelt.  



  Die nach diesem Verfahren erhältlichen     Poly-          azofarbstoffe    besitzen die Zusammensetzung  
EMI0001.0037     
    worin x die oben genannte Bedeutung hat, ein y'  den Rest einer     Aminoazoverbindung        (II)    und das  andere y' den Rest einer beliebigen, eine oder meh  rere zur     Metallkomplexbildung    befähigende Gruppen  aufweisenden     Azokomponente    einschliesslich einer       Aminoazoverbindung        (1I)    bedeuten.  



  Es wurde nun gefunden, dass     Polyazofarbstoffe,     welche im allgemeinen der Zusammensetzung     (III)     entsprechen, jedoch im Kern A des Restes der       Aminoazoverbindung        (II)    neben oder     anstelle    der  OH-Gruppe eine     COOH-Gruppe    tragen, sich     in     wertvolle     Metallkomplexverbindungen    überführen  lassen.  



  Die     Metallisierung    der im vorstehenden Abschnitt  definierten     Polyazofarbstoffe    geschieht vorzugsweise  mit     kupfer-    oder nickelabgebenden Mitteln, z. B. mit       Kupferformiat,    Kupferacetat, Kupfersulfat oder ent  sprechenden Nickelverbindungen.

   Die     Kupferung    zum  Beispiel kann nach verschiedenen Methoden erfolgen,  etwa durch Erhitzen der Farbstoffe mit Kupfersalzen  in schwach saurem bis alkalischem Medium, gege  benenfalls unter Anwendung von Druck,     und,'oder          inAnwesenheit        vonAmmoniak    und/oder organischen  Basen, oder in konzentrierten Lösungen von Alkali  salzen     niedrigmolekularer        aliphatischer        Monocarbon-          säuren.    Enthalten die     Polyazofarbstoffe    zur Metall  komplexbildung befähigende     Alkoxygruppen,

      so hat      die     Metallisierung    unter Aufspaltung dieser Gruppen  zu erfolgen.  



  Selbstverständlich muss die Auswahl der zum       Aufbau    der     Polyazofarbstoffe    benötigten Komponen  ten derart getroffen werden, dass die Metallkomplex  verbindungen die zu ihrer Wasserlöslichkeit notwen  dige Anzahl an löslich machenden Gruppen, wie bei  spielsweise     Carboxyl-,        Sulfonsäure-,        Alkylsulfonyl-          und        Sulfonsäureamidgruppen,    enthalten.

   Metallhaltige       Polyazofarbstoffe,    welche wohl in Wasser löslich  sind, deren Löslichkeit aber eine bestimmte Grenze  nicht überschreitet, besitzen oft eine besonders gute  Affinität zu den     Cellulosefasern.    Immerhin können  auch Farbstoffe, deren Löslichkeit in warmem Was  ser knapp ist, mit Leichtigkeit bei Temperaturen über  100  C unter Druck gefärbt werden.  



  Unter den zur     Metallkomplexbildung    befähigen  den Gruppen x sind die OH-,     OCH3    und     COOH-          Gruppen    die wichtigsten. Da bei der     entalkylierenden          Metallisierung,    wie sie erfindungsgemäss     ausgeführt     wird, im Falle der     OCH2    -     COOH-Gruppe    der ganze       CH2    -     COOH-Rest    abgespalten wird, ist eine Ver  wendung von     Polyazofarbstoffen,    welche derartige  Gruppen enthalten, oft nicht wirtschaftlich.  



  Die neuen metallhaltigen     Polyazofarbstoffe    zeich  nen sich durch die gute Salzverträglichkeit und die  klaren, tiefen marineblauen Töne ihrer Färbungen  auf Baumwolle und Fasern aus regenerierter     Cellu-          lose    aus. Die Färbungen sind     ätzbar    und besitzen  eine sehr gute Lichtechtheit und gute bis sehr gute  Wasch- und Wasserechtheit. Besonders echt sind die  mit Kupfer gegebenenfalls in komplexgebundener  Form enthaltenden     Polyalkylenpolyaminpräparaten     nachbehandelten Färbungen. Die neuen Farbstoffe  reservieren ausserdem     Acetatkunstseide    und eignen  sich auch für den Druck.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden ange  geben.  



  <I>Beispiel 1</I>  107,8 Teile des durch Kuppeln von 1     Mol          tetrazotiertem        4,4'-Diamino-3,3'-dimethoxy-1,1'-di-          phenyl    mit 1     Mol        1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure     und 1     Mol        1-(2'-Carboxy-4'-nitro)-phenylazo-2-          phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure    erhält  lichen     Trisazofarbstoffes    werden mit 100 Teilen     Di-          äthanolamin,

      15 Teilen     Natriumcarbonat    und 50 Tei  len 25     1/o.igem    Ammoniak in 2000 Teilen Wasser  suspendiert. Man erhitzt das Ganze auf 90 , wobei  der     Trisazofarbstoff    teilweise in Lösung geht. Nun  wird der Masse bei 90  innerhalb einer halben Stunde  eine Lösung aus 76 Teilen kristallisiertem Kupfer  sulfat und 200 Teilen     25 /aigem    Ammoniak     zuge-          tropft.    Der Ansatz wird 24 Stunden lang am Rück  fluss gekocht; dabei geht die sich bildende Kupfer  komplexverbindung vollständig in Lösung.

   Hierauf  wird die Lösung erkalten gelassen; man     salzt    daraus    den kupferhaltigen     Trisazofarbstoff    durch Zusatz von  <B>160</B> Teilen     Natriumchlorid    aus, filtriert ihn ab und  trocknet ihn. Er ist ein dunkles Pulver, das sich in  Wasser mit tiefblauer Farbe löst und Baumwolle und  Fasern aus regenerierter     Cellulose    in marineblauen  Tönen von bemerkenswerten Echtheitseigenschaften  färbt.  



  Ein sehr ähnlicher Farbstoff wird gewonnen,  wenn man zur Herstellung des Ausgangsproduktes  anstelle der     1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure    die       1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure    einsetzt.  



  <I>Beispiel 2</I>  107,8 Teile des in Beispiel 1, Absatz 1, als Aus  gangsprodukt verwendeten     Trisazofarbstoffes    werden  mit 100     Teilen        Pyridin,    15 Teilen     Natriumcarbonat     und 50 Teilen 25     fl/a        igem    Ammoniak in 2000 Teilen  Wasser gelöst.

   Diese Lösung wird innerhalb von einer  halben Stunde mit einer Lösung von 79 Teilen kri  stallisiertem Nickelsulfat (Ni S04 - 6     H20)    und 400       Teilen        251%Igem        Ammoniak        versetzt;        das        Ganze     wird nun während 24 Stunden am     Rückfluss    gekocht.

    Man lässt hierauf die Lösung erkalten, salzt daraus  die     gebildete        Nickelkomplexverbindung    des     Trisazo-          farbstoffes    durch Zusatz von 300 Teilen Natrium  chlorid aus,     filtriert    sie ab und trocknet sie. Der       nickelhaltige        Trisazofarbstoff    ist ein dunkles Pulver,  das sich in Wasser mit tiefblauer Farbe löst und  Baumwolle und Fasern aus regenerierter     Cellulose     in marineblauen Tönen von bemerkenswerten Echt  heitseigenschaften färbt.  



  <I>Beispiel 3</I>  105 Teile des durch Kuppeln von 1     Mol        tetrazo-          tiertem        4,4'-Diamino-3,3'-dioxy-1,1'-diphenyl    mit  1     Mol        1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure    und 1     Mol          1-(2'-Carboxy-4'-nitro)-phenylazo    - 2 -     phenylamino-5-          oxynaphthalin-7-sulfonsäure    erhältlichen     Trisazofarb-          stoffes    werden in 400 Teilen geschmolzenem kristall  wasserhaltigem     Natriumacetat    suspendiert.

   Man setzt  der Schmelze 80 Teile kristallisiertes Kupfersulfat  zu und erhitzt die Masse unter Rühren während  24 Stunden am     Rückfluss.    Hierauf wird sie mit  2000 Teilen Wasser verdünnt; man filtriert die aus  geschiedene     Kupferkomplexverbindung    des     Trisazo-          farbstoffes    ab und trocknet sie. Der kupferhaltige       Trisazofarbstoff    weist dieselben Eigenschaften auf  wie die im Beispiel 1 beschriebene identische Kupfer  komplexverbindung.  



  <I>Beispiel 4</I>  Wird der in Beispiel 3 beschriebenen Schmelze  an Stelle von 80 Teilen kristallisiertem Kupfersulfat  79     Teile    kristallisiertes Nickelsulfat zugesetzt, und  verfährt man im übrigen nach den Angaben des  Beispiels 3, so erhält man einen nickelhaltigen     Tris-          azofarbstoff    mit denselben Eigenschaften, wie sie  die in Beispiel 2 beschriebene identische     Nickelkom-          plexverbindung    aufweist.     _    -      Die Tabelle enthält weitere metallhaltige     Poly-          azofarbstoffe,    welche in der metallfreien Form die  Zusammensetzung  
EMI0003.0003     
    besitzen.

   Kolonne (2) der Tabelle gibt die Bedeutung    von x wieder, während in Kolonne (3) die dem  einen Rest y zugrunde liegende     Monoazoverbindung     und in Kolonne (4) die dem andern Rest y zugrunde  liegende zweite     Azokomponente    zu finden sind. In  Kolonne (5) ist das in der     Metallkomplexverbindung     enthaltene     Schwermetall        aufgezeichnet,    und in Ko  lonne (6) sind die Farbtöne der mit den metall  haltigen     Polyazofarbstoffen    auf     Cellulosefasern    ge  wonnenen Färbungen angegeben.

    
EMI0003.0011     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  (1) <SEP> (2) <SEP> (3) <SEP> (4) <SEP> (5) <SEP> (6)
<tb>  5 <SEP> OCHS <SEP> 2-Aminobenzol-l-carbonsäure <SEP> (sauer) <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  -@2-Phenylamino-5-oxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  6 <SEP> OCHS <SEP> id.

   <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  7 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-l-carboxybenzol-4-sulfon- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  säuremethylamid <SEP> (sauer) <SEP> -.> <SEP> 2-Phenyl  amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  8 <SEP> OC2H5 <SEP> 2-Amino-l-carboxybenzol-4-sulfon- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  säure-(3'-methoxy)-propylamid <SEP> (sauer)
<tb>  -* <SEP> 2-(3'-Chlor)-phenylamino-5  oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  9 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-l-carboxybenzol-4-sulfonsäure <SEP> 2-Oxynaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -@ <SEP> 2-(4'-Methyl)-phenylamino-5  oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  10 <SEP> OC2H5 <SEP> id.

   <SEP> 1-Oxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  11 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-l-carboxybenzol-4-sulfonsäure <SEP> 2-Oxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-(4'-Methoxy)-phenylamino  5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  12 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> 1-Oxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenylamino-5-oxy  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  13 <SEP> OH <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbon- <SEP> Ni <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenylamino-5-oxy- <SEP> säure <SEP> (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenylamino  naphthalin-7,4'-disulfonsäure <SEP> 5-oxynaphthalin-7,

  4'-disulfonsäure
<tb>  14 <SEP> COOH <SEP> 2-Amino-l-carboxybenzol-5-sulfonsäure <SEP> 2-Amino-1-carboxybenzol-5-sulfon- <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> <B>--></B> <SEP> 2-Phenylamino-5-oxy- <SEP> säure <SEP> (sauer) <SEP> <U>-></U> <SEP> 2-Phenylamino  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  15 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbon- <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenylamino-5-oxy- <SEP> säure <SEP> (sauer) <SEP> --> <SEP> 2-Phenylamino  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 5-oxynaphthalin-7,4'-disulfonsäure
<tb>  16 <SEP> OCHS <SEP> id.

   <SEP> 2-Oxynaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  17 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-methylsulfonylbenzol-l- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  carbonsäure <SEP> (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenylamino  5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  18 <SEP> OCHS <SEP> id. <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id,       
EMI0004.0001     
  
    <I>Tabelle</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  (1) <SEP> (2) <SEP> (3) <SEP> 1 <SEP> (4) <SEP> (5) <SEP> (6)
<tb>  19 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  (sauer) <SEP> <B>_></B> <SEP> 2-(3'-Sulfamido)-phenyl  amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  20 <SEP> OCH2 <SEP> - <SEP> COOH <SEP> id. <SEP> id.

   <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  21 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-l-oxy-6-carboxybenzol-4- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  sulfonsäure <SEP> (sauer) <SEP> ->. <SEP> 2-Phenylamino  5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  22 <SEP> OCHS <SEP> 2-Aniino-l-oxy-4-nitrobenzol-6-carbon- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  säure <SEP> (sauer) <SEP> --> <SEP> 2-Phenylamino-5-oxy  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  23 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> id.

   <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Amino-5-oxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  24 <SEP> OCHS <SEP> 2-Aminobenzol-l-carbonsäure <SEP> (sauer) <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  -<B>- <SEP> ></B> <SEP> 2-Methylamino-5-oxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  25 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6,8- <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> <B>--></B> <SEP> 2-Benzylamino-5-oxy- <SEP> trisulfonsäure
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  26 <SEP> OCHS <SEP> 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure <SEP> id.

   <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  (sauer) <SEP> - <SEP> 2-Cyclohexylamino-5-oxy  naphthaa-7-sulfonsäure
<tb>  27 <SEP> OCHS <SEP> 2 <SEP> Amino-l-oxy-6-carboxybenzol-4- <SEP> 1-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> Cu <SEP> id.
<tb>  sulfonsäureamid <SEP> (sauer) <SEP> -> <SEP> 2-Phenyl  amino-5-oxynaphthafn-7-sulfonsäure       <I>Färbevorschrift</I>  1. 100 Teile     in    heissem Wasser     vorgenetzte    Baum  wolle werden bei 40  in ein Färbebad eingebracht,  welches eine Lösung von 1,5 Teilen des nach Beispiel  1, Absatz 1, hergestellten Farbstoffes und 10 Teile  Glaubersalz in 3000 Teilen enthärtetem Wasser ent  hält. Im Verlauf von ungefähr 30 Minuten wird das  Bad unter     portionenweisem    Zusatz von 20 Teilen  Glaubersalz auf 100  erhitzt.

   Der     Färbeprozess    wird  15 Minuten lang bei 100      fortgesetzt.    Nach Ablauf  dieser Zeit wird das Bad mit weiteren 10 Teilen  Glaubersalz versetzt. Man lässt es nun innerhalb von  15-20 Minuten auf ungefähr 50  abkühlen, nimmt  die gefärbte Baumwolle heraus, spült sie und trock  net sie.  



  Fasern aus regenerierter     Cellulose    werden auf  dieselbe Weise gefärbt.  



  2. 15 Teile des in Beispiel 1, Absatz 2, be  schriebenen Farbstoffes werden mit 100 Teilen  Harnstoff und 45 Teilen     Triäthanolamin    in 360 Tei  len Wasser aufgekocht. Die Lösung wird nun mit       400        Teilen        Traganth        6%-,        20        Teilen    Natriumphos-         phat,    40 Teilen eines     anionaktiven    Netzmittels und  10 Teilen eines     Antischaummittels    versetzt.

   Man  bedruckt ein Gewebe aus     Viskose-Kunstseide    mit  dieser Druckpaste, trocknet den Druck, dämpft     ihn     während 45-60 Minuten und spült ihn. Nach einer  15minütigen Nachbehandlung mit 1     g/Liter    eines  kupfersalzhaltigen     Polyalkylenpolyaminpräparates    bei  60  wird der Druck erneut gespült und getrocknet.  



  3. 22,5 Teile des nach Beispiel 1, Absatz 1,  erhältlichen kupferhaltigen     Trisazofarbstoffes    werden  in 1000 Teilen kochendem destilliertem Wasser ge  löst. Man lässt die Lösung     abkühlen    und appliziert sie  in erkaltetem Zustande mittels des     Foulards    auf ein       Baumwollstück.    Bei einem     Abquetscheffekt    von       80        %        (bezogen        auf        das        Gewicht        des        Baumwoll-          stückes)

      wird eine     Marineblaufärbung    erzielt.  



  Zur Fixierung des aufgebrachten Farbstoffes  unterzieht man das Baumwollstück einer Behandlung  im Dampfbad oder einer Behandlung im heissen Salz  bad, beispielsweise in einem 20g Kochsalz je Liter  enthaltenden Bad. Anschliessend wird das Färbegut  gespült und     getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstof- fen, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyazofarb- stoffe der Zusammensetzung EMI0005.0005 worin x -OH, -OCHS, -OC2H5, -OCH2 - COOH oder -COOH, ein y den Rest einer Aminoazover- bindung der Zusammensetzung EMI0005.0014 darstellt, worin R für Wasserstoff oder einen alipha- tischen,
    alicyclischen oder aromatischen Rest steht, z für -COOH oder -OH, und v für H oder -COOH stehen, wobei der Kern A nur eine --COOH-Gruppe enthalten darf und weitere Substi- tuenten aufweisen kann,
    und das andere y den Rest einer in ortho-Stellung zum kupplungsfähigen Koh- lenstoffatom eine Hydroxylgruppe tragenden Azo- komponente der Naphthalinreihe einschliesslich einer Aminoazoverbindung der Zusammensetzung (IV) bedeutet, in Substanz mit metallabgebenden Mitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch unter Ver wendung solcher Azofarbstoffe, in welchen x-OCH3, -OC,H5 oder -OCH2 - COOH bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man die Metallisierung unter Aufspaltung dieser Alkoxygruppen ausführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als metallabgebende Mittel kupfer- oder nickelabgebende Mittel wählt.
CH335778D 1954-10-12 1954-10-12 Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Polyazofarbstoffe CH335778A (de)

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