CH336081A - Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten

Info

Publication number
CH336081A
CH336081A CH336081DA CH336081A CH 336081 A CH336081 A CH 336081A CH 336081D A CH336081D A CH 336081DA CH 336081 A CH336081 A CH 336081A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
salicoyl
phenylalanyl
methyl ester
acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Brenner Max Dr Prof
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH336081A publication Critical patent/CH336081A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K1/00General methods for the preparation of peptides, i.e. processes for the organic chemical preparation of peptides or proteins of any length
    • C07K1/107General methods for the preparation of peptides, i.e. processes for the organic chemical preparation of peptides or proteins of any length by chemical modification of precursor peptides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Peptid-Derivaten durch Umlagerung.



   Alle bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Peptid-Derivaten beruhen auf einer sukzessiven Verknüpfung von Carboxyl- und Aminogruppen, wobei die Bildung der Peptidbindung nach dem einen oder andern der folgenden Reaktionstypen erfolgen kann: a) Das reaktionsfähige Säurederivat einer am Stickstoff geschützten Aminosäure reagiert mit der freien Aminogruppe einer zweiten Aminosäure oder zweckmässiger deren Ester:
EMI1.1     
 b) Eine N-substituierte Aminosäure setzt sich mit einem am Stickstoff aktivierten Derivat einer zweiten Aminosäure um:
EMI1.2     

Ein Überblick über die innerhalb diesen Reaktionstypen möglichen Variationen findet sich z. B. in der Zusammenfassung von Th. Wieland, Angewandte Chemie 66, 507 (1954). Auch die neueren Synthesen von Peptiden, bei denen die Kupplung einer N-substituierten Aminosäure mit einem Aminosäureester formal direkt erfolgt [vergl. z.

   B. J. C. Sheehan, Journal of the American Chemical Society 77, 1067 (1955), und 78, 1367 (1956)], verlaufen intermediär über den einen der obigen Reaktionstypen.
EMI1.3     
 in einer zweiten Stufe zu einem Tetrapeptid gekuppelt werden, so müssen mindestens ein N-Substituent R und eine Estergruppe R' abgespalten wer
Obschon die seit langem bekannten und die erst während der letzten Jahre aufgefundenen Möglichkeiten zur Herstellung von Peptiden zu schönen Erfolgen geführt haben, sind doch immer wieder Unzulänglichkeiten aufgetreten, die durch das Prinzip der sukzessiven Verknüpfung von   Carboxyl- und    Aminogruppen bedingt sind. Die Nachteile zeigen sich besonders bei der Herstellung von höheren Peptiden; sollen z.

   B. die in einer ersten Stufe gebildeten   Dipeptid-Derivate    I und II
EMI1.4     
 den, bevor die Verknüpfung zu den Tetrapeptid Derivaten III oder IV erfolgen kann.  
EMI2.1     




  Gleichermassen ist bei der sukzessiven Verlängerung einer Peptidkette um je 1 Aminosäure bei jedem Schritt die Entfernung eines N-Substituenten oder die Spaltung einer Estergruppe notwendig, bevor die zusätzliche Peptidbindung gebildet werden kann.



   Die Literatur ist reich an Beispielen, in denen die Abspaltung von N-Substituenten oder von Estergruppen zu Komplikationen führte, die nur auf Umwegen überwunden werden konnten. Es bestand daher schon lange das Bedürfnis nach einer prinzipiell neuen Synthese von Peptiden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von Peptiden durch Umlagerung besteht nun darin, dass man Aminosäure- oder Peptidderivate der Formel V
EMI2.2     
 worin Ar einen aromatischen Rest oder einen heterocyclischen Rest aromatischen Charakters, an dem sich die beiden Substituenten in ortho-Stellung befinden, X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom,   NH2-R-CO-    den Rest einer a-Amino-carbonsäure, besonders einer natürlichen Aminosäure, und   -NH-R' den    Rest einer Aminosäure oder eines Peptids, gegebenenfalls mit funktionell abgewandelter Carboxylgruppe, bedeutet, oder Salze solcher Verbindungen mit basischen Mitteln behandelt.



  Der Rest
EMI2.3     
 bedeutet, wie gesagt, den Rest einer o-Oxy- oder o-Mercapto-carbonsäure, wie z. B. der Salicylsäure oder der Thiosalicylsäure.



   Die Umlagerung der oben genannten Verbindungen erfolgt formal so, dass der   Rest -CO-R-NH2    von X gelöst, gedreht und zwischen die Gruppe
EMI2.4     
 und den ursprünglich damit verknüpften Amino  säure- resp.    Peptidrest eingeschoben wird, wobei Peptide der folgenden allgemeinen Formel VI entstehen:
EMI2.5     
 Der Mechanismus der Umlagerung lässt sich - etwa im Fall der Synthese von Salicyl-alanyl-glycin-methylester - durch folgendes Schema wiedergeben:

  
EMI2.6     
  
EMI3.1     


<tb>  <SEP> Oe <SEP> o
<tb> Mx
<tb>  <SEP> CHj/COH
<tb> OH3 <SEP> \ <SEP> CH3 <SEP> iX <SEP> zu\H <SEP> (NCH2COO <SEP> NOCH3
<tb>  <SEP> HN <SEP> C <SEP> HN <SEP> C
<tb> II <SEP> I <SEP> n
<tb>  <SEP> Q
<tb>  <SEP> P <SEP> = <SEP> Protonen-Akzeptor
<tb>  <SEP> PH <SEP> PH63 <SEP> PHe <SEP> = <SEP> = <SEP> Protonen-Donator
<tb>  <SEP> oH
<tb> 1, <SEP> NHCH <SEP> (CH3) <SEP> CONHCH2COOCH3
<tb>  <SEP> ,i <SEP> NH-CH(CH3)-CO-NH-CH2COOCH3
<tb>  <SEP> a
<tb>  <SEP> o
<tb> 
Durch mehrfache Wiederholung der Umlagerung lassen sich nach dieser Methode Peptidketten aufbauen, beispielsweise entsprechend dem folgenden Schema:

  
EMI3.2     


<tb>  <SEP> OH2 <SEP> ¯¯
<tb>  <SEP> O-COCHNH2 <SEP> OH
<tb>  <SEP> Base
<tb>  <SEP> --t <SEP> CH2
<tb>  <SEP> 1H2
<tb>  <SEP> CO-NHCH2COOCH3 <SEP> CO-NHCHCO-NHCH2COOCH3
<tb>  <SEP> O-COCH2NH2 <SEP> OH
<tb> Base <SEP> Ci <SEP> H2-¸¸ <SEP> · <SEP> CH2 <SEP> ¯
<tb>  <SEP> NHCHCO-NHCH2COOCHB <SEP> CO-NHCH2CO-NHCHCO-NHCH2COOCH8
<tb> 
Wie aus obigem Reaktionsschema hervorgeht, schiebt sich die neu zu addierende Aminosäure bei jedem Schritt zwischen die endständige Acylgruppe und den damit verbundenen   Aminosäure- resp.   



  Peptidrest ein. Nach dem neuen Verfahren ist es also möglich, beim Aufbau einer Peptidkette den gleichen N-Substituenten und die gleiche Estergruppe über sämtliche Reaktionsstufen beizubehalten. Dies bedeutet einen grossen Fortschritt gegenüber allen bekannten Peptidsynthesen, bei denen auf jeder Reaktionsstufe ein N-Substituent und/oder eine Estergruppe abgespalten werden muss, wie dies eingangs beschrieben worden ist.



   Die endständige N-Acylgruppe der bei der erfindungsgemässen Umlagerung gewonnenen N-acylierten Peptide lässt sich, gegebenenfalls nach hydrolytischer Abspaltung von vorhandenen Estergruppen und/oder Verätherung der Gruppe -XH, z. B. durch Behandlung mit Natrium in flüssigem Ammoniak, abspalten, wobei die entsprechenden freien Peptide entstehen. Die erfindungsgemäss erhältlichen Stoffe können somit z. B. als Zwischenprodukte für die Herstellung von natürlichen Peptiden, wie von therapeutisch oder antibakteriell wirksamen Peptiden oder von Peptiden mit Hormonwirkung verwendet werden.



   Bei der Umlagerung können als basische Mittel sowohl anorganische Basen, wie Alkali-hydrogencarbonat, Alkalicarbonat oder Alkalihydroxyd oder organische Basen, insbesondere tertiäre organische   Basen, wie z. B. Triäthylamin, Tributylamin,   N-A1-    kyl-piperidin oder Pyridin, verwendet werden. Gegebenenfalls genügt bereits die Eigenbasizität des Ausgangsmaterials für die Auslösung der Umlagerung.



   Wenn anorganische Basen verwendet werden, so erfolgt die Umsetzung zweckmässig in hydroxylhaltigen Lösungsmitteln, z. B. in Wasser, Alkoholen oder Phenolen; bei Verwendung von organischen Basen werden hydroxylfreie Lösungsmittel, wie Chloroform, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, bevorzugt.



   Die Reaktion erfolgt zweckmässig in Lösungsmitteln, z. B. in hydroxylfreien, wie Chloroform, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, oder in hydroxylhaltigen, wie Alkoholen, Phenolen, Wasser.



   Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man Salze von (V) in Chloroform löst bzw. suspendiert und dann die Lösung bzw. Suspension mit Triäthylamin behandelt.



   Die Reaktionstemperatur kann in weiten Grenzen variiert werden. Vorzugsweise arbeitet man bei Temperaturen um oder unterhalb   25O    C.



   Ein grosser Vorzug dieses Verfahrens ist es, dass unter den milden Bedingungen, unter denen die Umlagerungsreaktion stattfindet, keine Racemisierung optisch aktiver Aminosäurereste eintritt.



   Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Amino  säure- resp.    Peptidderivate der Formel V lassen sich z. B. durch Hydrierung der entsprechenden Azidoverbindungen der Formel VII gewinnen oder durch Decarbobenzoxylierung der entsprechenden Carbobenzoxyverbindungen der Formel VIII.
EMI4.1     




   Bei vorsichtiger Einwirkung von Alkali auf   Aminosäure-,    resp. Peptidderivate, die durch einen Acylrest der Formel VIII (siehe oben) substituiert sind, werden Harnstoffderivate gebildet, so z. B. aus dem   O-(Carbobenzoxy-DL- phenylalanyl)- salicoyl-    glycin-methylester IX der Harnstoff X:
EMI4.2     

Aus Harnstoffderivaten dieses Typs entstehen bei weiterer alkalischer Behandlung die Ausgangsstoffe des erfindungsgemässen Verfahrens der Formel V, welche im alkalischen Medium direkt in die Reaktionsprodukte der Formel VI umgelagert werden.



   Beispiel 1
Man löst 1,5 g Perchlorat von O-(DL-Phenylalanyl)-salicoyl-glycin-methylester der Formel
EMI4.3     
 in 50 ml abs. Tetrahydrofuran und gibt diese Lösung zu einer   auf 5o    gekühlten 2normalen Lösung von Triäthylamin in 150 ml Methanol, rührt 1 Stunde bei Raumtemperatur, verdampft am Vakuum zur Trockne, verteilt zwischen Essigester und 2n Salzsäure, trennt, wäscht mit   10 0/oigem    Kaliumbicarbonat und Wasser, trocknet und erhält nach dem Verdampfen des Essigesters 1,12 g   (95  /o    der Theorie) kristallisierten Salicoyl-DL-phenylalanylglycin-methylester der Formel
EMI4.4     
 Die Substanz schmilzt nach Kristallisation aus Methanol/Wasser bei   165-166".   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete Perchlorat kann wie folgt hergestellt werden:  
2,9 g Salicoylglycin (Bondi S., Z. physiol. Chem.



  52, 172, 1907) werden in 100 ml Methanol bei   0"    mit Salzsäuregas behandelt und die Lösung über Nacht stehengelassen. Nach dem Abdampfen des Methanols wird der ölige Rückstand zwischen Bicarbonat und Essigester verteilt, die Essigesterlösung getrocknet und im Vakuum zur Trockne verdampft.



  Durch Umkristallisieren aus wenig Methanol/Wasser oder aus Benzol erhält man den Salicoylglycinmethylester. F.   790.    Ausbeute   86 /o.   



   Carbobenzoxy-DL-phenylalanylchlorid [vgl. Bergmann et. al. Z. physiol. Chem. 224, 33 (1939)] aus 3 g (10 mMol) Carbobenzoxy-DL-phenylalanin werden in 25 ml absolutem Äther aufgeschlämmt und auf 700 gekühlt. Dann wird unter starkem Rühren eine auf   150    vorgekühlte Mischung von 10 ml Pyridin und 1,4 ml (10 mMol) Triäthylamin zugetropft, so dass die Temperatur nicht über   - 600    steigt.



     Bei -70"    lässt man sodann eine Lösung von 1,2 g (5,7 mMol) Salicoylglycin-methylester in 30 ml abs. Äther wiederum unter starkem Rühren zutropfen. Aus dem Reaktionsgemisch fällt dabei ein feiner weisser Niederschlag aus. Man lässt   auf - 150    aufwärmen und über Nacht bei dieser Temperatur stehen. Aus der orangegelb gewordenen Mischung werden Äther und Pyridin im Vakuum bei 350 Badtemperatur eingedampft und der Rückstand zwischen 2n Salzsäure und Essigester verteilt. Dieser wird anschliessend mit 2n Salzsäure,   100/obiger      KHCO3-Lö-    sung, dann abwechslungsweise mit 2n Soda und Wasser, schliesslich mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft.



  Es bleiben 2,39 g eines gelblichen öligen Rückstandes übrig, aus dem unter Äther 1,9 g   (64 8/o    der Theorie) farbloser   O-(Carbobenzoxy-DL- phenyl-    alanyl)-salicoylglycin-methylester kristallisiert. Zur Reinigung kristallisiert man aus Methanol/Wasser um. F.   124-124,5".   



   1,5 g (3,1 mMol) O-(Carbobenzoxy-DL-phenylalanyl)-salicoylglycin-methylester werden in 50 ml Eisessig gelöst, 3,1 ml   ln      HClO4    in Eisessig und 1 g   10 8/obiger    Palladiumkohle zugefügt und Wasserstoff bei Zimmertemperatur durchgeleitet. Nach 30 Minuten ist im entweichenden Gas mit Bariumhydroxydlösung kein CO2 mehr nachzuweisen. Die Palladiumkohle wird daraufhin abfiltriert, mit Eisessig nachgewaschen und das Filtrat im Vakuum bei 400 eingedampft. Der glasige farblose Rückstand wird in Tetrahydrofuran aufgenommen und etwa die dreifache Menge Benzol zugegeben, worauf das   O - (DL - phenylalanyl)-salicoylglycin-methylester-per-    chlorat nach Anreiben zu kristallisieren beginnt.



  Man erhält 1,15 g   (80 /o    der Theorie) vom F. 161 bis 1640. Zur Analyse wird aus Tetrahydrofuran/ Benzol umkristallisiert. F.   162-165"    (Zers.). Weiteres Umkristallisieren führt zum Sinken des Schmelzpunktes.



   Beispiel 2
Die Lösung von 5 g O-(Carbobenzoxy-DL  phenylalanyl)-s alicoyl-glycin-methylester    der Formel
EMI5.1     
 in 200 ml abs. Eisessig und 10 ml   1n    Perchlorsäure in Eisessig wird in Gegenwart von 5 g   10 0/obiger    Palladiumkohle in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, bis kein   COS    mehr gebildet wird. Man verdampft bei   40O    Badtemperatur zur Trockne, löst in 200 ml abs. Tetrahydrofuran und lässt diese Lösung in 400 ml einer   auf 50    gekühlten 2n Lösung von Triäthylamin in abs. Methanol einlaufen. Die Aufarbeitung nach den Angaben in Beispiel 1 liefert 3 g   (85so    der Theorie) kristallisierten Salicoyl-dipeptidester der in Beispiel 1 angegebenen Formel.



   Beispiel 3
1 g O-(Carbobenzoxy-DL-phenylalanyl)-salicoylglycin-methylester   (Herstellung    und Formel vgl. Beispiele 1 und 2) wird in 20 ml Methylcellosolve in Gegenwart von 10 Äquivalenten Triäthylamin der Hydrogenolyse unterworfen. Als Katalysator dient Palladiumkohle. Man erhält nach Eindampfen und Aufarbeitung wie in Beispiel 1 den erwarteten Salicoyl-dipeptidester vom F.   165".    Seine Formel ist in Beispiel 1 angegeben.



   Beispiel 4
1 g Harnstoffderivat der Formel
EMI5.2     
 wird in 75 ml Aceton gelöst, die Lösung mit 75 ml n/10 Natronlauge versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur sich selbst überlassen. Das PH fällt dabei auf 7 und die Eisenchloridreaktion auf phenolisches Hydroxyl wird positiv. Man säuert an, nimmt in Essigester auf, wäscht die organische Phase mit 2n Salzsäure, extrahiert erschöpfend und abwechslungsweise mit   10 /oigem    Kaliumhydrogencarbonat und Wasser und erhält aus dem Bicarbonat Wasser-Auszug in der üblichen Weise   0,86    g   (97 /0    der Theorie) einer zunächst öligen Säure, die auf Anreiben mit Äther kristallisiert und dann bei 210 bis 2110 schmilzt.

   Sie besitzt die folgende Formel:  
EMI6.1     

Das als Ausgangsmaterial verwendete Harnstoffderivat kann wie folgt hergestellt werden:
Man schüttelt die Lösung von 2,8 g (5,7 mMol)   O :-(Carbobenzoxy - DL - phenylalanyl)-salicoyl-glycin-    methylester in 100 ml Essigester kurze Zeit mit 20 ml eiskalter 2n NaOH. Neben sauren Verseifungsprodukten entsteht dabei das Harnstoffderivat, das als Neutralkörper im Essigester zurückbleibt.



  Nach Neutralwaschen, Trocknen und Eindampfen der Essigesterlösung erhält man 1,1 g öligen Rückstand, der in Aceton aufgenommen wird. Bei Zugabe von Äther kristallisieren auf Anreiben farblose 670 mg   (30 /o)    des oben genannten Harnstoffderivates vom F.   158-159".    Die Ausbeuten sind nicht reproduzierbar und schwanken zwischen 20 und   40 /o.    Zur Reinigung und Analyse kristallisiert man den Harnstoff aus   Aceton/Äther    um. Tafeln vom F.   158,5-160".   



   Beispiel 5
1 g des Perchlorates von O-(L-Phenylalanyl)-salicoyl-glycin-methylester (Formel vgl. Beispiel 1) werden in 100 ml einer 2n Lösung von Triäthylamin in abs. Chloroform bei Raumtemperatur gelöst. Man lässt zwei Stunden stehen, verdampft am Vakuum zur Trockne, arbeitet nach Beispiel 1 auf und erhält    quantitativ Salicoyl-L henylalanyl-glycin-methyl-    ester. (Formel wie in Beispiel 1) vom F.   70,5-71,5",      Ca]D = -54,7" +      1"    (c = 1 in Dioxan).



   Das als Ausgangsmaterial dienende Perchlorat kann gemäss dem in Beispiel 1 für die DL-Form beschriebenen Verfahren hergestellt werden. O-(Carbobenzoxy-   L-phenylalanyl)-salicoyl-glycin-methylester:    Kristalle aus   Essigester/Petroläther    F.   109 ,    Reinausbeute   78  /o.    O-(L-Phenylalanyl)-salicoyl-glycinmethylester-perchlorat, Kristalle aus Tetrahydrofuran/wenig Petroläther F.   175-179"    (Zers.). Reinausbeute:   65 0/G.   



   Beispiel 6
3,5 g des Perchlorates von O-(Glycyl)-salicoyl-Lphenylalanin-methylester der Formel
EMI6.2     
 werden mit 350 ml einer 2n Lösung von Triäthylamin in abs. Chloroform versetzt. Man lässt 2 Stunden bei   25o    stehen, arbeitet nach Beispiel 1 auf und erhält nach Kristallisation aus Methanol/Wasser in mässiger Ausbeute Salicoyl-glycyl-L-phenylalaninmethylester der Formel
EMI6.3     
   F. 148-150", [a] 24 = f42,5" + 1" (c = 1,052 in    Dioxan).



   Der Ausgangsstoff wird wie folgt erhalten: Man   iöst    2 g (13,2 mMol) Salicylsäurehydrazid in 14 ml ln   HNO3    und 20 ml Wasser, fügt bei   09    14 ml ln NaNO2-Lösung zu, rührt 30 Minuten, saugt ab und wäscht mit kaltem Wasser. Das Azid wird unter Rühren zu einer Lösung von 4,4 g (26,4 mMol) L-Phenylalanin in 26,4 ml   1n    NaOH und 20 ml Wasser gegeben, worauf nochmals 17 ml   ln    NaOH zugesetzt werden. Nach 21/2 Stunden erfolgt völlige Lösung. Man extrahiert mit Essigester, säuert die wässrige Lösung mit   20 0/oiger    Salzsäure an und nimmt die Fällung in Essigester auf. Übliche Aufarbeitung liefert 2,73 g   (73a/a    der Theorie) Salicoyl L-phenylalanin als farbloses Ö1, das auf Anreiben kristallisiert.

   Kristalle aus   Benzol, wenig    Petroläther.



  F.   117-118"   
Man löst 1 g Salicoyl-L-phenylalanin in 50 ml wasserfreiem Methanol, sättigt mit HCl-Gas und lässt über Nacht stehen. Übliche Aufarbeitung liefert 1 g öligen Salicoyl-L-phenylalanin-methylester.



   350 mg (1,17 mMol) Salicoyl-L-phenylalaninmethylester werden mit 320 mg (1,4 mMol) Carbobenzoxy-glycylchlorid [M. Bergmann, L. Zervas, Ber. 65, 1195 (1932)] nach dem in Beispiel 1 angegebenen Verfahren acyliert. Man erhält 496 mg FeCl3 negativen, öligen O-(Carbobenzoxy-glycyl)salicoyl-L-phenylalanin-methylester.



   Die Hydrogenolyse der Carbobenzoxy-Verbindung nach dem Verfahren in Beispiel 1 gibt 443 mg öliges   O-Glycyl-salicoyl-L-phenylalanin-methylester    perchlorat, das ohne weitere Reinigung der Umlagcrung unterworfen wird.



   Beispiel 7
1,23 g des Perchlorates von O-(Glycyl)-salicoyl DL-phenylalanyl-glycin-methylester der Formel
EMI6.4     
 werden in 120 ml Methanol gelöst. Man versetzt sofort mit 0,32 ml (entsprechend 0,95 Äquivalenten) Triäthylamin, schüttelt über Nacht bei   20 ,    versetzt  mit 5 ml 2n Schwefelsäure, engt ein, nimmt in Essigester und 2n Schwefelsäure auf, trennt, wäscht den Essigester mit 2n Schwefelsäure, dann abwechslungsweise mit   10 0/obigem    Kaliumbicarbonat und Wasser, schliesslich mit Wasser, trocknet und dampft am
EMI7.1     

Das als Ausgangsmaterial verwendete Perchlorat kann wie folgt dargestellt werden:    Salicoyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester    kann nach dem in Beispiel 1 angegebenen Verfahren hergestellt werden.



   Carbobenzoxy-glycylchlorid (M. Bergmann, L.



  Zervas, Ber. 65, 1195, 1932) aus 2,1 g (10 mMol) Carbobenzoxy-glycin werden in 25 ml Äther aufgeschlämmt und   auf 700    gekühlt. Dann wird unter starkem Rühren eine   auf150    gekühlte Mischung von 10 ml Pyridin und 1,4 ml (10 mMol) Triäthylamin zulaufen gelassen, wobei die   Temperatur - 600    nicht übersteigt. Anschliessend wird eine Lösung von 2,1 g = 5,9 mMol Salicoyl-DL-phenylalanyl-glycinmethylester in Tetrahydrofuran zugetropft, wobei ein pulveriger weisser Niederschlag entsteht. Die Mischung lässt man   auf -15"    aufwärmen und über Nacht bei dieser Temperatur stehen.

   Man entfernt Pyridin und Tetrahydrofuran im Vakuum, nimmt in 2n Salzsäure und Essigester auf, wäscht diesen mit 2n Salzsäure,   10 0/obiger      KHCO3-Lösung,    dann abwechslungsweise mit 2n Soda und Wasser, schliesslich mit Wasser, trocknet über Natriumsulfat und dampft im Vakuum ein. Man erhält 3 g farblosen Rück   stand (91 (91uhr der Theorie), der sich aber nur durch    mehrfaches Umkristallisieren aus   Chloroform/Äther    reinigen lässt. Man erhält den analysenreinen 0  (Carbobenzoxy - glycyl) - salicoyl -DL-    phenylalanylglycin-methylester vom F.   141,5-143,5"    in Form sehr feiner Nädelchen.



   725 mg (1,33 mMol) O-(Carbobenzoxy-glycyl)salicoyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester werden in 25 ml Eisessig in Gegenwart von 1,33 ml   1n    Perchlorsäure in Eisessig und 300 mg   10 0/oiger    Palladiumkohle der Hydrogenolyse unterworfen. Nach beendeter Reaktion wird von der Kohle abfiltriert und das Filtrat im Vakuum bei   40O    Badtemperatur eingedampft. Der Rückstand kristallisiert aus Eis  essig/Äther.    Man erhält so in Form feiner Nädelchen vom F.   184"    (Zers.) O-(Glycyl)-salicoyl-DL-phenyl  alanyl- glycin- methylester- perchlorat.    Beim Umkristallisieren aus   Eisessig/ ther    zur Reinigung und Analyse sinkt der Schmelzpunkt auf   1800    (Zers.).



   Beispiel 8
1 g   O-(Glycyl)-salicoyl-DL-phenylalanyl-glyc    methylester-perchlorat wird in 100 ml Chloroform Vakuum zur Trockne ein. Es hinterbleiben 0,94 g   (95'0/0    der Theorie) eines farblosen Öls, das unter Methanol kristallisiert und dann bei   157-158"    schmilzt. Es handelt sich um Salicoyl-glycyl-DLphenylalanyl-glycin-methylester der Formel oder Tetrahydrofuran suspendiert, die Suspension mit einem Äquivalent Triäthylamin versetzt und 12 Stunden bei einer Temperatur von   20     stehengelassen. Einengen, Aufnehmen in Essigester und 2n Salzsäure liefert neben Glycin und Salicoyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester den oben beschriebenen S   alicoyl-glycyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester.   



   Beispiel 9
Man verfährt wie in Beispiel 8, verwendet aber 3 Äquivalente Triäthylamin und erhält so den erwarteten Salicoyltripeptidester in reiner Form.



   Beispiel 10
1 g Perchlorat des O-(Glycyl)-salicoyl-L-phenylalanyl-glycin-methylesters (Formel in Beispiel 7) wird nach den Angaben in den Beispielen 8 und 9 mit 3 Äquivalenten Triäthylamin behandelt, wobei in theoretischer Ausbeute Salicoyl-glycyl-L-phenylalanyl-glycin-methylester erhalten wird. Er kristallisiert aus Methanol/Wasser mit 1 Mol Kristallwasser    und schmilzt bei 92-93"; [a3D4 = 1670 + + 2"    (c = 1,02 in Dioxan). Formel vgl. Beispiel 7.



   Das als Ausgangsmaterial dienende Perchlorat kann gemäss dem in Beispiel 7 für die DL-Form beschriebenen Verfahren hergestellt werden. O-(Carbo   benzoxy- glycyl)-salicoyl-l- phenylalanyl- glycin-    methylester: Kristalle aus Essigester/Petroläther vom F.   157-159".      O-Glycyl- salicoyl-l-phenylalanyl-      glycin-methylester-perchlorat:    mikrokristallines Pulver vom F.   110-120"    (Zers.) nach Verreiben mit Chloroform. Dieses Perchlorat muss in dieser Form verwendet werden.



   Beispiel 11
1 g Perchlorat des   O-(DL-Phenylalanyl)-salicoyl-    DL-phenylalanyl-glycin-methylesters der Formel
EMI7.2     
 wird  a) in 100 ml einer 2n Lösung von Triäthylamin in Chloroform oder Phenol gelöst und die so erhaltene Lösung wird 14 Stunden bei   21     sich selbst überlassen; b) in 100 ml Methanol oder Chloroform oder Tetrahydrofuran suspendiert, die Suspension mit 3 Äquivalenten Triäthylamin versetzt und 14 Stunden bei   21     sich selbst überlassen; c) in 80 bis 100 ml Chloroform oder Tetrahydrofuran suspendiert, die Suspension mit 1 Äquivalent Triäthylamin versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur aufbewahrt; d) in 80 bis 100 ml Chloroform oder Tetrahydrofuran suspendiert, die Suspension mit 0,95 Äquivalenten Triäthylamin versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur aufbewahrt;

   e) in 100 ml wasserfreiem Pyridin gelöst und die Lösung über Nacht bei   21     sich selbst überlassen.



   Man erhält in allen Fällen Salicoyl-DL-phenylalanyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester d er Formel
EMI8.1     
 Er kristallisiert aus Methanol und wenig Wasser und schmilzt bei   181-184".   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete Perchlorat des O-(DL-Phenylalanyl)-salicoyl-DL-phenylalanylglycin-methylesters kann auf folgende Art dargestellt werden:
0,299 g Carbobenzoxy-DL-phenylamin (1 mMol) wird gemäss Beispiel 1 in das Chlorid übergeführt und mit 450 mg (1,25 mMol) Salicoyl-DL-phenylalanyl-glycin-methylester in 2 ml Pyridin umgesetzt.



  Die Aufarbeitung gestaltet sich gleich, wie in Beispiel 1 angegeben. Der resultierende O-(Carbobenzoxy   DL - phenylalanyl) - salicoyl - DL- phenylalanyl-glycin-    methylester ist ein öliges Diastereomerengemisch.



  Die Hydrogenolyse nach den Angaben in Beispiel 1 liefert in quantitativer Ausbeute ein teilweise kristallisierendes Gemisch von stereoisomeren Perchloraten des   O-(DL-Phenylalanyl)-salicoyl-DL-phenylalanyl-    glycin-methylesters, das direkt in dieser Form zur Verwendung gelangt.



   Beispiel 12
1 g   Hydroj odid    von   S- (DL-Phenylalanyl)-thio-    salicoyl-glycin-anilid (F.   190-196"    unter Zers.) der Formel
EMI8.2     
 wird in 100 ml Chloroform suspendiert, die Suspension mit 3 Äquivalenten Triäthylamin versetzt und 12 Stunden bei 220 aufbewahrt. Man erhält Thiosalicoyl-DL-phenylalanyl-glycin-anilid der Formel
EMI8.3     

Das als Ausgangsmaterial verwendete Jodhydrat kann wie folgt dargestellt werden:
1 g (2,91 mMol) Disulfid-dichlorid der Thiosalicylsäure   [Hilditch,    Soc. 99, 1099 (1911)] und 1,50 g (10 mMol) Glycinanilid (Hill, Kelsey, Am.



  Soc. 42, 1706) in 10 ml Tetrahydrofuran werden bei   0O    mit 10 ml Pyridin versetzt und 14 Stunden bei   0     stehengelassen. Nach dem Eindampfen im Vakuum, Verteilen zwischen Essigester und Salzsäure, anschliessender Extraktion der Essigesterlösung mit Bicarbonatlösung und Abdampfen des Essigesters im Vakuum isoliert man rohes Disulfid des Thiosalicoyl  glycinanilides:    Kristalle aus Eisessig/Wasser, F. 208 bis   210 ,    Ausbeute 1 g   (61 /o    der Theorie).



   1 g (1,75 mMol) Disulfid wird in 100 ml   Äthanol    und 20 ml Wasser suspendiert. Die kochende Suspension wird mit 2 g Zn-Staub und langsam mit 20 ml 2n Salzsäure versetzt, wobei man in Stickstoff- oder Kohlensäure-Atmosphäre arbeitet. Wenn alles in Lösung gegangen ist, versetzt man noch heiss mit 200 ml Wasser und lässt 14 Stunden bei   0"    stehen. Die ausgefallenen Kristalle des Thiosalicoyl  glycin-anilids werden abfiltriert, getrocknet und aus Essigester/Benzin umkristallisiert. F.   177-179",    Ausbeute 860 mg   (86 /o    der Theorie).



   600 mg (2 mMol) Carbobenzoxy-DL-phenyl alanin werden, wie in Beispiel 1 angeführt, in das
Säurechlorid übergeführt und dasselbe in 10 ml Pyridin mit 286 mg   Thiosalicoyl-glycinanilid     (1 mMol) umgesetzt. Nach dem Eindampfen des Pyridins im Vakuum wird der Rückstand zwischen
Essigester und Salzsäure verteilt, die Essigesterlösung erschöpfend mit Bicarbonatlösung extrahiert, neutral gewaschen, getrocknet und im Vakuum eingedampft. Nach dem Umkristallisieren aus Methanol/wenig Wasser erhält man 350 mg (620/0 der    Theorie) 5 - (Carbobenzoxy-DL-phenylalanyl)-thio-    salicoylglycin-anilid vom F.   149".   



   400 mg S-(Carbobenzoxy-DL-phenylalanyl)-thiosalicoyl-glycin-anilid (0,71 mMol) werden in 20 ml Eisessig gelöst und bei   60    Badtemperatur während.

 

   3 Stunden mit 500 mg Phosphoniumjodid behandelt.



  Nach Abfiltrieren des unverbrauchten Phosphoniumjodids wird der Eisessig im Vakuum entfernt und der spontan kristallisierende Rückstand aus Eisessig/wenig Petroläther umkristallisiert. Man erhält 200 mg   (50ovo    der Theorie) S-(DL-Phenylalanyl)thiosalicoylglycin-anilid-hydrojodid vom F. 190 bis    196     (Zers.) bei Sintern ab   176".   



   Die Abspaltung der endständigen N-Acylgruppe in den gemäss obigen Beispielen erhaltenen Verbindungen lässt sich z. B. wie folgt durchführen:
I.   DL-Phenylalanyl-glycin   
1.   Salicoyl-DL-phenylalanyl-glycin.   



   100 mg (0,28 mMol) Salicoyl-DL-phenylalanylglycin-methylester, erhalten nach den Angaben in Beispiel 1, werden in 1,2 ml 0,5n NaOH (0,6 mMol) gelöst und 15 Stunden bei Zi 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Peptidderivaten der Formel EMI9.1 worin Ar einen aromatischen Rest oder einen heterocyclischen Rest aromatischen Charakters, an dem sich die beiden Substituenten in ortho-Stellung befinden, X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, -NH-R-CO den Rest einer a-Amino-carbonsäure und -NH-R' den Rest einer Amino säure oder eines Peptids, gegebenenfalls mit funktionell abgewandelter Carboxylgruppe, bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminosäure- oder Peptidderivate der Formel EMI10.1 oder Salze dieser Verbindungen mit basischen Mitteln umlagert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydroxyl- oder Mercaptogruppe der erhaltenen Peptidderivate nachträglich mit a-Amino-carbonsäuren verestert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI10.2 der Rest der Salicylsäure ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI10.3 der Rest der Thiosalicylsäure ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass -NH-R-CO den Rest einer natürlichen Aminosäure bedeutet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als basisches Mittel eine tertiäre organische Base verwendet.
CH336081D 1955-07-05 1955-07-05 Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten CH336081A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH336081T 1955-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH336081A true CH336081A (de) 1959-02-15

Family

ID=4503798

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH336081D CH336081A (de) 1955-07-05 1955-07-05 Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH336081A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2366379C2 (de) N&amp;uarr;&amp;alpha;&amp;uarr;-geschützte N&amp;uarr;G&amp;uarr;-Nitro-L-arginyl-L-prolin-amide
CH643820A5 (de) Peptidyl-arginin-aldehyd-derivate sowie verfahren zur herstellung dieser verbindungen.
DE1695897C3 (de) N-Acyl-sydnonimine, deren Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE2252157C3 (de) Zwischenprodukte zur herstellung von insulin, insulin-analogen und -derivaten und verfahren zur herstellung von insulin, insulin analogen und derivaten
EP0052870A1 (de) Aminosäurederivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3229674A1 (de) Verfahren zur herstellung von humaninsulin, threoninderivaten, salzen oder komplexen davon
DE1418599C3 (de) alpha-(omega-tert.-Butyloxycarbonyl) -alpha-amino-essigsäuren, diese enthaltende Peptide und Derivate dieser Verbindungen sowie Verfahren zur Einführung der tert.-Butyloxycarbonylschutzgruppe
CH336081A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Peptid-Derivaten
AT203153B (de) Verfahren zur Herstellung von Peptiden
DE2137971C3 (de) Polypeptide und Verfahren zu deren Herstellung
CH497384A (de) Verfahren zur Herstellung eines Dekapeptides
DE1023467B (de) Verfahren zur Herstellung von Peptiden
EP1129107B1 (de) Verfahren zur herstellung von l-prolyl-l-m-sarcolysyl-l-p-fluorphenylalanin und von derivaten davon
DE1001269B (de) Verfahren zur Herstellung neuer diacylierter Hydrazine
DE1295565B (de) Verfahren zur Herstellung von einen Histidinrest enthaltenden Peptiden
DE2064061A1 (de) Neue tuberkulostatisch wirkende alpha-aminoxy-carbonsaeureamid-derivate und verfahren zur herstellung derselben
DE940828C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern des Penicillins mit Phenolen und Thiophenolen
DE1030835B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen polypeptidartigen Oxytocicums
DE1668876C3 (de) N-Acyl geschützte Aminosäuren und Peptide, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung bei Peptidsynthesen
DE1119263B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylurethane
DE1470196C (de) 1 Hydroxymethyl colchicindenvate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1958383B2 (de) Leupeptine, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
AT203154B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen polypeptidartigen Oxytocicums
AT359989B (de) Verfahren zur herstellung von neuen omega- -amino-carbonsaeureamiden und von deren salzen
DE2308868C3 (de) Verfahren zur Trennung von p-[Di-82-chloräthyl)-amino]-DL-phenylalanin in optische Isomere