CH337491A - Ozonisator - Google Patents
OzonisatorInfo
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Description
Ozonisator Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ozoni- sator, der gegenüber den bekannten Ozonisatoren eine wesentlich grössere Ausbeute ergibt.
Anhand der beiliegenden Zeichnung werden im folgenden zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 stellt einen teilweisen Längsschnitt und eine teilweise Draufsicht eines Ozonisators dar. Die ganze Apparatur besteht mit Ausnahme der elektrisch leitenden Teile aus Glas. Sie weist zwei voneinander lösbare Teile auf, einen innern Teil 1 und einen äussern Teil 2. Der innere Teil 1 besitzt zuoberst einen Ansaugstutzen 3, an den sich das Rohr 4 anschliesst, das einen grösseren Durch messer aufweist. Mit diesem Rohr 4 ist ein wei teres Rohr 5 an den beiden Stellen 6 und 7 derart unlösbar verschmolzen, dass ein hohlzylinderförmiger Raum 8 gebildet wird. Das Rohr 5 ist unten ab geschlossen. Es enthält die erste Elektrode 9, die satt in ihm sitzt und durch einen elektrischen Leiter 10, der einem Schwingbesen gleicht, zusätzlich fest gehalten wird.
Das untere Ende dieses Leiters 10 ist in das Rohr 5 eingeschmolzen und mit einer auf dieses Rohr 5 aufgesteckten Kontakthülse 11 elek trisch leitend verbunden. Das Rohrinnere ist durch Löcher 12 mit dem Raum 8 verbunden. Aussen auf dem Rohr 4 sitzt die zweite Elektrode 13, die durch einen Draht 14 mit der Kontakthülse 15 elektrisch leitend verbunden ist. Dieser vorstehend beschriebene innere Teil 1 steckt im äussern Teil 2, der im wesentlichen aus einem teilweise doppel wandigen Rohr 16 besteht. Das Rohr 16 besitzt einen Anschluss 17 sowie die Doppelwand 26 mit den beiden Anschlussöffnungen 18 und 19.
Zwei Distanzringe 20 und 21 aus PVC halten die beiden Teile 1 und 2 gegenseitig in der richtigen Lage, während der sich zwischen ihnen befindende Raum 22 durch ein Schlauchstück 23 und eine Kittdich tung 24 abgeschlossen wird.
Von den beiden Elektroden 9 und 13 besteht die innere aus einer gewöhnlichen und die äussere aus einer perforierten Metallfolie. Als Metall eignet sich für alle leitenden Bestandteile besonders gut Aluminium, da dieses vom Ozon nicht angegriffen wird.
Der beschriebene Ozonisator arbeitet wie folgt: Durch eine am Anschluss 17 angeordnete Pumpe (zum Beispiel eine Wasserstrahlpumpe) wird das mit Ozon anzureichernde Gas (Luft oder Sauer stoff) durch den Ozonisator hindurchgesogen. Na türlich könnte es auch unter geringem Überdruck durch den Ansaugstutzen 3 eingeblasen werden. Von diesem strömt es durch das Rohr 5 und tritt durch die Löcher 12 in den Entladungsraum 8 ein, den es durch die Löcher 25 wieder verlässt. Im Rohr 22 wird es durch ein in der Doppelwandung 26 strömendes Kühlmittel gekühlt. Als Kühlmittel, das durch die Öffnung 18 eintritt und die Wan dung durch die Öffnung 19 wieder verlässt, kann Luft oder Wasser verwendet werden.
Aus dem Kühlraum 22 gelangt das mit Ozon angereicherte Gas zum Anschluss 17.
An die beiden Kontakthülsen 11 und 15 wird die zur Aufrechterhaltung der das Ozon bildenden Gasentladung nötige Spannung angelegt. Es kann das zum Beispiel eine Wechselspannung von 12 000 Volt sein.
Die Fig.2 der Zeichnung zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die unverän derten Teile sind mit denselben Bezugszeichen ver sehen wie in der Fig. 1, während den geänderten Teilen ein a angefügt worden ist. Wie man aus der Zeichnung ersehen kann, ist der elektrische Leiter 10a mit der Kontakthülse lla verbunden, die nun am obern Ende des Ozonisators sitzt. Der Ansaugstutzen 3a ist daher seitlich am innern Teil 1, ungefähr symmetrisch zur Kontakthülse 15a angeordnet. Die Wirkungsweise dieses Ausführungs beispiels entspricht der vorstehend beschriebenen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ozonisator zur Bildung und Anreicherung von Ozon in einem durch ihn hindurchströmenden Gas mit zwei Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei hohle, ineinandersteckende, voneinander trennbare Glasteile aufweist, von denen der Innere auf einem Teil seiner Länge eine Doppelwand be sitzt, auf welcher innen die eine und aussen die andere Elektrode angebracht ist, wobei die beiden Wände derart mit Löchern versehen sind, dass das dem innern Glaskörper durch eine Einström- öffnung zuströmende Gas an der innern Elektrode vorbei,dann in entgegengesetzter Richtung zwi schen den beiden Wänden und dann in der ur sprünglichen Richtung zwischen den beiden Glas- teilen an der zweiten Elektrode vorbeiströmen muss, und weiters dadurch gekennzeichnet, dass die innere Elektrode aus einer Metallfolie und die äussere aus einer perforierten Metallfolie besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Ozonisator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenelektrode ein Metall zylinder ist, der durch eine federnde Zuleitung an die Doppelwand gedrückt wird.2. Ozonisator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Elektrode ein Me tallzylinder ist, der satt auf der Doppelwand sitzt. 3. Ozonisator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Glasteile durch Dichtungsmittel miteinander verbunden sind. 4. Ozonisator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Glasteil mindestens im Bereich der Elektroden eine Doppelwand für ein durchströmendes Kühlmedium aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337491T | 1955-11-23 |
Publications (1)
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| CH337491A true CH337491A (de) | 1959-04-15 |
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ID=4504325
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|---|---|---|---|
| CH337491D CH337491A (de) | 1955-11-23 | 1955-11-23 | Ozonisator |
Country Status (1)
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1955
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