CH338856A - Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von Motoren für den Antrieb von elektrischen Lokomotiven - Google Patents

Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von Motoren für den Antrieb von elektrischen Lokomotiven

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CH338856A
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Benjamin Clark Kenneth John
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Metalastik Ltd
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    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/48Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension

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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von Motoren für den Antrieb  von elektrischen     Lokomotiven       Es ist bekannt, den Antriebsmotor für elek  trische Lokomotiven mit einer Traverse des Fahr  gestelles zu verbinden, wobei die Verbindung haupt  sächlich in der Mitte der Traverse     erfolgt.    Bei dieser  bekannten     Ausführung    wird durch die     seitliche    Ab  stützung des Motors die Traverse auf Biegung und       Torsion        beansprucht,    was sich nachteilig     auswirkt.     Der Zweck der     Erfindung    besteht darin, das Auf  treten solcher Beanspruchungen zu eliminieren.  



  Die dem genannten Zweck dienende erfindungs  gemässe Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von  Motoren für den Antrieb von elektrischen Loko  motiven enthält eine V-förmige Strebe, deren freie  Armenden ausserhalb der senkrechten Längsmittel  ebene mit dem Fahrgestell und deren Armenden an  der Zweigstelle der Strebe mit dem Antriebsmotor  verbunden sind, wobei jede Verbindung gummi  elastisch ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausführung der vorlie  genden Erfindung ist die V-förmige Strebe mit     einem     Querorgan des Gestelles, zum Beispiel mit dem  Getriebekopf oder einer Traverse, verbunden. Die  V-förmige Strebe kann jedoch auch mit den Längs  balken des     Gestellrahmens    verbunden sein.  



       Vorteilhaft    sind die Armenden an der Zweig  stelle durch eine Manschette verbunden; ferner ist  am Motor ein axialer Bolzen in der Achse der Man  schette angebracht und dazwischen eine gummi  elastische Hülse, die von der Manschette und dem  Bolzen festgehalten ist. Die Anordnung kann so ge  troffen sein, dass die Gummihülse mit der Man  schette oder dem Bolzen haftend verbunden ist.  Die Gummihülse kann ferner zusätzlich unter ra  dialem Druck zwischen der Manschette und dem       Bolzen    stehen.

      Es können die freien Armenden der V-förmigen  Strebe mit Mitteln verbunden sein, die einen kugeligen  innern Gelenkteil enthalten, der von einer     Gummi-          kalotte    umhüllt ist und zwischen zwei oder mehr  teilzylindrischen Elementen     eingepresst    ist, wobei  diese Elemente eine innere kugelige     Teilfläche    be  sitzen und mittels einer Hülse zum äussern Gelenk  teil zusammengehalten werden.  



  Um zu gewährleisten, dass die von der     V-för-          migen    Strebe auf die Traverse oder den Getriebe  kopf oder die Längsbalken des     Gestelirahmens    über  tragenen Kräfte hauptsächlich in deren Längsrich  tung übertragen werden, bilden die Arme der Strebe  einen relativ grossen Winkel, zum Beispiel etwa  120 Grad.  



  Im nachfolgenden sind zwei Ausführungsbeispiele  der     Erfindung    anhand der Zeichnung beschrieben.       Fig.    1 ist eine Planansicht einer     Abstützvorrich-          tung    an einem Triebgestell einer elektrischen Loko  motive.  



       Fig.    2 ist eine vergrösserte Ansicht bzw. ein  Teilschnitt eines Teils der     Abstützvorrichtung    nach       Fig.    1.  



       Fig.3    zeigt eine von     Fig.    1 abweichende Aus  führungsform der Vorrichtung, und       Fig.4    ist eine Seitenansicht der Ausführung  nach     Fig.    3.  



  Nach     Fig.    1 enthält der     Fahrgestellrahmen    eine  Traverse 5 und zwei Längsbalken 6. Ein Teil des  Antriebsmotors ist mit 7 bezeichnet. Die, seitliche  Abstützung des Motors besorgt eine V-förmige  Strebe, deren Arme 8 an ihren freien Enden an  der Traverse 5 befestigt sind. Zur Befestigung ist  für jeden     @    Arm 8 ein gummielastisches Gelenk vor  gesehen, das als Ganzes mit 9 bezeichnet und zwi  schen Ansätzen 10 der Traverse 5 festgehalten ist.      Das Gelenk 9 enthält einen kugeligen innern     Teil,     der     in    eine gummielastische     Kalotte    gehüllt und  zwischen zwei oder mehr teilzylindrischen Elemen  ten     eingepresst    ist.

   Jedes dieser Elemente hat einen  kugeligen     innern        Oberflächenteil.    Die genannten  Elemente sind mittels einer     Hülse    zusammengehalten  und bilden den äussern Teil des Gelenkes. Der in  nere     Teil    wird von einem Bolzen 11 getragen oder  besteht mit demselben aus einem Stück, wobei  der     Bolzen    mit den Ansätzen 10 verbunden ist.  



  Die Arme 8 sind an der Zweigstelle mit dem  Motor 7 verbunden. Nach     Fig.    2 sind die Arme 8  mittels einer Manschette 12 miteinander verbunden.  Die     Bolzen    sind mit 13 bezeichnet. Eine Büchse  14 ist mit dem Motor verbunden mittels der Bolzen  15. Die Büchse 14 verläuft axial zur Manschette  12 und ist exzentrisch am Bolzen 15 montiert. Die  exzentrische Büchse 14 liegt innerhalb einer zylin  drischen Büchse 16, die durch Schrauben 17 am  Motor 7 gegen Drehung gesichert ist und einen  Ring 18 trägt. Eine gummielastische     Hülse    19 ist  mit der Manschette 12 und/oder dem Ring 18 in  haftender Verbindung. Ferner kann die Konstruk  tion so vorgesehen sein, dass die Hülse 19 zwischen  dem Ring 18 und der Manschette 12 unter Druck  steht.  



  Die Büchse 14 besitzt einen Vorsprung 20 mit       flachen    Seitenwänden, die dazu dienen, die Büchse  zu drehen, wenn der Bolzen 15 gelöst ist.  



  Wenn der Bolzen 15 gelöst ist, kann die exzen  trische Büchse 14 eingestellt werden, um die Ein  stellung der V-förmigen Strebe in bezug auf den  Motor 7 zu verändern, zum Beispiel zum Ausgleich  von     fabrikatorischen    Ungenauigkeiten. Nach vollen  deter Einstellung wird der Bolzen 15 angezogen.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist eine     Ausführung    darge  stellt,     in    der die Arme 8 der V-förmigen Strebe  an den Längsbalken 6 des     Radgestellrahmens    mit  tels der vorerwähnten Gummigelenke 9 befestigt  sind. Die Zweigstelle der Arme 8 ist mit dem Motor  7 mittels einer Gummi- oder einer gummiähnlichen  Büchse mit dem erforderlichen Zubehör montiert  und als Ganzes mit 21 bezeichnet. Diese Verbin  dung kann gleich ausgeführt sein, wie anhand der       Fig.2    beschrieben ist.  



  Anstatt die V-förmige Strebe an der Traverse des  Fahrgestelles zu befestigen, kann die Befestigung  am Getriebekopf desselben erfolgen. Die     V-för-          mige    Strebe kann zwischen den Armen 8 ein Ver  bindungsstück aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von Mo toren für den Antrieb von elektrischen Lokomotiven, gekennzeichnet durch eine V-förmige Strebe, deren freie Armenden ausserhalb der senkrechten Längs- mittelebene mit dem Fahrgestell und deren Arm enden an der Zweigstelle der Strebe mit dem An triebsmotor verbunden sind, wobei jede Verbindung gummielastisch ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Strebe an einem Querorgan des Gestelles befestigt ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Strebe mit dem Getriebekopf des Gestelles verbunden ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Strebe mit einer Traverse des Gestellrahmens verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Strebe mit den seitlichen Längsbalken des Gestellrahmens verbun den ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Arme der V-förmigen Strebe mit Mitteln verbunden sind, die einen kugeligen innern Gelenkteil enthalten, der von einer Gummikalotte umhüllt ist und zwischen zwei oder mehr teilzylindrischen Elementen einge- presst ist, wobei jedes dieser Elemente eine innere kugelige Teilfläche besitzt und wobei die genannten Elemente mittels einer Hülse zum äussern Gelenk teil zusammengehalten werden. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Armenden an der Zweigstelle der Strebe mit dem Antriebsmotor durch Mittel verbunden sind, welche eine seitliche Verstellung zwischen der Zweigstelle und dem Motor gestatten. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Verstellung mittels eines exzentrischen Organs ermöglicht ist, das einen Teil der Befestigungsmittel darstellt. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine exzentrische Büchse mit dem Motor in Verbindung steht, wobei die Büchse innerhalb eines zylindrischen Organs montiert ist, zwischen welchem und einem weiteren zylindrischen Organ eine Hülse aus Gummi vorgesehen ist. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gummihülse zwischen dem innern und dem äussern zylindrischen Organ im vorgepressten Zustand befindet. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus Gummi in Haftverbindung mit dem innern und dem äussern zylindrischen Organ oder mit nur einem derselben steht.
CH338856D 1956-05-18 1957-05-17 Vorrichtung zur seitlichen Abstützung von Motoren für den Antrieb von elektrischen Lokomotiven CH338856A (de)

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