CH337444A - Verfahren zur Herstellung eines Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut und gemäss dem Verfahren hergestellter Behälter - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut und gemäss dem Verfahren hergestellter Behälter

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CH337444A
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CH
Switzerland
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container
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trough
tub
end wall
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English (en)
Inventor
Weber Hans
Original Assignee
Almatic Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D21/00Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
    • B65D21/02Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
    • B65D21/0201Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together side-by-side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut und gemäss dem Verfahren hergestellter Behälter
Bisher wurde es als ein Mangel empfunden, dass zum Beispiel beim Versand von Getränken in Flaschen der Raum der Versandkisten, Harasse usw., bedingt durch die Flaschenform, nur ungenügend ausgenutzt werden konnte und dass die Versandbehälter, um Bruchgefahr möglichst zu vermeiden, verhältnismässig stark gebaut werden mussten, so dass sie ein erhebliches Gewicht besassen, was sich auf die Frachtkosten nachteilig auswirkte. Hinzu kam noch, dass das Gewicht der leeren Flaschen im Verhältnis zum Flascheninhalt (etwa 3 : 5) sehr ungünstig war.

   Durch das Einsammeln der leeren Flaschen, den Rücktransport und das Reinigen derselben entstanden wiederum erhebliche Spesen, so dass viele Verkaufsmöglichkeiten, beispielsweise im Export von alkoholfreien Obst- und Traubensäften, nicht ausgenützt werden konnten.



   Diesen   Übelständen    soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut und auf einen gemäss dem Verfahren hergestellten Behälter. Dieser Behälter ist vorzugsweise aus Kunststoff gebildet, und er ist als Wegwerfbehälter, das heisst als sog.   verlorene Packung ,  > , gedacht.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass aus einem deformierbaren Material ein wannenartiger Teil geformt wird, an dem hernach eine Abschlusswand angebracht wird. Dabei kann mindestens der wannenartige Teil aus Kunststoff gebildet werden. Das Formen des Kunststoffes zum wannenartigen Teil kann in einem der in der Kunststofftechnik bekannten Verfahren wie Vakuum-, Press-, Spritz- oder Ziehverfahren erfolgen.



  Die Abschlusswand kann durch Schweissen oder Kleben mit dem wannenartigen Teil verbunden werden.



   Der erfindungsgemässe Behälter ist dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem wannenartigen Teil und einer Abschlusswand für denselben besteht.



  Zur Vergrösserung der Auflagefläche zwischen dem wannenartigen Teil und der Abschlusswand kann der wannenartige Teil auf der der Abschlusswand zugekehrten Seite mit einem nach aussen gerichteten flachen Umfangsrand versehen sein. Bei Verschweissen des wannenartigen Teils mit der Abschlusswand ist dadurch auch ein Anschlag für die Schweissvorrichtung geschaffen.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ] eine Vorderansicht des Behälters,
Fig. 2 eine Ansicht des Behälters von links gesehen, wobei die linke untere Ecke durchbrochen ist,
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt und in vergrö sserter Darstellung,
Fig. 4 den Behälter nach Fig. 2 von oben gesehen,
Fig. 5 den Behälter nach Fig. 1 von oben gesehen und vergrössert dargestellt,
Fig. 6 eine Detailvariante und
Fig. 7 ein geöffneter Versandkasten mit eingelegten Behältern.



   Der Behälter gemäss Fig. 1 bis 6 weist einen wannenartigen Teil 1 aus deformierbarem Material, vorzugsweise Kunststoff, auf, welcher im Vakuum-, Press-, Spritz- oder Ziehverfahren gebildet wird. Die Form dieses wannenartigen Teils 1 ist im Grundriss gesehen die eines Trapezes. Am verjüngten Ende des wannenartigen Teils 1 wird bei der Verformung der nach aussen gerichtete Kragen 2 gebildet, welcher die Austrittsöffnung 3 begrenzt und der als Ausgusshals dient. Die flache Abschlusswand 4, welche je nach   Verwendungszweck aus Kunststoff oder aus einem mit Kunststoff kaschierten Karton besteht, wird mit dem wannenartigen Teil 1 durch Verschweissen oder Verkleben verbunden. Dabei kann der wannenartige Teil 1 stumpf auf der Abschlusswand 4 aufliegen oder mit einer Umrandung versehen sein.

   Die Austrittsöffnung 3 kann entweder vor Aufbringen der Abschlusswand 4 an den wannenartigen Teil 1 verschlossen werden, sofern die Füllung des wannenartigen Teils 1 vor dem Aufbringen der Abschlusswand 4 erfolgt, oder auch nach der Füllung des Behälters. Die Austrittsöffnung 3 wird mit der Kappe 5 verschlossen, welche so ausgebildet ist, dass sie den Kragen 2 an seinem ganzen Umfang übergreift und an der Stelle der Austrittsöffnung 3 mittels einer kreisförmigen Spannscheibe 6 sich mit dem Kragen 2 verspannt. Die Kappe 5 ist mit ihren beiden Lappen 7 und 8 mit dem wannenartigen Teil 1 teilweise oder ganz verschweisst oder verklebt. Beim Öffnen des Behälters braucht nur einer der Lappen 7 oder 8 ergriffen zu werden, worauf die Kappe 5 mitsamt der   Spannscheibe    6 abgehoben werden kann.



   Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann der kragenförmige Ausgusshals 5 auch durch eine U-förmigen Querschnitt aufweisende Kappe 9 abgeschlossen werden. Diese Kappe, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht, wird zweckmässig zum Beispiel mittels eines Stempels satt in den Kragen 2 eingepresst und auf elektrischem Wege mit demselben verschweisst.



  Zwecks Entnahme des Behälterinhaltes wird der Boden der Kappe 9 durch Einstechen geöffnet.



   Bei Behältern, die zur Aufnahme von rieselfähigem Gut dienen, kann die Kappe 9 mit einer Reihe von Streuöffnungen versehen werden.



   In Fig. 7 der Zeichnung sind versandfertige Behälter 10 in einem Versandkarton 11 geordnet gezeigt. Die Raumausnützung ist dabei optimal.



   Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann der wannenartige Teil auch die Form eines Quaders aufweisen. Die trapezförmige Grundfläche hat jedoch den Vorteil, dass bei geneigter Haltung des Behälters zum Ausgiessen seines Inhaltes der zum gleichmässigen Ausgiessen notwendige Lufteintritt besser erfolgt als bei einem quaderförmigen Behälter gleichen Volumens. Zur Versteifung kann der wannenartige Teil des Behälters mit Verstärkungsrippen versehen sein. Auch kann der wannenartige Teil des Behälters mit Prägungen versehen sein, die beispielsweise über seinen Inhalt oder über die Herstellerfirma desselben Aufschluss geben. Eine Versteifung des Behälters wird auch dadurch erreicht, dass die aufzubringende Abschlusswand aus dickerem Material gewählt wird als der wannenartige Teil.



   Die Wandungen des Behälters können mit Beschriftungen usw. versehen sein.



   Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher der wannenartige Teil des Behälters mit einem nach aussen gerichteten flachen Umfangsrand versehen ist, der als Auflage für die Abschlusswand dient.



   Indem der beschriebene Behälter nach unten erweitert, der Schwerpunkt bei gefülltem Behälter also nach unten verlegt ist, besitzt er eine gute Standfestigkeit.



   Wird der beschriebene Behälter als Halbfabrikat an die Abnehmer geliefert, so dass diese die Abschlusswand selber aufschweissen können, besitzt er den Vorteil, dass die wannenartigen Teile ineinandergeschachtelt werden können und bei Versand und Aufbewahrung sehr wenig Platz beanspruchen.



   Der die Ausgussöffnung umschliessende Kragen des Behälters kann mit einer als Tropfenfänger wirkenden Einkerbung versehen sein.



   Der beschriebene Behälter kann je nach dem Verwendungszweck in den verschiedensten Farbtönen hergestellt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines mindestens eine verschliessbare Austrittsöffnung aufweisenden Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem deformierbaren Material ein wannenartiger Teil geformt wird, an dem hernach eine Abschlusswand angebracht wird.
    II. Behälter, hergestellt gemäss Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem wannenartigen Teil und einer AD- schlusswand für denselben besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusshals (5) des Behälters in einem Arbeitsgang bei Formung des wannenartigen Teils gebildet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der wannenartige Teil des Behälters aus Kunststoff besteht.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters im Vakuumverfahren gebildet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters im Pressverfahren gebildet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters im Spritzverfahren gebildet wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters im Ziehverfahren gebildet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusswand durch Verschweissen mit dem wannenartigen Teil des Behälters verbunden wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusswand durch Kleben mit dem wannenartigen Teil verbunden wird.
    9. Behälter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe eine trapezförmige Grundfläche besitzt.
    10. Behälter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schmalseite des Behälters in bezug auf die andere Schmalseite schräg verläuft.
    11. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgussöffnung (3) am verjüngten Ende des wannenartigen Teils des Behälters angeordnet ist.
    12. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgussöffnung (3) von einem zylindrischen, nach aussen vorstehenden Kragen (2) umgeben ist.
    13. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschluss der Ausgussöffnung (3) eine Kappe (5) dient, die zur Aufnahme eines Spannorgans (6) eingerichtet ist.
    14. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (5) mindestens einen lösbar mit dem Behälter verbundenen Lappen (7, 8) aufweist.
    15. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannorgan eine kreisförmige Scheibe (6) dient.
    16. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschluss des Ausgusshalses eine in diesen eingesetzte und mit ihm verschweisste Kappe (9) dient.
    17. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters mit Verstärkungsrippen versehen ist.
    18. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wannenartige Teil des Behälters mindestens teilweise mit Prägungen versehen ist.
    19. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Versteifung des Behälters die Abschlusswand (4) aus einem festeren Material besteht als die Wandung des wannenförmigen Teils.
    20. Behälter nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusswand (4) desselben aus einem mit einer Kunststoffolie kaschierten Karton besteht.
CH337444D 1955-10-26 1955-10-26 Verfahren zur Herstellung eines Behälters für flüssiges oder rieselfähiges Gut und gemäss dem Verfahren hergestellter Behälter CH337444A (de)

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