CH339766A - Vorrichtung zur Verhinderung eines unzulässigen Vorschubes an Parkuhren - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung eines unzulässigen Vorschubes an Parkuhren

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CH339766A
CH339766A CH339766DA CH339766A CH 339766 A CH339766 A CH 339766A CH 339766D A CH339766D A CH 339766DA CH 339766 A CH339766 A CH 339766A
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shaft
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Andersson Carl-Axel
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Trafik & Vagmarken Ab
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Description


  Vorrichtung zur Verhinderung eines .unzulässigen Vorschubes an Parkuhren    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ver  hinderung eines unzulässigen Vorschubes an Park  uhren mit einem auf der Welle eines Uhrwerks dreh  bar gelagerten Steuerglied, das mittels eines von  Hand     betätigbaren    Drehgriffes aus einer Ausgangs  lage drehbar ist und auf dem ein Sperrhaken ge  lagert ist, der zum Eingriff mit einem auf der       Uhrwerkswelle    befestigten     Sperradglied    schwenkbar  ist.  



  Bei bekannten Parkuhren des oben genannten  Typs ist es möglich, das Uhrwerk um einen grösse  ren Winkel vorzuschieben, als was einer in den  Münzmechanismus der Parkuhr eingeworfenen  Münze entspricht, und zwar durch Vor- und Zurück  drehung des Drehgriffes über kleine Winkel ent  sprechend einer oder einigen     Zahnteilungen    des       Sperradgliedes,    so dass man eine längere Parkzeit  erhält, als was der in die Parkuhr eingeworfenen  Münze entspricht.  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Be  seitigung dieses Nachteils an Parkuhren der oben  genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass  auf der     Uhrwerkswelle    ein     Ausrückglied    drehbar  gelagert ist, welches mit dem Steuerglied durch  eine     Leergangsanordnung    gekuppelt ist, die die Dre  hung des Steuergliedes um einen bestimmten Winkel  gestattet, ehe das     Ausrückglied        zwangläufig    durch  das Steuerglied mitgenommen wird, und welches       Ausrückglied    unter Reibungswiderstand drehbar ist  und einen     Mitnehmer    besitzt,

   der beim Zurückdrehen  des Steuergliedes auf die Ausgangslage zu den  Sperrhaken ausser     Eingriff    mit dem     Sperradglied     führt.  



  Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen,  die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veran  schaulichen, im folgenden näher beschrieben wer  den. Es zeigen:         Fig.    1 eine Vorderansicht einer Parkuhr,       Fig.2    in grösserem Massstab     einen    senkrechten  Schnitt durch die Parkuhr mit den Teilen in der  Ausgangslage,       Fig.    3 einen Schnitt etwa längs der Linie       III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt etwa längs der Linie     IV-IV     in     Fig.    2, wobei die arbeitenden Teile aber     in    einer  betätigten Lage dargestellt sind,

         Fig.    5 Einzelteile, gesehen von rechts in     Fig.    2,       Fig.    6 einen Querschnitt durch einen Schlitten,       Fig.    7 denselben Schlitten, gesehen von links in       Fig.6,    wobei der Schlitten aus der in     Fig.3    ge  zeigten Ausgangslage verschoben ist,       Fig.    8 einen Schnitt etwa längs der Linie       VIII-VIII    in     Fig.    2 mit gewissen arbeitenden  Teilen in der Ausgangslage,       Fig.9    einen der     Fig.    8 entsprechenden Schnitt,  wobei die Teile aber in einer betätigten Lage dar  gestellt sind,

   und       Fig.    10 einen den     Fig.    8 und 9 entsprechenden  Schnitt, wobei die     Teile    aber in einer andern Be  tätigungslage dargestellt sind.  



  Die auf der Zeichnung dargestellte Parkuhr ist  mit dem untern Teil 2 ihres Gehäuses auf einem  Ständer 1 befestigt. Der untere Gehäuseteil 2 ent  hält einen     Münzsammelbehälter    3 und ist an einen  obern     Teil    4 des Uhrgehäuses angeschlossen, der  ein Uhrwerk 5, zwei durch eine Vorderwand 7 und  eine Hinterwand 7' sichtbare Skalen 6 und eine  Betätigungsvorrichtung mit einem ausserhalb der  Vorderwand 7 vorgesehenen Drehgriff 8 sowie  Mechanismen zur Zeiteinstellung und     -markierung     enthält.  



  Das Uhrwerk 5 treibt in zwei Stunden eine  Hauptwelle 9 um etwas weniger als eine halbe Um  drehung, wobei zwei Zeiger 10 auf der sich quer      durch das Uhrwerk erstreckenden Welle 9 auf den  zwei Skalen 6 die abgelaufene Zeit angeben. Die  Antriebsfeder des Uhrwerks 5 ist mittels eines  Mechanismus     (Fig.    3)     aufziehbar,    der auf der Haupt  welle 9 gelagert und mit Hilfe des Drehgriffes 8       betätigbar    ist, welch letzterer mit einer     Nabenhülse     11 auf einer Steuerscheibe 12 fest verbunden ist.  Auf der     Nabenhülse    11 ist hinter der Steuerscheibe  12 ein Zahnrad 13 befestigt, das mit einem um  eine Welle 15 schwenkbaren Zahnsegment 14 in  ununterbrochenem Eingriff steht.

   Ein auf dem Lage  rungsteil des Zahnsegmentes befestigter Arm 16 ist  an eine Kolbenstange 17 mit einem in einem Öl  bremszylinder 18 beweglichen Kolben     angelenkt.     Der Zylinder 18 ist auf einer Welle 19 schwenk  bar gelagert. Die Bremse 14 bis 19 verhindert eine  unerwünschte, rasche Umdrehung der Steuerscheibe  12. Die Steuerscheibe wird mittels des Drehgriffes 8  im Uhrzeigersinn gedreht, um eine dem Wert einer  in die Uhr eingelegten Münze entsprechende Park  zeit anzugeben. Die Scheibe wird von einer nicht  gezeigten Feder entgegen dem Uhrzeigersinn zurück  geführt.  



  Wie aus     Fig.3    ersichtlich, besitzt die Steuer  scheibe 12 an ihrem Umfang eine nach aussen offene       Ausnehmung    21. In der dargestellten Ausgangslage  greift ein Stift 22, der von einem geradlinig ver  schiebbaren Schlitten 23 getragen ist, in die     Aus-          nehmung    21 ein. Im Schlitten 23 ist ein     Abtast-          arm    24 auf einer Welle 25 schwenkbar gelagert.  Das äussere Ende des Armes stützt sich auf einer  Schiene 26 mit einem Stoppanschlag 27 ab.

   Der  Arm 24 besitzt zwei schräggestellte     Nockenflächen     28 und 29, von denen die     Nockenfläche    28 eine  grössere Münze und die     Nockenfläche    29 eine klei  nere Münze abtasten kann. Die     Nockenflächen    be  finden sich     in    der in     Fig.    3 dargestellten Ausgangs  lage des Schlittens 23 etwas rechts von einer  Münzrinne 30 für grössere Münzen bzw. einer  Münzrinne 31 für kleinere Münzen.

   Die Münz  rinnen stehen mit den     Münzeinwurföffnungen    32  und 33     Fig.    1) der Parkuhr in Verbindung, von  denen die Öffnung 32 für die     grössere    Münzart und  die Öffnung 33 für die kleinere Münzart     bestimmt    ist.  



  Wie aus     Fig.6    und 7 ersichtlich, besitzt der  Schlitten 23 zwei parallele Wände 35 und 36, von  denen die Wand 35 neben der Vorderwand 7 der  Parkuhr liegt, und von Leisten 37 und 38 an der  Innenseite der Vorderwand geführt wird, während  die andere Schlittenwand 36 längs des obern Ran  des einer Zwischenwand 39 des     Parkuhrgestelles     verschiebbar ist.

   Die Schlittenwand 35 hat Münz  kanäle 40, die in der dargestellten Ausgangslage des  Schlittens mit den     Münzöffnungen    32 und 33       fluchten,    und die Schlittenwand 36 ist mit Münz  kanälen 41 versehen, die derart in der Bewegungs  richtung des Schlittens versetzt sind, dass sie erst  nach der Verschiebung des Schlittens aus der  Ausgangslage     (Fig.3)    in eine Endlage     (Fig.7)    mit  den Münzrinnen 30 und 31 fluchten. Wenn die    Münzen in die Münzöffnungen eingeführt werden,  können sie in die Münzrinnen frei hineingelangen,  in denen sie von der hintern Schlittenwand 36 ange  halten werden.

   Wenn dann die Steuerscheibe 12 mit  Hilfe des Drehgriffes 8 im Uhrzeigersinn gedreht  wird, wird der Schlitten 23 unter Vermittlung der       Ausnehmung    21 und des Stiftes 22 gegen seine  Endlage geführt, während der     Abtastarm    24 von  der betreffenden Münze in eine in bezug auf den  Stoppanschlag 27 höhere Lage geschwenkt wird.  Wenn der Schlitten die Endlage erreicht, befinden  sich die     Münzkanäle    41 in einer mit den Münz  rinnen fluchtenden Lage, und die Münzen können  unbehindert aus den Münzrinnen     herausrollen    und  in den Behälter 3 der Parkuhr fallen.

   In dieser  Endlage des Schlittens sind die Münzöffnungen  32 und 33 von der Vorderwand 35 des Schlittens  gesperrt, so dass weder Münzen noch andere Ge  genstände zwecks unzulässiger Betätigung des Me  chanismus durch die Münzöffnungen eingeführt  werden können. Eine derartige Sperrung der Münz  öffnungen tritt während der Verschiebung des Schlit  tens aus der Ausgangslage bereits in einem so frühen  Zeitpunkt ein, dass der     Abtastarm    24 noch nicht  mit dem Stoppanschlag 27 oder einer eingeworfenen  Münze zum Eingriff gelangt ist. Der     Abtastarm    24  bleibt somit in der dargestellten Lage, wenn die  Münzöffnungen gesperrt werden, und ist während  der zurückgelegten Strecke bis an den Stoppan  schlag 27 heran völlig unwirksam im Verhältnis  zu den übrigen Teilen des Mechanismus.

   Der Arm  24 ist in schlitzförmigen     Ausnehmungen    42 im  obern Rand jeder Münzrinne 30, 31 geführt, welche       Schlitze    eine solche Tiefe aufweisen, dass die Nocken  flächen 28 und 29 des Armes mit einer in die  Münzrinne eingeführten Münze zusammenwirken  können. Nachdem dies geschehen ist, wird der Arm  24 in eine der zwei möglichen Lagen hochgeschwenkt.  Die eine Lage, die mit Hilfe einer kleinen Münze  in Zusammenwirkung mit der     Nockenfläche    29 er  reicht wird, stellt die Höchstlage des Armes 24  dar, in der der Arm während der Verschiebung des  Schlittens mit Hilfe der Steuerscheibe 12 an dem  Stoppanschlag 27 und auch an einem Anschlag 45  am untern Teil eines auf einer Welle 46 schwenk  baren und von einer Feder 47 betätigten Armes 48  frei vorbeigeht.

   Dieser Arm ist mit einem  seitwärts gerichteten Stopparm 40 versehen, wel  cher mit einem Absatz oder Stift 50 auf  der Steuerscheibe 12 zusammenwirken soll. In  der genannten Höchstlage des     Abtastarmes    24  ist der Stift 22 des Schlittens 23 mit der       Ausnehmung    21 in der Steuerscheibe 12 ausser  Eingriff und liegt gegen den in der Drehrichtung  nachfolgenden Rand 52 der Scheibe an, welcher  kreisförmig und zur Welle 9 konzentrisch ist. Hier  durch wird der Schlitten während der fortgesetzten  Drehung der Steuerscheibe in seiner Endlage zurück  gehalten, welche Drehung im vorliegenden Falle so  lange dauert, bis der Stift 50 der Steuerscheibe an      dem Stopparm 49 anschlägt.

   In dieser Lage ist  die Steuerscheibe 12 um etwa 45  gedreht worden,  was laut dem Beispiel einer Parkzeit von einer  halben Stunde entspricht, und die Zeiger 10 geben  diese Parkzeit auf den Skalen 6 an. Während der  Ablaufbewegung des Uhrwerks wandern die Zeiger  10 gegen die Nullage, die nach 30 Minuten er  reicht wird. Unter der Wirkung der genannten,  nicht gezeigten Feder und der Bremsvorrichtung 17,  18 kehrt die Steuerscheibe 12 sofort in die Ausgangs  lage zurück, wobei der Stift 22 auf dem     Schlitten     in einer gewissen Drehlage der Scheibe 12 von der       Ausnehmung    21 aufgefangen wird, wodurch der  Schlitten zusammen mit der Scheibe 12 in seine  Ausgangslage - zurückgeführt wird.

   Um ein zuver  lässiges Zusammenkuppeln zwischen dem Schlitten  23 und der Scheibe 12 zu bewirken, ist der in  der wirksamen Drehrichtung vordere Rand 53 der       Ausnehmung    21 radial nach aussen verlängert, so  dass er während der Rückbewegung der Scheibe  12 mit dem Stift 22 in     Eingriff    gelangt und diesen  in die     Ausnehmung    21 hineinführt. Die     Endlage     des Schlittens 23 wird durch den Anschlag der  Welle 25 des     Abtastarmes    24 gegen die Wand der  Münzrinne 31 bestimmt. Die wirksame Lage des  Stopparmes 49 wird dadurch bestimmt, dass der  Arm 48 unter der Wirkung der Feder 47 gegen  einen ortsfesten Stift 54 in Anlage gehalten wird.  



  Nach dem oben beschriebenen Vorgang besteht  die Möglichkeit, eine zweite Münze in dieselbe  Münzrinne oder in die andere Münzrinne einzu  werfen. Im ersteren Falle wird der Vorgang wieder  holt, und die Zeiger 10 werden um etwa 450 weiter       vorbewegt,    so dass die gesamte Parkzeit eine Stunde  beträgt. Das Einwerfen von Münzen kann bis zum  Erreichen der vollen Parkzeit wiederholt werden.  



  Wird in die     Münzrinne    30 eine für diese beab  sichtigte Münze eingeworfen, erreicht man in einem  einzigen     Umstellverlauf    volle Parkzeit. Hierbei     wirkt     die     Nockenfläche    28 des     Abtastarmes    24 mit der       eingeworfenen    Münze zusammen und wird hierbei  um einen solchen Winkel hochgeschwenkt, dass der  Arm an dem Stoppanschlag 27 frei vorbeigeht und  an dem Anschlag 45 auf dem schwenkbar gela  gerten Arm 48 anschlägt.

   Der Verschiebungsweg  des Schlittens und die Länge des Armes 48 sind  derart bemessen, dass der Stopparm 49 im Uhrzeiger  sinn aus der Bahn des Stiftes 50 auf der Steuer  scheibe 12 geführt wird, wodurch diese Scheibe mit  Hilfe des Drehgriffes 8 um ihren höchsten, der  Parkzeit für den höheren Münzwert entsprechenden  Drehwinkel gedreht werden kann, das ist laut dem  gewählten Beispiel eine Parkzeit von zwei Stunden,  wie von den Zeigern 10 angezeigt wird. Zusammen  mit dem Schlitten kehrt die Steuerscheibe 12 in  der oben beschriebenen Weise in ihre Ausgangslage.  zurück.  



  Eine     Mitnehmervorrichtung,    die die Bewegung  der Steuerscheibe 12 auf die Hauptwelle 9 des  Uhrwerks sowie auf die Zeiger 10 überträgt, ist    teilweise aus     Fig.    2 und 3 ersichtlich und in     Fig.    5  gesondert dargestellt. Der dargestellte Mechanismus  ist von der Vorderseite der Parkuhr her gesehen.  Die Steuerscheibe 12 ist in     Fig.5    mit strichpunk  tierten Linien dargestellt. Auf der Scheibe 12 ist ein  Sperrhaken 55 mittels eines Zapfens 56 nahe dem  Umfang der Scheibe schwenkbar gelagert, und  eine zwischen dem Sperrhaken 55 und der Scheibe  12 ausgespannte Feder 120 ist bestrebt, den Sperr  haken entgegen dem Uhrzeigersinn in bezug auf       Fig.5    zu schwenken.

   Während der Drehung der  Steuerscheibe in der wirksamen Richtung geht der  Haken in Eingriff mit einem als Zahnsegment aus  gebildeten     Sperradglied    57, das mit der Hauptwelle 9  fest verbunden und mit einem Stift 58 versehen  ist, der durch einen kreisbogenförmigen Schlitz 59  in der Steuerscheibe 12 und einen entsprechenden  Schlitz 159 in einer im folgenden beschriebenen  Scheibe 67 nach vorn geführt und mit einem Arm  60 zusammengekuppelt ist, welcher mit dem Zeiger  10 auf der Vorderseite der Parkuhr fest verbun  den und auf der     Nabenhülse    11 gelagert ist. Der  Zeiger 10 auf der Rückseite der Parkuhr ist direkt  auf der Welle 9 befestigt.

   Der Sperrhaken 55 wird  während des ersten Teils der Drehbewegung der  Steuerscheibe 12 entgegen der Wirkung der Feder  120 dadurch in wirksamer Lage gehalten, dass  der Haken gegen eine     Nockenfläche    62 auf einem  Arm 63 in     Anlage    gebracht wird, welcher Arm  auf einem Achszapfen 64 gelagert ist und von einer  Feder 65 betätigt wird, die bestrebt ist, den Arm  63 nach oben zu     verschwenken,    so dass ein Stift 66  auf dem Arm mit einem     Ausrückglied    in Form  einer hauptsächlich kreisförmigen     Ausrückscheibe     67, die auf der Welle 9 freidrehend gelagert ist, in  Reibungseingriff gehalten wird.

   Die Scheibe 67, die  somit durch die Wirkung des Stiftes 66 unter einem  beträchtlichen Reibungswiderstand steht, besitzt an  ihrem Umfang ein     Mitnehmerglied    oder einen Vor  sprung 68 und ist mit einem Stift 69 versehen,  der durch eine     Ausnehmung,    70 in der Steuerscheibe  12 nach vorn geführt ist. Die     Ausnehmung    70 ist  breiter als der Durchmesser des Stiftes 69, so dass  die Teile 69, 70 -eine     Leerganganordnung        bilden,     durch welche die Scheibe 67 im Verhältnis zur Steuer  scheibe 12 um einen bestimmten Winkel schwenk  bar ist.  



  In     Fig.    8 sind die Steuerscheibe 12, die     Ausrück-          scheibe    67 und das     Sperradglied    57 in der Ruhelage  gezeigt. Wenn man durch Drehen des     Griffes    8  in der einen Richtung die Steuerscheibe 12 dazu  bringt, sich entgegen dem     Uhrzeigersinn    in bezug  auf     Fig.8    zu drehen, verlässt der Sperrhaken 55  die     Nockenfläche    62 des Armes 63 und kommt  mit einem Zahn des Zahnsegmentes 57 zum Ein  griff, so dass dieses Segment an der Bewegung der  Steuerscheibe 12 unter Spannung der     Uhrwerksfeder     teilnehmen muss,

   da das     Sperradglied    57 auf der  Welle 9 befestigt ist und     also    diese dreht, auf wel  cher auch das eine Ende der Hauptfeder des Uhr-           werks    befestigt ist. Die     Ausrückscheibe    67 nimmt  nicht an dem ersten Teil der     beschriebenen    Dre  hung der Steuerscheibe 12 aus der Ruhelage gemäss       Fig.    8     teil,    weil eine     Leerganganordnung    zwischen  diesen Teilen vorhanden ist und die Scheibe 67  durch den Zapfen 66 des Armes 63 gebremst wird.

    Wenn aber die Steuerscheibe 12 - um etwas mehr  als den Winkel gedreht worden ist, welcher dem       Zentrumwinkel    zwischen zwei benachbarten Zähnen  des     Sperradgliedes    57 entspricht, schlägt der Zapfen  69 gegen den Rand der     Ausnehmung    70 an, so dass  die     Ausrückscheibe    67 entgegen der vom Zapfen  66 auf die Scheibe 67 ausgeübten Bremswirkung  an der Drehung der Steuerscheibe 12 entgegen  dem Uhrzeigersinn in bezug auf     Fig.8    und 9       zwangläufig    mitgenommen wird.     Fig.9    zeigt ein  Stadium einer solchen Drehung der     Ausrück-          scheibe    67 entgegen dem Uhrzeigersinn.

   Falls der  Bediener nun den Versuch macht, sich eine zu  sätzliche Parkzeit über die mit der in die Parkuhr  eingeworfenen Münze gekaufte Zeit hinaus da  durch zu verschaffen, dass er den     Griff    8 etwas  zurückdreht, damit der Sperrhaken 55 einen an  dern Zahn des     Sperradgliedes    57 ergreift, so gelingt  ihm dies nicht aus den folgenden Gründen:  Wenn man mit dem Griff 8 die Steuerscheibe  12 im Uhrzeigersinn aus der Lage gemäss     Fig.9     zurückzudrehen versucht, so nimmt die     Ausrück-          scheibe    67 anfangs nicht an dieser Bewegung teil,  da die     Leerganganordnung    69, 70 vorhanden ist  und die Scheibe 67 von dem Zapfen 66 des Armes  63 gebremst wird.

   Der auf der Steuerscheibe 12  angebrachte Sperrhaken 55     wird    während einer  solchen Drehung der Steuerscheibe 12 im Uhr  zeigersinn aus der Lage gemäss     Fig.    9 an der       Nockenfiäche    121 der Scheibe 67 anschlagen und  mit dem Zahnsegment ausser Eingriff geführt  werden sowie unter Einwirkung der Feder 120       (Fig.5)    des Sperrhakens 55 unter den Vorsprung  68 der Scheibe 67 einschnappen. Die Teile neh  men dann die Lage gemäss     Fig.    10 ein.

   Wenn der  Bediener nach Drehung der Scheibe 12 im Uhr  zeigersinn den Versuch macht, die Scheibe 12 wie  der entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Lage  gemäss     Fig.    10 zu drehen, wird folglich die Scheibe  67 durch den     Eingriff    zwischen dem Sperrhaken  55 und dem Vorsprung 68     zwangläufig    mitgenom  men, ohne das     Sperradglied    57     mitzunehmen,    da  der Sperrhaken 55 beim Eingriff mit dem Vorsprung  68 ausser     Eingriff    mit dem Zahnsegment 57 ist.

    Der Sperrhaken 55 kann nur dadurch ausser     Ein-          griff    mit dem Vorsprung 68 der Scheibe 67 ge  bracht werden, dass     die    Teile in die Ausgangslage  zurückgeführt werden, in welcher eine darauffol  gende Drehung der Steuerscheibe 12 entgegen dem  Uhrzeigersinn durch den Münzmechanismus gehin  dert wird, bis eine neue Münze in diesen einge  worfen wird.

   Bei der Zurückführung der Teile aus  der Lage gemäss     Fig.    10 in die Ausgangslage     schlägt     der Sperrhaken 55 an der     Nockenfläche    62 des    Armes 63 an und wird ausser     Eingriff    mit dem  Vorsprung 68 der Scheibe 67 geführt, so dass die  Teile wieder die Ausgangslage gemäss     Fig.    5 und 8  einnehmen, mit der Ausnahme, dass das     Sperradglied     57 selbstverständlich in geschwenkter Lage, das heisst  aufgezogener Lage des Uhrwerks, verbleibt und  während des Ablaufs der     eingestellten    Parkzeit  langsam in die Ausgangslage     zurückgeführt    wird.  



  Die     Nockenfläche    62 hat eine solche Ausdeh  nung in ihrer Umfangsrichtung, dass der Sperrhaken  55 während der Verschiebung des Schlittens 23 in  diejenige Lage, in der der     Abtastarm    24 bei leeren  Münzrinnen mit dem Stoppanschlag 27 in Ein  griff gelangt, nicht mit dem     Sperradglied    57 ein  greift. Hierdurch ist die Möglichkeit ausgeschlossen,  die Zeiger 10 ohne Einwerfen von Münzen umzu  stellen. Zur Beschränkung der maximal     einstellbaren     Parkzeit auf zwei Stunden ist das     Sperradglied    57  mit einem Zapfen 81 versehen, der bei der Einstel  lung der Zeiger auf eine zweistündige Parkzeit eine  Stoppschraube 90 auf dem Uhrgestell trifft     (Fig.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Verhinderung eines unzulässi gen Vorschubes an Parkuhren mit einem auf der Welle eines Uhrwerks drehbar gelagerten Steuer glied, das mittels eines von Hand betätigbaren Dreh griffes aus einer Ausgangslage drehbar ist und auf dem ein Sperrhaken gelagert ist, der zum Eingriff mit einem auf der Uhrwerkswelle befestigten Sperr- radglied schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, das auf der Uhrwerkswelle (9) ein Ausrückglied (67) drehbar gelagert ist, welches mit dem Steuerglied (12)
    durch eine Leerganganordnung (69, 70) ge kuppelt ist, die die Drehung des Steuergliedes um einen bestimmten Winkel gestattet, ehe das Aus rückglied zwangläufig durch das Steuerglied mitge nommen wird, und welches Ausrückglied unter Rei bungswiderstand drehbar ist und einen Mitnehmer (68) besitzt, der beim Zurückdrehen des Steuerglie des auf die Ausgangslage zu den Sperrhaken (55) ausser Eingriff mit dem Sperradglied (57) führt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Nocken (62) den Sperrhaken (55) bei der Rückkehr des Steuergliedes (12) in die Ausgangslage ausser Eingriff mit dem Ausrückglied (67) schwenkt. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (62) auf einem Hebel (63) angeord net ist, welcher von einer Feder (65) gegen einen kreisbogenförmigen Teil des Ausrückgliedes (67) an gedrückt gehalten wird, wobei der Krümmungsmittel- punkt des genannten Teils auf der Achse der Uhr werkswelle (9) liegt und welcher Hebel dadurch den Reibungswiderstand gegen die Drehung des Ausrückgliedes erzeugt.
CH339766D 1955-10-15 1956-10-15 Vorrichtung zur Verhinderung eines unzulässigen Vorschubes an Parkuhren CH339766A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110084955A (zh) * 2019-06-05 2019-08-02 聚龙股份有限公司 制动装置及货币处理机

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CN110084955A (zh) * 2019-06-05 2019-08-02 聚龙股份有限公司 制动装置及货币处理机

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