DE940590C - Kamin, insbesondere fuer Konverter - Google Patents

Kamin, insbesondere fuer Konverter

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DE940590C
DE940590C DEH12495A DEH0012495A DE940590C DE 940590 C DE940590 C DE 940590C DE H12495 A DEH12495 A DE H12495A DE H0012495 A DEH0012495 A DE H0012495A DE 940590 C DE940590 C DE 940590C
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DE
Germany
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chimney
walls
double walls
gaseous
coolant
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Expired
Application number
DEH12495A
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English (en)
Inventor
Heinrich Botterbusch
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HUETTENWERKE ILSEDE PEINE AG
Original Assignee
HUETTENWERKE ILSEDE PEINE AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/38Removal of waste gases or dust
    • C21C5/40Offtakes or separating apparatus for converter waste gases or dust

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Kamin, insbesondere für Konverter Die bekannteste Bauart der Konverterkamine besteht darin, daß Stäbe mit U-förmigem Querschnitt zu Wänden aneinandergereiht, wobei die Flansche der Stäbe durch Schrauben starr zusammengehalten werden.
  • Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß sich die Stäbe bei ihrer Erwärmung infolge ihrer-festen Verbindung untereinander nach keiner Richtung hin ausdehnen können. Die Folge ist, daß Spannungen in dem Materialentstehen, die zum Werfen der Stäbe oder zu Rissen und somit zur Zerstörung der Kaminwände führen. Besonders unangenehm macht sich dieser Ü'b'elstand bei dem heißen Verblasen des Thomasroheisens unter Verwendung von sauerstoffangereicherter Luft bemerkbar.
  • Man hat nun zwar versucht, diesen Nachbeilen durch Kühlen der Kaminwände mit Wasser entgegenzuwirken. Das erforderte jedoch ein flüssigkeitsdichtes Zusammenschweißen der U-förmigen Stäbe und sein Aufschweißen von Platten auf diese zur Schaffung vom Kammern, durch die man das Kühlwassex hindurchführen konnte, sowie das Verlegen und die Unterhaltung von Wasserzu- und Wasserableitungen. Dadurch entstanden erhebliche Kosten, die durch den hohen dauexnden Wasserverbrauch und durch die erforderliche Rückkühlung dieser Wassermengen -bedeutend gesteigert wurden. Diese wirkten sich naturgemäß auch entsprechend auf die Kosten der Stahlerzeugung aus.
  • Erfindungsgemäß werden. diese übelstäride bei einem Konveirterkamin durch Doppelwandungen beseitigt, deren Einzelteile; z. B. durch Schrauben in Lang@bcharn, frei ausdehnbar miteinander verbunden sind und in den Außenwandungen, vorzugsweise im Bereich der heißen Zone;- Löcher zum Einführen gasförmiger Kühlmittel oder deren Ansaugen durch natürlichen Zug öder mittels Ventilator aufweisen.
  • Als Kühlmittel. können an sich alle zum Kühlen geeigneten Gase, in erster Linie also Luft, vorzugsweise z. B. aber auch Stickstoff, verwendet werden, der bei der Sauerstoffherstellung anfällt.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß auch die Innenwandungen des neuen Kamins, insbesondere im Bereich der heißen Zone, Auslaßöffnungen für die gasförmigen Kühlmittel aufweisen. Durch diese Auslaßöffnungen kann man die Kühlmittel im den Kamin ausströmen lassen, und diese bilden dann einen wärmeisolierenden Mantel zwischen den Kaminwandungen und. dem Konverterauswnrf. Auf diese Weise- kann man erreichen, daß dieser merkbar abkühlt; und daß infolgedessen die Kaminwandungen. nicht übermäßig warm werden.
  • Es kann zweckmäßig sein, daß die Kaminwandungen auf ihrem. Innenflächen an , sich bekannte, gut wärmeleitende Nadeln. oder Rippen tragen, um die durch das Kühlmittel bezweckte Wärmeabführung besonders wirksam zu gestalten.
  • Ferner kann man nach einem weiteren Erfindungsgedanken zwischen den Doppelwandungen Röhre beliebigen Querschnitts vorsehen, deren. Austrittsöffnungen z. B. in Form vom: Brausen ausgebildet und entsprechend den Wärmegraden in deal einzelnen Zonen verteilt sein können. Durch sie kann man beispielsweise Kühlmittel besonderer Art, wie Stickstoff oder auch Druckluft, in den. Kamin einfühmen, während man die hauptsächlichen Kühlluftmassen normalerweise durch den natürlichen Kaminzug in den Kamin einführen wird. -Zur Unterstützung des Kühlmittelstroms; der im wesentlichen die Doppelwandungen an deren oberem Ende verläßt, können an den Kamin Ventilatoren angeschlossen sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. i, z, 3, 5 und 6 den neuen Kamin in verschiedenen - Ausfühxmgsformen im Gruudriß und Abb. q. eine Ausführungsform in Seitenansicht. Gemäß Abb. i ist ein doppelwandiger Kamin im wesentlichen aus einer Anzahl mit Abstand nebeneinandergesetzter I'-Träger a gebildet, deren Flansche durch Bleche b miteinander verbunden sind. Die einzelnen. Verbindungen sind durch Schrauben in Langlöchern gebildet, die ein uneingesclhränktes Ausdehnen der einzelnen Elemente bei deren Erhitzung zulassen.
  • Wie diese Abbildung erkennen läßt, können zwischen die Innen- und Außenwanden Rohre c zur Zuführung besonderer gasförmiger Kühlmittel, z. B. von Druckluft, Stickstoff od. dgl., oder zum Einsprühen von flüssigen Kühlmitteln eingesetzt sein, die an den besonders zu kühlenden Stellen Austrittsöffnungen, z. B. in Form von Brausen oder Düsen d, tragen.
  • Gemäß Abb. z sind die Kaminwandungen durch eine Reihe aufrecht nebeneinandergesetzter Rohre e gebildet, die zwischen Schienen f, g eine Führung finden und durch Ankerschrauben h, die unter der Wirkung einstellbarer Federn i stehen, in gegenseitiger Anlage gehalten sind. Bei dieser Konstruktion erlauben also diese Federn! eirne'Größenäudurumg :der durch die Rohre e gebildeten Wandelemente unter dein Einiluß der Temperaturschwankungen. Die Rohree können, wie dargestellt; runden, aber auch quadratischen, aechteekigen oder mehreckigen Querschnitt aufweisen.
  • Abb.3 zeigt seine Aüsbüdungsform das neuen Kamins uni Verwendung von. Spundwandprofilen k, die unter Zwischexfugung einfacher Platten oder zweckentspmechendrer ,Profile m in üblicher Weise durch .Schlössern zusammengehalten werden. Diese Schlösser geben auch hier den einzelnen Elementen die Möglichkeit, wich in ihrer Ausdehnung den T!empercaturverhältnissen anzupassen.
  • In Abb. q sind in :die. Außenwandung des neuen Kamins Luftemtnttslöcher,o eingezeichnet, deren Anordnung den ,durch die strichpunktierte Linie p angedeuteten Verlauf' der heißen Zone :etwa entspricht. Durch sie kann in erster Linie .die kalte Außenluft durch den natürlichen Kaminzug angesaugt oder aber auch durch Gebläse eingepreßt werden. Die Luft strömt dann innerhalb der Doppelwandung des Kamins; gegebenenfalls an den in Abb. i angedeuteten Kühlrippen oder -nadeln g vorbei, um am oberen Kaminende auszutreten oder durch einen :oder mehrere dort vorzugsweise durch etwa besonders vorgesehene Exhaustoren r (Abb. q.) abgesaugt zu wenden..
  • Nach Abb.5 besteht der Kamin aus U- und I-f&migen Stäben s und t, die durch Schrauben in Langlöchern miteinander verbunden sind. An die Flanschen der Lförmigen Stäbe t sind nach innen oder außen leicht gewölbte Bleche v geschweißt, die ein Ausdehnen des Systems gestatten: Nach Abb. 6 sind I-förmige Stäbe w untereinander und mit gewölbten Blechen v durch Schrauben x in Langlöchern dehnbar zusammengeschraubt. Ein. nachträgliches Lössen der Bleche und der Stäbe ist dadurch ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kamin; insbesondere für Kostwerter, gekennzeichnet durch Doppelwandungen (a bzw. e bzw. k); deren Einzelteile z. B. durch Schrauben. in Langlöchern frei ausdehnbar miteinander verbunden. sind und. in den Außenwandungen vorzwgswseise im Bereich der heißen Zone (p) Löcher (o) zum. Ansaugen oder Einführen gasförmiger Kühlmittel aufweisen. z. Kamin nach Anspruch i, dadurch gekeamzeichnet; daß die Innenwandungen, insbesondere im Bereich -der heißen Zone (p), Auslaßöffnungen. für die gasförmigen. Kühlmittel. aufweisen. 3. Kamin mach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Wandungen auf ihren Innenflächen, an sich bekannte, gut wärmeleitende Nadeln oder Rippen (g) tragen. 4. Kamin nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Doppelwandungen Rohre (c) zur Zuführung gasförmiger oder Rohre zum Einsprühen von flüssigen Kühlmitteln vorgesehen sind, deren Austritts-@öffnungen (d) entsprechend den Wärmegraden in den einzelnen Zonen verteilt sein können. 5. Kamin nach Anspruch i, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Doppelwandungen (a bzw. e bzw. k), vorzugsweise an deren oberen Enden, zusätzlich Ventilatoren (r) zur Förderung der gasförmigen Kühlmittel angeschlossen sind. 6. Kamin nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß.die Doppelwandungen aus Rohren (e) beliebigen Quer-Schnitts gebildet sind, :die aufrecht nebenein.-andergesetzt und z. B. durch Federkraft in gegen-Seitiger Anlage gehalten werden. 7. Karmin. nach seinem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwandungen aus nebeneinandergesetzten Spundwandprofilen (k) bestehen, deren Flansche gegebenenfalls unter Zwischenfügung von Blechen oder zweckentsprechenden Profil-en (m) mittels der sogenanntex Schlösser (n) gegeneinander verschiebbar zusammengehalten sind. B. Kamin nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwandungen aus nebeneinandergesetzten Profilstäben (s, t bzw. w) bestehen, deren nach der einen, vorzugsweise nach der Kami 'ninnenseite weisende Stege durch nach außen. oder innen durchgewölbfie Bleche (v) überbrückt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 824955, 845 644
DEH12495A 1952-05-11 1952-05-11 Kamin, insbesondere fuer Konverter Expired DE940590C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279047B (de) * 1962-01-27 1968-10-03 Oschatz G M B H Konverterkamin aus Kuehlluftfuehrungsrohren mit zusaetzlicher Wasserkuehlung
WO2010033060A1 (en) 2008-09-22 2010-03-25 Berg Propulsion Technology Ab An adjustable propeller arrangement and a method of distributing fluid to and/or from such an adjustable propeller arrangement.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824955C (de) * 1949-01-01 1951-12-17 Dortmunder Union Brueckenbau Konverterkaminkuehlung
DE845644C (de) * 1949-02-22 1952-08-04 Dortmunder Union Brueckenbau A Konverterkaminkuehlung

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