CH336039A - Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstücken oder Teilen derselben, die der Einwirkung von Körperschweiss ausgesetzt sind - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstücken oder Teilen derselben, die der Einwirkung von Körperschweiss ausgesetzt sind

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CH336039A
CH336039A CH336039DA CH336039A CH 336039 A CH336039 A CH 336039A CH 336039D A CH336039D A CH 336039DA CH 336039 A CH336039 A CH 336039A
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clothing
sweat
insoles
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halogenated phenols
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Rathgeber Wolfgang
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Rathgeber Fa Karl
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    • A43FOOTWEAR
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    • A43B1/00Footwear characterised by the material
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/10Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined specially adapted for sweaty feet; waterproof
    • A43B17/102Moisture absorbing socks; Moisture dissipating socks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstücken oder Teilen derselben,  die der Einwirkung von Körperschweiss ausgesetzt     sind       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Behandlung von Bekleidungsstücken oder Teilen der  selben, die der Einwirkung von Körperschweiss aus  gesetzt sind, wie Einlegesohlen, Schweissblätter, Kälte  schutzkleidung, Ober- und Futterstoffe in Schuhen  und dergleichen.  



  Es ist bekannt, dass derartige Bekleidungsstücke   vor allem solche, die unter Verwendung eines Natur  kautschuk- oder     Kunstgummifilms    hergestellt sind und  selbst bei Personen, die sonst normal transpirieren,  nasse Körperstellen verursachen - im Gebrauch nach  verhältnismässig kurzer Zeit     infolge    der Zersetzung des  Körperschweisses durch Hautbakterien einen unan  genehmen Schweissgeruch annehmen und verbreiten.  



  Um diese Zersetzung des Schweisses - und damit  den belästigenden Geruch - zu vermeiden, hat man  bereits von bekannten Desinfektionsstoffen, wie Form  aldehyd oder     Paraformaldehyd    Gebrauch gemacht,  indem man z. B. Einlegesohlen mit ihnen tränkte. Da  jedoch diese bekannten Desinfektionsstoffe meist selbst  penetrant stechend riechen, wird bei ihrer Anwendung  zwar der Schweissgeruch beseitigt, an seiner Stelle tritt  aber dann der ebenso unangenehme  Desinfektions  geruch  auf.

   Ausserdem sind diese bekannten Des  infektionsstoffe, die die Bakterien abtöten - also in  üblicher     Konzentration    eine bakterizide Wirkung  haben -, nicht ganz ungefährlich für die Haut, da sie  bei ihrer Lösung durch den Körperschweiss an die  Haut gelangen und bei längerer Anwendung zu Haut  reizungen und Hautschäden führen können.  



  Es ist anderseits auch bekannt, durch Anwendung  von     bakteriostatischen    Wirkstoffen, die leicht vom  Hauteiweiss     adsorbiert    werden und die in einem weiten  Konzentrationsbereich nur eine die Entwicklung der  Hautbakterien hemmende Wirkung haben, die Zer  setzung des Schweisses auf der Haut zu verhindern.    Diese Wirkstoffe werden in desodorierende Toilette  seifen oder in desodorierende     Toilettestifte    eingefügt  und beim Waschen mit der betreffenden Seife oder  beim Bestreichen mit einem solchen Stift auf die Haut  aufgebracht. Diese Stoffe greifen in ihrem weiten,       bakteriostatischen    Konzentrationsbereich die Haut  nicht an.  



  Bei den     bakteriostatischen    Wirkstoffen, wie sie  bereits in den bekannten desodorierenden Seifen und       Toilettestiften    verwendet werden, handelt es sich im  wesentlichen um     halogenierte        Phenole    mit verhältnis  mässig hohem     Molekulargewicht,    die einen relativ hoch  liegenden     Verdampfungspunkt    und einen schwachen  bzw. nicht unangenehm zu empfindenden Eigengeruch  haben.  



  Die     bekannte    Anwendungsweise dieser desodo  rierenden,     bakteriostatischen    Wirkstoffe hat den Nach  teil, dass die bei der Benutzung von desodorierenden  Seifen oder Stiften unmittelbar auf die Haut gebrachten  geringen Mengen der Wirkstoffe infolge der Haut  wärme meist schon nach einigen Stunden verdampfen  und damit auch ihre Wirkung wieder verschwindet.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein  Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstücken  oder Teilen derselben, die der Einwirkung von Körper  schweiss ausgesetzt sind, vor allem solcher Bekleidungs  stücke, die unter Verwendung eines     Naturkautschuk-          oder    Gummifilms hergestellt sind; dieses Verfahren ist  dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Hemmung  der Entwicklung der den Schweiss unter Bildung von  Stoffen mit belästigendem Geruch zersetzenden Haut  bakterien die Bekleidungsstücke mit     halogenierten          Phenolen    als     bakteriostatische    Wirkstoffe versieht:  Es hat sich gezeigt, dass die beim Tragen der so  behandelten Bekleidungsstücke bzw.

   Teile unter dem       Einfiuss    von Körperwärme einerseits durch Verdamp-           fung    und anderseits innerhalb der Körperschweiss  feuchtigkeit durch Diffusion an die Haut des Trägers  der Bekleidungsstücke gelangenden kleinen Mengen  der Wirkstoffe auch dort eine Hemmung der Entwick  lung der den Schweiss unter Bildung von Stoffen mit  belästigendem Geruch zersetzenden Hautbakterien  bewirken.  



  Die Bekleidungsstücke lassen sich mit grösseren  Mengen der als     Desodorierungsmittel    an sich bekann  ten     halogenierten        Phenole    versehen. Unter dem Aus  druck     halogenierte        Phenole    sind entsprechend der  üblichen chemischen Praxis auch die Homologen des  Phenols,     nämlich    die     Xylenole    und     Kresole,    zu ver  stehen.

   Demnach kommen beispielsweise     Dichlor-          dioxydiphenylmethan,    bestimmte gechlorte     Phenole,          Xylenole    und     Kresole    für die Behandlung der Be  kleidungsstücke in Frage.  



  Von besonderer Bedeutung ist die Verwendung der       bakteriostatischen    Wirkstoffe in Einlegesohlen, die  häufig besonders stark der Einwirkung von Körper  schweiss ausgesetzt sind. Bei Einlegesohlen, insbeson  dere solchen, die unter Verwendung eines gummi  elastischen porösen Stoffes, beispielsweise Schaum  gummi, hergestellt sind, kann man jede Schweiss  zersetzung nicht nur innerhalb der Einlegesohle, son  dern auch auf der Haut des Trägers der Einlegesohlen  dadurch verhindern, dass man die Sohle mit     Dichlor-          dioxydiphenylmethan    versieht.  



  Da die Wirkstoffe der genannten Art bereits in  geringer Konzentration sehr wirksam sind, genügen  bereits kleinste Mengen oder sehr schwache Lösungen,  um eine vollständige Hemmung der Entwicklung der  schweisszersetzenden Hautbakterien zu erreichen.  



  Der     Verdampfungspunkt    dieser Wirkstoffe liegt  relativ hoch, so dass bei Körpertemperatur und auch  bei wesentlich darüber liegenden Temperaturen, wie  sie in warmen Lagerräumen oder bei Sonnenbestrah  lung auftreten können, nur sehr geringe Mengen der  Wirkstoffe verdunsten.  



  Selbst beim Bügeln oder Dampfpressen solcher  Bekleidungsstücke verdampft wegen der verhältnis  mässig kurzen Zeitdauer der Hitzeeinwirkung und der  raschen Sättigung des geringen Luftvolumens unter  dem Bügeleisen nur derart wenig Wirkstoff, dass ein  Nachlassen der Hemmwirkung kaum spürbar ist.  



  Die als     bakteriostatische    Wirkstoffe verwendeten       halogenierten        Phenole    lösen sich schliesslich - in be  sonderem Gegensatz zu Formaldehyd und     Paraformal-          dehyd    - fast gar nicht in Wasser und nur sehr wenig in  bekannten     Waschmittellösungen,    wie sie zum Waschen  allgemein     benutzt    werden, so dass die mit ihnen     ver-          sehenen    Bekleidungsstücke wiederholt gewaschen wer  den können, ohne dass die     bakteriostatische    Wirkung  wesentlich verringert wird.  



  Eingehende Versuche mit verschiedenen dieser  Wirkstoffe haben ergeben, dass     halogenierte        Kresole     am besten geeignet sind, weil sie die Gewebe nicht  färben, sich nur in sehr geringen Mengen in Wasser    oder Schweiss lösen und auch beim Waschen der  Bekleidungsstücke mit bekannten Waschmitteln prak  tisch nicht ausgewaschen werden.  



  Damit ergibt sich durch die Verwendung der     halo-          genierten        Phenole,    insbesondere der     halogenierten          Kresole,    der nicht vorauszusehende Vorteil, Beklei  dungsstücke bzw. Teile derselben, die der Einwirkung  von Körperschweiss ausgesetzt sind, bereits anschlie  ssend an die eigentliche Herstellung ein für allemal mit       bakteriostatischen    Wirkstoffen zu versehen, die wäh  rend der gesamten Gebrauchsdauer des, Bekleidungs  stückes wirksam bleiben und das Entstehen des un  angenehmen Körperschweissgeruches sicher verhindern.  



  Versuche haben ergeben, dass bei Bekleidungs  stücken für normalen Gebrauch mit etwa 0,2 bis 0,5 g  Wirkstoff je Quadratdezimeter     Oberfläche    auszu  kommen ist, während bei starker Schweissabsonderung  etwa die doppelte Menge erforderlich wird.  



  Die Bekleidungsstücke bzw. Teile können z. B. mit  einer Lösung des     Wirkstoffes    in einem leichtflüchtigen  Lösungsmittel getränkt oder imprägniert und dann  getrocknet werden, was sich insbesondere bei textilen  Bekleidungsstücken als günstig erweist.  



  Es ist schliesslich - vor allem bei grösseren     Wirkstoff     mengen für besonders     starker    Schweissabsonderung  ausgesetzte Stücke, wie Einlegesohlen und Schuhe  (insbesondere solche aus Textilstoffen) für unter Fuss  schweiss leidende Personen, Achselschweissblätter und  dergleichen - vorteilhaft, den Wirkstoff durch Auf  streichen einer konzentrierten Lösung auf der Ober  fläche und in den Poren des Stückes gewissermassen als  Depot unterzubringen. Diese grösseren Mengen können  noch durch eine Deckschicht oder Appretur mit dem  Bekleidungsstück fest verbunden werden, damit sie  sich weder beim Waschen noch mechanisch - z. B.  durch Reibung - vorzeitig ablösen.  



  Für eine solche Festlegung des Wirkstoffes in oder  auf dem Material des Bekleidungsstückes haben sich  auf Grund der Versuche z. B.     Polyvinylacetat,        Zellu-          lose-Methyläther    oder ähnliche Stoffe als besonders  geeignet erwiesen, weil Deck- oder     Appreturschichten     aus diesen Stoffen die an sich bereits hohe Wasch  festigkeit der Wirkstoffe steigern, ohne anderseits ihre  Wirkung zu beeinträchtigen.  



  Falls     bakteriostatische    Wirkstoffe mit einem aus  gesprochenen Eigengeruch Verwendung finden, ist es  zweckmässig, das Bekleidungsstück, wie Einlegesohle  usw., mit einem     Duftstoff    zu versehen, der auf das  Stück aufgebracht wird, nachdem es fertig vorliegt.  



  Von besonderer Bedeutung für die praktische Ver  wendbarkeit der Erfindung ist die Tatsache, dass die  Wirkstoffe auch durch - an sich nicht mit ihnen ver  sehene - Textilien     hindurchdringen,    ja, dass sogar bei  Schweissabsonderung die Wirkung durch eine Textil  zwischenschicht eher noch gesteigert wird. So wirkt  z. B. der einer Einlegesohle einverleibte Wirkstoff  durch einen schweissfeuchten Strumpf, der eines Achsel-           schweissblattes    durch ein Unterhemd nach den Ver  suchen sogar kräftiger, als wenn die     betreffenden          Wirkstoffträger    unmittelbar auf der Haut aufliegen.

    <I>Beispiel</I>  Mehrere     Schaumgummi-Einlegesohlen    mittlerer  Grösse, die aus einer einseitig mit einem dünnen Textil  gewebe kaschierten     Schaumgummischicht    ausgeschnit  ten sind und je etwa 15 g wiegen, werden auf ihrer im  Schuh oben liegenden Textilabdeckung mit einer etwa  5%igen Lösung des     bakteriostatischen    Wirkstoffes  (z. B. des aus einem Gemisch verschiedener     halo-          genierter        Kresole    bestehenden Wirkstoffes      RALU-          BEN     der Firma Dr. F.     Raschig    GmbH in Ludwigs  hafen a.

   Rhein) in einem leicht flüssigen, organischen  Lösungsmittel (im vorliegenden Falle Alkohol) be  strichen. Dabei nimmt jede Sohle etwa 10 g der Lösung,  d. h. 0,5 g des Wirkstoffes, auf.  



  Die aufgestrichene Lösung wird von den Fasern der       Textiliendeckschicht    und den Poren des Schaum  gummis schnell aufgesaugt. Nach Verdunsten des  Lösungsmittels bleibt der     bakteriostatische    Wirkstoff  in feiner Verteilung an den Textilfasern, dem Schaum  gummi und innerhalb der Poren des Schaumgummis  zurück. Er haftet verhältnismässig fest in der Textil  schicht und in den     Schaumgummiporen    und wird auch  bei mechanischen Bewegungen der Einlegesohle und  der damit verbundenen elastischen Streckungen oder       Stauchungen    des Schaumgummis nur in geringen  Mengen abgelöst.  



  Um den     bakteriostatischen    Wirkstoff noch fester  an die Textilschicht bzw. die     Schaumstoffschicht    zu  binden, wird anschliessend die Oberseite der Einlege  sohle (Textilschicht) mit einer handelsüblichen Lösung  eines (z. B. des unter dem Namen       UHULINE       eingetragene Marke - als     Appreturmittel    bekannten       Zellulose-Methyläthers    deckend besprüht.  



  Die so behandelte Einlegesohle wurde dann zehn  mal nacheinander in     milder        Waschmittellösung    kalt  gewaschen und jedesmal wieder getrocknet.  



  Zum Waschen wurde ein synthetisches Feinwasch  mittel benutzt, das im Handel unter dem Namen        FEWA     (eingetragene Marke) erhältlich ist.  



  Nach diesem zehnmaligen Waschen wurden knopf  grosse Stücke aus der Einlegesohle herausgeschnitten  und in einer     Petrischale    auf einen     Agarnährboden    auf  gelegt. Anschliessend erfolgte eine     Beimpfung    des Ein  legesohlenausschnittes und der freien Oberfläche des       Agarnährbodens    mit     Staphylococcus        aureus.     



  Der in üblicher Weise bei der günstigsten Entwick  lungstemperatur bebrütete Nährboden zeigte nach  mehrtägiger     Bebrütung,    dass weder auf dem Abschnitt  der Einlegesohle noch in einer etwa 15 mm breiten  Randzone um diesen     Einlegesohlenabschnitt    herum  eine Entwicklung von Bakterienkolonien     erfolgt    war.  Erst in einem weiter von dem     Einlegesohlenabschnitt     entfernten Bereich wurde das Kolonienwachstum nach  und nach wieder normal.    Dieser Versuch zeigt also, dass die Wirksamkeit des  verwendeten     bakteriostatischen    Hemmstoffes trotz  wiederholten Waschens der Kleidungsstücke erhalten  bleibt.  



  Praktische Tragversuche, die mit     Einlegesohlen    und  auch mit eine     Schaumgummiabfütterung    aufweisenden  leichten Innenschuhen (wie sie Jäger, Fischer und  Land- bzw.     Holzarbeiter    in Gummistiefeln benutzen)  durchgeführt wurden, liessen erkennen, dass durch das  Imprägnieren mit     bakteriostatischen        Hemmstoffen    aus  der Gruppe der     halogenierten        Phenole    eine Schweiss  zersetzung und damit das Auftreten des unangenehmen  Schweissgeruches verhindert wurde, selbst wenn eine  kräftige Schweissabsonderung erfolgte und die Einlege  sohlen bzw. Innenschuhe tagelang nicht gewaschen  wurden.  



  Für die vorliegende Erfindung wird der Schutz nur  so weit beansprucht, als es sich nicht um eine für die  Textilindustrie in Betracht kommende Behandlung von  Textilfasern zum Zwecke ihrer Veredelung handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstük- ken oder Teilen derselben, die der Einwirkung von Körperschweiss ausgesetzt sind, dadurch gekennzeich net, dass man, zwecks Hemmung der Entwicklung der den Schweiss unter Bildung von Stoffen mit belästigen dem Geruch zersetzenden Hautbakterien, die Beklei dungsstücke mit halogenierten Phenolen als bakterio- statische Wirkstoffe versieht. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I behandeltes Bekleidungsstück. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zur Behand lung von Einlegesohlen, insbesondere Einlegesohlen, die wenigstens teilweise aus gummielastischem porösem Stoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein legesohlen mit Dichlordioxydiphenylmethan versehen werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bekleidungsstücke mit einer Menge von wenigstens 0,2 g der halogenierten Phenole je Quadratdezimeter ihrer Fläche versehen, beispiels weise imprägniert werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Be kleidungsstücke zusätzlich mit einer Appreturdeck- schicht versehen werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die halogenierten Phenole durch Aufstreichen einer konzentrierten Lösung auf der Oberfläche und in den Poren des Materials der Bekleidungsstücke als Depot unterbringt und die Bekleidungsstücke dann mit einer Deckschicht aus Appreturmitteln, beispielsweise Zellulose-Methyläther; versieht. 5.
    Bekleidungsstück nach Patentanspruch II, das als Einlegesohle ausgebildet ist, dadurch gekennzeich net, daB die Einlegesohle mit Dichlordioxydiphenyl- methan versehen ist. 6. Bekleidungsstück nach Patentanspruch 11,-da- durch gekennzeichnet, daB die dem Bekleidungsstück einverleibten halogenierten Phenole durch eine Deck schicht eines Appreturmittels, beispielsweise Zellulose- Methyläther, abgedeckt sind.
CH336039D 1952-10-28 1953-10-26 Verfahren zur Behandlung von Bekleidungsstücken oder Teilen derselben, die der Einwirkung von Körperschweiss ausgesetzt sind CH336039A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0386622A3 (de) * 1989-03-04 1992-09-02 Altura Leiden Holding B.V. Platte aus Kunststoff

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