CH335802A - Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates

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CH335802A
CH335802A CH335802DA CH335802A CH 335802 A CH335802 A CH 335802A CH 335802D A CH335802D A CH 335802DA CH 335802 A CH335802 A CH 335802A
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CH
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linseed
flaxseed
unsaturated fatty
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Johanna Dr Budwig
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Johanna Dr Budwig
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K36/00Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
    • A61K36/18Magnoliophyta (angiosperms)
    • A61K36/185Magnoliopsida (dicotyledons)
    • A61K36/55Linaceae (Flax family), e.g. Linum

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Description


  
 



   Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, hochungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Leinsamen gemahlen und sofort mit einem Gemisch von Glukose und Fruktose, insbesondere mit reinem Bienenhonig, vermischt wird.



   Es sind verschiedene Leinsaatpräparate bekannt.



  Zum Teil wird die Leinsaat gemahlen und verpackt; sie ist dann der Einwirkung von Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt und unterliegt insbesondere an den Schnitt- und Bruchgrenzen einer Oxydation. Man hat bereits versucht, Leinsamen durch oxydationshindernde Zusätze zu stabilisieren. Solche Zusätze sind aber zum Teil unzulässig; ausserdem wird durch Antioxydantien anorganischer Herkunft die physiologische Wirksamkeit der Leinsaat behindert.



   Um eine wirksame Stabilisierung des Leinsamens zu erzielen, muss man einerseits eine Oxydation des Leinsamens verhindern und zum andern die hochungesättigten Fettsäuren des Leinsamens, insbesondere Linol- und Linolensäure, in einem Zustand erhalten, in dem sie ihre volle Wirksamkeit im Organismus entfalten können.



   Im Leinsamen selbst liegt das Leinöl mit wesentlichen Anteilen in einem Komplex mit Eiweiss gebunden vor. Wenn man die Leinsaat zerkleinert, z. B. durch Mahlen, tritt an den Schnitt- und Bruchflächen das Leinöl durch Autolyse aus diesem Komplex aus, und ihre   Die und    Trien-Bindung wird für den Sauerstoff der Luft angreifbar.



   Diese Nachteile werden nun bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vermieden.



   Man hat bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung von Verreibungen zur Fixierung von flüchtigen Stoffen Pflanzenteile oder Drogen mit reinem Traubenzucker zu verreiben und dann mit   Honiglösungen    zu versetzen. Es handelt sich in diesem Falle lediglich um die Fixierung von flüchtigen Stoffen. Hieraus ergibt sich jedoch kein Schluss darauf, dass die Anwendung von Gemischen von Glukose und Fruktose, wie sie insbesondere auch im Honig vorliegen, zerkleinerte Leinsaat vor einem Zerfall der Eiweiss Leinölfettsäure-Komplexe, das heisst vor einer Autolyse und Autoxydation, bewahrt.



   Die stabilisierende Wirkung des genannten Zuckergemisches ist offenbar auf die Bildung von Glykolipoiden beim Zusatz der Zucker zurückzuführen, die papierchromatographisch nachgewiesen werden können.



   Zweckmässig verwendet man Leinsaat-Pressrückstände, vorzugsweise kalt gewonnene Leinsaat-Pressrückstände.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäure enthaltenden Leinsaatpräparates, dadurch gekennzeichnet, dass der Leinsamen gemahlen und sofort mit einem Gemisch von Glukose und Fruktose vermischt wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Leinsaat mit vorwiegend aus Traubenzucker bestehenden Gemischen vermischt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Leinsaat-Pressrückstände, vorzugsweise kalt gewonnene Leinsaat-Pressrückstände, verwendet. 

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Claims (1)

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    Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, hochungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Leinsamen gemahlen und sofort mit einem Gemisch von Glukose und Fruktose, insbesondere mit reinem Bienenhonig, vermischt wird.
    Es sind verschiedene Leinsaatpräparate bekannt.
    Zum Teil wird die Leinsaat gemahlen und verpackt; sie ist dann der Einwirkung von Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt und unterliegt insbesondere an den Schnitt- und Bruchgrenzen einer Oxydation. Man hat bereits versucht, Leinsamen durch oxydationshindernde Zusätze zu stabilisieren. Solche Zusätze sind aber zum Teil unzulässig; ausserdem wird durch Antioxydantien anorganischer Herkunft die physiologische Wirksamkeit der Leinsaat behindert.
    Um eine wirksame Stabilisierung des Leinsamens zu erzielen, muss man einerseits eine Oxydation des Leinsamens verhindern und zum andern die hochungesättigten Fettsäuren des Leinsamens, insbesondere Linol- und Linolensäure, in einem Zustand erhalten, in dem sie ihre volle Wirksamkeit im Organismus entfalten können.
    Im Leinsamen selbst liegt das Leinöl mit wesentlichen Anteilen in einem Komplex mit Eiweiss gebunden vor. Wenn man die Leinsaat zerkleinert, z. B. durch Mahlen, tritt an den Schnitt- und Bruchflächen das Leinöl durch Autolyse aus diesem Komplex aus, und ihre Die und Trien-Bindung wird für den Sauerstoff der Luft angreifbar.
    Diese Nachteile werden nun bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vermieden.
    Man hat bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung von Verreibungen zur Fixierung von flüchtigen Stoffen Pflanzenteile oder Drogen mit reinem Traubenzucker zu verreiben und dann mit Honiglösungen zu versetzen. Es handelt sich in diesem Falle lediglich um die Fixierung von flüchtigen Stoffen. Hieraus ergibt sich jedoch kein Schluss darauf, dass die Anwendung von Gemischen von Glukose und Fruktose, wie sie insbesondere auch im Honig vorliegen, zerkleinerte Leinsaat vor einem Zerfall der Eiweiss Leinölfettsäure-Komplexe, das heisst vor einer Autolyse und Autoxydation, bewahrt.
    Die stabilisierende Wirkung des genannten Zuckergemisches ist offenbar auf die Bildung von Glykolipoiden beim Zusatz der Zucker zurückzuführen, die papierchromatographisch nachgewiesen werden können.
    Zweckmässig verwendet man Leinsaat-Pressrückstände, vorzugsweise kalt gewonnene Leinsaat-Pressrückstände.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäure enthaltenden Leinsaatpräparates, dadurch gekennzeichnet, dass der Leinsamen gemahlen und sofort mit einem Gemisch von Glukose und Fruktose vermischt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Leinsaat mit vorwiegend aus Traubenzucker bestehenden Gemischen vermischt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Leinsaat-Pressrückstände, vorzugsweise kalt gewonnene Leinsaat-Pressrückstände, verwendet.
CH335802D 1953-07-07 1954-07-05 Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates CH335802A (de)

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CH335802D CH335802A (de) 1953-07-07 1954-07-05 Verfahren zur Herstellung eines stabilisierten, ungesättigte Fettsäuren enthaltenden Leinsaatpräparates

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CH (1) CH335802A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997035594A1 (en) * 1996-03-25 1997-10-02 Neomed Oy Linseed drug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997035594A1 (en) * 1996-03-25 1997-10-02 Neomed Oy Linseed drug

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