CH337139A - Uhr mit stossgedämpft gelagertem Uhrwerk - Google Patents
Uhr mit stossgedämpft gelagertem UhrwerkInfo
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B37/04—Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
- G04B37/05—Fixed mountings for pocket or wrist watches
- G04B37/052—Fixed mountings for pocket or wrist watches with shock damping means not related to the winding stem
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Description
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Uhr mit stossgedämpft gelagertem Uhrwerk Die Erfindung betrifft eine Uhr mit stossgedämpft gelagertem Uhrwerk und ist dadurch gekennzeichnet, dass Uhrwerk und Gehäuse gegeneinander mittels Bolzen abgestützt sind, die unter der Wirkung einer rückstellenden Feder stehen und zugleich gegen die Rückstellfeder längsverschiebbar und kippbar angeordnet sind. Die stossgedämpfte Lagerung eignet sich insbesondere für Armbanduhren, weil sie auf einem vergleichsweise sehr kleinen Raum untergebracht werden kann, aus wenigen Teilen besteht, die sich für die Massenherstellung eignen und der Einbau des mit den stossdämpfenden Elementen ausgestatteten Uhrwerkes in das Gehäuse einfach ist.
Der Erfindungsgegenstand lässt sich indessen nicht nur bei Armbanduhren anwenden, er ist brauchbar ebenso auch für Taschenuhren.
Während bei dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die unter Federdruck stehenden Bolzen. in Federbüchsen eingelagert sind, die ihrerseits in Bohrungen der Werkgrundplatte liegen, ist unter gegebenen Umständen auch eine umgekehrte Anordnung möglich.
Die Zeichnung zeigt in vergrösserter Darstellung einen Teilschnitt senkrecht zur Zifferblattebene durch eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Uhr.
Der Uhrgehäusering ist mit 10 bezeichnet, mit 11 das Uhrglas, mit 12 der Gehäuseboden, mit 13 das zur Einfachheit als einteiliger Klotz gezeichnete Uhrwerk und mit 14 das Zifferblatt. In eine Sackbohrung 13a im Werkklotz 13 ist die im weiteren als Federbüchse bezeichnete, am Boden geschlossene Hülse 15 eingedrückt; sie enthält die Schraubenfeder 16 und den Bolzen 17. Der Bolzen 17 weist an seinem äussern Ende einen linsenförmigen Kopf 17a auf, für dessen Aufnahme in die Werkausnehmung 10a des Gehäuseringes eine umlaufende Rille 10b mit geraden Flanken eingearbeitet ist. Die Rillen- breite ist gleich dem Linsenkopfdurchmesser, derart, dass der Bolzen mit seinem Linsenkopf allseitige Kippbewegungen ohne Querverschiebung in der Rille 10b ausführen kann.
Der Bolzen 17 besitzt einen Schaft 17b und ein kugelballig gedrehtes Mittelteil 17c, dessen Durchmesser gleich dem lichten Durchmesser der Federbüchse 15 ist, derart, dass das Bolzenmittelteil 17c in der Büchse Kipp- bewegungen ohne Querverschiebung und Längsverschiebungen längs der Büchsenachse ausführen kann. Am Hinterende des Bolzens 17 ist schliesslich ein kegelförmiger Fortsatz 17d vorgesehen, auf den die Schraubenfeder 16 zu ihrer Führung und Halterung am Bolzen aufgesteckt wird.
Um das Verlieren des Bolzens zu verhindern, wird der Rand der Federbüchse bei 15a leicht ein- gebördelt.
Zum Einbau wird das in der Regel mit drei Bolzen versehene Uhrwerk zunächst mit zwei Bolzenköpfen 17a in die Rille eingeführt und dann das schrägliegende Uhrwerk mit dem dritten Linsenkopf an der Gehäuseringausnehmung 10a vollends eingedrückt. Zur Erleichterung des Einbaues und des Ausbaues kann die bodenseitige Flanke der Rille 10b (bei 100 an einer oder an drei Stellen über ein entsprechendes Bogenstück abgeschrägt werden, und zwar derart, dass die Abschrägungen abseits von den Stellen liegen, an denen sich die Linsenköpfe befinden, wenn das Uhrwerk auf die Aufzugskrone ausgerichtet ist, so dass nach dem Einspringen der Bolzen das Uhrwerk noch um ein entsprechendes Stück gedreht werden muss.
Die stossgedämpfte Lagerung wirkt in der Weise, dass bei Stössen parallel zur Zifferblattebene eine Relativbewegung zwischen Uhrwerk und Uhrgehäuse in Richtung der Längsachse 18 der Federbüchse 15 zustande kommt und hierbei ein Teil der beispielsweise
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in Dreizahl vorhandenen Federn 16 zusammengedrückt wird und nach Aufhören des Stosses das Uhrwerk wieder in dessen Ausgangslage zurückstellt.
Bei Stössen, die eine Querkomponente enthalten, das heisst unter einem mehr oder weniger grossen Winkel zur Zifferblattebene verlaufen, kommt neben der soeben beschriebenen Bewegung zwischen Uhrwerk und Uhrgehäuse senkrecht zur Zifferblattebene eine Relativbewegung zustande, wobei die Bolzen 17 mit ihren Linsenköpfen 17a in der Rille 10b und mit ihren balligen Mittelteilen 17e in den Federbüchsen 15 Kippbewegungen ausführen.
Durch die Kippbewe- gung wird die Schraubenfeder 16 sowohl zusammengedrückt wie gegen ihre Längsachse durchgebogen, und die dadurch hervorgerufene Rückstellkraft bewirkt, dass nach dem Aufhören des Stosses das Uhrwerk in seine (auf der Zeichnung dargestellte) Ausgangslage zurückkehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Uhr mit stossgedämpft gelagertem Uhrwerk, dadurch gekennzeichnet, dass Uhrwerk und Gehäuse gegeneinander mittels Bolzen abgestützt sind, die unter der Wirkung einer rückstellenden Feder stehen und zugleich gegen die Rückstellfeder längsverschiebbar und kippbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Uhrwerkes parallel zur Zifferblattebene wenigstens drei unter Federdruck stehende Bolzen angeordnet sind, die mit ihren äussern Köpfen in eine Querverschiebung nicht zulassende Pfannen im Gehäuse eingreifen und mit ihren innern Enden in Führungsbohrungen des Uhrwerkes kippbar und gegen die Rückstellfeder längsverschiebbar gelagert sind. 2.Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine umlaufende geradflankige Rille in der Werkausnehmung des Gehäuses und radiale Bohrungen an der Grundplatte des Uhrwerkes mit Federbüchsen, die in die genannten Bohrungen eingesetzt sind, vorgesehen sind, und dass die Bolzen einen linsenförmigen Kopf, dessen Durchmesser gleich der Rillenbreite und dessen Höhe annähernd gleich der Rillentiefe ist und einen Bolzenschaft von kleinerem Durchmesser als der Linsenkopfdurchmes- ser haben, und dass am Mittelteil des Bolzens eine kugelballige Verdickung, deren Durchmesser gleich der lichten Weite der Federbüchse ist,vorgesehen ist und die Rückstellfeder in die Federbüchse zwischen deren Boden und der kugelballigen Verdik- kung des Bolzens mit Vorspannung eingebaut ist. 3. Uhr nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Hinterende des Bolzens ein Aufsteckdorn für die Rückstellfeder vorgesehen ist. 4. Uhr nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bodenseitige Flanke der Rille neben der eigentlichen Lagerstelle der Bol- zenköpfe, zum Erleichtern des Ein- und Ausbaues des Uhrwerkes ein Stück weit abgeschrägt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337139X | 1955-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337139A true CH337139A (de) | 1959-03-15 |
Family
ID=6221133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337139D CH337139A (de) | 1955-02-03 | 1956-01-25 | Uhr mit stossgedämpft gelagertem Uhrwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337139A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238854B (de) * | 1963-06-18 | 1967-04-13 | Piquerez Sa Ervin | Wasserdichtes Formgehaeuse fuer Uhren |
-
1956
- 1956-01-25 CH CH337139D patent/CH337139A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238854B (de) * | 1963-06-18 | 1967-04-13 | Piquerez Sa Ervin | Wasserdichtes Formgehaeuse fuer Uhren |
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