CH339637A - Schalteinrichtung in Stellwerken von Eisenbahnen - Google Patents

Schalteinrichtung in Stellwerken von Eisenbahnen

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CH339637A
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CH
Switzerland
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switching device
control center
remote control
railways
automatic
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English (en)
Inventor
Sasse Hans-Wolfgang Ing Dr
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/06Vehicle-on-line indication; Monitoring locking and release of the route
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Schalteinrichtung in Stellwerken von     Eisenbahnen       Im     Eisenbahn-Sicherungswesen    verwendet man  seit längerer Zeit     Fernsteuerzentralen,    von denen aus  eine grössere Anzahl von Stationen gesteuert werden.  Entsprechend den verschiedenartigen Erfordernissen  und Sicherheitsbedingungen, die bei Eisenbahnen ver  langt werden, lassen sich solche     Fernsteuereinrichtun-          gen    nicht allenthalben nach den auf andern Gebieten  der Technik bekanntgewordenen Grundsätzen für  Fernsteuerung herstellen und betreiben. So hat man  z.

   B. im Eisenbahnbetrieb dazu übergehen müssen,  die auf einem Bahnhof angeordneten Weichen und  Signale in gewissen Fällen auch an Ort und Stelle  zu steuern, insbesondere dann, wenn rangiert werden  soll oder die Fernsteuerung versagt.  



  Die     Erfindung    beschäftigt sich mit einem Problem,  das für den Fernsteuerungsbetrieb besonders wichtig  ist. Fernsteuerungseinrichtungen werden häufig zur  Personaleinsparung da angewendet, wo ein verhält  nismässig geringer Zugverkehr ist und einfache vor  zugsweise unbesetzte Stationen vorgesehen sind. Wenn  diese oder jene ferngesteuerte Station erweitert wer  den muss oder z. B. noch andere Strecken an eine  solche Station anzuschliessen sind oder sich aus  irgendwelchen Gründen die Verkehrsverhältnisse  ändern, kann der Zugverkehr zumindest zu gewissen  Zeiten oder für einige Stunden am Tage so stark wer  den, dass die Fernsteuerung der Regelform den ge  änderten Verkehrsverhältnissen nicht mehr genügt,  weil sich für den Streckenfahrdienstleiter zu viele Be  dienungshandlungen ergeben.

   Bei mehreren hinter  einander in derselben Richtung und auf demselben  Gleis fahrenden Zügen ist z. B. der selbsttätige Be  trieb - ähnlich wie beim selbsttätigen Block   günstiger.  



  Gemäss der Erfindung wird die Schalteinrichtung  in Stellwerken für Eisenbahnen, bei welcher die Ein  richtungen einer oder mehrerer Stationen von einer    Zentrale ferngesteuert werden, so getroffen, dass     in     der Zentrale Schalteinrichtungen vorgesehen sind,  durch welche mindestens ein Teil der Kommando  tasten für den manuellen     Fernsteuerbetrieb    der Sta  tionen abgeschaltet und eine Speichereinrichtung für  den automatischen     Fernsteuerbetrieb    eingeschaltet  werden kann und umgekehrt.

   Diese Speichereinrich  tung kann in Abhängigkeit von den     Zuglaufmeldun-          gen    einen selbsttätigen Betrieb beispielsweise auf  einem Bahnhof, einer Abzweigstelle oder dergleichen  so lange     regeln,    bis durch eine erneute Tasten- oder  Hebelbedienung die Umstellung auf manuellen Fern  steuerbetrieb wieder hergestellt wird.  



  Die Erfindung ist anhand der     Fig.    1 und 2 für ein  Ausführungsbeispiel erläutert.  



  An eine     Fernsteuerzentrale        FS    seien die Statio  nen S1 bis<I>S5</I>     (Fig.    1) angeschlossen. In der Station  S4 (siehe     Fig.    2) mündet z. B. eine Strecke S6. Hier  durch kann der Bahnhof S4 so verkehrsintensiv wer  den, dass es von Zeit zu Zeit zweckmässig ist, ihn  auf selbsttätigen Betrieb     umzustellen.    In der Zentrale  Z sind daher ausser den Tasten T1, T2, T3 usw. bis       Tx    für die verschiedenen Einrichtungen auf den ein  zelnen Stationen noch Sondertasten TI,     TII    usw.,  mit denen der Beamte beispielsweise für die Station  S4 einen selbsttätigen Betrieb für die Einfahrten von  S3 und S6 einschalten kann.

   Wie aus der     Fig.    2  ersichtlich,     sind    die Gleise durch Isolierstösse in ein  zelne Abschnitte     Gll,        G12    usw. unterteilt, die über  entsprechende Gleisrelais Frei- oder     Besetzmeldun-          gen    nach der Zentrale Z geben.  



  In der Zentrale Z ist nun im Sinne der Erfindung  eine besondere Speichereinrichtung     Sp    vorgesehen,  die selbsttätig anstelle der normalerweise benutzten  Tasten<I>T 1</I> bis     Tx    die entsprechenden Kommandos  für die Station S4 auslöst. Dieser selbsttätige Kom  mandogeber bzw. Speicher empfängt Meldungen, z. B.      Gleismeldungen, und gibt entsprechende Kommandos  an die Station S4.  



  Nähert sich z. B. ein Zug von S3 der Station S4,  so fährt er entweder über eine Isolierschiene oder  einen Impulsgeber     J1    und gibt damit die Meldung  an den Speicher     Sp,    dass das Einfahrsignal     S11    auf  Fahrt gestellt werden soll. Wenn nun in der Zentrale  Z eine     Gleisfreimeldung    für die Gleisteile     Gl11    bis  W3 vorliegt, so wird das Signal     Sll    durch ein ent  sprechendes Kommando auf Fahrt gestellt. Bedarfs  weise kann auch das Signal S12 gleichzeitig oder  später z. B. nach Besetzung des Abschnittes     Glll    in  gleicher Weise auf Fahrt gestellt werden, wenn der  Abschnitt<I>Gl13</I> frei ist.

   Wären dagegen nur die Ab  schnitte     Gl11    bis W3 freigemeldet, so würde das  Signal S12 auf Halt bleiben.  



  Diese Abhängigkeiten können ohne weiteres  durch entsprechende Relais im Speicher     Sp    unter  Umständen in Verbindung mit Relais in der Fern  steuer-Apparatur     FS    hergestellt werden. Ebenso kann  auch die Einfahrt von S6 nach<I>Gl22</I> durch einen  Impulsgeber J2 freigegeben und eingestellt werden,  wobei bedarfsweise die Signale S13 und S11 sich in  bekannter Weise gegenseitig ausschliessen können.  



  Genauso kann der selbsttätige Betrieb auch für  die andere Richtung von S5 nach S3<I>bzw. S6</I> oder  in beiden Richtungen eingerichtet werden.  



  In derselben Weise wie für den     Bahnhofbetrieb     kann auch die Stellung einzelner Weichen z. B. bei    Streckenabzweigungen selbsttätig geregelt werden,  also von der     Fernsteuerzentrale    wahlweise durch den  Speicher     Sp    selbsttätig oder durch Tasten fernge  steuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalteinrichtung in Stellwerken von Eisenbahnen, bei welcher die Einrichtungen einer oder mehrerer Stationen von einer Zentrale ferngesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zentrale (Z) Schalteinrichtungen (TI, TII) vorgesehen sind, durch welche mindestens ein Teil der Kommandotasten (T1-Tx) für den manuellen Fernsteuerbetrieb der Stationen abgeschaltet und eine Speichereinrichtung für den automatischen Fernsteuerbetrieb eingeschaltet werden kann und umgekehrt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in der Zentrale (Z) angeordneten Speichereinrichtungen (Sp) in der Wirkstellung in Abhängigkeit von Gleisbesetztmel- dungen als selbsttätiger Kommandogeber arbeiten. 2. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die selbsttätige Einschaltung der Signale von den Zügen betätigte Impulsgeber (J1) vorgesehen sind, durch welche die Kommandoanforderungen an die Zentrale gegeben werden.
CH339637D 1955-03-28 1956-02-14 Schalteinrichtung in Stellwerken von Eisenbahnen CH339637A (de)

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