CH339260A - Transistor-Oszillator - Google Patents

Transistor-Oszillator

Info

Publication number
CH339260A
CH339260A CH339260DA CH339260A CH 339260 A CH339260 A CH 339260A CH 339260D A CH339260D A CH 339260DA CH 339260 A CH339260 A CH 339260A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
circuit
current
emitter
base
oscillator according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Grewe Theodor
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH339260A publication Critical patent/CH339260A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L5/00Automatic control of voltage, current, or power

Landscapes

  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


      Transistor-Oszillator       Der     Stromverstärkungsfaktor    von Flächentransi  storen ist bekanntlich kleiner als 1. Sie lassen sich  daher im allgemeinen nur mit Hilfe phasendrehender  Rückkopplungsglieder zu Schwingungen anregen.       Oszillatorschaltungen    dieser Art werden zum Beispiel  in dem Buch von     Shea         Principles    of Transistor     Cir-          cuits ,    insbesondere auf den Seiten 274-289 be  schrieben.  



  Wenn bei solchen Anordnungen die Ausgangs  spannung über einen gewissen Wert ansteigt, wird  die     Kollektor-Basis-Strecke    während einer Strom  halbwelle leitend und schliesst damit den zwischen  den beiden Elektroden befindlichen Schwingkreis  kurz, woraus sich erhebliche     Mirrfaktoren    ergeben.  Man verwendet daher, wie es auch von Röhren  schwingungserzeugern bekannt ist, zur Begrenzung  eine     Audionanordnung,    die aus einem Widerstand  und einem Kondensator besteht. Die natürlicher  weise bei einem     Audion    entstehende Phasendrehung  führt bei Änderung der Belastung dazu, dass sich  Frequenz und Ausgangsspannung des     Oszillators     mehr oder weniger stark ändern.

   Die Phasendrehun  gen können durch eine Vergrösserung des     Audion-          kondensators    vermindert werden, wobei allerdings  eine Erhöhung des     Klirrfaktors    eintritt. Man muss  daher bei den bekannten Anordnungen einen Kom  promiss zwischen möglichst hoher Stabilität und mög  lichst geringem     Klirrfaktor    schliessen, wodurch eine  optimale Ausnutzung der Transistoren verhindert  wird.  



  Es wird daher eine     Oszillatorschaltung    für Tran  sistoren mit einer     Begrenzereinrichtung    für den  Steuerstrom vorgeschlagen, bei der Phasendrehungen  bei Änderung der Belastung mit den daraus resultie  renden Nachteilen vermieden werden.  



  Erfindungsgemäss wird der Steuerstrom über einen       Vorwiderstand    einer Gleichstromquelle entnommen    und dieser Steuerstrom mit     Hilfe    eines Gleichrichters  und der als Gleichrichter wirkenden     Emitter-Basis-          Strecke    und einer aus dem Ausgangskreis in den  Steuerkreis rückgeführten Spannung in zwei ge  tastete Gleichströme aufgespalten, von denen der über  die     Basis-Emitter-Strecke    fliessende Strom für die  Aussteuerung des Transistors zur Wirkung kommt.  



  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen     Os-          zillatorschaltung    werden nachstehend anhand der Fi  guren näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die Grundschaltung.  



       Fig.2    und 3 dienen zur Erläuterung der Wir  kungsweise.  



  Die     Fig.    4, 5 und 7 stellen weitere Ausführungs  formen dar.  



  In     Fig.    1 ist T ein Flächentransistor in     Emitter-          Basis-Schaltung.    Der Schwingkreis     LC2    liegt im     Kol-          lektorkreis.    R2 ist der Belastungswiderstand, der  natürlich auch über eine besondere Wicklung des       übertragers        Tr    angekoppelt sein kann. Der Strom  fluss im     Kollektorkreis    wird durch die     Emitter-Basis-          Strecke    gesteuert.

   Der Steuerstrom wird über einen       Vorwiderstand    R 1 in zwei getastete Gleichströme auf  geteilt, von denen der eine durch den Gleichrichter       Gll,    der andere über die     Emitter-Basis-Strecke    des  Transistors fliesst. Die Umschaltung zwischen den  beiden     Gleichrichterstrecken    geschieht mit     Hilfe    einer  kleinen Wechselspannung (z. B.     üU2   <I>- 1</I> V), die  zwischen die als Gleichrichter wirkende     Emitter-          Basis-Strecke    und R1 geschaltet ist.

   Es ist ebenso  möglich, die steuernde Wechselspannung zwischen       Gll    und R 1 zu legen oder den Gleichstrom über R 1  an eine     Anzapfung    der Wicklung WR zu führen. Der  Transistor wird also mit Hilfe eines     Rechteckwellen-          stromes    ausgesteuert, der so begrenzt ist, dass die       Kollektor-Emitter-Spannung    nicht bis auf Null aus  gesteuert wird. Die     Emitter-Kollektor-Strecke    bleibt      daher stets     hochohmig,    so dass mit     Hilfe    der Schwing  kreisselektion ein geringer     Klirrfaktor    erzielt werden  kann.  



  In den     Fig.2    und 3 ist schematisch dargestellt,  wie die Steuerung des Transistors erfolgt.     G12        stellt     die     Emitter-Basis-Strecke    des Transistors dar. Der  Transistor ist     geöffnet,    und der Öffnungsstrom il  fliesst als<B>13</B> über die Basis, wenn das Potential am  Punkt 1 positiv ist gegenüber demjenigen am Punkt 2.  Im umgekehrten Fall fliesst der Strom i 1 als Strom  <I>i2</I> über den Gleichrichter     Gll.    Die Basis hat daher  ein positiveres Potential als der     Emitter,    so dass der  Transistor sperrt.

   Die Aussteuerung des Transistors  wird durch den Widerstand R 1 zweckmässig so ein  gestellt, dass die Amplitude 0 der am Lastwider  stand R2 auftretenden Wechselspannung etwa gleich  der Gleichspannung<B>UB</B> ist.  



  Bei normaler Aussteuerung ist der Wechselstrom  widerstand der     Emitter-Kollektor-Strecke    zwar im  Sperrzustand sehr hoch,     im        geöffneten    Zustand je  doch nur wenig grösser als R2. Sein     Wert    hängt dann  von R 1 und den     Vierpolparametern    des Transistors  ab. Um den     Wechselstromwiderstand    in der geöff  neten Phase so gross zu machen, dass er etwa in die  Grössenordnung des Widerstandes in der     gesperrten     Phase fällt, wird     zweckmässig    die Basisschaltung an  gewandt.

   Das geschieht dadurch,     dass    parallel zur       Basis-Emitter-Strecke    ein Zweipol geschaltet wird,  der zum Beispiel aus der Reihenschaltung eines Wi  derstandes und eines Gleichrichters besteht. Es kann  auch ein     Ohmscher    Widerstand oder ein Blindwider  stand oder eine Kombination dieser Zweipole ver  wendet werden. Zur Unterstützung der Wirkung kann  ein Widerstand in den     Emitterzweig    geschaltet wer  den.  



  In     Fig.    4 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem  Zweipol parallel zum     Emitter-Basis-Zweig    dargestellt.  Als Zweipol wird in diesem Falle ein Gleichrichter       G13    in Reihe mit einem Widerstand RB verwendet  und in den     Emitterkreis    ein zusätzlicher     Widerstand     <I>RE</I> gelegt. Der übrige Teil der Schaltung stimmt mit  der Anordnung nach der bereits besprochenen     Fig.    1  überein.  



  Der quadratische     Klirrfaktor    kann durch Ein  fügen eines Widerstandes in den     Emitter    oder Gleich  richterzweig     verändert    bzw.     kompensiert    werden.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt     Fig.    5. Der  Widerstand R l, der Gleichrichter     Gll    und die Rück  kopplungswicklung WR bewirken in gleicher Weise  wie in     Fig.    1 die Umsteuerung des Gleichstromes. Im       Kollektorkreis    liegt der Schwingkreis     LC2,    mit dem  in Reihe eine zweite Spannungsquelle     UC    liegt. In  ihrer Funktion ist diese Schaltungsanordnung mit der  nach     Fig.    1 ähnlich. Sie hat jedoch den Vorteil, dass  der     Kollektorstrom    nur in sehr geringem Masse vom       Verstärkungsfaktor    des Transistors abhängt.

   Dadurch  ergibt sich nur eine geringe,     vernachlässigbare    Ar  beitspunktverschiebung beim Austausch von Tran  sistoren, deren Fertigung noch weiten Streuungen  unterliegt.    Im Zusammenhang mit der     frequenzunabhängi-          gen    Begrenzung steht auch, dass die Hochfrequenz  spannung u2 am Ausgang nahezu proportional mit  dem Basisstrom i3 ansteigt, wie in     Fig.    6 schematisch  dargestellt ist. Diese Tatsache kann in sehr einfacher  Weise zur Modulation der     Hochfrequenzspannung     ausgenützt werden.

   In     Fig.7    ist schematisch unter  Verwendung der Anordnung nach     Fig.    1 gezeigt, wie  beispielsweise der     Modulationsstrom    zugeführt wird.  Aus der Spannungsquelle<I>NF</I> wird über den Wider  stand R3 und den Trennkondensator C3 ein     Modu-          lationsstrom    in den Kreis mit dem Steuerstrom il  eingefügt. Dadurch ändert sich die Grösse der Aus  gangswechselspannung im Takte der     Modulations-          frequenz.    Mit dieser Anordnung ist es möglich, eine  Modulation bis zu 100     "/u        zu    erzielen. Der Wider  stand R3 kann auch komplex, z.

   B. als Sperrkreis  für die Hochfrequenz, ausgebildet werden, um den  niederfrequenten Leistungsbedarf gering zu halten.  Damit keine unzulässige Entnahme von     Hochfre-          quenzenergie    über die Wicklung WR erfolgt, muss  der Widerstand R3 entsprechend gross gemacht wer  den.  



       Fig.7    zeigt noch eine weitere Ausführungsform  des Übertragers     Tr,    bei der der Schwingkreis     LC2     und der Ausgangskreis mit dem Belastungswiderstand  R2 mit getrennten Wicklungen ausgeführt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transistor-Oszillator mit einer Begrenzereinrich- tung für den Steuerstrom, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstrom über einen Vorwiderstand einer Vorspannungsquelle entnommen wird und dieser Steuerstrom mit Hilfe eines Gleichrichters und der als Gleichrichter wirkenden Emitter-Basis-Strecke und einer aus dem Ausgangskreis in den Steuerkreis rückgeführten Spannung in zwei getastete Gleich ströme aufgespalten wird, von denen der über die Basis-Emitter-Strecke fliessende Strom für die Aus steuerung des Transistors zur Wirkung kommt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erhöhung des Widerstandes der Kollektor-Emitter-Strecke im stromdurchflossenen Zustand der Widerstand des Basiszweiges verringert und der des Emitterzweiges erhöht wird, indem par allel zur Basis-Emitter-Strecke ein passives Zweipol netzwerk und in Serie zum Emitter ein zweites pas sives Zweipolnetzwerk gelegt wird.
    2. Oszillator nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwei polnetzwerk parallel zur Basis-Emitter-Strecke aus der Reihenschaltung eines Gleichrichters und eines Ohmschen Widerstandes besteht.
    3. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Belastungswiderstand parallel zum Schwingkreis liegt. 4. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Belastungskreis, Schwingkreis, Rückkopplungskreis und Kollektorkreis mindestens teilweise über getrennte Wicklungen eines gemeinsa men übertragers (Tr) miteinander gekoppelt sind.
    5. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um dem Steuergleichstrom (il) einen Wechselstrom<I>(im) zu</I> überlagern, zum Zwecke, die Ausgangsspannung des Oszillators zu modulieren. 6. Oszillator nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Modulationsstrom über eine Impedanz (R3), die zumindest für die Hochfrequenz einen hohen Widerstand bildet, in den Steuerkreis eingeführt wird.
CH339260D 1955-01-20 1955-11-17 Transistor-Oszillator CH339260A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339260X 1955-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH339260A true CH339260A (de) 1959-06-30

Family

ID=6223458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH339260D CH339260A (de) 1955-01-20 1955-11-17 Transistor-Oszillator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH339260A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2917926A1 (de) Gegentakt-schaltleistungsverstaerker
DE2338538B2 (de) Schaltungsanordnung zur geregelten Gleichstromversorgung
DE3239653C2 (de) Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Last
DE1291387B (de) Sinuswellengenerator
DE1915005B2 (de) B transistorleistungsverstaerker
DE2650002A1 (de) Wechselrichter
DE1763349B2 (de) Spannungsregler
CH339260A (de) Transistor-Oszillator
DE2819225C2 (de)
DE2655320B2 (de) Steuerbarer elektronischer Widerstand
DE968070C (de) Transistor-Oszillatorschaltung
AT206471B (de) Transistor-Oszillatorschaltung
DE2513477C3 (de) Kissenkorrekturschaltung
DE1766075B1 (de) Oszillator mit veraenderlicher Frequenz und dessen Verwendung in einer Demodulatoranordnung
DE1114537B (de) Anordnung zur Erhoehung der Schaltgeschwindigkeit eines aus zwei parallelgeschalteten Transistoren bestehenden Kippschalters
DE2439241C2 (de) Schaltungsanordnung mit einer ersten periodisch leitenden Schalteinrichtung zur Herstellung eines Übertragungsweges
DE2524680C3 (de) Transistorbestückter Multivibrator
DE2809198B2 (de) Schaltungsanordnung zur Korrektur von Rasterverzerrungen in horizontaler Richtung in einem Fernsehempfänger
DEST009332MA (de)
DE738189C (de) Verfahren zur Stabilisierung des Arbeitspunktes einer Magnetfeldroehre
DE2336641C3 (de) Zeilen-Ablenkschaltung für Kathodenstrahlröhren
DE1146530B (de) Demodulator fuer amplitudenmodulierte Stromimpulse
DE2301707A1 (de) Demodulatorschaltung
DE2000582A1 (de) Schaltung zur Frequenzmodulation
DE1946520C3 (de) Schaltungsanordnung für die dynamische horizontale und vertikale Griin- und Rotkonvergenzkorrektur