CH336149A - Auf die Flamme ansprechende Sicherheitseinrichtung für Kleinölbrenner mit elektrischem Ölpumpenmotor - Google Patents

Auf die Flamme ansprechende Sicherheitseinrichtung für Kleinölbrenner mit elektrischem Ölpumpenmotor

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CH336149A
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/10Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Auf die    Flamme   ansprechende    Sicherheitseinrichtung      für      Kleinölbrenner   mit elektrischem    Ölpumpenmotor   Aus Sicherheitsgründen dürfen    Kleinölbrenner   der Schalen- oder    Topfbauart   nur mit einem verhältnismässig kleinen    Brennstoffbehälter   in Verbindung stehen, dessen Inhalt ungefähr dem Heizölbedarf eines Tages entspricht, und unter dem Brenner muss eine    ölauffangschale   angeordnet sein, mit dem gleichen oder etwas grösseren Inhalt.

   Man erreicht dadurch, dass im Falle des    Auslöschens   der Flamme und Versagens der bei    Kleinölbrennern   üblichen    Schwimmersicherheitseinrichtung   der Brennstoffinhalt des    Tagesbrennstoffbehälters   in die    Öl-      auffangschale      ausfliesst   und keinen Schaden verursachen kann. 



  In der Praxis hat sich nun aber gezeigt, dass die tägliche    Bereitstellung   eines bestimmten Quantums an Brennstoff recht unbequem ist, was als grosser Mangel der    Kleinölbrenner   empfunden wird. 



  Diesem Mangel kann natürlich dadurch abgeholfen werden, dass der    Kleinölbrenner   mit einem grösseren Brennstoffbehälter ausserhalb des Heizraumes verbunden wird und der Brennstoff mittels einer    ölförderpumpe   dem    Kleinölbrenner   zugeführt wird. Diese Lösung ist aber wegen der erhöhten Gefahr aus    feuerpolizeilichen   Gründen nicht ohne weiteres zulässig. Die in Frage kommenden    Öl-      förderpumpen   sind zwar mit hydraulischen    Ab-      und      überlaufsicherungen   ausgestattet, trotzdem gewährleisten sie noch keine genügende Sicherheit.

   Es ist daher noch eine weitere Sicherheitseinrichtung gesucht, nämlich eine solche, die die    Brennstoffzufuhr   zum Ölbrenner sofort unterbricht, wenn die Flamme aus irgendeinem Grund unbeabsichtigt erlischt. 



  Derartige auf die Flamme ansprechende Sicherheitseinrichtungen sind an sich bekannt und werden bei grösseren Verbrennungsanlagen laufend ein- gesetzt. Grundsätzlich weisen sie einen auf die    Flamme   ansprechenden Fühler auf, der über eine    Verstärkereinrichtung   ein das    Brennstoffventil      be-      tätigendes   Steuerorgan, je nach dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Flamme, ein- oder ausschaltet.    Als   auf die Flamme ansprechende Fühler werden wärmeempfindliche Widerstände, Bimetalle, Photozellen,    Ionisationsstrecken,   Mikrophone usw. eingesetzt.

   Für den vorliegenden Zweck scheiden jedoch all diese bekannten Einrichtungen aus, weil sie viel zu kompliziert    sind   und ihre Beschaffungskosten in einem sehr ungünstigen Verhältnis zu den verhältnismässig geringen Kosten von    Kleinölbren-      nern   stehen würden. 



  Um bei    Kleinölbrennern   der Schalen- oder Topfbauart auch die Zuführung des    Brennstoffes   mittels einer elektrisch betriebenen Ölpumpe aus einem ausserhalb des Heizraumes aufgestellten Brennstoffbehälters zu ermöglichen und dabei eine  genügende  Sicherheit zu erreichen, setzt sich die    vorliegende   Erfindung zum Ziel, eine möglichst einfache, aber    dennoch   betriebssichere, auf die    Brennerflamme   ansprechende Sicherheitseinrichtung zu    entwickeln.   Diese Sicherheitseinrichtung zeichnet sich .

   dadurch aus, dass der Flamme die eine Lötstelle mindestens eines    Thermoelementes   ausgesetzt ist und der    Thermostrom   desselben durch eine Erregerwicklung eines Elektromagneten geht, dessen Anker einen den    Ölpumpenstromkreis   beherrschenden Schalter steuert, wobei bei brennender Flamme der Magnetanker mittels des in der Magnetspule    fliessenden      Thermo-      stromes   elektromagnetisch in einer ihm zuvor gegebenen Lage gehalten wird, in welcher die Brennstoffzufuhr infolge    Einschaltens   des    Ölpumpen-      motors   ermöglicht ist,

   während beim Erlöschen der Flamme der Magnetanker abfällt und dadurch der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Pumpenstromkreis und somit die Ölzufuhr unterbrochen werden. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des    Erfindungsgegenstandes   schematisch dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 ein    Schaltschema   und die    Fig.2   und 3 je einen mit einer Sicherheitseinrichtung ausgerüsteten    Kleinölbrenner.   



  In der    Fig.   1 bedeutet 1 einen über den Schalter 2 an ein Netz angeschlossenen elektrischen Antriebsmotor einer    ölförderpumpe   3, die über eine Ansaugleitung 4 mit einem nicht dargestellten Ölbehälter und über eine    Brennerzuleitung   5 mit einem ebenfalls nicht dargestellten    Kleinölbrenner   der Schalen- oder Topfbauart verbunden ist. Der Schalter 2 wirkt über einen Isolierstift 6    mit   dem scheibenförmigen Anker 7 eines Topfmagneten 8 mit Erregerwicklung 9 zusammen. Letztere ist über eine    elektrische   Leitung 10 mit den beiden Anschlüssen 11 verbunden und    liegt   im Stromkreis eines    Thermo-      elementes,   dessen warme Lötstelle mit 12 bezeichnet ist.

   Sobald letztere der    Flamme   eines    Kleinölbren-      ners   ausgesetzt wird, entsteht am    Thermoelement   in an sich bekannter Weise eine    Thermospannung,   und es    fliesst   durch die Erregerwicklung 9 ein entsprechender    Thermostrom.   Dieser erzeugt    im   Eisen des Topfmagneten 8 eine magnetische    Durchflu-      tung,   wodurch der mittels des Druckknopfes von Hand an den Magneten 8 angelegte Magnetanker angezogen gehalten bleibt und den Schalter 2 geschlossen    hält.   Der Schalter 2 ist vorzugsweise als sogenannter Mikroschalter ausgebildet und benötigt zu seiner Betätigung nur sehr wenig Kraft.

   Um einen    verhältnismässig   grossen    Thermostrom   zu erhalten, kann das    Thermoelement   auch als    Thermo-      kette   mit mehreren kalten und warmen Lötstellen ausgebildet sein. 



  In den    Fig.   2 und 3 ist der Anschluss der beschriebenen Sicherheitseinrichtung an einen Klein- ölbrenner der Topf- bzw. Schalenbauart schematisch dargestellt. Die bereits eingeführten Bezugszeichen sind für die entsprechenden    Teile      in   diesen Figuren    mitverwendet   worden. In der    Ölansau5   Leitung ist ein Filter 14 und in der    Brennerzulei-      tung   5    eine      Schwimmersicherheitseinrichtung   15 eingebaut. Der Topfbrenner in der    Fig.2   ist mit 16 und der Schalenbrenner in der    Fig.3   mit 17 bezeichnet. 



  Ein nicht gezeigtes    Öleinlassventil   am Brenner wird geöffnet, damit Zündbrennstoff in die    Schale   oder den Topf des Brenners fliessen kann. Dieses Öl wird entzündet und hernach wird der Druckknopf 13 betätigt. Durch die letzte Manipulation wird die laufende Ölzufuhr durch die Ölpumpe ermöglicht. 



  Sollte nach dem Öffnen des    öleinlassventils   am Brenner kein Brennstoff in die Schale oder den Topf    fliessen,   wird zuerst der Druckknopf 13 gedrückt und so lange gedrückt belassen, bis die    Ölförderpumpe   das nötige Brennstoffniveau erzeugt hat, damit Öl in die Schale oder den Topf fliessen kann. Jetzt kann der Druckknopf 13 losgelassen werden. Das Öl wird entzündet und der    Druckknopf   13 erneut gedrückt. Erlischt die Flamme während des Betriebes des    Kleinölbrenners   aus irgendeinem Grund, so fällt der Anker 7    sofort   ab, unterbricht den Stromkreis des elektrischen Antriebsmotors 1 der Ölpumpe und die Ölförderung hört    sofort   auf.

   Eine Wiederinbetriebsetzung des    Kleinölbrenners   erfordert die Durchführung der oben angegebenen Vorgänge, zuerst ist also bei Entzündung der    Flamme   auch der Magnetanker von Hand wiederum zu betätigen, da der    Thermo-      strom   wohl genügt, um den Magnetanker zu halten, nicht aber von sich aus anzuziehen. 



  Um den Schalter 2 zu schonen, könnte dieser anstatt zur direkten Schaltung des Motorstromkreises zur Steuerung eines Schützes 18, welches erst den eigentlichen Motorstromkreis ein- und ausschaltet, herangezogen werden. 



  Die Verbindung der beschriebenen    Flammen-      sicherheitseinrichtung   mit einem üblichen    Kleinöl-      brenner   der Schalen- oder    Topfbauart   hat den Vorteil, dass solche    Kleinölbrenner   jetzt auch mit einem grösseren, ausserhalb des Heizraumes aufgestellten    Heizölbehälters   betrieben werden können, was ihre Bedienung sehr erleichtert und sie auch für den Betrieb von kleineren Zentralheizungsanlagen geeignet macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf die Flamme ansprechende Sicherheitseinrichtung für Kleinölbrenner der Schalen- oder Topfbauart mit elektrischem Ölpumpenmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Flamme die eine Lötstelle mindestens eines Thermoelementes ausgesetzt ist und der Thermostrom desselben durch eine Erregerwicklung eines Elektromagneten geht, dessen Anker einen den ölpumpenstromkreis beherrschenden Schalter steuert, wobei bei brennender Flamme der Magnetanker mittels des in der Magnetspule fliessenden Thermostroms elektromagnetisch in einer ihm zuvor gegebenen Lage gehalten wird, in welcher die Brennstoffzufuhr infolge Einschaltens des Ölpumpenantriebes ermöglicht ist,
    während beim Erlöschen der Flamme der Magnetanker abfällt und dadurch der Pumpenstromkreis und somit die Ölzufuhr unterbrochen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermoelement als Kette ausgebildet ist. 2. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Magnetanker zusammenwirkende Schalter der in den Pumpenstromkreis eingeschaltet ist, zur Ermöglichung der Brennstoffzufuhr mittels der Pumpe in der <Desc/Clms Page number 3> angezogenen Stellung des Magnetankers geschlossen ist. 3. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Mikroschalter ist. 4.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter durch einen Magnetankerkontakt gebildet ist. 5. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter durch Betätigung des Magnetankers mittels eines Druckknopfes einschaltbar ist.
CH336149D 1955-11-25 1955-11-25 Auf die Flamme ansprechende Sicherheitseinrichtung für Kleinölbrenner mit elektrischem Ölpumpenmotor CH336149A (de)

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