Maschine zum Zerreiben von Käse, Nüssen und dergleichen Es sind Maschinen zum Zerreiben von Käse, Nüssen und dergleichen bekannt, welche eine in einem nach unten und nach vorn offenen Gehäuse angeordnete, auf dem Ende der Antriebswelle be festigte, nach vorn offene, innengezahnte und perfo rierte Reibtrommel besitzen, bei welchen das zu zerreibende Gut durch einen Einfüllstutzen, welcher schräg ins Innere der Reibtrommel hineinreichend in einen das Gehäuse nach vorn abschliessenden Deckel eingebaut ist, auf die innere Mantelfläche der Reibtrommel zuzuführen ist. Diese Reibmaschi nen haben sich im allgemeinen sehr gut bewährt.
Es ist auch bekannt, bei derartigen Reibmaschinen dem Umstand, dass beim Zerreiben von feuchtem Gut, z. B. von frischem Käse, stark ölhaltigen Nüssen, ein Teil des zerriebenen, von der Reibtrommel an die eine Seitenwand des Gehäuses geschleuderten Gutes an dieser Seitenwand haftenbleibt, dadurch Rech nung zu tragen, dass im Gehäuse ein Schieber vor gesehen wird, welcher diese Seitenwand überdeckt und mit einem Abstreifer derart zusammenwirkt, dass durch Herausziehen dieses Schiebers das an ihm haftende, zerriebene Gut vom Abstreifer abgestreift wird. Diese bekannten Maschinen haben jedoch den Nachteil, dass das fest an dem den Antriebsmotor enthaltenden Ständer angeordnete, die Reibtrommel aufnehmende Gehäuse nur schwer zu reinigen ist.
Es kann deshalb vorkommen, dass Rückstände von zer riebenem Gut im Gehäuse zurückbleiben und sich allmählich zersetzen. Dieser Nachteil kann durch die vorliegende Erfindung behoben werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ma schine zum Zerreiben von Käse, Nüssen und der gleichen mit einer auf dem Ende einer Antriebswelle befestigten, vorn offenen Reibtrommel, auf deren innengezahnte und perforierte Mantelfläche das zu zerreibende Gut von innen zuzuführen ist, bei wel- cher das die lösbar auf dem Ende der Antriebswelle befestigte Reibtrommel aufnehmende, unten offene Gehäuse an einem seine Rückwand bildenden, starr an dem den Antriebsmotor enthaltenden Ständer be festigten, tellerförmigen Teil lösbar befestigt und nach vorn durch einen den Einfüllstutzen enthalten den, lösbar an ihm befestigten Deckel abgeschlossen ist.
Diese Maschine kann sehr leicht demontiert wer den, so dass ihre Reinigung keinerlei Schwierigkeiten bietet.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine zum Zer reiben von Käse, Nüssen und dergleichen und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
Mit 1 ist ein Teil des weiter nicht dargestellten, den Antriebsmotor enthaltenden Ständers der Ma schine zum Zerreiben von Käse, Nüssen und der gleichen und mit 2 die Antriebswelle bezeichnet. Am Teil 1 des Ständers ist ein kreisrunder, tellerförmiger Teil 3 starr befestigt, welcher die Rückwand eines hinten, vorn und unten offenen Gehäuses 4 bildet, das auf einen ringförmigen Anpass 5 des Teils 3 auf gesteckt ist. Der Teil 3 besitzt auf beiden Seiten je einen seitlich abstehenden Lappen 3' mit einer Bohrung für je einen Tragbolzen 6, und das Gehäuse 4 weist auf beiden Seiten einen Lageransatz 4' auf, welche Lageransätze 4' mit Bohrungen für die Tra,- bolzen 6 versehen sind.
Das Gehäuse 1 ist nach vorn durch einen Deckel 7 abgeschlossen, der auf beiden Seiten ebenfalls einen seitlich abstehenden Lappen 7' mit einer Bohrung für einen der Trag bolzen 6 besitzt. Mittels zweier auf die mit einem Gewinde versehenen vordern Enden der Tragbolzen 6 aufgeschraubter Flügelmuttern 8 ist das Gehäuse 4 am Teil 3 und der Deckel 7 am Gehäuse 4 ange- presst gehalten.
Auf dem in das Gehäuse 4 ragenden Ende der Antriebswelle 2 ist eine Scheibe 9 ange ordnet, deren Nabe 9' an einem Anpass 2' der An triebswelle 2 anliegt. In einer kreisrunden Vertiefung an der Vorderseite dieser Scheibe 9 liegt der Boden einer im Gehäuse 4 befindlichen Reibtrommel 10 an, welche auf einem Anpass der Scheibe 9 zentriert gehalten ist. Innenseitig der Reibtrommel 10 liegt an den Boden eine auf das Ende der Antriebswelle 2 aufgesteckte Druckplatte l l an, auf deren Nabe l l' eine auf ein Gewinde am Ende der Antriebswelle 2 aufgeschraubte Mutter 22 wirkt.
Im Deckel 7 ist ein Einfüllstutzen 12 vorgesehen, welcher schräg in das Innere der vorn offenen Reibtrommel 10 hinein ragt und unmittelbar über der mit einer in der Zeich nung nicht dargestellten Innenzahnung und Perfora tion versehenen zylindrischen Wand der Reibtrom mel 10 endet. In diesem Einfüllstutzen 12 ist ein Stössel 13 geführt, welcher dazu dient, das in den Einfüllstutzen 12 eingefüllte Gut an die Reibtrommel 10 anzudrücken.
An der Innenseite der einen Sei tenwand des Gehäuses 4, gegen deren untern Teil das aus der Reibtrommel 10 austretende, zerriebene Gut von der Reibtrommel 10 abgeschleudert wird, ist ein Schieber 14 angeordnet, welcher in einem Schlitz an der Oberseite des Gehäuses 4 geführt ist und welcher an seinem obern, über diesem Schlitz liegenden Ende eine Anschlagleiste 15 mit Griff 16 besitzt. Dieser Schieber 14 bedeckt, wenn er ganz in das Gehäuse 4 eingeschoben ist, die ganze genannte Seitenwand.
Innenseitig des Schiebers 14 ist ober halb des untern Teils der Seitenwand, gegen welchen das zerriebene Gut von der Reibtrommel 10 abge- schleudert wird, ein quer über den Schieber 14 ver laufender Abstreifer 17 fest in das Gehäuse 4 ein gesetzt. In der an der Seitenwand des Gehäuses 4 anliegenden Aussenseite des Schiebers 14 ist eine in der Verschiebungsrichtung des Schiebers 14 verlau fende Nute 18 vorgesehen, in welche das Ende einer in eine Gewindebohrung der Seitenwand des Ge häuses 4 eingeschraubten Stellschraube 19 eingreift. Diese Stellschraube 19 und die Nute 18 begrenzen den Verschiebungsweg des Schiebers 14. Beim Herausziehen des Schiebers 14 wird das an dessen Innenseite haftende, zerriebene Gut durch den Ab streifer 17 abgestreift.
Zum Reinigen dieser Maschine kann der Deckel 7 vom Gehäuse 4 und das Gehäuse 4 von dem seine Rückwand bildenden Teil 3 abgenommen werden. Zu diesem Zwecke sind lediglich die Flügelmuttern 8 von den Tragbolzen 6 abzuschrauben, worauf der Deckel 7 von den Tragbolzen 6 und das Gehäuse 4 von diesen Tragbolzen und dem Anpass 5 des Teils 3 nach vorn abgezogen werden kann. Hierfür sind kei nerlei Werkzeuge erforderlich.
Die vom Ständer 1 bzw. vom Teil 3 gelösten Teile sind dann, jeder für sich, leicht zu reinigen. Nach Abschrauben der Mutter 22 vom Gewinde der Antriebswelle 2 können die Druckplatte 11 und die Reibtrommel 10 von der Antriebswelle 2 abgezogen werden, worauf auch diese Teile und der die Rückwand des Gehäuses 4 bildende Teil 3 leicht gereinigt werden können.