CH337028A - Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder - Google Patents
Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für KrafträderInfo
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Description
Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder Es sind bereits Ansauggeräuschdämpfer bekannt, bei denen das Luftfilter im Dämpfergehäuse, eine Querwand bildend, eingesetzt ist und das Luftansaug- rohr von der Stirnseite in das Gehäuse einragt, wobei die Ausströmöffnung entweder seitlich oder koaxial zum Luftansaugrohr bzw. zum Filter angeordnet ist.
Derartige Ansauggeräuschdämpfer besitzen aber in der Regel ein zylindrisches, verhältnismässig gross volumiges Gehäuse mit grossem Raumbedarf, können daher an Krafträdern kaum untergebracht werden, und es hat sich gezeigt, dass keine hinreichende Schalldämpfung erreicht wird, auch wenn das Luft ansaugrohr als Diffusor venturidüsenartig ausgebildet ist.
Zweck der Erfindung ist nun die Schaffung eines Ansauggeräuschdämpfers, der sich besonders für Krafträder eignet und bei geringem Durchflusswider- stand eine ausreichende Schallabschirmung ergibt.
Die Erfindung besteht darin, dass dem Luftan- saugrohr eine allseits mit Abstand von der Gehäuse wand gehaltene Stossplatte nachgeordnet ist, die zum Luftfilter hin abgebogene Ränder besitzt und den aufprallenden Luftstrom radial ablenkt. Dabei kann das Luftansaugrohr zylindrisch, bloss mit aufgewei- teten Enden oder als Venturirohr konisch ausgebildet sein.
Es ist selbstverständlich, dass Ansauggeräusch dämpfer für Verbrennungskraftmaschinen neben der Dämpfung des Sauggeräusches einen möglichst gerin gen Durchflusswiderstand ergeben müssen, da eine merkbare Drosselung der angesaugten Luftmenge zu einem Leistungsabfall des Motors führt. Die erfin dungsgemässe Anordnung des Luftansaugrohres mit der Stossplatte stellt nun gewissermassen eine Kombi nation eines Axial- und eines Radialdiffusors dar, da bei richtiger Umlenkung der Strömung durch die Stossplatte ebenfalls eine Verlangsamung der Strö mung unter Druckanstieg erreicht wird, so dass der Durchflusswiderstand klein bleibt.
Ausserdem ergibt die Stossplatte eine wesentlich bessere Schallabschir mung, da der direkte Schalldurchgang vom Luft ansaugrohr unterbunden ist. Selbst wenn an Stelle eines konischen Ansaugrohres ein zylindrisches An saugrohr mit bloss ' aufgeweitetem Ende verwendet wird, das fertigungsmässige Vorteile gibt, bleibt durch die nachgeordnete Stossplatte eine günstige Schall dämpfung mit nur unwesentlich erhöhtem Durch flusswiderstand erhalten. Die Anordnung des Filters im Dämpfergehäuse hat ausserdem den Vorteil, dass der Feuchtigkeitszutritt zum Filter sicher verhindert ist und die angesaugte Luft somit auch bei Regenwetter geringstmögliche Feuchtigkeitsmengen enthält.
Eine besonders zweckmässige Konstruktion wird dadurch erreicht, dass die Stossplatte von einem an der Gehäusewand befestigten Bügel gehalten ist, der zugleich das einragende Luftansaugrohr abstützt. Ferner kann die hinter dem Luftfilter vorgesehene Luftaustrittsöffnung mit einem Drosselschieber aus gestattet sein.
Mit Hilfe dieses Schiebers wird die für das Anlassen des kalten Motors erforderliche Drosse lung der angesaugten Luftmenge herbeigeführt, wobei sich durch den Einbau dieses an sich bekannten Drosselschiebers im Dämpfergehäuse eine bauliche Vereinfachung ergibt und die Drosselung an der Luft austrittsöffnung des Dämpfers in günstiger Weise von allfälligen Undichtheiten des Ansauggeräusch dämpfers unabhängig ist.
Das vorzugsweise im Druckgussverfahren herge stellte und längsgeteilte Dämpfergehäuse kann im Bereich der Luftaustrittsöffnung eine Einbuchtung zur Unterbringung des Vergasers aufweisen, so dass es eng an den Motor anschliessbar ist und wenig Platz beansprucht. Zweckmässigerweise besitzt das Gehäuse dabei eine zigarrenartige Rotationskörper form mit einer solchen seitlichen Einbuchtung und vergrössert somit nicht den Luftwiderstand des Fahr zeuges.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 einen Ansauggeräuschdämpfer im senkrechten und waagrechten Mittelschnitt und Fig. 3 und 4 eine andere Ausführungsform im Vertikalschnitt nach der Linie 111-11I der Fig. 4 und im Horizontalschnitt.
Der erfindungsgemässe Ansauggeräuschdämpfer besteht aus einem im Leichtmetall-Druckgussverfah- ren hergestellten Gehäuse 1, das gemäss Fig. 1 und 2 eine etwa zigarrenartige Rotationskörperform auf weist und in der waagrechten Mittelebene geteilt ist. In diesem Gehäuse 1 ist das Luftfilter 2 quer ein gesetzt. Von der einen Stirnseite her ragt in das Gehäuse ein Luftansaugrohr 3, dessen Enden mit Abrundung aufgeweitet sind.
Dem Luftansaugrohr 3, das auch venturirohrartig konisch ausgebildet sein kann (strichpunktiert angedeutet), ist eine allseits mit Abstand von der Gehäusewand gehaltene Stossplatte 4 nachgeordnet, deren Ränder gegen das Filter 2 hin abgebogen bzw. abgerundet sind. Die Stossplatte 4 trägt ein Bügel 5, der an der Gehäusewand ange schraubt ist und zugleich das Luftansaugrohr ab stützt. Hinter dem Filter 2 ist seitlich die Luftaus trittsöffnung 6 vorgesehen, wobei das Gehäuse 1 in deren Bereich eine Einbuchtung 7 zur Unterbringung des (nicht dargestellten) Vergasers aufweist. Der Oberteil des Gehäuses 1 deckt diese Einbuchtung 7 zum Teil ab (strichpunktiert angedeutet).
Für die Luftaustrittsöffnung 6 ist ein Drosselschieber 8 zur Drosselung der Ansaugluft beim Anlassen des kalten Motors vorgesehen.
Gemäss Fig.3 und 4 besitzt das Gehäuse la elliptischen Querschnitt und die Luftaustrittsöffnung 6a, die ebenfalls durch einen Drosselschieber 8a ver schliessbar ist, ist in Richtung des Luftstromes, aber etwas aussermittig, angeordnet. Das Filter 2a hat selbstverständlich ebenfalls Ovalform und das Luft ansaugrohr 3a mit der Stossplatte 4a ist gegen die Gehäuseachse etwas seitlich versetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Kraft räder, mit im Dämpfergehäuse quer eingesetztem Luftfilter und von der Stirnseite einragendem Luft- ansaugrohr, dadurch gekennzeichnet, dass dem Luft ansaugrohr (3, 3a) eine allseits mit Abstand von der Gehäusewand gehaltene Stossplatte (4, 4a) nachge ordnet ist, die zum Luftfilter (2, 2a) hin abgebogene Ränder besitzt und den aufprallenden Luftstrom radial ablenkt.UNTERANSPRÜCHE 1. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftansaugrohr (3, 3a) zylindrisch mit aufgeweiteten Enden oder konisch ausgebildet ist. 2. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossplatte (4, 4a) von einem an der Gehäusewand befestigten Bügel (5) gehalten ist, der zugleich das einragende Luftansaugrohr (3, 3a) abstützt.3. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter dem Luft filter (2, 2a) vorgesehene Luftaustrittsöffnung (6,<I>6a)</I> mit einem Drosselschieber (8, 8a) ausgestattet ist. 4. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das längsgeteilte Dämp- fergehäuse (1, la) im Bereich der Luftaustrittsöffnung (6, 6a) eine Einbuchtung (7, 7a) zur Unterbringung des Vergasers aufweist.5. Ansauggeräuschdämpfer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (1) eine zigarrenartige Rotationskörperform mit einer seitlichen Einbuchtung (7) besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH337028D CH337028A (de) | 1955-03-09 | 1956-01-16 | Ansauggeräuschdämpfer, insbesondere für Krafträder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337028A (de) |
-
1956
- 1956-01-16 CH CH337028D patent/CH337028A/de unknown
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