CH339171A - Séchoir à linge - Google Patents

Séchoir à linge

Info

Publication number
CH339171A
CH339171A CH339171DA CH339171A CH 339171 A CH339171 A CH 339171A CH 339171D A CH339171D A CH 339171DA CH 339171 A CH339171 A CH 339171A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nozzle
treatment medium
textile
medium
web
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Linsig Georges Jr
Original Assignee
Linsig Georges Jr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linsig Georges Jr filed Critical Linsig Georges Jr
Publication of CH339171A publication Critical patent/CH339171A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F57/00Supporting means, other than simple clothes-lines, for linen or garments to be dried or aired 
    • D06F57/12Supporting means, other than simple clothes-lines, for linen or garments to be dried or aired  specially adapted for attachment to walls, ceilings, stoves, or other structures or objects
    • D06F57/127Supporting means, other than simple clothes-lines, for linen or garments to be dried or aired  specially adapted for attachment to walls, ceilings, stoves, or other structures or objects for attachment or suspension to central heating radiators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  <B>Verfahren zur Behandlung von flächigem</B>     Textilmaterial   <B>mit flüssigen</B>  <B>oder gasförmigen Medien</B>    Die Erfindung handelt von einem Verfahren zur Intensiv  behandlung von flächigem Textilmaterial,     inkl.    nicht gewo  benen, sogenannten     Vliesstoffen,    mit flüssigen oder gasförmi  gen Medien, gekennzeichnet durch die Anwendung von Dü  sen, die das Textilmaterial mit dem Medium     beaufschlagen,     wobei die austretenden Strahlen des Mediums dank beson  derer Form der Düsen und Anordnung des Textilmaterials  eine saugende Wirkung auf dieses ausüben.  



  Um die Austauschvorgänge an flächigem Textilmaterial,  wie Waschen, Färben usw. zu intensivieren, werden und wur  den schon andere Mittel eingesetzt, wie     z.B.    das Pulsieren  und Vibrieren, wobei die Vibrationen und     Pulsationen    auf  mechanischem, elektromagnetischem oder hydraulischem  (franz. Patentschrift Nr.<B>1392</B> 816) Wege erzeugt werden.  Erfahrungsgemäss führen sie aber zu Ermüdungsschäden am  Konstruktionsmaterial der verwendeten Einrichtung, und bei  einer Steigerung der Schwingungsfrequenz in den Ultraschall  bereich treten sogar     intermolekulare    Schäden im Textilma  terial auf.  



  Bekannt sind auch Wasch-, Färbe- und     Heissluftbehand-          lungsmaschinen    mit eingebauten Düsen, deren austretende  Strahlen durchlaufende Textilbahnen oder Faserbündel     (nie-          derl.    Patentanmeldung Nr. 6 706 520) senkrecht oder schräg  zum Lauf der Bahnen oder Bündel besprühen, bzw. anblasen.  Bei deren Einbau in     Nassbehandlungsmaschinen    unter dem  Flüssigkeitsspiegel wird vor allem eine starke Bewegung des  Behandlungsmediums angestrebt. Die Strahlen prallen dabei  auf das Textilmaterial auf und haben das Bestreben, dieses  von den Düsen wegzudrücken.

   Diese Erscheinung wird     z.B.     ausgenützt in den sogenannten Schwebetrocknern, wo Düsen  beidseitig der Textilbahnen dafür sorgen, dass die Bahnen im  Schwebezustand bleiben     (schweiz.    Patentschrift Nr. 476 270).  



  Ebenfalls bekannt ist eine Vorrichtung zum Trocknen  von     Oberflächen,    bei der mit Düsen ein Gasschleier auf die  zu trocknende Oberfläche geleitet wird, und wobei man die  sen Gasschleier durch Anwendung von Saugdüsen auf der  selben Seite des Trockengutes wieder absaugt mit dem  Zwecke,     Heissluft    zu sparen     (schweiz.    Patentschrift Num  mer 383 266).

   Eine Einwirkung auf das Innere des Trocken  gutes wird nicht angestrebt, insbesondere kein     Durchsaugen.       Im Gegensatz dazu wird bei dem     erfindungsgemässen    Ver  fahren mit Düsen gearbeitet, die dank ihrer besonderen Form  und Anordnung durch die Düsenstrahlen eine saugende Wir  kung auf und durch das flächige Textilmaterial als Behand  lungsgut ausüben, so dass das Behandlungsmedium durch das  textile Gut gesogen wird, was eine besonders wirksame Be  handlungsart ist. Auf die Anwendung von Vibrationen und       Pulsationen    mit ihren Nachteilen wird dabei verzichtet.  



  Die saugende Wirkung wird     z.B.    durch sogenannte Streu  düsen erreicht, doch sind auch andere Düsenformen möglich.  Unter einer Streudüse wird in diesem Zusammenhang eine  Düse verstanden, die einen     Flüssigkeits-    oder Gasstrom auf  zuteilen und aufzulösen und in Form der     Mantelfläche    eines  geometrischen Körpers auszustossen vermag     (Fig.    1).

   Bei  runden Düsen wird diese     Mantelfläche    ein Kegelmantel sein,  bei eckigen Düsen ein     Pyramidenmantel.    Bei der Flachdüse  ist der Öffnungswinkel der Pyramide bzw. des Kegels 180 ,       d.h.    der     Flüssigkeits-    oder Gasstrom wird senkrecht zur  Düsenachse, also in Richtung der Textilbahn ausgestossen       (Fig.    5). Der Erfindungsgedanke kann, wie schon erwähnt,  mit verschiedenen Düsenformen verwirklicht werden.  



  Lässt man aus einer Streudüse, die ganz in das Behand  lungsmedium eingetaucht ist, den Strahl z. B. in der Form  eines Kegelmantels ausstossen, und hält man in einiger Di  stanz davon eine Membrane senkrecht zur Düsenachse in  die Strömung, so wird die Membrane abgestossen, wobei die  abstossende Kraft abhängig ist von der pro Sekunde     ausge-          stossenen    Masse und von der Geschwindigkeitsänderung in  Richtung der Kraft (Satz vom Antrieb).  



  Bringt man hingegen die Membrane ganz dicht an die  Düse heran, so wird sie vom Strahl gegen die Düse gesogen,  wie dies durch den Versuch leicht nachweisbar ist. Zwischen  Düse und Membrane entsteht jetzt eine Spaltwirkung, d. h.  der     Strahlquerschnitt    wird verengt und die     Strahlgeschwin-          digkeit    gesteigert, was einen Unterdruck im Strahl zur Folge  hat, und dieser zieht die Membrane gegen die Düse. Ist die  Membrane durchlässig,     z.B.    ein Textilmaterial, so wird das  Behandlungsmedium durch dieses hindurch gesogen, und dar  auf beruht der Erfindungsgedanke. Der Saugwirkung über  lagert bleibt immer noch eine abstossende Kraft auf das      Textilmaterial infolge der Umlenkung des Strahles.

   Diese  abstossende Kraft wird umso kleiner, je grösser der Öff  nungswinkel     T.    der verwendeten Düse ist     (Fig.    1). Bei der       Doppeljet-Flachdüse    wird der Öffnungswinkel     y,    = 180  und  die     abstossende    Kraft gleich null     (Fig.    5).  



  Wenn Streudüsen mit einem Öffnungswinkel unter 180   in einer Behandlungsmaschine für     flächiges    Textilmaterial,  die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens  dient, verwendet werden, so sind sie in grösserer Zahl in  Düsenkästen zu vereinigen. Diese können zur Erzielung einer  gleichmässigen Wirkung über die ganze Breite des Textil  materials eine oszillierende oder kreisende Bewegung aus  führen     (Fig.    3 und 4). Die     Doppeljet-Flachdüse    kann eine  beliebige Länge, senkrecht zur Laufrichtung der Textilbahn,  haben, so dass sich hier der Einbau einer Mehrzahl von Dü  sen in denselben Düsenkasten erübrigt, und somit wird auch  die oszillierende Bewegung desselben hinfällig.  



  Die Kombination von Düsen mit saugender Wirkung auf  durchlaufendes, flächiges Textilmaterial ermöglicht die Ver  wendung einer kontinuierlich arbeitenden Behandlungsma  schine von hoher Wirksamkeit und gedrungener Bauart.  



       Fig.    1 des Figurenblattes zeigt eine erfindungsgemäss  verwendbare Streudüse 1 mit eingebautem     Drallkörper    2, der  den eintretenden     Flüssigkeits-    bzw. Gasstrom 3 auflöst und in  Form eines Kegelmantels 4 mit dem Öffnungswinkel     q@    aus  treten lässt.  



       Fig.    2 zeigt dieselbe Streudüse 1,     z.B.    für Nassbehand  lung eingetaucht unter den Flüssigkeitsspiegel 5, an die eine  Textilbahn 6 sehr nahe heran gebracht wurde. Der<B>Flüssig-</B>  keitsstrahl wird jetzt in Richtung 7 umgelenkt und übt eine  saugende Wirkung in Richtung der Pfeile 8 aus. Da die Textil  bahn durchlässig ist, wird das Behandlungsmedium durch sie  hindurch gesogen.  



       Fig.    3 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch eine  kontinuierlich arbeitende     Nassbehandlungsmaschine    zur  Durchführung des erfindungsgemässen     Verfahrens.    Das  darin behandelte Textilmaterial 9 wird unter dem Flüssig  keitsspiegel 10 ganz nahe an den Düsen 1, die in den Düsen  kasten 11 eingesetzt sind, vorbei geführt.         Fig.    4 zeigt einen Ausschnitt aus dem     Grundriss    der Vor  richtung gemäss     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt die     Doppeljet-Flachdüse    mit 180  Öffnungs  winkel, an der das Textilmaterial 9 vorbei gezogen wird.       Fig.    6 zeigt die     Doppeljet-Flachdüse    16 im Einbau in  einer erfindungsgemäss verwendbaren Behandlungsmaschine.  Die Düse ist mit dem     Verteilrohr    17 verbunden. Wird dieses  um seine Längsachse drehbar gemacht, dann lässt sich die  Düse zur Revision leicht hoch drehen. Das     Textilmaterial    ist  auch hier mit 9 bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontinuierliches Verfahren zur Intensivierung von Aus tauschvorgängen zwischen bahnförmigen, flächigen Textilge bilden und einem Behandlungsmedium, ohne Erzeugung von Vibrationen und Pulsationen, bei dem eine ins Behandlungs medium eingetauchte, laufende Textilbahn mittels mindestens einer, im Behandlungsmedium mündender, auf die Textil bahn gerichteten Düse mit einem unter Druck stehenden Medium beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man eine oder mehrere Düse(n) verwendet,
    welche eine pyrami- den- oder kegelförmige Auflösung oder Auffächerung des zur Beaufschlagung verwendeten flüssigen oder gasförmigen Me- diumstrahles bis zu einem Öffnungswinkel von 180 ermög licht bzw. ermöglichen, und dass man das bahnförmige textile Flächengebilde so nahe an der bzw.
    den Düsenmündung(en) vorbei führt, dass eine einen Sog bewirkende Spaltwirkung infolge Verengung des Strahlquerschnittes und Steigerung der Strahlgeschwindigkeit entsteht, durch welche das Behand lungsmedium durch das bahnförmige textile Flächenge bilde hindurchgesogen wird. l1NTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Behandlungsmedium flüssig ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Behandlungsmedium gasförmig ist.
CH339171D 1957-10-26 1957-10-26 Séchoir à linge CH339171A (fr)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH339171T 1957-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH339171A true CH339171A (fr) 1959-06-30

Family

ID=4504921

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH339171D CH339171A (fr) 1957-10-26 1957-10-26 Séchoir à linge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH339171A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4300454A1 (de) * 1993-01-11 1994-07-14 Wet Tex Maschinenbau Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer diskontinuierlich arbeitenden Einrichtung zum Behandeln einer Warenbahn

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4300454A1 (de) * 1993-01-11 1994-07-14 Wet Tex Maschinenbau Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer diskontinuierlich arbeitenden Einrichtung zum Behandeln einer Warenbahn

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19702196C5 (de) Vorrichtung zum Reinigen eines Transportbandes
DE1560701C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines ungewebten Faserstoffes
DE2019708B2 (de) Abquetschwalze
DE19507938C2 (de) Reinigungsvorrichtung
EP0298299B1 (de) Vorrichtung zum berührungslosen Führen von Materialbahnen
CH339171A (fr) Séchoir à linge
DE864654C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befeuchten oder Besprengen laufender Bahnen
DE69615372T2 (de) Saugkasten
EP2508672B1 (de) Vorrichtung zum Überführen einer Bahn in einer Station einer Bahn-Herstellungs- oder Verarbeitungsmaschine
DE1760431B2 (de) Verfahren zur herstellung von nassvliesen aus viskoseendlosfaeden
DD145412A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum bespruehen von textilen flaechengebilden
AT503978A2 (de) Verfahren und vorrichtung zur konditionierung eines endlosgewebes
DE19935061A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Trocknen und Veredeln, wie Oberflächenentwicklung, von textilen Warenbahnen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT518303B1 (de) Vorrichtung zur Luftbehandlung
DE1904858B2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Matten od.dgl. aus faserförmigen Teilchen
DE2822977A1 (de) Vorrichtung zum nassbehandeln von bahnfoermigem textilgut
CH421878A (de) Einrichtung zum Nassbehandeln, im Umlauf oder Durchlauf, einer stetig über Walzen geführten, flächenförmigen Textilbahn
DE1760261B2 (de) Schachtartige Formkammer für die Herstellung von Mineralfaservliesen oder matten, insbesondere aus geschnittenen Glasfadenstrangen
CH385249A (de) Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen
DE1774811U (de) Schwebeduesentrockner.
DE725422C (de) Fuehrungs- bzw. Trockenvorrichtung fuer Gewebe- und Papierbahnen
DE698533C (de) Trockenkasten fuer Tiefdruckpapierbahnen
DE1474240A1 (de) Vorrichtung zur schwebenden Fuehrung von bahnfoermigen Erzeugnissen
DE1635104C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Behandlungsflüssigkeit auf Textilbahnen
DE1059872B (de) Vorrichtung zum Trocknen von bahnfoermigem Gut, beispielsweise Textilgewebe, Papier od. dgl.