CH338946A - Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage - Google Patents

Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage

Info

Publication number
CH338946A
CH338946A CH338946DA CH338946A CH 338946 A CH338946 A CH 338946A CH 338946D A CH338946D A CH 338946DA CH 338946 A CH338946 A CH 338946A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cooling system
contact
radiant heating
dependent
distributors
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roemer Raoul
Original Assignee
Roemer Raoul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roemer Raoul filed Critical Roemer Raoul
Publication of CH338946A publication Critical patent/CH338946A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/16Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating mounted on, or adjacent to, a ceiling, wall or floor
    • F24D3/165Suspended radiant heating ceiling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Strahlungsheiz-   bzw.    -kühlanlage   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine    Strahlungsheiz-      bzw.      -kühlanlage,   bei welcher die Wärme bzw. Kälte von geheizten oder gekühlten Röhren über Kontaktschienen an    Verteiler   weitergeleitet und an den zu beheizenden bzw. kühlenden Raum abgegeben wird. Die Verteiler bestehen vorteilhaft aus ebenen Blechen aus Aluminium oder seinen Legierungen, Kupfer oder dessen Legierungen oder Eisen. Sie bilden zugleich einen Teil der Raumbegrenzung und können mit einem Belag versehen werden, das heisst gefärbt, geweisselt, mit einer    Folie   überzogen, tapeziert, furniert oder mit Stoff überzogen werden.

   Dieser Belag soll nicht nur einen wohnlicheren Eindruck erzielen, sondern erhöht auch die    Wärmeabstrahlung      gegenüber   blanken Metallblechen. Es sind Kontaktschienen    vorhanden,   die zwischen den Verteilern und den Röhren liegen und eine Wärmeübertragung zwischen den Röhren und den Verteilern bewirken. Letztere können mit Federn an die Kontaktschienen gepresst werden, so dass sie in ihrer Ebene frei    dilatieren   können und keine Deformationen, wie Durchbiegen oder Werfen erleiden. Eine Variante besteht darin, dass Federn an den Verteilern angreifen und über diese die Kontaktschienen gegen die Röhren pressen.

   In diesem Fall ist es möglich, die Verteiler mit den Kontaktschienen fest zu verbinden, falls sie    mindestens   annähernd den gleichen Ausdehnungskoeffizienten besitzen. Die    Gesamtdilatation   erfolgt dann gegen die    Enddila-      tationsfugen.   Die Kontaktschienen können für sich an den Röhren befestigt werden, wobei vorteilhaft die eine Seite der Form der Röhren, die andere der Form der Verteiler angepasst ist. Es kann aber auch für bestimmte Fälle vorteilhaft sein, zwischen besagter Schiene und zugehöriger Röhre noch eine Zwischenschiene zum Dosieren der    Wärmeübertragung   anzubringen.

   Diese Zwischenschiene kann im Quer- schnitt ein    längsgestrecktes   Viereck sein und beispielsweise ein dünnes perforiertes Blech darstellen, um den Wärmeübergang zu verringern, oder sie kann der Form der Röhre einerseits und auf der andern Seite der Form der Kontaktschiene angepasst sein, um den Wärmeübergang zu    verbessern.   



  Die besondere Ausführungsart der vorliegenden Erfindung kann folgende Vorteile aufweisen: Geringer Materialaufwand und dadurch auch geringe Wärmekapazität, was wieder    eine   fast    trägheitsfreie   Regulierung ergibt, einfache Elemente, wie ebene Verteilerbleche, die es    gestatten,   diese über mehrere Rohrachsen    hinwegzuführen   und dadurch von der    Distanz   der Rohrachsen weniger abhängig zu sein, und trotzdem eine sehr gute    Abstützung   zu erzielen und bei enger Teilung eine regelmässigere Wärmeverteilung zu erzielen, kleinere Blechdicken und trotzdem grossflächige Verteiler zu verwenden. Rasche Montage der Verteiler, gute Revisionsmöglichkeit und Verlegen von Leitungen aller Art selbst nach Fertigstellung der Heiz- bzw.

   Kühlanlage ohne gro- ssen Arbeitsaufwand, geringe Bauhöhe, grosse Variationsmöglichkeit und Anpassung an die Architektur des Raumes, also    karrierte      Aufteilung   oder glatte Ausführung. Geringe Werkzeugkosten, Anpassung an jede beliebige Betriebstemperatur durch die    Dosiermöglichkeit,   wodurch es immer    möglich   wird, am gleichen Strang    sowohl   Radiatoren als auch die Strahlungsheu- bzw.    -kühlanlage   anzuschlie- ssen. 



  In den    Fig.   1 bis 12 sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. dargestellt, und zwar stellt    Fig.   1 den Querschnitt durch eine Deckenheizung und    Fig.   2 deren Draufsicht von oben her dar. Es    wird   bei diesen Figuren mehr nur die prinzipielle Anordnung und Befestigung der Röhren, der Kontaktschienen, der Verteiler, der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Endfugen und deren Abdeckung dargestellt, während die übrigen Figuren Details für solche Anordnungen darstellen. 



  In    Fig.   1 und 2 bedeutet 1 die Tragdecke, 2 die Wände,    während   mit 3 das Rohrsystem bzw. die Röhren, mit 4 die dazwischen angeschweissten Verstrebungen angegeben sind, an denen das Rohrsystem 3 durch Halter 5 gehalten ist, welche in üblicher Weise an der Decke 1 festgemacht sind und in denen das Rohrsystem frei für sich    dilatieren   kann. Mit 6 sind die Kontaktschienen angegeben, während 6a nur noch als    Dilatationsschiene   zu dienen hat, da sie mit den Röhren 3 nicht mehr in direktem Kontakt steht. An den Schienen 6 liegen die    Verteiler   7 an, welche    Karreform   aufweisen.

   Ausserhalb des Rohrsystems 3 setzen sich die -Kontaktschienen 6 fort, aber die    Dilatation   kann sich dort nicht mehr stark auswirken, weil da praktisch immer nur Zimmertemperatur herrscht, die nur wenig    variiert.   Diese Kontaktschienen 6 sind dort an Holzleisten 9 befestigt, welche ihrerseits an der Decke 1 durch Schrauben 10 festgemacht sind. Da wo keine nennenswerte Wärmeabgabe mehr stattfindet und die Wärmespannungen sich wegen der gleichmässigen Temperatur nicht mehr nachteilig    auswirken   können, kann statt der Wärmeverteiler 7 aus Aluminium oder Kupfer auch ein schlechter leitendes Material, wie Eisen, Gipsplatten oder Karton, verwendet werden, also etwa von den mit 8 bezeichneten    Karros   an.

   Mit 14 ist ein Belag angedeutet, welcher auf der Raumseite alle    Karros   7 und 8 überdeckt, so dass auch keine Stossfugen sichtbar bleiben.    L'ängs   den Wänden lässt man genügend Spiel 11, damit die    Ge-      samtdilatation   sich dort auswirken kann. Diese    End-      fugen   11 werden zweckmässig noch gegen Sicht durch Leisten 12 abgedeckt. Ein verbleibender Hohlraum 13 kann gegen die Decke 1 in üblicher Weise mit einer Wärmeisolation abgeschirmt werden, die hier nicht besonders dargestellt ist. 



  In    Fig.   3 und 4    ist   ein Querschnitt durch ein Heizrohr und ein Längsschnitt dieser Ausführung dargestellt, wo im Detail ersichtlich ist, wie die verschiedenen Elemente zusammenmontiert sind. Es stellt dabei wiederum 1 die Tragdecke, 3 ein Heizrohr und 6 die zwischen Rohr und    Verteiler   befindliche Kontaktschiene dar, die vorzugsweise ein im    wesentlichen      langgestrecktes   Viereck    als   Querschnitt besitzt. Dabei werden die Verteiler 7 durch Federn 17 an die Kontaktschiene 6 gepresst.

   Sie sind oben an einem Querstab 18 festgehalten, der sich auf das Rohr 3 abstützt, während unten in den Verteilern 7    kleine      Ausdrückungen   angebracht sind, in welchen ein Splint 16 liegt, der dazu dient, die Federn 17 festzuhalten. Die Verteiler werden durch diese Federn 17 in Pfeilrichtung gegen die flache Kontaktschiene 6 gedrückt, wo sie mit dieser zweckmässig verklebt oder durch Punktschweissen fest verbunden werden kann. Die Stossfugen der Verteiler, welche satt zusammengestossen werden können falls eine    Gesamtdilatation   der Verteiler nach den End- fugen hin erfolgen soll, befinden sich in der Mitte unter den Kontaktschienen 6. Die Stossfugen der Verteiler 7 samt den    Ausdrückungen   15 werden raumseitig durch den angeklebten Belag 14 abgedeckt.

   Das Rohr 3 hat mit der Kontaktschiene 6 nur eine linienförmige Berührung, welche bei einer Vorlauftemperatur von    beispielsweise   90  C genügen dürfte, um genügend Wärme auf die    Verteiler   7 abzuführen, um die erwünschte physiologisch zulässige Wärmeabgabe pro m2 zu erzielen. Heizrohr 3 und Kontaktschiene 6 sind in    Fig.   3    im   Querschnitt dargestellt, jedoch der Einfachheit halber nicht schraffiert. Sie können gegenseitig sowohl in der Längsachse des Rohres 3 wie auch quer dazu in der Horizontalebene der Verteiler sich verschieben, so dass keinerlei    Dilatationsspannungen   entstehen, auch dann nicht, wenn Rohr 3 und Schiene 6 aus verschiedenem Material bestehen.

   Dagegen muss bei fester Verbindung zwischen Schiene 6 und den Verteilern 7 deren Ausdehnungskoeffizient praktisch gleich sein, damit keine Deformationen infolge Temperaturschwankungen entstehen. Rechts in    Fig.   4 ist die Fortsetzung der Konstruktion über das Rohrsystem hinaus angedeutet, wo statt der Röhre 3 eine Leiste 9 die Fortsetzung der Röhre bildet, welche Leiste durch eine Unterlage 19 von der Decke distanziert ist, so einen Schlitz 20 freilässt und durch eine Schraube 10 festgehalten wird. Die Halterung der Verteiler 7 oder der Platten 8 samt durchgehender Schiene 6, mit welcher der Teil 7 bzw. 8 fest verbunden ist, erfolgt wieder durch Federn 17. Auch hier bleibt die Schiene 6 gegenüber der Leiste 9 frei beweglich.

   Die Platten 8 brauchen hier nicht den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie Schiene 6 zu haben, da hier eine mehr oder weniger konstante Raumtemperatur herrscht. Man kann aber auch die Fortsetzung der Schiene 6 aus dem gleichen Material wie die Platten wählen, beispielsweise Eisen, oder sie durch Streckmetall ersetzen. Die Schiene 6 muss aber auch dann, wenn sie nicht durchgehend aus dem gleichen Material besteht, auf der ganzen Länge eine Einheit bilden, das heisst die einzelnen Stücke müssen fest miteinander verbunden sein, damit sich die    Dilatation   bei den Endfugen auswirken kann. Mit 13 ist wieder ein freibleibender Raum dargestellt, welcher nach Bedarf mit Isolationsmaterial ausgefüllt werden kann, einmal um eine zu grosse Wärmeübertragung an die Decke 1 zu verhüten und anderseits eine verbesserte Schallisolation zu erzielen. 



  In    Fig.   5 ist quer zur Rohrachse ein Schnitt dargestellt, wobei das Rohr 3 von einer    darübergelegten   U-förmigen Kontaktschiene 22 gedeckt ist, welche an der untern Basis an die eigentliche Kontaktschiene 6 durch Federn 17 angedrückt wird. Diese Federn sind wiederum an einem Quersteg 18, welcher hier auf dem    U-Profil   22 aufliegt, und unten durch an den Verteilern 7 angeschweisste Ösen 21 festgehalten. Die U-förmige Ausbildung der obern Kontaktschiene 22 gestattet, Abweichungen der Rohrachse von der Geraden auszugleichen, so dass diese Ab- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    weichungen   nicht auf die Kontaktschiene 6 und auf die Verteiler 7 übertragen werden. 



  In    Fig.   6 ist ein weiterer Querschnitt durch ein Heizrohr 3 angegeben, welches hier von einem federnden klammerförmigen Kontaktprofil umschlungen wird. Dieses Profil 6 wird nach dem Aufstülpen über das Rohr 3 durch einen kräftigen Bügel 26 gegen Abfallen vom Rohr gesichert. Flache ebene Verteiler 7 werden durch an der Profilschiene 6 abgestützte Federn 27 auf einen Flansch 24 der Kontaktschiene 6 in Pfeilrichtung gedrückt, um guten Kontakt zu erzielen. Um quer zur Rohrachse verlaufende Stossfugen der Verteiler 7 abzudecken, kann je am einen Ende der    Verteiler   7 eine Querschiene 23 angebracht werden    (Fig.   11), welche Schienen gleichzeitig als Verstärkung der Verteiler 7 dienen. Fugen 25 gestatten das    Dilatieren   der    einzelnen   Verteiler 7 gegen diese Fugen hin.

   Der erwähnte Flansch 24 der    Profilkontaktschiene   6 bildet    mit   den Querschienen 23 zusammen regelmässige Vierecke, welche gegen die Raumseite hin sichtbar sind. 



  Die    Fig.   7, 8, 9 und 10 veranschaulichen im Querschnitt verschiedene Möglichkeiten, um eine bessere oder verminderte Wärmeübertragung zwischen den Röhren 3 und der Kontaktschiene 6 zu ermöglichen. In    Fig.   7 ist zu diesem    Zweck   die Berührungsstelle des Rohres 3 mit der im Querschnitt rechteckigen Kontaktschiene 6 etwas abgeflacht, zum Beispiel durch Schleifen der Rohrwandung. Gegen- über der linienförmigen Berührung in    Fig.   3 ergibt sich so eine flächenförmige Berührung. In    Fig.   8 ist eine verminderte Wärmeübertragung von Rohr 3 auf die Kontaktschiene 6 dadurch erreicht, dass eine weniger gut leitende Zwischenschiene oder Dosierschiene 28 eingeschaltet ist.

   Diese    Dosierschiene   28 kann zum Beispiel aus einem dünnen    perforierten   Blechstreifen oder einem weniger gut leitenden Material bestehen. Dies kann bei Dampfheizungen    mit   hohen Temperaturen    vorteilhaft   sein. In    Fig.   9 ist wiederum eine grössere Berührungsfläche zwischen Rohr und Kontaktschiene 6 dadurch geschaffen, dass ein dem Rohr 3 angepasstes Profil 24 als Dosierschiene verwendet wird, mit einer ebenen Berührungsfläche gegen unten, wo der Kontakt mit der Kontaktschiene 6 hergestellt wird.    Fig.   10 endlich zeigt ein Rohr 3 mit    Sechskantprofil,   dessen eine Fläche mit der Kontaktschiene 6 die flächenförmige Berührung    zwischen   diesen beiden    Elementen   ergibt. 



     Fig.   11 zeigt, wie an den Enden der Verteiler 7 angebrachte Querschienen 23 die Verteiler 7 einerseits verstärken und anderseits die Stossfugen 25 benachbarter    Verteiler   7 abdecken, während die Kontaktschiene 6 durchgehend ist. Die Querschienen 23 sind jeweils nur an einem Ende der Verteiler 7 angeschweisst, was durch    Kreuzchen   angedeutet ist. Der nächstfolgende Verteiler liegt auf dieser Querschiene 23 nur lose auf. Es werden auf diese Weise mit den Kontaktschienen 6 und den Querschienen regelmässige Rechtecke gebildet.

   Oberhalb der Querschiene 23 am    Verteiler   7 kann je ein hier nicht ge-    zeichneter   Lappen angeschweisst sein, um die Verteiler 7 auch gegen oben zu fixieren.    Fig.   11 kann auch als Detail    im   Längsschnitt zu    Fig.   6 aufgefasst werden. 



     Fig.   12 endlich deutet an, wie die Verteiler 7, um eine sichere Kontaktgabe mit der durchgehenden, flachen und geraden Kontaktschiene 6 zu    ge-      währleisten,   leicht    vorgebogen   sein kann, so dass erst durch    Federn,   die in Richtung der Pfeile wirken und bei den Ösen 21 befestigt werden, das Geraderichten des Verteilers 7 erfolgt: Mit 29 ist eine    Verstärkerrippe   quer zum    Verteiler   7 angedeutet, welche diesen mechanisch verstärkt. Sie kann durch Punktschweissen, Nieten, Kleben oder andere übliche Art befestigt sein. 



     Fig.   1 bis 12 sind Beispiele für die Ausführung einer Deckenheizung. Bei entsprechender Umstellung kann analog natürlich auch eine Wand- oder    Bodenheizung      ausgeführt   werden. 



  Je nach der Art der Heizung bzw. der Betriebstemperatur der Röhren kann eine    flächenförmige,      linienförmige   oder leicht isolierte Übertragung vom Rohr zur Kontaktschiene erwünscht sein. Man hat sich hier den physiologischen Verhältnissen    anzupas-      sen,   welche bei diesem System in jedem Fall befriedigt werden können. Bei    Wärmepumpanlagen   mit niedrigen Vorlauftemperaturen wird sich eine    flächenförmige,   bei    Warmwasseranlagen   mit etwa 90  C im Vorlauf ist eine    linienförmige   Berührung, und bei Dampfheizungen mit hoher Betriebstemperatur wird eine leicht isolierende Kontaktgabe zwischen den Röhren und den Kontaktschienen zweckmässig sein. 



  Man kann die Konstruktion natürlich auch so gestalten, dass die Verteiler zugleich schallabsorbierend wirken, beispielsweise durch gleichmässig verteilte Löcher oder Nuten im Verteiler und entsprechender Isolation hinter den Verteilern. Anderseits besteht auch die Möglichkeit, die zwischen    Verteiler   und Gebäudekonstruktion angesammelte Luft durch Gebläse zu den    Löchern   aus den Verteilern herauszublasen. Schlitze, Nuten,    Ausdrückungen   und dergleichen am Verteiler können natürlich auch als Putzträger Verwendung finden,    falls   es erwünscht ist und so als Belag wirken, nur dass dabei die Wärmekapazität unnötig vergrössert wird. 



  Die    Strahlungsheiz-   bzw.    -kühlanlage   hat bei    ent-      sprechender   Ausbildung den besonderen    Vorteil   einer geringen    Eigenwärmekapazität.   Selbstverständlich können die beschriebenen    Ausführungsmöglich-      keiten   beliebig variiert werden, ohne vom Wesen der Erfindung, die    Wärmeübertragung   über Kontaktschienen von den Röhren auf die Verteiler zu bewirken, abzuweichen. 



  Die Herstellung der Anlage erfolgt erfindungsgemäss so, dass zuerst die Röhren an    der   vorgesehenen Stelle,    dann   an den Röhren die Kontaktschienen, wenigstens provisorisch, und hierauf an diesen die Verteiler montiert werden. 

 <Desc/Clms Page number 4> 



Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Strahlungsheu- bzw. -kühlanlage, bei der die Wärme bzw. Kälte von Röhren an Verteiler weitergegeben wird, die sich auf der Raumseite der Röhren befinden und einen Teil der Raumbegrenzung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass separate Kontaktschienen (6) zwischen dem Rohrsystem und den Verteilern angeordnet sind und eine Wärmeübertragung zwischen den Röhren und den Verteilern bewerkstelligen.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Strahlungsheu- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die Röhren an der vorgesehenen Stelle montiert werden, hernach an diesen die Kontaktschienen und nachher die Verteiler an den Kontaktschienen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Strahlungsheu- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteiler mindestens auf einer Seite längs ihrer zu den Kontaktschienen parallelen Ränder an letzteren abgestützt sind (Fig. 3, 5 und 6). 2. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Federn die Verteiler gegen die Kontaktschienen pressen. 3. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Federn die Kontaktschienen über die Verteiler gegen die Röhren pressen und sie so an diesen elastisch festhalten. 4.
    Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteiler vorgewölbt sind und der Vorwölbung entgegen an die Kontaktschienen gepresst werden. 5. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschienen gegenüber den Röhren in einer Ebene parallel zu den Verteilern zweidimensional verschiebbar sind. 6. Strahlungsheiz- bzw.
    -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschienen aus einem Material bestehen, das mindestens annähernd den gleichen Ausdehnungskoeffizienten besitzt wie das Material der Verteiler. 7. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die den End- fugen zunächstgelegenen Verteiler mit den Kontaktschienen fest verbunden sind, wodurch sich die Gesamtdilatation nach den Endfugen hin auswirkt.
    B. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Dosierung der Wärmeübertragung zwischen Rohr und Verteiler eine Zwischenschiene angebracht ist. 9. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmiges Kontaktprofil die Röhre umfasst, so dass Abweichungen der Rohrachse von der Geraden ausgeglichen und nicht auf die Verteiler übertragen werden. 10. Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschiene ein Flachprofil aufweist. 11.
    Strahlungsheu- bzw. -kühlanlage nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrsystem an zwischen den Röhren angebrachten Verstrebungen festgehalten wird.
CH338946D 1955-03-15 1955-03-15 Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage CH338946A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH338946T 1955-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH338946A true CH338946A (de) 1959-06-15

Family

ID=4504831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH338946D CH338946A (de) 1955-03-15 1955-03-15 Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH338946A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0584730A1 (de) * 1992-08-28 1994-03-02 Wilhelmi Werke GmbH &amp; Co. KG Verfahren zum Verkleiden einer Decke und Verkleidung nach diesem Verfahren
EP3480525B1 (de) * 2017-11-06 2021-05-26 Itula Oy Verfahren zur installation einer strahlungsplatte und einer montagevorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0584730A1 (de) * 1992-08-28 1994-03-02 Wilhelmi Werke GmbH &amp; Co. KG Verfahren zum Verkleiden einer Decke und Verkleidung nach diesem Verfahren
EP3480525B1 (de) * 2017-11-06 2021-05-26 Itula Oy Verfahren zur installation einer strahlungsplatte und einer montagevorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3137410C1 (de) Doppelboden
EP3499145A1 (de) Vorrichtung zur temperierung eines raumes
CH338946A (de) Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage
CH707080B1 (de) Baugruppe zum Kühlen oder Heizen sowie Kühl- und Heizinstallation mit einer solchen Baugruppe.
CH596517A5 (en) Floor heating system attached to central heating unit
EP0097653A1 (de) Anlage zum temperieren eines raumes.
AT207087B (de) Strahlungsheiz- bzw. Kühlanlage
DE3339713A1 (de) Fussboden mit integrierter fussbodenheizung
DE2743819B2 (de) Deckenstrahlungsheizung für Hallen
DE69708112T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausrichten und stützen von heizplatten in doppelpressen zum herstellen von wellpappe
EP0028840A2 (de) Anordnung zur Einkopplung von Wärme in den Primärkreislauf der Wärmepumpe einer Wärmepumpen-Heizanlage
DE940590C (de) Kamin, insbesondere fuer Konverter
CH287801A (de) Strahlungs-Heiz- oder -Kühleinrichtung für Räume.
AT235530B (de) Gebäudedecke
DE102018205222B4 (de) Deckenstrahlplatte zum Temperieren eines Raumes mit verbesserter Strahlungsheizleistung
AT140101B (de) Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung.
AT322687B (de) Vorgefertigte heizplatte, vorzugsweise fertigfussbodenelement
DE2161130C2 (de) Konvektor und Verfahren zu dessen Herstellung
AT201828B (de) Radiator
DE2106568C3 (de) Stehend angeordnete dampf beheizte Schalungswand zum fabrikmäßigen Vorfertigen großer Betonbauteile
DE1303875C2 (de) Mehrgliedriger, geqossener, einsaeuliger radiator
DE1089949B (de) Strahlplatte fuer Decken- und Wandheizungsanlagen oder Flaechenheizkoerper
AT373993B (de) Anlage zum temperieren eines raumes
CH389864A (de) Eine tragende Gebäudedecke bildendes Kanalsystem
DE102023127521A1 (de) Vorrichtung zur Temperierung eines Raumes