CH337028A - Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder - Google Patents

Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder

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CH337028A
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CH
Switzerland
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air
intake
intake pipe
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damper
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Alfred Dipl Ing Oswald
Musger Erwin
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
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Description


      Ansauggeräuschdämpfer,    insbesondere für     Krafträder       Es sind bereits     Ansauggeräuschdämpfer    bekannt,  bei denen das Luftfilter im     Dämpfergehäuse,    eine  Querwand bildend, eingesetzt ist und das     Luftansaug-          rohr    von der Stirnseite in das Gehäuse     einragt,    wobei  die     Ausströmöffnung    entweder seitlich oder koaxial  zum     Luftansaugrohr    bzw. zum Filter angeordnet ist.

    Derartige     Ansauggeräuschdämpfer    besitzen aber in  der Regel ein zylindrisches, verhältnismässig gross  volumiges Gehäuse mit grossem Raumbedarf, können  daher an Krafträdern kaum untergebracht werden,  und es hat sich gezeigt, dass keine hinreichende  Schalldämpfung erreicht wird, auch wenn das Luft  ansaugrohr als     Diffusor        venturidüsenartig    ausgebildet  ist.  



  Zweck der Erfindung ist nun die Schaffung eines       Ansauggeräuschdämpfers,    der sich besonders für  Krafträder eignet und bei geringem     Durchflusswider-          stand    eine ausreichende Schallabschirmung ergibt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass dem     Luftan-          saugrohr    eine allseits mit Abstand von der Gehäuse  wand gehaltene Stossplatte nachgeordnet ist, die zum  Luftfilter hin abgebogene Ränder besitzt und den  aufprallenden Luftstrom radial ablenkt. Dabei kann  das     Luftansaugrohr    zylindrisch, bloss mit     aufgewei-          teten    Enden oder als     Venturirohr    konisch ausgebildet  sein.

   Es ist selbstverständlich, dass Ansauggeräusch  dämpfer für     Verbrennungskraftmaschinen    neben der  Dämpfung des Sauggeräusches einen möglichst gerin  gen     Durchflusswiderstand    ergeben müssen, da eine  merkbare Drosselung der angesaugten Luftmenge zu  einem Leistungsabfall des Motors führt. Die erfin  dungsgemässe Anordnung des     Luftansaugrohres    mit  der Stossplatte stellt nun     gewissermassen    eine Kombi  nation eines Axial- und eines     Radialdiffusors    dar,  da bei richtiger Umlenkung der Strömung durch die  Stossplatte ebenfalls eine Verlangsamung der Strö  mung unter Druckanstieg erreicht wird, so dass der         Durchflusswiderstand    klein bleibt.

   Ausserdem ergibt  die Stossplatte eine wesentlich bessere Schallabschir  mung, da der direkte Schalldurchgang vom Luft  ansaugrohr unterbunden ist. Selbst wenn an Stelle  eines konischen Ansaugrohres ein zylindrisches An  saugrohr mit bloss '     aufgeweitetem    Ende verwendet  wird, das fertigungsmässige Vorteile gibt, bleibt durch  die nachgeordnete Stossplatte eine günstige Schall  dämpfung mit nur unwesentlich erhöhtem Durch  flusswiderstand erhalten. Die Anordnung des Filters  im     Dämpfergehäuse    hat ausserdem den Vorteil, dass  der Feuchtigkeitszutritt zum Filter sicher verhindert ist  und die angesaugte     Luft    somit auch bei Regenwetter       geringstmögliche    Feuchtigkeitsmengen enthält.  



  Eine besonders zweckmässige Konstruktion wird  dadurch erreicht, dass die Stossplatte von einem an  der Gehäusewand befestigten Bügel gehalten ist, der  zugleich das einragende     Luftansaugrohr    abstützt.  Ferner kann die hinter dem Luftfilter vorgesehene       Luftaustrittsöffnung    mit einem Drosselschieber aus  gestattet sein.

   Mit Hilfe dieses Schiebers wird die für  das Anlassen des kalten Motors erforderliche Drosse  lung der angesaugten Luftmenge herbeigeführt, wobei  sich durch den Einbau dieses an sich bekannten  Drosselschiebers     im        Dämpfergehäuse    eine bauliche  Vereinfachung ergibt und die Drosselung an der Luft  austrittsöffnung des Dämpfers in günstiger Weise  von allfälligen     Undichtheiten    des Ansauggeräusch  dämpfers unabhängig ist.  



  Das vorzugsweise im     Druckgussverfahren    herge  stellte und längsgeteilte     Dämpfergehäuse    kann im  Bereich der     Luftaustrittsöffnung    eine Einbuchtung  zur Unterbringung des Vergasers aufweisen, so dass  es eng an den Motor     anschliessbar    ist und wenig  Platz beansprucht.     Zweckmässigerweise    besitzt das  Gehäuse dabei     eine    zigarrenartige Rotationskörper  form mit einer solchen seitlichen Einbuchtung und           vergrössert    somit nicht den Luftwiderstand des Fahr  zeuges.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen     Fig.    1 und  2 einen     Ansauggeräuschdämpfer    im senkrechten und  waagrechten Mittelschnitt und     Fig.    3 und 4 eine  andere Ausführungsform im Vertikalschnitt nach der  Linie     111-11I    der     Fig.    4 und im     Horizontalschnitt.     



  Der erfindungsgemässe     Ansauggeräuschdämpfer     besteht aus einem im     Leichtmetall-Druckgussverfah-          ren    hergestellten Gehäuse 1, das gemäss     Fig.    1 und  2 eine etwa zigarrenartige Rotationskörperform auf  weist und in der waagrechten Mittelebene geteilt ist.  In diesem Gehäuse 1 ist das Luftfilter 2 quer ein  gesetzt. Von der einen Stirnseite her ragt in das  Gehäuse ein     Luftansaugrohr    3, dessen Enden mit  Abrundung     aufgeweitet    sind.

   Dem     Luftansaugrohr    3,  das auch     venturirohrartig    konisch ausgebildet sein  kann (strichpunktiert angedeutet), ist eine allseits mit  Abstand von der Gehäusewand gehaltene Stossplatte  4 nachgeordnet, deren Ränder gegen das Filter 2  hin abgebogen bzw. abgerundet sind. Die Stossplatte  4 trägt ein Bügel 5, der an der Gehäusewand ange  schraubt ist und zugleich das     Luftansaugrohr    ab  stützt. Hinter dem Filter 2 ist seitlich die Luftaus  trittsöffnung 6 vorgesehen, wobei das Gehäuse 1 in  deren Bereich eine Einbuchtung 7 zur Unterbringung  des (nicht dargestellten) Vergasers aufweist. Der  Oberteil des Gehäuses 1 deckt diese Einbuchtung 7  zum Teil ab (strichpunktiert angedeutet).

   Für die       Luftaustrittsöffnung    6 ist ein Drosselschieber 8 zur  Drosselung der Ansaugluft beim Anlassen des kalten  Motors vorgesehen.  



  Gemäss     Fig.3    und 4 besitzt das Gehäuse la  elliptischen Querschnitt und die     Luftaustrittsöffnung     6a, die ebenfalls durch einen Drosselschieber 8a ver  schliessbar ist, ist in Richtung des Luftstromes, aber  etwas aussermittig, angeordnet. Das Filter 2a hat    selbstverständlich ebenfalls     Ovalform    und das Luft  ansaugrohr 3a mit der Stossplatte 4a ist gegen die  Gehäuseachse etwas seitlich versetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Kraft räder, mit im Dämpfergehäuse quer eingesetztem Luftfilter und von der Stirnseite einragendem Luft- ansaugrohr, dadurch gekennzeichnet, dass dem Luft ansaugrohr (3, 3a) eine allseits mit Abstand von der Gehäusewand gehaltene Stossplatte (4, 4a) nachge ordnet ist, die zum Luftfilter (2, 2a) hin abgebogene Ränder besitzt und den aufprallenden Luftstrom radial ablenkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftansaugrohr (3, 3a) zylindrisch mit aufgeweiteten Enden oder konisch ausgebildet ist. 2. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossplatte (4, 4a) von einem an der Gehäusewand befestigten Bügel (5) gehalten ist, der zugleich das einragende Luftansaugrohr (3, 3a) abstützt.
    3. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter dem Luft filter (2, 2a) vorgesehene Luftaustrittsöffnung (6,<I>6a)</I> mit einem Drosselschieber (8, 8a) ausgestattet ist. 4. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das längsgeteilte Dämp- fergehäuse (1, la) im Bereich der Luftaustrittsöffnung (6, 6a) eine Einbuchtung (7, 7a) zur Unterbringung des Vergasers aufweist.
    5. Ansauggeräuschdämpfer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (1) eine zigarrenartige Rotationskörperform mit einer seitlichen Einbuchtung (7) besitzt.
CH337028D 1955-03-09 1956-01-16 Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder CH337028A (de)

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