CH338062A - Flüssigkeits-Strömungskupplung - Google Patents

Flüssigkeits-Strömungskupplung

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CH338062A
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scoop tube
tube
scoop
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servomotor
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Sinclair Harold
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Sinclair Harold
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/06Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
    • F16D33/08Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control
    • F16D33/14Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control consisting of shiftable or adjustable scoops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Flüssigkeits-Strömungskupplung       Die vorliegende Erfindung betrifft     Flüssigkeits-          Strömungskupplungen    einer Bauart, welche mit einem  durch ein     beschaufeltes    Pumpenelement und ein  ebensolches Turbinenelement gebildeten Arbeitskreis  lauf und einem einstellbaren Schöpfrohr zur Verände  rung der Füllung der Arbeitskammer mit Arbeits  flüssigkeit vorgesehen ist, wodurch das     Drehmo-          ment-Übertragungsvermögen    der Kupplung verändert  werden kann.  



  Normalerweise erfolgt die Einstellung des     Schöpf-          rohres    in die jeweils gewünschte Stellung von Hand.  Bei grossen Kupplungen, die für die     L7bertragung     grosser Drehmomente bestimmt sind, beispielsweise  bei     Schiffsantriebsanlagen,    bei welchen die Antriebs  energie von Dieselmotoren über Getriebe übertragen  wird, müssen zur Verstellung des Schöpfrohres von  der Bedienungsperson sehr erhebliche Kräfte aufge  bracht werden. Die     Flüssigkeits-Strömungskupplung     gemäss vorliegender Erfindung versucht diesen Nach  teil zu beheben.

   Diese     Flüssigkeits-Strömungskupp-          lung    ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung  des Schöpfrohres ein durch Flüssigkeitsdruck betätig  ter Servomotorantrieb vorgesehen ist, der einen  durch den infolge des     Eintauchens    des Schöpfrohres  in die Arbeitsflüssigkeit erhaltenen     Flüssigkeitsdruck     betätigten Servomotor und einstellbare Steuermittel  zur Steuerung der Tätigkeit dieses Servomotors auf  weist.  



  Dabei kann der Flüssigkeitsdruck zur Betätigung  des Servomotors von einem Kanal     abgegriffen    wer  den, durch welchen vom Schöpfrohr her Arbeits  flüssigkeit     fliesst,    wobei     Drosselmittel    vorgesehen  sind, die bei Betätigung der erwähnten Steuermittel  im Sinne einer Zurückziehung des Schöpfrohres  selbsttätig die Strömung in dem genannten Kanal  drosseln und den darin herrschenden Flüssigkeits  druck erhöhen.    Zum besseren Verständnis der Erfindung wird  dieselbe an einem Ausführungsbeispiel mittels bei  liegender Zeichnungen erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht  einer     Flüssigkeits-Strömungskupplung,          Fig.2    einen Servomotor und ein     Verteilsteuer-          organ    in grösserem Massstab im Schnitt.  



  Die dargestellte     Flüssigkeits-Strömungskupplung     gehört einer Bauart an, welche ein verschiebbares  Schöpfrohr aufweist, welches dazu dient, die Arbeits  flüssigkeit aus einer mit dem einen     beschaufelten    Rad  der Kupplung umlaufenden Vorratskammer in die  von einem     beschaufelten    Pumpenrad und einem     be-          schaufelten    Turbinenrad gebildete Arbeitskammer  der Kupplung überzuführen, wobei die Arbeitskam  mer mit verengten     Überströmdüsen    versehen ist,  durch welche die     Arbeitsflüssigkeit    während des Be  triebes der Kupplung aus der Arbeitskammer aus  strömen und in die Vorratskammer übergeleitet wer  den kann.

   Kupplungen dieser Bauart, jedoch mit     ver-          schwenkbarem    Schöpfrohr, sind beispielsweise in der  Schweizer Patentschrift Nr. 204025 beschrieben.  



  Eine Leitung 1 verbindet den     Auslass    des     Schöpf-          rohres    2 mit einer Röhre 6, während eine Leitung 7  die Röhre 6 mit einer     Flüssigkeits-Einlassöffnung    ver  bindet, welche in die Arbeitskammer der Kupplung  führt. Zweigleitungen 3 und 4 sind mit einem Küh  ler 5 verbunden, durch welchen ein     ölumlauf    statt  findet, wobei ein federbelastetes, als Kolbenschieber  ausgebildetes Drosselorgan 18 vorgesehen ist, um die  Strömung aus der Leitung 1 zur Röhre 6 während  des normalen Kupplungsbetriebes zu     drosseln    und  dadurch sicherzustellen, dass der Hauptumlauf über  den Kühler erfolgt.  



  Wenn das Schöpfrohr schnell eingetaucht wird,  so dass eine schnelle     Füllung    der Arbeitskammer er  folgt, so bewirkt der Druckanstieg in der Leitung 1,      dass das Drosselorgan 18 sich selbsttätig öffnet, so  dass durch die Röhre 6, zusätzlich zur Strömung  durch den Kühler, eine verstärkte Flüssigkeitsströ  mung in Richtung der Fülleitung 7 auftritt.  



  Das Schöpfrohr 2 ist mit einem Betätigungshebel  8 verbunden, der bei 9 an einem feststehenden Teil  der Kupplung     angelenkt    und wirkungsmässig mit  einem einen Schlitz aufweisenden Hebel 10 verbun  den ist, wobei in den Schlitz ein Zapfen 11 derart  eingreift, dass bei Betätigung des Hebels 8 das  Schöpfrohr 2 bewegt (verschoben) wird. Der Hebel 8  ist ausserdem mit dem Kolben 12 eines     Öl-Servo-          zylinders    13 verbunden. Eine von der oben erwähn  ten Leitung 1 abzweigende Röhre 14 führt zu einem  Steuerschieber 15, welcher eine     Schieberstange    16  aufweist, die mit einem Betätigungshebel 24 zusam  menwirkt.

   Durch entsprechende Einstellung der       Schieberstange    16 kann der Schieber 15 wahlweise  jeweils so eingestellt werden, dass die Abzweigröhre  14 entweder Verbindung mit der einen oder mit der  andern Seite des Kolbens 12 des Servozylinders 13  bekommt, wobei die     jeweils    entgegengesetzte Seite  des     Kolbens    12 gleichzeitig Verbindung mit einer       Auslassöffnung    17 bekommt, die ihrerseits über die  Leitung 26 und die Röhre 6 wiederum mit der Ein  lassleitung 7 in Verbindung steht. Der Betätigungs  hebel der Stange 16 des Schiebers 15 kann von Hand  betätigt werden oder er kann beispielsweise mit dem       Brennstoffüllungs-Einstellhebel    der der Kupplung  zugeordneten Antriebsmaschine verbunden sein.  



  Das Schöpfrohr 2 ist mit seiner Längsachse im  wesentlichen vertikal angeordnet, wobei die     Schöpf-          rohröffnung    in der dargestellten Weise unten liegt.  Das Gewicht des Schöpfrohres 3 versucht, das  Schöpfrohr in seine unterste Stellung zu bewegen,  d. h. in Richtung der     Eintauchung    der     Schöpfrohr-          öffnung    in die in der Vorratskammer befindliche  Arbeitsflüssigkeit, welche, wenn die Kupplung sich  im Betrieb befindet, einen umlaufenden Flüssigkeits  ring bildet, der mit der Vorratskammer zusammen  umläuft.

   Je nach der Einstellung der     Schieberstange     16 des Schiebers 15 kann der Druck der Arbeits  flüssigkeit in der Leitung 1, die mit dem     Schöpfrohr-          auslass    Verbindung hat, über die Röhre 14 der einen  Seite des Kolbens 12 zugeführt werden, so dass das  Schöpfrohr 2 aus dem Flüssigkeitsring der Vorrats  kammer herausgezogen wird, oder er kann der an  dern Seite des Kolbens 12 zugeführt werden, wo  durch er dazu beiträgt, das Schöpfrohr 2, welches  unter der Wirkung seines Eigengewichtes steht, in  den Flüssigkeitsring der Vorratskammer einzutau  chen.  



  Das federbelastete Drosselorgan 18 ist ausserdem  mit einem Kolben 19 versehen, welcher, wenn der  Schieber 15 bzw. die Stange 16 im Sinne einer Zu  rückziehung des Schöpfrohres 2 betätigt wird, beim  Zutritt von Öl zum Zylinder 13 an der rechten Seite  des Kolbens 12 über eine Röhre 20 dem Flüssig  keitsdruck des Öls ausgesetzt wird, welcher zusätz  lich zur Federbelastung des Organs 18 wirkt und    somit bewirkt, dass das Drosselorgan 18 den     Auslass     des Öls aus dem Kanal 1 drosselt oder völlig unter  bindet, wodurch wiederum eine Druckerhöhung in  der Röhre 14 eintritt, welche ihrerseits bewirkt, dass  der Servomotor im Sinne einer Zurückziehung des  Schöpfrohres wirksamer wird.  



  Wenn umgekehrt das Schöpfrohr eingetaucht  wird, wird der Druck im Rohr 14 wegen der tiefe  ren     Eintauchung    der     Schöpfrohröffnung    in den um  laufenden Flüssigkeitsring erhöht. Um eine uner  wünscht schnelle     Schöpfrohreintauchbewegung    zu  verhindern, kann die in gestrichelten Linien ange  deutete Öffnung 25, welche die Flüssigkeit zur linken  Seite des Kolbens 12 zutreten lässt, in ihren Abmes  sungen entsprechend klein gehalten sein.  



  Ein bewegliches Organ des Schiebers 15 ist mit  dem Hebel 8 über einen Lenker 21 verbunden, wo  durch ein Nachfolgetrieb geschaffen wird, der sicher  stellt, dass jeder gewünschten Einstellung des     Schöpf-          rohres    2 und entsprechender Füllung der Arbeits  kammer auch eine entsprechende Einstellung des       Schieber-Betätigungshebels    24 zugeordnet ist. Eine  Einrichtung zur Betätigung des Schöpfrohres von  Hand, beispielsweise eine Verlängerung 23 des He  bels 8, kann vorgesehen sein, um eine Einstellung des  Schöpfrohres dann vornehmen zu können, wenn die  Kupplung sich ausser Betrieb befindet und infolge  dessen keine unter Druck stehende Flüssigkeit vom  Schöpfrohrsystem geliefert wird, um den Servomotor  zu betätigen.  



  Bei der beschriebenen Anordnung ist keine       Druckflüssigkeitsquelle    vorgesehen, welche zur Be  tätigung des Servomotors und des Schöpfrohres dient,  wenn die Kupplung stillsteht. Läuft jedoch die An  triebsmaschine an, so wird der sich im Schöpfrohr  aufbauende Flüssigkeitsdruck zur Einstellung des  Schöpfrohres entsprechend der Stellung der Schieber  stange 16 zur Verfügung stehen, weil sich das     Schöpf-          rohr    sodann in voll eingetauchter Stellung befindet.  



       Fig.1    zeigt ein einseitiges Schöpfrohr, welches sich  für einen Antrieb mit einer nur in einer Drehrich  tung wirkenden Maschine eignet, beispielsweise einer  Maschine, welche über ein Wendegetriebe arbeitet.  Wenn es sich um eine Maschine direkt umsteuerbarer  Bauart handelt, so wird ein Schöpfrohr mit zwei in  verschiedenen Richtungen weisenden     Schöpföffnun-          gen    vorgesehen, wie dies allgemein bei umsteuer  baren Maschinen der Fall ist.

   Wenn die Maschine im  Verlauf eines     Umsteuervorganges    kurz angehalten  wird, dann wird das Schöpfrohr, falls es sich in mehr  oder weniger zurückgezogener Stellung befindet, sich  zwischenzeitlich nach unten bewegen, um sich wie  der in die vorherige, durch den Hebel 24 eingestellte  Lage zurückzubewegen, sobald die Maschine wieder  angelassen und der Flüssigkeitsdruck innerhalb des  Schöpfrohres zur Betätigung des Servomotors aufge  baut ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeits-Strömungskupplung mit einem durch ein beschaufeltes Pumpenelement und ein ebensol- ches Turbinenelement gebildeten Arbeitskreislauf und einem einstellbaren Schöpfrohr zur Veränderung der Füllung der Arbeitskammer, dadurch gekennzeich net, dass zur Einstellung des Schöpfrohres ein durch Flüssigkeitsdruck betätigter Servomotorantrieb vor gesehen ist, der einen durch den infolge des Eintau- chens des Schöpfrohres (2) in die Arbeitsflüssigkeit erhaltenen Flüssigkeitsdruck betätigten Servomotor (12, 13) und einstellbare Steuermittel (15, 16) zur Steuerung der Tätigkeit dieses Servomotors aufweist.
    UNTERANSPRUCH Flüssigkeits-Strömungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssig keitsdruck zur Betätigung des Servomotors (12, 13) von einem Kanal (1) abgegriffen wird, durch welchen vom Schöpfrohr (2) her Arbeitsflüssigkeit fliesst, wo bei Drosselmittel (18) vorgesehen sind, die bei Be tätigung der erwähnten Steuermittel (15, 16) im Sinne einer Zurückziehung des Schöpfrohres selbsttätig die Strömung in dem genannten Kanal drosseln und den darin herrschenden Flüssigkeitsdruck erhöhen.
CH338062D 1954-10-25 1955-10-12 Flüssigkeits-Strömungskupplung CH338062A (de)

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